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Guantanamera
Am 13. Jun 2011, 11:09 Uhr von martin
Liebe Stuttgarter Polizei, hütet euch vor betrunkenen Panamera-Fahrerinnen.
Bad Cannstatt: Nach Zeugenhinweisen haben Polizeibeamte am Freitag (10.06.2011) gegen 03.00 Uhr in der Pragstraße eine 38-jährige Autofahrerin vorläufig festgenommen, die offenbar betrunken hinterm Steuer ihres Wagens saß.
Mehreren Autofahrern war die 38-Jährige aufgefallen, die in ihrem Porsche Panamera auffallend langsam und in Schlangenlinien die Pragstraße abwärts fuhr. (Porsche Panamera, Sozialkritik pur von der Polizeipressestelle, seht her, auch die da oben fahren mal Schlangenlinien.) Bei der Kontrolle durch die Beamten schloss sich die Frau gemeinsam mit zwei Beifahrern zunächst in ihrem Wagen ein und weigerte sich auszusteigen. (Richtig so: Bei einer Straßenkontrolle erst einmal verschanzen und Ausweis zeigen lassen.)
Die Polizisten stellten starken Alkoholgeruch bei der 38-Jährigen fest. Einen Atemalkoholtest verweigerte sie. (Wir stellen starken Alkoholgeruch fest, aber hauchen sie uns bitte einmal an.) Nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang gelang es den Beamten, die renitente Frau in den Streifenwagen zu verbringen. Dabei biss die Frau einem Kollegen in den Unterarm. Er sowie seine Kollegin wurden bei der Widerstandshandlung leicht verletzt. (Widerstand! Oh nein! Schon wieder! Beißen21! Zentrale! Zentrale! Wir werden gebissen und benötigen einen Wasserwerfer!)
Die 38-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde anschließend zur Ausnüchterung in die Zentrale Ausnüchterungseinheit verbracht. (Neue Aufgabe für den Außenreporter: Verbringe eine Nacht in der Zentralen Ausnüchterungseinheit.) Sie muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. (Darf ich so lange den Panamera haben?)
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KTV Motorblog: Autoporno
Am 9. Mai 2011, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Nachdem der Außenreporter mit Kickerle.TV eine Rubrik eingeführt hat, zu der ich mangels Kenntnissen nichts beitragen kann (da passiert auch grade nicht viel – ist der VfB schon Meister?), geb ich jetzt mal einem anderen Männerthema einen eigenen Namen: Autos. How-how. Im KTV Motorblog gibt es zukünftig Geschichten aus der Welt von Kolben, Zylindern und Benzingeruch.
Mein erstes Thema: 125 Jahre Automobil. Klar. Ist für unser Ländle natürlich extrem wichtig, weil von hier kamen sowohl Benz als auch Daimler (Maybach war ja damals genau so wichtig, aber über den redet heute kei Sau mehr), und die haben (auch wenn die Franzosen das anders sehen) mehr oder weniger das Auto erfunden.
Weil aber so eine Party ja auch teuer ist und nach dem Wahlsieg der Grünen die Autoindustrie ganz arg zusammenhalten muss, werden die Jubiläumsfeierlichkeiten nicht nur von Mercedes-Benz, sondern auch von Porsche und Audi (die auch in Ba-Wü produzieren) präsentiert.
Der Höhepunkt der Feierlichkeiten fand am gestrigen Sonntag statt, und zwar ein Autocorso mit 125 besonderen Autos und wahrscheinlich 225 wichtigen und/oder prominenten Persönlichkeiten. Nicht wie jeden Samstag auf der Theo-Heuss, sondern vom Porsche-Museum zum Mercedes-Benz-Museum und von dort zum Neuen Schloss. Durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Hier nun meine fotografische und filmische Dokumentation des Ganzen – Award-Einreichungen bitte nach Absprache.
Heidenei. Jetzt kommen die doch wirklich schwäbisch-pünktlich am Schlossplatz an, und ich hätt’s fast verpasst. Der Meister-, äh, Aufstiegs-, äh, Nichtabstiegsbus durfte auch mitfahren.
Ich hab ja beim jetzt schon legendären Cosimo-Videodreh Blut geleckt – und jetzt konnte ich mich richtig austoben. Promis wo man hinguckt. Ralf Schumacher (im Elektro-Smart), Christoph Sonntag (im 911), Wolfgang Schuster (im grellgrünen Umwelt-SLS), Walter Röhrl (im Carrera GT) und (bitte jetzt synchron zum Video lesen): er kommt… er hält an… er fährt weiter… er hält direkt vor mir an und schreibt ne SMS: Das Bobbele. War am Donnerstag schon in der Suite, und unser Starfotograf Joris hat sich nicht getraut ihn zu knipsen. Ich bin da ja nicht so, ich halt drauf:
Aber es gab ja nicht nur Promis zu sehen, sondern auch Autos. Im Film oben vorneweg der wunderhübsch nach alten Fotos neu aufgebaute historische Mercedes-Renntransporter, Becker in einem schönen, aber halt auch oft gesehenen 300 SL Flügeltürer und dahinter der neue AMG SLS, von dem ich eigentlich kein Fan bin, von dessen Leitung in der hier zu sehenden Rennversion ich mich aber gern Ende Juni beim 24h-Rennen am Nürburgring überzeugen lasse. Und hier gleich der nächste Autoporno:
Wunderschöne Reihe meiner Lieblingsmarke. Vorne wundert es mich, dass die Dinger noch fahren, hinten raus hatte ich ne Gänsehaut. Vor allem der rot-weiße 917, mit dem Hans Herrmann (natürlich auch heute trotz stolzem Alter am Steuer) 1970 zusammen mit Richard Attwood zum ersten Mal den Gesamtsieg für Porsche in Le Mans geholt hat – ein Traum!
Kurze Anekdote am Rande: Attwood hab ich mal in England getroffen, sehr sympathischer Typ. Hat erzählt, dass er damals einen ähnlichen 917 privat als Altersvorsorge gekauft hat. Und vor ein paar Jahren für gutes Geld an Jerry Seinfeld (einer der bekanntesten Porsche-Sammler weltweit) wiederverkauft. So ähnlich ist auch mein Plan für die Rente.
Auf dem Ehrenhof des Neuen Schlosses wurden dann alle 125 Karren aufgestellt, und es waren nicht nur Autofans vor Ort. Fand ich witzig, wahrscheinlich ein Kretschmann-Fan.
Dann hab ich im Getümmel noch einen Promi gesehen, der sich nicht so oft und gern in der Öffentlichkeit zeigt wie Papa Ferry, Opa Ferdinand und Cousin Ferdinand: Dr. Wolfgang Porsche (links mit Mütze), aktueller Stammhalter bei den Zuffenhausenern. Da hab ich gesagt, komm, stell Dich doch mal neben die paar Ischen für n Foto.
Das konnte sich Onkel Hück (links mit Glatze), Lieblings-Betriebsrat vom Ram, natürlich nicht auf sich sitzen lassen und wollte auch mit den Ischen aufs Bild. Da hatte Wolfang wiederum keinen Bock drauf und hat die Fliege gemacht. Also Hück allein und danach noch lustig rumgescherzt mit den Ischen.
Wer noch Autos gucken will, die im Ehrenhof sind wieder weg, aber vorne auf dem Schlossplatz verteilt stehen noch paar schöne Stücke von Audi, Mercedes und Porsche, und auf der Königstraße ist dann das Automarken-Fußvolk zu sehen.
Alle Infos zum Automobilsommer 2011.
Bis demnächst auf diesem Kanal.
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Wir sind 1.000.000
Am 12. Feb 2011, 15:00 Uhr von Thorsten W.
Da haben sich meine lieben Ex-Kollegen etwas sehr Nettes ausgedacht: Porsche hat Ende letzten Jahres den 1.000.000sten Fan bei Facebook gefeiert (inzwischen sind es 1.300.000 und paar Zerquetschte), und wer wollte, konnte sich dafür anmelden, dass sein Name auf einen Porsche geklebt wird, der dann im Porsche Museum ausgestellt ist.
Hab ich als Fan natürlich gemacht, und seit gestern steht die Karre (ein 911 GT3 R Hybrid, wie er auch im letzten Jahr überraschend erfolgreich bei den 24h Nürburgring mitgefahren ist) tatsächlich im Museum, mit meinem Namen drauf. Zugegeben, etwas klein – sind ja auch noch 26.999 andere – aber immerhin. Hier der Beweis:
Ja, wirklich ziemlich klein, aber jetzt:
Na, gefunden? Okay, dann halt so:
Yeah! Hier noch mal die Links: Webspecial, Facebook-Seite, Porsche Museum.
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Es gibt keine Klischees
Am 27. Okt 2010, 12:00 Uhr von Thorsten W.
Ja, beide Autos werden von Frauen gefahren. Sonst wär’s ja wenigstens noch witzig. Der Cayman steht immer in der Alexanderstraße zum Eugensplatz hoch. Wo ich auch dieses Auto gesehen habe – womit mein Transportproblem für den nächsten Italienurlaub auch gelöst wäre:
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Vorfreude Teil 2
Am 10. Mai 2010, 14:11 Uhr von Thorsten W.

Während Martin nicht so der Vorfreude-Typ ist, freu ich mich auf meinen Trip am kommenden Wochenende seit ungefähr einem Jahr.
Vor zwei Jahren war ich im Urlaub meines Lebens. Ich war schon an schönen Plätzen auf der Welt, Strände, Inseln, Städte – aber das hat alles getoppt: Mit ein paar Kumpels am Nürburgring. Mittwoch Renntraining mit dem Motorrad auf der Grand Prix Strecke, Donnerstag beim VLN-Training im Regen zuschauen, Freitag kleine Ausfahrt in die Eifel, abends nach Köln, am Wochenende “Festa Ducati” und mit dem Auto auf die Nordschleife.
Wir hatten eine Ferienwohnung in Breidscheid direkt an der Nordschleife – morgens aufwachen und durchs Fenster vorbeifahrende Rennautos hören, und dann in der kleinen Pinte zwischen Ein- und Ausfahrt zur Nordschleife frühstücken. Gibt’s was Besseres?

Unser Abstellplatz vor 2 Jahren
Auf jeden Fall steht an diesem Wochenende wieder ein ähnlicher Trip auf dem Plan – zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Da war ich letztes Jahr zum ersten Mal – leider nur einen Tag – und diesmal volles Programm mit Kumpels, Pension und Wochenendticket. Am Freitagmorgen geht’s los.
Die 24h am Nürburgring muss man sich ein wenig wie ein Festival vorstellen – entlang der ca. 20 km langen Nürburgring-Nordschleife sind am Wochenende ca. 100.000 Leute unterwegs, die campen, feiern, trinken und meterhohe Baugerüste als Tribüne aufstellen – und entsprechend ist die Stimmung.
Im Vorfeld des 24h-Rennens gibt es noch diverse andere Rennen wie Oldtimer-Cups, Driftchallenge u.ä., deshalb lohnt es sich früh anzureisen. Und da spätestens jetzt alle weiblichen Leserinnen ausgestiegen sind, kann ich noch zum sportlichen Thema kommen – denn bei dem Event geht es ja doch nicht nur um Party, sondern auch darum, wer nach den 24 Stunden als Erster ins Ziel kommt.
Da sind für mich besonders zwei Aspekte besonders spannend: Zum einen fährt nach vielen Jahren Abstinenz mein Kumpel Walter Röhrl wieder mit, und zwar nicht mit irgend einem Auto, sondern mit einem straßenzugelassenen Porsche 911 GT3 RS. Das Auto fährt wirklich auf den eigenen vier Rädern da hin (nicht im Truck wie alle anderen), wird nur dezent modifiziert (andere Reifen, größerer Käfig, größerer Tank), und los geht’s. Und nicht nur ich bin gespannt was Walter da reißt.
Zum anderen wird spannend, ob das Team Manthey-Racing den fünften (!) Gesamtsieg in Folge einfährt. Im letzten Jahr war es schon spannend, und der Abstand zu den Verfolgern war nicht so groß wie in den Jahren zuvor, außerdem fährt Manthey in diesem Jahr mit einem neuen Auto – dem 911 GT3 R anstelle des 911 GT3 Cup, der vier Jahre in Folge gute Dienste geleistet hat.

Der Manthey-Porsche
Aber auch sonst ist das Starterfeld durch die verschiedenen mitfahrenden Klassen bunt und spannend wie immer – zwar dominieren wie immer die Porsche 911 und 3er BMW, aber der Manta B vom letzten Jahr ist wieder am Start, die Abt Audi R8 werden versuchen was zu reißen, Tim Schrick von DMax probiert’s wieder mit einem Aston Martin, Porsche schickt seinen GT3 R Hybrid, der mit einem Schwungrad (!) ausgestattet ist, und ich drück natürlich Sabine Schmitz die Daumen.
Ick freu mir – und hoffe, dass das Scheiß Wetter besser wird!
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BF NEF 5/82/1
Am 14. Apr 2010, 08:04 Uhr von Thorsten W.
Es gibt schon Leute mit komischen Hobbys. Gut, einen Porsche Cayenne als Notarztwagen hat jetzt sicher nicht jede Stadt, aber in Stuttgart ist das ja doch relativ naheliegend. Und so selten sieht man den auch nicht, er fährt fast jeden Tag an meinem Haus vorbei.
Aber es gibt tatsächlich mehr als eine Person, die bei YouTube Videos von der Karre hochladen und sich gegenseitig Props in den Kommentaren geben. Nach kurzer Recherche hab ich schon gelernt: So ein Notarztwagen an sich heißt wohl “BF” und vom Cayenne muss es wohl zwei geben – den NEF 5/82/1 und den NEF 5/82/2.
Dass aber in der Szene nicht nur der Cayenne interessant ist, sondern alles, was ein Blaulicht hat, sieht man nach kurzem Blick auf das Portal 911rescue.de. Und weil’s so schön war, hier extra für den Ram noch ein Film von seinem Traumauto:
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Porsche Quote
Am 22. Feb 2010, 12:07 Uhr von martin
Etwas ältere Graphik aus dem ZEITmagazin. Die Porsche-Quote zeigt auch nochmals deutlich wie in Deutschland der Wohlstand verteilt ist.
Die Hamburger stehen – was mich keine Ahnung warum etwas wundert – am meisten auf schwäbische Rennwagen, in Ba-Wü herrscht die zweihöchste Dichte, leicht höher als in Bayern.
Kein Wunder, unser Krupa hat dank extrem hohen Graphikerstundensätzen allein drei Exemplare daheim, in seiner vollautomatischen dreistöckigen Tiefgarage, die er extra in die Urbanstraße bauen ließ. Sein VVS-Abo soll vom Wohlstand nur ablenken.
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