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    Findest du Politik zum Kotzen?

    Am 28. Sep 2011, 12:04 Uhr von martin

    Gerade entdeckt in der Nachbarschaft. Jung in Stuttgart. Die Junge Union sucht scheinbar Mitglieder und hat vermutlich einen frechen Texter engagiert. Musste bisschen lachen. Kann man glaub noch bisschen schwerer lesen, nach dem Draufklicken wird es nur etwas besser.

    Starke Sätze dabei. Kneipentour, eigene Regeln, Politik zum Kotzen und die ewige Stuttgarter Sinnfrage wird natürlich gestellt. “Aber sind wir wirklich so spießig?” “Für uns muss Stuttgart viel mehr sein. Eine weltoffene moderne Großstadt, die alles kann, auch Hochdeutsch.”

    Jawohl! Ich lerne jetzt in der nächsten Stunde endlich Hochdeutsch und bestell mir dann um Punkt 13:00 Uhr in der Museumstube ein Schnitzel. Manche Regeln muss man einfach einhalten.

    (Achtung: Die CDU ist eine super Partei! Wie auch die Grünen, die SPD, die Piraten und sogar die FDP, die ist sogar noch sehr schön! Es gibt kein Bier auf Hawaii, oleole! Achtung 2: Wenn sich junge Leute engagieren, egal ob als Pfadfinder, Zeitungsausträger, Babysitter, Schlangenzüchter, im Tigerentenclub, bei DSDS oder in der Politik ist das noch superer!)

    Gerade entdeckt in der Nachbarschaft. Jung in Stuttgart. Die Junge Union sucht scheinbar Mitglieder und hat vermutlich einen frechen Texter engagiert. Musste bisschen lachen. Kann man glaub noch bisschen schwerer lesen, nach dem Draufklicken wird es nur etwas besser. Starke Sätze dabei. Kneipentour, eigene Regeln, Politik zum Kotzen und die ewige Stuttgarter Sinnfrage wird natürlich gestellt. "Aber sind wir wirklich so spießig?" "Für uns muss Stuttgart viel mehr sein. Eine weltoffene moderne Großstadt, die alles kann, auch Hochdeutsch." Jawohl! Ich lerne jetzt in der nächsten Stunde endlich Hochdeutsch und bestell mir dann um Punkt 13:00 Uhr in der Museumstube ein Schnitzel. Manche Regeln muss man einfach einhalten. (Achtung: Die CDU ist eine super Partei! Wie auch die Grünen, die SPD, die Piraten und sogar die FDP, die ist sogar noch sehr schön! Es gibt kein Bier auf Hawaii, oleole! Achtung 2: Wenn sich junge Leute engagieren, egal ob als Pfadfinder, Zeitungsausträger, Babysitter, Schlangenzüchter, im Tigerentenclub, bei DSDS oder in der Politik ist das noch superer!)

     
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  • 2

    Kreißsaal-FDP

    Am 29. Aug 2011, 15:23 Uhr von martin

    Gefunden von Chris hier.

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  • 96

    43,1 km

    Am 16. Mrz 2011, 10:06 Uhr von Thorsten W.

    Bild: EnBW

    43,1 km ist laut Google Maps Neckarwestheim von Stuttgart entfernt, und dort steht obiges schön anzusehende Kernkraftwerk, Baujahr 1972 bzw. in Betrieb seit 1976. Also so lange wie ich.

    Eigentlich hätte Anfang diesen Jahres Block 1 des Kraftwerks altersbedingt vom Netz gehen müssen, die Laufzeit wurde aber von der aktuellen Bundesregierung großzügig verlängert, bis 2019. Man hatte wohl sicherheitstechnisch keine Bedenken, auch wenn 2009 ein anerkanntes Gutachten gezeigt hat, dass die Reaktorgebäude zum Beispiel einem Aufprall eines Verkehrsflugzeuges nicht standhalten würden.

    Jetzt drohen aber gerade in Japan gleich mehrere Kernkraftwerke, salopp gesagt, in die Luft zu gehen, und so wurde vor zwei Tagen von der Bundesregierung nicht nur ein Moratorium zur dreimonatigen Aussetzung der Laufzeitverlängerung beschlossen, gestern wurde schließlich entschieden, Block 1 in Neckarwestheim endgültig stillzulegen.

    Die Fragen, die sich jetzt stellen, sind natürlich: Sind die Kernkraftwerke plötzlich nicht mehr sicher? Weil eine akute Bedrohung wie in Japan durch Erdbeben und Tsunami gibt es ja momentan nicht. Oder waren sie schon immer unsicher? Warum wurde dann die Laufzeit verlängert?

    Unser Landesvater Mappus schafft es in folgendem Interview im heute Journal – live aus Gaildorf – gerade noch, einen angemessen betroffenen Tonfall anzuschlagen (sein Auftritt wird in diesem Artikel ganz interessant erörtert) und argumentiert dabei schön drei Mal im Kreis herum (Klick aufs Bild, ab Min. 17):

    Ergebnisoffen diskutieren, aha, aber bitte dann die Möglichkeiten realistisch prüfen, aha. Aber bitte erst nach der Landtagswahl.

    Welche durchaus realistischen Möglichkeiten es gibt zeigt zum Beispiel dieser Bericht vom SWR – Ökostrom aus Norwegen. Das Land gewinnt 98% seines Stroms aus Wasserkraft und kann deshalb sogar guten Gewissens seine Autobahnen beleuchten. Und hat so viel Strom übrig, dass es ihn exportieren kann und theoretisch 60 (!) europäische Kernkraftwerke überflüssig machen könnte. Nur mal als Beispiel.

    Ach ja, warum Mappus ergebnisoffen diskutieren will ist ja auch kein Geheimnis – schließlich hat er am Parlament vorbei eingefädelt, dass Baden-Württemberg fast die Hälfte der EnBW, Betreiber von Neckarwestheim, kauft. Gewinnbringer: Block 1 (ZDF Frontal-Bericht bei Klick aufs Bild).

    Bild: EnBW 43,1 km ist laut Google Maps Neckarwestheim von Stuttgart entfernt, und dort steht obiges schön anzusehende Kernkraftwerk, Baujahr 1972 bzw. in Betrieb seit 1976. Also so lange wie ich. Eigentlich hätte Anfang diesen Jahres Block 1 des Kraftwerks altersbedingt vom Netz gehen müssen, die Laufzeit wurde aber von der aktuellen Bundesregierung großzügig verlängert, bis 2019. Man hatte wohl sicherheitstechnisch keine Bedenken, auch wenn 2009 ein anerkanntes Gutachten gezeigt hat, dass die Reaktorgebäude zum Beispiel einem Aufprall eines Verkehrsflugzeuges nicht standhalten würden. Jetzt drohen aber gerade in Japan gleich mehrere Kernkraftwerke, salopp gesagt, in die Luft zu gehen, und so wurde vor zwei Tagen von der Bundesregierung nicht nur ein Moratorium zur dreimonatigen Aussetzung der Laufzeitverlängerung beschlossen, gestern wurde schließlich entschieden, Block 1 in Neckarwestheim endgültig stillzulegen. Die Fragen, die sich jetzt stellen, sind natürlich: Sind die Kernkraftwerke plötzlich nicht mehr sicher? Weil eine akute Bedrohung wie in Japan durch Erdbeben und Tsunami gibt es ja momentan nicht. Oder waren sie schon immer unsicher? Warum wurde dann die Laufzeit verlängert? Unser Landesvater Mappus schafft es in folgendem Interview im heute Journal - live aus Gaildorf - gerade noch, einen angemessen betroffenen Tonfall anzuschlagen (sein Auftritt wird in diesem Artikel ganz interessant erörtert) und argumentiert dabei schön drei Mal im Kreis herum (Klick aufs Bild, ab Min. 17): Ergebnisoffen diskutieren, aha, aber bitte dann die Möglichkeiten realistisch prüfen, aha. Aber bitte erst nach der Landtagswahl. Welche durchaus realistischen Möglichkeiten es gibt zeigt zum Beispiel dieser Bericht vom SWR - Ökostrom aus Norwegen. Das Land gewinnt 98% seines Stroms aus Wasserkraft und kann deshalb sogar guten Gewissens seine Autobahnen beleuchten. Und hat so viel Strom übrig, dass es ihn exportieren kann und theoretisch 60 (!) europäische Kernkraftwerke überflüssig machen könnte. Nur mal als Beispiel. Ach ja, warum Mappus ergebnisoffen diskutieren will ist ja auch kein Geheimnis - schließlich hat er am Parlament vorbei eingefädelt, dass Baden-Württemberg fast die Hälfte der EnBW, Betreiber von Neckarwestheim, kauft. Gewinnbringer: Block 1 (ZDF Frontal-Bericht bei Klick aufs Bild).

     
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  • 27

    Erhöhte Alarmbereitschaft

    Am 1. Mrz 2011, 16:59 Uhr von martin

    Nachdem Michael Setzer heute früh Karl-Heinz Ratzer, ähm, Guttenberg entlassen hat, herrscht vor in den CDU-Zentralen im ganzen Bundesgebiet erhöhte Alarmbereitschaft. Schon heute früh stürmten rund 317.000 Guttenberg Befürworter (Angabe Befürworter) die CDU-Zweigstelle auf der Theo-Heuss-Straße und forderten ihren Gutti zurück. Die Polizei sprach hingegen von 0 Befürwortern.

    Die Zahlen gehen also ähnlich auseinander wie bei bei den S21-Demonstrationen. Trotzdem hat man das Personal massiv aufgestockt, wie ein Sprecher der Polizei verlauten liess. Den Einsatzkräften wurden Gartenstühle als Regenerationsmöglichkeit bereit gestellt, heißt es weiter in der Erklärung. Ist ja immerhin schönes Wetter heute.

    Erste Nachfolger für Karl G. sind ebenfalls schon im Gespräch. Unter anderem stehe Alex von Fontanerich zu R. bereit, Stuttgarts schönster Mitdreissiger. Ihn prädestiniert als Verteidigungsminister eine Grundausbildung bei der Bundeswehr. Außerdem sieht er mit Fahrradhelm super aus. Im Gegensatz zu Guttenberg mag er eher HipHop und die Öffentlichkeit wird sich wohl an den Anblick von Naughty-by-Nature-Shirts gewöhnen müssen. AC/DC war definitiv gestern.

    Nachdem Michael Setzer heute früh Karl-Heinz Ratzer, ähm, Guttenberg entlassen hat, herrscht vor in den CDU-Zentralen im ganzen Bundesgebiet erhöhte Alarmbereitschaft. Schon heute früh stürmten rund 317.000 Guttenberg Befürworter (Angabe Befürworter) die CDU-Zweigstelle auf der Theo-Heuss-Straße und forderten ihren Gutti zurück. Die Polizei sprach hingegen von 0 Befürwortern. Die Zahlen gehen also ähnlich auseinander wie bei bei den S21-Demonstrationen. Trotzdem hat man das Personal massiv aufgestockt, wie ein Sprecher der Polizei verlauten liess. Den Einsatzkräften wurden Gartenstühle als Regenerationsmöglichkeit bereit gestellt, heißt es weiter in der Erklärung. Ist ja immerhin schönes Wetter heute. Erste Nachfolger für Karl G. sind ebenfalls schon im Gespräch. Unter anderem stehe Alex von Fontanerich zu R. bereit, Stuttgarts schönster Mitdreissiger. Ihn prädestiniert als Verteidigungsminister eine Grundausbildung bei der Bundeswehr. Außerdem sieht er mit Fahrradhelm super aus. Im Gegensatz zu Guttenberg mag er eher HipHop und die Öffentlichkeit wird sich wohl an den Anblick von Naughty-by-Nature-Shirts gewöhnen müssen. AC/DC war definitiv gestern.

     
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  • 26

    Wahlwerbung

    Am 18. Feb 2011, 15:09 Uhr von Thorsten W.

    Jungs und Mädels, am 27. März wird gewählt. Landtagswahl in Baden-Württemberg (oben übrigens ein offizielles Motiv der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg). Wahrscheinlich so spannend wie schon sehr lange nicht mehr. Nach gefühlten 150 Jahren besteht eine echte Chance, dass nicht mehr die CDU Regierung und Ministerpräsident stellt. Stuttgart 21 macht’s möglich, wir kennen die Geschichte.

    Seit einigen Tagen hängen auch die obligatorischen Wahlplakate. Und ich muss sagen: Mich kotzt das so dermaßen an. An jeder Straße grinsen mich diese Fressen an und ich muss mich immer wieder unweigerlich fragen, ob die für die Wahlwerbung Verantwortlichen ernsthaft glauben, dass ich Kandidat X wähle, weil ich seine Fresse auf einem Plakat am Straßenrand sehe.

    Bei der letzten Bundestagswahl hatte ich ja kurz Hoffnung, aber wurde bald wieder eines Besseren belehrt: Immer noch, so wie seit gefühlten 150 Jahren, scheint man der Meinung zu sein, dass Politiker-Gesichter das Ding verkaufen. Verstehe ich nicht. Was sagt mir das Gesicht? Ist der Politiker (die Politikerin) sympathisch? Ist er jung oder alt? Runzlig oder geliftet? So what? Komplett austauschbar. Komplett.

    Gut, kann man sagen, ist ja klar. Man sieht einem Menschen natürlich (natürlich) nicht an, ob er von der CDU oder von der SPD kommt. Klar. Nur: Das Erschreckende ist, dass es bei den so genannten “Themenplakaten” auch nicht so ist. Komplett austauschbar. Phrasen, die gefühlt 150 Jahre alt sind, abgedroschen und langweilig.

    Diese beiden Erkenntnisse möchte ich mit einem kleinen Spiel demonstrieren: Ich hab mir die Mühe gemacht, aus den aktuellen Plakaten der vier großen Parteien Namen, Logos und Farben raus zu retuschieren. Und als Bonus gibt’s noch Fotos von Kandidaten. Nicht die Spitzenkandidaten, das wäre ja einfach, sondern Kandidaten aus den Wahlkreisen (ich glaube überwiegend Stuttgart). Die Namen finden sich im Bildnamen, aber das hilft natürlich auch nicht weiter.

    Und jetzt geht’s los:
    Welches Plakat gehört zu welcher Partei? Gut, ist teilweise vielleicht nicht so schwer, die ein oder andere Partei hat es tatsächlich geschafft, eine Art Corporate Design zu schaffen, das auch erkennbar ist.

    Aber dann wird’s schwer:
    Welcher Politiker gehört zu welcher Partei? Macht keinen Sinn? Genau! Macht so viel Sinn wie meine geliebten Politiker-Gesichter-Plakate.

    (Wer spickeln will: Das Designtagebuch hat eine sehr schöne Analyse der BW-Wahlplakate. Und ab dem 28. Februar gibt es auch wieder den Wahl-O-Mat zur leichteren Wahlentscheidung.)

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    marquardt
    dejan perc


    martin körner
    matthias tröndle


    Zum Nachgucken:
    CDU
    Die Grünen
    FDP
    SPD

    Und dann gab’s zum Thema die Woche noch diese Geschichte – und ich weiß wirklich nicht was peinlicher ist. Die Aktion von der CDU oder die besserwisserische Schadenfreude von der SPD:
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    Jungs und Mädels, am 27. März wird gewählt. Landtagswahl in Baden-Württemberg (oben übrigens ein offizielles Motiv der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg). Wahrscheinlich so spannend wie schon sehr lange nicht mehr. Nach gefühlten 150 Jahren besteht eine echte Chance, dass nicht mehr die CDU Regierung und Ministerpräsident stellt. Stuttgart 21 macht's möglich, wir kennen die Geschichte. Seit einigen Tagen hängen auch die obligatorischen Wahlplakate. Und ich muss sagen: Mich kotzt das so dermaßen an. An jeder Straße grinsen mich diese Fressen an und ich muss mich immer wieder unweigerlich fragen, ob die für die Wahlwerbung Verantwortlichen ernsthaft glauben, dass ich Kandidat X wähle, weil ich seine Fresse auf einem Plakat am Straßenrand sehe. Bei der letzten Bundestagswahl hatte ich ja kurz Hoffnung, aber wurde bald wieder eines Besseren belehrt: Immer noch, so wie seit gefühlten 150 Jahren, scheint man der Meinung zu sein, dass Politiker-Gesichter das Ding verkaufen. Verstehe ich nicht. Was sagt mir das Gesicht? Ist der Politiker (die Politikerin) sympathisch? Ist er jung oder alt? Runzlig oder geliftet? So what? Komplett austauschbar. Komplett. Gut, kann man sagen, ist ja klar. Man sieht einem Menschen natürlich (natürlich) nicht an, ob er von der CDU oder von der SPD kommt. Klar. Nur: Das Erschreckende ist, dass es bei den so genannten "Themenplakaten" auch nicht so ist. Komplett austauschbar. Phrasen, die gefühlt 150 Jahre alt sind, abgedroschen und langweilig. Diese beiden Erkenntnisse möchte ich mit einem kleinen Spiel demonstrieren: Ich hab mir die Mühe gemacht, aus den aktuellen Plakaten der vier großen Parteien Namen, Logos und Farben raus zu retuschieren. Und als Bonus gibt's noch Fotos von Kandidaten. Nicht die Spitzenkandidaten, das wäre ja einfach, sondern Kandidaten aus den Wahlkreisen (ich glaube überwiegend Stuttgart). Die Namen finden sich im Bildnamen, aber das hilft natürlich auch nicht weiter. Und jetzt geht's los: Welches Plakat gehört zu welcher Partei? Gut, ist teilweise vielleicht nicht so schwer, die ein oder andere Partei hat es tatsächlich geschafft, eine Art Corporate Design zu schaffen, das auch erkennbar ist. Aber dann wird's schwer: Welcher Politiker gehört zu welcher Partei? Macht keinen Sinn? Genau! Macht so viel Sinn wie meine geliebten Politiker-Gesichter-Plakate. (Wer spickeln will: Das Designtagebuch hat eine sehr schöne Analyse der BW-Wahlplakate. Und ab dem 28. Februar gibt es auch wieder den Wahl-O-Mat zur leichteren Wahlentscheidung.) [gallery] Zum Nachgucken: CDU Die Grünen FDP SPD Und dann gab's zum Thema die Woche noch diese Geschichte - und ich weiß wirklich nicht was peinlicher ist. Die Aktion von der CDU oder die besserwisserische Schadenfreude von der SPD: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=V_o_pYE3__4[/youtube]

     
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    40-jähriges Dienstjubiläum

    Am 13. Sep 2010, 18:00 Uhr von martin

    (Prominente Wahlempfehlung aus dem Jahre 1996.)

    Erst vergangenen Donnerstag hat mir der Krupa obigen Bierdeckel geschickt, den er vor langer Zeit auf seinem Blog From Heslach With Love gepostet hat.

    Dem Tonfall nach kaum zu glauben, dass das erst 14 Jahre her ist. Klingt schwer nach 60er, 70er. Aber so dunkel waren die 90er, meine Damen und Herren, und Stuttgart eine einzige Sperrzone, ein Zentrum der Gewalt, ein Ort für Outlaws. Ungefähr so wie in dem Film “Die Klapperschlange”, falls den jemand kennt. Snake Plissken Jonger!

    Jut, aktuell ist Wolfi bekanntlich für nicht wenige Menschen Skelekton, Mr. Pinguin oder auch die personifizierte Dunkle Seite der Macht in einem und das Rathaus sowieso der Todestern. Speziell im Sommer 2010 hat sich der kleine Wolfgang als Verfasser von offenen Briefen profilieren können, wird es 2012 in seinem Abschlusszeugnis heißen.

    Da steht die nächste Oberbürgermeisterwahl an und aktuell kann ich es mir nicht vorstellen, dass er nochmals antritt, sondern Inges Freundin Susi oder meinem Kumpel Michael den Vortritt lässt.

    Sprich, aktuell hat der Ärmste wenig zu feiern, bis natürlich das gemütliche Weinfest neulich oder sein heutiges 40-jähriges Dienstjubiläum. Ich tippe einfach mal auf 40 Jahre Beamter.

    Innenminister Heribert Rech hat ihm vorhin gratuliert und ne Dankesurkunde vom Big Mac überreicht (da hab ich noch so eine tolle Wette mit dem Krupa laufen) und mit Lob überschüttet. Die komplette Hommage nachm Sprung ins Klo.

    P.S.: Vielleicht etwas spannender: Super Mario wird heute 25! Das einzige Computerspiel neben The Goonies, das ich durchgezockt hab! Yeah!

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    (Prominente Wahlempfehlung aus dem Jahre 1996.) Erst vergangenen Donnerstag hat mir der Krupa obigen Bierdeckel geschickt, den er vor langer Zeit auf seinem Blog From Heslach With Love gepostet hat. Dem Tonfall nach kaum zu glauben, dass das erst 14 Jahre her ist. Klingt schwer nach 60er, 70er. Aber so dunkel waren die 90er, meine Damen und Herren, und Stuttgart eine einzige Sperrzone, ein Zentrum der Gewalt, ein Ort für Outlaws. Ungefähr so wie in dem Film "Die Klapperschlange", falls den jemand kennt. Snake Plissken Jonger! Jut, aktuell ist Wolfi bekanntlich für nicht wenige Menschen Skelekton, Mr. Pinguin oder auch die personifizierte Dunkle Seite der Macht in einem und das Rathaus sowieso der Todestern. Speziell im Sommer 2010 hat sich der kleine Wolfgang als Verfasser von offenen Briefen profilieren können, wird es 2012 in seinem Abschlusszeugnis heißen. Da steht die nächste Oberbürgermeisterwahl an und aktuell kann ich es mir nicht vorstellen, dass er nochmals antritt, sondern Inges Freundin Susi oder meinem Kumpel Michael den Vortritt lässt. Sprich, aktuell hat der Ärmste wenig zu feiern, bis natürlich das gemütliche Weinfest neulich oder sein heutiges 40-jähriges Dienstjubiläum. Ich tippe einfach mal auf 40 Jahre Beamter. Innenminister Heribert Rech hat ihm vorhin gratuliert und ne Dankesurkunde vom Big Mac überreicht (da hab ich noch so eine tolle Wette mit dem Krupa laufen) und mit Lob überschüttet. Die komplette Hommage nachm Sprung ins Klo. P.S.: Vielleicht etwas spannender: Super Mario wird heute 25! Das einzige Computerspiel neben The Goonies, das ich durchgezockt hab! Yeah! 40-jähriges Dienstjubiläum von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster Innenminister Heribert Rech: „Ein wichtiger Vordenker und Ideengeber der kommunalen Selbstverwaltung“ Innenminister Heribert Rech hat Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster am Montag, 13. September 2010, zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratuliert und ihm die Dankurkunde von Ministerpräsident Stefan Mappus überreicht. „Seit Beginn seiner Amtszeit als Oberbürgermeister kümmert sich Dr. Schuster um eine Antwort auf die Frage, was die moderne Gesellschaft zusammenhält. Dabei ist es ihm ein Anliegen, den aktuellen Wertewandel, den wir vor allem bei den Stadtgesellschaften beobachten, nicht nur aufzunehmen und zu analysieren, sondern auch zu steuern. Bei seiner Arbeit leiten ihn nicht nur kommunalpolitische, sondern vielmehr humane Grundgedanken nach einem friedlichen Miteinander der Nationen, nach einem harmonischen Miteinander der Generationen und nach verantwortlicher Gestaltung angesichts des demographischen Wandels“, sagte Rech. Die Stuttgarter hätten Dr. Schuster 1996 zu ihrem dritten Nachkriegs-Oberbürgermeister gewählt und diese Wahl im Herbst 2004 bestätigt. Das sei ein deutliches Zeichen für die Anerkennung und Wertschätzung, die er persönlich und die seine Arbeit bei den Bürgerinnen und Bürgern genieße. Anerkennung und Wertschätzung bringe ihm auch das Land Baden-Württemberg entgegen. Vor einem Jahr habe der damalige Ministerpräsident Günther H. Oettinger ihn mit der Staufermedaille in Gold ausgezeichnet. Es unterstreiche den Rang Stuttgarts, dass der Oberbürgermeister auf nationaler und europäischer Ebene und international zahlreiche Ämter bekleide. Das seien keine Repräsentativfunktionen sondern Funktionen von strategischer Bedeutung für die Zukunft der Kommunen. Rech nannte beispielsweise Dr. Schusters führende Mitwirkung im Deutschen Städtetag, im Kongress der Gemeinden und Regionen Europas oder im Weltverband „United Cities and Local Governments“. Der Stuttgarter Oberbürgermeister habe erkannt, dass viele Themen und Handlungsfelder übergreifend zu betrachten seien. Integration, kinderfreundliches Stuttgart, Wirtschaftspolitik und Internationalität seien Themen, die nicht für sich aufgegriffen und behandelt werden könnten, sondern als Gesamtheit zu sehen und anzugehen seien. Dr. Schuster sei damit zum Vordenker und Ideengeber par excellence für die kommunale Selbstverwaltung geworden. Stuttgart sei Motor des gesamten Landes als wirtschafts- und exportstärkste Region. Außerdem sei die Landeshauptstadt heute als Ort der Integration, als Innovationszentrum und als Wissenschaftsstandort zu einer Kernregion für Europa geworden. „Damit Stuttgart diese herausragende Stellung behält, muss auch die Infrastruktur stimmen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei Stuttgart 21. Die Proteste der vergangenen Wochen lassen niemanden kalt. Alle, die wir uns für dieses wichtige Projekt einsetzen, nehmen die Bedenken und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst“, so Rech. Dr. Schuster habe sich persönlich für einen Dialog mit und für die Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. „Ich bin davon überzeugt, dass es uns gelingen wird, auf lange Sicht auch diejenigen mitzunehmen, die jetzt noch gegen das Projekt sind“, sagte der Innenminister.

     
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  • 21

    Thementag S21 auf SWR

    Am 9. Sep 2010, 09:24 Uhr von martin

    Domenico hat es gestern schon in den Kommentaren gepostet, der SWR widmet sich heute – manche mögen sagen viel zu spät – voll und ganz und auf allen Kanälen dem Thema S21. Von 10:00 bis 12:00 Uhr ist z.B. Bahnchef Grube bei SWR1 Leute zu Gast (am 13.9. übrigens zu gleichen Uhrzeit Gangolf Stocker, dem Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21).

    Highlight dann heute Abend “Zur Sache Extra” (20.15 bis 21.45 Uhr) im SWR Fernsehen, wo erstmals in der Glotze Befürworter und Gegner diskutieren. In der Runde vertreten Tanja Gönner (CDU-Verkehrsministerin) und Wolfgang Drexler (SPD, Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm) die Pro-Fraktion, Winfried Hermann (Grüne) und Walter Sittler (Stuttgart 21-Gegner) die andere Seite. Ob dabei etwas Sinnvolles rauskommt oder nur Giftpfeile geschossen werden, sehen wir dann.

    In der StZ steht heute ein großer Bericht über ein neues Gutachten der Münchner Verkehrsberatung Vieregg & Rössler, welche die Kosten der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm von mindestens 4,55 Mrd bis sogar 10 Mrd  (oder mehr) einschätzen. Offiziell veranschlagt sind 2,9 Mrd.

    www.swr.de/stuttgart21

    P.S.: Nochmals ein weiterer phänomenaler Text von Joe Bauer, der historisch die offene Stuttgarter Mentalität begründet und insbesondere Putte ins Visier nimmt.

    Domenico hat es gestern schon in den Kommentaren gepostet, der SWR widmet sich heute - manche mögen sagen viel zu spät - voll und ganz und auf allen Kanälen dem Thema S21. Von 10:00 bis 12:00 Uhr ist z.B. Bahnchef Grube bei SWR1 Leute zu Gast (am 13.9. übrigens zu gleichen Uhrzeit Gangolf Stocker, dem Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21). Highlight dann heute Abend "Zur Sache Extra" (20.15 bis 21.45 Uhr) im SWR Fernsehen, wo erstmals in der Glotze Befürworter und Gegner diskutieren. In der Runde vertreten Tanja Gönner (CDU-Verkehrsministerin) und Wolfgang Drexler (SPD, Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm) die Pro-Fraktion, Winfried Hermann (Grüne) und Walter Sittler (Stuttgart 21-Gegner) die andere Seite. Ob dabei etwas Sinnvolles rauskommt oder nur Giftpfeile geschossen werden, sehen wir dann. In der StZ steht heute ein großer Bericht über ein neues Gutachten der Münchner Verkehrsberatung Vieregg & Rössler, welche die Kosten der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm von mindestens 4,55 Mrd bis sogar 10 Mrd  (oder mehr) einschätzen. Offiziell veranschlagt sind 2,9 Mrd. www.swr.de/stuttgart21 P.S.: Nochmals ein weiterer phänomenaler Text von Joe Bauer, der historisch die offene Stuttgarter Mentalität begründet und insbesondere Putte ins Visier nimmt.

     
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