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Parkraummanagement-Vorbereitungen?
Am 7. Sep 2010, 16:32 Uhr von martin
Eines ist leider sicher und wurde hier auch schon zweimal behandelt: Am 1. März 2011 wird im Stuttgarter Westen das sogenannte Parkraummanagement eingeführt und der beste Stadtteil der Erde nach Zazenhausen in acht verschiedenen Zonen eingeteilt.
West-Bewohner können bzw. müssen dann für ihre Hood ein Ticket für 30,80 Euro im Jahr ziehen. Großes Drama. Könnte wie schon erwähnt ziemlich in die Hose gehen, weil null Platz mal null Platz ergibt immer noch null Platz. Mathematik, die nicht begeistert.
Die Zauberer von der Stadt haben den Westlern trotzdem mehr Parkplätze versprochen. In der Reinsburgstraße, so sieht es zumindest aus, wurden kürzlich erste Maßnahmen getroffen.Von längs nach quer. So finden vielleicht zumindest mal die Autos ein Zuhause, die sonst immer auf dem Gehweg übernachten mussten.
Vorne bissle was vom besagten Fußgängerraum weggenommen und dafür hinten nen Fahrradweg dran geklebt. Nehme zumindest mal an, dass es sich bei Spur hinter den Autos um einen Fahrradweg ist. Sehe irgendwie viele Radfahrer auf der Straße liegen. Kann mich aber auch gründlich täuschen.
Heute früh war ich kurz in S-Süd, genauer gesagt in der Gegend Filderstraße, Lehenviertel und da wurden schon solche Parkzonen geschaffen. War mir neu, liegt aber wohl daran, dass ich momentan kaum mit dem Auto unterwegs bin. Und war auch ein wenig ärgerlich, gab viele freie Plätze, keinen für mich. Aber hab dann schon eingefunden, weil man es nicht ganz so radikal durchgezogen hat wie man es im Westen tun wird. Halbes Jahr noch, und wir werden es sehen.
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Ordentliche Bürger
Am 14. Apr 2010, 11:00 Uhr von martin
Apropos Hobbys, manche nehmen es mit dem Parken sehr genau.
“Bis zu Erlangung Ihres Führerscheines” muss man nicht verstehen. Ich sag aber mal, man würde schon noch gut vorbeikommen. Gefunden und fotografiert von Mikato-Steffen.
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Neue Parkregelung im Westen
Am 1. Mrz 2010, 15:04 Uhr von martin
Mitte Oktober verkündet und auch bei uns heiß diskutiert, wird ab 1. März 2011 – so einstimmig im Gemeinderat beschlossen – der Parkraum im Stuttgarter Westen definitiv neu geregelt.
Dadurch erhofft man sich unter anderem die “Wildparkerei”, z.B. auf dem Gehsteig, zu unterbinden und die “damit verbundene Verbesserung der Verkehrssicherheit”. Weitere Ziele, wie man auch auf der eingerichteten Homepage nachlesen kann, sind:
- Verbesserung der Parksituation für Bewohner und Gewerbe, einschließlich der Besucher
- Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität
- Reduzierung des Parksuchverkehrs
- Bau und Förderung von Bewohnerparkplätzen
Der Westen wird in acht Zonen eingeteilt (siehe Karte). Bewohner können (müssen) sich für ihr Gebiet einen Parkschein für 30,70 Euro im Jahr besorgen und können dann dort kostenlos parken.
Gäste und Pendler müssen, ausgenommen auf den Parkplätzen in den Bereichen überwiegender Geschäftsnutzung (hier wird die Kurzparkregelung, u.a. die Brötchentaste, d.h. halbe Stunde for free, beibehalten), fürs Parken pro Stunde 60 Cent berappen. Anfangs war übrigens noch von 50 Cent die Rede. “Ab 10 Stunden fällt eine Tagespauschale von 6 Euro an.”
Im Oktober hieß es, dass die Aktion einmalig 2,7 Millionen Euro kostet und weiterhin jährlich 2,5 Millionen Betriebskosten anfallen (Kontrolle etc.). Dagegen rechnet man pro Jahr vorsichtig geschätzte 4,5 Millionen Mehreinnahmen an Bußgeldern.
Auch über vier Monate später erschließt sich mir immer noch nicht recht der Sinn hinter dieser Aktion, auch wenn das oben ganz wunderbar klingt.
Meiner Meinung nach sieht die Realität anders aus, speziell wenn man, wie damals schon gesagt, von einem normalen Wochenabend ausgeht (alle Pendler weg, mässiger Gastro-Besuch): Es gibt einfach zu viele Autos und zu wenig Parkplätze.
Ob da ein “Parkraummanagement” was verbessern kann, bezweifle ich weiterhin, lass mich aber natürlich gerne eines Besseren belehren.
Am 16. März, 19:30 Uhr, findet im Otto-Hajek-Saal des Bürgerzentrums Stuttgart-West eine Informationsveranstaltung für Bürger statt.
Nach dem Sprung Auszüge aus der Pressemitteilung der Stadt.
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Knöllchen
Am 7. Dez 2009, 10:34 Uhr von martin
Zwar kein Spitzenwert, aber beim Falschparken sind Stuttgarter und die Süddeutschen im Allgemeinen, laut dieser Graphik des Zeitmagazins, weit vorne.
“Wieso parken aber die sonst so rechtschaffenden Ulmer oder Stuttgarter so häufig falsch (über den Kölner und Offenbacher Schlendrian wundert man sich ja gar nicht?”, fragt der Autor wo wir wieder beim Thema Klischees wären, worüber sich erst kürzlich der Thorsten etwas aufgeregt hat.
“Das Falschparken, so scheint es, ist die Straftat des rechtschaffenden Menschen – und wenn man nicht erwischt wird, ist es, als hätte man zwanzig Euro gewonnen.”
Gut, im Stuttgarter Fall liegt es vielleicht eher an dem begrenzten Parkraum, wie gerade z.B. im Westen, und wahrscheinlich auch an hochmotivierten Politessen eines hochmotivierten Rathauses.
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Dynamisches Parkleitsystem
Am 24. Nov 2009, 17:34 Uhr von martin
(Für größeres Bild draufklicken)
Unsere freundliche Stadt erhöht nächstes Jahr nicht nur die Parkgebühren, sondern ist freilich auch auf den Ansturm auf den Weihnachtsmarkt, der morgen beginnt, bestens vorbereitet. Über drei Millionen Besucher werden erwartet. Nicht wenige kommen mit dem PKW von ganz weit her. Lang lebe das dynamische Parkleitsystem und ein halber Meter Feuerwurst.
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“Human Frogger Extreme”
Am 21. Okt 2009, 15:13 Uhr von martin
Ein Clip zur Aufheiterung, geklaut von meinen Facebook-Freund Uli. Er bezeichnete den Clip als “Human Frogger Extreme”. Ich hab das Spiel Frogger geliebt!
Weitergedacht könnte man auch so ein Parkplatzproblem lösen. Einfach ein Bus kaufen und PKWs zur Seite schieben. Wobei unser Krupa wiederum schon schmerzliche Erfahrungen mit einem Linienbus machen musste.
Update: Handelt sich womöglich um eine “Amokfahrt” oder Bus ohne Bremsen. Wie schon vom Krupa gefragt, wer russisch kann… bitte übersetzen.
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Parken im Westen…
Am 21. Okt 2009, 11:28 Uhr von martin
…ist eine Katastrophe, schimpfen viele (West-Bewohner).
Ich hingegen sag immer: in meinem Block gehts gerade noch so. Zur Not findet man was die Hasenbergsteige hoch.
Aber dufte ist die Parksituation im “eines der am dichtesten besiedelten Wohngebiete und eines der größten zusammenhängenden Altbaugebiete in Deutschland” (kann man nicht nur auf Wiki nachlesen) sicherlich nicht. Zu viele Kutschen, zu wenig Platz.
Die Bürger belegen auch gerne mal nachts, weil es wohl anders einfach nicht geht, den breiten Bürgersteig der Reinsburgstraße. Finde ich jetzt persönlich irgendwie nicht schlimm. Die Stadt schon.
Wie heute in der Stuttgarter Zeitung nachzulesen ist, will man nun mittels acht Zonen und Anwohner-Ausweisen die wilde Parkerei unterbinden.
“Der gesamte Parkraum im Westen soll neu geordnet werden. Dazu wird das Gebiet in acht Zonen eingeteilt, in denen die jeweiligen Anwohner mit einem Bewohnerausweis (30,70 Euro Gebühr im Jahr) parken dürfen. In zusätzlichen Kurzzeitparkzonen und Mischbereichen soll künftig eine Parkgebühr von 0,50 Euro pro Stunde erhoben werden. Kostenlose Parkplätze, derzeit die Mehrheit der rund 10.000 Stellplätze am Straßenrand, würde es dann künftig keine mehr geben.“
Diese “historische Wende in der Verkehrspolitik der Stadt” (äh, Bewohnerausweise sind doch ein alter Hut?) kostet schöne 2,7 Millionen Euro und muss natürlich auch kontrolliert werden. Den jährlichen 2,5 Millionen Betriebskosten rechnet man vorsichtig geschätzt 4,5 Millionen Mehreinnahmen an Bußgeldern gegen.
Ob das jetzt cool ist oder nicht und was das überhaupt bringen soll, darüber kann man sich streiten, wie es auch schon auf der STZ passiert.
Stellen wir mal eine Milchmädchenrechnung auf und gehen von einem Abend an einem Wochentag aus.
Viele West-Bewohner kuscheln sich in ihre Butze, kaum Gastrobesucher, die Pendler, die im Westen arbeiten sind längst daheim. Jetzt suchste mal, so ab 19:00 Uhr und später. Mit Bewohnerausweis gibts dann auf einmal ganz viel mehr Parkplätze. Zum Beispiel auf dem Gehweg der Reinsburgstraße. Aber gut, dass man 30,70 Euro gezahlt hat.
Mir zumindest ist das alles nicht ganz schlüssig. Aber mein Bock ist ja gerade eh abgemeldet.
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