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    Jeder Platz zählt

    Am 27. Mai 2011, 12:00 Uhr von martin

    (Bester Einparker der Welt: westernbasti.)

    Muss bei dem Bild an Heidi Klums GNTM-Model denken. Die sagt nämlich immer, zumindest war es früher so, zu ihren “HI MÄÄÄDELZZ!!” gerne: “Jeder Tag zählt.” “Jeder Tag zählt.” “Mäddelllzz, jeder Tag zählt.” Hab das Gefühl, das guckt dieses Jahr keine Sau und keine Sauin mehr an. Aber vielleicht gehts auf Facebook voll ab. Und immerhin berichtet die StZ voll darüber. Da ist man jetzt soweit. Sind glaub Mädchen aus der Region dabei. Gestern zwei Sekunden reingezappt. Zoom Heidi, Bildunterschrift: “Heidi Klum. Modelmama.” Gleich vier Gründe weiterzuschalten: Heidis Feige und die drei Worte Heidi, Klum plus Modelmama.

    Ach, Kool Savas hat neulich gezappt, sorry, getwittert, vielleicht nicht die neueste Erkenntnis, aber vielleicht neu auf Twitter: “Ich gratuliere Heidi Klum zu der frauenfeindlichsten Sendung im Deutschen TV !” Hier reinkopiert inklusive dem Leerzeichen zwischen V und dem Ausrufezeichen. Ich hass diesen Sicherheitsabstand zwischen Buchstaben und Satzzeichen, weiß echt nicht warum den so viele halten, lernt man in der Schule eigentlich nicht. Aber Tweet klingt witzig aus seinem Mund. (“Bitch Fresse bevor ich dir den Sack in den Mund presse!” = Kunst). Hab trotzdem mal Retweet g´macht.

    Wie bei Heidi jeder Tag zählt, zählt im Westen jeder Parkplatz. Wissen wir alle. Die Uni Stuttgart nicht. Die haben jetzt nochmals nachgezählt, wie die StZ die Tage berichtete. Die haben übrigens auch das Parkraummanagement ausbaldowert. Drei Monate läuft das nun und die zählenden Studenten stellen nachts in den Parkzonen W5 und W7 zwischen Vogelsang und Schwabstraße völlig überraschend fest: “Kein einziger freier Parkplatz ist weit und breit zu sehen. ” Is nich wahr. Einige Autos würden sogar auf dem Gehweg parken oder in zweiter Reihe! Skandal!

    Auch super: “So lag die Auslastung früher in der Zone W5 bei 125 Prozent und aktuell bei 114 Prozent. Gemessen an den Zahlen hat sich die Situation verbessert. “Die Wahrscheinlichkeit, einen Parkplatz zu bekommen, ist höher”, sagt Markus Friedrich, Professor am Institut für Straßen- und Verkehrswesen.”

    Die Wahrscheinlichkeit, ein Parkplatz zu bekommen ist höher – mein Satz des Jahres 2011 bislang. “Der Alltag zeigt jedoch vielen Autofahrern, dass die Chance in manchen Parkzonen immer noch ziemlich gering ist”, so die StZ weiter. Scheiße Mann, wer hätte das gedacht?

    Ist natürlich nicht alles schlecht: So berichten auch hier schon Leser, dass es z.B. in W3 wesentlich besser sein soll. In dem Gebiet liegt halt auch der zukünftige Badesee Feuersee und ein paar mehr Büros und dafür weniger Wohnungen – so ergibt sich eben eine angenehme Auslastung von 89 Prozent. Anscheinend ist es auch rund um den Hölderlinplatz besser geworden, zumindest gäbe es “positive Stimmen”.

    Die Stadt will jetzt nochmals die Zonengrenzen überprüfen und außerdem in den Kurzparkzonen die Zeiten von 22 auf 19 Uhr herabsetzen. In der Politik wird das Parkraummanagement als Erfolg gewertet und überlegt das System auf andere Stadteile zu übertragen. Im Westen gilt aber wohl bis in alle Ewigkeit zumindest in den meisten Teilen: Jeder Platz zählt.

    (Bester Einparker der Welt: westernbasti.) Muss bei dem Bild an Heidi Klums GNTM-Model denken. Die sagt nämlich immer, zumindest war es früher so, zu ihren "HI MÄÄÄDELZZ!!" gerne: "Jeder Tag zählt." "Jeder Tag zählt." "Mäddelllzz, jeder Tag zählt." Hab das Gefühl, das guckt dieses Jahr keine Sau und keine Sauin mehr an. Aber vielleicht gehts auf Facebook voll ab. Und immerhin berichtet die StZ voll darüber. Da ist man jetzt soweit. Sind glaub Mädchen aus der Region dabei. Gestern zwei Sekunden reingezappt. Zoom Heidi, Bildunterschrift: "Heidi Klum. Modelmama." Gleich vier Gründe weiterzuschalten: Heidis Feige und die drei Worte Heidi, Klum plus Modelmama. Ach, Kool Savas hat neulich gezappt, sorry, getwittert, vielleicht nicht die neueste Erkenntnis, aber vielleicht neu auf Twitter: "Ich gratuliere Heidi Klum zu der frauenfeindlichsten Sendung im Deutschen TV !" Hier reinkopiert inklusive dem Leerzeichen zwischen V und dem Ausrufezeichen. Ich hass diesen Sicherheitsabstand zwischen Buchstaben und Satzzeichen, weiß echt nicht warum den so viele halten, lernt man in der Schule eigentlich nicht. Aber Tweet klingt witzig aus seinem Mund. ("Bitch Fresse bevor ich dir den Sack in den Mund presse!" = Kunst). Hab trotzdem mal Retweet g´macht. Wie bei Heidi jeder Tag zählt, zählt im Westen jeder Parkplatz. Wissen wir alle. Die Uni Stuttgart nicht. Die haben jetzt nochmals nachgezählt, wie die StZ die Tage berichtete. Die haben übrigens auch das Parkraummanagement ausbaldowert. Drei Monate läuft das nun und die zählenden Studenten stellen nachts in den Parkzonen W5 und W7 zwischen Vogelsang und Schwabstraße völlig überraschend fest: "Kein einziger freier Parkplatz ist weit und breit zu sehen. " Is nich wahr. Einige Autos würden sogar auf dem Gehweg parken oder in zweiter Reihe! Skandal! Auch super: "So lag die Auslastung früher in der Zone W5 bei 125 Prozent und aktuell bei 114 Prozent. Gemessen an den Zahlen hat sich die Situation verbessert. "Die Wahrscheinlichkeit, einen Parkplatz zu bekommen, ist höher", sagt Markus Friedrich, Professor am Institut für Straßen- und Verkehrswesen." Die Wahrscheinlichkeit, ein Parkplatz zu bekommen ist höher - mein Satz des Jahres 2011 bislang. "Der Alltag zeigt jedoch vielen Autofahrern, dass die Chance in manchen Parkzonen immer noch ziemlich gering ist", so die StZ weiter. Scheiße Mann, wer hätte das gedacht? Ist natürlich nicht alles schlecht: So berichten auch hier schon Leser, dass es z.B. in W3 wesentlich besser sein soll. In dem Gebiet liegt halt auch der zukünftige Badesee Feuersee und ein paar mehr Büros und dafür weniger Wohnungen - so ergibt sich eben eine angenehme Auslastung von 89 Prozent. Anscheinend ist es auch rund um den Hölderlinplatz besser geworden, zumindest gäbe es "positive Stimmen". Die Stadt will jetzt nochmals die Zonengrenzen überprüfen und außerdem in den Kurzparkzonen die Zeiten von 22 auf 19 Uhr herabsetzen. In der Politik wird das Parkraummanagement als Erfolg gewertet und überlegt das System auf andere Stadteile zu übertragen. Im Westen gilt aber wohl bis in alle Ewigkeit zumindest in den meisten Teilen: Jeder Platz zählt.

     
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  • 8

    Parkst du schon oder suchst du noch: Parkplatzschützer

    Am 4. Apr 2011, 10:55 Uhr von martin

    Pünktlich zu den härteren Strafen ab April noch was Neues vom Kackraumanagement: Ab sofort wird in Stuttgart nicht nur parkgeschützt sondern auch parkplatzgeschützt. Die Parkplatzschützer sind der Meinung, dass die neue Situation nicht den gewünschten Effekt zeigt. Das Parkraummanagment in S-West sei “vielerorts zugunsten der Bewohner, Gewerbetreibender und deren Angestellter/Mitarbeiter, Besuchern, Kunden und Partnern stark verbesserungsbedürftig.”

    Man sehnt sich nach mehr Infos und stellt Forderungen, wie z.B. “die Reduzierung der Kurzzeitparkplätze (orange), die darüber hinaus ebenfalls den Bewohnern als kostenfreie Parkmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden sollen” oder eine Besucher-Ausweis-Regelung. Kann man auch hier durchgucken:

    www.parkplatzschuetzer.de

    Facebock-Seite

    Pünktlich zu den härteren Strafen ab April noch was Neues vom Kackraumanagement: Ab sofort wird in Stuttgart nicht nur parkgeschützt sondern auch parkplatzgeschützt. Die Parkplatzschützer sind der Meinung, dass die neue Situation nicht den gewünschten Effekt zeigt. Das Parkraummanagment in S-West sei "vielerorts zugunsten der Bewohner, Gewerbetreibender und deren Angestellter/Mitarbeiter, Besuchern, Kunden und Partnern stark verbesserungsbedürftig." Man sehnt sich nach mehr Infos und stellt Forderungen, wie z.B. "die Reduzierung der Kurzzeitparkplätze (orange), die darüber hinaus ebenfalls den Bewohnern als kostenfreie Parkmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden sollen" oder eine Besucher-Ausweis-Regelung. Kann man auch hier durchgucken: www.parkplatzschuetzer.de Facebock-Seite

     
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  • 6

    451 Tage Haft

    Am 29. Mrz 2011, 12:00 Uhr von martin

    Leser Martin Sp. hat die Tage eine kuriose Story auf dem Lawblog entdeckt. Eine Frau, die der Stadt Stuttgart wegen Falschparkens 20 Euro schuldet (gehe davon aus dass es sich um Falschparken handelt, es ist von Knöllchen die Rede), wird zu 451 Tagen Erzwingungshaft in der Justizvollzugsanstalt in Schwäbisch Gmünd verdonnert.

    Der Bußgeldbescheid war seit 22. Februar rechtskräftig, die Dame hat die 20 Euro, warum auch immer, (noch) nicht überwiesen und schwupps ging schon am 17. März obiges Anschreiben raus. Laut Lawblog kein “ungewöhnlicher Vorgang” – die hohe Strafe freilich schon.

    “Es liegt nahe, dass die Staatsanwaltschaft hier etwas über das Ziel hinausgeschossen ist. Denn immerhin wären 15 Monate Gefängnis für eine Geldbuße nicht mal vom Gesetz gedeckt. Bei Ordnungswidrigkeiten ist die Erzwingungshaft gesetzlich auf sechs Wochen begrenzt. Die Haft darf wegen desselben Knöllchens auch nicht mehrfach angeordnet werden”, ist da zu lesen.

    Erst ein Anruf vom Lawblog bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart klärte die Geschichte auf. Bei den 451 Tagen Erzwingungshaft müsse es sich um “Flüchtigkeitsfehler” der Amtsinspektorin handeln. Eine geänderte Vorladung ging an die Betroffene raus. “Vermutlich wird es auf einen Tag Erzwingungshaft hinauslaufen. Behördensprecherin Claudia Krauth: `Das ist der bei uns übliche Satz, wenn jemand 20 Euro Bußgeld nicht bezahlt.´” Hossa! Selbst ein Tag Knast muss wegen einem Strafzettel immer noch nicht sein. Also am besten gleich blechen.

    Komplette Story auf dem Lawblog

    Leser Martin Sp. hat die Tage eine kuriose Story auf dem Lawblog entdeckt. Eine Frau, die der Stadt Stuttgart wegen Falschparkens 20 Euro schuldet (gehe davon aus dass es sich um Falschparken handelt, es ist von Knöllchen die Rede), wird zu 451 Tagen Erzwingungshaft in der Justizvollzugsanstalt in Schwäbisch Gmünd verdonnert. Der Bußgeldbescheid war seit 22. Februar rechtskräftig, die Dame hat die 20 Euro, warum auch immer, (noch) nicht überwiesen und schwupps ging schon am 17. März obiges Anschreiben raus. Laut Lawblog kein "ungewöhnlicher Vorgang" - die hohe Strafe freilich schon. "Es liegt nahe, dass die Staatsanwaltschaft hier etwas über das Ziel hinausgeschossen ist. Denn immerhin wären 15 Monate Gefängnis für eine Geldbuße nicht mal vom Gesetz gedeckt. Bei Ordnungswidrigkeiten ist die Erzwingungshaft gesetzlich auf sechs Wochen begrenzt. Die Haft darf wegen desselben Knöllchens auch nicht mehrfach angeordnet werden", ist da zu lesen. Erst ein Anruf vom Lawblog bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart klärte die Geschichte auf. Bei den 451 Tagen Erzwingungshaft müsse es sich um "Flüchtigkeitsfehler" der Amtsinspektorin handeln. Eine geänderte Vorladung ging an die Betroffene raus. "Vermutlich wird es auf einen Tag Erzwingungshaft hinauslaufen. Behördensprecherin Claudia Krauth: `Das ist der bei uns übliche Satz, wenn jemand 20 Euro Bußgeld nicht bezahlt.´" Hossa! Selbst ein Tag Knast muss wegen einem Strafzettel immer noch nicht sein. Also am besten gleich blechen. Komplette Story auf dem Lawblog

     
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  • 42

    Countdown: Gelber Parksack

    Am 28. Feb 2011, 12:40 Uhr von martin

    Letzte Woche mal wieder darüber aufgeregt, warum es seit zwei, drei Jahren Gelbe Säcke nur noch im Bürgerbüro gibt. Bekam man früher auch im Edeka. Wollte mir keiner glauben, dass das so ist. “Kriegt man doch überall!” “Nee, nur im Bürgerbüro, ehrlich jetzt!” Und das ist am anderen Ende vom Westen.

    War aber in der Nähe. Muss man Gott sei Dank keine Nummer ziehen, sondern kriegt man an einem Kabuff-Counter, der im Vorzimmer installiert ist. Der wird von einer notorisch bösen alten Frau bewacht. Wollte mal vor längerer Zeit frech drei Rollen Säcke greifen, wie man es eben vom Edeka gewohnt war – “nur oooooiiiin!” bellte sie mich damals an. Bin davongerannt.

    Letzte Woche mutig hin. Die Wächterin der Gelben Säcke war gerade in ein Gespräch mit einem Pärchen vertieft. Ich griff vorsichtig in den Karton, sie registrierte mich, und ich fragte ganz artig ob ich vielleicht zwei Rollen haben könnte. Ruhe. Ihr von Tausenden von Gelben Sack-Schmarotzern geschulter wie gestählter Blick traf mich, mein Herz raste, High Noon, fünf vor 12, das Pärchen erstarrte ebenfalls salzsäulenartig – was wird sie wohl sagen? “Jaaa, isch oooohkee!” Strike!

    Nach diesem Coup musste ich erst mal aufs Klo. War aber besetzt. Aber stattdessen entdeckte ich eine kleine Menschenmasse. Ach schau an, das ist also die Parken-im-Westen-Schlange. Habt ihr alle eure Parkausweise gecheckt? Morgen gilts!

    Nachbar war neulich dort und hat seinen Schein beantragt. Die Büro-Mitarbeiterin unterbreitete ihm ein sagenhaftes Angebot: Ein für 30,70 Euro, zwei Jahre 61,40 Euro. Ähm? Dachte er sich auch und fragte vorsichtig, wo denn nun der Preisvorteil liege, wenn man gleich zwei Jahre bucht? “Ja, da gibts koin, hihihihi”, freute sich die Dame ein Loch in die nicht vorhandene Parklücke. Wahrscheinlich Stadtarbeiterhumor.

    Humor hat wie immer auch Joe Bauer, der sich in seiner Kolumne der Samstagausgabe der STN nochmals unter anderem mit der Problematik beschäftigt. Die Lektüre ist zwingend empfohlen. “Wir sind die Graswurzelhauptstadt der Weltrevolution.” Jawohl!

    Und sagt noch einer die Stadt tut nix: Morgen steigt der Event “Baggerbiss”, Beginn 13:30 Uhr. Ist wie Prellbockanheben, (symbolischer) Baubeginn der Tiefgarage Rossbollengässle im Innenhof des Quartiers zwischen Paulusstraße und Vogelsangstraße sowie Rötestraße und Seyfferstraße. Hier sollen 72 neue Anwohnerstellplätze entstehen. Wow!

    Online-Antrag Parkausweis Stuttgart-West

    Letzte Woche mal wieder darüber aufgeregt, warum es seit zwei, drei Jahren Gelbe Säcke nur noch im Bürgerbüro gibt. Bekam man früher auch im Edeka. Wollte mir keiner glauben, dass das so ist. "Kriegt man doch überall!" "Nee, nur im Bürgerbüro, ehrlich jetzt!" Und das ist am anderen Ende vom Westen. War aber in der Nähe. Muss man Gott sei Dank keine Nummer ziehen, sondern kriegt man an einem Kabuff-Counter, der im Vorzimmer installiert ist. Der wird von einer notorisch bösen alten Frau bewacht. Wollte mal vor längerer Zeit frech drei Rollen Säcke greifen, wie man es eben vom Edeka gewohnt war - "nur oooooiiiin!" bellte sie mich damals an. Bin davongerannt. Letzte Woche mutig hin. Die Wächterin der Gelben Säcke war gerade in ein Gespräch mit einem Pärchen vertieft. Ich griff vorsichtig in den Karton, sie registrierte mich, und ich fragte ganz artig ob ich vielleicht zwei Rollen haben könnte. Ruhe. Ihr von Tausenden von Gelben Sack-Schmarotzern geschulter wie gestählter Blick traf mich, mein Herz raste, High Noon, fünf vor 12, das Pärchen erstarrte ebenfalls salzsäulenartig - was wird sie wohl sagen? "Jaaa, isch oooohkee!" Strike! Nach diesem Coup musste ich erst mal aufs Klo. War aber besetzt. Aber stattdessen entdeckte ich eine kleine Menschenmasse. Ach schau an, das ist also die Parken-im-Westen-Schlange. Habt ihr alle eure Parkausweise gecheckt? Morgen gilts! Nachbar war neulich dort und hat seinen Schein beantragt. Die Büro-Mitarbeiterin unterbreitete ihm ein sagenhaftes Angebot: Ein für 30,70 Euro, zwei Jahre 61,40 Euro. Ähm? Dachte er sich auch und fragte vorsichtig, wo denn nun der Preisvorteil liege, wenn man gleich zwei Jahre bucht? "Ja, da gibts koin, hihihihi", freute sich die Dame ein Loch in die nicht vorhandene Parklücke. Wahrscheinlich Stadtarbeiterhumor. Humor hat wie immer auch Joe Bauer, der sich in seiner Kolumne der Samstagausgabe der STN nochmals unter anderem mit der Problematik beschäftigt. Die Lektüre ist zwingend empfohlen. "Wir sind die Graswurzelhauptstadt der Weltrevolution." Jawohl! Und sagt noch einer die Stadt tut nix: Morgen steigt der Event "Baggerbiss", Beginn 13:30 Uhr. Ist wie Prellbockanheben, (symbolischer) Baubeginn der Tiefgarage Rossbollengässle im Innenhof des Quartiers zwischen Paulusstraße und Vogelsangstraße sowie Rötestraße und Seyfferstraße. Hier sollen 72 neue Anwohnerstellplätze entstehen. Wow! Online-Antrag Parkausweis Stuttgart-West

     
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  • 52

    Parkraummanagement West

    Am 20. Jan 2011, 18:30 Uhr von martin

    Schlechte Nachrichten werden zwar nicht besser, wenn man sie wiederholt, aber da es ab 1. März richtig ernst wird und die Säulen bereits installiert sind, nochmals alles zur neuen wie umstrittenen Parkregelung im Stuttgarter Westen, mit der man die angespannte Parksituation entschärfen will. Fragt sich nach wie vor nur ob das hinhaut.

    Prinzipiell kostet ab März jeder der circa 10.000 bislang öffentlichen Parkplätze Kohle. Im Westen sind übrigens rund 22.000 Fahrzeuge angemeldet – merkste was? – dazu kommen noch die Pendler und Westgäste. Anwohner können sich für ihre Zone (siehe unten) ein Jahresabo für 30,70 Euro holen, Pendler und Besucher zahlen 60 Cent pro Stunde (oder 6 Euro als Tagespauschale).

    Wir Westler scheinen die Ruhe weg zu haben, denn bislang scheint das alles kaum jemand zu jucken. Circa 1000 Anträge auf einen Bewohnerparkausweis wurden erst gestellt, gibt der Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung Dr. Martin Schairer (wohl der Bürgermeistertitel mit dem meisten Sheriff-Feeling) zu Protokoll. „Wir werden verstärkt kontrollieren, ob sich die Autofahrer an die Vorgaben halten. Daher meine dringende Bitte, sich rechtzeitig um einen Bewohnerparkausweis zu kümmern.”

    Laut StZ hat die Stadt 20 neue Mitarbeiter eingestellt, die intensiv kontrollieren und gegebenenfalls Knöllchen bis zu 25 Euro ausstellen werden. In den ersten Wochen verspricht die Stadt noch ein wenig Toleranz. Insgesamt verursacht das neue Parkraummanagement 2,5 Millionen im Jahr, allerdings rechnet man mit 4,5 Millionen Euro Einnahmen an Gebühren und Bußgelder. Mit den Überschüssen sollen auch neue Bewohnerparkplätze gebaut werden.

    Ich weiß immer noch nicht, was sich dadurch verbessern soll, außer dass ich jetzt 30,70 Euro jährlich zahlen müsste, wenn ich denn eine Karre hätte. Ich bin mir ganz sicher, dass man auch ab 1. März genauso lang auf der Suche nach einem Stellplatz um die Blocks geiern muss wie zuvor.

    Aber vielleicht täusche ich mich gewaltig und ab 1. März gibt es im Westen freie Parkplätze bis zum Horizont, weil alle auf die Öffis umgestiegen sind und ihre (Zweit)Karren verkauft haben. Von letzteren Dingen träumen unsere Stadtverwalter, die gestern nochmals betonten, wie gut der Westen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.

    Hier nochmals die Zonen und die gestrige Pressemitteilung der Stadt nachm Sprung.

    www.stuttgart.de/parkeninwest

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    Schlechte Nachrichten werden zwar nicht besser, wenn man sie wiederholt, aber da es ab 1. März richtig ernst wird und die Säulen bereits installiert sind, nochmals alles zur neuen wie umstrittenen Parkregelung im Stuttgarter Westen, mit der man die angespannte Parksituation entschärfen will. Fragt sich nach wie vor nur ob das hinhaut. Prinzipiell kostet ab März jeder der circa 10.000 bislang öffentlichen Parkplätze Kohle. Im Westen sind übrigens rund 22.000 Fahrzeuge angemeldet - merkste was? - dazu kommen noch die Pendler und Westgäste. Anwohner können sich für ihre Zone (siehe unten) ein Jahresabo für 30,70 Euro holen, Pendler und Besucher zahlen 60 Cent pro Stunde (oder 6 Euro als Tagespauschale). Wir Westler scheinen die Ruhe weg zu haben, denn bislang scheint das alles kaum jemand zu jucken. Circa 1000 Anträge auf einen Bewohnerparkausweis wurden erst gestellt, gibt der Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung Dr. Martin Schairer (wohl der Bürgermeistertitel mit dem meisten Sheriff-Feeling) zu Protokoll. „Wir werden verstärkt kontrollieren, ob sich die Autofahrer an die Vorgaben halten. Daher meine dringende Bitte, sich rechtzeitig um einen Bewohnerparkausweis zu kümmern." Laut StZ hat die Stadt 20 neue Mitarbeiter eingestellt, die intensiv kontrollieren und gegebenenfalls Knöllchen bis zu 25 Euro ausstellen werden. In den ersten Wochen verspricht die Stadt noch ein wenig Toleranz. Insgesamt verursacht das neue Parkraummanagement 2,5 Millionen im Jahr, allerdings rechnet man mit 4,5 Millionen Euro Einnahmen an Gebühren und Bußgelder. Mit den Überschüssen sollen auch neue Bewohnerparkplätze gebaut werden. Ich weiß immer noch nicht, was sich dadurch verbessern soll, außer dass ich jetzt 30,70 Euro jährlich zahlen müsste, wenn ich denn eine Karre hätte. Ich bin mir ganz sicher, dass man auch ab 1. März genauso lang auf der Suche nach einem Stellplatz um die Blocks geiern muss wie zuvor. Aber vielleicht täusche ich mich gewaltig und ab 1. März gibt es im Westen freie Parkplätze bis zum Horizont, weil alle auf die Öffis umgestiegen sind und ihre (Zweit)Karren verkauft haben. Von letzteren Dingen träumen unsere Stadtverwalter, die gestern nochmals betonten, wie gut der Westen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Hier nochmals die Zonen und die gestrige Pressemitteilung der Stadt nachm Sprung. www.stuttgart.de/parkeninwest Neue Parkregelung im Stuttgarter Westen ab März Am 1. März wird im Stuttgarter Stadtbezirk West das Parkraum-Management eingeführt. Damit ist das Parken unterhalb der Gäubahn bis einschließlich Reinsburgstraße im Süden und Seiden-/Paulinenstraße im Osten im öffentlichen Verkehrsraum grundsätzlich gebührenpflichtig. Der Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung, Dr. Martin Schairer: „Die Parksituation im Stuttgarter Westen ist schon viel zu lange mehr als angespannt. Mit einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung wollen wir die Situation für Bewohner, Gewerbetreibende und Besucher verbessern.“ Obwohl seit Jahren in der Öffentlichkeit über das Parkraum-Management diskutiert wird und auch zahlreiche Informationsveranstaltungen durchgeführt wurden, zeigen zahlreiche Anfragen interessierter Bürgerinnen und Bürger an die Verkehrsbehörde, dass immer noch Unklarheiten herrschen. „Deshalb ist es uns auch so wichtig, bei den Bewohnern des Stuttgarter Westens nochmals um Akzeptanz für die Parkraumbewirtschaftung zu werben und auch um ein wenig Geduld zu bitten, bis die Verbesserungen spürbar werden“, so Bürgermeister Schairer weiter. Bezirksvorsteher, Reinhard Möhrle, ergänzt: „Stuttgart-West bietet eine hohe Lebensqualität. Das bedeutet aber auch: Anwohner, Besucher und Pendler konkurrieren um die Parkplätze. Die Suche nach einem Parkplatz verursacht Lärm und Abgase. Ecken, Einfahrten und Gehwege werden zugeparkt, das gefährdet Fußgänger, allen voran Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer.“ Mischungsprinzip soll helfen Abhilfe soll das Parkraum-Management schaffen, weil nach dem „Mischungsprinzip“ vorgegangen wird. Demnach dürfen alle Verkehrsteilnehmer auf den vorhandenen Flächen parken, müssen dafür aber bezahlen. Bewohner können einen Parkausweis beantragen. Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Alle anderen – also zum Beispiel Besucher oder Kunden – müssen ein Ticket am Automaten lösen. Dieses kostet an Parkscheinautomaten 60 Cent je Stunde oder 6 Euro als Tagespauschale. In Kurzparkzonen gibt es darüber hinaus eine so genannte Brötchentaste, über die 30 Minuten kostenlos geparkt werden kann. Insgesamt werden acht unterschiedliche Parkzonen eingerichtet. Diese sind unterteilt in Kurzzeitparkplätze, „normale“ Parkplätze und Ladebereiche, um möglichst allen Interessen entgegen zu kommen. „Damit steigt für Bewohner und Besucher die Chance auf einen legalen Parkplatz“, so Möhrle. Die kostenpflichtigen Parkzonen werden entsprechend beschildert. Bürgermeister Dr. Schairer: „Wir werden verstärkt kontrollieren, ob sich die Autofahrer an die Vorgaben halten. Daher meine dringende Bitte, sich rechtzeitig um einen Bewohnerparkausweis zu kümmern. Bislang sind erst rund 1000 Anträge gestellt.“ Bewohner-Parkausweise kosten 30,70 Euro pro Jahr, sie gelten je nach Wunsch für drei, sechs, zwölf oder 24 Monate. Ausnahmegenehmigungen für Gewerbebetriebe gelten ein Jahr und kosten 120 Euro. Sie können in den Bürgerbüros West, Mitte, Süd, Nord und Ost beantragt werden – oder online unter www.stuttgart.de/parkeninwest. Dort werden auch weiterführende Fragen beantwortet. Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet Bürgermeister Dr. Schairer, die Anträge besser online zu stellen. Das neue Parkraummanagement soll auch zum Bau und zur Förderung von Bewohnerparkplätzen beitragen. So sollen die erwirtschafteten Überschüsse zum Bau der Bewohnerparkgarage Rossbollengässle (Fertigstellung 2012) verwendet werden. Geplant ist zudem eine Bewohnerparkgarage am Friedrich-Eugens-Gymnasium (Fertigstellung voraussichtlich 2013). Über die Umsetzung entscheidet der Gemeinderat. Öffentliche Verkehrsmittel als Alternative zum Auto Kaum ein anderer Stuttgarter Stadtbezirk ist so gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen wie der Westen. Eine günstige Alternative zum Auto bietet der VVS mit Bus und Bahn. Mit sechs S-Bahn-, drei Stadtbahn- und sechs Buslinien ist der Stadtteil perfekt erschlossen. Die S-Bahnen fahren hier alle zwei bis drei Minuten. Der VVS hat bereits seit Mitte letzten Jahres Anwohner und Geschäftsleute über seine Angebote informiert. Geplant sind weitere Vor-Ort-Veranstaltungen ab Mitte Februar: Donnerstags, 17. und 24. Februar, 3. und 10. März, jeweils von 14 bis ?18 Uhr, Schwab-/Bebelstraße (Bürgerbüro), freitags, 18. und 25. Februar, 4. und ?11. März, jeweils von 8 bis 16 Uhr, Schwab-/Bebelstraße (Bürgerbüro) sowie samstags, 19. und 26. Februar, 5. und 12. März, Wochenmarkt am Bismarckplatz, jeweils von 7 bis 13 Uhr. Zusätzlich verschickt der VVS Anfang Februar ein Info-Paket an die rund 30.000 Haushalte im Stuttgarter Westen. Darin enthalten ist ein besonderes Angebot: Anwohner, die jetzt ein VVS-Abo abschließen, bekommen den ersten Monat kostenlos. Für Berufspendler ist neben dem FirmenTicket auch das JahresTicket eine günstige Alternative. Das neue Abo muss nicht mehr auf einmal im Voraus bezahlt werden. Stattdessen wird der Betrag in zwölf Monatsraten vom Konto abgebucht. Das JahresTicket im Abo kostet nur so viel wie zehn MonatsTickets. Die rund 280 Firmen im Stuttgarter Westen wurden bereits angeschrieben. Auf Wunsch kommen auch VVS-Tarif-Experten ins Haus und organisierten Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiter. In einer weiteren Aktion wird den Firmen nun das neue Abo vorgestellt

     
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  • 7

    Schlechte Parkhäuser

    Am 25. Nov 2010, 15:00 Uhr von martin

    Man kann alles im Leben testen, natürlich auch Parkhäuser. Das hat jetzt der ADAC getan und neben Köln schnitt Stuttgart dabei besonders schlecht ab. Breuninger sehr mangelhaft.

    Joah. Ersteres habe ich glaub noch nie angesteuert, und die anderen, weiß auch nicht so recht. Geht schon. Gut, Breuni ist schon so ne Geschichte für sich, aber da finde ich das unter der Gloria-Passage bisschen schlimmer.

    Die Stärken und Schwächen der einzelnen Parkhäuser kann man unter folgenden Links nachlesen:

    LBBW HBF

    Liederhalle

    Galeria Kaufhof, Eberhardstraße

    Rathaus

    Breuninger

    Man kann alles im Leben testen, natürlich auch Parkhäuser. Das hat jetzt der ADAC getan und neben Köln schnitt Stuttgart dabei besonders schlecht ab. Breuninger sehr mangelhaft. Joah. Ersteres habe ich glaub noch nie angesteuert, und die anderen, weiß auch nicht so recht. Geht schon. Gut, Breuni ist schon so ne Geschichte für sich, aber da finde ich das unter der Gloria-Passage bisschen schlimmer. Die Stärken und Schwächen der einzelnen Parkhäuser kann man unter folgenden Links nachlesen: LBBW HBF Liederhalle Galeria Kaufhof, Eberhardstraße Rathaus Breuninger

     
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  • 18

    Ein bösartiger Typ

    Am 6. Nov 2010, 14:26 Uhr von martin

    Fortführung unserer sehr losen Serie “Ordentliche Bürger”, dieses Mal gleich mit Anzeige und Antwort, gefunden vom Patze – im Westen natürlich. Also Obacht wo ihr parkt!

    Fortführung unserer sehr losen Serie "Ordentliche Bürger", dieses Mal gleich mit Anzeige und Antwort, gefunden vom Patze - im Westen natürlich. Also Obacht wo ihr parkt!

     
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  • Am 10.02.2011: Lies Fortsetzungsroman: Mit Cosimo zu Bushido nach Berlin – Teil 3 (10.02.2011)
  • Am 10.02.2011: Lies 52 Videos/36: KLF
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  • Am 10.02.2011: Lies Techno! (10.02.2011)
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