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Mittwoch ist der neue Donnerstag
Am 12. Okt 2011, 09:00 Uhr von Thorsten W.
So, nachdem der Donnerstag erfolgreich von seiner jahrelangen Lethargie befreit wurde und man mehr als genug Gelegenheiten findet, freitags im Büro einen schweren Kopf zu haben, wird jetzt der Mittwoch zum neuen Feiertag. Zumindest ist das der Plan. Neu ist das hier:
Der gute Robin Treier belebt seine altbewährte Reihe What’s the Dealiyo im Transit/Bergamo wieder (lief einst glaub ich im Beat!Club) und spielt jeden Mittwoch Folk, Soul, Jazz und anderen entspannten Stuff.
Wie sich das anhört hört man auch im What’s the Dealiyo-Podcast, den Robin regelmäßig in seinem Mixcloud-Stream raushaut. Die neueste Ausgabe hat er uns so bissle vorab exklusiv geschickt, hier geht’s zum Download und hier ist die durchaus interessante Playlist:
1. ALASKA IN WINTER – “Balkan Low Rider Anthem”
2. COEUR DE PIRATE – “Wicked Games (The Weeknd Cover)”
3. ALEXANDER ft. RZA – “Truth”
4. MAYER HAWTHORNE – “Don’t turn the Lights on (Chromeo Cover)”
5. ALLIE – “Body Poetry”
6. FINK – “If only”
7. THE DECEMBERISTS – “Of Angels and Angles”
8. ROSTAM BATMANGLIJ – “Wood”
9. NICOLAS JAAR – “Hey Boy”
10. KING KOOBA – “California Suite (Vagabond Mix)”
11. TOM SCOTT – “Sneakin’ in the Back”
12. QUINCY JONES & BILL COSBY – “Eubie walkin”
13. CHET BAKER – “Little Girl Blue”Ein wenig älter ist dieser Hut, aber weiter geht’s, wie der Flyer so schön sagt:
Seit August gibt es die 0711 Ping Pong Disko im zwölfzehn, und wie man hört ist das Ganze sehr lustig. Wie der Name schon sagt wird Tischtennis gespielt, natürlich auch Mäxle (im Büro haben gleich zwei Leute tatsächlich behauptet, das würde “Rundlauf” heißen, tsts) und dazu gibt es Musik. Robin Treier steht auch noch auf dem Flyer, ich nehme mal an er ist da jetzt weniger am Start.
Relativ neu ist glaube ich wiederum das:
Das Keller Mixtape wird jeden Mittwoch im Keller Klub eingelegt, und zum Glück ist es länger als 90 Minuten. Dafür ist die Musik genau so gemischt wie früher auf selbergemachten Mixtapes, heute ist DJ Kotta am Start.
Und das wiederum gibt’s auch schon ne Weile:
Im Galao treten jeden Mittwoch mehr oder weniger bekannte Bands und Live-Acts auf, statt Eintritt wird’s Töpfle für ne freiwillige Spende rumgereicht. Ich war schon das ein oder andere Mal da, ist immer sehr gemütlich und heimelig. Heute spielen “die drei singenden Schalgzeuger” The Legendary Lightness aus der Schweiz.
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Es gibt einen Gott
Am 23. Sep 2011, 11:30 Uhr von Thorsten W.

Bild gefunden vom Aussenreporter. Neue Dimensionen in den Google-Suchanfragen.Es gibt einen Gott, und der hat gemacht, dass der Sommer dann im September doch noch gekommen ist, der hat den Wasen auf die andere Seite vom Neckar platziert, der hat den Papst nach Freiburg und nicht nach Stuttgart geschickt, und der hat das Wochenende erfunden.
Und am Wochenende gibt’s ne dicke dicke dicke Paarty. Oder zwei oder drei. In der Schräglage zum Beispiel mit dem Flyer des Monats:
Der Nachbar vom Ram hat zum ersten mal seit drei Jahren die Mütze abgenommen, und das ist was drunter war. Hammer. Ist seit Montag am Kämmen, um heute Abend frisch gebügelt mit Damish in der Schräglage zu stehen mit HipHop, Soul und so. Schräglage geht voll ab, alle die da waren finden’s super. Super, auch hier:
Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es schon wieder eine neue Musikrichtung. Nennt sich Rub-A-Dub und ist eine Mischung aus Reggae-beeinflusstem Dubstep und Drum’n'Bass. Klar, Dubstep ist ja inzwischen auch schon Mainstream. Die Dubwars-Crew hat sich zum Start dieser neuen Partyreihe Kollegen aus Konstanz eingeladen und einen Rocksteady-Floor gibt’s außerdem.
Ans Ganze bzw. an den Geldbeutel geht’s im Dillon. DJ Nightnurse alias Frau Friction hat sich diese schöne Party ausgedacht und ein paar Freunde und Kollegen eingeladen: Alle spielen umsonst, die Musik wird sicher bunt gemischt und der gesamte Erlös geht an Ärzte ohne Grenzen. Wer da an der Kasse um den Eintritt feilscht ist ein Penner, so!
Marek Hemmann kommt aus Jena und hat gerade sein zweites Album auf dem Label Stil vor Talent veröffentlicht. Bei der Discotronic spielt er live, und Brünemman und Hehner, bekannt aus dem Climax, sind wohl Fans von ihm. Auch nicht fehlen darf Marius Lehnert.
Das Toy verbinde ich ja immer noch bissle mit so Techno-Trance-Horror, aber wenn man das heutige Line-Up so anschaut geht das schon klar. Afri Lounge lassen sich wieder mal blicken, aus Köln kommen auch DJs vorbei und sonst halt aus Stuttgart.
Ich glaub die Krawall und Remmidemmi-Partys sind immer relativ wild, auf jeden Fall können die Flyer immer was. Tomazz feiert Geburtstag und auf dem kleinen Floor (die Rauchkammer im Obergeschoss) spielen Turntablegossip alias die bezaubernde Magali und der Rick voll schönen Deephouse.
Noch mal Schräglage: Die Snowboard-Saison fängt ja bald an, und hier kann man sich schon mal mit ner Filmpremiere in Stimmung bringen. Gambit und ÖÄ spielen im Anschluss die schönsten Aprés-Ski-Hits von Ötzi bis Jürgen.
Bei den Rave-Acts kenn ich mich ja gar nicht aus, bin ich auch zu alt für. Die Namen Schlachthofbronx und Dem Slackers auf dem Kaputtraven-Flyer hab ich schon mal gehört, ich denk mal die spielen Dubpolka und Walzergrime. Ist übrigens auch die offizielle Aftershowparty von dieser Veranstaltung:
Ich weiß nicht, ob Poetry-Slammer so auf Rave stehen, aber Thomas Geyer (nicht zu verwechseln mit Geiger) veranstaltet halt beides. Ich war noch nie bei nem Poetry-Slam, muss ich echt mal machen.
Am Samstag hat Patze ne feine Stil vor Talent Nacht ins Romy geholt, da freuen sich bestimmt schon ganz viele kleine Tanzmäuse drauf. Niko Schwind und das Duo Channel X reisen aus Berlin an, Residents sind natürlich auch dabei.
The Badgers kommen aus dem Elsass, musste ich grad mal nachgucken. Die Songs bei myspace konnte ich leider nicht anhören, wahrscheinlich haben sie da im Serverraum schon das Licht ausgemacht. Minimalte, Karat und Adel Éclat sind auch dabei, welche Musik in der Finca läuft steht ja oben. Also im Groben gleich wie hier:
Neue Partyreihe im Lehmann, gleich mal ein Hochkaräter am Start – so hab ich’s für Motor, äh, Flux.FM formuliert: “Techno aus Frankreich ist mehr als Laurent Garnier und Daft Punk. Terence Fixmer ist seit 1998 unterwegs, hat seine Karriere auf Hells Gigolo-Label begonnen und danach alle wichtigen Techno-Labels der Welt mit seinen Produktionen beglückt. Heute ist er im Lehmann bei der neuen Partyreihe „Ruhestörung goes wild“ live am Start, zusammen mit Traversable Wormhole, Drumcell und Monolog.”
Im Ausschank Ost Business as usual…
… und im Rocker 33 Kingston-Hot-Handtuch-Alarm. Silly Walks aus Hamburg sind das dienstälteste Soundsystem im Land, hab ich mir sagen lassen, seit 20 Jahren. Big Respect! Dazu natürlich noch Sentinel und auf dem kleinen Floor Dirty Daniela.
Ich persönlich bin - wie man sieht – am Freitag bei der Benefizparty im Dillon am Start und hab am Samstag meinen allerersten Gig im Transit. Bin schon bissle aufgeregt, aber der alte Ratze wird mir beistehen, Gott sei Dank!
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Crazy in Town
Am 6. Apr 2011, 09:10 Uhr von martin
Thorsten hatte neulich einen ominösen, nach BigFm2 aussehenden Flyer “Crazy in Town” an der Windschutzscheibe hängen und erörterte daran wenig den Sinn oder Unsinn von geheimnisvollen Werbespam. Man kündigt mehr oder weniger breitflächig Großes an, aber oftmals kommt nichts Wichtiges bei raus, wie in diesem konkreten Fall: Ist halt doch nur eine Party .
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Back in the days – Part 5: Legends
Am 26. Nov 2010, 22:46 Uhr von Thorsten W.
Eine unserer unregelmäßigsten Serien, die letzte Folge gab’s im April. Aber hier nun ein absolut unglaubliches Facebook-Fundstück. Darauf zu sehen ist nicht die Wrangler-Flagshipstore-Eröffnung in Berlin diesen Sommer, sondern wahre Legenden aus dem Stuttgarter Nachtleben. Entstanden ca. 1986, vermutlich im Perkins Park, Musicland oder ganz woanders.
Wir stellen vor, von links nach rechts: Frank vom Club L’Etoile (wo auch immer der war), Uwe Hacker (DJ-Legende), Thommy Bühler (wer weiß was der damals gemacht hat – DJ?) und, tadaaa, Andreas “Bär” Läsker (Manager-Legende).
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Stuttgart wird endlich Partyhochburg!
Am 19. Aug 2010, 13:00 Uhr von Thorsten W.

Hatten wir hier auch schon lange nicht mehr: Hochtrabende Ankündigungen wahlweise von Jahrhundert-Events oder Jahrtausend-Clubs und Veranstaltungen für die Elite der oberen Zehntausend.
Wie schön, dass Don Rossi – treuster Kessel.TV-Leser außerhalb von Baden-Württemberg nach Wangener-Ante – uns auf “Clubbers Ministry” aufmerksam gemacht hat. Denn das vereint alles in einem.
Kurz gesagt ist es so: Die Macher von “Clubbers Ministry” haben erkannt, dass Stuttgart in Sachen Nightlife/Clubs/Partys absolutes Brachland ist, dass hier einfach nix geht. Gut, das ist nix Neues. Die Macher haben jetzt aber Erfahrung aus Ibiza, und da soll es voll abgehen. Sagen sie. Gut, das ist mir wiederum neu.
Zumindest geben sie sich bescheiden: “die fettesten Partys mit erstklassigen DJ´s, Locations für Dich”, “die großartige Auswahl exklusiver Events im Raum Stuttgart”, “Mit uns verpasst Du keines der angesagtesten Hotspots der Schwabenmetropole” – hey, das ist echt nicht viel versprochen.
Hinter “Clubbers Ministry” steht ein gewisser Daniel Fix aus der Metropole Aspach, und die Verlinkung zu Star-DJ “Phil tha Funk”, dessen Biografie übrigens überaus lesenswert ist (“Den ersten Meilenstein legte Phil indem er 1988 in Esslingen geboren wurde.”), lässt vermuten, dass dieser auch irgendwie mit drin steckt.
Aber damit uns nachher nicht wieder jemand vorhält, wir würden uns auf Kosten anderer mit bösen Texten lustig machen, mache ich an dieser Stelle das, was immer am beten funktioniert: Ich zitiere die Original-Texte. Direkt, ungefälscht und frisch geschnitten.
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Marshall Matt
Am 20. Jul 2010, 18:00 Uhr von martin
Etwas leise ist die Marshall Bar von der Bolzstraße in die Eberhardstraße 6 in die Räumlichkeiten des ehemaligen vietnamesische Restaurants Saigon gezogen. Der Grund: Der Vermieter in der Bolz forderte die fünffache Miete, meinte Marshall Boss Volker “Jackson” Wunder, der schon einst die Radio Bar im Radio Barth Gebäude betrieb.
Vorletzten Montag hat man nun still und heimlich den neuen Laden eröffnet, nachdem man die letzten Monate mehrere Tonnen Schutt rausgerissen und den Ex-Restaurant auf Bar trimmte. Ursprünglich wollte man das Opening schon Anfang Juli feiern, aber die Fensterglasfront hat noch gefehlt.
Hat sich aber trotzdem schnell rumgesprochen, am vergangenen Samstag standen schon ziemlich viele Leute davor, hab ich gesehen. So ein Ortswechsel nach gut 10 Jahren hat ja auch durchaus seine Reize.
Ansonsten hat man soweit wie möglich versucht den Marshall-Spirit aus der Bolzstraße in die neue Location zu transportieren und z.B. auch den Kronleuchter mitgenommen. Weiterhin darf man auch hier wie im alten Laden rauchen, auch ansonsten bleibt das Konzept gleich. Hocken und schwätzen, nur keine Hektik. DJ-Programm ist nicht geplant. Klitzekleine Änderung: Die Marshall Bar heißt nun Marshall Matt.
Interessanter bzw. etwas clubbiger wird es dann vielleicht ab Oktober: Denn da soll ein weiterer Barraum namens Dillon dazu kommen, ergibt Marshall Matt Dillon, Hauptfigur in einer 50er Jahre Westernserie namens Rauchende Colts.
Das Dillon liegt darunter und ist auch auf der anderen Seite über die Eichstraße zugänglich. Manch einer kennt die Räumlichkeiten noch unter dem Namen Hidden Place bzw. Club 66. Gemeinsam mit der ehemaligen Küche des Restaurants entsteht hier ein neuer Bar-Club-Spot mit DJ und so. Was allerdings genau passieren wird, ist noch unklar, könnte aber auf jeden Fall den Geiss-Block verlängern.
Marshall Matt, Eberhardtstraße 6
Öffnungszeiten So bis Do 11:00 bis 02:00 Uhr, Fr & Sa 11:00 bis 03:00 Uhr
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Zu viel NuRave?
Am 3. Feb 2010, 13:30 Uhr von martin
Passend zur unserer Diskussion im Januar habe ich gestern im PRINZ die Umfrage des Monats entdeckt.
Konnte leider nirgends ausfindig machen, wie viele Leute abgestimmt haben.
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