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    Back in the days – Part 4: Nexus 6

    Nächster Teil dieser Serie und wieder eine tolle Facebook-Fanseite: “Nexus 6 Schorndorf Memories“. Heute vielleicht undenkbar, damals der place to be – erst ins Oz bis 12 Uhr mittags und dann weiter ins Nexus 6 nach Schorndorf. Auch aus dem Splash und der Störung (in beiden war ich leider nie) ist man da hin.

    Afterhour ist dafür vielleicht das falsche Wort – man hat halt einfach Sonntagnachmittag angefangen zu feiern oder weitergefeiert. Was sollte man da auch sonst machen?

    Ich war ne Zeit lang wirklich jeden Sonntag dort – und zwar mit 150 km Anfahrt ein Weg. Wir haben uns tatsächlich Sonntagnachmittag bei meinem Kumpel Rosi zum Kaffee getroffen und sind dann mit seinem alten Polo ins Nexus gefahren, bis 10 abends getanzt, dann zurück und am nächsten Tag in die Schule. Muss so 94 gewesen sein.

    Die Musik war sauberer Trance, aufgelegt von Leuten wie Andy Trex, Tandu oder Roody. Was hab ich mit den Armen gefuchtelt, was hatte ich Outfits an. Sollten jemals Fotos davon auftauchen, ich kenne gute Anwälte. War ne sehr lustige Zeit, ich habe dort Leute kennengelernt, die bis heute zu meinen besten Freunden gehören.

    Irgendwann kam dann ein Brake, wir fanden Trance doof und sind nicht mehr hin. Doch dann haben Ralph und Nik alias Bloom of Gutter im Aquarium, dem neuen kleinen Floor, aufgelegt – die Musik top, in Richtung Deep und Detroit, die Übergänge legendär schlecht. Aber man ist wieder ins Nexus, ich hab zu der Zeit schon in Stuttgart gewohnt und auch den ein oder anderen aus dem Motor City-Umfeld hat man dort getroffen.

    Those were the days, my friend!

    Frontpage-Tour! In Schorndorf!

    Legendär: Bloom of Gutter

    Techno = Industrie = Zahnräder

    Elke, beste (und hübscheste) Barfrau damals

    Immer dabei: Parkplatz-Rave

    Links unten: Carsten, Head of Dream Factory, remember Partys im Unbekannten Tier

    Der Traum des kleinen Ravers: die DJ-Kanzel

    Im Hintergrund: Trance-Neon-Goa-Wandmalerei

     
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    Eine unheimliche Begegnung der burlesquen Art

    Da steh ich letzten Freitag auflegend im aer Club, und denk so an früher zurück… Dass der Schuppen früher mal das Oz war, wo ich mich vor 16 Jahren in Techno und meine erste feste Freundin verliebt habe, The Shamen live gesehen und Sven Väth zugejubelt habe… Und dann läuft die Truppe vom Friedrichsbau Varieté ein, die an diesem Abend eine Kostprobe ihrer aktuellen Burlesque-Show zeigen will… Und wer läuft vorneweg und ist inzwischen, wie meine Recherchen ergeben haben, künstlerischer Leiter des Varietés und Regisseur der Show? Ralph Sun! Der vor 16 Jahren irgendwas im Oz gemacht hat, deshalb damals meinen Bruder abgeknutscht hat, weil er ihn wegen der gleichen Frisur für seinen Kumpel Sven Väth gehalten hat, der im Delirium gearbeitet hat, als es in der Vogelsangstraße war, und der später zusammen mit Nick Reiff als “Bloom of Gutter” das Aquarium im Nexus 6 mit für damals unverschämt cooler Mukke aber mit mangelndem Mixtalent beschallt hat… Tja, so sieht man sich wieder – und die Show im Friedrichsbau Varieté muss ich mir glaub echt angucken!

     
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