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Bring the Musikfernsehen back
Am 17. Jan 2011, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Beim letzten Video in unserer Serie kam wieder die Diskussion auf, dass es schade ist, dass es kein richtiges Musikfernsehen mehr gibt und dass alle MTV von früher und überhaupt vermissen. Man war sich auch relativ einig, dass YouTube-Surfen nicht die richtige Alternative ist, weil man da zu selten auf coole neue Videos trifft.
Es gibt allerdings mit QTom eine ziemlich interessante Alternative – nämlich das “erste interaktive Musikfernsehen”. Das Ganze läuft im Internet oder als iPhone-/iPad-App bzw. auf einem internetfähigen Fernseher. Das Besondere: Man kann vorab entweder einen Channel mit einer bestimmten Musikrichtung aussuchen oder mittels Drehreglern sein persönliches Programm feinjustieren: Classic/New, Slow/Fast und Insider/Hits.
Das alles macht irgendwie ziemlich viel Sinn, das Angebot scheint wirklich sehr umfassend zu sein, sowohl was neue Videos angeht als auch Classics, wie man in obigem Screenshot sieht.
Der Stream läuft bei meiner mittelmäßigen DSL-Leitung recht zuverlässig, die Site läuft unter Silverlight (der Flash-Alternative von Microsoft), weshalb das Ding vielleicht bei mir auf Safari Zicken macht, mit Firefox geht’s aber.
Alle Infos und der Link zu den Apps auf der Website.
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Comeback des Jahrzehnts
Am 16. Jul 2010, 14:30 Uhr von Setzer
Kennt die noch jemand? Beavis? Butthead? MTV? 90er? Musikfernsehen? Sabbern? Headbangen? Videos? Egal. Comeback des Jahrzehnts: Wenn die New York Post keinen Blödsinn erzählt, dann feiern Beavis & Butthead in den USA die Rückkehr zu MTV mit neuen Episoden.
Können dann auch gleich mal aufräumen, dem Typ von Poison eine reinhauen oder die Gören schütteln, die sich von ihren Müttern verkuppeln lassen und alles ständig “awesome” finden. Und dann bitte Musikvideos von White Zombie, Slayer und Crowbar spielen.
Ich finde übrigens nicht, dass Butthead wie Günther Oettinger aussieht.
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MTV verabschiedet sich
von “Music Television”Am 11. Feb 2010, 19:07 Uhr von Mischi
Dass MTV schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich ein Musiksender ist, dürfte an sich kein Geheimnis sein. Immerhin ist der Anteil an Reality- und Pseudo-Reality-Formaten stetig zu Ungunsten von Musiksendungen gestiegen.
Diesem Umstand zollt man nun auch optisch Tribut und das ist eine ganz spannende Sache, die fast geräuschlos über die Bühne ging.
Der Sender hat nämlich die Zeile “Music Television” aus dem Logo gestrichen – das Logo zeigt jetzt nur noch das große “M” und “TV”.
Dafür hat man aber nicht nur die entsprechende Unterzeile weggenommen, sondern einfach kurzerhand die Beine vom M “amputiert”. Sieht ziemlich radikal aus. Gut, das Programm hat sich auch radikal geändert – leider.
Hier sieht man es am besten:
(Foto von Designtagebuch)
Laut Musikwoche wird “die erste Umgestaltung der grafischen Senderkennung seit 29 Jahren vom Management bewusst herunter gespielt. Marketingleiterin Tina Exarhos erklärte: “Die Zuschauer von heute sprechen bei MTV nicht von Music Television. Sie haben nicht dieselbe emotionale Bindung zu unserem Sender, wie zum Beispiel jene Menschen, die nun über das Logo-Redesign schreiben,” wie zum Beispiel auch das Designtagebuch.
Tja, da hat die Tina vielleicht sogar recht – ich bin tatsächlich mit MTV und herausragenden Sendungen wie “Yo! MTV Raps” aufgewachsen und der Ästhetik von Musikclips geprägt worden.
Ich glaube aber trotzdem, dass auch die “heutigen Zuschauer” (also die Kids, wenn ich das richtig deute) auf eine anständig und fachmännisch kompilierte Musiksendung stehen würden, statt sich bei Youtube durchwurschteln zu müssen. Ist aber nur meine Meinung, gell.
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Deluxe Television
Am 20. Jan 2009, 23:57 Uhr von Thorsten W.
Neulich bin ich durch Zufall auf dem alten Sendeplatz von Comedy Central auf Deluxe Television gestoßen, und ich weiß noch nicht so genau, was ich davon halten soll. Ich schwanke noch zwischen angenehmer Überraschung ob ruhiger Bilder und erwachsener Musik und Ekel wegen 80er-Kitsch und Belanglos-Jazz. “Das erste Musikfernsehen für Erwachsene” nennt sich das Ding selber, und das trifft es wohl ganz gut – eher mainstreamige Jazz- und Downbeat-Songs, von denen ich nicht geahnt hätte, dass es ein passendes Musikvideo gibt, wechseln sich ab mit Schmusehits aus den 80ern und einer beachtlichen Anzahl von Werbespots für Sender-eigene Compilations. Einerseits eine wirklich ruhige Oase beim Zappen durch die knallbunten Privatsender, andererseits riecht das Ganze doch arg nach Ü-40-Party.
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