• 12

    Ich geh als Blogger.

    Auch auf die Gefahr, dass mich der RAM mit seiner Konfetti-Allergie jetzt feuert oder Kaubonbons nach mir wirft, aber man kann nicht immer nur schönwetternbloggen. Man darf in diesen dollen Tagen das heiße Eisen Karneval nicht unangepackt lassen.  Denn viele junge Leser wissen doch gar nicht, was sie später mal werden sollen – Cowboy, Indianer oder Pirat?

    Bevor morgen also alles wieder rum ist, hier noch schnell die kessel.tv Kostümprämierung:


    Früher stand neben dem Breuninger beim Waschmaschinen Möck immer so ne laufende Geschirrspülmaschine auf dem Gehweg. Ich wollt die immer mopsen und damit irgendwo in ne Bar gehen. So geht’s aber auch:

    „If you watch the movie Jaws backwards, it’s a movie about a shark that keeps throwing up people until they have to open a beach.“ Hier ist das Kostüm dazu.

    Wenn der Spielwaren Kurtz um 13.00 Uhr schon zu hat, kann man sich diese Partner-Verkleidung auch zur Not noch beim Wienerwald organisieren. Wenn man zu dritt ist, kann ja noch einer als Zitronen-Erfrischungstüchle für die Hände gehen.

    Ab hier ist dieser Beitrag jetzt FSK 18. Neulich in der Kinderabteilung: „Guten Tag, ich hätte gerne einmal erregter Guantanamo-Häftling in 48.“


    Ich selber hab auch lange überlegt: wollte erst als Juchtenkäfer gehen….

    …dann als 30. September….

    …und hab dann aber festgestellt, dass ich Fasching nicht mag. Also geh ich als Blogger und bleib daheim.

    P.S.: Um 14:00 Uhr beginnt der Umzug. Erwartet werden 200.000 Menschen. Wer das Spektakel großzügig umgehen will hier die Marschroute.

     
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  • 27

    Jeanshemd

    Wie Thorsten möchte auch ich in diesem Laben noch Fashion-Bloggerin werden. Weiterhin habe ich mir als ziemlich leicht erreichbares Ziel gesetzt, die trendhinterherrennenste Fashion-Bloggerin aller Zeiten zu werden. Mit diesem Eintrag mache ich einen weiteren Schritt dahin.

    Heute früh S-Bahn, Plakat, siehe oben, denke ich mir, ja Mann, auf die Evolutionsstufen der Mode ist auch in der heutigen Zeit noch Verlass. Irgendjemand kramt irgendeinen alten Scheiß raus, vielleicht auch aus Not, weil sonst alles in der Wäsche ist, ey guck an, das Jeanshemd vom Papa, das trug er doch in der Nacht als er mich 1991 in der Sportsbar gezeugt hat, mehrere Menschen machen´s nach, Copyshop, Massenproduktion, H&M, Thorsten W. (Okay! War fies, sorry mein Freund!) Und bitte kommt mir jetzt nicht mit der Macht von Mode-Blogs, ge.

    Mein Mann Swist, der ein Jeanshemd auch wirklich tragen kann, weil er prinzipiell alles tragen kann, hat so ein Ding, keine Ahnung wann, vielleicht Ende 2009 ausgeführt. Der erste war er da sicherlich auch nicht, aber ich dachte mir damals, Junge, mutig. Respekt, Jeanshemd Alta. Musste ich direkt an die halbstarken Jungs aus meiner Mittelstufe denken, die trugen das zu besonderen Anlässen (“heute mach ich in der Pause die Braut klar”), dazu baumelte auch gerne mal ne Goldimitatkette ausm Hals. 1991 halt. Weiterhin muss ich bei Jeanshemd an hagere Mitvierziger mit ausgefransten Schnauzbärten, Karottenhosen und Cowboystiefel denken. Da wären wir wieder bei der Sportsbar.

    Potenziert ein Jeanshemd eigentlich die Männlichkeit wie früher die Saddler, die Schwanz und Hoden brutaler aussehen liessen? Meine persönliche Meinung zu Jeans ist prinzipiell, dass der Stoff halt ans Bein gehört. Aber da hängt halt dieses Jahr, so sagt man uns, die bügelfaltrige Chino, also muss obenrum wohl Jeans dazu. Hatte nur einmal im Leben ne Jeansjacke. 1991. Oder 1993, weiß nimmer. Immer mal überlegt, wieder eine zu besorgen. Ach nee du.

    Na ja, wie auf die Modeindustrie ist halt wie schon angedeutet auf den Thorsten Verlass. Obiges Bild geschickt. “Hol dir dein Jeanshemd!” Gut, klar ich hätte es wissen müssen. “Hab scho eins!”, kam fünf Minuten später als Antwort. Und: “Ist ja inzwischen auch nix Besonderes mehr ;) .” Logen.

    P.S: Noch ein guter, etwas älterer Artikel aus der ZEIT, wie bei H&M die Preise zustande kommen. Sachlich, nüchtern, informativ und ohne Drama geschrieben.

     
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  • 15

    Mystery-Shopping bei Hempels unterm Sofa

    Manchmal müssen auch Männer in Damenabteilungen – dann nämlich, wenn sie mit Damen shoppen gehen. Was die kessel-tv Spurensicherung dort sicherstellen konnte, lässt sich nur mit dem Aktenzeichen XY-Klassiker beschreiben:

    „Am Nachmittag des 18. Februars machten Spaziergänger in der Stuttgarter Innenstadt einen grausigen Fund.“

    Alter Verwalter, wie sieht’s denn hier aus???

    Weiß gar nicht wirklich, wo ich da genau hingeraten war: Zara oder Mango? Zorro oder Manga? Egal, im Obergeschoss vom guten alten Peek & Cloppenburg jedenfalls. In der Herrenabteilung war noch alles in bester Ordnung. Aber dann…bei den Damen!

    Ich sag mal: Wühltisch – ja gerne.

    Aber Wühlladen???

    Ich weiß: Schmutz ist nur Materie am falschen Ort. Aber für textiles Chaos gibt’s keine Entschuldigung. Und zum ersten Mal fand ich den Satz angebracht: „Ich finde nix zum Anziehen.“

    Wunderte mich kurz, ob das vielleicht shabby-chic ist oder n anderer Trend, den ich nicht mitbekommen hab. Vom Lagerfeld Karle (de)(a)rrangiert. Der Bei-Hempels-Unterm-Sofa-Style? Oder doch eher Performance-Art? Von Kunden für Kunden. Und vom Personal geduldet? gutgeheißen? oder nur nicht weggeräumt?

    Hab dann überlegt, meine ganzen Klamotten, aus denen ich rausgewachsen bin, von zuhause zu holen und auch da zu entsorgen.

    Ich will ja auch niemanden dissen, bashen oder bitchen. Aber, liebe Store-Manager der Königstrasse 12: Einkaufserlebnis ist was anderes. Verglichen damit sieht’s im REWE Marienplatz um kurz vor Ladenschluss 23.59 Uhr aber tippi-toppi aus. Möglicherweise ja der bessere Spot zum Klamottenkaufen?

    Stichproben zeigen das gleiche Bild übrigens auch in der Zara/Mango-Filiale hinterm Bahnhof:

     
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  • 7

    Gipfeltreffen

    Unscharf aber wahr: der Autor und der Uli (v.l.n.r.)

    The Promialarm continues! Erst Heidi ohne Seal, dann Paris ohne Nicole Ritchie – dann das hier: wie ich einmal den Uli Hoeneß getroffen habe – und er mich.

    Es muss in den 70ern gewesen sein. Ja, muss es wohl. Denn ich war jung, brauchte das Geld und arbeitete als gertenschlankes Kindermodel. Uli war auch jung, brauchte das Geld vermutlich nicht ganz so dringend und arbeitete als Modeschöpfer.

    Für die Jüngeren unter Euch: Lange bevor Uli Hoeneß Wurstfabrikant war, war er mal Fußballer beim FC Bayern München. Und in dieser Funktion hatte der Uli eine dufte Idee: eine eigene Modekollektion sollte es sein.

    Kennt man heute ja auch von Menschen wie Cindy Crawford, die für Deichmann Schuhe entwirft oder zumindest ihren Leberfleck dafür in die Kamera hält: Promis, die Produkte auf den Markt werfen und mit ihrem guten Namen gutes Geld verdienen. Kate Moss hat ein eigenes Pflaumenmus und Uschi Glas eine eigene Hautpflege, wobei möglicherweise in beiden Tiegeln das gleiche drin ist.

    Und Uli Hoeneß, der alte Vorreiter? Der hatte eben damals schon eine eigene Modelinie. Dafür standen Uli und ich dann auf einem Golfplatz in Leonberg und wurden fotografiert – mehr als drei Dekaden später frage ich mich natürlich schon, warum wir stattdessen nicht auf einem Fußballplatz in München standen. Aber der Marketing-Vollprofi Hoeneß wusste damals sicher auch schon, was er tut.

    Uli Hoeneß trug ein T-Shirt mit dem Namenszug Uli Hoeneß als aparte Bruststickerei. Und jetzt kommt das Mystische: ich, der gar nicht Uli Hoeneß heißt, trug ebenfalls ein T-Shirt mit dem Namen Uli Hoenesses (schreibt man das so? oder mit 4 Apostrophen?). Ich, ein Kindermodel in Kindergröße mit diesem gewissen Look, der signalisierte, was A) Uli und ich schon nach 20 Minuten Fotoshooting für gute Buddies waren und B) dass die Uli Hoeneß Kollektion auch für den kleinen Uli Hoeneß Fan erhältlich ist.

    Wobei ich gestehen muss, dass ich vor dem Fototermin kein kleiner Uli Hoeneß Fan war, danach aber sehr wohl ein großer. Der Mann war überhaupt nicht eingebildet, dafür aber superprofessionell und topnett. Nicht nur wegen der Fotokamera. Und nicht nur, weil er mir danach persönlich per Post 3 Eintrittskarten für das Derby FC Bayern gegen die Löwen (die damals noch Fußball spielten) im Olympiastadion (in dem damals noch Fußball gespielt wurde) schickte.

    Die hart verdiente Modelgage legte ich seinerzeit auf die hohe Kante. Allerdings hab ich dann vergessen, wohin ich die hohe Kante legte. Wie bei vielen jungen Models war das Geld also futsch, verprasst, im Unverstand in Puma Jupp Heynckes Kickschuhe investiert.

    Uli hatte damals keine eigene Hoeneß Signature Serie – sonst hätte ich natürlich die gekauft. Ob Uli auch eine Gage bekommen hat und wenn ja, was er damit angestellt hat: keine Ahnung. Mit Sicherheit hat er sich aber keine Puma Jupp Henyckes gekauft.

    Pssst. Der Trend geht zur Zweitverwertung: Dieser Text ist so oder so ähnlich auch im Münchener Stadtmagazin Curt erschienen.

     
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  • 64

    KTV-Classic: Die Ed Hardys der 90er: Doc Martens

    Jaja, bevor jemand heult: Die Überschrift ist natürlich 8lochmässig falsch. Aber ich dachte mir,wir bleiben bissle in der Spur. Außerdem waren in den frühen 90ern die ugly Dinger ebenfalls kurzzeitig ziemlich angesagt, ganz abgesehen davon, dass das Schuhwerk, erfunden von Dr. Klaus Märtens nach Ende des 2. Weltkrieges, in einigen Kulturkreisen seit Jahrzehnten Kultstatus genießt.

    Allerdings nie bei mir: Ich habe Docs – wie später Buffalos – schon immer verachtet. Liegt vielleicht daran, dass ich noch nie im Leben eine Punk-, Wave- oder Skinhead-Phase hatte.

    Wie zum Beispiel die Heike: Die Heike war in meiner Klasse die Quoten-Waverin. Um dahin zu kommen, machte sie eine schleichende Metamorphose im Laufe der Schuljahre durch. Zunächst probierte sie mehrere Side- und Undercut-Variationen in Kombination mit beängstigend vielen Haarfarben aus, ein handelsüblicher Regenbogen war ein ausgeblasster Dreck dagegen.

    Später wurde ihr Outfit immer schwarzer und ihr Gesicht immer bleicher (geschminkt). Eines Tages schwebte sie in bodenlanger, schwarzer Kutte, stilistisch orientiert also am Sensenmann, ins Klassenzimmer ein. Auf Doc Martens natürlich.

    Auch wenn Heike aussah wie der Tod, haben wir sie trotzdem gemocht. Im Schullandheim hat sie uns sogar beigebracht wie Waver tanzen. War aber relativ lame, wie gelangweilte Internetgören sagen. Ein Schritt vor und dabei bissle leicht vorgebeugt mit dem Oberkörper wackeln, und dann wieder ein Schritt zurück. Man musste glaub die Musik fühlen (Depeche Mode natürlich, was anderes war nicht greifbar). Wir fühlten aber lieber den harten Linoleum-Boden, wenn es uns nach einem verpatzten Breakdance-Move wieder mal auf die Fresse legte.

    Mitunter meines eher schwarzen Musikhintergrunds zwischen HipHop und Techno waren Docs für mich noch nie eine Besohlungsoption. Genauer gesagt, Docs waren einfach ein absolutes No-Go, auch wenn sie damals nicht nur die Heike, sondern zunehmend mehr Leute um mich herum trugen; darunter gerne viele Gymnasiasten, deren Pubertät in eine (innerliche) mehrjährige Rebellion gegen alles und jenes umschlug, interessanterweise hauptsächlich Töchter und Söhne von Akademikern.

    Meine Mutter hätte mir auch niemals ein Pärchen gekauft („Springerstiefel? Ha noi, die kommet mir net ins Haus!“). Und dann immer noch dieses Schnürsenkelgetue, rot links, weiß rechts, grün gegen Waldsterben oder was weiß denn ich… Zugegeben, quietsch bunte Fat Laces waren auch bei unseren ersten Nikes ein sehr wichtiges Statement.

    Jede Szene hat eben ihre (modischen) Symbole, Docs sind ein besonders trendresistentes, streng über die Jahre konserviert in ganz bestimmten abgesteckten Milieus.

    Nun haben Docs scheinbar wieder ihre angestammten Grenzen verlassen und sind Trend, wie zumindest schon seit ein, zwei Winter diverse Blogs behaupten und auch irgendwelche Special Kollabos ankündigen. Schlimmer kann es eigentlich kaum kommen. Falsch, vor ein paar Jahren schwappte aus London mal die Botschaft rüber, dass Birkenstocks der Shit der Saison sind. Sind sie ja auch, in meinen vier Wänden und raus bis zu Mülltonne.

    Nun, wo ein Trend ist, ist z.B. der Tobsen nicht weit. Der schreibt vor einer Woche auf FB ungefähr: „Ey Leute, auf was muss man bei Docs achten? 8-eye schon klar, aber was noch?“

    Ich: “Ey, bitte.”

    “Was ist los, sag mal?”, fragte er.

    “Ey Alta, ganz ehrlich, der Schuh ist absoluter Dreck! Der Einzige, der Docs darf ist unser Setzer!”

    Awa und ich hätte keine Ahnung und überhaupt, das ist ein super Winterstiefel!

    Daraufhin meinte ich: “Ganz ehrlich, bevor ich mir Docs kaufen würde, hol ich mir fürn Winter lieber ein Pärchen Timberlands!”

    Den Spruch fand wiederum mein alter Freund Thorsten nicht ganz so cool und hat sich auf die Seite von Tobsen geschlagen. Denn, ich hätte es wissen müssen, die beiden klonen sich modisch seit einiger Zeit recht gerne, Thorsten kauft sich jetzt natürlich ein paar Docs mit scheinbar derselben Argumentation: „Super Winterstiefel“. Ein Freund bringt im direkt welche aus London mit! WTF und OMG.

    Konnte aber zu meiner Beruhigung mit Majde, Baris und Alex prompt eine Docs-Hater-Fraktion aufmachen, die sich mit mir gleich mit amüsiert haben. Gründe jetzt noch eine StudiVZ-Gruppe, “I hate Doc(g)s”. Sehr praktisch, eine Fliege mit zwei Klappen geschlagen, äh, gleich zwei Ratten mit fünf Wintergärten beschossen.

     
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  • 2

    Schätze des Westens

    Bevor das Ghetto kommt, ein paar Tagestipps für Morgen. Zum sechsten Mal kann man sich morgen im Westen auf Entdeckungsreise begeben (11 bis 19 Uhr) und durch insgesamt 40 Läden, Hinterhöfe und Atelierwohnungen stöbern – Schätze im Westen nennt sich das. Ging die letzten Jahre an mir vorbei.

    Unter diesem Link findet man eine Auflistung sämtlicher teilnehmenden Locations, aufgeteilt nach Design, Kulinarisches, Kunst, Kultur, Mode oder Schmuck. Geht was, kann man alles zu Fuß abklappern und dabei sicherlich das eine oder andere entdecken.

    Im Designbüro Lerche (Lerchenstraße 68) stellen sich z.B. nicht nur die Inhaber vor, sondern das Label Shadaim verkauft Shirts, Schals oder Gürtelschnallen.

    Gibts schon länger die Marke und wollte ich längstes mal drauf hinweisen. Shirts sehen ganz cool aus. Wer es morgen nicht schafft, kann die Shirts und Accessoires von Shadaim auch im Online-Shop bestellen.

    Weitere Typ in meiner unmittelbaren Nachbarschaft: Im kleinen Showroom-Atelier von “Jung von Martina Jung in der Reinsburgstraße 76, Ecke Reuchlinstraße bietet die Designerin ihre eigene Damen-Kollektion an, gibts ebenfalls auch alles online.

    Bleiben wir bei Damenmode, ziehen aber in die Innenstadt: Fräulein Sonntag hat sich für den morgigen Samstag ebenfalls etwas einfallen lassen:

    Ihre Homepage hat sie ebenfalls überarbeitet, take a look.

     
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  • 85

    Kessel-Shirts

    Vor einigen Monaten meinte Yo!-KTV-Raps-Mischi, wie wärs mal mit ein paar Shirts? Das Spreadshirt-System funktioniere bei re.flect vorzüglich. Ich also Krupa angehauen, ob er vielleicht mal ein paar Entwürfe machen will.

    “Ey Krupa, wie wärs, lass uns nen paar Shirts auf Spreadshirt machen.”

    “Nee, Spreadshirt ist doof und T-Shirts auch.”

    “Hm, okay, Shirts sind sicherlich alles andere als eine Revolution, aber kann man doch mal machen.”

    “Nein, doof.”

    “Okay, du bist der Chef.”

    Letzte Woche. Chät mit Krupa, er so:

    “Ey guck mal, hab nen paar Shirts gemacht auf Spreadshirt, willste auch eins?”

    Er zeigt mir das We Run STGT Tee. Ich kratze mich erstaunt am Kopf.

    “Äh, Krupa, ich dachte Shirts und Spreadshirt sind total doof.”

    “Ja, geht schon wenn man das richtige Shirt nimmt. Manche sind halt so Bodybuilder-mässig, kurz und breit. Aber mit dem richtigen Modell geht schon.”

    “Okay, und wie wärs noch so mit einem “richtigen” Kessel-Shirt?”

    “Gib mir zwei Stunden!”

    That´s why I love Krupa.

    Jetzt haben wir also einen Spreadshirt-Shop, zugegebenermaßen noch etwas spärlich bestückt, aber so wie ich den Kutmaster kenne, wird er bald nachlegen. Einen Jutesack gibt es auch schon, aber leider aktuell auch irgendwie wiederum doch nicht. Fehler im System. Wird sicherlich bald behoben.

    kessel.spreadshirt.de

     
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