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    Stuttgart Mode und Kacke

    Am 14. Jan 2012, 16:29 Uhr von Thorsten W.

    Neuer, äh, tumblr aus Stuttgart: Stuttgart Mode und Kacke. Irgendwo zwischen Modeblogs-auf-die-Schippe-nehmen und Kunst, bisher aber ganz witzig und hoffentlich kein One-hit-Wonder wie One Guy.One Hater.

    Neben Bildern von Mode und Kacke gibt es bisher selbstgebastelte Videos und einen sehr lustigen Style-Tip bei der Shopping-Tipp-Seite Polyvore. Mal gucken was noch draus wird.

    Neuer, äh, tumblr aus Stuttgart: Stuttgart Mode und Kacke. Irgendwo zwischen Modeblogs-auf-die-Schippe-nehmen und Kunst, bisher aber ganz witzig und hoffentlich kein One-hit-Wonder wie One Guy.One Hater. Neben Bildern von Mode und Kacke gibt es bisher selbstgebastelte Videos und einen sehr lustigen Style-Tip bei der Shopping-Tipp-Seite Polyvore. Mal gucken was noch draus wird.

     
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  • 1

    Stuttgart und die Kreativwirtschaft: Bilanz 2011

    Am 14. Dez 2011, 15:32 Uhr von martin

    Was für ein Bild nimmt man für die Kreativwirtschaft? Vielleicht eines vom Geiger? Der ist ziemlich, ziemlich kreativ und eine einzige Wirtschaft. Kann zumindest eine ganze Wirtschaft ganz gut unterhalten.

    Die Google-Bildsuche ist ebenfalls nicht befriedigend. Erstes Bild Waggons, zweites ne Gangschaltung eines Sportwagens (?), drittens eine Dame namens Iris Bernotat, viertens ein Stapel Papier (Bewerbungen), seht selbst. Man könnte ein Bild mit einem Büro voll mit Macs nehmen. Auch langweilig. Krupa meinte übrigens, die ganzen Mac-Early Birds wenden sich immer mehr von der Marke ab im Zuge der iPhone-iPad-Hysterie. Weiß ich nicht, ich benutze die Rechner immer noch sehr gerne. Anscheinend will man auch die Mac Pro Serie einstellen.

    Okay, ich nehm jetzt das, die Milchkuh.

    Absolut zusammenhangslos. Andersherum könnte man sagen, die Kreativwirtschaft ist eine ziemlich ergiebige Milchkuh. Püh, steiler Übergang. Die Stadt meldet gerade (siehe komplette Mitteilung nach dem Sprung), dass die Kreativwirtschaft mehr als 4.400 Unternehmen (jedes 10. Unternehmen in Stuttgart gehört zu der Branche) und über 25.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt und einen Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro macht. Klingt in meinen Ohren amtlich. Ich aber keine Ahnung was zum Beispiel die Milchkuhwirtschaft oder die Buttonwirtschaft oder die Norwegerpulliwirtschaft umsetzt. Letztere bestimmt viel in diesem Winter.

    In der Mitteilung wird auch die aktuelle H7 Problematik angesprochen. Ines Aufrecht, die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, betont ihre Unterstützung damit die Mieter schnell ein neues Zuhause bekommen:  „Nachdem die Mietverhältnisse in der Heilbronner Straße 7 zum Ende des Jahres gekündigt wurden, setze ich mich intensiv dafür ein, Kreativen neue Räumlichkeiten bieten zu können. Zusammen mit ‚Raum auf Zeit’ sind wir da auf einem guten Weg.”

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    Was für ein Bild nimmt man für die Kreativwirtschaft? Vielleicht eines vom Geiger? Der ist ziemlich, ziemlich kreativ und eine einzige Wirtschaft. Kann zumindest eine ganze Wirtschaft ganz gut unterhalten. Die Google-Bildsuche ist ebenfalls nicht befriedigend. Erstes Bild Waggons, zweites ne Gangschaltung eines Sportwagens (?), drittens eine Dame namens Iris Bernotat, viertens ein Stapel Papier (Bewerbungen), seht selbst. Man könnte ein Bild mit einem Büro voll mit Macs nehmen. Auch langweilig. Krupa meinte übrigens, die ganzen Mac-Early Birds wenden sich immer mehr von der Marke ab im Zuge der iPhone-iPad-Hysterie. Weiß ich nicht, ich benutze die Rechner immer noch sehr gerne. Anscheinend will man auch die Mac Pro Serie einstellen. Okay, ich nehm jetzt das, die Milchkuh. Absolut zusammenhangslos. Andersherum könnte man sagen, die Kreativwirtschaft ist eine ziemlich ergiebige Milchkuh. Püh, steiler Übergang. Die Stadt meldet gerade (siehe komplette Mitteilung nach dem Sprung), dass die Kreativwirtschaft mehr als 4.400 Unternehmen (jedes 10. Unternehmen in Stuttgart gehört zu der Branche) und über 25.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt und einen Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro macht. Klingt in meinen Ohren amtlich. Ich aber keine Ahnung was zum Beispiel die Milchkuhwirtschaft oder die Buttonwirtschaft oder die Norwegerpulliwirtschaft umsetzt. Letztere bestimmt viel in diesem Winter. In der Mitteilung wird auch die aktuelle H7 Problematik angesprochen. Ines Aufrecht, die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, betont ihre Unterstützung damit die Mieter schnell ein neues Zuhause bekommen:  „Nachdem die Mietverhältnisse in der Heilbronner Straße 7 zum Ende des Jahres gekündigt wurden, setze ich mich intensiv dafür ein, Kreativen neue Räumlichkeiten bieten zu können. Zusammen mit ‚Raum auf Zeit’ sind wir da auf einem guten Weg." Stuttgart als Stadt der Kreativen Kreativwirtschaft – eine Bilanz Die Landeshauptstadt ist äußerst attraktiv für die Kreativwirtschaft. Die Branche zählt mehr als 4.400 Unternehmen und über 25.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Jedes zehnte Stuttgarter Unternehmen gehört der Kreativwirtschaft an. Ines Aufrecht, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung: „Die Kreativen sind enorm produktiv: Sie schaffen es auf einen Jahresumsatz von rund 6 Milliarden Euro. Darüber hinaus treiben sie Innovationen voran, da sie Dienstleister und Zulieferer für die anderen Industriezweige sind.“ Die Wirtschaftsförderung engagiert sich seit vielen Jahren für die Stuttgarter Kreativszene. Sie stärkt die lokale Infrastruktur, berät, informiert und vernetzt die Kreativen untereinander. „Dadurch positionieren wir Stuttgart national wie international als Kreativstandort. Die Wirtschaftsförderung versteht sich als Lotse für Kreative. Sie wissen, dass sie bei uns Informationen und Unterstützung aus einer Hand erhalten.“ Dabei blickt die Wirtschaftsförderung auch über den Talkessel hinaus. Im Projekt ECCE INNOVATION hat sie mit sieben weiteren europäischen Metropolen zusammengearbeitet. Partner waren zwischen Januar 2009 und Dezember 2011 Nantes (F), Eindhoven (NL), Cardiff (UK), Birmingham (UK), Dublin (IE), Aachen und die englische Kreativwirtschaftsagentur CIDA Doncaster. Die Wirtschaftsförderung hat dabei beispielsweise mit der Akademie für Geschäftserfolg GmbH die Reihe „Kreativ erfolgreich“ entwickelt. Die dazugehörigen Workshops stärkten die unternehmerischen Kompetenzen der Teilnehmer, die branchenübergreifende Kooperationen starteten. Jeweils über drei Monate entwickelten mehr als 50 Selbstständige, Existenzgründer sowie etablierte Unternehmer Geschäftsmodelle. Die Teilnehmer arbeiten in Bereichen wie Design, Consulting, Architektur, Verlagswesen, Software, Kommunikation oder der Werbung. „Dank dieser Mischung profitierte jeder von der Expertise der anderen“, so Aufrecht. Zum Abschluss der Reihe liegt jetzt das Buch „Kreativ erfolgreich – mit Innovation und Kooperation“ vor, in dem auf rund 130 Seiten Stuttgarter Kreativschaffende Ideen und Konzepte aus der Praxis präsentieren. Ebenfalls im Rahmen des EU-Projekts wird das jährliche Finale des „European Business Master Cup“ veranstaltet. Der europaweite Unternehmensplanspiel-Wettbewerb für Studierende wird von der Stuttgarter Hochschule der Medien organisiert. Interdisziplinäre Studententeams schlüpfen dabei in die Rolle des Unternehmers, lösen gemeinsam verschiedene Managementaufgaben und lernen unternehmerisches Denken und Handeln. Für den 20. Januar 2012 ist das Finale im Stuttgarter Rathaus geplant. Weiteres Engagement In den vergangenen drei Jahren hat die städtische Wirtschaftsförderung rund 45 Veranstaltungen (wie „Morgenstund – Frühstück der Stuttgarter Kreativszene“) speziell für die Kreativwirtschaft organisiert und damit knapp 5.400 Kreativschaffende erreicht (wir, bzw., der Aussi war da auch schon (paar) mal). Jährlich veranstaltet sie in Kooperation mit der regionalen Wirtschaftsförderung die Messe „Mehrwert – Marktplatz für Mittelstand und Kreative“ im Rahmen des „Cluster Kreativwirtschaft Baden-Württemberg“. Agenturen aus Kreativbereichen wie Bewegtbild, Messe- und Ausstellungsdesign oder Social Media Marketing präsentieren sich dabei Mittelständlern. Daneben engagiert sich die Wirtschaftsförderung als Kooperationspartner zahlreicher Events im Kreativbereich wie dem „Stuttgarter Medienkongress“ und dem „Kreativraum Stuttgart“. Kreativzentren für Kreativschaffende Kreatives Schaffen braucht Freiräume. In den vergangenen Jahren setzte sich die städtische Wirtschaftsförderung daher für die Einrichtung zahlreicher Kreativzentren wie der Türlenstraße, dem Römerkastell, dem Zentrum für Medien, Kunst und innovative Dienstleistungen (MKI) oder dem H7 ein. „Nachdem die Mietverhältnisse in der Heilbronner Straße 7 zum Ende des Jahres gekündigt wurden, setze ich mich intensiv dafür ein, Kreativen neue Räumlichkeiten bieten zu können. Zusammen mit ‚Raum auf Zeit’ sind wir da auf einem guten Weg“, so Aufrecht. Aktuell entwickelt die Wirtschaftsförderung mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart eine „Kreativstadtkarte“, die einen Überblick über bedeutsame Kreativquartiere in Stuttgart geben soll. Am 27. Januar 2012 kommen renommierte Experten aus Projektentwicklung, Architektur und Stadtverwaltung zum Symposium „Die kreative Stadt – eine Bilanz“ zusammen und diskutieren über die Chancen kreativer Quartiere für die Stadtentwicklung.

     
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  • 6

    Fäschen-Power

    Am 5. Sep 2011, 13:30 Uhr von Jana

    La pour La, Königstr. 1

    Seit Samstagmittag hat Stuttgart eine Fashion Highlight mehr: Là pour là hat in der Königstraße 1 seine Glastüren geöffnet. Mode-Experte Setzer hatte die Hintergründe zum neuen Shop neulich schon mal erläutert.

    Am Samstag konnte man bei Häppchen und Sektchen einen ersten Blick auf das feine, aber noch etwas ausbaufähige Sortiment werfen. Neben Marken wie wood wood, Edith & Ella und minkpink gab es z.B. auch ein paar hübsche Teile von minimum, ein Label, das unsere modekundige Begleiterin Jasmin in Stuttgart auch noch nicht gesehen hatte.

    Außerdem findet man im Là pour là es eine kleine Auswahl an Lederetuis, Notizheften und Halsketten, was man sich für die nächste Suche nach einem Spontan-Geschenk schon mal merken kann. Nach dem ersten Eindruck also einen Daumen hoch, für Marias neuen Laden. Bereichert die Stuttgarter Shopping-Landschaft auf jeden Fall.

    Là pour là, Königstr. 1 (Im Hinterhof, Passage 1B)

    Ebenfalls neu in Stuttgart ist Glore, ein Shop der sich neben Style auch Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat. Die vierte Glore-Filiale (nach Hamburg, Nürnberg und München) hat am 18.08. in der Eberhardtstr. 10 aufgemacht. Leider habe ich es hier noch nicht hingeschafft, aber ich kenne den Online-Shop von Glore (steht für globally responsible fashion) bereits seit einer ganzen Weile und finde Konzept und Sortiment – Marken wie the baand, veja und vilde svaner – richtig gut.

    Glore, Ebernhardtstr. 10, Öffnungszeiten Mo – Sa, 10-19 Uhr

    Vergangenen Samstag eröffnete die Schräglage in der Hirschstraße – und wie man hört sehr erfolgreich. Was hat das mit diesem Eintrag zu tun? Das Abseits-Outlet “Gib Alles” residierte unter der alten Schräglage und ging somit genauso baden.

    Nun hat man sich den gerade erst freigeworden Ex-Bergsport-Laden Ecke Theo & Lange Straße geangelt. Das Motto lautet immer noch “High Fashion – Low Budget” – so low, dass man übrigens nur Bargeld akzeptiert, wenn man vermeintlich saugünstigen Teile von Marc Jacobs, Dsquared, Miu Miu oder D&G ergattern will.

    Öffnungszeiten Di bis Sa 12 bis 19 Uhr. Dieser Laden wird videoüberwacht.

    Und noch eine Shopping-Destination: Allerdings keine neue, sondern eine, die ich schon lange mal erwähnen wollte. Dem Breuni sein Outlet: Red Box, Holzstraße 19, an der großen Baustelle neben dem Cityring. Von allen reduzierten Sachen werden an der Kasse noch mal 50% abgezogen. Da setzten bei mir Jagdinstinkt, Tunnelblick und Schnappatmung ein und ich vergesse ein Bild für den Blog zu machen. Gut, man muss auch ehrlich sagen, dass es eine gewisse Herausforderung ist ein gutes Bild zu machen. Der Laden ist gelinde gesagt hässlich und dazu meistens auch noch ziemlich voll.

    Für die hartgesottenen Wühli-Fans empfehle ich den Samstag um die Mittagszeit für einen Besuch. Da kann man zwischen hunderten Renterpärchen und Mutter-Tochter-Cliquen mal richtig zeigen, was man in Sachen Schlussverkauf so kann: Ellenbogen raus und mit einem stilechten Hechter erst mal alles bunkern, was passen könnte. Allen anderen empfehle ich einen Besuch in der Mittagspause donnerstags. Da ist weniger los, meistens neue Ware da und man kann wirklich noch ein paar richtige Schnäppchen abgreifen.

    Öffnungszeiten Donnerstag – Samstag 11-19 Uhr, Red Box by Breuninger.

    Seit Samstagmittag hat Stuttgart eine Fashion Highlight mehr: Là pour là hat in der Königstraße 1 seine Glastüren geöffnet. Mode-Experte Setzer hatte die Hintergründe zum neuen Shop neulich schon mal erläutert. Am Samstag konnte man bei Häppchen und Sektchen einen ersten Blick auf das feine, aber noch etwas ausbaufähige Sortiment werfen. Neben Marken wie wood wood, Edith & Ella und minkpink gab es z.B. auch ein paar hübsche Teile von minimum, ein Label, das unsere modekundige Begleiterin Jasmin in Stuttgart auch noch nicht gesehen hatte. Außerdem findet man im Là pour là es eine kleine Auswahl an Lederetuis, Notizheften und Halsketten, was man sich für die nächste Suche nach einem Spontan-Geschenk schon mal merken kann. Nach dem ersten Eindruck also einen Daumen hoch, für Marias neuen Laden. Bereichert die Stuttgarter Shopping-Landschaft auf jeden Fall. Là pour là, Königstr. 1 (Im Hinterhof, Passage 1B) Ebenfalls neu in Stuttgart ist Glore, ein Shop der sich neben Style auch Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat. Die vierte Glore-Filiale (nach Hamburg, Nürnberg und München) hat am 18.08. in der Eberhardtstr. 10 aufgemacht. Leider habe ich es hier noch nicht hingeschafft, aber ich kenne den Online-Shop von Glore (steht für globally responsible fashion) bereits seit einer ganzen Weile und finde Konzept und Sortiment - Marken wie the baand, veja und vilde svaner - richtig gut. Glore, Ebernhardtstr. 10, Öffnungszeiten Mo - Sa, 10-19 Uhr Vergangenen Samstag eröffnete die Schräglage in der Hirschstraße - und wie man hört sehr erfolgreich. Was hat das mit diesem Eintrag zu tun? Das Abseits-Outlet "Gib Alles" residierte unter der alten Schräglage und ging somit genauso baden. Nun hat man sich den gerade erst freigeworden Ex-Bergsport-Laden Ecke Theo & Lange Straße geangelt. Das Motto lautet immer noch "High Fashion - Low Budget" - so low, dass man übrigens nur Bargeld akzeptiert, wenn man vermeintlich saugünstigen Teile von Marc Jacobs, Dsquared, Miu Miu oder D&G ergattern will. Öffnungszeiten Di bis Sa 12 bis 19 Uhr. Dieser Laden wird videoüberwacht. Und noch eine Shopping-Destination: Allerdings keine neue, sondern eine, die ich schon lange mal erwähnen wollte. Dem Breuni sein Outlet: Red Box, Holzstraße 19, an der großen Baustelle neben dem Cityring. Von allen reduzierten Sachen werden an der Kasse noch mal 50% abgezogen. Da setzten bei mir Jagdinstinkt, Tunnelblick und Schnappatmung ein und ich vergesse ein Bild für den Blog zu machen. Gut, man muss auch ehrlich sagen, dass es eine gewisse Herausforderung ist ein gutes Bild zu machen. Der Laden ist gelinde gesagt hässlich und dazu meistens auch noch ziemlich voll. Für die hartgesottenen Wühli-Fans empfehle ich den Samstag um die Mittagszeit für einen Besuch. Da kann man zwischen hunderten Renterpärchen und Mutter-Tochter-Cliquen mal richtig zeigen, was man in Sachen Schlussverkauf so kann: Ellenbogen raus und mit einem stilechten Hechter erst mal alles bunkern, was passen könnte. Allen anderen empfehle ich einen Besuch in der Mittagspause donnerstags. Da ist weniger los, meistens neue Ware da und man kann wirklich noch ein paar richtige Schnäppchen abgreifen. Öffnungszeiten Donnerstag - Samstag 11-19 Uhr, Red Box by Breuninger.

     
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  • 3

    fäshnwithpäshnfromraitelsberg.blogspot.com

    Am 16. Aug 2011, 12:28 Uhr von Thorsten W.

    Shit, ich hab immer noch keinen richtig fancy Namen für meinen Fashionblog gefunden. Ich muss da einfach noch weiter rumprobieren, so lange gibt’s weiter hier die heißesten Trends und neuesten Must-haves aus der Welt von High-Fashion und Low-Carb.

    Einen der besten Blogs in letzter Zeit überhaupt habe ich tatsächlich bei Spiegel Online gefunden. Deren wöchentlich Blog-Tipps sind aber auch wirklich nicht schlecht, mal gucken wann Kessel.TV kommt.

    Der Titel nerdboyfriend führt etwas in die Irre, denn der Macher zeigt, dass es Nerd bzw. Hipster schon seit 100 Jahren gibt, zeigt Beispiele aus der TV- und Kulturgeschichte und das Beste: Er (oder sie?) zeigt auch gleich immer dazu, wo man das Outfit auf dem Bild kaufen kann. Damn good!

    Dann gibt es aus good old Stresslingen ein Modelabel, und zwar schon relativ lange: Himmelskörper. Die machen ganz nette Sachen, überwiegend mit – wie der Name schon vermuten lässt – Sternen- und Planetenmotiven. Doch jetzt kommt’s: Für die neue Biker-Deep-V-Collection konnte unser Afro-Dieter als Model gewonnen werden! Hat er gar nix von erzählt das alte Kidmodel, aber sieht gut aus, yeah!

    Shit, ich hab immer noch keinen richtig fancy Namen für meinen Fashionblog gefunden. Ich muss da einfach noch weiter rumprobieren, so lange gibt's weiter hier die heißesten Trends und neuesten Must-haves aus der Welt von High-Fashion und Low-Carb. Einen der besten Blogs in letzter Zeit überhaupt habe ich tatsächlich bei Spiegel Online gefunden. Deren wöchentlich Blog-Tipps sind aber auch wirklich nicht schlecht, mal gucken wann Kessel.TV kommt. Der Titel nerdboyfriend führt etwas in die Irre, denn der Macher zeigt, dass es Nerd bzw. Hipster schon seit 100 Jahren gibt, zeigt Beispiele aus der TV- und Kulturgeschichte und das Beste: Er (oder sie?) zeigt auch gleich immer dazu, wo man das Outfit auf dem Bild kaufen kann. Damn good! Dann gibt es aus good old Stresslingen ein Modelabel, und zwar schon relativ lange: Himmelskörper. Die machen ganz nette Sachen, überwiegend mit - wie der Name schon vermuten lässt - Sternen- und Planetenmotiven. Doch jetzt kommt's: Für die neue Biker-Deep-V-Collection konnte unser Afro-Dieter als Model gewonnen werden! Hat er gar nix von erzählt das alte Kidmodel, aber sieht gut aus, yeah!

     
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  • 12

    Ich geh als Blogger.

    Am 8. Mrz 2011, 09:00 Uhr von Kollege Geiger

    Auch auf die Gefahr, dass mich der RAM mit seiner Konfetti-Allergie jetzt feuert oder Kaubonbons nach mir wirft, aber man kann nicht immer nur schönwetternbloggen. Man darf in diesen dollen Tagen das heiße Eisen Karneval nicht unangepackt lassen.  Denn viele junge Leser wissen doch gar nicht, was sie später mal werden sollen – Cowboy, Indianer oder Pirat?

    Bevor morgen also alles wieder rum ist, hier noch schnell die kessel.tv Kostümprämierung:


    Früher stand neben dem Breuninger beim Waschmaschinen Möck immer so ne laufende Geschirrspülmaschine auf dem Gehweg. Ich wollt die immer mopsen und damit irgendwo in ne Bar gehen. So geht’s aber auch:

    „If you watch the movie Jaws backwards, it’s a movie about a shark that keeps throwing up people until they have to open a beach.“ Hier ist das Kostüm dazu.

    Wenn der Spielwaren Kurtz um 13.00 Uhr schon zu hat, kann man sich diese Partner-Verkleidung auch zur Not noch beim Wienerwald organisieren. Wenn man zu dritt ist, kann ja noch einer als Zitronen-Erfrischungstüchle für die Hände gehen.

    Ab hier ist dieser Beitrag jetzt FSK 18. Neulich in der Kinderabteilung: „Guten Tag, ich hätte gerne einmal erregter Guantanamo-Häftling in 48.“


    Ich selber hab auch lange überlegt: wollte erst als Juchtenkäfer gehen….

    …dann als 30. September….

    …und hab dann aber festgestellt, dass ich Fasching nicht mag. Also geh ich als Blogger und bleib daheim.

    P.S.: Um 14:00 Uhr beginnt der Umzug. Erwartet werden 200.000 Menschen. Wer das Spektakel großzügig umgehen will hier die Marschroute.

    Auch auf die Gefahr, dass mich der RAM mit seiner Konfetti-Allergie jetzt feuert oder Kaubonbons nach mir wirft, aber man kann nicht immer nur schönwetternbloggen. Man darf in diesen dollen Tagen das heiße Eisen Karneval nicht unangepackt lassen.  Denn viele junge Leser wissen doch gar nicht, was sie später mal werden sollen – Cowboy, Indianer oder Pirat? Bevor morgen also alles wieder rum ist, hier noch schnell die kessel.tv Kostümprämierung: Früher stand neben dem Breuninger beim Waschmaschinen Möck immer so ne laufende Geschirrspülmaschine auf dem Gehweg. Ich wollt die immer mopsen und damit irgendwo in ne Bar gehen. So geht’s aber auch: „If you watch the movie Jaws backwards, it's a movie about a shark that keeps throwing up people until they have to open a beach.“ Hier ist das Kostüm dazu. Wenn der Spielwaren Kurtz um 13.00 Uhr schon zu hat, kann man sich diese Partner-Verkleidung auch zur Not noch beim Wienerwald organisieren. Wenn man zu dritt ist, kann ja noch einer als Zitronen-Erfrischungstüchle für die Hände gehen. Ab hier ist dieser Beitrag jetzt FSK 18. Neulich in der Kinderabteilung: „Guten Tag, ich hätte gerne einmal erregter Guantanamo-Häftling in 48.“ Ich selber hab auch lange überlegt: wollte erst als Juchtenkäfer gehen.... …dann als 30. September.... …und hab dann aber festgestellt, dass ich Fasching nicht mag. Also geh ich als Blogger und bleib daheim. P.S.: Um 14:00 Uhr beginnt der Umzug. Erwartet werden 200.000 Menschen. Wer das Spektakel großzügig umgehen will hier die Marschroute.

     
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  • 27

    Jeanshemd

    Am 2. Mrz 2011, 10:55 Uhr von martin

    Wie Thorsten möchte auch ich in diesem Laben noch Fashion-Bloggerin werden. Weiterhin habe ich mir als ziemlich leicht erreichbares Ziel gesetzt, die trendhinterherrennenste Fashion-Bloggerin aller Zeiten zu werden. Mit diesem Eintrag mache ich einen weiteren Schritt dahin.

    Heute früh S-Bahn, Plakat, siehe oben, denke ich mir, ja Mann, auf die Evolutionsstufen der Mode ist auch in der heutigen Zeit noch Verlass. Irgendjemand kramt irgendeinen alten Scheiß raus, vielleicht auch aus Not, weil sonst alles in der Wäsche ist, ey guck an, das Jeanshemd vom Papa, das trug er doch in der Nacht als er mich 1991 in der Sportsbar gezeugt hat, mehrere Menschen machen´s nach, Copyshop, Massenproduktion, H&M, Thorsten W. (Okay! War fies, sorry mein Freund!) Und bitte kommt mir jetzt nicht mit der Macht von Mode-Blogs, ge.

    Mein Mann Swist, der ein Jeanshemd auch wirklich tragen kann, weil er prinzipiell alles tragen kann, hat so ein Ding, keine Ahnung wann, vielleicht Ende 2009 ausgeführt. Der erste war er da sicherlich auch nicht, aber ich dachte mir damals, Junge, mutig. Respekt, Jeanshemd Alta. Musste ich direkt an die halbstarken Jungs aus meiner Mittelstufe denken, die trugen das zu besonderen Anlässen (“heute mach ich in der Pause die Braut klar”), dazu baumelte auch gerne mal ne Goldimitatkette ausm Hals. 1991 halt. Weiterhin muss ich bei Jeanshemd an hagere Mitvierziger mit ausgefransten Schnauzbärten, Karottenhosen und Cowboystiefel denken. Da wären wir wieder bei der Sportsbar.

    Potenziert ein Jeanshemd eigentlich die Männlichkeit wie früher die Saddler, die Schwanz und Hoden brutaler aussehen liessen? Meine persönliche Meinung zu Jeans ist prinzipiell, dass der Stoff halt ans Bein gehört. Aber da hängt halt dieses Jahr, so sagt man uns, die bügelfaltrige Chino, also muss obenrum wohl Jeans dazu. Hatte nur einmal im Leben ne Jeansjacke. 1991. Oder 1993, weiß nimmer. Immer mal überlegt, wieder eine zu besorgen. Ach nee du.

    Na ja, wie auf die Modeindustrie ist halt wie schon angedeutet auf den Thorsten Verlass. Obiges Bild geschickt. “Hol dir dein Jeanshemd!” Gut, klar ich hätte es wissen müssen. “Hab scho eins!”, kam fünf Minuten später als Antwort. Und: “Ist ja inzwischen auch nix Besonderes mehr ;) .” Logen.

    P.S: Noch ein guter, etwas älterer Artikel aus der ZEIT, wie bei H&M die Preise zustande kommen. Sachlich, nüchtern, informativ und ohne Drama geschrieben.

    Wie Thorsten möchte auch ich in diesem Laben noch Fashion-Bloggerin werden. Weiterhin habe ich mir als ziemlich leicht erreichbares Ziel gesetzt, die trendhinterherrennenste Fashion-Bloggerin aller Zeiten zu werden. Mit diesem Eintrag mache ich einen weiteren Schritt dahin. Heute früh S-Bahn, Plakat, siehe oben, denke ich mir, ja Mann, auf die Evolutionsstufen der Mode ist auch in der heutigen Zeit noch Verlass. Irgendjemand kramt irgendeinen alten Scheiß raus, vielleicht auch aus Not, weil sonst alles in der Wäsche ist, ey guck an, das Jeanshemd vom Papa, das trug er doch in der Nacht als er mich 1991 in der Sportsbar gezeugt hat, mehrere Menschen machen´s nach, Copyshop, Massenproduktion, H&M, Thorsten W. (Okay! War fies, sorry mein Freund!) Und bitte kommt mir jetzt nicht mit der Macht von Mode-Blogs, ge. Mein Mann Swist, der ein Jeanshemd auch wirklich tragen kann, weil er prinzipiell alles tragen kann, hat so ein Ding, keine Ahnung wann, vielleicht Ende 2009 ausgeführt. Der erste war er da sicherlich auch nicht, aber ich dachte mir damals, Junge, mutig. Respekt, Jeanshemd Alta. Musste ich direkt an die halbstarken Jungs aus meiner Mittelstufe denken, die trugen das zu besonderen Anlässen ("heute mach ich in der Pause die Braut klar"), dazu baumelte auch gerne mal ne Goldimitatkette ausm Hals. 1991 halt. Weiterhin muss ich bei Jeanshemd an hagere Mitvierziger mit ausgefransten Schnauzbärten, Karottenhosen und Cowboystiefel denken. Da wären wir wieder bei der Sportsbar. Potenziert ein Jeanshemd eigentlich die Männlichkeit wie früher die Saddler, die Schwanz und Hoden brutaler aussehen liessen? Meine persönliche Meinung zu Jeans ist prinzipiell, dass der Stoff halt ans Bein gehört. Aber da hängt halt dieses Jahr, so sagt man uns, die bügelfaltrige Chino, also muss obenrum wohl Jeans dazu. Hatte nur einmal im Leben ne Jeansjacke. 1991. Oder 1993, weiß nimmer. Immer mal überlegt, wieder eine zu besorgen. Ach nee du. Na ja, wie auf die Modeindustrie ist halt wie schon angedeutet auf den Thorsten Verlass. Obiges Bild geschickt. "Hol dir dein Jeanshemd!" Gut, klar ich hätte es wissen müssen. "Hab scho eins!", kam fünf Minuten später als Antwort. Und: "Ist ja inzwischen auch nix Besonderes mehr ;)." Logen. P.S: Noch ein guter, etwas älterer Artikel aus der ZEIT, wie bei H&M die Preise zustande kommen. Sachlich, nüchtern, informativ und ohne Drama geschrieben.

     
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  • 15

    Mystery-Shopping bei Hempels unterm Sofa

    Am 22. Feb 2011, 09:06 Uhr von Kollege Geiger

    Manchmal müssen auch Männer in Damenabteilungen – dann nämlich, wenn sie mit Damen shoppen gehen. Was die kessel-tv Spurensicherung dort sicherstellen konnte, lässt sich nur mit dem Aktenzeichen XY-Klassiker beschreiben:

    „Am Nachmittag des 18. Februars machten Spaziergänger in der Stuttgarter Innenstadt einen grausigen Fund.“

    Alter Verwalter, wie sieht’s denn hier aus???

    Weiß gar nicht wirklich, wo ich da genau hingeraten war: Zara oder Mango? Zorro oder Manga? Egal, im Obergeschoss vom guten alten Peek & Cloppenburg jedenfalls. In der Herrenabteilung war noch alles in bester Ordnung. Aber dann…bei den Damen!

    Ich sag mal: Wühltisch – ja gerne.

    Aber Wühlladen???

    Ich weiß: Schmutz ist nur Materie am falschen Ort. Aber für textiles Chaos gibt’s keine Entschuldigung. Und zum ersten Mal fand ich den Satz angebracht: „Ich finde nix zum Anziehen.“

    Wunderte mich kurz, ob das vielleicht shabby-chic ist oder n anderer Trend, den ich nicht mitbekommen hab. Vom Lagerfeld Karle (de)(a)rrangiert. Der Bei-Hempels-Unterm-Sofa-Style? Oder doch eher Performance-Art? Von Kunden für Kunden. Und vom Personal geduldet? gutgeheißen? oder nur nicht weggeräumt?

    Hab dann überlegt, meine ganzen Klamotten, aus denen ich rausgewachsen bin, von zuhause zu holen und auch da zu entsorgen.

    Ich will ja auch niemanden dissen, bashen oder bitchen. Aber, liebe Store-Manager der Königstrasse 12: Einkaufserlebnis ist was anderes. Verglichen damit sieht’s im REWE Marienplatz um kurz vor Ladenschluss 23.59 Uhr aber tippi-toppi aus. Möglicherweise ja der bessere Spot zum Klamottenkaufen?

    Stichproben zeigen das gleiche Bild übrigens auch in der Zara/Mango-Filiale hinterm Bahnhof:

    Manchmal müssen auch Männer in Damenabteilungen - dann nämlich, wenn sie mit Damen shoppen gehen. Was die kessel-tv Spurensicherung dort sicherstellen konnte, lässt sich nur mit dem Aktenzeichen XY-Klassiker beschreiben: „Am Nachmittag des 18. Februars machten Spaziergänger in der Stuttgarter Innenstadt einen grausigen Fund.“ Alter Verwalter, wie sieht’s denn hier aus??? Weiß gar nicht wirklich, wo ich da genau hingeraten war: Zara oder Mango? Zorro oder Manga? Egal, im Obergeschoss vom guten alten Peek & Cloppenburg jedenfalls. In der Herrenabteilung war noch alles in bester Ordnung. Aber dann...bei den Damen! Ich sag mal: Wühltisch – ja gerne. Aber Wühlladen??? Ich weiß: Schmutz ist nur Materie am falschen Ort. Aber für textiles Chaos gibt’s keine Entschuldigung. Und zum ersten Mal fand ich den Satz angebracht: „Ich finde nix zum Anziehen.“ Wunderte mich kurz, ob das vielleicht shabby-chic ist oder n anderer Trend, den ich nicht mitbekommen hab. Vom Lagerfeld Karle (de)(a)rrangiert. Der Bei-Hempels-Unterm-Sofa-Style? Oder doch eher Performance-Art? Von Kunden für Kunden. Und vom Personal geduldet? gutgeheißen? oder nur nicht weggeräumt? Hab dann überlegt, meine ganzen Klamotten, aus denen ich rausgewachsen bin, von zuhause zu holen und auch da zu entsorgen. Ich will ja auch niemanden dissen, bashen oder bitchen. Aber, liebe Store-Manager der Königstrasse 12: Einkaufserlebnis ist was anderes. Verglichen damit sieht’s im REWE Marienplatz um kurz vor Ladenschluss 23.59 Uhr aber tippi-toppi aus. Möglicherweise ja der bessere Spot zum Klamottenkaufen? Stichproben zeigen das gleiche Bild übrigens auch in der Zara/Mango-Filiale hinterm Bahnhof:

     
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