• 16

    Yo! KTV Raps (16): Über Hypes und Großmeister und L.A.

    Hallo liebe Yo! KTV Raps-Leserschaft,

    ja ja, auch die größten Legenden aus L.A. haben mal klein angefangen – so auch der unfickbare Dr. Dre. Um den geht es diesmal genauso wie um den aktuellen Hype aus L.A., die Odd Future Wolf Gang Kill Them All-Bande, kurz OFWGKTA.

    Sit back and enjoy!

    Die World Class Yo! KTV Raps-Crew

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    Damals, 1984 und somit noch vor Gangstertum, “Fick die Bullen” und Co, drehte Andre Young im Glitzeranzug die Plattenteller für die Electro-Posse World Class Wreckin´ Crew (im Video ganz oben sei hier vor allem alles ab Minute drei empfohlen).

    Danach kräht zwar keine Sau mehr, dafür aber umso mehr nach dem lang erwarteten, mythen-umrankten “Detox”-Album, an dem der Doktor seit inzwischen einer Dekade rumschnippelt.

    Doch jetzt (an dieser Stelle bitte dramatische Musik!), nachdem keiner mehr daran geglaubt hatte, ging alles ganz schnell: Die ersten Leaks geisterten durchs Netz und in dieser Woche blubberte plötzlich die erste Single aus “Detox” an die Oberfläche – “Kush” heißt der Tune, der Snoop und Akon mit an Bord hat und von DJ Khalil produziert wurde. (Warum der Doktor nicht selber den Beat für seine erste Single geschneidert hat, ist mir ein Rätsel …).

    Video dazu gibt es noch nicht, aber dafür ein BTS vom Videodreh mit 50 Cent, E-40, G. Malone und vielen mehr. Die Single erscheint nächste Woche, das Album kommt angeblich im Februar 2011 mit Features von Jay-Z, La Roux, The Game, Akon, Snoop Dogg, Eminem sowie Westcoast-Hoffnung Kendrick Lamar– so steht es zumindest in der eilig rausgeschickten Pressemitteilung von Universal Music …

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    {Achtung, bissle eklig! Ach ja, Free Earl, ist grad im Boot Camp.}

    Ganz am Anfang steht OFWGKTA: das lose Kollektiv aus skateboard-begeisterten Rap-Kids aus L.A. ist zwar gerade mal zwischen 16 und 20 Jahren alt, hat dafür aber den größten Internet-Buzz am Laufen, den ich seit langem gesehen hab.

    Die Tastemaker-Blogs feiern die rotzige Wolf Gang rund um ihren kreativen Mastermind, den asthmakranken, misanthropischen, augenrollenden Soziopathen Tyler The Creator, ab wie Schnitzel und das hat einen Grund: es ist schlichtweg angebracht. Oder anders gesagt: OFWGKTA ist das Fresheste, was HipHop gerade zu bieten hat. Point Blank.

    Dabei haben die Jungs einen ganz eigenen Sound entwickelt, was hauptsächlich daran liegt, dass fast alle Beats von Tyler selbst sowie Producer Leftbrain stammen. Die schleppenden, schweren Beats mit ihren wabernden Flächen und die “Fuck you all”-Attitude sind ein kompletter Gegenentwurf zu dem harmlosen Gehampel, das bei BET geboten ist.

    Doch jetzt kommt das Beste: OFWGKTA hauen ihre Mucke komplett gratis raus über ihre Homepage. Wegen dem großen Ansturm sind zwar ständig die Download-Links abgelaufen, dann hilft aber google weiter. Aus dem amtlichen Output seien an dieser Stelle zwei Alben besonders hervorgehoben:

    Da wäre zum einen “Bastard” von Tyler selbst, auf dem er seinen Selbsthass, seine emotionale Destruktivität und das Trauma, das das Aufwachsen ohne Vater verursacht hat, in schmerzhaft ehrliche Gewaltphantasien Reime bettet.

    Anspieltipps hervorzuheben ist schwierig, weil alle Tracks faszinieren, doch “Seven” (Track 2), “Pigs Fly Featuring Domo Genesis” (6) und “VCR/Wheels” (10) sind mal ein guter Appetizer.

    Zum anderen wäre da “Rolling Papers” von Domo Genesis: Der spittet genau so abschätzige Kifferlines wie Tyler und erschafft Geschichten über die destruktive Langeweile einer ganzen Generation zwischen Supermarktkasse, Skaten, Parkplatzabhängen und Bongrauchen.

    Anspieltipps: Der Titeltrack (4) mit einer stark Method Man-angehauchten Hook von Tyler, “SteamRoller feat. Hodgy Beats” (7) und das verschrobene “Kickin It” (8).

    Alle Alben gibt es hier, ein ziemlich passendes Interview mit Tyler hier und hier einen sehr coolen Konzertbericht mit Videos und Pics vom ersten Gig der Posse in New York, bei dem u.a. Mos Def und Skyzoo im Publikum waren. Golf Wang!

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  • 14

    Yo! KTV Raps (15): Incarcerated Rapfaces

    Hallo liebe Yo! KTV Raps-Leserschaft,

    Mir persönlich hat es das Kopfkino, das guter, atmosphärisch dichter Straßenrap auslösen kann, seit Mobb Deeps “The Infamous” schon angetan, aber wenn ab und an die Realität das Erzählte einholt oder sogar übertrifft, bekomme ich echt Kopfschmerzen.

    Viel Spaß mit fiesen Kopfschmerzen, aber auch haufenweise guter Musik bei einer neuen Folge Yo! KTV Raps!

    Die Yo! KTV Raps-Chaingang

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    Ja ja, der Clifford Harris aka T.I.: der kann einfach nicht seine Hände von Pillen, Gras und unregistrierten Wummen lassen. Nachdem er erst vor kurzem aus der Haft entlassen wurde, um neue Tracks zu recorden und einen Bankräuber zu spielen, wurde er nun von einem gestrengen Richter für elf weitere Monate hinter schwedische Gardinen geschickt.

    Der Grund: nach einem illegalen U-Turn auf dem LA Sunset Boulevard wurden T.I. und seine Frau, der R&B-Zwerg Tiny, von den Cops angehalten und die waren gar nicht happy, als sie bemerkten, dass T.I. gleich in drei Fällen gegen seine Bewährungsauflagen verstossen hatte: “possessing ecstasy, testing positive for opiates and associating with a convicted felon”.

    Dass er scheiße gebaut hat, war Clifford ziemlich schnell klar – laut MSNBC bat er den Richter “…. not to send him back to prison, saying he needed to get help for drug addiction. He told the judge he “screwed up” and pleaded for mercy.”

    Da hilft es auch nichts, dass er zuvor medienwirksam einen lebensmüden Mann davon abbringen konnte, von einem Dach zu springen, oder ein Alzheimer-Benefit-Dinner geschmissen hat.

    (Bild via rapup.com)

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    Ein noch größeres Kaliber ist aber Lil Boosie: Der schmächtige Rapper aus Baton Rouge mit dem prägnanten Kurzhaarschnitt ist in den Teilen der Welt, die für sich das ultimative Rapverständnis beanspruchen (=die beiden Küsten, Europa und Japan), kaum bekannt, wird aber vor allem im Süden der USA massiv wegen seiner Hoodtales abgefeiert (und hier in Stuttgart wahrscheinlich am ehesten im proTon).

    Also: Nachdem der Kerle schon ein paar mal wegen Drogen- und Knarrengeschichten verknackt wurde, ist Lil Boosie nun in mindestens einem Fall des Mordes angeklagt worden (es könnten angeblich noch mindestens fünf weitere dazu kommen).

    Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, über seine Freundin, eine Gefängniswärterin, im großen Stil und über einen längeren Zeitraum Drogen in einen Knast geschmuggelt zu haben und dort auch ein “Vertriebsnetz” aufgebaut zu haben.

    Im schlimmstmöglichen Fall landet Lil Boosie auf dem elektrischen Stuhl.

    Manchmal ist es vielleicht doch nicht so schlimm, wenn Rapper mit ihrer Drogenbaron-Vergangenheit prahlen, obwohl sie vor ihrer Karriere als Gefängniswärter gearbeitet haben – das sollte man bei jeder Realness-Debatte im Hinterkopf behalten …

    (Randnotiz: Lil Boosies aktuelles Album heißt passenderweise “Incarcerated”, die aktuelle Single “Better Not Fight”….)

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  • 19

    Yo! KTV Raps (14): Koka und Karrieren

    Hallo liebe Yo! KTV Raps-Leserschaft,

    herzlich willkommen zu einer weiteren Line Runde Rap-Musik, Videos, Mixtapes und Gossip von euren Lieblings-Nachwuchs-Apothekern – also kommse rein, nehmen Sie ne Nase, wir haben genug akustischen Puder für selbst das überdrehteste Ego.

    Kolumbianische Grüße – die Yo! KTV Raps-Redaktion

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    … und damit sind wir auch schon gleich beim Thema: Während der eine Teil der Rapfraktion seine (angebliche) Tickervergangenheit glorifiziert, denkt sich der andere bekloppte Modetänzchen aus.

    Ein ganz Großer der zweiten Kategorie ist Soulja Boy Tell ´em: Mit seinem Überhit-Gehoppse “Crank That” hat er es zum Multimillionär gebracht und seitdem – zumindest in den USA – einige weitere Hits gehabt.

    Deswegen muss sich der Jung´ aber so dermaßen den Schädel weggeröstet haben, dass er sich nun kürzlich mit dem berüchtigten Groupie Kat Stacks eingelassen hat. Die ist bekannt dafür, pikante Details aus dem (Liebes-)Leben prominenter Rapper für ein paar Minuten Hood-Shine auszuplaudern (die nervige Ische und ihre Eskapaden hatten wir ja schon mal an dieser Stelle).

    Jetzt hat es also den kleinen Bub erwischt: Stacks hat sich in seinem Hotelzimmer gefilmt, macht Witzchen über seine Erektionsprobleme und – jetzt kommt´s! – filmt auch noch mehrere Kokalines, die im Esszimmer ausgelegt sind. Autsch.

    Hätte der Kerle sich doch lieber noch ein paar weitere Tanzschritte ausgedacht oder seine Haut nach paar Quadratzentimetern Platz für ein weiteres Tattoo abgesucht … (By the way: Herr Schmutzer, haben Sie eigentlich die Grafik für Kat Stacks gemacht? ;) )

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  • 7

    Yo! KTV Raps (13):
    The Dickerchens of Rap

    Hallo liebe Yo! KTV Raps-Leserschaft,

    Es muss irgendeinen Zusammenhang zwischen Adipositas und feisten Rap-Skills geben – immerhin sind einige der besten Rapper aller Zeiten echte Moppelchen (auch wenn ich ihnen das so nie ins Gesicht sagen würde).

    Man denke an Biggie, Big Pun, Heavy D, Fat Joe, E-40, Cee-Lo Green, Rick Ross und und und. The list continues – und wir haben diesmal natürlich auch wieder einige der HipHop-Dickerchen an Bord (plus Erykah Badu, die sich aufm Rücksitz umzieht, Batscherei mit Kid Cudi und Tittengrubeln mit Lady Gaga). Fett, oder? So get your Munchies, potato pie, Chicken & Waffles and let´s go!

    Guten Appetit – die Yo! KTV Raps-Weight Watchers (R.I.P. Buff Love!)

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    Und da sind wir auch gleich beim Thema: Puerto Ricas Beschter Fat Joe hat jüngst sein aktuelles Album “The Darkside” auf den Markt geworfen – und die kommerzielle Vollklatsche bekommen.

    Gerade mal 12.000 (!) Alben hat der dicke Johann unters Volk gebracht – und das trotz seines “Ha Ha (Slow Down)”-Buzz´, amtlicher Trey Songz-Hook und Premo-Beat (“The Darkside” ist meiner Meinung nach außerdem eines seiner besten Alben). Da konnten auch ein Videotagebuch und ein sehr sympathischer Auftritt bei Chelsea Lately nix mehr dran ändern.

    Das war natürlich für Fat Joes alten Feind 50 Cent ein gefundenes Fressen, um noch mal per Video nachzutreten, siehe oben (und seine tighten Schauspiel-Skills unter Beweis zu stellen).

    Doch das war noch nicht der einzige Stress, den Fat Joe in der letzten Woche hatte: Bei der Geburtstagsparty des legendären DJ Funkmaster Flex brachte Fat Joe den Straßenrapper French Montana auf die Bühne.

    Das fand Dipset-Kapo Jim Jones, der mit seiner Byrd Gang einen der Balkons oberhalb der Bühne besetzt hatte, nicht so toll – dass sich die Crews von Montana und Jones WIRKLICH hassen, ist in New York bekannt.

    Es kam, wie es kommen musste: Die Situation eskalierte fast, als Jones und die Byrd Gang anfingen, alles, was sie finden konnten, von ihrem Balkon aus auf die Bühne zu pfeffern (Schmuck und Bütsches ausgenommen).

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  • 19

    Summertime Mixtape by DJ Jazzy Jeff & Mick Boogie

    Da Leser Alx immer “Summer Time” hören will, für ihn und natürlich auch alle anderen, ein phänomenales Mixtape von Jazzy Jeff und Mick Boogie, das “regiert” wie Thorsten sagt, und wir somit euch an diesem schönen Montag (und einer sonnigen Woche) definitiv nicht vorenthalten können. Alle Sommer-Lieder drauf, die Mensch braucht und sehr zackig zusammengemixt.

    Loaden kann man´s hier oder hier, und das ist die wahnsinnige Latte aka Tracklist:

    • 01. Summertime Intro
    • 02. Kool & The Gang: Summer Madness (Live Version)
    • 03. Kool & The Gang: Summer Madness
    • 04. Quincy Jones: Summer In The City
    • 05. Ahmad: Back In The Day
    • 06. Ice Cube: It Was A Good Day
    • 07. Roy Ayers f/ Mary J Blige: Everybody Loves The Sunshine
    • 08. Pharcyde: Passin’ Me By (Ffej Remix)
    • 09. Jay-Z f/ Babyface: Sunshine
    • 10. Ramsey Lewis: Sun Goddess
    • 11. A Tribe Called Quest: Find A Way (Ffej String Edit)
    • 12: Bush Babies f/ Mos Def: The Love Song
    • 13. Jodeci: Get On Up
    • 14. The Commodores: High On Sunshine
    • 15. J Dilla f/ Dwele : Think Twice
    • 16. Erick Sermon f/ Marvin Gaye: Music (Mick’s Marvapella Edit)
    • 17. Bernard Wright: Who Do You Love
    • 18. LL Cool J: Loungin’
    • 19. A Tribe Called Quest: Hot Sex
    • 20. Main Source: Live At The BBQ?
    • 21. Nuyorican Soul: Nautilus
    • 22. Pharcyde & Sublime: Summertime
    • 23. Fresh Prince and Jazzy Jeff: Summertime Remix
    • 24. Michael Jackson: I Can’t Help It
    • 25. De La Soul: Breakdawn?
    • 26. Musiq: Just Friends
    • 27. Carl Thomas: Summer Rain
    • 28. Faze-O: Riding High
    • 29. Dionne Warwick: Walk On By
    • 30. Skee-Lo: I Wish
    • 31. Black Moon: Who Got The Props
    • 32. Frankie Beverly and Maze: Before I Let Go
    • 33. Nu Shooz: I Can’t Wait
    • 34. Montell Jordan: This Is How We Do It?
    • 35: The Roots f/ George Benson: Breezin’
    • 36: Fresh Prince and Jazzy Jeff: Time To Chill
    • 37. Biggie: Can’t You See
    • 38. James Brown: The Payback
    • 39. En Vogue: My Lovin’
    • 40. Bobby McFerrin: Sunshine Of My Life
    • 41. Fifth Dimension: Let The Sun Shine In
    • 42. Mos Def: Sunshine
    • 43. Nine: Whatcha Want
    • 44. Otis Redding: Sittin’ On The Dock
    • 45. 2Pac: I Get Around (Mick’s String Edit)
    • 46. Zapp: Computer Love (Terry’s Mirage On The Water Mix)
    • 47. Seals And Croft: Summer Breeze
    • 48. Jay-Z: Dear Summer
    • 49. Weldon Irvine: Morning Sunrise

    Für all diejenigen, die HipHop und ähnliches per se doof finden, kursiert seit ein paar Tagen ein Oldschool-Rave-Set von Moby im Netz. Das regiert auch.

     
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    Yo! KTV Raps (10): Ricky Raus ist der Baus und Mixtape Madness

    Hallo liebe Yo! KTV Raps-Leserschaft,

    Der dicke Ricky ist der Mann der Stunde – so einen Lauf wie Rick Ross ihn gerade hat, hab ich schon lange nicht mehr mitbekommen. Alles, was der ehemalige Knastwächter Drogenticker Mafiadon anfasst, wird zu Gold. ALLES.

    Wer hätte das gedacht, als irgendwann vor knapp zwei Jahren der damals schon leicht angeschlagene, aber trotzdem brandgefährliche 50 Cent anfing, eine beispiellose Schmutzkampagne gegen ihn zu fahren? Ich jedenfalls dachte, dass Officer Ricky jetzt raus wäre. Beweise dafür, dass er mal Gefängniswärter war. Dass er keinen Unterhalt für seinen Sohn zahlt. Ein Pornovideo von seiner einen Ex. Ein Enthüllungsbuch und fieses Video mit seiner anderen Ex Tia. Autsch.

    Doch all das ist an dem dicken Fell (hihi) von Rick Ross abgeperlt – statt sich weiter an Fuffie abzuarbeiten, hat Ross den Beef einfach für erledigt erklärt und weitergemacht. Unzählige Mixtapes, Alben, Singles, Gastfeatures, Freestyles später ist Ricky Rosé der Darling von Backpackern und Dope Boys, Mainstream und Underground, der, auf den sich irgendwie ALLE einigen können.

    Nun steht Anfang Juli sein neues Album “Teflon Don” an und um den Buzz noch weiter anzuheizen, haut Ricky ein Pre-Album-Mixtape raus, das an sich schon als Album durchgehen würde. Inklusive souligen Beats und dem typischen Baus-Bombast. Das Ding bekommt man ganz offiziell und legal für umme hier gegen Angabe seines Twitteraccounts – wer keinen Twitteraccount hat, darf sich den Link aber auch einfach so raussuchen … Lohnt sich jedenfalls tierisch.
    Anspieltipps: “All I Need (feat. Birdman & Trey Songz)”, “Sweet Life (feat. John Legend)” und “Knife Fight (feat. Kool G Rap)”.

    Auf der EP ist übrigens auch Rick Ross´ neue Single “Superhigh” drauf, für die Starregisseur F. Gary Gray ein Hochglanz-Video abgekurbelt hat.

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    Yo! KTV Raps (08)

    Hallo liebe fachkundige Leserschaft,

    wie solten wir diesmal diese Kolumne anders anfangen als mit dem tragischen Tod von Keith Elam (und vor allem dem hochgradig unschönen Gezerre um seinen letzten Willen)? Deshalb nochmals an dieser Stelle und auf diesem Blog: R.I.P. Guru. Wir und die gesamte Rap-Welt werden den Rapper mit dem monotonen Flow und dieser unglaublich erdigen, warmen Präsenz am Mic vermissen.

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    Und das soll dann auch die einzige News diesmal sein – alles, was sich sonst so getan hat (z. B. die vielleicht baldige Dipset-Reunion, nachdem sich Jim Jones und Cam´ron ausgesprochen haben), sieht dagegen irgendwie cheap aus.

    (Da isser, der Bösewicht: MTV-Moderator Sway saß mit Solar zusammen und befragte ihn zu den Vorwürfen, Gurus Tod für seine eigenen Zwecke zu instrumentalisieren.)

    Erwähnenswert ist da eigentlich nur, dass das böse Blut, das von einem Statement, das Guru angeblich selbst vor seinem Tod veröffentlicht hat, gerade auf den sehr wahrscheinlichen Verursacher Solar zurückfällt. Der selbst ernannte “Superproducer” ist ziemlich unten durch, nachdem im Statement der Elam-Familie stand, dass Guru vor seinem Tod gar nicht mehr aus dem Koma erwacht ist. Wie soll er dann den Brief verfasst haben, in welchem er extrem auf seinen alten DJ-Partner Premier hatet? Hmmm.

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    Ergreifend war und ist hingegen das Statement von DJ Premier, das er erst einige Tage nach Gurus Tod veröffentlichte. Die richtigen Worte, kein böses Blut, kein Bullshit. Zitat:

    “I’VE BEEN ASKED TO COMMENT ON A LETTER SPEAKING ILL OF ME WHICH WAS SUPPOSEDLY WRITTEN BY GURU IN HIS DYING DAYS. ALL I WILL SAY ABOUT IT IS THAT OUR TIME TOGETHER WAS BEAUTIFUL, WE BUILT A HIP HOP LEGACY TOGETHER, AND NO ONE CAN RE-WRITE HISTORY OR TAKE AWAY MY LOVE FOR HIM. ONE THING I WOULD NEVER DO IS PLAY AROUND WITH THE TRUTH ABOUT HIS LIFE.”

    Außerdem hat Premo seinem alten Buddy Tribut gezollt und bei seiner Sirius/XM-Radioshow einen tollen und recht persönlichen Mix zusammen gestellt, den man hier downloaden kann.

    Erwähnt sei außerdem Mr. Cees “Hot97 Throwback at Noon mix: A Tribute to Guru of GangStarr” – den gibt es hier.

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    Die ganze Wahrheit nach dem Jump

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