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Am 7. Nov 2010, 14:36 Uhr von martin
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Captain EO
Am 12. Aug 2010, 12:00 Uhr von Thorsten W.

Wie man vielleicht erraten konnte, war ich diese Woche 3 Tage in Paris, davon 1 Tag im Disneyland. Kann man schon mal machen – die Fahrattraktionen können überraschenderweise zwar mit den meisten deutschen Parks in Zahl und Action nicht mithalten, aber in Sachen Atmosphäre, “Set-Design” und Merchandise macht Disney keiner so schnell was vor.
Eines der Highlights war für mich das 3D-Kino – denn wo bei meinem ersten Besuch vor 10 Jahren und noch bis vor kurzem “Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft” lief, wurde ein Film namens “Captain EO” gezeigt.
Ich muss zugeben, dass ich in meinem Leben noch nie von Captain EO gehört hatte. Dabei handelt es sich um einen 3D-Kurzfilm von 1986, in dem Michael Jackson die Hauptrolle spielt, Francis Ford Coppola die Regie führte und den George Lucas produziert hat. Uff!
Der Film war auf jeden Fall fantastisch: eine Mischung aus Star Wars, einem Michael Jackson Musikvideo und 3D-Spielereien, die – ernsthaft – gar nicht so weit weg von Avatar im Jahr 2009 waren. Und dazu allerfeinster 80er-Jahre-Trash-Style.
Super Logo, super Kostüme und super Musik, vor allem natürlich “We are here to change the world” und “Another part of me” von Michael Jackson. Hier der Film zum angucken – auch wenn er ohne die 3D-Effekte natürlich nicht ganz so spannend ist:
Und weil ich den Film so spitze fand, hab ich natürlich gleich am Merchandise-Stand das fantastische Captain EO-T-Shirt gekauft:
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52 Videos/08: Michael Jackson Special
Am 25. Jun 2010, 09:00 Uhr von Thorsten W.

Heute vor einem Jahr ist Michael Jackson von uns gegangen, und ich möchte an dieser Stelle gern noch mal auf den sehr coolen und emotionalen Artikel von Martin hinweisen, der vor einem Jahr spontan entstanden ist.
Gestern habe ich “This Is It” auf Pro7 angeguckt, die Dokumentation zu den Proben für Jackos nicht mehr stattgefundene Konzerte – und ich war doch überrascht, wie körperlich fit, einigermaßen bei Stimme und vor allem bei Verstand er war und wie sehr er die ganze Mega-Produktion zumindest musikalisch in der Hand hatte.
Er war ein Großer, keine Frage, und ich möchte die 52 Videos-Reihe für ein kleines Tribute nutzen. Ich hab meine vier Lieblings-Videos von ihm ausgesucht (+1 vom Ram), auch wenn die Wahl nicht ganz leicht fiel:
Ich bin damals mit dem “Bad”-Album bei Michael Jackson eingestiegen, und an das Video erinnere ich mich noch genau, muss bei Formel 1 gewesen sein. Hammer Musik, Hammer Moves, Hammer Video.
Klar, “Thriller” darf nicht fehlen. Allgemein anerkanntes Meisterwerk.
http://www.dailymotion.com/video/x1a243
Nicht zu vergessen der frühe Solo-Jacko. Vielleicht kein allzu abenteuerliches Video, hat aber trotzdem was, fetter Overall, tighte Lichteffekte. Mehr Disco geht nicht. RAM tanzt da immer gleich mit.
In den 90ern mochte ich Michael Jackson nicht mehr. Das war mir alles zu viel. Zu viel Weltrettung, zu viel Freak, zu bleich. Aber “Stranger in Moscow” fand ich super, vor allem in Kombination mit dem Video. Ganz große Popmusik!
Zusammen mit seiner Schwester hat er’s dann noch mal rausgerissen. Das bis dahin (und bis heute?) teuerste Musikvideo überhaupt und ein guter Song. Und verdammt, wie gern wollte ich so nen Stachelpulli haben. Konnte ich mir damals aber nicht leisten.
So, und als Abschluss noch eine kleine bzw. große Umfrage:
[poll id="6"]
Bei myvideo.de gibt es eine relativ komplette Aufstellung all seiner Videos.
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WzKLdJ – die Kandidaten: MJ
Am 23. Dez 2009, 16:13 Uhr von martin

Das wohl “wichtigste Ereignis” des Jahres ging auch an uns nicht spurlos vorbei – ganz im Gegenteil. Hardcore blogging, live mitschreiben sozusagen. MJ dort huldigen und zelebrieren, wo er zu Hause ist: Auf der Tanzfläche.
Am Abend des 25. Juni waren der Nachbar und ich im Tonstudio beim HipHop Donnerstag gebucht. Es sollte einer der emotionalsten und wichtigsten DJ-Abende unseres Lebens werden – zumindest sehe ich das so. “Das sind die großen Momente des Auflegens”, hat der Nachbar in dieser Nacht gesagt. Also ich denke, er sieht das genauso.
Als gegen Mitternacht die ersten Gäste ans Pult traten und meinten, dass Michael Jackson gestorben ist, dachten wir es handelt sich um einen schlechten Scherz – der sich aber in unser iPhone-Welt schnell bestätigen sollte. Was macht man da? Michael Jackson auflegen.
Ich zunächst ein Stück, bis dann der Nachbar mit kurzer Ansprache übernommen hat und im Anschluss die Dinger rausgefeuert hat. Ich sass daneben, auf der Bierkiste unter neben dem Lichtpult, und hab in mein Handy den kindlichen Text reingehackt, den ich dann morgens vor der Heia – strikt kleingeschrieben – hier posten sollte.
“Was machst du da”, hat mich Nachbar mitten im Wahnsinn gefragt, der etwas vollkommen Abstruses, Surreales hatte. “Ich schreib den Text fürn Blog!” rief ich verballert von den Ereignissen zurück.
Musik kann größer sein alles andere im Leben. Nein, die Musik von MJ ist die wohl größte Pop-Musik der Menschheit. Auch wenn auf der Soll-Seite die wohl zwiespältigste öffentliche Person dieses Planeten steht. Das war zumindest in Stuttgart schon immer relativ egal. Und in dieser Nacht über allen Maßen.
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Der Tanzlehrer ist tot
Am 15. Sep 2009, 10:42 Uhr von Aussenreporter

„Abschied vom ewigen Tanzlehrer“ (Spiegel Online), „Er war ein Cowboy und Tänzer“ (Welt.de), „Der Hollywood-Star hat den Kampf gegen den Krebs verloren“: Patrick Swayze ist heute Nacht gestorben.Nach Michael Jackson verliert die Welt also den nächsten großen Tänzer. Natürlich hat „Mr. Dirty Dancing“ in einer anderen Liga getanzt, die Mädels im Büro haben heute morgen aber schon andächtig seinem Hitle „She’s like the wind“ gelauscht.Mit Dirty Dancing wurden mindestens zwei Generationen sozialisiert, Swayze war einer der ersten Bravo-Stars, an die ich mich erinnere und meine Patentante war schwer in ihn verknallt.Neben Dirty Dancing hat der Rock’n'Roller noch einen weiteren Film gemacht, den die Mädchen mochten, den einigermassen grausamen „Ghost – Nachricht von Sam“ mit Demi Moore.Später kämpfte Swayze dann eher mit Schnaps und Co, statt mit Tanzbewegungen und Geistern, um sich schließlich fast ganz aus Hollywood zurückzuziehen.Jetzt hat der ewige Tanzlehrer also den Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren und ist selber bald „like the wind“. Patrick, wir tragen heute alle eine Melone für dich.
„Abschied vom ewigen Tanzlehrer“ (Spiegel Online), „Er war ein Cowboy und Tänzer“ (Welt.de), „Der Hollywood-Star hat den Kampf gegen den Krebs verloren“ (Bild.de): Patrick Swayze ist heute Nacht gestorben.
Nach Michael Jackson verliert die Welt den nächsten großen Tänzer. Natürlich hat „Mr. Dirty Dancing“ nicht in derselben Liga getanzt, wie Jacko. Die Mädels im Büro haben heute morgen aber schon andächtig seinem Hitle „She’s like the wind“ gelauscht.
Mit Dirty Dancing wurden mindestens zwei Generationen von Ladys sozialisiert, Swayze war einer der Bravo-Stars der ausgehenden 80er, und selbst meine Patentante war schwer in ihn verknallt.
Neben Dirty Dancing hat der Rock’n'Roller noch einen weiteren Film gemacht, den die Mädchen mochten, den einigermassen grausamen „Ghost – Nachricht von Sam“ mit Demi Moore.
Später kämpfte Swayze dann eher mit Schnaps und Co, statt mit Tanzbewegungen und Geistern, um sich schließlich fast ganz aus Hollywood zurückzuziehen.
Jetzt hat der ewige Tanzlehrer den Kampf gegen den Bauchspeicheldrüsenkrebs verloren und ist selber bald „like the wind“. Patrick, wir tragen heute alle eine Melone für dich.
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Eternal Moonwalk
Am 9. Jul 2009, 12:24 Uhr von Thorsten W.
Noch (ein letztes) mal das Thema Jacko: Bei Eternal Moonwalk wird auf sehr kreative Weise Michael Jackson und dem Moonwalk, der ihn unsterblich gemacht hat, gehuldigt. Vor allem Waldorf-Schüler dürften sich hierfür begeistern können (um kessel-typisch bei Klischées zu bleiben). Unbedingt auch die Buchstaben unten klicken!
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Nachwirkungen
Am 29. Jun 2009, 10:37 Uhr von martin
(Bild von Grohn & Grudzinski, meine Handy-Cam kann irgendwie nachts nix)
MJ hinterlässt große wie kleine Spuren. Am Samstag war ich nachm Waranga noch ne Runde spazieren und bin irgendwann auf dem ersten offiziellen Lange Straße Straßenfest gelandet (aka Paul Kalkbrenner ist da) gelandet. Da standen dann Foddo-Bams und Italian-Janni vor der Türe rum.
Paar Minuten später meinten sie, wir gehen jetzt da vor zur Michael-Jackson-Gedächtnis-Paddy und zeigen in Richtung Theo. “Hä? Wo? Tonstudio oder was?” Nee da vorne! 30 Meter weiter sitzt der Styler Boban, Kumpel vom Janni und Fensterglas-Sam, mit ein paar Jungs auf den Treppchen vor dem Starbucks, mit einem kleinen, tragbaren und batteriebetriebenen Turntable und einer Kiste MJ-Platten.
Boban, der auch seine eigene Mode kreiert, sass da wohl rund drei Stunden, aus seinem kleinen Turntable kam auch kaum was raus, aber das hatte Charme, das Outfit sass, die Inszenierung ebenfalls und coole Sprüche gabs on top (“So, Achtung, letzte Platte!” Und wo gehts hin? “Schlossplatz, dann Paris,Champs-Élysées”, blabla). Schöner Ausklang.
Heute ist Jacko übrigens aufm Spiegel Cover.
Und nen Buch kommt auch bald, also sicherlich nicht nur eins. Bloss dieses hier, hätte die Tage eigentlich rauskommen sollen, wurde dann aber zwei Tage nach der Drucklegung der Druck gestoppt und erscheint nun am 15. Juli im Hannibal Verlag.
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