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    SEMF 2014 Foto-Recap

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    (Alle Fotos von Saeed, danke.) 

    Schnelldurchlauferhitzer SEMF Recap, neuer Rekord, sold out Concerts wie bei Jay-Z, 16.600 verkaufte Tickets (letztes Jahr 15.500), gefühlt geht der Trend weg von den Sonnenbrillen und Neonbänder hab ich auch weniger gesehen. Dafür eine mit Indianerkopfschmuck. Kann man machen. Muss man aber nicht. Ganz stark auch das Jeanshemd von Rødhåd – und sein Set hat mir ebenso gut gefallen, wie Fritzle live oder Väth auch sehr solide.

    Der Termin für nächstes Jahr ist optioniert und dann wäre es begrüßenswert, wenn man die zwei großen Probleme Token-Rückerstattung und Toilette in Griff bekäme. Ansonsten wirkt das auf mich alles schon sehr tight, was da oben hingestellt und organisiert wird.

    Die meisten Leute schienen ganz offensichtlich ihren Spass zu haben, wir ebenso, manch einer hatte (natürlich) auf FB noch das eine oder andere noch zu motzen, wie z.B. zu viele Schutz(zivi)polizeipräsenz, hier übrigens der Polizeibericht, oder schlechte Beschilderung auf dem Festivalgelände. Beim letzteren Punkt sag ich mal: Augen auf und lesen hilft.

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    #babba #gudelaune #semf #semfgang #väth #latergram #bis2015

    Ein von kesseltv (@kesseltv) gepostetes Foto am

     
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    Stuttgart Festival

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    Nach dem SEMF ist die SIMF, so der Kommentar hier die Tage. Ersetze das e für Electronic durch i für Indie.

    Seit gestern Mittag kann man Early Bird Tickets für das erste Stuttgart Festival am 24.  & 25. Juli 2015 auf dem Messegelände, genauer gesagt auf der Messepiazza, kaufen (39 Euro). Hat mit der SEMF nix zu tun, sondern kommt, wie wiederum der andere Kommentar sagt, aus der Marienplatzfest-Freikonzert-Ecke. Kann man auch schon bisschen an der graphischen Umsetzung erkennen.

    Für die Mainstage wurden bislang Bonaparte, Claire und Ólafur Arnalds verpflichtet. Insgesamt werden circa 40 Bands und DJs bei dem zweitägigen Open Air erwartet, das erste im Großraum Stuttgart seiner Art, das sich in den Genres Elektropop, Alternative, Indie Rock, Songwriter Pop, Folk, Indiepop, Soul und Britpop einpendelt.

    Außerdem soll es einen 1000 Quadratmeter großen Art Market, auf dem “junge Designer, Kreative und Künstler aus dem Bereich Mode-, Schmuck- und Produktdesign, Kunst, Fotografie, Grafik, Comics und Literatur ihre Produkte präsentieren und verkaufen.”

    Stuttgart Festival
    24. und 25. Juli 2015 
    stuttgartfestival.de

     
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  • 9

    Heute die Autorin sprechen

    Am Wochenende waren (wieder) die Frühjahrsmessen in Stuttgart, d.h. die Garten, die Fair Handeln, die Kreativ, die AMS i-mobility, die Yoga-Expo, die Mineralien, Fossilien, Schmuck und die Haus, Holz, Energie fanden parallel statt.

    Am bekanntesten aber und wahrscheinlich für die meisten der Grund hinzugehen: der Markt des guten Geschmacks a.k.a. Slow Food Messe. Also gutes Essen, auf gut deutsch.

    Ich war zum ersten mal da, vor allem auch wegen Slowfood, hab mir aber auch aus Interesse die i-mobility und die Fair Handeln sowie wegen des Nerdfaktors auch die Yoga-Expo und die Steinmessen angeschaut.

    Und ich muss sagen: Die Slowfood-Messe ist schon was Gutes. Viele Erzeugergemeinschaften und kleine Landwirtschaftsbetrieben, viel zu probieren und zu kaufen, ich selber hab mir einen unglaublich leckeren und hart teuren Schafskäse rausgelassen.

    Aber bei dieser Themenzusammenstellung gibt es natürlich auch einiges zu sehen. Hier ein kurzer Fotorückblick.

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    Warum auch immer fand vor der Messehalle ein Frauenlauf statt. Mit Kinderwägen, Walkingstöcken und Trikots in pink. Mit Klischées geht die Welt irgendwann unter.

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    Tatsächlich war die größte Messehalle den Steinen vorbehalten. Ernsthaft. Und ich sag mal so: Steinesammler sind die Nerds unter den Nerds (das Ding links im Bild kostet 7500 Euro, btw).

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    In der Slowfood-Halle dann direkte Zielgruppenansprache. Ich wusste weder, dass es Truck Stop noch gibt, noch wie jemand auf den Bandnamen “Knapp ein Jahr” kommt. Aber Willi wird’s wissen.

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    Wer was über regiosaisonal oder regional saisonal wissen will kann die Autorin sprechen. Alle anderen können mit unserem Autor Geiger sprechen.

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    Also ob das jetzt noch helfen würde.

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    Ich dachte ja das Ganze wäre mehr Öko/Bio/Vegeatrisch/Vegan. Aber das Testimonial auf diesem Plakat zeigt eigentlich ganz gut um was es eigentlich ging.

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    Auch hier zeigt die Deko ganz gut, was man von Vegetariern hält.

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    Dieses Ausstellungsobjekt macht genau das, wonach es aussieht: Werbung dafür, sich doch seine eigenen Hühner im Garten zu halten.

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    Auch auf der Slowfood-Messe nicht zu vermeiden: Walking Acts. Das hier soll wohl ein Huhn sein. Oder ein Storch.

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    Hier spielt ein Mann an einem Flügel, und ein anderer Mann liegt darunter und entspannt. Hat vielleicht was mit Yoga zu tun.

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    Beim Rausgehen dann noch mal eine  originelle Testimonial-Kampagne. Ich hätte den Satz ja mit “… an der Klatsche” beendet, aber was weiß ich schon.

     
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  • 5

    Auf den Zahn gefühlt

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    Bereits Anfang des Jahres war ich in Köln auf einer Messe, der „Living Kitchen“, bei der es – man wird es vermuten – um alles rund um die Küche geht. Ich war geschäftlich dort, nicht, weil ich Küchen verkaufe, sondern weil ein Kunde ausgestellt hat. Und eine Küchenmesse ist für jemanden, der leidlich kocht, gern backt und auch sonst kein Problem mit Hausarbeit hat, einigermaßen interessant.

    Vergangenen Monat war ich mit Kollegen aus dem selben Grund wieder in Köln, und zwar bei der IDS – der Internationalen Dental-Schau, der „Weltleitmesse der Dentalbranche“. Ein genauso spannendes wie hoch emotionales Thema. Das uns alle angeht. Irgendwie.

    Und doch sind meine Kollegen und ich zunächst eher zurückhaltend durch die weitläufigen Messehallen gestromert. Und hatten ziemlich schnell ein ziemlich großes „WTF?!“ jeder über seinem Kopf. Denn bei jedem zweiten Messestand sagten wir uns, dass das auf keinen Fall ernst gemeint sein kann.

    Im Gegensatz zu anderen Messen waren hier allerdings nicht die Besucher die Sensation – darunter einige natürlich (mitunter offensichtlich gutsituierte) Zahnärzte, viele Vertreter von Pharmafirmen mit schlecht sitzenden Anzügen und wenige aufgekratzte Zahnarzthelferinnen – sondern vielmehr waren es Dekoration und Ausstattung der Stände, die uns den Kopf schütteln ließen.

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    Aus Sicht eines Branchenfremden zelebriert die Dentalszene ihre Messe ziemlich, äh, grobbohrig. Wahrscheinlich für die Docs ein echtes Freudenfest – während wir uns weniger freudig gruselten.

    Besonders beliebt sind dabei Bilder von geöffneten, blutigen Mündern. In Großaufnahme. Viele davon. Oder gern auch als Film. In manchen dunklen Hallen fand der verzweifelte Blick keine Ecke, in der nicht in sämtlichen grausigen Details gezeigt wurde, wie gerade ein Loch gebohrt, ein Zahn gezogen oder ein Kiefer verbogen wird. An einem Stand gab es sogar eine Dental-OP als 3D-Film. Mit 3D-Brillen. Mit Kinosesseln.

    An anderen Ständen wiederum gab es Live-Vorführungen – dabei durfte sich eine Hostess live einer Zahnreinigung in einem stilechten Zahnarzt-Behandlungssessel verpassen lassen, dort zeigte ein versierter Operateur am Beispiel eines Schweineknochens, wie man ein Zahnimplantat setzt, und kommentierte das im besten Stoiber-Bahnhof-Flughafen-Duktus.

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    Dazu wurde eine unglaubliche Vielzahl an unglaublichen Produkten angeboten, von den erschreckend lebensecht wirkenden Gummiköpfen mit Kieferausstattung bis zum Ganzkörperschutzanzug für besonders blutige Operationen.

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    Unsere Stimmung drehte sich erst, als wir von einem Stand laute Musik vernahmen. Wir näherten uns vorsichtig und waren umgehend entzückt. Auf einer kleinen Showbühne sorgte eine vergnügliche Showtruppe für Unterhaltung. Passend zum Corporate Design des Ausstellers in blaue Gewänder und weiße Perücken gehüllt tanzten und sangen ein paar junge Leute, dass es nur so eine Freude war. Im Swing-Stil. Um einen Zahnarztstuhl herum. Mit einem auf den Aussteller umgetexteten Song. „We got music, we got rhythm, we got innovations for sure“.

    Am Schluss der Performance hielten sie ein übergroßes Modell des Produkts des Ausstellers (was auch immer es war) so perfekt im 50er-Jahre-Variete-Stil in die nicht vorhandene Kamera, dass man es für eine wunderbare Parodie in der Bully Parade hätte halten können. Wenn es nicht ernst gemeint gewesen wäre.

    Leider musste die Lead Sängerin auch als Moderatorin herhalten und suchte sich als Opfer für eine spontane Befragung im Publikum ausgerechnet einen Besucher aus Chile aus. Sie sprach zwar passabel englisch, er leider gar nicht, was zu folgendem Dialog führte: „Do you speak english?“ – „No.“ – „How are you?“ – „Yes.“ – „How do you like the IDS?“ – „No.“

    Jetzt hatte uns IDS gepackt, wir waren nun mit voller Leidenschaft dabei und suchten die nächste Sensation. Und wurden nicht enttäuscht. Schon bei der Abfahrt per Rolltreppe in die nächste Halle hörten wir von weitem Jubel und laute Musik. Auf einem ziemlich großen Stand lief tatsächlich „Gangnam Style“ aus großen Boxen. Aber nicht nur das. Alle Hostessen, darunter drei, die sich in enge gelbe Catsuits quetschen mussten, auch wenn sie das lieber nicht hätten tun sollen, und dazu alle Angestellten der ausstellenden Firma – vom Vertreter über den Buchhalter bis zum Chef – tanzten den Gangnam Style. Auf dem Messestand. Gefilmt von 300 Handykameras.

    Doch es wurde noch besser, denn die Hostessen forderten das Publikum auf, mitzutanzen. Was in einer zweiten Runde Gangnam Style nicht wenige machten. Zahnärzte, Vertreter von Pharmafirmen mit schlecht sitzenden Anzügen und aufgekratzte Zahnarzthelferinnen. Es gab sogar einen Contest, wer am besten den Gangnam Style tanzt. Gewonnen hat schließlich der Gast aus Chile, der offensichtlich besser tanzen als Englisch reden konnte.

    An einem anderen Stand, zufälligerweise direkter Mitbewerber unseres Kunden,  raunten uns die Hostessen fast schon verschwörerisch zu, dass wir an einem Gewinnspiel teilnehmen sollten – es gäbe ein iPad zu gewinnen und die Gewinnchancen wären „sehr hoch“. Wir ließen uns nicht zweimal bitten, füllten die Teilnehmerkarten mit den von den Hostessen zugeflüsterten Lösungswörtern aus und fanden uns rechtzeitig zur Live-Verlosung am Stand wieder ein.

    Gut, wir waren nicht ganz allein – neben knapp einem Dutzend Interessierten, die sich wirklich den unglaublich langweiligen Powerpoint-Vortrag vor der Verlosung anhörten, waren weitere 70 fröhliche Leute versammelt, die offensichtlich wie wir auschließlich auf das iPad aus waren.

    Zunächst wurden Kosmetik-Sets, diverse Samsonite-Koffer und eine Espressomaschine verlost, bevor es an den Hauptgewinn ging. Bei der Verlesung der Gewinnziffer stieg mein Puls, die ersten beiden Zahlen waren meine, doch dann – kam die meines Kollegen!

    Unsere Freude hätte nicht größer sein können, wir jubelten und lagen uns in den Armen – nur das Siegerfoto stand kurz auf der Kippe, weil es ein Mitarbeiter der ausstellenden Firma nicht sehr lustig fand, dass wir alle mit Pins, Stickern und Taschen ihres direkten Mitbewerbers ausgestattet waren.

    Zum Abschluss unseres erfolgreichen Messetages machten wir noch eine kleine Giveaway-Runde und packten Gratis-Mundwasser und -Zahnpasta ein. Und am den Philips-Stand, so das Gerücht auf der Messe, sollte jeder eine elektrische Zahnbürste bekommen, der seine Adresse abgibt. Die Schlange ging zwei mal um den Stand herum. Wir mussten leider zum Zug.

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    Dieser Text wurde bereits im neuen re.flect veröffentlicht.

     
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  • 11

    Kleine SEMF Fotoreportage

    (Einer der beiden kleinen Floors vor dem Sturm) 

    Jetzetle, schnell noch ein paar Bilder beim DM entwickeln lassen, ne natürlich beim Foto- und Bilderpoint Nürtingen, war doch nicht so ganz ergiebig angesichts der Tatsache, dass ich wahrscheinlich über 100 Mal auf den Auslöser gedrückt habe.

    Alles in allem objektiv gesehen ein gutes Ding, diese zweite SEMF auf der Messe, natürlich gibt es noch hier und da noch Optimierungsbedarf, was z.B. Akustik, Licht, Token-System, Sanitär etc. angeht, aber für das zweite Mal da oben, Hut ab, das sah schon ordentlich aus.

    Die einzelnen Sets sind sowieso Geschmacksache  und nicht immer macht der Lieblings-DJ all seine Fans glücklich. Aus meiner Sicht kamen die Raver, die ihres Dialektes nach zu urteilen mitunter von sehr,sehr weit angereist sind (#toilettengesprächemitgehört), auf ihre Kosten und hatten sein Spass, womit wir bei Spass wieder beim Foto- und Bilderpoint Nürtingen wären und frohes Fest an den Udo an dieser Stelle.

    Ich hatte auch meinen Spass und bin stolz darauf, den ersten Ton auf dem Festival gespielt haben zu dürfen. Marius und Donna trauten sich nicht, und dann muss halt der Vadder ran. Sonst würden die da oben heute noch warten, bis was aus der Box kommt. Danke auch an Rainer fürs Shuttle, Marius, Willy, Max und Baris für die gute Zeit.

    Das sind Moonbootica. Kowe in Jogginghose und Tobi Tobsen macht den Möbelpacker.

    Mainstage, halb 11. Schirm sitzt.

    #makethegirldance #smoke #live #floor3 #nachram. “Die wollen nach der Arbeit noch Backstage gut abgehen.” Zitat Veranstalter. Aight.

    Um es mit Geigers Worten zu sagen: Der Trend geht hin zu Red Bull, Smartphones und Plattentaschen mit Initialen. Stagetime für Star-DJ Siegfried Vierstätter vom Vierwaldstättersee.

    Der/die/das Dundu war auch da. Über vier Meter groß aber kaum Titten. Mag trotzdem jeder. Links nicht im Bild Moonbootica, rechts die Vorbereitungen von Matthias Kaden. Nächstes Jahr will die EU-Menschenrechtskommission das Geschlecht von Dundu festlegen.

    Ich bin so schön / Ich bin so doll  / Ich bin der Anton aus Tirol. Altes Bild von Karotte und Gregor Tresher, aufgenommen im Sonja Renz-Zelt, Wasen 2012. Foto hat sich dazwischen geschmuggelt, der fieser Dinger.

    Ungefähr gleichzeitig auf Floor 2: Extrawelt messen die Lichtgeschwindigkeit  im Rahmen ihres Physikalisches Anfängerpraktikums zwischen zweiten und dritten Semester. Hab den Schein, willsch sehen?

    Star-DJ Siegried Vierstätter sucht sein Bier in seiner Plattentasche.

    Baris hat´s! Und David Mayer gramt. Oder whatsapped. Ne ging ja nicht, dat Netz war beschissen. Aber mal ehrlich Leute: dafür könnet die Veranstalter nix. Dieses Bild brachte uns übrigens Instagram-Herzchen von &me und Rampa (beide #keinemusik) ein. Druck ich aus und wickel damit über die Feiertage meine Hoden ein.

     
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  • 74

    Verlosung: SEMF dir einen

    Wir haben zwar nie einen monströsen, proudly present by allen Marken dieser Erde-Adventskalender mit Massagegeräten, Gleitcreme Bier und Bierköniginnen im Programm, dafür verlosen wir fast schon traditionell SEMF-Tickets. Und zwar 2×2 auch dieses Jahr, quasi der Zweirad-Antrieb unter den Ticket-Verlosungen. Bam Basel (Bild Instagram Weh).

    Ihr wisst, längst wie es geht: Einfach unten kommentieren, Email schreiben oder Kontakformular ausfüllen. Falls ihr, warum auch immer, eine Frage beantworten wollt, dann nimm das: Wie heißt Sven Väth mit Nachnamen? a) Väth b) Fred c) Fett. Und wer jetzt den alten Grind-Brüller erkennt, dazu muss man wiederum was wissen, was die Grind war, kriegt ein Kind von Kate und von Tobsen ein Bussi, der heute übrigens Geburtstag hat. Happy Birthday, du alter Turnbeutel!

    Ansonsten ist alles gesagt: Buhmuh sagen der Ken und andere bei dem angeboten Line-Up aus mehr oder weniger sämtlichen gängigen Stuttgarter-Zugpferden. Sven Väth, Chris Liebing, Jamie Jones, Moonbootica, Extrawelt, Format:B, Tanzmann, Kruse, Kröcher, Tresher, Kaden , Make The Girl Dance oder Kollektiv Turmstraße im Gesamtpaket scheint den Ticketverkauf aber stark zu beschleunigen, hört man aus Veranstalterkreisen. Ist ja auch nicht ganz einfach, so eine kleine Messe mit Menschheit zu füllen.

    Ansonsten ist man laut Aussage dieses Jahr noch stärker bemüht, das “Open Air Feeling” hinzuzaubern. Dafür kommen natürlich wieder Rollrasen und massiv Visuals zum Einsatz, weiterhin sind wohl die Floors etwas anders aufgeteilt beziehungsweise gibt einen vierten. Ne organisatorische Top-Leistung war es sowieso schon letztes Jahr, zumindest wie ich das beurteilen konnte und beobachtet habe, da wird also dieses Jahr nichts versemfen.

    Und jetzt viel Glück und ich hol mir jetzt ein LKW mit Senf. Ne, gab es gestern schon. Heut mal total verrückt Sans-Suppe in der Suite. Mahlzeit. Mahlzeit.

    SEMF
    Samstag, 15.12.2012
    Messe / Flughafen, offizielle Afterhour ab Sonntagmorgen, 07:00 Uhr im Zollamt 
    Tickets für 49 Euro hier 
     
     

     
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  • 15

    SEMM, SEMA & SEMF

    (Bild SEMF) 

    Stuttgart Electronic Music Big Time. Die neue SEMF.net Homepage ging letzte Woche online, hat nicht nur das Early Bird Tickets für 39 Euro im Angebot, jetzt sputen, gibt es nur noch ein paar Tage lang, sondern auch gleichzeitig das Line Up für den 15.12. verkündet: Mit Sven Väth, Liebing, Karotte, Adam Beyer, Kruse, Kröcher, Tresher und Co. eine grundsolide sichere Nummer, oder mit einem Ken gesagt konservativ, dazu gibt es noch einen Jamie Jones, der internationale Abräumer der letzten Zeit. Semf the date, 15.12.2012, Neue Messe, dieses Mal mit vier Floors.

    www.semf.net

    Bis dahin ist noch bisschen hin, deswegen organisiert  zuvor, wie schon im letzten Jahr das Büro Südwind den SEMM-Bereich auf der Hobby & Electronic vom 22. bis 25. November, ebenfalls Neue Messe und nicht Alte Messe, da sind ja jetzt Graskissen.

    Beim Stuttgart Electronic Music Market zeigen Hersteller und Vertriebe auf einer Bruttofläche von 750qm ihre Produkte aus den Bereichen digitale Musikproduktion, Deejaying, Showtechnik und Musikinstrumente. Kam letztes Jahr scheinbar gut an und wenn ich mich nicht täusche, ist der Bereich nun auch größer. Neben verschiedenen Workshops gibt es Side-Events wie z.B. Kopfhörer-Konzerte von Live-Acts.

    www.facebook.com/hobbyelektronik.semm 

    Außerdem ist am vergangen Sonntag der DJ-Contest SEMA gestartet. Gab es ebenfalls schon letztes Jahr. Der Sieger darf Warm-Up spielen beim Festival am 15. Dezember. Einsendeschluss ist der 21. Oktober, Mitternacht. Die 20 Sets mit den meisten Favoriten Clicks (make Promo) auf der Soundcloud-Gruppe SEMAward sind für die Endrunde nominiert und eine Jury bewertet diese Mixe und kürt am 24. November auf der SEMM den Sieger.

    • Recorde einen neuen exklusiven DJ Mix – dein Mix darf vor Veröffentlichung keine Favoriten-Klicks, Plays oder Downloads haben! Email dazuschreiben!
    • Dein Mix sollte 60 min (+/- 5min) lang sein
    • Vom Stil her sollte sich der Sound zwischen House und Techno bewegen
    • Lade deinen exklusiven DJ-Mix hoch und stelle ihn hier in die Soundcloud Gruppe ein
    • Link zur Gruppe: www.soundcloud.com/groups/sema-2012-stuttgart-electronic-music-award
    • Lege beim Upload fest, dass man deinen Mix herunterladen kann
    • Dein Mix sollte wie folgt betitelt sein: „DJ Name – Exclusive Mix for Stuttgart Electronic Music Award 2012“

    Dann viel Erfolg.

     
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