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Heute Abend: SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?”
Am 14. Mai 2012, 10:51 Uhr von martin
Im Rahmen des Stuttgarter Medienkongress findet heute Abend im Geno Haus, Heilbronnerstraße, die “multimediale Veranstaltungsreihe” SWRdirekt statt. Dabei wird diskutiert: “Wer glotzt denn noch TV?” Geht alles in allem ein wenig um Analoges Zeitalter vs. Internet, sprich wer überhaupt noch Tageszeitung liest, Radio hört oder eben Fernsehen guckt.
Neben SWR-Moderatorin Eva Gnädig hocken in der Diskussionsrunde:
- Daaruum (Youtuberin)
- Mercedes Lauenstein (jetzt.de/ Süddeutsche Zeitung)
- Hadnet Tesfai (MTV, Pro7, Bloggerin)
- Dr. Kai Gniffke (Tagesschau)
- Frederik Peters (SWR)
- ein Dire Straits-Fan von KTV
Die Sendung wird gestreamed, außerdem können sich Interessierte per Mail, Facebook oder Twitter in die Diskussion einschalten.
Da ich aus dem Printbereich komme und auch immer noch im Druckgeschäft arbeite, hab ich in Vorgesprächen schon gesagt, dass wir diese Diskussion schon seit 10 Jahren führen (da kam das Thema nämlich erstmalig bei Sub Culture auf, Tenor “ihr werdet bald aussterben”) und wahrscheinlich in 10 Jahren immer noch darüber diskutieren. Bin gespannt zu welchen neuen Erkenntnissen wir heute Abend kommen.
Die Youtuberin Daaruum hat sich ebenfalls schon mal vorab 15 Minuten lang Gedanken gemacht.
Und noch der Trailer zum Medienkongress.
SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?” – ab 18 Uhr live im GENO Haus oder Stream Mehr Infos hier oder auf der nächsten Seite.3 Kommentare » -
The Return of YPS
Am 25. Apr 2012, 19:05 Uhr von martin
Meldung des Tages: Das YPS-Heft kommt zurück. Nicht, dass ich es großartig vermisst hätte in den letzten 25 Jahren, aber Memories und so, ge. Und um ehrlich zu sein, kann ich mich überhaupt nicht mehr an die Inhaltsgestaltung erinnern, aber wir wissen alle, dass das egal war, ging ja um Furzkissen, Urzeitkrebse, Periskope und natürlich die famous Detektivausrüstung (mein persönlicher Favorit), durch die Bank echter Schrott, der meist nie (richtig) funktioniert hat, Verarsche am Kind sozusagen. Trotzdem eine Phase lange jede Woche begeistert gekauft und im Urlaub gab es immer so ganze Yps-Packages, vier, fünf Hefte zu einer Gimmick-Thematik, in so Plastikbeutel. Und ihr so?
Im Jahr 2000 wurde das Heft eingestellt und vor einigen Jahren wollte man es schon einmal reanimieren, ging aber in die Hose. Nun das Comeback mit neuem Konzept: Offensichtlich hält der Egmont Ehapa Verlag die Buben (welches Mädel hat jemals Yps gesammelt?) von heute für schlauer als uns schießt sich auf die Zielgruppe von damals ein.
Kein Wunder: Wenn du heutzutage mit 8 ein iPad in der Hand hälst, biste mit einem Abenteuerzelt aka vier Quadratmeter Plastikfolie oder einem Solarzeppelin, ebenfalls eine Plastiktüte, herzlich wenig zu beeindrucken und postest derweil lieber ein paar Tumblr-Einträge oder lädste neues Plugin für Ableton.
So meldet dpa: “Geplant sei ein Lifestyle-Magazin, das die „jetzige Lebenswelt“ der damaligen Leser zum Thema haben werde, teilte der Verlag am Mittwoch in Berlin mit. „Mit 35 noch Geheimagent werden – wie geht das eigentlich?“ und ähnliche Fragen soll das Heft beantworten.” Und der Spiegel weiß weiter: “Alte und neue Comics soll es außerdem geben und dazu typische Männermagazin-Themen wie Autos, Mode und Technik, allerdings alle “mit einem Bezug zu Karos, Kängurus oder Kohl”, wie der Verlag mitteilt.”
Als leitenden Redakteur hat man einen Haudegen von der FHM verpflichtet. Ob das jetzt alles oder nix sagt, muss jeder selbst entscheiden. Und ja, im YPS 20.12, das übrigens für 6 Euros und mit einer recht ambitionierten Auflage auf den Markt kommt, soll ebenfalls ein Gimmick beiliegen. Jetzt also Verarsche am Mann. Wir freuen uns trotzdem einfach mal.
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Out now: Päng!
Am 4. Apr 2012, 17:32 Uhr von martin
Das schönste Esszimmer der Welt, Einrad-Touren durch die Alpen, Porträts über Aussteiger, viel Natur und noch mehr zum selber basteln (u.a. Turnrucksäckle für Tobsen) füllen die erste Ausgabe des neuen Päng!-Magazins, das ab heute an den Kiosken und anderen Stellen erhältlich ist.
Päng wird in Stuttgart produziert und in der ganzen Republik plus Schweiz mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren verbreitet, Kostenpunkt 6 Euro. Der Kopf hinter dem Magazin heißt Josephine Götz, 25, und wir fragten sie, warum sie sich in das Abenteuer Heftles-Machen gestürzt hat.
Die Idee zu Päng kam dir angeblich während deines Studiums, außerdem warst du angeblich gelangweilt vom gängigen Magazinangebot.
Gelangweilt nicht – es gibt großartige Hefte meiner Meinung nach. Die kauf ich auch fleißig und verschling sie. Aber so eine Mickey Mouse für Leute in meinem Alter – ein ehrliches, unterhaltsames Heft, das mich nicht unter Zugzwang setzt oder ein schlechtes Gewissen macht, war bisher nicht dabei.
Und weil ich das gern kaufen würde, wollte ich es machen. Neben Cathrin Gehle als Artdirektorin und Patrick Graß für den Online-Auftritt haben wir über 20 Leute gefunden, die alles gegeben haben, dass Päng! auf den Markt kommt.
Bis ein Magazin erstmals auf den Markt kommt, gibt es einiges zu tun. Skizzier ungefähr, wie deine letzten Monate verliefen.
Bachelorarbeit abgeben, Businessplan für den staatlichen Gründungszuschuss erstellen, kleines Büro im H7 mieten, 3 Monate später wieder ausziehen, im Haus der Wirtschaft nach Fördergeldern fragen und als „kommerzielles Printmagazin“ abgewiesen werden, Päng! als Wortmarke beim Patentamt anmelden, Mediadaten erstellen und Rundschreiben für potenzielle Anzeigenkunden verschicken, kleinen Trailer mit Marika aus München drehen, um auf der Website für Interessierte ein Gefühl für das neue Heft zu vermitteln, Platz im WG-Zimmer für’s Homeoffice machen, mit den anderen Wahnsinnigen abends im Rappen sitzen und ein Heft füllen und eine Preiew-Party organisieren, mit den Mitbewohnern die „Verlagslieferung“ der Druckerei entgegen nehmen und in den 3. Stock tragen, mit Freunden nächtelang 1000 Umschläge und Päng!Beutel packen und bestempeln, nach einer großartigen Previewparty im Speakeasy mit Headpäng!ing zum Schluss am nächsten Morgen bei DasDing zum Interviewtermin dasitzen und keine Stimme mehr haben. Und heute zum ersten Mal das Heft im Handel sehen.
(Artdirektorin Cathrin Gehle (l.) und Herausgeberin Josphine Götz)
Was will Päng!?
Päng! will vor allem gelesen werden. Gern so richtig drin rumgeblättert beim Lesen und Seiten rausreißen zum Basteln. Z.B. die Papertoy-Anleitung von Martin Graf – wenn wir jemanden im Park sehen sollten, der die nachbaut, während Päng! daneben liegt – dann drehen wir durch.
Wie kamen die Themen der ersten Ausgabe zustande, beim ersten Durchblättern ein etwas kurioser Mix.
Kurios – gern, ein Konzept gibt es aber schon dazu. Päng! ist in drei feste Kapitel aufgeteilt, die Bestandteil jeder Ausgabe sind. In „Das wilde Leben“ wird alles rausgelassen: Was den Leuten durch den Kopf geht, wie sie ihre freie Zeit verbringen.
Im Kapitel „Selber machen“ liefern wir leicht nachmachbare Do-it-yourself-Anleitungen, u.a. im ersten Heft, wie man seinen Drahtesel frühjahrstauglich macht oder was es beim Baumhausbauen zu beachten gibt.
Im letzten Teil „Alles außer Kunst“ gibt’s dann richtig auf die Fresse. Nein, Quatsch. Wir wollen ein vielseitiges Heft mit großen Themen zum Lesen, Anleitungen zum Nachmachen und „kuriosen“ Sachen zur Unterhaltung liefern.
Dabei steht jedes unter einem gewissen Thema, das Debüt läuft “Endlich wieder draußen spielen”. Die Linie kann ich bei der ersten Ausgabe noch nicht ganz erkennen. Schränkt man sich damit nicht auch nicht automatisch zu arg ein?
Kommt drauf auf, wie man es betrachtet. Das Thema des Heftes ist nicht die Überschrift vom Heft – sondern ein Motto, das Lust auf Päng! machen soll und sich unverkrampft durchs Heft schlängelt. „Endlich wieder draußen spielen!“ – nach einem langen harten Winter haben wir wieder Frühling und können uns bei guten Wetter in den Park legen oder raus auf den Balkon setzen. Für genau diese Stunden soll Päng! eine neue Lektüre sein.
Ich hab neulich zu einem Kollegen gemeint – reine Gefühlssache, ohne es gesehen zu haben – Päng wird das Heft für die „Kauf dich glücklich-Generation“. Als ich das Heft in der Hand hielt, fühlte ich mich bestätigt. Wo seht ihr selbst eure Leserschaft?
Wir freuen uns über jeden Pängster, der mit dem Heft eine gute Zeit hat
. Die Leute, die uns bisher schreiben und im Onlineshop ein Heft bestellen oder beim Päng!Street Team mitmachen wollen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich hatte auch schon einige Ü40 am Telefon, die mehr zum Heft wissen wollten – genauso Jungs, die von Kauf dich Glücklich ganz sicher noch nichts gehört haben. Aber ist doch toll – denen kann ich dann sagen, dass es Päng!, wenn sie es am Kiosk nicht finden, auch im Kauf Dich Glücklich-Store kaufen können.Was sind die nächsten Überthemen?
Das Motto vom zweiten Heft, das am 04. Juli erscheint lautet „Auf zu neuen Abenteuern!“ Ein Thema mit viel Spielraum. Redaktionell kann ich schon soviel verraten: Zwei Mädels nehmen uns mit zum Trampen nach Frankreich, eine andere Geschichte spielt auf einem Floß.
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Päng! that Transworld
Am 29. Mrz 2012, 10:35 Uhr von martin
Donnerstag: Thorsten muss Party. Ob er ins Speakeasy geht, weiß ich nicht, auf jeden Fall lehnt er garantiert irgendwann wieder an der Transitwand und hört Disco-House. Im Speakeasy stellt sich jedenfalls ein neues Magazin vor namens Päng!. Aus Stuttgart für Deutschland (plus Schweiz). Erscheint ab nächsten Mittwoch vierteljährlich in einer 12.000er Auflage, Kostenpunkt 6 Euro. Wer es bis Mittwoch nicht aushält, kann da eben heute Abend schon reinschnuppern.
Jede Ausgabe hat ein Thema, der Pilot steht unter dem Motto: “Endlich wieder draussen spielen.”
Trailer gibt es natürlich auch…
…und eine angenehme Magazin-Philosophie:
“Wie die Karriere auszusehen hat, wie man sich richtig ernährt oder wie das Liebesleben laufen sollte – davon hört man überall. In der neuen Zeitschrift Päng! geht es nicht darum, wie man am besten zu leben hat. Päng! will dazu inspirieren, sich die Zeit zu nehmen zu schauen, was man genau in diesem Moment am liebsten machen will. So eine allgemeine Sehnsucht, die man als junger Mensch in dieser abartig schnellen Zeit halt manchmal so hat. Ohne Klatsch und Tratsch, ohne wahnwitzige Erfolgsgeschichten, ohne emotionale Ratgeber, die niemand gebrauchen kann. Mit liebevoll recherchierten Geschichten über Träume, Spiele und Ideen. Gedruckt auf Papier, das gut riecht und sich beim Lesen gut anfühlt.”
Mehr zum Heft nächste Woche an dieser Stelle. Da bringen wir mal was. Jetzt bringen die erst mal Party, 22:00 Uhr geht es los und Cody Barcelona legt auf. So.
Was Stuttgarter noch so können, sieht man heute Abend in der Schräglage.
Steht eigentlich alles wichtige auf dem Flyer. Bei dem Streifen steht das Können von 13 internationalen Filmer im Fokus. Trailerpark:
Einer der Filmer ist der Stuttgarter Torsten Frank. In seinem Part fahren zum Beispiel Lem Villemin und Glenn Michelfelder. Einlass ab 22:00 Uhr, der Film wird recht zeitnah gezeigt, also auch pünktlich da sein, ab Mitternacht dann Treff mit Passion und Fuffi.
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Kein Streetmag in Stuttgart
Am 9. Feb 2012, 17:33 Uhr von martin
Hab mich letzten Freitag bisschen gewundert, warum man in Stuttgart eine Charity Party für ein Berliner Straßenmagazin organisiert (die Fete im KimTimJim soll übrigens trotz des Saharasommers (Schwester von der Russenkälte) schön gewesen sein, so als kleine Nebeninfo), das von obdach- und mittellosen Menschen vertrieben wird, die den kompletten Verkaufserlös erhalten – falls jemand dafür zahlt. Das Heft ist zunächst gratis.
Der Käufer kann den Preis selbst bestimmen (empfohlen werden, wie man oben sieht, 1,50 Euro). So zumindest läuft das in Berlin. Ich meinte dann, schöne Sache das alles, kapier es trotzdem nicht wirklich, da könnte man doch eher eine Benefit-Party für den lokalen Trottwar schmeißen, bis Foffie in den Comments aufklärte, dass man das Streetmag ab sofort auch in Stuttgart an Start bringen möchte. Verstehe!
Kenn jetzt nur Beispielseiten im Netz und das hat mit dem Trottwar nicht viel gemeinsam. Das Streetmag will “keine weitere typische Obdachlosenzeitung sein”, wie es unter About steht. Man versteht sich als “Kunst-Kultur-Szene-Magazin” und “dient als Plattform für Künstler aller Genres sowie als öffentliches und freies “Sprachrohr der Straße”. Jeder talentierte oder bereits etablierte Künstler, Autor, Fotograf, Illustrator etc. kann seinen Beitrag per Email einreichen und damit den Magazininhalt mitgestalten.”
Babamm. Wahrscheinlich zu viel des Guten. Und dann gibt es noch Regeln. Die Stuttgarter Ordnungsamt hat den für diese Woche geplanten Start im Kessel nun unterbunden, wie die StZ heute berichtet. Für das Straßenvertriebsmodell benötigt man nämlich eine Genehmigung, weiß auch der Trottwar-Chef. Sogar wenn man Zeitungen auf der Straße verschenkt, kann man Ärger kriegen, sagt Bernd Eichenauer vom Ordnungsamt der StZ. Da haben wir damals beim Heftles verteilen richtig Glück gehabt, wenn wir das eine oder andere Mag interessierten Passanten in die Hand drückten. “Stuttgart ist eben nicht Berlin”, so der Ordnungshüter in dem Artikel. Jawohl. Der Erscheinungstermin wurde erst mal verschoben.
Ob das Streetmag überhaupt jemals in Stuttgart auf den Markt kommt bleibt fraglich. Trottwar hat eine Ausnahmegenehmigung, die Verkäufer tragen entsprechende Unterlagen mit sich. “In ihnen ist punktgenau festgeschrieben, wo verkauft werden darf.” Klingt dann doch alles sehr überbürokratisch und sehr kompliziert, gerade wenn einigen Leuten auf die Art etwas geholfen werden könnte.
Die Streetmag Chefin hat dem Trottwar Boss auch schon eine Vertriebskoop vorgeschlagen, bloss der fand das “Konzept nicht schlüssig”, außerdem ist eben das Vertriebsmodell ein anderes und Hempel fürchten wohl, dass ihm die Verkäufer abspringen. Beim Trottwar müssen die nämlich die Hälfte abgeben, beim Streetmag dürfen sie wie erwähnt die Einnahmen behalten.
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Super Best Friend Day, Bud, Paperness, Ausbrechen und Party
Am 1. Dez 2011, 10:04 Uhr von martin
Kunst, Kultur, Party und Schmarn: Dieser Donnerstag ist spannender und explosiver als U2 (gestern auf Deluxe kam “Still haven´t found what I´m looking for”, hab bisschen mitgesungen), was auch nicht ganz schwer ist. Oder vielleicht nur spannend: Baris und Dänce zelebrieren heute ihren jährlichen Super Best Friend Day, kleiner Klassiker, war immer sehr lustig, dieses Jahr hat Baris schon im Vorfeld die Erwartungen gedämpft. “Erst mal gemütlich frühstücken, dann Therme und den üblichen Müll mittags und abends zu Bud Spencer.”
Man kann den beiden nicht auf Twitter folgen, dafür auf dem eigenen Blog: sbffday.wordpress.com. Aktuell hocken sie im Scholz beim Frühstück.
Wem Bud Spencer heute Abend zu backpfeifig ist und sich nach etwas geistig Gehaltvollerem sehnt, kann z.B. heute Abend die Paperness von the one and only Kinki-Straubinger besuchen, die die erste Self-Publishing-Messe für unabhängige Zeitschriften und Verlage. Wo? Im Wilhelmspalais. Der neue Kultur-Brutkasten in the place to be.
Es stellen sich zwölf hauptsächlich selbstgestaltete, selbstproduzierte und selbstvertriebene Magazine und Verlage aus dem Großraum Stuttgart vor, dazu gibt es kühle Getränke und Live-Musik von der Band September Leaves. Und die sind alle dabei:
“Keynote Speech” – Steve Jobs steigt herab. Find ich super. Auch die Idee dieser Messe. Die Produkte sind natürlich auch allesamt ausgestellt.
Ganz andere Baustelle heute Abend im Flashgib:
Thomas Lupo hat fünf Monate lang in einer brasilianischen Favela verbracht um dort Kreativworkshops mit den Kindern durchzuführen. Aus den dort entstandenen Kunstwerken hat er das Buch “Anleitung zum Ausbrechen” zusammengestellt dessen Gewinn komplett in die Ausbildung der Kids dort fließen wird. Das preisgekrönte Buch kann man sich Amazon anschauen und die dazugehörige Ausstellung heute Abend im Flashgib.
Danach alle Papiernässer und Ausbrecher rüber ins Rocker.
Der Gast aus Hamburg spielt angeblich bisschen obskuren Disco, auf den man trotzdem tanzen kann. Mit dabei Rob und seine Landster, Foffie in the back und Stare in the front.
Außerdem eine Videopremiere mit Nachbar-Fuffi-Support im Speakeasy, Host Hall Eleven.
Ansonsten: Treff mit Crypt, Robin und Bow-Tie und Tonstudio mit Henster und Cin aka Cinster. With or without you.
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Kunst-Ghetto
Am 19. Aug 2011, 11:24 Uhr von martin
Bevor wir die plumpen Partys rausklopfen, noch zwei, genauer gesagt drei Kultur-Tipps für den heutigen Freitag (und darüber hinaus).
In der Galerie Artary, Wilhelmstraße 5, präsentieren heute Abend Denise Amann und Helena Dietrich die erste Ausgabe ihres Vow Magazines. Fett, meine Schwester steht als Contributor auf der Seite. Bin so stolz auf sie und auf ihren Text gespannt.
“This is VOW magazine! VOW magazine is a thematic publication. We are interested in subjective, personal and surreal stories. VOW magazine is a collage. VOW functions as platform and interface for international and national artists and creatives. The magazine delivers critical positions on an artistic level. Submissions from various creative fields as graphic art, photography, literature, fine arts, media and cultural theory generate the content of the magazine.”
Da ich ein kleiner Magazin-Fan bin, vor allem von so bisschen Handmade-Fanzines, sag ich jetzt mal so, bin ich bisschen gespannt drauf.
Das ganze wird mit einer kleinen Ausstellung vom Transit-Janusch verknüpft. Um was es geht und was alles heute Abend so passiert steht hier…
Und so sieht das dann aus.
Die Stücke werden lokal aus unter anderem aus Recycling produziert, “zu einem Preis der unserer Generation gerecht wird.”
Transit-Benni legt dazu seine neuen Disco-Electro-Scheiben auf, vielleicht auch ein bisschen Rap? Der Außenreporter wollte jedenfalls hingehen, vielleicht wage ich auch, wenn ich etwas passendes zum Anziehen finde.
Weiterhin startet heute Abend in der Galerie Strzelski die Ausstellung Berliner Luft von den Fotografen Dennis Orel und Benjamin Tafel.
Das Duo hat ein Jahr lang die “Vielfältigkeit Berlins beobachtet und in gleichwohl unerschrockenen, als auch einfühlsamen Fotografien festgehalten. Zahlreiche Schauplätze: vom verruchten Nachtclub über die ehemalige Stasi-Zentrale der DDR bis zum urdeutschen Kaffee und Kuchen in Zehlendorf dienten als Experimentierfeld der fotografischen Position. Dabei bleibt die Frage offen, ob es sich um die Inszenierung einer Dokumentation oder die dokumentierte Inszenierung handelt.” Okay!
Sieht nicht ganz uninteressant aus.
Das Bild heißt übrigens “Stuttgarter Platz – Stuten am Stutti”.
Berliner am Alexanderplatz.
Camping-Berlin.
Ehemalige Pan-Am Lounge. Mit dem Stern.
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