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    Literarische Odyssee auf den Fildern

    Am 14. Okt 2010, 09:00 Uhr von Jana

    Beginnen wir mit einem Geständnis: Ich liebe Petra Durst-Benning. Das ist die mit der ‘Zuckerbäckerin’ der ‘Zarentochter’ und jetzt neu eben ‘der russischen Herzogin’. Hä? Das sind Historienschinken, die in Stuttgart spielen. Genauer gesagt zur Zeit von Königin Olga. Ja… Das mag für den einen oder anderen schon wie eine Odyssee wirken, aber das war’s noch nicht.

    Dienstag Abend war eine große Lesung mit Frau Durst-Benning in Filderstadt im ‘Bunten Bücherladen’ angesetzt. Meine Freundin C., die aufgrund der folgenden Anfahrtsschwierigkeiten lieber anonym bleiben möchte, und ich waren natürlich nicht zu halten und beschlossen unsere gewohnte Umgebung zu verlassen und auf’s Land zu ziehen. Alles für Königin Olga.

    Bis ins Details planen wir unsere Anreise in die Bernhauser Straße. Dort angekommen, finden wir aber keinen Buchladen. Weder einen bunten noch sonst einen. Und eigentlich sind wir in Plieningen, nicht in Filderstadt.

    Etwas verwirrt suchen wir die nächste Hilfe inform einer Pizzaria an. Der Besitzer begrüßt uns herzlich und zeigt sich schwer motiviert uns zu helfen. Drei Querstraßen weiter stehen wir dann auch schon vor – einer Bücherei. Hat er nicht gewusst, den Unterschied.

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    Beginnen wir mit einem Geständnis: Ich liebe Petra Durst-Benning. Das ist die mit der 'Zuckerbäckerin' der 'Zarentochter' und jetzt neu eben 'der russischen Herzogin'. Hä? Das sind Historienschinken, die in Stuttgart spielen. Genauer gesagt zur Zeit von Königin Olga. Ja... Das mag für den einen oder anderen schon wie eine Odyssee wirken, aber das war's noch nicht. Dienstag Abend war eine große Lesung mit Frau Durst-Benning in Filderstadt im 'Bunten Bücherladen' angesetzt. Meine Freundin C., die aufgrund der folgenden Anfahrtsschwierigkeiten lieber anonym bleiben möchte, und ich waren natürlich nicht zu halten und beschlossen unsere gewohnte Umgebung zu verlassen und auf's Land zu ziehen. Alles für Königin Olga. Bis ins Details planen wir unsere Anreise in die Bernhauser Straße. Dort angekommen, finden wir aber keinen Buchladen. Weder einen bunten noch sonst einen. Und eigentlich sind wir in Plieningen, nicht in Filderstadt. Etwas verwirrt suchen wir die nächste Hilfe inform einer Pizzaria an. Der Besitzer begrüßt uns herzlich und zeigt sich schwer motiviert uns zu helfen. Drei Querstraßen weiter stehen wir dann auch schon vor - einer Bücherei. Hat er nicht gewusst, den Unterschied. (Nightmare on Filderstreet) Die Verwirrung steigt. Noch 24 Minuten, dann startet Durst-Benning, und wir sind noch nicht mal in Filderstadt. Wir also zurück zur Bushaltestelle, an der jetzt natürlich kein Bus mehr kommt. Da wir beide iPhone-los sind, bleibt uns nur ein Anruf. Und wen ruft man an, wenn's kritisch wird? Klar, Mama. Mama muss also den Rechner starten und die Bernhauser Straße in Filderstadt suchen. "Filderstadt was," meint sie? "Gibt's mehrere?" "Es gibt Bernhausen, Plattenhardt, Bonlanden, Sielmingen,..." Die Verwirrung erreicht jetzt den vorläufigen Höchstpunkt. Völlig außer gefecht gesetzt vor Verwirrung lassen wir uns aus dem Bus scheuchen, der jetzt doch noch kam. "Nicht nach Plattenhardt! Es ist nicht die Bernhäuser, sondern die Bernhauser Straße! Die ist in Sielmingen." Wir, mittlerweile in Bernhausen, sammeln uns wieder und rufen ein Taxi. In Bernhausen um kurz vor 20 Uhr gar nicht so einfach, aber das sprengt den Rahmen. Unser Retter chauffiert uns nach Sielmingen, soweit so gut. Dann lotst uns das Navi aus Sielmingen raus. Nach der dritten Umrundung des Thyssenwerks in Neuhausen, finde ich das dann doch komisch. Der Taxifahrer ruft seine Zentrale an. Erneut völlige Verwirrung. König Olga ist eben gestartet, wir wissen noch nicht mal wo. Da die Rettung: Es gibt hier oben nicht nur eine Bernhäuser Str. und eine Bernhauser Str., sondern auch noch eine Bernhauser Hauptstraße. Das ist ein Alptraum! Ich verlass nie wieder den Kessel. Wir also mit dem Taxi zurück nach Bernhausen und in die Bernhauser Hauptstraße. Mädchenflohmarkt Ü-50 Völlig entnervt und völlig zu spät (Frau Durst-Benning spricht seit 40 Min, vor ca. 60 60-Jährigen) muss ich den Buchladenbesitzer erst mal um den Vino anpumpen, während C. sich über die Location und deren Unauffindbarkeit empöhrt. Kann der Buchladen-Mensch gar nicht verstehen: "Keine zwei Minuten von hier ist doch die S-Bahn!" Brauch ich gleich noch nen Vino und den Schwur: Nie wieder ohne Auto raus aus dem Kessel.

     
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  • 28

    Zwischen Müsli, Oz und der Aral in Echterdingen

    Am 17. Aug 2010, 17:00 Uhr von Aussenreporter

    Letzten Sommer gab es auf diesem Blog eine schöne Diskussion. Der Berliner Journalist Jörg Rohleder hatte die kessel.tv-Gemeinde um Recherchehilfe gebeten. Rohleder bereitete damals seinen ersten Roman vor. In seinem Buch „Lokalhelden“ sollte es um Aufwachsen und Abstürzen in Stuttgart in den 90ern gehen. Jörg suchte nach Augenzeugenberichten einer Razzia im legendären Oz, die Veteranen unter den Kessel.tv-Usern halfen ihm locker aus.

    Gestern ist sein Buch bei Piper erschienen, es heißt Lokalhelden und erzählt die Geschichte des Protagonisten Schmall, der versucht, seinen Weg zu finden zwischen zwischen dem ersten Kuss, der ersten Bong, dem ersten Mal im Müsli und eben dem ersten Rave im Oz. Das Ergebnis ist sehr lesenswert geworden, für mich das spannendste Buch, das bisher über die 90er veröffentlicht wurde. Martin hat es auch ganz doll abgefeiert, weil man sich in vielen Szenen des Buches wunderbar wieder findet, auch wenn man nicht in Stuttgart oder auf den Fildern aufgewachsen ist.

    „Echterdingen ist überall“, wird Kollege Jan von der Stuttgarter Zeitung in der morgigen Ausgabe in Bezug auf das Buch feststellen. Recht hat er, Martins Jugend in Korntal, die besten Jahre meines Lebens in der Stadt gewordenen Tiefgarage Pforzheim oder eben Jans erste Berührungen mit Pop in Bremen sind wohl ähnlich verlaufen wie Rohleders Aufwachsen auf den Fildern. Immer auf der Suche nach Antworten, die einem in der Schule keiner verrät, begibt er sich auf eine spannende Reise, an deren Kreuzungen jede Menge feine Beobachtungen oder Begegnungen stehen. Zum Beispiel im Oz:

    Als wir schließlich kurz vor Mitternacht im Club ankommen, spielt DJ R.o.o.d.y. gerade Wayfarer, dann Brainchild von Nostrum. R.o.o.d.y. steht auf Hardtrance aus Antwerpen. (…) Wolle begrüßt ein paar Typen an der Bar, die aussehen, als seien sie aus dem Kuriositätenkabinett eines mittelalterlichen Jahrmarkt ausgebrochen.
    Wolle fragt, ob ich eine Pille will. Eigentlich hatte ich Natja versprochen, keine Drogen mehr zu nehmen, zumindest keine in Pillenform. Was soll’s, denke ich, als ich die Pille mit einem großen Schluck Wasser runterspüle.
    Zwanzig Minuten später fängt es an zu summen in meinem Kopf, in meinem Bauch, in meinem Körper. Meine Beine werden leicht und zappelig, ich fürchte, dass ich bald genau so bescheuert grinsen werde wie Wolle.

    Freunde der elektronischen Musik-Kultur werden sich im Buch ganz besonders gut wieder entdecken, aber auch andere Pop-Spielarten deckt Jörg gekonnt ab. Ein Auftritt der Fantas im Jugendhaus, Abhängen an der Aral in Echterdingen, ein Ausflug an den Bodensee zum Festival, der mich ein bisschen an Afro Dieters schöne Southside-Review erinnert hat, die erste Begegnung mit den Massiven und deutschem HipHop der zweiten Generation made in Stuttgart: Lokalhelden ist eine feine Biographie der 90er, ausgehend vom Schauplatz Kessel.

    Wer wissen will, wie das damals ungefähr aussah und wie einigermaßen gruselig sich das in der Rückschau anhört, findet jede Menge lustige Clips auf Youtube. Sind solche Basslines heute eigentlich noch erlaubt?
    YouTube Preview Image

    Donnerstag liest Jörg ab 23 Uhr beim Treff auf der Dachterrasse der Schräglage, wir zeigen alte Oz-Flyer, Jörg verrät ein wenig zur Entstehung des Büchles und anschließend spielt Schowi Sound, der zum Buch passt. Ist also fast wie eine kessl.tv-Lesung, nur ohne Ram, der darüber auch recht traurig in seinem Urlaubsdomizil sitzt. Bei der nächsten Lesung macht er aber den Support, das hat er hoch und heilig versprochen. Wie immer gilt: Wer sich als kessel.tv-Keser outet, bekommt nach der Lesung einen Schnaps.

    Jörg Harlan Rohleder  Lokalhelden, Piper,  288 S., € 16,95

    Lokalheldenlesung bei der Party Treff, 19.8. 23 Uhr, Schräglage, S-Mitte, anschließend DJ-Set Schowi

    Letzten Sommer gab es auf diesem Blog eine schöne Diskussion. Der Berliner Journalist Jörg Rohleder hatte die kessel.tv-Gemeinde um Recherchehilfe gebeten. Rohleder bereitete damals seinen ersten Roman vor. In seinem Buch „Lokalhelden“ sollte es um Aufwachsen und Abstürzen in Stuttgart in den 90ern gehen. Jörg suchte nach Augenzeugenberichten einer Razzia im legendären Oz, die Veteranen unter den Kessel.tv-Usern halfen ihm locker aus. Gestern ist sein Buch bei Piper erschienen, es heißt Lokalhelden und erzählt die Geschichte des Protagonisten Schmall, der versucht, seinen Weg zu finden zwischen zwischen dem ersten Kuss, der ersten Bong, dem ersten Mal im Müsli und eben dem ersten Rave im Oz. Das Ergebnis ist sehr lesenswert geworden, für mich das spannendste Buch, das bisher über die 90er veröffentlicht wurde. Martin hat es auch ganz doll abgefeiert, weil man sich in vielen Szenen des Buches wunderbar wieder findet, auch wenn man nicht in Stuttgart oder auf den Fildern aufgewachsen ist. „Echterdingen ist überall“, wird Kollege Jan von der Stuttgarter Zeitung in der morgigen Ausgabe in Bezug auf das Buch feststellen. Recht hat er, Martins Jugend in Korntal, die besten Jahre meines Lebens in der Stadt gewordenen Tiefgarage Pforzheim oder eben Jans erste Berührungen mit Pop in Bremen sind wohl ähnlich verlaufen wie Rohleders Aufwachsen auf den Fildern. Immer auf der Suche nach Antworten, die einem in der Schule keiner verrät, begibt er sich auf eine spannende Reise, an deren Kreuzungen jede Menge feine Beobachtungen oder Begegnungen stehen. Zum Beispiel im Oz: Als wir schließlich kurz vor Mitternacht im Club ankommen, spielt DJ R.o.o.d.y. gerade Wayfarer, dann Brainchild von Nostrum. R.o.o.d.y. steht auf Hardtrance aus Antwerpen. (...) Wolle begrüßt ein paar Typen an der Bar, die aussehen, als seien sie aus dem Kuriositätenkabinett eines mittelalterlichen Jahrmarkt ausgebrochen. Wolle fragt, ob ich eine Pille will. Eigentlich hatte ich Natja versprochen, keine Drogen mehr zu nehmen, zumindest keine in Pillenform. Was soll’s, denke ich, als ich die Pille mit einem großen Schluck Wasser runterspüle. Zwanzig Minuten später fängt es an zu summen in meinem Kopf, in meinem Bauch, in meinem Körper. Meine Beine werden leicht und zappelig, ich fürchte, dass ich bald genau so bescheuert grinsen werde wie Wolle. Freunde der elektronischen Musik-Kultur werden sich im Buch ganz besonders gut wieder entdecken, aber auch andere Pop-Spielarten deckt Jörg gekonnt ab. Ein Auftritt der Fantas im Jugendhaus, Abhängen an der Aral in Echterdingen, ein Ausflug an den Bodensee zum Festival, der mich ein bisschen an Afro Dieters schöne Southside-Review erinnert hat, die erste Begegnung mit den Massiven und deutschem HipHop der zweiten Generation made in Stuttgart: Lokalhelden ist eine feine Biographie der 90er, ausgehend vom Schauplatz Kessel. Wer wissen will, wie das damals ungefähr aussah und wie einigermaßen gruselig sich das in der Rückschau anhört, findet jede Menge lustige Clips auf Youtube. Sind solche Basslines heute eigentlich noch erlaubt? [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=VfF2azLElXo[/youtube] Donnerstag liest Jörg ab 23 Uhr beim Treff auf der Dachterrasse der Schräglage, wir zeigen alte Oz-Flyer, Jörg verrät ein wenig zur Entstehung des Büchles und anschließend spielt Schowi Sound, der zum Buch passt. Ist also fast wie eine kessl.tv-Lesung, nur ohne Ram, der darüber auch recht traurig in seinem Urlaubsdomizil sitzt. Bei der nächsten Lesung macht er aber den Support, das hat er hoch und heilig versprochen. Wie immer gilt: Wer sich als kessel.tv-Keser outet, bekommt nach der Lesung einen Schnaps. Jörg Harlan Rohleder  Lokalhelden, Piper,  288 S., € 16,95 Lokalheldenlesung bei der Party Treff, 19.8. 23 Uhr, Schräglage, S-Mitte, anschließend DJ-Set Schowi

     
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  • 6

    Sekt & Käsestangen:
    Dumm 3.0 – ein Nachbericht

    Am 22. Apr 2010, 20:00 Uhr von martin

    Unsere Leser sind einfach großartig. Felix hatte gestern Abend kein Bock auf Champions League und hat sich mal angeschaut, was der Herr Reiter so drauf hat, nachdem dieser auf unserem Blog ein wenig auseinander gepflückt wurde. Ein amüsanter Nachbericht.

    Liebes kessel.tv Team,

    neugierig geworden durch euren Post, schlug es mich gestern Abend tatsächlich zur Veranstaltung in die Stadtbücherei (hatte eh Zeit, bin nämlich kein großer Fan von Fussball).

    Und was soll ich sagen?! War wirklich eine lustige Runde dort versammelt mit einem durchaus coolen Markus R., der es verstand, die großen Probleme der wehklagenden Printwirtschaft pointiert vorzutragen ohne dabei aber die neuen Entwicklungen zu verurteilen.

    Aber von Anfang an: Pünktlich um 19.30 saßen, von mir persönlich abgezählte, 43 Leute jeden Alters brav in ihren Reihen, um dem Dialog zwischen Reiter und irgendeinem Fuzzi von der dpa zu lauschen, der sich große Mühe gab, seine Fragen im perfekten Kerner-Stil vorzubringen.

    In meiner Reihe hatte sich außerdem ein kleiner Stoßtrupp (vier bis sechs Personen) der Piraten-Partei positioniert und seine Laptops entsichert, wohl, um jedes böse Wort von Herrn R. über ihr geliebtes Netz online sofort zu zerfleischen. Hätte an dieser Stelle gerne ein Bild gemacht, aber ich hab leider das Kabel nicht mehr mit dem man mein Handy mit dem PC…

    Nun ging es also los! Herr Reiter hatte zuerst 45 Minuten Zeit im Dialog mit Herrn dpa-Kerner sein Buch vorzustellen, danach durften sich auch die Piraten, Hausfrauen, Pensionäre, Hobby-Pädagogen, etc. mit einklinken.

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    Unsere Leser sind einfach großartig. Felix hatte gestern Abend kein Bock auf Champions League und hat sich mal angeschaut, was der Herr Reiter so drauf hat, nachdem dieser auf unserem Blog ein wenig auseinander gepflückt wurde. Ein amüsanter Nachbericht. Liebes kessel.tv Team, neugierig geworden durch euren Post, schlug es mich gestern Abend tatsächlich zur Veranstaltung in die Stadtbücherei (hatte eh Zeit, bin nämlich kein großer Fan von Fussball). Und was soll ich sagen?! War wirklich eine lustige Runde dort versammelt mit einem durchaus coolen Markus R., der es verstand, die großen Probleme der wehklagenden Printwirtschaft pointiert vorzutragen ohne dabei aber die neuen Entwicklungen zu verurteilen. Aber von Anfang an: Pünktlich um 19.30 saßen, von mir persönlich abgezählte, 43 Leute jeden Alters brav in ihren Reihen, um dem Dialog zwischen Reiter und irgendeinem Fuzzi von der dpa zu lauschen, der sich große Mühe gab, seine Fragen im perfekten Kerner-Stil vorzubringen. In meiner Reihe hatte sich außerdem ein kleiner Stoßtrupp (vier bis sechs Personen) der Piraten-Partei positioniert und seine Laptops entsichert, wohl, um jedes böse Wort von Herrn R. über ihr geliebtes Netz online sofort zu zerfleischen. Hätte an dieser Stelle gerne ein Bild gemacht, aber ich hab leider das Kabel nicht mehr mit dem man mein Handy mit dem PC... Nun ging es also los! Herr Reiter hatte zuerst 45 Minuten Zeit im Dialog mit Herrn dpa-Kerner sein Buch vorzustellen, danach durften sich auch die Piraten, Hausfrauen, Pensionäre, Hobby-Pädagogen, etc. mit einklinken. Zum Inhalt des Buches nur soviel: ein reißerischer Titel verkauft sich halt einfach gut, gell?! (We love Marketing) Was den Autor aber eigentlich "reitet" (wuahaha!), ist nur der Gedanke, dass es zwischen Zeitungen wie der FAZ oder dem Spiegel und andererseits den Blogs von einigen Hanseln einen großen Unterschied gibt: Stichwort Qualitätsjournalismus. Er lese natürlich auch Blogs, nur sollten die Leser hier eben selbst selektieren und nicht sofort jedes Wort glauben (da subjektive Berichte und so). Der alte Spruch vom Masshalten eben, kenn ich von zuhause: "Alkohol heut nur in Maßen Felix, gell, muscht noch fahren." - "Ja, Papa." Viel lustiger war dann die anschließende Disskusion mit den Zuhörern: der Plan der Piraten lautete wohl, den armen Markus in die Enge zu treiben; allerdings kam dieser Plan nicht von Hannibal Smith und der Markus war wohl auch besser vorbereitet als sie dachten! "Auch die dpa und andere namhafte Medien wollen uns eine Meinung aufzwingen und uns beeinflussen, das Netz aber ist offen und demokratisch!" - "Haben Sie dafür Beispiele parat?" - "Äh nein..." Sehr lustig auch eine resolute Dame am Ende der Veranstaltung, die ewig von irgendetwas faselte: "Wir haben leider nicht mehr viel Zeit, bitte kommen Sie zum Ende Ihrer Frage!" - "Das ist keine Frage!" - "Ach so." Alles in allem also besser als Fernsehen, es gab ja auch noch Sekt und Käsestangen; das Buch würde ich mir aber trotzdem nicht kaufen, weil jeder halbwegs kluge Mensch weiß, dass im Internet auch viel Quatsch steht und deswegen Zeitungen etc. nicht ausgedient haben!

     
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  • 20

    “Dumm 3.0″

    Am 20. Apr 2010, 15:00 Uhr von martin

    Trotz harter Konkurrenz am Mittwochabend (FCB : Lyon) ein Hinweis auf die Buchpräsentation von Markus Reiter morgen Abend, 21. April in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais (Beginn 19:30 Uhr).

    Markus Reiter ist Kommunikationstrainer, Journalist und Medienberater, hilft mit seinem Büro „Klardeutsch“ in Stuttgart Zeitungen, Zeitschriften und Internet-Redaktionen beim Medienwandel und hat schon einige Bücher zum Thema verfasst.

    Sein neuestes heißt “Dumm 3.0. Wie Twitter, Blogs und Networks unsere Kultur bedrohen”, ist ein “Loblied auf die Tugenden der alten Medien” und macht sich Gedanken darüber, wie diese in die digitale Welt transportiert werden können.

    Reiter spricht am Mittwoch mit  Martin Oversohl vom dpa-Büro Karlsruhe “über Gefahren und Chancen in einer Welt nach der dritten Medienrevolution. Das Internet bietet großartige Chancen, die Unzulänglichkeiten der alten Medien zu verbessern. `Das geht aber nur, wenn die alten Tugenden nicht von neuen Untugenden abgelöst werden´, sagt Reiter.”

    “Statt seriöser Information erwartet uns ein unendlicher Haufen “Blödsinn”, in dem nur schwer die Perlen zu finden sind”, heißt es weiterhin in der Produktinformation.

    Mi. 21. April, 19:30 Uhr, Stadtbücherei im Wilhelmspalais

    Karten für fünf, ermäßigt drei Euro können telefonisch unter 216-57 88/-57 26 oder per E-Mail unter stadtbuecherei.veranstaltungen@stuttgart.de reserviert werden.

    Interview Zeit Online

    Trotz harter Konkurrenz am Mittwochabend (FCB : Lyon) ein Hinweis auf die Buchpräsentation von Markus Reiter morgen Abend, 21. April in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais (Beginn 19:30 Uhr). Markus Reiter ist Kommunikationstrainer, Journalist und Medienberater, hilft mit seinem Büro „Klardeutsch“ in Stuttgart Zeitungen, Zeitschriften und Internet-Redaktionen beim Medienwandel und hat schon einige Bücher zum Thema verfasst. Sein neuestes heißt "Dumm 3.0. Wie Twitter, Blogs und Networks unsere Kultur bedrohen", ist ein "Loblied auf die Tugenden der alten Medien" und macht sich Gedanken darüber, wie diese in die digitale Welt transportiert werden können. Reiter spricht am Mittwoch mit  Martin Oversohl vom dpa-Büro Karlsruhe "über Gefahren und Chancen in einer Welt nach der dritten Medienrevolution. Das Internet bietet großartige Chancen, die Unzulänglichkeiten der alten Medien zu verbessern. `Das geht aber nur, wenn die alten Tugenden nicht von neuen Untugenden abgelöst werden´, sagt Reiter." "Statt seriöser Information erwartet uns ein unendlicher Haufen "Blödsinn", in dem nur schwer die Perlen zu finden sind", heißt es weiterhin in der Produktinformation. Mi. 21. April, 19:30 Uhr, Stadtbücherei im Wilhelmspalais Karten für fünf, ermäßigt drei Euro können telefonisch unter 216-57 88/-57 26 oder per E-Mail unter stadtbuecherei.veranstaltungen@stuttgart.de reserviert werden. Interview Zeit Online

     
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  • 7

    Filmtipp (3): Der Knochenmann

    Am 4. Apr 2010, 17:55 Uhr von Thorsten W.

    Unser Filmexperte Volker zum Dritten.

    Nachdem Thorsten hier meinte, man könnte ja auch mal was mit Büchern, heute mal ein Filmtipp, der eine Literaturverfilmung ist.

    Die Vorlage hat der österreichische Schriftsteller Wolf Haas geschrieben. Er hat den Privatdedektiv Simon Brenner erfunden und sechs Romane mit dieser Figur verfasst. In der Zwischenzeit sind “Komm, süßer Tod”, “Sillentium!” und eben “Der Knochemann” mit dem Kabarettisten und Schauspieler Josef Hader als Brenner verfilmt.

    Der Josef Hader ist auch auf Kessel.TV kein ganz Unbekannter. Die Filme halten sich nur lose an die Vorlage und sind ähnlich absurd wie Haders Bühnenprogramm. Denn die Adaption fürs Drehbuch schreiben Wolf Haas und Josef Hader zusammen.

    Der Brenner war mal bei der Kripo, hat da aber nicht so wirklich was hinbekommen und ist dann Privatdedektiv geworden. Auch das klappt irgendwie nicht so richtig. Seine Fälle klärt er eigentlich immer so auf, dass er in das Umfeld eines Mordes unfreiwillig reingerät und dann ohne viel Zutun und ohne kriminalisitschem Geschick, sondern eher durch Zufall auf den Täter kommt.

    Kann auch gut sein, dass der Brenner dabei mal ordentlich was auf die Mütze bekommt oder gerade so dem Tod von der Schippe springt. Alles in allem ist er verschroben und dickköpfig, aber auf eigenartige Weise sympathisch.

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    Unser Filmexperte Volker zum Dritten. Nachdem Thorsten hier meinte, man könnte ja auch mal was mit Büchern, heute mal ein Filmtipp, der eine Literaturverfilmung ist. Die Vorlage hat der österreichische Schriftsteller Wolf Haas geschrieben. Er hat den Privatdedektiv Simon Brenner erfunden und sechs Romane mit dieser Figur verfasst. In der Zwischenzeit sind "Komm, süßer Tod", "Sillentium!" und eben "Der Knochemann" mit dem Kabarettisten und Schauspieler Josef Hader als Brenner verfilmt. Der Josef Hader ist auch auf Kessel.TV kein ganz Unbekannter. Die Filme halten sich nur lose an die Vorlage und sind ähnlich absurd wie Haders Bühnenprogramm. Denn die Adaption fürs Drehbuch schreiben Wolf Haas und Josef Hader zusammen. Der Brenner war mal bei der Kripo, hat da aber nicht so wirklich was hinbekommen und ist dann Privatdedektiv geworden. Auch das klappt irgendwie nicht so richtig. Seine Fälle klärt er eigentlich immer so auf, dass er in das Umfeld eines Mordes unfreiwillig reingerät und dann ohne viel Zutun und ohne kriminalisitschem Geschick, sondern eher durch Zufall auf den Täter kommt. Kann auch gut sein, dass der Brenner dabei mal ordentlich was auf die Mütze bekommt oder gerade so dem Tod von der Schippe springt. Alles in allem ist er verschroben und dickköpfig, aber auf eigenartige Weise sympathisch. Beim Brenner läuft es jedenfalls mal wieder nicht so toll, deshalb nimmt er von seinem Kumpel Berti den Auftrag an ausstehende Leasingraten für einen VW-Beetle vom Kunstmaler Horvarth einzutreiben. Dazu fährt er in die Steiermark, denn der letzte Aufenthaltsort vom Horvarth ist der Gasthof Löschenkohl. Dort stößt er aber nur auf abweisendes Verhalten und Verschwiegenheit. Der Wirt Löschenkohl erklärt sich sogar bereit die Leasingraten zu bezahlen, wenn der Brenner so schnell wie möglich verschwindet. Brenner will wieder abreisen, aber verguckt sich in Gitti (Birgit Minichmayer, Alle anderen) die Frau des Juniorchefs Paul. Er will in Gittis Nähe bleiben und nimmt deshalb von Paul den Auftrag an, herauszufinden wer im Gasthof Geld abzweigt. Und damit ist der Brenner mal wieder in eine vollkommen abstruse Geschichte hineingeraten. Der alte Löschenkohl hat nämlich eine junge, slowakische Geliebte, die er in Bratislava aus einem Bordell gerettet hat. Dabei hat er ihren Zuhälter aus dem Fenster geworfen und hält diesen für tot und sich selber für einen Mörder. Der Zuhälter hat den Sturz aber überlebt und schickt seinen Freund (Stipe Erceg, Die fetten Jahre sind vorbei), um den Löschenkohl mit einem Video und der gefälschten Todesanzeige zu erpressen. Der Löschenkohl erschlägt den Erpresser und zerstückelt ihn im Schlachthaus. Die Freundin des Erpressers versucht zu fliehen, hat aber einen Autounfall und wird vom Löschenkohl samt Zuhälterkarre in einem Fluss entsorgt. Paul Löschenkohl, der ein ziemlich angespanntes Verhältnis zu seinem Vater hat, findet das Erpresservideo und will nun seinerseits den alten Löschenkohl erpressen. Der geht aber auf seinen Sohn, den er sowieso verachtet nicht ein, so dass Palu zur Polzei geht, um seinen Vater anzuzeigen. Dort glaubt ihm aber niemand, denn die Polzei hat den aus dem Fenster geworfenen und angeblich toten Zuhälter, der auf der suche nach seinem (wirklich vom alten Löschenkohl getöteten) Freund ist, aufgegriffen. Paul und der Zuhälter tun sich zusammen, um mit dem alten Löschenkohl abzurechnen. Der große Showdown findet dann während eines surrealen Faschingsfestes im Wirthaus Löschenkohl statt. Alle Rätsel werden gelöst (sogar der Horvath wird gefunden), alle Figuren (auch der Berti kommt noch in die Steiermark) finden in einem wilden Reigen nochmals zusammen und der Brenner springt dem Tod von der Schippe, verliert aber einen Finger und klärt den Fall auf. Den Soundtrack zum Film haben übrigens die Sofasurfers gemacht. Ich sag nur: "i glaub, den muas ma auschaun". Für mich der Beweis, dass die Österreicher nicht nur skifahren, lecker Essen, Dialekt und einzelne tolle Schauspieler sondern auch sehenswerte Filme können. www.derknochenmann.at Erneut beigetragen von unserem Leser und Filmexperten Volker

     
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  • 5

    Christoph Biermann “Die Fußball-Matrix”

    Am 9. Mrz 2010, 11:00 Uhr von martin

    Ich lese (leider) sehr selten ein Buch, aber am Wochenende habe ich von der Freundin meines Ex-Wohnis obiges Buch geschenkt bekommen und mich gleich darin verloren (wahrscheinlich in der Hoffnung, auf der Zielgeraden noch meine Comunio-Mannschaft optimieren zu können).

    Christoph Biermann ist im alltäglichen Leben der Fußball-Experte beim Spiegel, war wohl auch schon für die Süddeutsche tätig, sagt zumindest Herr Internet, und schreibt auf SPON spannende, verständliche und oftmals äußerst unterhaltsame Artikel, stets bemüht die Zusammenhänge weitsichtig und vorausschauend zu analysieren.

    “Die Fußball-Matrix” ist ebenso spannend wie einfach verständlich geschrieben, auch wenn es letztendlich um eine kühle Analyse geht, wie Fußball in den letzten Jahren eine digitale Wende und Invasion der Wissenschaftler erlebt hat.

    Das begann mit Zahlenstatistiken auf Papier, ging über in die Videoanalyse bis hin zu komplexen Kamera-Systemen, die zwischenzeitlich in vielen Stadien installiert sind (auch in Stuttgart) und die Bewegungsabläufe der Spieler dokumentieren. In den 60ern hat man noch den letzten Spielbericht des Gegners in der Zeitung gelesen, um sich auf das Spiel vorzubereiten.

    Biermann trifft auf seiner Reise einen einsilbigen Messi, der sich bei Computerspielen selbst spielt, einen Felix Magath der Fußball mit Schach vergleicht, schlägt unterwegs Brücken zu amerikanischen Sportarten wie Baseball oder erklärt warum die 3-Punkte-Regel zu weniger Toren führte. Zwischendurch gibt es Ausflüge in die Mathematik und Psychologie und ab und zu mal Tabellen voller Zahlenkolonnen.

    Die ersten 100 Seiten habe ich fasziniert an den vergangenen zwei Abenden gelesen. Großartige Schlüsse für meine Mannschaft konnte ich aber leider bislang keine ziehen. Mein Sturm ist am Wochenende komplett ausgefallen. Bank – Bank – Grippe. Ich muss einfach besser einkaufen.

    Christoph Biermann “Die Fußball-Matrix – Auf der Suche nach dem perfekten Spiel”

    Ich lese (leider) sehr selten ein Buch, aber am Wochenende habe ich von der Freundin meines Ex-Wohnis obiges Buch geschenkt bekommen und mich gleich darin verloren (wahrscheinlich in der Hoffnung, auf der Zielgeraden noch meine Comunio-Mannschaft optimieren zu können). Christoph Biermann ist im alltäglichen Leben der Fußball-Experte beim Spiegel, war wohl auch schon für die Süddeutsche tätig, sagt zumindest Herr Internet, und schreibt auf SPON spannende, verständliche und oftmals äußerst unterhaltsame Artikel, stets bemüht die Zusammenhänge weitsichtig und vorausschauend zu analysieren. "Die Fußball-Matrix" ist ebenso spannend wie einfach verständlich geschrieben, auch wenn es letztendlich um eine kühle Analyse geht, wie Fußball in den letzten Jahren eine digitale Wende und Invasion der Wissenschaftler erlebt hat. Das begann mit Zahlenstatistiken auf Papier, ging über in die Videoanalyse bis hin zu komplexen Kamera-Systemen, die zwischenzeitlich in vielen Stadien installiert sind (auch in Stuttgart) und die Bewegungsabläufe der Spieler dokumentieren. In den 60ern hat man noch den letzten Spielbericht des Gegners in der Zeitung gelesen, um sich auf das Spiel vorzubereiten. Biermann trifft auf seiner Reise einen einsilbigen Messi, der sich bei Computerspielen selbst spielt, einen Felix Magath der Fußball mit Schach vergleicht, schlägt unterwegs Brücken zu amerikanischen Sportarten wie Baseball oder erklärt warum die 3-Punkte-Regel zu weniger Toren führte. Zwischendurch gibt es Ausflüge in die Mathematik und Psychologie und ab und zu mal Tabellen voller Zahlenkolonnen. Die ersten 100 Seiten habe ich fasziniert an den vergangenen zwei Abenden gelesen. Großartige Schlüsse für meine Mannschaft konnte ich aber leider bislang keine ziehen. Mein Sturm ist am Wochenende komplett ausgefallen. Bank - Bank - Grippe. Ich muss einfach besser einkaufen. Christoph Biermann "Die Fußball-Matrix - Auf der Suche nach dem perfekten Spiel"

     
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  • 3

    Stuttgarter Kriminächte

    Am 1. Mrz 2010, 11:30 Uhr von martin

    Stuttgart Krimi brummt – egal ob als Buchformat oder in der Glotze. Daran ändert auch nichts, dass es im richtigen Leben 2009 gerade mal ein Mordopfer im Kessel gab. Die fiktiven Kommissare sind beschäftigter als je zuvor.

    Bei den ersten Stuttgarter Kriminächten, die morgen Abend beginnen und am Montag, 8. März mit Gala inklusive Preisverleihung im Theater Rampe enden, bekommen – unter der Schirmherrschaft von SOKO Stuttgart – sämtliche lokale Autoren gebündelt eine Woche lang eine große Bühne.

    Neben unzähligen Lesungen von Autoren wie Christine Lehmann, Horst Eckert, Heinrich Steinfest, Peter Wark, Silvija Hinzmann oder natürlich Wolfgang Schorlau, der am Donnerstag, 4.3. im Pragfriedhof Krematorium (!) aus seinem neuesten Buch “Das München-Komplott” liest, werden Filme gezeigt (u.a. zwei Kölner (?) Tatorte ) und zu Diskussionsrunden eingeladen.

    Am Mittwoch findet z.B. unter dem Titel “Der Kriminalkommissar – Fiktion und Realität” eine Gesprächsrunde im Bix statt (Beginn 19:30 Uhr). Auf dem Podium sitzen Kriminalkommissare des LKA, Schauspieler der SOKO Stuttgart und besagter Wolfgang Schorlau. Dabei geht man der Frage nach, wie das Bild vom Literatur- und Film-Bulle mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

    www.stuttgarter-kriminaechte.de

    Stuttgart Krimi brummt - egal ob als Buchformat oder in der Glotze. Daran ändert auch nichts, dass es im richtigen Leben 2009 gerade mal ein Mordopfer im Kessel gab. Die fiktiven Kommissare sind beschäftigter als je zuvor. Bei den ersten Stuttgarter Kriminächten, die morgen Abend beginnen und am Montag, 8. März mit Gala inklusive Preisverleihung im Theater Rampe enden, bekommen - unter der Schirmherrschaft von SOKO Stuttgart - sämtliche lokale Autoren gebündelt eine Woche lang eine große Bühne. Neben unzähligen Lesungen von Autoren wie Christine Lehmann, Horst Eckert, Heinrich Steinfest, Peter Wark, Silvija Hinzmann oder natürlich Wolfgang Schorlau, der am Donnerstag, 4.3. im Pragfriedhof Krematorium (!) aus seinem neuesten Buch "Das München-Komplott" liest, werden Filme gezeigt (u.a. zwei Kölner (?) Tatorte ) und zu Diskussionsrunden eingeladen. Am Mittwoch findet z.B. unter dem Titel "Der Kriminalkommissar - Fiktion und Realität" eine Gesprächsrunde im Bix statt (Beginn 19:30 Uhr). Auf dem Podium sitzen Kriminalkommissare des LKA, Schauspieler der SOKO Stuttgart und besagter Wolfgang Schorlau. Dabei geht man der Frage nach, wie das Bild vom Literatur- und Film-Bulle mit der Wirklichkeit übereinstimmt. www.stuttgarter-kriminaechte.de

     
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Frischer Senf

  • Aufm Feuersee heimlaufen… (1)
    • Patze: Hoffentlich ist das am Sonntag früh auch noch so, wenn ich leicht verwirrt nach...

  • Namedropping mit Kool Savas (4)
    • martin: das headliner darf man nicht überinterpretieren…. “einer der...
    • Jochen: Ich auch! Aber ist der jetzt echt Headliner? Line-up mäßig kommt da doch noch...
    • Prince Icer: ich feier savas ab!
    • Dee Kay: “Ich feier Kinder ab!” Aha.

  • Blog des Tages: Seventies Blowjob Faces (2)
    • Klaus: boah, oder der hier: http://www.facebook.com/photo. php?fbid=163818533731713&a...
    • Philthy: Bestes Bild :D http://s3.amazonaws.com/data.t umblr.com/tumblr_lty989I3sp...

  • Yeah Baby! (5)
    • No 2da Ra: Arschkalt – Aight!!!!
    • Kollege Geiger: Jetzt wo es nicht mehr nur kalt ist, sondern arschkalt, musst du dir...
    • die Mutterrr: Mein lieber Scholli! Fett wie Affenzahn!
    • cHiller: Wenn man jetzt noch die beiden Soul Parties auf zwei Tage verteilen könnte wär...
    • Direktsaft: Wunderschöner Flyer für´s Scholz. R-E-S-P-E-C-T !

  • Kein Streetmag in Stuttgart (9)
    • martin: das mag wiederum schon sein – nur denke ich nicht, dass das dem trottwar...
    • Thorsten W.: Ach so, ich hab verstanden der Verkäufer kann den Preis selber bestimmen....
    • martin: oh alter geliebter bloggerfreund, les doch mal oben ;) empfohlen werden 1,50....
    • Thorsten W.: Wieso Gratis-Heftle, kosten doch beide Geld, Streetmag 1,50, Trott-War...
    • martin: ich weiß nicht ob ein weiteres straßesmagazin den trottwar verdrängen würde....
    • Thorsten W.: Naja, ich weiß nicht, gut gemeint ist halt auch nur das Gegenteil von gut....
    • TG: naja, das Streetmag wäre das Ende des Trottwars, das nicht nur aus schlechtem...
    • Thomas: Peinlich…

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