• 10

    3 Jahre KTV: Lesung, Rollerausfahrt & Party

    Gerade im Büro, Dennis aka Device: “Ey, was geht da so im Transit am Mittwoch?”

    “Wir lesen halt ein paar Texte vom Blog vor.”

    “Ist das gut?”

    “Keine Ahnung ob das gut ist, letztes Jahr in der Suite hat es gepasst.”

    Schönen guten Tag und herzlich willkommen zu unserer kleinen Jubiläumsrunde in KW 29. Zu allererst: Rein jahreszeitentechnisch nicht sonderlich schön, aber laut meinem Mac-Wetter-Widget kommt das Thermometer am Mittwoch auf unfassbare 14 Grad plus Regen. Das sind satte 20 Grad weniger als im letzten Jahr oben in der Suite. Fiese Ansage im Juli, auf der anderen Seite absolutes Kulturwetter.

    Oder Daheimbleibwetter: Deswegen und natürlich in erster Linie für unsere auswärtigen Leser von Korcula über Oldenburg bis nach Sao Paulo hat Technik-Thorsten einen Stream eingerichtet, den wir pünktlich zum Lesebeginn starten (Laptop-Cam, regelmässige handmade Schwenks ins Publikum). Keine Garantie für gute Übertragung.

    Wir sind vorbereitet, haben ein Best Of der letzten Monate rausgesucht, unsere Hausband DJ Emilio feat. Die Krähen ist besser eingespielt als Helmut Zerlett und seine Band und als Höhepunkt machen wir den Stühlerücken-Stresstest. Vorhin schon vom Rad gefallen vor Transit-Barfrau Rosa, gut peinlich und guter Warm-Up. Das Transit ist ab 20:00 Uhr geöffnet, die Lesung beginnt um 21:00 Uhr.

    Wegen dem streng wechselhaften Wetter steht Programmpunkt zwei aktuell auf der Kippe: Die Rollerausfahrt am Samstagmittag. Wollen uns da aber erst final Donnerstagmittag festlegen ob oder nicht.

    Die Party am Samstagabend im Wurst und Fleisch ist natürlich geritzt, neue Anlage am Start.

     

     

    Die Flyer sind übrigens von Mongomania, sonst u.a. für die WuF-Tafel verantwortlich. Herzlichen Dank an Daniel Thomas Geiger.

    Infoseite 3 Jahre Kessel.TV

     
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  • 25

    Joe Bauer im Neckar

    Joe Bauer, als Adleraugen-Kolumnist die tragende Schreibsäule bei der StN, hat erst neulich einen interessanten Zusammenhang zwischen Prostitution in Stuttgart und S21 aufgedeckt. So zitierte er aus dem Jahresbericht vom Amt für öffentliche Ordnung vor, in dem steht: ”Insbesondere im Leonhardsviertel deuten verschiedene Entwicklungen darauf hin, dass sich die ,Szene’ auf Stuttgart 21 und eine damit möglicherweise verbundene Erhöhung der Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen vorbereitet.” Normal, erst buddeln, dann bumsen. Sein Fazit: Luden müssen Proler sein.

    Das und vieles mehr aus seinem städtischen Beobachtungskosmos trägt Joe Bauer am Mittwoch, 29. Juni bei seinem nächsten Flaneursalon auf dem schwimmenden Theaterschiff Wilhelma vor. Bei der “Hommage an Stuttgarts vergessenen Fluss” lesen, singen und blödeln auf den beiden Decks weiterhin Michael Gaedt, der neuerdings Autos beflyert, Dacia Bridges & Alex Scholpp, Zam Helga, Nils Heinrich und Roland Baisch & The Country Boys.

    Auf dem Boot haben 200 Leute Platz und die Fahrt geht einmal runter nach Remseck und wieder zurück zur Neckar-Käpt´n-Anlegestelle. Vielleicht bleibt da auch Zeit für den einen oder anderen Techno-Anspieltipp. Mag der Joe neuerdings. Obwohl, ich glaubs eher weniger.

    Karten für 29,95 kann man auf Musiccircus bestellen.

    www.flaneursalon.de

     
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  • 3

    Kassettendeck

    Wollte mir gerade die Nägel machen, konnte deswegen auch zwei Minuten lange nicht twittern, da ist mir doch glatt der Nagellack vom Fenstersims hinter das Gartenhäuschen gefallen und heidenei sehe ich da dieses Buch auf dem Komposthaufen herumliegen: Kassettendeck von Jan Drees & Christian Vorbau.

    Dachte ich mir, ein Buch, an so einem schönen verzwitscherten dreidimensionalen Tag wie heute, ist doch mal ein feines Dingens da für unsere über 80jährigen Leser, die noch keinen Twitter-Account haben. Dazu noch ein Buch über ein Thema für (uns) alle Ewiggestrigen und Nostalgiker: die gute alte (Leer)-Kassette. Wahlweise 60, 90 oder 120 Minuten Speicher für fein selektierte Musik, die man auch gewissenhaft durchhörte! Nicht so wie dieses Gezappe heute. Das war noch echte Wertschätzung.

    Kein Wunder, zehn (Zahlen von eins bis zwölf schreibt man aus, sagt der Aussi immer) gute Leerkassetten kosteten damals so viel wie heute ein iPod Shuffle oder wie der Glumbatsch heißt, da musste man haushalten. Ey, kannste mir Big Daddy Kane überspielen, dann geb ich dir auch Fear Of A Black Planet? Das waren noch ordentliche Männer-Schulhofcodes! Nicht so wie heute, ey laser, 20 Likes auf meine Kuli-Dreieck-Tätowierung!

    Genug geweint über früher. Da der Kassette auf diesem Blog schon ein paar Mal nachgetrauert wurde oder zumindest Gesprächsthema war, passt der Text- und Interviewband Kassettendeck ganz gut rein, der schon gut auf SPIEGEL durch die alternativen Buchcharts “robbt”, wie man dem eigens eingerichteten Blog Kassettendeck.info nachlesen kann.

    “Kassettendeck schreibt mit Interviewsets, Pop-Essays und Prosastrecken eine neue Geschichte der MC. Interviewpartner und Beiträger u. a.: Katja Berlin, Andreas Bernard, Bret Easton Ellis, Peter Glaser, Grand Hotel van Cleef, Alexa Henning von Lange, Gregor Hildebrandt, Rafael Horzon, Hans Nieswandt, Eric Pfeil, Jochen Rausch, Smudo, Benjamin von Stuckrad-Barre, Westbam, Gerhard Winterle, Audiolith.” Sagen halt alle auf circa 230 Seiten wie toll die Kassette war, dazu gibt es noch ein paar harte Zahlen, Anekdoten, technischen Background und schöne Playlists wie diese hier…

    … bei der alle Freunde des Schulandheim-Raps feuchte Augen bekommen. Kassettendeck sich durchaus kurzweilig und gerade wir über 80jährigen seufzen halt gerne dabei und denken “ja, so wars gell”.

    Kassettendeck. Soundtrack einer Generation von Jan Drees und Christian Vorbau, Eichborn, Klappenbroschur, 253 S., € 18,95

    Am Karfreitag, 22.4. sind die Autoren übrigens im Keller Klub zu Gast mit Beats, Visuals und “einer aufwändig produzierten Karoake-Lesung”.

    www.kassettendeck.info

    Noch zwei gute Videos auf der Seite gefunden:

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  • 14

    Donnerstag: Rohleder im Merlin & Blackout im Rocker

    Hochkulturwoche: Neben Pecha Kucha heute oder Lange Nacht der Museen am Samstag liest am Donnerstagabend, 7. April im westlichen Merlin Jörg Harlan Rohleder aus seinem auch hier mächtig abgefeierten Buch “Lokalhelden”. Wer im Sommer nicht mehr aufs Schräglage-Dach gepasst oder Järgs Gig in der Waschstraße verpasst hat, sollte diese Gelegenheit nutzen und ihm Händchen halten. Ist immer bisschen nervös vor einer Lesung.

    Los geht es um 20:30 Uhr, AK 10 Euro, im Preis enthalten sind Häppchen und ein Getränk, also Wohni-Tarif. Schätze mal Inge wird nicht nur wegen den Häppchen Vorort sein. Musik kommt von einer Kapelle oder einem Kapellmeister namens Superorgel. Mehr Infos hier.

    Film- und Tanz-Kultur wird am Donnerstagabend auch im Rocker Miniclub dargeboten von der TDSVW-Crew, die besser aussieht ist als die GNTM-Crew. Glaube ich zumindest.

    Nur Party wäre zu plump, also zeigt man ab 21:00 Uhr die Dokumentation “The Coolest Year in Hell” über den großen Blackout in New York 1977. 24 Stunden war damals der Saft weg und in dem Film erinnern sich auch Pioniere der Disco-, Punk- oder HipHop-Szene an Tag.

    “Out of chaos came creation. From the South Bronx came hip hop. From the Lower East Side, the thrashing guitars of punk. And all over the city, a disco revolution was underway. Elaborate, finely crafted graffiti art decorated the subway cars and break-dancers shimmied in the streets.”

    Im Anschluss des Films legen Christian Beets aus Darmstadt und Rob Land aus Stuttgart (Italo-)Disco auf. Der Kulturbeitrag beträgt den ganzen Abend genau Null Euro.

     
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  • 4

    Bauer trifft Uhu

    Dienstag abend nimmt mich Blogkollege Thorsten mit zu Joe Bauers Flaneursalon in die Uhu-Bar. Mit der fadenscheinigen Begründung, er könne ja nicht zum dritten Mal über Joe Bauer schreiben und schwärmen, sagt er, ich solle das tun. Um sich A) nicht als größten Jack und Joe Bauer-Fan der Stadt zu outen. Und B) um sich nach einem 6-stündigen Tättowier-Marathon zu schonen. Schätze mal, Thorsten hat sich den Namen Joe Bauer auf den Oberarm stechen lassen.

    Geile Masche, Thorsten, echt. Richtig kessel-Gangster-Style: “Komm ich lad dich ein. Du zahlst die Getränke. Und schreibst dann drüber.” Muss ich mir merken. Vielleicht mag mich ja irgendjemand auch mal unverbindlich zu einem Kunden-Briefing begleiten?

    Nun finde ich es schwer, über jemanden zu schreiben, der gut schreiben kann, ohne zu versuchen, ihm das Wasser oder den Stift zu reichen. Deshalb hier erstmal das Show-Telegramm:

    Die Top-Location: Oskar’s puffig-verruchte Uhu-Bar. Bis auf den letzten Sofaplatz ausverkauft. Auch mit Eintrittskarte kommt man nur nach den oskar-eigenen Unterwelt-Regeln rein: man muss sich an der Tür melden und Oskar himself bestimmt, ob Du rein darfst oder nicht.

    „Die Jungs klopfen. Die Mädchen kratzen“ hat er mal seine Türpolitik an einem verrauchten Abend erklärt.

    Hier, im Kerzen- und Rotlicht liest Joe Bauer Texte aus der Stadt. Wahres aus Bad Cannstatt, Gutes aus Giebel, Erlebtes aus dem Rotlichtviertel. Urbane Poesie, die vorgelesen viel lebendiger wirkt als nur gelesen.

    Joe Bauer ist Stift und Stimme dieser Stadt. Er beobachtet feinfühlig, schreibt pointiert und liest herbergsväterlich. Im Wechsel treten dazu musikalische Gäste auf, die viel zu groß für diese kleine Bar sind: Dacia Bridges mit dem Ex-Farmer Boy Gitarristen und Ausnahme-Wunderkind Zam Helga mit Akustikgitarre und seiner eigenen Bass-Drum.

    Er singt Dylan, sie Halleluja und Joe Bauer übersetzt uns Zuhälterisch – Deutsch. Die Uhu-Bar wird zur Schatulle, in der jeder der Künstler glitzern und schimmern darf.

    Und auch wenn er mit seinen Beobachtungen alles versucht, damit man es nicht tut: wir fühlen es an diesem Abend sehr sehr wohl in dieser Stadt, bei Joe und Oskar.

    www.flaneursalon.de

     
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  • 45

    Flaneursalon Verlosung

    Nach zwei Chartbreaker-Verlosungen, mal etwas Hochkultur: StN-Kolumnist Joe Bauer, Freund unseres Hauses, den wir hier schon mehrere Male gehuldigt haben, lädt am Dienstag22. Februar wieder zu einem Mini-Flaneursalon in die winzige Uhu-Bar im Rotlichtviertel ein. Die intime Atomsphäre dieser Lesung mit Gesang hat Thorsten letztes Jahr dokumentiert.

    Am 22. Februar liest Bauer seine Texte, die er in der StN oder online veröffentlicht, dazu hört man Musik von Zam Helga und Dacia Bridges. Jugendliche unter 18 Jahren Zutritt verboten.

    Joe Bauer freut sich an diesem Abend extrem über Kessel-Leser und spendiert deswegen prompt 5×2 Tickets, nicht schlecht bei insgesamt 40 Karten. Freuen wir uns sehr darüber und für fünf glückliche Pärchen. Müsst wie immer nichts anderes tun als via Comment, Email oder Notruf euer Interesse bekunden und schon rutsch ihr in den Lostopf. Viel Glück!

    www.flaneursalon.de

     
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  • 9

    Bauer sucht Frau

    Mit dem Stuttgarter Nachrichten-Kolumnisten Joe Bauer verbindet uns ja inzwischen so eine Art Freundschaft – Stadtlichter unter sich. Eigentlich seit ich von ihm zu einer entzückenden Lesung in die Uhu-Bar eingeladen wurde, und spätestens seit er unsere 2-Jahres-Lesung in der Suite mit seiner Anwesenheit und gar einem Nachbericht in seiner Kolumne ehrte.

    Jetzt kam wieder eine Einladung, und zwar zu seinem bisher größten “Flaneur-Salon”. Darunter muss oder kann man sich ein überaus buntes musikalisches Showprogramm, unterbrochen von Lesestücken des Gastgebers, vorstellen. Austragungsort war diesmal das Theaterhaus.

    Also habe ich mir den neuen Kessel.TV-Kulturbeauftragten alx geschnappt und bin am Sonntag ins Theaterhaus gefahren. Was soll ich sagen – wir haben den Altersdurchschnitt um mindestens 30 Jahre gesenkt. Und wir sind beide ja auch nicht mehr die jüngsten, gell.

    Dann ging’s auch schon los, und als einer der angekündigten Gäste und Conferencier eröffnete der gute Michael Gaedt den Abend. Ich will jetzt ja niemandem zu nahe treten, und ich entschuldige mich schon vorab, falls ich falsch liege – aber Herr Gaedt hatte definitiv schon den ein oder anderen Warm-Up-Schnapps getrunken. Er fand sich auf jeden Fall sehr lustig, wenn er auch mit seiner Meinung relativ allein im Saal war.

    Nur eine blonde Dame in sehr apartem großkariertem Ensemble zwei Reihen vor uns gluckste bei jedem zweiten Wort. Eigentlich gluckste sie bei jedem zweiten Wort, egal wer gerade auf der Bühne stand und was dieser sagte. Sie hatte einen Heidenspaß – ich glaube es gibt in jedem Publikum immer mindestens eine Person, die mehr lacht als alle anderen zusammen – und nach der Pause wurde sie sogar noch euphorischer.

    Doch eins nach dem anderen. Das musikalische Opening übernahm Eric Gauthier, von dem ich bis dato nur wusste, dass er Tänzer ist und wohl auch Musik macht. Die bot er zusammen mit einem Gitarristen dar, und, naja, mir und ich glaube auch Alex war das bissle zu… Oldschool? So Klampfen-Musik halt, das war ja noch nie meins.

    Dann kam Herr Bauer himself, ohne Show, setzte sich an sein Tischle (ohne grüne Lampe), las die Begrüßung vom Blatt ab und stieg gleich deftig ein mit einem gelungenen Text zum Thema Stuttgart 21. War eigentlich zu erwarten, war aber zum Glück im späteren Verlauf des Abends (fast) kein Thema mehr.

    Dann kam wieder Herr Gauthier, der mit seiner mit schwer kanadischem Akzent vorgetragenen Huldigung schwäbischen Essens doch noch dick punkten konnte und sogar richtig witzig war. Dann wieder Bauer, zack, Programmpunkt auf Programmpunkt, da wurden keine Gefangenen gemacht.

    Insgesamt ist mir aufgefallen, dass die Texte von Joe insgesamt etwas lustiger waren als die bei der Lesung in der Uhu Bar – man muss sich ja auch dem großen Saal anpassen. Mir hatte zwar das Ambiente im Uhu um Längen besser gefallen und ich fand die Location auch passender, aber mit tiefer Stimme bei spärlicher Beleuchtung schaffte Joe sogar im geschätzt 500 Leute fassenden Saal so etwas wie Intimität.

    Dann kam irgendwann Dacia Bridges, die schon im Uhu begleitet hatte, samt Gitarrist auf die Bühne, was mir musikalisch schon mehr taugte. Sie ist übrigens mit für den Hit “I Begin To Wonder” erst für J.C.A. und später für Danii Minogue verantwortlich.

    Und dann saß da plötzlich ein auffällig unauffälliger Mann am Flügel und spielte mal kurz innerhalb von 10 Minuten den kompletten Saal an die Wand. Hammer Skills, wie man bei uns sagt, und man hätte während seines Vortrags eine Stecknadel fallen gehört.

    Das war dann die Überleitung zu einem weiteren Stargast des Abends, Sterenekoch, Musiker und Hobbyschriftsteller Vincent Klink. Der wiederum konnte sich einen Kommentar zu S21 auch nicht verkneifen, las einen zugegeben überaus amüsanten Text aus seinem Buch vor und spielte dann auf seinem Bassflügelhorn.

    Wiederum möchte ich mich vorab entschuldigen (mach ich schon mal bei Leuten, die ich respektiere), aber ich hoffe und gehe davon aus, dass Herr Klink um einiges besser kocht als er Flügelhorn spielt. Klar, er hat alle Töne getroffen, aber so mit Ansatz und Dynamik hat er’s nicht so. Ich kann das beurteilen, ich hab auch mal ein Blechblasinstrument gelernt.

    Dann wieder die anderen Musiker am Start und immer wieder Texte von Joe Bauer, bei denen ich mir tatsächlich den Bauch halten musste vor lachen, Highlight sicher die Episode mit dem GEZ-Mann, der auch den Witz mit “Bauer sucht Frau” enthielt.

    Und irgendwie war dann plötzlich 23 Uhr, satte 3 1/2 Stunden dickes Programm und zur Zugabe kamen noch mal alle Protagonisten gemeinsam auf die Bühne um zu “jammen”, wie man das wohl nennt, und jeder machte das, was er am besten kann: Der Pianist klimperte, die Gitarristen tauschten Gitarren, Dacia sang, Klink blies tapfer ins Horn, Gaedt zog sich bis auf die Unterhose aus, Gaultier machte einen Spagat und Joe Bauer stand dazu cool in der Ecke.

    Fantastischer Abend auf jeden Fall, und eigentlich bleibt Joe Bauer nur zu wünschen, dass sich noch mehr junge Leute, also solche unter 60, zu seiner nächsten Veranstaltung verirren. Ich hoffe hiermit dazu beigetragen zu haben.

     
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