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    Heute: Geschlechtsverkehr

    Am 7. Nov 2011, 13:00 Uhr von Setzer

    Mein Bücherregal ist eine Wucht. Alles voll mit Klassikern der Weltliteratur, Denis Scheck oder Reich-Ranicki würden mir ohne Umschweife sofort eine reinhauen: “Cash by Johnny Cash”, “Vegetarisch kochen für Vollidioten”, “Satan Wants You”, “Serienkiller”, “The Ramones”, “Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich” und “American Psycho”.

    Über’s Bomsen habe ich bislang keine Bücher. Wenn man das in meinem Alter noch nicht hinbekommen hat, dann hilft auch kein Buch mehr. Hab jetzt trotzdem eines dazugestellt. “Die Feine Art des Vögelns” von Birgit Querengäßer.

    Die Frau kommt aus Hamburg, wohnt in München, spricht recht leise und schreibt Artikel, Kolumnen und Vergnügliches für Magazine wie Jolie, Playboy, die FAZ, Maxi, Maxim und so. Recht gerne geht’s da ums Ferkeln. “Die feine Art des Vögelns”, jüngst erschienen bei Stuttgarter Klett-Verlag,  haut in die ähnliche Kerbe: Sex & The City für Leute die beim Knattern das Licht anlassen. Das versprochene “Handbuch für den modernen Beischlaf” ist es nicht gerade, aber blitzsauberes Entertainment für Zwischendurch.

    Birgit Querengäßer liest aus “Die feine Art des Vögelns”, Heute, 20.30 Uhr, Wurst & Fleisch, Rotebühlplatz 9, S-Mitte, Eintritt frei. Ich moderiere ein bisschen und pass’ fein auf. Wollte eigentlich auch was lesen, bin aber schon im Pre-Casting gescheitert: “Öh, Texte über Sex? Hmm. Slayer vielleicht? Ramones?”

    Buch anspielen 

    Mein Bücherregal ist eine Wucht. Alles voll mit Klassikern der Weltliteratur, Denis Scheck oder Reich-Ranicki würden mir ohne Umschweife sofort eine reinhauen: "Cash by Johnny Cash", "Vegetarisch kochen für Vollidioten", "Satan Wants You", "Serienkiller", "The Ramones", "Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich" und "American Psycho". Über's Bomsen habe ich bislang keine Bücher. Wenn man das in meinem Alter noch nicht hinbekommen hat, dann hilft auch kein Buch mehr. Hab jetzt trotzdem eines dazugestellt. "Die Feine Art des Vögelns" von Birgit Querengäßer. Die Frau kommt aus Hamburg, wohnt in München, spricht recht leise und schreibt Artikel, Kolumnen und Vergnügliches für Magazine wie Jolie, Playboy, die FAZ, Maxi, Maxim und so. Recht gerne geht's da ums Ferkeln. "Die feine Art des Vögelns", jüngst erschienen bei Stuttgarter Klett-Verlag,  haut in die ähnliche Kerbe: Sex & The City für Leute die beim Knattern das Licht anlassen. Das versprochene "Handbuch für den modernen Beischlaf" ist es nicht gerade, aber blitzsauberes Entertainment für Zwischendurch. Birgit Querengäßer liest aus "Die feine Art des Vögelns", Heute, 20.30 Uhr, Wurst & Fleisch, Rotebühlplatz 9, S-Mitte, Eintritt frei. Ich moderiere ein bisschen und pass' fein auf. Wollte eigentlich auch was lesen, bin aber schon im Pre-Casting gescheitert: "Öh, Texte über Sex? Hmm. Slayer vielleicht? Ramones?" Buch anspielen 

     
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    Die Wahrheit lag in der Lounge

    Am 4. Aug 2011, 09:00 Uhr von Aussenreporter

    Auf die Schnelle noch ein kurzer Spielbericht zur Maik-Franz-Lounge am Samstag, mit der wir die 30-Jahre-Kessel.tv-Feierlichkeiten sportlich beendet haben. Angesichts der geballten Fußballkompetenz (Setzer, JMO2 plus 60(.000) Ultras im Guiseppe-Waschstraßa-Stadion) und -Prominenz (Joe Bauer) war ich nervös wie Ballack vor seinen zwei verlorenen Champions-League-Finals. Zwetschgenwasser und der RAM haben mir aber geholfen, den Abend halbwegs unfallfrei zu überstehen.

    Die Highlights im Schnelldurchlauf: Die Stadionsprecher Uli und Shanthi Schwinge (Eintracht Randguppe) hatten mir eine ulkige Maik-Franz-Krone gebastelt, die ich während der gesamten 90 Minuten Spielzeit nicht abgenommen habe. War sozusagen ein Schienbeinschoner für die Birne, hatte nämlich Angst, dass ich vom Commando Cannstatt wegen allzu ausgefallener Maik-Franz-Sympathie-Bekundungen beworfen werden würde.

    Randale blieb dann aber zum Glück aus, stattdessen freuten sich die Fans über eine von Maik signierte Trinkflasche, die wir verlosen durften und allerlei andere schicke Maik-Franz-Devotionalien, unter anderem war Stefan Mellin vom Maik-Management so nett, extra für die Lesung ein Grußwort von Iron Maik aus Berlin zu besorgen. 1000 Dank an der Stelle noch einmal.

    YouTube Preview Image

    Maik Franz hatte die Veranstaltung außerdem höchstpersönlich auf seiner Facebook-Seite gepostet, was zu einigen sehr witzigen Kommentaren geführt hat.

    (Draufklicken)

    Vor lauter Nervosität hab ich einen Hammergag vergessen, den ich jetzt nachträglich erwähnen möchte und den wir bei der nächsten Lounge selbstredend in aller Ausführlichkeit breittreten werden: Als emotionaler Nachfolger von Udo Lattek beim Kia Doppelpass hatte ich extra ein Phrasenschwein besorgt, dessen Funktion aber kessel.tv-mäßig umgedreht ist.

    Nicht wir sollten ins Phrasenschwein einzahlen, wenn uns Weisheiten wie „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“ rausrutschen. Nein, ich wollte das Schwein zum elementaren Teil der Nachspielzeit machen: Wer einen Euro reinschmeißt, darf sich bei den Experten eine Phrase wünschen. Hatte extra noch welche gebüffelt, machen wir dann wie gesagt beim nächsten Mal.

    Inhaltlicher Höhepunkt des Abends waren sicherlich die Texte von Joe, vier ganz starke Buchstaben-Flanken aus der Tiefe des Raumes, die dem Abend thematisch eine andere Richtung gegeben haben: Eigentlich wäre der Titel Stuttgarter-Kickers-Lounge am Ende angemessener gewesen, kann man aber auch mit gutem Gewissen unterstützen, den feinen Verein aus Degerloch.

    Live-Übertragung auf Sky Sports, am Mikrofon Joe Bauer

    Zum Abschluss noch mal 1000 Dank an meine Mannschaftskameraden, den Prinz des VfB Stuttgart, Michael Setzer, den Trainerausbilder des DFB, JMO2, an mein Idol Joe und an meinen Cheftrainer Martin. Die Wahrheit lag in der Lounge, die Lesung dauerte 90 Minuten und die nächste Kessel-Lesung ist immer die lustigste. Zurück ins Funkhaus.

    Hexenkessel Waschstraße: höfliches Warten auf die dritte Halbzeit

    Und hier noch die Aufzeichnung.


    Video streaming by Ustream

    Auf die Schnelle noch ein kurzer Spielbericht zur Maik-Franz-Lounge am Samstag, mit der wir die 30-Jahre-Kessel.tv-Feierlichkeiten sportlich beendet haben. Angesichts der geballten Fußballkompetenz (Setzer, JMO2 plus 60(.000) Ultras im Guiseppe-Waschstraßa-Stadion) und -Prominenz (Joe Bauer) war ich nervös wie Ballack vor seinen zwei verlorenen Champions-League-Finals. Zwetschgenwasser und der RAM haben mir aber geholfen, den Abend halbwegs unfallfrei zu überstehen. Die Highlights im Schnelldurchlauf: Die Stadionsprecher Uli und Shanthi Schwinge (Eintracht Randguppe) hatten mir eine ulkige Maik-Franz-Krone gebastelt, die ich während der gesamten 90 Minuten Spielzeit nicht abgenommen habe. War sozusagen ein Schienbeinschoner für die Birne, hatte nämlich Angst, dass ich vom Commando Cannstatt wegen allzu ausgefallener Maik-Franz-Sympathie-Bekundungen beworfen werden würde. Randale blieb dann aber zum Glück aus, stattdessen freuten sich die Fans über eine von Maik signierte Trinkflasche, die wir verlosen durften und allerlei andere schicke Maik-Franz-Devotionalien, unter anderem war Stefan Mellin vom Maik-Management so nett, extra für die Lesung ein Grußwort von Iron Maik aus Berlin zu besorgen. 1000 Dank an der Stelle noch einmal. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=SVqEtMHxJuQ[/youtube] Maik Franz hatte die Veranstaltung außerdem höchstpersönlich auf seiner Facebook-Seite gepostet, was zu einigen sehr witzigen Kommentaren geführt hat. (Draufklicken) Vor lauter Nervosität hab ich einen Hammergag vergessen, den ich jetzt nachträglich erwähnen möchte und den wir bei der nächsten Lounge selbstredend in aller Ausführlichkeit breittreten werden: Als emotionaler Nachfolger von Udo Lattek beim Kia Doppelpass hatte ich extra ein Phrasenschwein besorgt, dessen Funktion aber kessel.tv-mäßig umgedreht ist. Nicht wir sollten ins Phrasenschwein einzahlen, wenn uns Weisheiten wie „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“ rausrutschen. Nein, ich wollte das Schwein zum elementaren Teil der Nachspielzeit machen: Wer einen Euro reinschmeißt, darf sich bei den Experten eine Phrase wünschen. Hatte extra noch welche gebüffelt, machen wir dann wie gesagt beim nächsten Mal. Inhaltlicher Höhepunkt des Abends waren sicherlich die Texte von Joe, vier ganz starke Buchstaben-Flanken aus der Tiefe des Raumes, die dem Abend thematisch eine andere Richtung gegeben haben: Eigentlich wäre der Titel Stuttgarter-Kickers-Lounge am Ende angemessener gewesen, kann man aber auch mit gutem Gewissen unterstützen, den feinen Verein aus Degerloch. Live-Übertragung auf Sky Sports, am Mikrofon Joe Bauer Zum Abschluss noch mal 1000 Dank an meine Mannschaftskameraden, den Prinz des VfB Stuttgart, Michael Setzer, den Trainerausbilder des DFB, JMO2, an mein Idol Joe und an meinen Cheftrainer Martin. Die Wahrheit lag in der Lounge, die Lesung dauerte 90 Minuten und die nächste Kessel-Lesung ist immer die lustigste. Zurück ins Funkhaus. Hexenkessel Waschstraße: höfliches Warten auf die dritte Halbzeit Und hier noch die Aufzeichnung. Video streaming by Ustream

     
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    Best Of 2011: Drei Jahre KTV Review von Afro-Dieter

    Am 2. Aug 2011, 14:00 Uhr von martin

    Letztes Jahr berichtete er vom Southside, nun über unsere Jubiläumslesung im Transit: Afro-Dieter. Bisschen spät, schon wieder knapp zwei Wochen her, aber den hervorragenden, ziemlich langen Text möchten wir euch nicht vorenthalten.

    Neapolitanischer Strassenverkauf vor meinem Hotel am Bahnhof, kurz vor halb eins nachts, 26 Grad und leicht auffrischender Wind. Ich habe aus einer Vier- eine Zweieinhalb-Tage Reise gemacht, um den Geburtstag eines guten Freundes zu erwischen. Dummerweise zwingt mich der Rückflug, auf das Sonnenterrassen-Frühstück mit fantastischem Blick über die erwachende, charmant verkommene Stadt zu verzichten. Aber mit leerem Magen schlafen und fliegen ist wie mit ohne Hose im Bus und alle schauen dich komisch an: nicht gut.

    Also steh ich nachts noch an der Kreuzung, warte auf einen Burger und wippe angetrunken zu “My sharona”, das gerade aus dem Weltempfänger dröhnt und mich an 90er Filme mit Winona Ryder erinnert.

    Als eine von weitem aufreizende und von nahem nicht mehr so hübsche Transsexuelle auf den Stand stürmt und viel zu arg mittanzt, versuch ich noch charmant vorbei zu schauen. Doch nachdem sie kurz darauf untenrum blank zieht, propellert und meine Aufmerksamkeit sucht, hole ich mein Handy aus der Tasche und schreibe hochkonzentriert gelangweilt eine SMS. Das hält Sie jedoch nicht davon ab, mich mit bassigem italienisch verbal auszuziehen.

    Ich verfluche den theatralischen Burger-Bau-Prozess und denke an Flucht. Die Putze des Strassenstand überredet Lola, sich wieder halbwegs anzuziehen, was bei dem aktuell abreizenden Modeverständnis immer noch nackt wäre. Die Situation entspannt sich, und ich habe die Chance, aus der Geschichte mit mangelnden Sprachkenntnissen und fordernder Verlobten rauszukommen.

    Einen Handkuss bekomm ich trotzdem. Und einen widerlichen Burger, dessen Einzelheiten noch vor dem Hoteleingang im Müll landen. Unter diesem Eindruck schlafe ich ein, wache sofort wieder auf, fliege heim, arbeite in Trance und erscheine apathisch bei Bernd zum Duschen.

    Kurz mal für 20 Minuten wach, Cuba Libre im einem Liter Plastikglas und auf in die Stadt. Vorm Transit wartet schon das Geburtstagskind, verkörpert in zwei Stuttgarter DJs, nebenberuflich in einer Fernsehanstalt mit viel Text beschäftigt.

    Nach Betreten vom Transit alles wie gewohnt. Viele nette und laute Menschen, trotz 15 Grad Aussentemperatur und Regen bildet sich ein Eigenklima. Nur die Musik fehlt, obwohl DJ Emilio an den Reglern steht. Doch heute ist er mal nur Nachbar und Erfüllungsgehilfe, der milde Texte mit musikalischen Einspielern würzt.

    Denn oben auf der improvisierten Bühne, wo sonst das Publikum den Lapdance probt, präsentieren sich die N’sync des Stuttgarter Internetautoren, die Otti Fischers der Kleinstadt-Humoristen und die Sascha Lobos der Internetrebellen. Bunt gemischt wie die S-Bahn Sonntag morgens um halb sieben.

    Read more »

    Letztes Jahr berichtete er vom Southside, nun über unsere Jubiläumslesung im Transit: Afro-Dieter. Bisschen spät, schon wieder knapp zwei Wochen her, aber den hervorragenden, ziemlich langen Text möchten wir euch nicht vorenthalten. Neapolitanischer Strassenverkauf vor meinem Hotel am Bahnhof, kurz vor halb eins nachts, 26 Grad und leicht auffrischender Wind. Ich habe aus einer Vier- eine Zweieinhalb-Tage Reise gemacht, um den Geburtstag eines guten Freundes zu erwischen. Dummerweise zwingt mich der Rückflug, auf das Sonnenterrassen-Frühstück mit fantastischem Blick über die erwachende, charmant verkommene Stadt zu verzichten. Aber mit leerem Magen schlafen und fliegen ist wie mit ohne Hose im Bus und alle schauen dich komisch an: nicht gut. Also steh ich nachts noch an der Kreuzung, warte auf einen Burger und wippe angetrunken zu "My sharona", das gerade aus dem Weltempfänger dröhnt und mich an 90er Filme mit Winona Ryder erinnert. Als eine von weitem aufreizende und von nahem nicht mehr so hübsche Transsexuelle auf den Stand stürmt und viel zu arg mittanzt, versuch ich noch charmant vorbei zu schauen. Doch nachdem sie kurz darauf untenrum blank zieht, propellert und meine Aufmerksamkeit sucht, hole ich mein Handy aus der Tasche und schreibe hochkonzentriert gelangweilt eine SMS. Das hält Sie jedoch nicht davon ab, mich mit bassigem italienisch verbal auszuziehen. Ich verfluche den theatralischen Burger-Bau-Prozess und denke an Flucht. Die Putze des Strassenstand überredet Lola, sich wieder halbwegs anzuziehen, was bei dem aktuell abreizenden Modeverständnis immer noch nackt wäre. Die Situation entspannt sich, und ich habe die Chance, aus der Geschichte mit mangelnden Sprachkenntnissen und fordernder Verlobten rauszukommen. Einen Handkuss bekomm ich trotzdem. Und einen widerlichen Burger, dessen Einzelheiten noch vor dem Hoteleingang im Müll landen. Unter diesem Eindruck schlafe ich ein, wache sofort wieder auf, fliege heim, arbeite in Trance und erscheine apathisch bei Bernd zum Duschen. Kurz mal für 20 Minuten wach, Cuba Libre im einem Liter Plastikglas und auf in die Stadt. Vorm Transit wartet schon das Geburtstagskind, verkörpert in zwei Stuttgarter DJs, nebenberuflich in einer Fernsehanstalt mit viel Text beschäftigt. Nach Betreten vom Transit alles wie gewohnt. Viele nette und laute Menschen, trotz 15 Grad Aussentemperatur und Regen bildet sich ein Eigenklima. Nur die Musik fehlt, obwohl DJ Emilio an den Reglern steht. Doch heute ist er mal nur Nachbar und Erfüllungsgehilfe, der milde Texte mit musikalischen Einspielern würzt. Denn oben auf der improvisierten Bühne, wo sonst das Publikum den Lapdance probt, präsentieren sich die N'sync des Stuttgarter Internetautoren, die Otti Fischers der Kleinstadt-Humoristen und die Sascha Lobos der Internetrebellen. Bunt gemischt wie die S-Bahn Sonntag morgens um halb sieben. Zu linker Hand der Bühne hält sich ein adrett gekleideter Mann Ende 20 dezent im Hintergrund. Mitte der 70er war die Hecke auf seiner Oberlippe das Must des selbstbestimmten Mannes. Er hat den wiederkehrenden Zahn der Zeit erkannt. Mit der selben Zuversicht präsentiert er eloquent und souverän seine Auffassung von Big-City-Hype-Raven mit Paul Kalkbrenner, der gefangen zwischen Umsatzerwartungen und Massenhysterie bodenständige Entscheidungen trifft. Als Aussenreporter ist er auch Schöpfer von grandiosen Worten wie „Schnappatmung, Gaumen-Liebe und Nahschämen“. Musikalisch ist er augenscheinlich auf A-ha hängen geblieben. Da fällt es selbst den Emos noch schwer, das zu respektieren. An anderer Stelle wirft er bei der Berichterstattung zu einem Boxkampf mehrmals mutig die N-Bombe. Fast schon zu oft, ich überlege ernsthaft, die Freundschaft zwei Minuten ruhen zu lassen, doch die Implementierung von Hamburger Unterweltgrößen in Texten rechtfertigt viel. Allerdings ist die Namensnennung mittlerweile gerichtlich verboten. Und N###-K#### setzt sich auch schon mal in den Flieger, um das Verbot durchzusetzen - wenn ihm jemand den Link des Stream-Mitschnitt zukommen lässt ;). Rechts neben dem vorgenannten Autor hat einer der Hauptredner und Gründungsmitglied Platz genommen. Nach kurzem Warmwerden mit der Tatsache, dass ca. 150 Augen auf ihn gerichtet sind, fährt er routiniert sein Begrüßungsprogramm an die Unterstützer und an die Location ab, in der er normalerweise mit weniger Worten an den 1210ern steht. Die Erfahrungen aus dem Nachtleben beeinflussen auch seinen ersten Text, viel Party, viel Alkohol, viel Sport, bauliche Veränderungen seiner Heimatstadt. Etwas verloren und ausgebrannt findet er sich Ikarusmäßig an umgebauten und unbekannten Plätzen einer altbekannten Stadt, führt Selbstgespräche mit sich sowie Beistehenden und stellt Liebespärchen hinterher. Völlig bodenständig also, aber mit viel Tiefsinn. Dazu der Einspieler „Alkohol“ ("Immer wenn ich traurig bin... Alkohol!") von den Krähen, anscheinend Legenden aus Stuttgart. Seinem zweiten Beitrag zufolge gab es in Stuttgart eine Preisverleihung für talentierte Musiker, Komet oder so. Die zwei von KTV durften zwar nicht entscheiden, aber verleihen. Einprägsamer waren jedoch die Running-Gags der anwesenden B-Prominenz, die mit den Entwicklungsdifferenzen diverser Kindheiten zu tun hatten. Im Grunde war die Frage, wer damals zu leicht oder zu fett für den Stuhl im Planetarium war wichtiger als Gewinner jeglicher Awards. Und da der mit den Dreads und dem roten Bart, der zwei Plätze weiter rechts sitzt, wohl nicht gewonnen hat, kann man offensichtlich auch nicht von Vetterleswirtschaft sprechen. Oder gerade doch? Auf jeden Fall sitzt da, aus welchen Gründen auch immer, ein recht erfolgreicher Musiker (Video auf MTV), stadtbekannter Musik-Kritiker und Freund der geschwärzten Wörter. Daher mir auch gleich sympathisch. Energisch haut er mit ausdrucksstarken Worten auf den Tisch, beschönt nichts, kratzt am Glanz der örtlichen Fussballhelden und lokalpatriotischen Seifenblase. Da wird gef##, gevö## und viel gek###. Er verweist auf die Nutzlosigkeit der "Meine-Stadt-f##-deine-Stadt"-Nummer und hebt die Leute hoch, die diese bewohnbar machen, die unscheinbaren Nebenrollen, die Aggro-Prolls, die nett sein können und die Glamourgirls, die auch mal hart stinken. Potentiell reaktionär und subversiv bekommt auch die herrschende sowie abgewählte Macht ihr Fett weg, ein Rundumschlag, den die meisten schon länger verdienen. Guter rechter Haken, gefällt mir! Deutlich gewählter und gelassener präsentiert sein linker Nebensitzer, seine Zeichens gutgekleidetes und hart-tätowiertes Gründungsmitglied, seine DJ-Erlebnisse bei Musikwünschen. Geht wohl jeder eigen mit um, er ist eigentlich eher der gute Bulle am DJ Pult. Doch wenn man mit dem eigenen Feindbild verglichen wird, kann der Krug auch mal vorzeitig brechen. Er bleibt wohl eher cool, andere DJs würden da schon mal mit unverhältnismäßiger Gewalt rausschmeissen lassen. Dahin wo es weh tut geht der Autor auch bei seinem nächsten Augenzeugenbericht: Die Actually- und Wannabe-Upper-Class hatte zum Tanz im Porsche Museum geladen. Pflichtbewusst und bestmöglich angezogen wirft er sich in den Cocktail von teurem Champagner, billigen Kleidern, falschen Titten und hohlen Worten. Mit einer feinen Brise an Sarkasmus und Selbstironie beschreibt er Schein und Sein der in die Jahre gekommene Szene, berechnet den Weißhemdenanteil und schätzt selbstbewusst die vorhandenen Berufsstände ein, bleibt dabei jedoch immer knapp über der Gürtellinie. Die beliebte Gürtellinie visiert ein anderer Aufschreiber und Vorleser an: Mir bisher nur als gut-gelaunter Vespa-Verfechter bekannt, hat der Geiger seit kurzem bei der Party- und Turnschuhbild angeheuert. Musikalisch ist irgendwo zwischen Van Halen und allem, was so läuft, angesiedelt – spässle, gell. Das wirksame Motto „Sex sells“ hat nicht nur bei den fuckingBed-Partys funktioniert, das verkauft sich auch bei seiner Beschreibung von verrucht/verwerflichen Sauna-Praktiken in Nachbarbundesländern. Sauna ist nicht so mein Fall, bekomme da einige schlimmer Bilder vor Augen, bin aber basserstaunt, was man sich da alles für Mottos einfallen lässt: Mittelalter, Fasching und 70er Disco zum Soundtrack von EAV und Co. In der Sauna. Aber wie zum Teufel sahen nackte Leute im Mittelalter aus? Klingt nach Selbstgeißelung, muss das nicht unbedingt erlebt haben. Doch je mehr Fäkalwörter und Schmutzigkeiten durch die Mikros gepresst werden, desto mehr Leben kommt in die Bude. Schon ganz am Anfang der Vorlesung werden Blumen und eine Flasche Klarer ans Pult geliefert, die Stammkundschaft sowie Fankurve ist treu und dankbar. Der Geburtstagskuchen hat Geschmack und wird sozial im Raum verteilt, auch der Slivo wird nicht groß eingelagert. Dieses Glückseligkeit-Sprungbrett nutzt jemand, der bis dato für mich visuell nicht zuzuordnen war. Saß brav in der Ecke, hat nicht groß geredet, aber auch nicht serviert oder Flaschen abgeräumt. Als sich kristallisiert, dass der Berlinmäßig-gutaussehende, hörbar unschwäbische Ex-Lift-Praktikant war und extra aus Berlin angereiste, brannte Jubel auf: Es ist der junge Herr, der einst mit Cosimo in die Hauptstadt fuhr. So konnte sich der Magie seines Erlebnisses keiner entziehen. Die unglaubliche Reise einer Schicksalsgemeinschaft von Stuttgart nach Berlin in einem Sozialkarussell voller Popgrößen und Straßenphilosophen klingt fast schon unwirklich manipuliert. Der Hörer bekommt ungeahnte Einblicke in noch ungeahntere seelische Abgründe, ähnlich der ersten S-Bahn Sonntag früh, bloß mit mehr Text. Weise Worte, dunkle Phantasien und entwaffnende Blöße, man weiß nicht genau, ob man weinen oder lachen soll - unbewegt bleibt hier keiner sitzen. Und obwohl der Berliner noch eiskalt am Hans-Im-Glück-Brunnen über selbigen und seine Besucher ablästert, wird sein Bericht das absolute Highlight der Show, perfekt geschrieben, noch besser vorgetragen mit beachtlicher Imitations-Talenten. Frenetischer Jubel, standing ovations (die meisten hatte eh keinen Sitzplatz). Nach dem Höhepunkt der Schreibleistungen springt noch geschickt ein Hip-Hop-Artist auf die Welle, heißt Schwarz, ist weiß, kann gut rappen und trifft mit seiner Stuttgart-Hymne punktgenau ins Herz vom Publikum. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=UVT60fJws64[/youtube] Eigentlich warte ich jetzt nur noch auf die Rückkehr von Gottschalk und die Luftballons, die von der Decke regnen. Stattdessen tritt Cutmaster Crupa in Aktion, verantwortlich für den technischen Support und Netzwerk-Kram, bei denen die andern soviel Ahnung haben wie ich von Thermodynamik. Aus dieser Position heraus fängt er das ganze Jahr über die besten Google-Suchanfragen ab, dokumentiert, was verlorene Seelen durch das Netz geistern und bei KTV aufschlagen lässt. Wir klären, wann man am besten nachts die besoffenen Weiber abgrätschen kann, erfahren den DJ-Namen, den keiner hat, lernen, aus was Jutesäcke gemacht sind und fragen uns, wie man die Geister, die man rief, wieder los wird. Dann kommen endlich meine Luftballons von der Decke, Gottschalk gratuliert den Autoren, Lesern, dem Blog und allen, die eingeschaltet haben zum Geburtstag. Vergnügt und unterhalten schnappt man draussen etwas Luft oder 2-3 Kurze. Der nächste Birtday-Plan „Rollerausfahrt“ muss leider wetterbedingt verschoben werden, daher Samstag abends dann direkt ins WuF. Bin dort allerdings nicht der Einzige. Ohne Türsteherschmeicheleien oder DJ-Kumpels geht ab 01:00 nichts mehr. Zwischenzeitlich muss sogar der Zugang von EG zu OG gesperrt werden, voll Loveparademäßig. Musik super, Anlage neu und Dauer-Hüpfen mit guten Leuten is jeden Verzicht wert – man siehts den Leuten an, die aufs Klo und jetzt an der Treppe warten mussten. Irgendwann um Fünf geht das Licht im Club an und bei den meisten im Kopf aus. Völlig zurecht, so ein Blog wird ja nur einmal Drei. Nächstes Jahr dann mit Charity-Gala in der Schleyerhalle. Oder wahlweise Porsche-Arena, hängt noch von den Verhandlungen mit den Öffentlich Rechtlichen ab. Und natürlich von euch / uns. Ohne Schreiber keine Leser, ohne Comments kein Zwopunktnull. Happy Birthday! Video streaming by Ustream

     
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    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

    Am 1. Aug 2011, 15:12 Uhr von martin

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    Trainer Ludwig, neuester Teil, in Memory of Maik Franz.

    Neuer Sport hier: Phrasenüberschriftentopping: Nach “Wie der Heiner kann´s keiner” die Fußballphrase aller Phrasen als Schlagzeile, macht aber ohne Ende Sinn. Nach der schönen Maik Franz-Lounge vergangenen Samstag in der Waschstraße, zu der hoffentlich der Aussi heute noch ein paar Zeilen verfasst, bekommt man am kommenden Samstag, 6. August nochmals massig Fußballkultur im Theaterhaus geboten.

    Pünktlich zum Saisonbeginn lädt unser Gastleser Joe Bauer (Top-Performance am Samstag) zu “Hurra, wir kicken noch!”, die 3. Unterstützer für die Fans der Stuttgarter Kickers ein. Die Kickers spielen bereits am Freitag, 5. August gegen den KSC II und die komplette Mannschaft wird samt Trainer im Saal anwesend sein, lauter nette Menschen, wie Geiger erst am Freitag berichtete.

    Joe Bauer liest, Triple Espresso bluesen und rock´n´rollen, dazu gibt es Comedy und “Freestyle-Akrobaten” von Martina Brandl, Bastian Fischer, René Mathussek & Daniel Korte.

    Samstag, 6. August, 20 Uhr, Theaterhaus

    Karten gibt es unter www.theaterhaus.com zum Waldau-Stehplatz-Tarif von 10 Euro

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    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=-ssGusoccGw&feature=player_embedded[/youtube] Trainer Ludwig, neuester Teil, in Memory of Maik Franz. Neuer Sport hier: Phrasenüberschriftentopping: Nach "Wie der Heiner kann´s keiner" die Fußballphrase aller Phrasen als Schlagzeile, macht aber ohne Ende Sinn. Nach der schönen Maik Franz-Lounge vergangenen Samstag in der Waschstraße, zu der hoffentlich der Aussi heute noch ein paar Zeilen verfasst, bekommt man am kommenden Samstag, 6. August nochmals massig Fußballkultur im Theaterhaus geboten. Pünktlich zum Saisonbeginn lädt unser Gastleser Joe Bauer (Top-Performance am Samstag) zu "Hurra, wir kicken noch!", die 3. Unterstützer für die Fans der Stuttgarter Kickers ein. Die Kickers spielen bereits am Freitag, 5. August gegen den KSC II und die komplette Mannschaft wird samt Trainer im Saal anwesend sein, lauter nette Menschen, wie Geiger erst am Freitag berichtete. Joe Bauer liest, Triple Espresso bluesen und rock´n´rollen, dazu gibt es Comedy und "Freestyle-Akrobaten" von Martina Brandl, Bastian Fischer, René Mathussek & Daniel Korte. Samstag, 6. August, 20 Uhr, Theaterhaus Karten gibt es unter www.theaterhaus.com zum Waldau-Stehplatz-Tarif von 10 Euro Nach der großartigen Stimmung im vergangenen Jahr steigt erneut die Kickers-Unterstützer-Show. Auf der schönen Waldau liegt der legendäre Kickersplatz. Das Stadion unterm Fernsehturm ist eine Nische, der Ort, wo Fußball noch rockt. Nirgendwo finden Fans & Spieler so hautnah Kontakt wie in Degerloch. Weil der Club wieder nach oben muss, kommt mentale Hilfe aus dem Fan-Block: Unter dem Motto „Hurra, wir kicken noch!“ feiert man die blau-bunte Gala für Fußball- und andere Artisten. Joe Bauer, Kolumnist der „Stuttgarter Nachrichten“ und Vorleser im Flaneursalon, organisiert und arrangiert den Abend für die Fans. Das Theaterhaus unterstützt die Partie. „Wenn es um Fußball in Stuttgart geht, sind wir dabei“, sagt Werner Schretzmeier, selbst aktiver Spieler. Fußballmenschen aller Farben sind eingeladen zu der Show mit Pop & Rock,  Comedy & Poesie.?Die Künstler treten ohne Gage auf. Im Aufgebot ist die Band Triple Espresso – sieben coole Rockabilly-Entertainer in Nadelstreifen. Als Comedy-Göttin feiert man die Bestseller-Autorin und Bühnenkünstlerin Martina Brandl. Als Football Freestyler haben sich René Mathussek & Daniel Korte einen Namen in den Arenen der Welt gemacht. Der Comedy-Zauberer Bastian versprüht blauen Charme. Mit ihrer Soulstimme betört die Sängerin Anja Binder als Anjabelle. Und  Geschichten aus dem Leben eines Kickers-Mannes liest Joe Bauer. Stefan Kiss, Sportreporter beim SWR-Fernsehen, moderiert den Abend.?Der Eintrittspreis orientiert sich an der Stehplatz-Karte auf der Waldau: 10 Euro. Olé

     
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    Danke, Blumen & Kuchen

    Am 21. Jul 2011, 16:00 Uhr von martin

    Möchte zu gestern Abend nicht mehr viel sagen, außer:

    Danke an Ante für die Blumen und die Flasche Slivo…

     

    …die pünktlich zum Lesebeginn um 21 Uhr vom Fleurop-Mann überbracht wurden. Nicht weniger überrascht waren wir bei der feierlichen Übergabe des unglaublich leckeren Schokokuchens von meiner Freundin.

    Ein riesiges Dankeschön an Euch, die weltbesten Gäste und Leser, für die fantastische Stimmung trotz Hitze und Mief und natürlich auch an die eisernen Streamgucker (44 an der Zahl, mehr als beim Frauenfußball meinte Krupa).

    Big Up an Anlagen-Faris für die Technik.

    La Ola für die Transit-Boys Janusch, Benni & Heiko (und Locke, gestern leider nicht da), wir sehen uns später.

    Küsschen für Nachbar Emil für Musik und Skits.

    Dicke Rap-Umarmung an Schwarz von Black´n´Proud für seine Performance von “Den Namen nicht mal sagen”.

    Lauter Applaus für Moritz Drung, der extra aus Berlin heruntergefahren ist, um seinen Cosimo-Text vorzulesen.

    Und jetzt, Trommelwirbel, Feuerwerk und Wetten dass?!-Klatschen für alle, die das Ding hier am Laufen halten: My main man Thorsten, Kutmaster Krupa, der Synthax-Aussi, Louis-Jana, Schwarze-Cola-Setzer, Aufguss-Geiger, Raps-Mischi und natürlich meine einzigartige Schwester Klüdi.

    Und wie Krupa schon durchgesagt hat: Nächstes Jahr Schleyerhalle, VVK startet heute, VIP-Tickets (inklusive Garderobe) zum Schnäppchen-Preis von 150 Euro bei allen bekannten VVK-Stellen wie Eventim oder U-Bahn-Haltestelle Wilhelm-Geiger-Platz.

    Bin raus. Am Bärensee soll es wohl junge Leute geben. Geh ich mal überprüfen.

    Möchte zu gestern Abend nicht mehr viel sagen, außer: Danke an Ante für die Blumen und die Flasche Slivo...   ...die pünktlich zum Lesebeginn um 21 Uhr vom Fleurop-Mann überbracht wurden. Nicht weniger überrascht waren wir bei der feierlichen Übergabe des unglaublich leckeren Schokokuchens von meiner Freundin. Ein riesiges Dankeschön an Euch, die weltbesten Gäste und Leser, für die fantastische Stimmung trotz Hitze und Mief und natürlich auch an die eisernen Streamgucker (44 an der Zahl, mehr als beim Frauenfußball meinte Krupa). Big Up an Anlagen-Faris für die Technik. La Ola für die Transit-Boys Janusch, Benni & Heiko (und Locke, gestern leider nicht da), wir sehen uns später. Küsschen für Nachbar Emil für Musik und Skits. Dicke Rap-Umarmung an Schwarz von Black´n´Proud für seine Performance von "Den Namen nicht mal sagen". Lauter Applaus für Moritz Drung, der extra aus Berlin heruntergefahren ist, um seinen Cosimo-Text vorzulesen. Und jetzt, Trommelwirbel, Feuerwerk und Wetten dass?!-Klatschen für alle, die das Ding hier am Laufen halten: My main man Thorsten, Kutmaster Krupa, der Synthax-Aussi, Louis-Jana, Schwarze-Cola-Setzer, Aufguss-Geiger, Raps-Mischi und natürlich meine einzigartige Schwester Klüdi. Und wie Krupa schon durchgesagt hat: Nächstes Jahr Schleyerhalle, VVK startet heute, VIP-Tickets (inklusive Garderobe) zum Schnäppchen-Preis von 150 Euro bei allen bekannten VVK-Stellen wie Eventim oder U-Bahn-Haltestelle Wilhelm-Geiger-Platz. Bin raus. Am Bärensee soll es wohl junge Leute geben. Geh ich mal überprüfen.

     
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    Kessel.TV-Lesung: Der Live-Stream

    Am 20. Jul 2011, 19:25 Uhr von Thorsten W.

    Wer’s verpasst hat: Hier kann man das letzte Drittel der Lesung noch mal angucken (leider hat die Aufzeichnung vorher nicht funktioniert).

    Live video by Ustream

    Wer's verpasst hat: Hier kann man das letzte Drittel der Lesung noch mal angucken (leider hat die Aufzeichnung vorher nicht funktioniert). Live video by Ustream

     
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    3 Jahre KTV: Lesung, Rollerausfahrt & Party

    Am 18. Jul 2011, 13:21 Uhr von martin

    Gerade im Büro, Dennis aka Device: “Ey, was geht da so im Transit am Mittwoch?”

    “Wir lesen halt ein paar Texte vom Blog vor.”

    “Ist das gut?”

    “Keine Ahnung ob das gut ist, letztes Jahr in der Suite hat es gepasst.”

    Schönen guten Tag und herzlich willkommen zu unserer kleinen Jubiläumsrunde in KW 29. Zu allererst: Rein jahreszeitentechnisch nicht sonderlich schön, aber laut meinem Mac-Wetter-Widget kommt das Thermometer am Mittwoch auf unfassbare 14 Grad plus Regen. Das sind satte 20 Grad weniger als im letzten Jahr oben in der Suite. Fiese Ansage im Juli, auf der anderen Seite absolutes Kulturwetter.

    Oder Daheimbleibwetter: Deswegen und natürlich in erster Linie für unsere auswärtigen Leser von Korcula über Oldenburg bis nach Sao Paulo hat Technik-Thorsten einen Stream eingerichtet, den wir pünktlich zum Lesebeginn starten (Laptop-Cam, regelmässige handmade Schwenks ins Publikum). Keine Garantie für gute Übertragung.

    Wir sind vorbereitet, haben ein Best Of der letzten Monate rausgesucht, unsere Hausband DJ Emilio feat. Die Krähen ist besser eingespielt als Helmut Zerlett und seine Band und als Höhepunkt machen wir den Stühlerücken-Stresstest. Vorhin schon vom Rad gefallen vor Transit-Barfrau Rosa, gut peinlich und guter Warm-Up. Das Transit ist ab 20:00 Uhr geöffnet, die Lesung beginnt um 21:00 Uhr.

    Wegen dem streng wechselhaften Wetter steht Programmpunkt zwei aktuell auf der Kippe: Die Rollerausfahrt am Samstagmittag. Wollen uns da aber erst final Donnerstagmittag festlegen ob oder nicht.

    Die Party am Samstagabend im Wurst und Fleisch ist natürlich geritzt, neue Anlage am Start.

     

     

    Die Flyer sind übrigens von Mongomania, sonst u.a. für die WuF-Tafel verantwortlich. Herzlichen Dank an Daniel Thomas Geiger.

    Infoseite 3 Jahre Kessel.TV

    Gerade im Büro, Dennis aka Device: "Ey, was geht da so im Transit am Mittwoch?" "Wir lesen halt ein paar Texte vom Blog vor." "Ist das gut?" "Keine Ahnung ob das gut ist, letztes Jahr in der Suite hat es gepasst." Schönen guten Tag und herzlich willkommen zu unserer kleinen Jubiläumsrunde in KW 29. Zu allererst: Rein jahreszeitentechnisch nicht sonderlich schön, aber laut meinem Mac-Wetter-Widget kommt das Thermometer am Mittwoch auf unfassbare 14 Grad plus Regen. Das sind satte 20 Grad weniger als im letzten Jahr oben in der Suite. Fiese Ansage im Juli, auf der anderen Seite absolutes Kulturwetter. Oder Daheimbleibwetter: Deswegen und natürlich in erster Linie für unsere auswärtigen Leser von Korcula über Oldenburg bis nach Sao Paulo hat Technik-Thorsten einen Stream eingerichtet, den wir pünktlich zum Lesebeginn starten (Laptop-Cam, regelmässige handmade Schwenks ins Publikum). Keine Garantie für gute Übertragung. Wir sind vorbereitet, haben ein Best Of der letzten Monate rausgesucht, unsere Hausband DJ Emilio feat. Die Krähen ist besser eingespielt als Helmut Zerlett und seine Band und als Höhepunkt machen wir den Stühlerücken-Stresstest. Vorhin schon vom Rad gefallen vor Transit-Barfrau Rosa, gut peinlich und guter Warm-Up. Das Transit ist ab 20:00 Uhr geöffnet, die Lesung beginnt um 21:00 Uhr. Wegen dem streng wechselhaften Wetter steht Programmpunkt zwei aktuell auf der Kippe: Die Rollerausfahrt am Samstagmittag. Wollen uns da aber erst final Donnerstagmittag festlegen ob oder nicht. Die Party am Samstagabend im Wurst und Fleisch ist natürlich geritzt, neue Anlage am Start.     Die Flyer sind übrigens von Mongomania, sonst u.a. für die WuF-Tafel verantwortlich. Herzlichen Dank an Daniel Thomas Geiger. Infoseite 3 Jahre Kessel.TV

     
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