• 24

    Perkins Park Doku

    YouTube Preview Image

    Letzten Dienstag, meine ekelhaft-legendäre Winterlaufstrecke, Rotenwaldstraße hoch, am Kräherwald entlang, durch den Killesberg, am Feuerbacher Eingang raus, beim Luke´s Tattoo-Studio um die Kurve und dann, das absolute Highlight in den Ferien: am Perkins Park vorbei.

    Gerade mal 19:00 Uhr, schieben sich die Massen von beiden Seiten auf den Park zu. Keine 18 oder gerade mal 18, wer weiß das schon, stilmässig irgendwo zwischen Bordell und Abi-Party, Mensch Mädchen, ihr werdet doch krank, viele mit einer Pulle in der Hand, bin ich ihr perfektes Spott-Opfer mit meiner Quacks-der-Bruchpilot-Brille, meinen dämlichen Laufhosen und den blinkenden Reflektoren-Bändern am Bein. Muss mal einen Laufmode-Blog aufmachen, wird herrlich.

    “Hopp, Hopp”, wäre noch schön, eher lachen sie mich lauthals aus. Ich weine und renne schnell über die Birkenwald- und Panorama-Straße zurück in die Stadt. Sind eigentlich immer noch Ferien? Dann heute Abend gleich noch mal!

    Jut, der Park ist trotzdem eine Nummer für sich, auch wenn er bis auf eine kurze Phase in den 90ern nie mein Stammlokal war. Feiert demnächst 30. Geburtstag, wenn ich nicht ganz falsch liege. Ob dieser kleine Film, auf den uns Leser Andi aufmerksam machte, aus diesem Anlass gedreht wurde, weiß ich nicht.

    Aber dass ich das noch erleben darf: Nach über 10 Jahren nachtaktiver Schreibarrbeit endlich mal ein Gesicht zu dem Namen Presinger, dachte schon es handelt sich um ein Phantom. Nicht ganz unsympathisch. Der “Macher” – wie es dem Clip heißt – Björn Boltz sehr motiviert, dazu dramatisch-pathetische Doku-Musik im Hintergrund, den Gästen gefällts, “die geilsten Weiber” sowieso und “ey guck mal die Mädchen an Mann, was isch des?” und “im Perkins Park ist das Beste, dass nicht jeder reinkommt”. Prost. Und Happy Birthday zum 30.

    P.S.: Big ups for Haile Gebrselassie, der am Sonntag beim New York Marathon aufgeben musste und prompt danach sein Karriereende erklärte.

     
    24 Kommentare »
     
  • 24

    Stuttgarter Firmenlauf: Platz 125

    Not bad: Unsere Hobby-Läufermannschaft belegt beim 3. Stuttgarter Firmenlauf in der Teamwertung den 125. Platz von insgesamt 690 Teams. Yeah!

    Neben Zugmaschine Chris (22:05min, Platz 124 von über 5000 gestarteten Läufern) und Brechreiz Ram (23:21, Platz 225) wurden Leser Tonidisco (28:49, Platz 1417) und Mikato (30:21, Platz 1928) für die Mannschaft gewertet.

    Sehr wacker schlugen sich außerdem Leser André (32:52), tippe das ist Anska, und Julia, die einzige Frau in der Mannschaft, mit 35:08 Minuten. Man sieht, Kessel.TV ist semisportlich.

    Der Lauf an sich war okay, weiß aber momentan nicht, ob ich nochmals starten würde. Chris und ich sind gut weggekommen, fast zu gut, sind gewetzt wie die Irren und hatten die ersten zwei Kilometer nach circa 7:30min. Dafür haben wir dann am Ende auch bezahlt.

    Die anderen Teilnehmer sind hingegen eher schwerlich durchgekommen, meinten sie, doch zu enge Wege für zu viele Menschen. Nach dem Lauf heute kann ich mir es kaum vorstellen, wie es die letzten zwei Jahre im Schlosspark zu ging.

    Ansonsten gab es ne kleine Startverzögerung, Bürgermeisterin für Kultur und Sport Susi Eisenmann (mässig warmer Empfang) ist kurz vor knapp zum Startschuss gekommen, weiterhin mussten wir 10 Minuten auf die restlichen Teilnehmer warten. Angeblich dichter Verkehr in Stuttgart gewesen. Dafür gabs ja eigentlich die Öffi-Tickets. Nun gut.

    Ansonsten, wie immer dasselbe: Etliche angfixte, mit den Füssen scharrende Läuferhorschts mit Testosteron-Überschuss im Startblock, ein kalter Laufwitz jagt den nächsten, Chris und ich hatten bissi Angst, aber ging wie gesagt für uns ganz gut. Ach ja, Sifi-Timing sollte sich mal nen neuen Moderator rauslassen, der geht einem langsam aufn Sack..

    Gut, nochmals eine Runde auf die Schulter klopfen. Gut nacht.

     
    24 Kommentare »
     
  • 48

    KTV beim 3. Stuttgarter Firmenlauf

    Nachdem Thorsten die Kessel.TV-Gruppendynamik mit der Rollerausfahrt auf ein neues Level gehievt hat, wo ich nur neidisch ohne Roller hinterherschauen konnte, möchte ich nun ganz billig nachlegen und zu einem kollektiven Lauferlebnis animieren.

    Ich weiß, laufen ist lange nicht so cool wie rollern, muss man was für tun, nämlich laufen, aber ich habe mich heute, nachdem es die letzten zwei Jahre nicht geklappt hat, für den 3. Stuttgarter Firmenlauf am 16. September angemeldet, freilich als Team Kessel.TV (bitte so schreiben dann). Daher die Frage, wer denn mit einsteigen würde?

    Wäre mega, dann wäre ich auch der Teamkapitän (Martin Elbert bei der Anmeldung angeben), was mein Ego natürlich deutlich weiter hochschrauben würde. Spässle. Hab mich schon als Capitano angemeldet, übergebe das Amt aber auch gerne dem Krupa, Thorsten oder Setzer, will da nicht den Philipp Lahm oder, wenn man es andersherum dreht, den Ballack machen.

    Stichwort Krupa, Setzer oder Thorsten: Die Strecke ist mit 5,7 Kilometer beim Fernsehturm absolut Krupa-Setzer-Thorsten-tauglich. Schafft jeder und ist für nen ambitionierten Läufer nen Klacks. Allerdings könnte man die kurze Strecke für einen kurzen schnellen Tempolauf nutzen, wenn man sich z.B. auf einen herbstlichen Marathon vorbereitet.

    Gut, letzterer Satz ist mit Vorsicht zu genießen, starten wieder voraussichtlich mehrere 1000 Leute, ob man da also frei laufen kann ist fraglich.

    Kostet außerdem 18 Euro – müsste ich auch gerade kurz schlucken ehrlich gesagt beim Anmelden. Aber is nen Funktionsshirt im Preis inbegriffen (bis zu Teilnehmer 5000), kann man ja auch nie genug von haben. Die Zeit wird über einen Chip gemessen, ebenfalls in der Gebühr drinne.

    Lange Rede, kein Sinn, wir sollten Minimum zu viert für die Teamwertung sein. Anmeldeschluss ist der 10. bzw. 13. September. Wer ist am Start?

    Stuttgarter Firmenlauf, DO., 16.09., 18:00 Uhr, Fernsehturm

    www.dee-firmenlauf-stuttgart.de

     
    48 Kommentare »
     
  • 20

    Gratulation an das Kessel-Team

    Starke Leistung der Kessel.TV-Mannschaft beim gestrigen Stuttgarter Halbmarathon: Die Leser Chris (1:35:09), Bernd (1:37:57) und Joachim (schätze mal der Herr, der unter dem Namen Jo ab und zu kommentiert) mit 1:48:48 teilen sich den Mannschaftsplatz 199 mit dem SV Ohmenhausen 1 (wo das auch immer sein soll) und liegen damit bei circa 600 Herrenmannschaften auf einem coolen Platz.

    Zudem hat sich Daniel Schoengeist mit 2:02h ebenfalls sehr wacker für den ersten HM geschlagen und Leser Sebastian (Spawnzon-Blog) war auch mit von der Partie, Zeit ist mir allerdings nicht bekannt. Gratulation an dieser Stelle an das Kessel-Team und auch alle anderen Leser für die erfolgreiche Teilnahme.

    Wie man sieht bin ich selbst leider krankheitsbedingt nicht gestartet. Letzte Woche auf Antibiotika gewesen und eingesehen, dass es keinen Sinn macht. Da kam ein Hauch von Ballack-Feeling auf, sag ich euch. Ich war sehr guter Dinge, zudem war das Wetter auch optimal und am Samstagabend  war ich nochmals ziemlich geknickt.

    Aber egal. Es geht mal runter und mal hoch (mein absoluter Lieblingssatz in den letzten Wochen) und jetzt mal schauen, was als nächstes ansteht.

    (Bernd & Chris)

     
    20 Kommentare »
     
  • 12

    Die neuen Nordic Walker: Funjumpfitie´s

    YouTube Preview Image

    Von Boomin Granny als  ”Funjumpfitie´s” (Deppen-Apostroph-Alarm) enttarnt, sind mir die Hupfdohlen erst gestern wieder im Schlosspark (Grillen des Grauens) entgegen gesprungen: Menschen mit futuristischen Beinverlängerung sind (vielleicht) die neuen Nordic Walker, welche wiederum meiner Meinung nach vom Aussterben bedroht sind.

    Bereits letztes Jahr sind mir die Kollegen schon entgegen gehüpft. Sieht zugegebenermaßen nicht ganz unspassig aus aber auch nach einem hohen Auf-die-Fresse-leg-Faktor. Nebenbei wirken die stets in Gruppen auftretenden Funjumper auf mich wie imperiale Sturmtruppen. Keine Ahnung warum.

    Genau genommen heißen die obigen Dinger Poweriser  und dann gibt es noch die so genannten Kangoo Jumps.

    YouTube Preview Image

    Fette Choreo!

    Ob sich dieser “Sport” allerdings ähnlich wie zuvor Nordic Walking weit verbreiten wird, bezweifel ich letztendlich doch ein wenig, u.a. wegen des Preises von 339 Euro für ein Pärchen Poweriser. Die Kangoo Jumps gibt schon ab 199 Euro.

    Für die Techno-Disziplin Jumpstyle würden die Sprungfedern wiederum ganz neue Möglichkeiten bieten. Ich sehe abartige Moves auf dem Schlossplatz bei 160 BPM.

     
    12 Kommentare »
     
  • 20

    Vom Aussterben bedroht: Nordic Walker

    Als Läufer hat man öfters mit mehreren Hindernissen zu kämpfen. Omis und Opis auf dem Verdauungsgang zwischen Gemischter Braten (mit Kroketten) und Schwarzwälderkirsch, riesige Wandergruppen (nehmen gerade massiv zu), sonstige Spaziergänger (mit oder ohne Kinderwagen), Insekten (vergangenen Samstag ist  doch tatsächlich ein Kleinvieh zwischen meine beiden Sehhilfeschichten gelandet) und natürlich Hunde.

    Weiterhin steht man speziell in Stuttgart früher oder später mehr oder weniger hohen Bergen gegenüber, die aber allesamt mit etwas Training überwindbar sind.

    Des Läufers größter Feind war aber in den letzten Jahren der Nordic Walker, genauer gesagt, die Nordic Walkerin. Das war von Beginn an eine Frauen-Geschichte. Stand wahrscheinlich jeden März in der Brigitte („Frühjahr! Weg mit den Pfunden, rein in die Stöcke!“). Wenn Cardio was für Pussys ist, wie Muskelmänner zu sagen pflegen, dann ist Nordic Walking Mädchenflohmarkt.

    Dabei gibt es vier Typen von Nordic WalkerInnen.

    Typ 1, der Ambitionierte: Ich gehe spazieren und schleife dabei zwei Aluminiumstangen hinter mir her. Zwischendurch esse ich ein Stück Kuchen.

    Typ 2, der Gewissenberuhiger: Ich gehe spazieren und trage zwei Aluminiumstangen in den Händen. Zwischendurch esse ich ein Stück Kuchen und ein Eis.

    Typ 3, der filigrane Techniker: Ich gehe spazieren, halte dabei zwei Aluminiumstangen weit von mir und spiesse meine (laufende) Umwelt auf. Zum Abendbrot gibt es Schlachtplatte.

    Typ 4, der Verbissene: Ich stampfe angestrengt durch Wald und Wiesen und ramme dabei mit voller Wucht und hoher Frequenz zwei Aluminiumstangen in das Erdreich. Essen gibt es erst nächsten Winter wieder.

    Fazit: Bis auf vielleicht Typ 4 war das für mich schon immer Alibi-Sport, was die Damen und Herren da veranstalten und maximal eine Ankurbelung der Wirtschaft (Stöcke und Kuchen) als körperliche Ertüchtigung.

    Der Nordic Walker vermehrte sich im vergangenen Jahrzehnt rasanter als ein durchschnittlicher US-Rapper. Peaktime waren meiner Meinung nach die Jahre 2005 bis 2008, da konnte man fast schon von einer Seuche reden.

    Typ 1 und 2 verstopften massiv die Laufwege, gegen Typ 3 wehrte man sich lauthals („Pass auf mit deine blöde Stöck´!“) und Typ 4, also den sportlich Aktivsten, begegnete man äußerst selten. Und im Herbst/Winter traf man sämtliche Gattungen so gut wie gar nicht.

    Frühjahr 2010. Wir befinden uns mitten in der Laufsaison. Am Bärensee wird hart um den Titel King Of The Lake gefightet. Alle Welt presst sich in Laufhosen bzw. Jeans (heißer Trend 2010, in Jeans joggen). Manche rennen sogar im Werberoutfit anno 2000, rosa Hose, weißes Hemd, oben aufgeknöpft, ehrlich jetzt. Aber samal, wo ist denn eigentlich…?

    Ja wo isser denn, der Nordic Walker, hab ich mich gestern Abend gefragt, nachdem ich die letzten Wochen wirklich keinen einzigen Stöckles-Ritter mehr gesehen habe? Er/Sie ist (fast) verschwunden. Zack weg. Eliminiert. Aus und vorbei. Übrig geblieben ist eine klitzekleine Randgruppe.

    Und warum? Vielleicht die kollektive Einsicht, dass es einfach doch nix bringt. Oder die Brigitte schreibt nix mehr darüber. Die Lobby ist dahin, die Aluminiumindustrie wird einbrechen. Die Kuchenindustrie nicht.

    Gestern Abend habe ich dann doch noch zwei Nordic Walkerinnen getroffen. Eine hat ihre Stöcke getragen (vielleicht Momentaufnahme), die andere war sogar recht stramm unterwegs. Letztere hat mich sogar angelächelt. Vielleicht sind Nordic Walkerinnen ja doch die freundlicheren Läuferinnen?

    Ich werde beim nächsten Mal noch herzlicher zurück grüßen.

     
    20 Kommentare »
     
  • 7

    Esel-Rennen

    Tierschützer finden diesen Wettkampf höchstwahrscheinlich bedenklich, ich finde die Preise für den Ersten und vor allem für den Zweiten einfach herrlich. Da, ein Stromaggregat.

    Noch das Regelwerk.

    “Je 5 Esel geführt von ihren Besitzern laufen auf dem Sportplatz Hößlinswart um die Wette. Dabei muss der Esel nach jeder Runde an einen anderen Läufer übergeben werden.

    Für Zuschauer ist dies ein lustiges Spektakel, da die Tiere unterschiedliche Auffassungen bzgl. des Lauftempos haben.”

    Gefunden von Patze.

     
    7 Kommentare »