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Rennen und malen
Am 9. Nov 2011, 16:07 Uhr von martin
Bei einem Laufevent fotografieren kann jeder. Christoph Niemann, Cartoonist bei der New York Times, hat den New York Marathon vergangenen Sonntag während des Laufen in selbstgemalten Bildern festgehalten und die Bilder getwittert. Schätze mal das ist seine Ausrüstung.
…und so sah er z.B. die Wasserstelle bei Meile 6.
Die komplette Bildstrecke gibt es hier.
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Runtastische Ferse
Am 5. Sep 2011, 09:45 Uhr von Setzer
Ich gehe nicht joggen, weil ich weiß, dass ich der Typ Seggl bin, der sich kurz vor dem Start noch mal vergewissert, ob er auch Zigaretten, Feuerzeug und Geldbeutel eingepackt hat. Schließlich könnte mich unterwegs irgendwo eine Kneipe, ein Café, Langeweile oder einfach nur ein gemütlicher Ort anspringen. Man muss auf derartige Eventualitäten vorbereitet sein – gerade in Zeiten wie diesen oder halt besonders beim Joggen.
Meine Freunde “joggen” aber nicht einmal. Sie “laufen”. Oft sogar “runtastisch”. Einige legen dabei Strecken zurück, für die ich mich ins Auto setzen würde, weil es sogar mit der VVS lidrig lange dauern würde.
Manche kaufen sich eigens dafür sogar teurere Schuhe als Frauen, die allerdings nicht mal halb so gut aussehen, wie die von den meisten Frauen, die vor irgendetwas davonlaufen und sich extra dafür denkbar unpraktische Schuhe kaufen. Huch, kurz bremsen. Mir wird schwindelig.
Der RAM ist neulich bei mir am Haus vorbeigesprintet. So sehr, dass ich sofort schauen musste, wer zum Teufel ihm da auf den Fersen ist. Wollte ihm helfen, die Angreifer in die Flucht schlagen und so. Superheldenzeug. Da war aber keine Sau zu sehen, weit und breit. Abgesehen vielleicht von der Oma, deren Haare noch ganz zerzaust waren, weil er in einem deratigen Affenzahn an ihr vorbeigeprescht ist, dass sie fast umgefallen wäre. Beinahe ein Knockout ohne Anfassen.
“Stillstand ist der Tod”, hab ich gedacht. “Ich laufe jetzt auch mal”. Meine Freunde sind schließlich allesamt
keine Idiotenwesentlich heller als ich, da wird schon was dran sein. Vielleicht entwickle ich ganz neue Leidenschaften. Das schadet schließlich nie. Noch einmal “Stillstand ist der Tod” genuschelt und im Gedenken an Grönemeyer, die Fitness und weil ich wirklich nicht mehr schlafen konnte, tatsächlich um 8 Uhr aufgestanden.Kurze Hosen, rote VfB Socken (gehen fast bis übers Knie), Social Distortion Kapuzenpulli und Turnschuhe hatte ich mir schon am Vorabend peinlich genau und vorsorglich zurecht gelegt. Wenn ich schon konditionsmäßig eine Pfeife bin, will ich dabei wenigstens so stramm aussehen wie Arthur Spooner im Sommer.
Erste Hürde: Mist, wenn MitbewohnOmatic mich so sieht, muss ich mir hässliche Fragen gefallen lassen. “Hä?” zum Beispiel oder “Hast du wieder getrunken?”. Ganz zu schweigen von Gast Jonas, der nach Hamburg zieht und Stuttgart bitteschön in guter Erinnerung behalten soll. Hilft nur eins: leise sein, keine schlafenden Hunde wecken und bloß nicht die Mitbewohner.
Nächstes Hindernis: Sporthosen haben zu kleine Taschen. Das liegt vermutlich daran, dass Sportler prinzipiell wenig mit sich tragen. Ich schon. Keine Sau bekommt da Handy, Geldbeutel, Hausschlüssel, Kippenschachtel und Feuerzeug in die Hosentaschen ohne danach auszusehen, wie einer der sich sehr, sehr freut.
Drittes Problem: Wohin eigentlich rennen, ‘zeihung, laufen? Eher landliebemäßig irgendwo hin, wo’s Bäume hat oder dann doch die urbane Nummer? Letzteres ist gefährlich. In Stuttgart werden an allen Ecken und Enden Löcher gegraben, damit wir irgendwann spitze shoppen können. Wenn ich da aus Versehen in eines reinfalle, wird’s richtig hässlich. Da können sich nur andere was davon kaufen, ich nicht.
Bewegung ohne echtes Ziel empfinde ich manchmal auch als etwas unnötig. Ich könnte also bei REWE vorbeijoggen, mit den Ladies vom Bäcker Treiber oder Frau Bonucci an der Kasse abhängen. Ich möchte aber nicht, dass die mich in kurzen Hosen sehen. Obwohl ich die bislang selbst alle nur vom Gürtel aufwärts gesehen habe.
Auch eine Option: weiter zum Marienplatz laufen und der Kleinen Tierschau ihren alten Witz um die Ohren hauen: Ich würde dann behaupten, ich sei Türke und mein Name wäre “Ibin Sportler”, irgendjemand müsste dann sagen “Ibin Gsaut”. Dann würden wir laut lachen. Aber selbst die Tierschau ist um die Uhrzeit noch nicht da.
Neulich habe ich eine Joggerin gesehen, die einen Kinderwagen vor sich herschob und an der roten Ampel Dehnübungen machte. Hätte mich nicht gewundert, wenn das Kind eine Stoppuhr oder keine Lust mehr gehabt hätte. Schon wieder ein Problem: keine der Mütter, die ich kenne, würde mir ihr Kind zum Laufen ausleihen. Und irgendwie würde ich wahrscheinlich nach 500 Metern lieber selbst geschoben werden. Aber Kinder haben da aber selten Lust drauf. Sie sind oft zu klein, zu müde und zu faul, um Kinderwagen zu schieben. Die sind ja auch nicht blöd.
Also, was jetzt? 8:53 Uhr, ich lege erstmal die Platte von Thees Uhlmann auf. Wenn ich orientierungslos bin, dann hilft mir die zur Zeit sehr. Leider geht’s in keinem Lied auch nur ansatzweise um Sport – auch nicht darüber, wohin Grasdaggl wie ich laufen könnten. Nur das da: “Es gibt eine Zeit zu rennen, es gibt eine Zeit zu ruhen. Es gibt Tage an denen man sich anstrengen muss, die simpelsten Dinge zu tun”. Sportrock ist das nicht. Der Sack meint was anderes.
Mein Freund Stink McFriday, der eigentlich Steffen heißt, und die Girls fahren oft an den Bärensee und rennen dann aussenrum – haben sie erzählt. In aller Herrgottsfrühe ab 7:30 Uhr oder so. Eine gottlose Uhrzeit. Eine Bekannte von Steffen tippte ihm eine Nachricht: “Um die Uhrzeit geht gar nix, außer Zahnbelag”. Weil Britanja Waterbeach, eine der Damen vom Bärensee, ohne Brille läuft, hat sie da neulich anscheinend gesagt “Oh, ein Schwan”, dabei war das ein Hund am Wegrand. Ich wiederum möchte nicht unbewaffnet an Orten sein, an denen
SchwaneSchwäne wie Hunde aussehen. Umgekehrt auch nicht. Das gibt meine derzeitige Verfassung nicht her.Schockschwerenot, schon wieder eine Malheur: so richtig Lust hab’ ich eigentlich gar nicht, ziellos auf der Straße rumzurennen. Das Wetter ist auch eher mittelgeil. Ganz zu schweigen davon, dass ich mich frage, wie lange es wohl dauert, bis ich verhaftet werde, wenn ich in kurzen Hosen auf die Straße gehe. Von Polizisten. Nicht von Scarlett Johansson. Die joggt nicht in Stuttgart, glaube ich. Stink meint, er befürchte Scarlett sei vermutlich auch etwas doof.
Noch ein Kaffee gekocht, eine Zigarette angesteckt, noch mal Thees Uhlmann belauscht. 9:43 Uhr, sitze immer noch doof da und schaue mir meine Turnschuhe an. Schon wieder Uhlmann: “Wie häufig schlägt dein Herz, wie häufig schlägst du auf?”. Leck mich am Zipfel, bin schon fast kaputt, völlig aus der Puste, totgelaufen, ausgebrannt – joggen ist mir zu stressig. “Lauf, Forrest. Lauf. Ich bleibe da, wo man sich vermisst”, gerufen. “Zu Hause”. Hab’ ich von Thees Uhlmann und Caspar geklaut. Ich laufe nicht mehr weg.
Ich hänge später lieber mit Jay Vee im Büro ab. Der ist schlauer als Jay Z – und: der joggt auch nicht.
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Sight Jogging
Am 5. Jul 2011, 15:00 Uhr von martin
Ole, die Stadt, genauer gesagt die Stuttgart Marketing GmbH bietet ab heute Abend eine neue Sightseeing-Tour an: Sight Jogging! Yeah! Bis der Name wieder stand du… Bis September kann man jeden Dienstagabend (ab 18:00 Uhr, Treffpunkt i-Punkt Königstraße 1A) mit einem Stadtführer den Park erjoggen und jeden Donnerstagmorgen (ab 07:00 Uhr, gleicher Treffpunkt) die “schlummernde Innenstadt” erleben. Letzteres macht übrigens ziemlich Spass.
Durch den Park ist natürlich schön, 7 km kann jeder schaffen, kostet 5 Euro, zahlt man direkt am Treffpunkt, gegen 19:15 Uhr ist man wieder zurück.
“Entspannen Sie nach einem anstrengenden Tag und erleben Sie während einem informativen und sportlichen Lauf den Stuttgarter Schlossgarten. Der ehemals königliche Privatgarten ist heute für Jedermann zugänglich und dient den Stuttgartern zur Erholung und Entspannung.
Die Laufstrecke führt über eine schwungvolle Fußgängerbrücke direkt in den mittleren Schlossgarten, vorbei am Anlagensee, der mit seinen Wasserspielen für eine besondere Atmosphäre sorgt. Im unteren Schlossgarten angekommen geht es weiter zu Schloss Rosenstein, wo sich heute das Naturkundemuseum befindet. Umgeben von alten Bäumen, Marmorfiguren und Spielflächen joggen Sie zurück ins Stadtzentrum, wo Sie noch viel Wissenswertes über die Stuttgarter Sehenswürdigkeiten rund um den Schlossplatz erfahren werden.”
Hier nochmals die Übersicht:
(Draufklicken)
P.S.: Für 5 Euro führe ich heute Abend gerne Interessierte mit zum See. Kann allerdings nichts erzählen.
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Abgelegt
Am 16. Mrz 2011, 21:29 Uhr von martin
Kennste das? Du hattest gerade eben was in der Hand, legst es kurz irgendwo zur Seite, brauchst es eigentlich ne Minute später wieder – und auf einmal weißt du nicht mehr wo du es gerade abgelegt hast?! So wie ich vorhin meine Laufbrille?
Du drehst alles in der Wohnung um, guckst in jede Plattenkiste, unter jedem Turnschuh und sogar panisch in den Kühlschrank rein, völlig absurd, bescheuert, belämmert, weil die Brille da nie und nimmer sein kann, aber sie könnte ja doch da sein, weil du sie vielleicht in der Hand hattest als du Sprudel getrunken hast und danach haste den Sprudel wieder in den Kühlschrank gestellt und dabei die Brille zu den Käsepackungen gelegt? Und weil du das mal vor 20 Jahren in der Bill Cosby Show gesehen, als die ganz kleine Cosby ihr Schulheft gedankenlos mit dem Sandwich im Kühlschrank gebunkert hat? Also guckst du auch in den Kühlschrank, aber die scheiß Brille ist natürlich nicht da, du guckst aber nach fünf Minuten zum zweiten mal rein, wie du auch über den Boden kriechst, sie könnte ja irgendwo hinten runtergefallen sein, nein ist sie aber nicht, du drehst voll ab, wo ist also meine scheiß Laufbrille, ICH BRAUCH DIE J-E-T-Z-T – ICH WILL LAUFEN! AAAAAAAAAAH!!!!
Du fängst an zu schreien, immer lauter, du brüllst wie verrückt, und du schreist eigentlich nie, außer natürlich vor Freude, wenn dein Comunio-Team massig Punkte macht, und mein Comunio-Team ist das Beste auf der ganzen Welt, oder Thomas Müller ein Tor oder der Sohn von Udo Jürgens einen famosen Übergang, aber sonst schreist du eigentlich nicht, aber jetzt musst du schreien vor Wut, weil dein Hirn nicht die Minute abspeichern konnte zwischen Brille ablegen und Laufjacke holen.
Ich war schon kurz davor Nachbar anzurufen, hab mir schon Text überlegt. “Nachbar, egal was ich jetzt sage, ich bin bitte nicht verrückt. Pass auf, ich hab da meine Laufbrille und hab die Gläster gewechselt und dann… Sag mal, also, ähm, da deine zwei Paprikaadleraugen mehr sehen als meine Kartoffelfischglotzer, kannste kurz runter kommen und suchen helfen?”
Hatte schon das Telefon in der Hand. Gezittert. Der hält mich eh schon für wirr dank meiner vielen Hätte-würde-könnte-Theorien, mit den ich ihn immer volllalle. Einmal, im Ferienlager, da stand ich vor seiner Türe und musste dringend groß, nachm Laufen, wir Läufer und unser System du, ja egal, eklig, konnte aber nicht bei uns, weil gerade John Disco geputzt hat – ausgelacht hat er mich und ob ich einen an der Klatsche hätte. Wenn ich ihn jetzt noch wegen meiner verschlampten Laufbrille anrufe, dann, ja, Anstalt.
Halt, im Bad hab ich vorhin nicht geschaut… ähm… okay. Danke. Gruss. Gut Nacht.
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Frost
Am 15. Dez 2010, 12:25 Uhr von martin
Ich laufe sehr selten morgens, war schon immer der Abendläufer. Diese Woche ist der Rhythmus schwer durcheinander, jeden Abend ist was. Montag intellektuelle Gespräche in der Roten Kapelle, gestern in Stuttgart-Wests größter WG unscharfes Chilli gegessen, das aber doch saumässig scharf war, danke nochmals für die Einladung, heute nen Geburtstag (Happy Birthday lieber Ussi!), ab morgen schon wieder auflegen (Treff, ab jetzt immer im Transit und im Keller Klub). Da muss man halt mal auch morgens ran.
Auch wenn es Hundstage sind für Läufer. Minus 5 Grad, da holt man das dickste Fleece von 1994 raus, aber gut fürs Ego, zumindest bildet man sich ein hart zu sein. Übrigens Männer, mir sind heute früh ausschließlich laufende Frauen entgegen gekommen. Entweder wart ihr alle schon bei der Arbeit oder die wiederum müssen nix arbeiten, oder ihr seid halt doch Weicheier. Allgemein festzuhalten ist: In diesen Tagen trennt sich die Spreu vom Weizen bzw. den Laufhosen.
Hat schon was morgens, über die Reinsburg runter, durch die gnadenlos leergefegte Königstraße, vereinzelte Läden werden gerade mit Zeugs beliefert, die Azubis müssen die Ware annehmen und schlottern mit den Knien, die Weihnachtsmartkstände schrubben sich frisch für Tag, hier größter Baumkuchen überhaupt, und ab in den Beduinenpark. Da sind noch härtere Jungs und Mädels dabei, haben sich dauerhaft eingenistet, bei Bodenfrost, der Infostand am Pavillon ist schon ab früh morgens offen. Respekt.
Als Läufer durch den Park wird man schon seit einigen Monaten von so manchen Menschen schräg angeschaut, weil die Pro-Fraktion ja auch gerne läuft. Wurde mal in einer Podiumsdiskussionrunde neulich als “sozialdarwinistische” Aktion abgetan, musste ich bissle schmunzeln. Also gucken mich manche Grün-Button-Träger skeptisch an und denken, boah, der isch bestimmt pro und überhaupt voll dafür! Klar, bin ich Pro, Profi-Läufer, aber ansonsten ein halbes Fleischküchle mit einer ganzen Tube Senf.
Na ja, die Parkschützer werden auch immer mehr Pro, also Profi, wie man oben sieht. Clip gerade entdeckt und musste an meinen Lauf heute früh denken. Fand aber gerade keine Aktion statt. Bäume stehen noch, war keiner angekettet.
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Roadrunner 3.0
Am 8. Dez 2010, 14:00 Uhr von martin
Völlig unpassend zum 30. Todestag von John Lennon ein Cartoon-Classic neu interpretiert, gefunden vom Nachbar. Aso, und die Butterbrezel kostet jetzt Eineurofünf!
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Perkins Park Doku
Am 9. Nov 2010, 15:00 Uhr von martin
Letzten Dienstag, meine ekelhaft-legendäre Winterlaufstrecke, Rotenwaldstraße hoch, am Kräherwald entlang, durch den Killesberg, am Feuerbacher Eingang raus, beim Luke´s Tattoo-Studio um die Kurve und dann, das absolute Highlight in den Ferien: am Perkins Park vorbei.
Gerade mal 19:00 Uhr, schieben sich die Massen von beiden Seiten auf den Park zu. Keine 18 oder gerade mal 18, wer weiß das schon, stilmässig irgendwo zwischen Bordell und Abi-Party, Mensch Mädchen, ihr werdet doch krank, viele mit einer Pulle in der Hand, bin ich ihr perfektes Spott-Opfer mit meiner Quacks-der-Bruchpilot-Brille, meinen dämlichen Laufhosen und den blinkenden Reflektoren-Bändern am Bein. Muss mal einen Laufmode-Blog aufmachen, wird herrlich.
“Hopp, Hopp”, wäre noch schön, eher lachen sie mich lauthals aus. Ich weine und renne schnell über die Birkenwald- und Panorama-Straße zurück in die Stadt. Sind eigentlich immer noch Ferien? Dann heute Abend gleich noch mal!
Jut, der Park ist trotzdem eine Nummer für sich, auch wenn er bis auf eine kurze Phase in den 90ern nie mein Stammlokal war. Feiert demnächst 30. Geburtstag, wenn ich nicht ganz falsch liege. Ob dieser kleine Film, auf den uns Leser Andi aufmerksam machte, aus diesem Anlass gedreht wurde, weiß ich nicht.
Aber dass ich das noch erleben darf: Nach über 10 Jahren nachtaktiver Schreibarrbeit endlich mal ein Gesicht zu dem Namen Presinger, dachte schon es handelt sich um ein Phantom. Nicht ganz unsympathisch. Der “Macher” – wie es dem Clip heißt – Björn Boltz sehr motiviert, dazu dramatisch-pathetische Doku-Musik im Hintergrund, den Gästen gefällts, “die geilsten Weiber” sowieso und “ey guck mal die Mädchen an Mann, was isch des?” und “im Perkins Park ist das Beste, dass nicht jeder reinkommt”. Prost. Und Happy Birthday zum 30.
P.S.: Big ups for Haile Gebrselassie, der am Sonntag beim New York Marathon aufgeben musste und prompt danach sein Karriereende erklärte.
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