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Aus der Röhre schieben
Am 12. Jan 2012, 16:56 Uhr von martin
Schätze mal für die werte Leserschaft dürften hauptsächlich die ersten zwei Termine bedeutend sein, wusste wiederum allerdings auch gar nicht, dass Spax noch aktiv ist. Von GZA hab ich erst neulich wieder das zweite Album “Beneath The Surface” ausgegraben. Gutes Ding. Auch wenn es an “Liquid Swords” nicht ran kommt. Sag ich mal so. GZA-Tickets bekommt man ab 19,40 Euro.
Am kommenden Freitag findet in der Röhre noch eine U-Turn statt, Samstag dann Last Dance mit Submission Floor und zweiter Raum mit DJ Micha und Pack. Die U-Turn wechselt im Februar ins Universum und feiert dort zum Auftakt am 10. Februar 12-jähriges Jubiläum.
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Gute Reise und frohe Weißwurst
Am 22. Dez 2011, 11:16 Uhr von martin
Die Woche vor Weihnachten ist einfach die Schönste im ganzen Jahr.
Dienstag 16:00 Uhr: “Willsch nen Bier?” “Komm ist Weihnachten, klar.” Prost. “Lass uns die Steve Lawler Loft Bilder anschauen.” “Okay.” “Lol.”
Mittwoch, 12:30 Uhr: “Wir machen Weißwürste.” “Wollte eigentlich zum Majde Schnitzel essen gehen, aber Weißwürste sind auch cool.” Und jaja, in Bayern nach 11 und so wird man im Rasen der Allianz Arena vom Uli höchstpersönlich einbetoniert.
War limitiert abenteuerlich, weil wir haben keine Küche in der Bürogemeinschaft (Stichwort “Nebenfläche sparen” oder “Also ich brauch keine Küche!”), deswegen haben wir in der wunderschönen Obstschale die mir einst John Disco hinterlassen hat Wasser in der Mikro erhitzt und die Dinger ziehen lassen, aus Papier Teller gefaltet und darauf Senf verteilt. Hatte drei Stück – uggaaggauhuhuh- und jetzt wieder ein Jahr genug von Weißwürsten.
Nicht genug vom Touren haben scheinbar die Fantastischen Vier. Waren die Tage nochmals unterwegs, Abschluss heute Abend in der Schleyerhalle. Vielleicht stand eine hohe Heizkostennachzahlung in der Eifel an oder Smudo braucht ein neues Flugzeug – wer weiß was das schon? Sind wir nicht so garstig, denn bei den Fantas bekommt man traditionell einiges für sei Cäsh in the Täsch. Das Bühnenkonzept sieht schon amtlich aus.
“Nicht nur die 360 Grad Bühne in der Mitte der Hallen sorgt für ein spezielles visuelles Erlebnis, sondern auch die vier fahrbaren LED-Ringe, für die And.Ypsilon eigens ein neues Licht- Programm schrieb. Zusätzlich hat man durch ein ausgeklügeltes Kamerasystem das Gefühl mit den Fantas auf der Bühne zu sein! Näher dran gab es noch nie!” Heureka!
Gibt sogar noch Karten, zumindest kann man online welche bestellen, los geht es ab circa 42 Euro.
Wem das zu groß ist, trotzdem auf so etwas wie Rap steht, kann heute Abend nochmals die Röhre besuchen, traditionelle Chimp-Weihnachtsparty.
Kleiner Trailer:
Sorry, erfahre gerade, dass Konzert ausverkauft ist. Als Trostpreis steigt die Afterparty beim Treff in der Schräglage mit Plan B, DJ Stean und DJ Tease, im Transit dagegen housen Swist, Foffie und Stare. Mehr Rap natürlich wie jeden Donnerstag im Tonstudio, heute Abend mit Änna und D-Nice.
Im Keller Klub donnert Fräulein Eckert zum letzten Mal unter dem Label Herzblut Indie, Rock´n´Roll und 60s raus.
Ab 4. Januar übernehmen die Kaputtraver den Donnerstag im Keller mit der neuen Reihe Frühstart. Mehr dazu dann wenn dann ist.
Bisschen Techno haben wir auch noch…
…aufgelegt von Markus Grund, Laloc & der Renner und Plyone.
Thorsten und ich sind heute oben in der Suite Lounge, unten auf der Mainstage ist Norman der Hummer und im Lager legen Goran und Tobi auf.
Knobeln gerade noch ihr spezielles Hemmann und Kaden Set aus. Gute Reise und frohe Weißwurst.
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The kessel Seggels
Am 5. Okt 2011, 13:04 Uhr von Kollege Geiger
Schon bissle älter und vielleicht auch schon dem ein oder anderen bekannt. Mich hat jetzt erst mein Fotografenfreund Pepe drauf gestoßen. Und wenn Fotografen Fotografen empfehlen, ist’s meistens gut.
James Mollison hat 3 Jahre lang Fans direkt vor Konzerten fotografiert. Und dabei portraitiert, wie sich die Konzertbesucher optisch ihren Idolen nähern. Kennt man ja von Hund und Herrchen. Dass es bei George Michael und seinen Fans aber auch so extrem ist, war mir neu.
Mein erstes Konzert war ja Queen. Hätte man sich damals gut als Freddie Mercury verkleiden können. Hat dann aber doch nur für John Deacon gereicht. Von den Konzertbesuchern gibt’s n Bildband – und ich hab n bissle mit dem Fotografen hin- und hergemailt. Er hat sowas auch mit Affen gemacht, nicht nur mit Marylin Manson. Und auch sonst so: ganz spannende Projekte. Serien sind glaube ich seins.
Er war total nett
am Telefon, ähhhh…im Mailaccount auf die Frage, ob man das mal bloggen darf. Thorsten, der alte Medienwächter, hat mich nämlich schon mal geschimpft als ich dieKoks-Hochzeitsfotos von Kate Moss posten wollte.Aber hey, wir haben das Go aus New York! Na ja, nicht ganz, wollte das nur einmal im Leben sagen dürfen. Aber immerhin aus Venedig, wo James Mollison lebt. Guck Thorsten: „OK, that’s fine, you can take screen grabs from my website.“
Mir fiel dann noch auf, dass man manche von den Leuten nicht nur von Konzerten kennt, sondern auch aus der Stadt…
The Waibilingers. (Fans vor einem Dolly Parton Konzert)
The Amicis (George Michael)
The Parkschützers (Casualties)
The Fashionbloggerinnens (Björk)
The Penthouse-Besuchers (Jennifer Lopez)
The A-Blocks (Madness)
The Leonardsviertels (Missy Elliot)
The Bocklos-Im-Schocken-Bedieners (Morrisey)
The Weh’s (Oasis)
Samstag geh ich zu GusGus, tanzen. Weiss jetzt gar nicht, als was ich mich verkleiden soll: Gus oder Gus?
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(Auch) Kein HipHop Open 2011
Am 7. Apr 2011, 17:04 Uhr von martin
(Da isser wieder, der HipHop-Arm. Und der Achselhaarcontest.)
Nicht so die Boah-jetzt-simmer-aber-überrascht-News wie letztes Jahr, ich hab damit sowieso nicht gerechnet, der Vollständigkeit halber sei aber gesagt, dass auch dieses Jahr kein HipHop Open stattfinden wird, egal ob in Stuttgart oder Mannheim, wie man schon vor rund zwei Wochen auf der Homepage meldete:
“Die Organisatoren des beliebten Festivals HipHop Open Minded haben sich entschieden das diesjährige Jubiläum des HIPHOPOPEN zu verschieben. Die gute Nachricht bleibt, dass das größte HipHop Festival in der Region im Jahr 2012 nun aus langer Hand geplant und vorbereitet werden kann! Es wird bereits mit hochrangigen Bands und Musikern verhandelt!”
Ausrufezeichen! Ich glaubs erst wenn ich die erste Pressemitteilung im Januar 2012 bekomme oder so. Aber die Alternativen sind ja längst mächtig, Frauenfeld mit Snoop Dogg, Roots, Lil Wayne, Cypress Hill und Black Star (!) ist ja quasi um die Ecke, die Reggae-Fans fahren eh zum Summerjam.
Man könnte aber mal das letzte Event vom 18.7.2009 aus dem Header nehmen. Egal, gibt wichtigeres heute, ein Eis zum Beispiel.
Jaja, ich weiß, laut Thorsten ur-ur-alt. Ich kannte es aber bis heute mittag nicht, ist dem Erfinder (?) Wurstblog (geil übrigens) nach zu urteilen vom letztem Sommer. Also alt und nicht ur-alt. So ist das halt mit dem Internet.
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In Concert: Jamiroquai & Dan Le Sac
Am 4. Apr 2011, 17:57 Uhr von martin
(Jamiroquai im Zapata)
Gibt die Woche bestimmt noch 3000 andere tolle Konzerte, die Puhdys spielen auch irgendwann mal die Tage (oder haben schon gespielt), diesen Mittwoch, 6.4. gastiert jedenfalls obiger Flummi in der Porsche-Arena. Zweite Chance für all diejenigen, die Jamiroquai beim kleinen Privat-Konzert im Zapata verpasst haben.
Für die “Rock Dust Light Star Tour” gibt es sogar noch einige Karten ab 47,90 Euro. Boah ey, 47,50 Euro! Jetzt zuschlagen, wer weiß wann die Indianer wieder kommen.
Wer weniger auf Cosmic Girl steht sondern auf nicht ganz alltäglichen Rap ist am Donnerstag hingegen im Universum ganz gut aufgehoben.
Das war ihr Durchbruch in England:
Schräg, intensiv und fipsy, nicht zu verwechseln mit Fips vom FCB. Eintritt leider kein Plan.
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Röhre macht bis mindestens Januar 2012 weiter
Am 30. Mrz 2011, 16:13 Uhr von martin
War ein ziemlicher Alarm Mitte Oktober, als Setzer von der überraschenden, besser gesagt kurzfristigen Kündigung der Röhre auf 31.12.2010 berichtete. Noch überraschender war, dass sowohl Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann und der Leiter des Liegenschaftsamtes nichts von dieser Kündigung wussten. Das Liegenschaftsamt ist der Vermieter der Röhre.
Nach dem Trubel war man um Schadensbegrenzung bemüht und einigte sich darauf, dass man unbefristet mit einer vierwöchigen Kündigungsfrist weitermachen kann, bis die Röhre zwingend wegen S21 weichen muss. Klingt erst mal okay, Susi fands ne super Lösung, ist aber planungstechnisch für Club und gerade für Konzertveranstalter höchst ungünstig. Buchste ungern ne Band für Juli, wenn Ende April die Kündigung reinflattern könnte.
Nun aber gute Nachrichten, wie man im aktuellen LIFT oder gestern in der Stuttgarter Zeitung nachlesen kann. Die Röhre darf jetzt bis 15. Januar 2012 weitermachen – mindestens. “Denn solange die Deutsche Bahn im Zuge der Bauarbeiten zu Stuttgart 21 die Fläche am Wagenburgtunnel nicht benötigt, sollen weiterhin Konzerte und Partys in der Röhre stattfinden. Dies hat die Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann den Betreibern des Clubs vor wenigen Tagen mitgeteilt”, so der StZ-Artikel.
Derzeit wird vom Liegenschaftsamt ein Vertrag ausgearbeitet, der das wasserdicht regelt. Weiterhin hat Eisenmann wohl versprochen, sich im Sommer bei der Bahn über die aktuelle Baulage zu informieren. Eventuell ist dann eine weitere Vertragsverlängerung möglich. Außerdem soll laut StZ dem Live-Club gerade wegen dem Trouble im vergangenen Herbst im Sommer ein paar Euros bei der Miete nachgelassen werden.
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Die Rockwilderer – ein Nachbericht
Am 17. Nov 2010, 16:03 Uhr von martin
Manchmal ist ein knackiger Comment ein eigener Eintrag wert, wie heute z.B. die kurze wie detailverliebte Review von Leserin Katjuscha über das gestrige Konzert von Method Man & Redman im LKA.
Niedrige Frauenquote, erstaunlich viele junge Gesichter, 60% Kiffer (reichte, um passiv leicht angenebelt zu sein). Opening Act: Name verpasst, aber selten sowas Schlechtes gesehen und gehört. Sie wurden auch direkt ausgebuht, nutzte nix, spielten trotzdem ihre fünf Songs (Maria Magdalena! WTF?). Kein Applaus für Scheiße sag ich da.
Ebenfalls Local Support: Smoke and the Walker, mit denen zumindest der Auf-die-Fresse-Faktor stieg und die zumindest optisch etwas mehr Street Credibility vorzuweisen hatten.
Apropos Style-Faktor: der durchschnittliche Stuttgarter Hiphop-Fan ist unter 1,80 groß (freie Sicht für kleine Frauen), hat komische Shirts an, benutzt kaum Deo und hat nen schlechten Haarschnitt (wenn überhaupt).
Als Warm-Upper machten Cilvaringz, Ledr P und ??? jedenfalls nen Mega-Job (die alten Rituale funktionieren doch noch: Put your hands up in the air…).
Die beiden von “America’s most blunted” ließen sich dann noch ne Weile bitten, und ich befürchtete schon, dass sowohl das Publikum als auch die beiden Wu-Tang-Aushängeschilder völlig hinüber wären, aber nach kleineren Startschwierigkeiten muss ich sagen: Sie holen selbst aus der kaputtesten Menge noch das Beste raus: bouncen was das Zeug hält!
Ready Roc, Street Life samt DJ Allah Mathematics zappeln hie und da auch mit, und die alten Männer machen echt ne fette Show. Und so ein “Stuttgart make some noise” funktioniert ja immer. Über allem schwebt der Geist von O.D.B.. Die Erinnerung an alle Verstorbenen hat zwar was von JHV der Hasenzüchter, aber okay – an Guru darf man schon mal erinnern.
Zum Abschluss noch einen kleinen Ausflug in die Geschichte des HipHop: Nachsitzen für alle, die die Jungs am Mic Rapper nennen würden und dann ab an den Merchandising-Stand. Kleine Zeitreise in meine Jugend, auch wenn die Hosen längst nicht mehr so tief hängen. Hat Spaß gemacht!
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