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    IGA Bahn 1993

    Noch ein schönes Zeitdokument: Die Einschienenbahn, die für die Internationale Gartenschau 1993 auf- und danach wieder abgebaut wurde, und die von der Heilbronner Straße bis ins Tal der Rosen fuhr. Mehr zum Killesberg hatten wir schon mal hier.

     
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    Stuttgarts Bahnschätze: Von Zacke, Rumpelstilzchen und Tazzelwurm

    Ein Schmankerl für unseren Eisenbahnfreund Martin, der sich gern auch mal nachts die schönsten Bahnstrecken Deutschlands anschaut. Gerade in Zeiten, wo alle nur über die Bahn schimpfen und um den Bahnhof streiten, ein schöner und nostalgischer Blick auf Stuttgarts Attraktionen auf Schienen – Zacke, Seilbahn und Killesberg-Zügle.

    (Muss man leider direkt auf Youtube gucken.)

     
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    Kessel.TV Ausflugstipps. Heute: Der Killesberg

    In dieser Rubrik hatten wir auch schon länger nichts mehr, und jetzt gleich ein Klassiker: der Killesberg. Genauer der Höhenpark Killesberg, nicht nur seit Jahren, sondern seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stuttgarter.

    Gerade mal bei Wikipedia nachgelesen: Der Park geht tatsächlich auf die Reichsgartenschau 1939 zurück (zu deren Eröffnung wurde übrigens auch die Veranstaltungsgaststätte gebaut, in der sich heute der Perkins Park befindet), in seine heutige, überaus aparte Form wurde er vor allem bei der IGA (Internationale Gartenschau) 1993 gebracht. Damals fuhr die berühmte Panoramabar quer über den Park – ich meine mich dunkel zu erinnern, damit gefahren bin ich glaube ich nie:

    Foto: Vux himself

    Ich besuche den Killesbergpark heute – wie auch vergangenen Sonntag – vor allem wegen des Spielplatzes, wohl flächenmäßig einer der größten wenn nicht der größte in Stuttgart. Immer die Hölle los dort, immer gut um sich Kindernamen anzuhören und die neuesten Väter-Styles zu spotten (Socken in Sandalen sind inzwischen tatsächlich von Trekkingsandalen ohne Socken abgelöst).

    Direkt angrenzend liegen der kleine Streichelzoo mit Ponys und Zwergeseln sowie der Teich mit den berühmten Flamingos und die Milchbar. Die Milchbar ist eine sehr stylische 50s-Location, und ich erinnere mich an eine legendäre Abseits-Modenschau Anfang der 90er dort, wo unser Ken als Model über den Laufsteg stolziert ist. Das waren Zeiten.

    Etwas weiter liegt der beschauliche kleine Jahrmarkt mit Eliszis historischem Jahrmarktstheater. Das sieht alles so putzig aus wie in Disneyland, mit dem Unterschied, dass die ganzen Attraktionen – vom Karussell über die Schiffschaukel bis zur Orgel – Originalteile von Anfang des letzten Jahrhunderts und liebevoll in Stand gehalten sind.

    Im zugehörigen Pavillon gibt es den Sommer über übrigens jeden Mittwoch Swing und Lindy Hop – das würd ich mir doch tatsächlich mal anschauen.

    Oberhalb des Jahrmarkts steht mein persönliches Killesberg-Highlight, der Killesbergturm. Stolze 42 m hoch, lange Wendeltreppe und neben Fernsehturm und Monte Scherbelino eine der besten Aussichten der Stadt. Wer noch nie oben war – hingehen! Lohnt sich! Unbedingt!

    Von dort oben sieht man auch wunderbar ins Tal der Rosen, wo wir vor ein paar Jahren im Sommer gern mal gepicknickt haben. Ein echtes Kleinod, mich hat immer gewundert wie wenig überlaufen das Tal ist und wie entspannt alle Leute dort sind.

    Oberhalb des Tals der Rosen liegt auch noch das Höhencafé Killesberg, und dort vor bestimmt 10 Jahren den Klassiker erlebt: Sonntagnachmittag mit paar Leuten auf die Terrasse gesetzt, Tasse Kaffe bestellt, schwäbische Antwort bekommen: “Auf der Terrasse nur Kännchen”.

    Ein weiteres Highlight ist natürlich die Killesberg-Parkbahn, die einmal quer durch den ganzen Park tuckert, Start- und Zielbahnhof ist beim alten Messegelände. Bis vor wenigen Jahren musste ich jeden Sommer mehrmals ein paar Runden drehen, macht aber auch wirklich Spaß. Die beiden Dampfloks sind von 1950, die Waggons tatsächlich original von 1937/38!

    Obwohl gar nicht so umfangreich lohnt es sich, den Wikipedia-Artikel zu lesen. Und bestimmt lohnt es sich, mal zum Lichterfest zu gehen, aber das hab ich mir bisher nur einmal von Cheffe Oskars Dachterrasse über dem Stereo am Berliner Platz angeguckt. Wie’s vor Ort ist kann man z.B. bei Miss Harrcore nachlesen.

     
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    Linienbus vs. Straßenlaterne

    (Bild VVS)

    Kinoreife Szene, zum Glück kam niemand zu schaden.

    PP Stuttgart / Bus macht sich selbstständig

    Stuttgart-Nord: Ein fahrerloser Linienbus ist am Donnerstag (18.08.2011) gegen 07.30 Uhr die abschüssige Straße Am Kochenhof hinuntergerollt und gegen eine Straßenlaterne geprallt. Der Busfahrer rannte dem Bus hinterher, um ihn anzuhalten. Dabei stürzte er und verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen und die Feuerwehr waren vor Ort.

    Der 35-jährige Fahrer wollte einen technischen Defekt an der Klimaanlage des Busses der Linie 44 an der Endhaltestelle Killesberg beseitigen. Während er sich außerhalb des Busses um die Beseitigung der Störung kümmerte, kam der Bus auf der abschüssigen Straße rückwärts ins Rollen, da der 35-Jährige offenbar die Bremse nicht ausreichend festgestellt hatte.

    Das Fahrzeug querte sechs Fahrstreifen, überrollte eine Warnbarke und prallte gegen eine Straßenlaterne auf dem Gehweg. Dabei wurde die Ölwanne des Fahrzeugs beschädigt. Das ausgelaufene Öl wurde von der Feuerwehr beseitigt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 30 000 Euro geschätzt.

     
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    Königstraße mit 2 Brunnen: 9 Millionen

    Was ist was wert in der Stadt? Dieser Frage ist man im Zuge der “Umstellung des städtischen Haushaltes auf die Doppik (doppelte Buchführung in Konten)” nachgegangen und öffentliche Gründstücke oder Gebäude mit einem Preis versehen, wie man im brandneuen Newsroom nachlesen kann.

    Demnach ist der Killesberg 13 Millionen Euro wert, das Kunstmuseum schlappe 55 Mios, die Königstraße 9 Millionen (aber mit 2 Brunnen, Sackzement!), der Wasen liegt bei 8 und das hoffentlich nicht baldige Zweitliga-Stadion bei 59 Millionen.

    Richtig günstig ist da hingegen der prächtige Galateabrunnen am Eugensplatz. Der wird von Stadt mit 410.000 Euro bilanziert. Wir wollen nun zusammenlegen und den Brunnen als Stagedive-Abflugrampe ins Transit einbauen.

    Alle Preisschilder findet man hier.

     
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    Kleiner Muntermacher: Sicks “Ah Yeah”

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    Grundsolide Haudraufmugge aka “Electro-Rap” aus Stuttgart von der Band Sicks (noch nie zuvor gehört) inklusive Stuttgart-Plätze-Clip. Kanns noch nicht richtig einsortieren, ob mir das gefällt oder nicht. Macht auf jeden Fall wach.

     
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    Perkins Park Doku

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    Letzten Dienstag, meine ekelhaft-legendäre Winterlaufstrecke, Rotenwaldstraße hoch, am Kräherwald entlang, durch den Killesberg, am Feuerbacher Eingang raus, beim Luke´s Tattoo-Studio um die Kurve und dann, das absolute Highlight in den Ferien: am Perkins Park vorbei.

    Gerade mal 19:00 Uhr, schieben sich die Massen von beiden Seiten auf den Park zu. Keine 18 oder gerade mal 18, wer weiß das schon, stilmässig irgendwo zwischen Bordell und Abi-Party, Mensch Mädchen, ihr werdet doch krank, viele mit einer Pulle in der Hand, bin ich ihr perfektes Spott-Opfer mit meiner Quacks-der-Bruchpilot-Brille, meinen dämlichen Laufhosen und den blinkenden Reflektoren-Bändern am Bein. Muss mal einen Laufmode-Blog aufmachen, wird herrlich.

    “Hopp, Hopp”, wäre noch schön, eher lachen sie mich lauthals aus. Ich weine und renne schnell über die Birkenwald- und Panorama-Straße zurück in die Stadt. Sind eigentlich immer noch Ferien? Dann heute Abend gleich noch mal!

    Jut, der Park ist trotzdem eine Nummer für sich, auch wenn er bis auf eine kurze Phase in den 90ern nie mein Stammlokal war. Feiert demnächst 30. Geburtstag, wenn ich nicht ganz falsch liege. Ob dieser kleine Film, auf den uns Leser Andi aufmerksam machte, aus diesem Anlass gedreht wurde, weiß ich nicht.

    Aber dass ich das noch erleben darf: Nach über 10 Jahren nachtaktiver Schreibarrbeit endlich mal ein Gesicht zu dem Namen Presinger, dachte schon es handelt sich um ein Phantom. Nicht ganz unsympathisch. Der “Macher” – wie es dem Clip heißt – Björn Boltz sehr motiviert, dazu dramatisch-pathetische Doku-Musik im Hintergrund, den Gästen gefällts, “die geilsten Weiber” sowieso und “ey guck mal die Mädchen an Mann, was isch des?” und “im Perkins Park ist das Beste, dass nicht jeder reinkommt”. Prost. Und Happy Birthday zum 30.

    P.S.: Big ups for Haile Gebrselassie, der am Sonntag beim New York Marathon aufgeben musste und prompt danach sein Karriereende erklärte.

     
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