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    Nicht bloggen

    Am 10. Jan 2012, 11:00 Uhr von Thorsten W.

    Die Kessel.TV-Kolumne aus dem aktuellen re.flect 06/11:

    Eine alte Blogger-Weisheit, die ich mir gerade ausgedacht habe, lautet: Es gibt viele Gründe zu bloggen, aber es gibt noch mehr Gründe, nicht zu bloggen. Und es stimmt! Genauso wie ein Kolumnist wie etwa der berühmte Joe Bauer dafür bekannt ist, mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen, laufen auch „wir Blogger“ mit offenen Augen durchs Leben. Und schreiben drüber. Oder eben auch nicht.

    Und nicht ohne Grund bekommen auch bei Kessel.TV oft die Artikel am meisten Aufmerksamkeit, die von einem besonderen oder manchmal auch alltäglichen Erlebnis des Bloggers berichten: Martin und ich beim Auftritt von Heidi Klub im Drogeriemarkt, der Außenreporter bei einer Party von Lapp Kabel, ich bei einer Boa-Party, Kollege Geiger beim Saunieren im Osten, der Setzer bei einer Wahlveranstaltung. Nicht selten bekomme ich deshalb von Leuten zu hören, wenn ich sie bei einer Veranstaltung oder in einer besonderen Situation treffe: „Da bloggsch doch bestimmt wieder drüber!“

    Natürlich bieten sich oft Gelegenheiten, ob zufällig, wenn ich eine Gruppe junger Leute auf der Königstraße sehe, die Jump Up tanzen, oder gezielt, wenn ich zu Stuttgart Kaputtraven gehe. Das führt aber auch dazu, und darüber habe ich mich erst neulich mit Kollege Geiger unterhalten, dass wir uns oft dabei ertappen, immer und überall zu gucken, was man jetzt bloggen könnte, wo etwas Lustiges passiert, was man fotografieren könnte. Bei mir geht es sogar so weit, dass ich im Kopf schon die ersten Worte vorformuliere.

    Das führt leider auch dazu, dass man Events oder Anlässe nicht mehr neutral, gelassen und objektiv genießen kann. Alles wird durch die Bloggerbrille gesehen und der Erfolg eines Abends oder eines Tags daran gemessen, ob es etwas zu bloggen gibt.

    Und genau da kommen die Gründe ins Spiel, nicht zu bloggen. Anfang diesen Jahres war ich in Düsseldorf, und ich dachte zuerst, hey, eine Klischée-Stadt aus dem Bilderbuch, das gibt ne gute Geschichte. Dann habe ich mir aber bewusst gesagt: Hey, es gibt nix zu bloggen, ich mache keine Fotos und achte nicht auf Kuriositäten. Gebloggt habe ich dann nicht über Düsseldorf, sondern über die Zugfahrt dorthin. Oder neulich in London – ich habe zwei Jahre vorher schon über einen London-Urlaub geschrieben, da muss ich das jetzt nicht schon wieder tun.

    Manchmal ist es auch schlicht eine Sache von Höflichkeit. Irgendwann haben Martin und ich, während wir beide in verschiedenen Locations aufgelegt haben, hin- und hergechattet, wie wir es oft tun, hey, bei mir noch nix los und bei dir, joa, spiel jetzt mal Conga, dann läuft‘s – eigentlich ganz witzig. Ich hatte die Screenshots vom Handy schon hochgeladen, dann aber gedacht – nee, auch doof sich über den Laden lustig zu machen, in dem man auflegt.

    Oder Kollege Geiger, der war neulich im Riva essen und saß zufällig mit einem Spieler des VfB am gleichen Tisch. War eine super Geschichte, hat er gemeint, hätte man ne Kracher-Geschichte drüber schreiben können. Hat er dann aber nicht, weil der Spieler sehr nett und sympathisch war. Warum sollte man ihn in die Pfanne hauen?

    Natürlich gibt es auch ganz banale Gründe, nicht zu bloggen. Wenn es irgendwo stinklangweilig ist zum Beispiel. Da geh ich irgendwo hin, vielleicht nicht gezielt, um darüber zu schreiben, aber schon mit der Erwartung, dass es was zu erzählen gibt. Und dann ist da einfach nix – ist meistens bei Mode-Events so. Oder der Grund „extra nicht“ – wenn ich zu einer Eröffnung eingeladen werde und der Gastgeber dann meint „schreibsch aber was drüber, gell?“. Äh – nö?

    Und dann natürlich noch nahe liegende Gründe – das meiste, was mit meiner Familie zu tun hat, zum Beispiel. Auch wenn Elternabende, Familienfeste und Verwandte natürlich mehr Geschichten hergeben, als ein einzelner Blog aufnehmen kann.

    Am Ende ist es aber dann doch so: Vielleicht werden so ein paar richtig gute Geschichten nicht geschrieben, aber vielleicht werden auch ein paar richtig überflüssige Geschichten auch nicht geschrieben. Und der Rest füllt dann immer noch einen ganzen Blog.

    Die Kessel.TV-Kolumne aus dem aktuellen re.flect 06/11: Eine alte Blogger-Weisheit, die ich mir gerade ausgedacht habe, lautet: Es gibt viele Gründe zu bloggen, aber es gibt noch mehr Gründe, nicht zu bloggen. Und es stimmt! Genauso wie ein Kolumnist wie etwa der berühmte Joe Bauer dafür bekannt ist, mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen, laufen auch „wir Blogger“ mit offenen Augen durchs Leben. Und schreiben drüber. Oder eben auch nicht. Und nicht ohne Grund bekommen auch bei Kessel.TV oft die Artikel am meisten Aufmerksamkeit, die von einem besonderen oder manchmal auch alltäglichen Erlebnis des Bloggers berichten: Martin und ich beim Auftritt von Heidi Klub im Drogeriemarkt, der Außenreporter bei einer Party von Lapp Kabel, ich bei einer Boa-Party, Kollege Geiger beim Saunieren im Osten, der Setzer bei einer Wahlveranstaltung. Nicht selten bekomme ich deshalb von Leuten zu hören, wenn ich sie bei einer Veranstaltung oder in einer besonderen Situation treffe: „Da bloggsch doch bestimmt wieder drüber!“ Natürlich bieten sich oft Gelegenheiten, ob zufällig, wenn ich eine Gruppe junger Leute auf der Königstraße sehe, die Jump Up tanzen, oder gezielt, wenn ich zu Stuttgart Kaputtraven gehe. Das führt aber auch dazu, und darüber habe ich mich erst neulich mit Kollege Geiger unterhalten, dass wir uns oft dabei ertappen, immer und überall zu gucken, was man jetzt bloggen könnte, wo etwas Lustiges passiert, was man fotografieren könnte. Bei mir geht es sogar so weit, dass ich im Kopf schon die ersten Worte vorformuliere. Das führt leider auch dazu, dass man Events oder Anlässe nicht mehr neutral, gelassen und objektiv genießen kann. Alles wird durch die Bloggerbrille gesehen und der Erfolg eines Abends oder eines Tags daran gemessen, ob es etwas zu bloggen gibt. Und genau da kommen die Gründe ins Spiel, nicht zu bloggen. Anfang diesen Jahres war ich in Düsseldorf, und ich dachte zuerst, hey, eine Klischée-Stadt aus dem Bilderbuch, das gibt ne gute Geschichte. Dann habe ich mir aber bewusst gesagt: Hey, es gibt nix zu bloggen, ich mache keine Fotos und achte nicht auf Kuriositäten. Gebloggt habe ich dann nicht über Düsseldorf, sondern über die Zugfahrt dorthin. Oder neulich in London - ich habe zwei Jahre vorher schon über einen London-Urlaub geschrieben, da muss ich das jetzt nicht schon wieder tun. Manchmal ist es auch schlicht eine Sache von Höflichkeit. Irgendwann haben Martin und ich, während wir beide in verschiedenen Locations aufgelegt haben, hin- und hergechattet, wie wir es oft tun, hey, bei mir noch nix los und bei dir, joa, spiel jetzt mal Conga, dann läuft‘s - eigentlich ganz witzig. Ich hatte die Screenshots vom Handy schon hochgeladen, dann aber gedacht - nee, auch doof sich über den Laden lustig zu machen, in dem man auflegt. Oder Kollege Geiger, der war neulich im Riva essen und saß zufällig mit einem Spieler des VfB am gleichen Tisch. War eine super Geschichte, hat er gemeint, hätte man ne Kracher-Geschichte drüber schreiben können. Hat er dann aber nicht, weil der Spieler sehr nett und sympathisch war. Warum sollte man ihn in die Pfanne hauen? Natürlich gibt es auch ganz banale Gründe, nicht zu bloggen. Wenn es irgendwo stinklangweilig ist zum Beispiel. Da geh ich irgendwo hin, vielleicht nicht gezielt, um darüber zu schreiben, aber schon mit der Erwartung, dass es was zu erzählen gibt. Und dann ist da einfach nix – ist meistens bei Mode-Events so. Oder der Grund „extra nicht“ - wenn ich zu einer Eröffnung eingeladen werde und der Gastgeber dann meint „schreibsch aber was drüber, gell?“. Äh - nö? Und dann natürlich noch nahe liegende Gründe - das meiste, was mit meiner Familie zu tun hat, zum Beispiel. Auch wenn Elternabende, Familienfeste und Verwandte natürlich mehr Geschichten hergeben, als ein einzelner Blog aufnehmen kann. Am Ende ist es aber dann doch so: Vielleicht werden so ein paar richtig gute Geschichten nicht geschrieben, aber vielleicht werden auch ein paar richtig überflüssige Geschichten auch nicht geschrieben. Und der Rest füllt dann immer noch einen ganzen Blog.

     
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    Der Blog

    Am 30. Aug 2011, 12:00 Uhr von martin

    Yo! Gestern früh einen interessanten Text gelesen über die (tolerante) Internetgemeinde, die sich teilweise kräftig darüber mokiert, wenn man „der Blog“ sagt. Der Eintrag hat mir gefallen. Weil: Heißt auch der Blog. Hab noch nie verstanden, was dieser „das Blog“-Quatsch soll.

    Zum ersten Mal nach drei Jahren sieht der Blog ab heute ein bisschen anders aus. Wollten wir schon vor ewig und drei Tagen machen und hätte spätestens zum 3-jährigen Jubiläum laufen sollen, aber so ist es halt. Dauert manchmal alles etwas länger, weil wir da eben auch auf bestimmte Leute angewiesen sind in der Hoffnung, dass sie etwas Zeit für uns investieren können.

    Hauptmotoren war dieses mal unser Raps-Mischi plus sein Buddy Dominik vom URBAN PROPAGANDA-Wordpress-Verschönerungs-Kader. Der neue Header ist von meinem alten Freund Willy von Frischvergiftung. Ich steh immer noch auf den Collagen-Style und deswegen ist der Header so. Drei dicke Dankeschöns an dieser Stelle. Und keine Sorge: Krupa ist nicht von Irene weggefegt oder von unserem Server verschluckt worden, den er im Januar so großartig gerettet hat, sondern randvoll mit Arbeit. Sogar im Sommer. Unglaublich.

    Ansonsten gibt es von meiner Seite nichts groß zu sagen, erklärt sich von alleine. Alles bisschen straffer organisiert, der Parkett ist jetzt halt im „Kolonialstilholz“, wie der Setzer neulich meinte, nach dem ersten Post bockelt eine Highlight-Box und Thorsten erfüllen wir endlich seinen langjährigen Traum von einem „internen Tumblr“. Glumb.TV (siehe Menüleiste) ist unser Monte Scherbolino, ein Internet-Trümmerhaufen, ein Online-Müllberg, ein Grüner Heiner, ein Abstellplatz für Kurioses, Clips, Pics und Titten. Ein Blog im Blog, die Artikel erscheinen nur dort und nicht auf der Hauptseite. Dafür gönne ich mir vielleicht noch ein Tatort-Button, aber das weiß ich noch nicht genau.

    Aight. Das muss jetzt wieder drei Jahre lang halten, Minimum. Danke für die Aufmerksamkeit, einen schönen Resttag sagt man glaub um diese Uhrzeit.

    P.S.: Thorsten ist schwanger. Von Jay-Z!

    Yo! Gestern früh einen interessanten Text gelesen über die (tolerante) Internetgemeinde, die sich teilweise kräftig darüber mokiert, wenn man „der Blog“ sagt. Der Eintrag hat mir gefallen. Weil: Heißt auch der Blog. Hab noch nie verstanden, was dieser „das Blog“-Quatsch soll. Zum ersten Mal nach drei Jahren sieht der Blog ab heute ein bisschen anders aus. Wollten wir schon vor ewig und drei Tagen machen und hätte spätestens zum 3-jährigen Jubiläum laufen sollen, aber so ist es halt. Dauert manchmal alles etwas länger, weil wir da eben auch auf bestimmte Leute angewiesen sind in der Hoffnung, dass sie etwas Zeit für uns investieren können. Hauptmotoren war dieses mal unser Raps-Mischi plus sein Buddy Dominik vom URBAN PROPAGANDA-Wordpress-Verschönerungs-Kader. Der neue Header ist von meinem alten Freund Willy von Frischvergiftung. Ich steh immer noch auf den Collagen-Style und deswegen ist der Header so. Drei dicke Dankeschöns an dieser Stelle. Und keine Sorge: Krupa ist nicht von Irene weggefegt oder von unserem Server verschluckt worden, den er im Januar so großartig gerettet hat, sondern randvoll mit Arbeit. Sogar im Sommer. Unglaublich. Ansonsten gibt es von meiner Seite nichts groß zu sagen, erklärt sich von alleine. Alles bisschen straffer organisiert, der Parkett ist jetzt halt im „Kolonialstilholz“, wie der Setzer neulich meinte, nach dem ersten Post bockelt eine Highlight-Box und Thorsten erfüllen wir endlich seinen langjährigen Traum von einem „internen Tumblr“. Glumb.TV (siehe Menüleiste) ist unser Monte Scherbolino, ein Internet-Trümmerhaufen, ein Online-Müllberg, ein Grüner Heiner, ein Abstellplatz für Kurioses, Clips, Pics und Titten. Ein Blog im Blog, die Artikel erscheinen nur dort und nicht auf der Hauptseite. Dafür gönne ich mir vielleicht noch ein Tatort-Button, aber das weiß ich noch nicht genau. Aight. Das muss jetzt wieder drei Jahre lang halten, Minimum. Danke für die Aufmerksamkeit, einen schönen Resttag sagt man glaub um diese Uhrzeit. P.S.: Thorsten ist schwanger. Von Jay-Z!

     
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    Kessel.TV Urlaub 2011

    Am 8. Aug 2011, 16:38 Uhr von Thorsten W.

    Bild: GQ / yacht island design

    Schon in den letzten beiden Jahren hab ich hier die Ziele für den Kessel.TV-Jahresurlaub vorgestellt: 2009 haben wir uns Body-Modifications gegönnt, 2010 waren wir in einem abgefahrenen Hotel auf nem Hochhaus. Leider find ich die beiden Artikel nicht mehr, verdammt. Aber egal.

    In diesem Jahr möchten wir etwas mobiler sein und haben uns bei Yacht Island Design ein Boot bestellt – steigende Werbeeinnahmen und cleveres Wetten auf den Dax machen’s möglich. Die haben schon die “The Streets of Monaco” (Bild oben) und die “Tropical Island Paradise” entwickelt, wie die GQ berichtet.

    Wir haben uns natürlich die “The Kessel of Stuttgart” bauen lassen mit Killesberg und Weinsteige auf dem Oberdeck, dem Schlossplatz unten und dem Max-Eyth-See in Originalgröße am Heck. Im Untergeschoss wird die Maik-Franz-Lounge eingerichtet, wo der Pate und David Puentez (was macht der eigentlich?) abwechselnd 24 Stunden am Tag auflegen.

    An der Stelle wollten wir eigentlich einen eigenen Durchgangsbahnhof haben, aber der wäre leider doppelt so teuer geworden wie geplant. Das Geld haben wir dann für eine Schnapsbar für Martin, ein zweigeschossiges Ankleidezimmer für Jana, eine Konzerthalle für 5000 Leute für Setzer, eine Fußballreporterkabine für den Außenreporter, eine sächsische Sauna für Kollege Geiger, eine Nachbildung der Bronx für Mischi und einen Rollerstellplatz für mich ausgegeben. Auch gut.

    Bild: GQ / yacht island design Schon in den letzten beiden Jahren hab ich hier die Ziele für den Kessel.TV-Jahresurlaub vorgestellt: 2009 haben wir uns Body-Modifications gegönnt, 2010 waren wir in einem abgefahrenen Hotel auf nem Hochhaus. Leider find ich die beiden Artikel nicht mehr, verdammt. Aber egal. In diesem Jahr möchten wir etwas mobiler sein und haben uns bei Yacht Island Design ein Boot bestellt - steigende Werbeeinnahmen und cleveres Wetten auf den Dax machen's möglich. Die haben schon die "The Streets of Monaco" (Bild oben) und die "Tropical Island Paradise" entwickelt, wie die GQ berichtet. Wir haben uns natürlich die "The Kessel of Stuttgart" bauen lassen mit Killesberg und Weinsteige auf dem Oberdeck, dem Schlossplatz unten und dem Max-Eyth-See in Originalgröße am Heck. Im Untergeschoss wird die Maik-Franz-Lounge eingerichtet, wo der Pate und David Puentez (was macht der eigentlich?) abwechselnd 24 Stunden am Tag auflegen. An der Stelle wollten wir eigentlich einen eigenen Durchgangsbahnhof haben, aber der wäre leider doppelt so teuer geworden wie geplant. Das Geld haben wir dann für eine Schnapsbar für Martin, ein zweigeschossiges Ankleidezimmer für Jana, eine Konzerthalle für 5000 Leute für Setzer, eine Fußballreporterkabine für den Außenreporter, eine sächsische Sauna für Kollege Geiger, eine Nachbildung der Bronx für Mischi und einen Rollerstellplatz für mich ausgegeben. Auch gut.

     
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    Best Of 2011: Drei Jahre KTV Review von Afro-Dieter

    Am 2. Aug 2011, 14:00 Uhr von martin

    Letztes Jahr berichtete er vom Southside, nun über unsere Jubiläumslesung im Transit: Afro-Dieter. Bisschen spät, schon wieder knapp zwei Wochen her, aber den hervorragenden, ziemlich langen Text möchten wir euch nicht vorenthalten.

    Neapolitanischer Strassenverkauf vor meinem Hotel am Bahnhof, kurz vor halb eins nachts, 26 Grad und leicht auffrischender Wind. Ich habe aus einer Vier- eine Zweieinhalb-Tage Reise gemacht, um den Geburtstag eines guten Freundes zu erwischen. Dummerweise zwingt mich der Rückflug, auf das Sonnenterrassen-Frühstück mit fantastischem Blick über die erwachende, charmant verkommene Stadt zu verzichten. Aber mit leerem Magen schlafen und fliegen ist wie mit ohne Hose im Bus und alle schauen dich komisch an: nicht gut.

    Also steh ich nachts noch an der Kreuzung, warte auf einen Burger und wippe angetrunken zu “My sharona”, das gerade aus dem Weltempfänger dröhnt und mich an 90er Filme mit Winona Ryder erinnert.

    Als eine von weitem aufreizende und von nahem nicht mehr so hübsche Transsexuelle auf den Stand stürmt und viel zu arg mittanzt, versuch ich noch charmant vorbei zu schauen. Doch nachdem sie kurz darauf untenrum blank zieht, propellert und meine Aufmerksamkeit sucht, hole ich mein Handy aus der Tasche und schreibe hochkonzentriert gelangweilt eine SMS. Das hält Sie jedoch nicht davon ab, mich mit bassigem italienisch verbal auszuziehen.

    Ich verfluche den theatralischen Burger-Bau-Prozess und denke an Flucht. Die Putze des Strassenstand überredet Lola, sich wieder halbwegs anzuziehen, was bei dem aktuell abreizenden Modeverständnis immer noch nackt wäre. Die Situation entspannt sich, und ich habe die Chance, aus der Geschichte mit mangelnden Sprachkenntnissen und fordernder Verlobten rauszukommen.

    Einen Handkuss bekomm ich trotzdem. Und einen widerlichen Burger, dessen Einzelheiten noch vor dem Hoteleingang im Müll landen. Unter diesem Eindruck schlafe ich ein, wache sofort wieder auf, fliege heim, arbeite in Trance und erscheine apathisch bei Bernd zum Duschen.

    Kurz mal für 20 Minuten wach, Cuba Libre im einem Liter Plastikglas und auf in die Stadt. Vorm Transit wartet schon das Geburtstagskind, verkörpert in zwei Stuttgarter DJs, nebenberuflich in einer Fernsehanstalt mit viel Text beschäftigt.

    Nach Betreten vom Transit alles wie gewohnt. Viele nette und laute Menschen, trotz 15 Grad Aussentemperatur und Regen bildet sich ein Eigenklima. Nur die Musik fehlt, obwohl DJ Emilio an den Reglern steht. Doch heute ist er mal nur Nachbar und Erfüllungsgehilfe, der milde Texte mit musikalischen Einspielern würzt.

    Denn oben auf der improvisierten Bühne, wo sonst das Publikum den Lapdance probt, präsentieren sich die N’sync des Stuttgarter Internetautoren, die Otti Fischers der Kleinstadt-Humoristen und die Sascha Lobos der Internetrebellen. Bunt gemischt wie die S-Bahn Sonntag morgens um halb sieben.

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    Letztes Jahr berichtete er vom Southside, nun über unsere Jubiläumslesung im Transit: Afro-Dieter. Bisschen spät, schon wieder knapp zwei Wochen her, aber den hervorragenden, ziemlich langen Text möchten wir euch nicht vorenthalten. Neapolitanischer Strassenverkauf vor meinem Hotel am Bahnhof, kurz vor halb eins nachts, 26 Grad und leicht auffrischender Wind. Ich habe aus einer Vier- eine Zweieinhalb-Tage Reise gemacht, um den Geburtstag eines guten Freundes zu erwischen. Dummerweise zwingt mich der Rückflug, auf das Sonnenterrassen-Frühstück mit fantastischem Blick über die erwachende, charmant verkommene Stadt zu verzichten. Aber mit leerem Magen schlafen und fliegen ist wie mit ohne Hose im Bus und alle schauen dich komisch an: nicht gut. Also steh ich nachts noch an der Kreuzung, warte auf einen Burger und wippe angetrunken zu "My sharona", das gerade aus dem Weltempfänger dröhnt und mich an 90er Filme mit Winona Ryder erinnert. Als eine von weitem aufreizende und von nahem nicht mehr so hübsche Transsexuelle auf den Stand stürmt und viel zu arg mittanzt, versuch ich noch charmant vorbei zu schauen. Doch nachdem sie kurz darauf untenrum blank zieht, propellert und meine Aufmerksamkeit sucht, hole ich mein Handy aus der Tasche und schreibe hochkonzentriert gelangweilt eine SMS. Das hält Sie jedoch nicht davon ab, mich mit bassigem italienisch verbal auszuziehen. Ich verfluche den theatralischen Burger-Bau-Prozess und denke an Flucht. Die Putze des Strassenstand überredet Lola, sich wieder halbwegs anzuziehen, was bei dem aktuell abreizenden Modeverständnis immer noch nackt wäre. Die Situation entspannt sich, und ich habe die Chance, aus der Geschichte mit mangelnden Sprachkenntnissen und fordernder Verlobten rauszukommen. Einen Handkuss bekomm ich trotzdem. Und einen widerlichen Burger, dessen Einzelheiten noch vor dem Hoteleingang im Müll landen. Unter diesem Eindruck schlafe ich ein, wache sofort wieder auf, fliege heim, arbeite in Trance und erscheine apathisch bei Bernd zum Duschen. Kurz mal für 20 Minuten wach, Cuba Libre im einem Liter Plastikglas und auf in die Stadt. Vorm Transit wartet schon das Geburtstagskind, verkörpert in zwei Stuttgarter DJs, nebenberuflich in einer Fernsehanstalt mit viel Text beschäftigt. Nach Betreten vom Transit alles wie gewohnt. Viele nette und laute Menschen, trotz 15 Grad Aussentemperatur und Regen bildet sich ein Eigenklima. Nur die Musik fehlt, obwohl DJ Emilio an den Reglern steht. Doch heute ist er mal nur Nachbar und Erfüllungsgehilfe, der milde Texte mit musikalischen Einspielern würzt. Denn oben auf der improvisierten Bühne, wo sonst das Publikum den Lapdance probt, präsentieren sich die N'sync des Stuttgarter Internetautoren, die Otti Fischers der Kleinstadt-Humoristen und die Sascha Lobos der Internetrebellen. Bunt gemischt wie die S-Bahn Sonntag morgens um halb sieben. Zu linker Hand der Bühne hält sich ein adrett gekleideter Mann Ende 20 dezent im Hintergrund. Mitte der 70er war die Hecke auf seiner Oberlippe das Must des selbstbestimmten Mannes. Er hat den wiederkehrenden Zahn der Zeit erkannt. Mit der selben Zuversicht präsentiert er eloquent und souverän seine Auffassung von Big-City-Hype-Raven mit Paul Kalkbrenner, der gefangen zwischen Umsatzerwartungen und Massenhysterie bodenständige Entscheidungen trifft. Als Aussenreporter ist er auch Schöpfer von grandiosen Worten wie „Schnappatmung, Gaumen-Liebe und Nahschämen“. Musikalisch ist er augenscheinlich auf A-ha hängen geblieben. Da fällt es selbst den Emos noch schwer, das zu respektieren. An anderer Stelle wirft er bei der Berichterstattung zu einem Boxkampf mehrmals mutig die N-Bombe. Fast schon zu oft, ich überlege ernsthaft, die Freundschaft zwei Minuten ruhen zu lassen, doch die Implementierung von Hamburger Unterweltgrößen in Texten rechtfertigt viel. Allerdings ist die Namensnennung mittlerweile gerichtlich verboten. Und N###-K#### setzt sich auch schon mal in den Flieger, um das Verbot durchzusetzen - wenn ihm jemand den Link des Stream-Mitschnitt zukommen lässt ;). Rechts neben dem vorgenannten Autor hat einer der Hauptredner und Gründungsmitglied Platz genommen. Nach kurzem Warmwerden mit der Tatsache, dass ca. 150 Augen auf ihn gerichtet sind, fährt er routiniert sein Begrüßungsprogramm an die Unterstützer und an die Location ab, in der er normalerweise mit weniger Worten an den 1210ern steht. Die Erfahrungen aus dem Nachtleben beeinflussen auch seinen ersten Text, viel Party, viel Alkohol, viel Sport, bauliche Veränderungen seiner Heimatstadt. Etwas verloren und ausgebrannt findet er sich Ikarusmäßig an umgebauten und unbekannten Plätzen einer altbekannten Stadt, führt Selbstgespräche mit sich sowie Beistehenden und stellt Liebespärchen hinterher. Völlig bodenständig also, aber mit viel Tiefsinn. Dazu der Einspieler „Alkohol“ ("Immer wenn ich traurig bin... Alkohol!") von den Krähen, anscheinend Legenden aus Stuttgart. Seinem zweiten Beitrag zufolge gab es in Stuttgart eine Preisverleihung für talentierte Musiker, Komet oder so. Die zwei von KTV durften zwar nicht entscheiden, aber verleihen. Einprägsamer waren jedoch die Running-Gags der anwesenden B-Prominenz, die mit den Entwicklungsdifferenzen diverser Kindheiten zu tun hatten. Im Grunde war die Frage, wer damals zu leicht oder zu fett für den Stuhl im Planetarium war wichtiger als Gewinner jeglicher Awards. Und da der mit den Dreads und dem roten Bart, der zwei Plätze weiter rechts sitzt, wohl nicht gewonnen hat, kann man offensichtlich auch nicht von Vetterleswirtschaft sprechen. Oder gerade doch? Auf jeden Fall sitzt da, aus welchen Gründen auch immer, ein recht erfolgreicher Musiker (Video auf MTV), stadtbekannter Musik-Kritiker und Freund der geschwärzten Wörter. Daher mir auch gleich sympathisch. Energisch haut er mit ausdrucksstarken Worten auf den Tisch, beschönt nichts, kratzt am Glanz der örtlichen Fussballhelden und lokalpatriotischen Seifenblase. Da wird gef##, gevö## und viel gek###. Er verweist auf die Nutzlosigkeit der "Meine-Stadt-f##-deine-Stadt"-Nummer und hebt die Leute hoch, die diese bewohnbar machen, die unscheinbaren Nebenrollen, die Aggro-Prolls, die nett sein können und die Glamourgirls, die auch mal hart stinken. Potentiell reaktionär und subversiv bekommt auch die herrschende sowie abgewählte Macht ihr Fett weg, ein Rundumschlag, den die meisten schon länger verdienen. Guter rechter Haken, gefällt mir! Deutlich gewählter und gelassener präsentiert sein linker Nebensitzer, seine Zeichens gutgekleidetes und hart-tätowiertes Gründungsmitglied, seine DJ-Erlebnisse bei Musikwünschen. Geht wohl jeder eigen mit um, er ist eigentlich eher der gute Bulle am DJ Pult. Doch wenn man mit dem eigenen Feindbild verglichen wird, kann der Krug auch mal vorzeitig brechen. Er bleibt wohl eher cool, andere DJs würden da schon mal mit unverhältnismäßiger Gewalt rausschmeissen lassen. Dahin wo es weh tut geht der Autor auch bei seinem nächsten Augenzeugenbericht: Die Actually- und Wannabe-Upper-Class hatte zum Tanz im Porsche Museum geladen. Pflichtbewusst und bestmöglich angezogen wirft er sich in den Cocktail von teurem Champagner, billigen Kleidern, falschen Titten und hohlen Worten. Mit einer feinen Brise an Sarkasmus und Selbstironie beschreibt er Schein und Sein der in die Jahre gekommene Szene, berechnet den Weißhemdenanteil und schätzt selbstbewusst die vorhandenen Berufsstände ein, bleibt dabei jedoch immer knapp über der Gürtellinie. Die beliebte Gürtellinie visiert ein anderer Aufschreiber und Vorleser an: Mir bisher nur als gut-gelaunter Vespa-Verfechter bekannt, hat der Geiger seit kurzem bei der Party- und Turnschuhbild angeheuert. Musikalisch ist irgendwo zwischen Van Halen und allem, was so läuft, angesiedelt – spässle, gell. Das wirksame Motto „Sex sells“ hat nicht nur bei den fuckingBed-Partys funktioniert, das verkauft sich auch bei seiner Beschreibung von verrucht/verwerflichen Sauna-Praktiken in Nachbarbundesländern. Sauna ist nicht so mein Fall, bekomme da einige schlimmer Bilder vor Augen, bin aber basserstaunt, was man sich da alles für Mottos einfallen lässt: Mittelalter, Fasching und 70er Disco zum Soundtrack von EAV und Co. In der Sauna. Aber wie zum Teufel sahen nackte Leute im Mittelalter aus? Klingt nach Selbstgeißelung, muss das nicht unbedingt erlebt haben. Doch je mehr Fäkalwörter und Schmutzigkeiten durch die Mikros gepresst werden, desto mehr Leben kommt in die Bude. Schon ganz am Anfang der Vorlesung werden Blumen und eine Flasche Klarer ans Pult geliefert, die Stammkundschaft sowie Fankurve ist treu und dankbar. Der Geburtstagskuchen hat Geschmack und wird sozial im Raum verteilt, auch der Slivo wird nicht groß eingelagert. Dieses Glückseligkeit-Sprungbrett nutzt jemand, der bis dato für mich visuell nicht zuzuordnen war. Saß brav in der Ecke, hat nicht groß geredet, aber auch nicht serviert oder Flaschen abgeräumt. Als sich kristallisiert, dass der Berlinmäßig-gutaussehende, hörbar unschwäbische Ex-Lift-Praktikant war und extra aus Berlin angereiste, brannte Jubel auf: Es ist der junge Herr, der einst mit Cosimo in die Hauptstadt fuhr. So konnte sich der Magie seines Erlebnisses keiner entziehen. Die unglaubliche Reise einer Schicksalsgemeinschaft von Stuttgart nach Berlin in einem Sozialkarussell voller Popgrößen und Straßenphilosophen klingt fast schon unwirklich manipuliert. Der Hörer bekommt ungeahnte Einblicke in noch ungeahntere seelische Abgründe, ähnlich der ersten S-Bahn Sonntag früh, bloß mit mehr Text. Weise Worte, dunkle Phantasien und entwaffnende Blöße, man weiß nicht genau, ob man weinen oder lachen soll - unbewegt bleibt hier keiner sitzen. Und obwohl der Berliner noch eiskalt am Hans-Im-Glück-Brunnen über selbigen und seine Besucher ablästert, wird sein Bericht das absolute Highlight der Show, perfekt geschrieben, noch besser vorgetragen mit beachtlicher Imitations-Talenten. Frenetischer Jubel, standing ovations (die meisten hatte eh keinen Sitzplatz). Nach dem Höhepunkt der Schreibleistungen springt noch geschickt ein Hip-Hop-Artist auf die Welle, heißt Schwarz, ist weiß, kann gut rappen und trifft mit seiner Stuttgart-Hymne punktgenau ins Herz vom Publikum. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=UVT60fJws64[/youtube] Eigentlich warte ich jetzt nur noch auf die Rückkehr von Gottschalk und die Luftballons, die von der Decke regnen. Stattdessen tritt Cutmaster Crupa in Aktion, verantwortlich für den technischen Support und Netzwerk-Kram, bei denen die andern soviel Ahnung haben wie ich von Thermodynamik. Aus dieser Position heraus fängt er das ganze Jahr über die besten Google-Suchanfragen ab, dokumentiert, was verlorene Seelen durch das Netz geistern und bei KTV aufschlagen lässt. Wir klären, wann man am besten nachts die besoffenen Weiber abgrätschen kann, erfahren den DJ-Namen, den keiner hat, lernen, aus was Jutesäcke gemacht sind und fragen uns, wie man die Geister, die man rief, wieder los wird. Dann kommen endlich meine Luftballons von der Decke, Gottschalk gratuliert den Autoren, Lesern, dem Blog und allen, die eingeschaltet haben zum Geburtstag. Vergnügt und unterhalten schnappt man draussen etwas Luft oder 2-3 Kurze. Der nächste Birtday-Plan „Rollerausfahrt“ muss leider wetterbedingt verschoben werden, daher Samstag abends dann direkt ins WuF. Bin dort allerdings nicht der Einzige. Ohne Türsteherschmeicheleien oder DJ-Kumpels geht ab 01:00 nichts mehr. Zwischenzeitlich muss sogar der Zugang von EG zu OG gesperrt werden, voll Loveparademäßig. Musik super, Anlage neu und Dauer-Hüpfen mit guten Leuten is jeden Verzicht wert – man siehts den Leuten an, die aufs Klo und jetzt an der Treppe warten mussten. Irgendwann um Fünf geht das Licht im Club an und bei den meisten im Kopf aus. Völlig zurecht, so ein Blog wird ja nur einmal Drei. Nächstes Jahr dann mit Charity-Gala in der Schleyerhalle. Oder wahlweise Porsche-Arena, hängt noch von den Verhandlungen mit den Öffentlich Rechtlichen ab. Und natürlich von euch / uns. Ohne Schreiber keine Leser, ohne Comments kein Zwopunktnull. Happy Birthday! Video streaming by Ustream

     
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    Danke, Blumen & Kuchen

    Am 21. Jul 2011, 16:00 Uhr von martin

    Möchte zu gestern Abend nicht mehr viel sagen, außer:

    Danke an Ante für die Blumen und die Flasche Slivo…

     

    …die pünktlich zum Lesebeginn um 21 Uhr vom Fleurop-Mann überbracht wurden. Nicht weniger überrascht waren wir bei der feierlichen Übergabe des unglaublich leckeren Schokokuchens von meiner Freundin.

    Ein riesiges Dankeschön an Euch, die weltbesten Gäste und Leser, für die fantastische Stimmung trotz Hitze und Mief und natürlich auch an die eisernen Streamgucker (44 an der Zahl, mehr als beim Frauenfußball meinte Krupa).

    Big Up an Anlagen-Faris für die Technik.

    La Ola für die Transit-Boys Janusch, Benni & Heiko (und Locke, gestern leider nicht da), wir sehen uns später.

    Küsschen für Nachbar Emil für Musik und Skits.

    Dicke Rap-Umarmung an Schwarz von Black´n´Proud für seine Performance von “Den Namen nicht mal sagen”.

    Lauter Applaus für Moritz Drung, der extra aus Berlin heruntergefahren ist, um seinen Cosimo-Text vorzulesen.

    Und jetzt, Trommelwirbel, Feuerwerk und Wetten dass?!-Klatschen für alle, die das Ding hier am Laufen halten: My main man Thorsten, Kutmaster Krupa, der Synthax-Aussi, Louis-Jana, Schwarze-Cola-Setzer, Aufguss-Geiger, Raps-Mischi und natürlich meine einzigartige Schwester Klüdi.

    Und wie Krupa schon durchgesagt hat: Nächstes Jahr Schleyerhalle, VVK startet heute, VIP-Tickets (inklusive Garderobe) zum Schnäppchen-Preis von 150 Euro bei allen bekannten VVK-Stellen wie Eventim oder U-Bahn-Haltestelle Wilhelm-Geiger-Platz.

    Bin raus. Am Bärensee soll es wohl junge Leute geben. Geh ich mal überprüfen.

    Möchte zu gestern Abend nicht mehr viel sagen, außer: Danke an Ante für die Blumen und die Flasche Slivo...   ...die pünktlich zum Lesebeginn um 21 Uhr vom Fleurop-Mann überbracht wurden. Nicht weniger überrascht waren wir bei der feierlichen Übergabe des unglaublich leckeren Schokokuchens von meiner Freundin. Ein riesiges Dankeschön an Euch, die weltbesten Gäste und Leser, für die fantastische Stimmung trotz Hitze und Mief und natürlich auch an die eisernen Streamgucker (44 an der Zahl, mehr als beim Frauenfußball meinte Krupa). Big Up an Anlagen-Faris für die Technik. La Ola für die Transit-Boys Janusch, Benni & Heiko (und Locke, gestern leider nicht da), wir sehen uns später. Küsschen für Nachbar Emil für Musik und Skits. Dicke Rap-Umarmung an Schwarz von Black´n´Proud für seine Performance von "Den Namen nicht mal sagen". Lauter Applaus für Moritz Drung, der extra aus Berlin heruntergefahren ist, um seinen Cosimo-Text vorzulesen. Und jetzt, Trommelwirbel, Feuerwerk und Wetten dass?!-Klatschen für alle, die das Ding hier am Laufen halten: My main man Thorsten, Kutmaster Krupa, der Synthax-Aussi, Louis-Jana, Schwarze-Cola-Setzer, Aufguss-Geiger, Raps-Mischi und natürlich meine einzigartige Schwester Klüdi. Und wie Krupa schon durchgesagt hat: Nächstes Jahr Schleyerhalle, VVK startet heute, VIP-Tickets (inklusive Garderobe) zum Schnäppchen-Preis von 150 Euro bei allen bekannten VVK-Stellen wie Eventim oder U-Bahn-Haltestelle Wilhelm-Geiger-Platz. Bin raus. Am Bärensee soll es wohl junge Leute geben. Geh ich mal überprüfen.

     
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    Kessel.TV-Lesung: Der Live-Stream

    Am 20. Jul 2011, 19:25 Uhr von Thorsten W.

    Wer’s verpasst hat: Hier kann man das letzte Drittel der Lesung noch mal angucken (leider hat die Aufzeichnung vorher nicht funktioniert).

    Live video by Ustream

    Wer's verpasst hat: Hier kann man das letzte Drittel der Lesung noch mal angucken (leider hat die Aufzeichnung vorher nicht funktioniert). Live video by Ustream

     
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    3 Jahre KTV: Lesung, Rollerausfahrt & Party

    Am 18. Jul 2011, 13:21 Uhr von martin

    Gerade im Büro, Dennis aka Device: “Ey, was geht da so im Transit am Mittwoch?”

    “Wir lesen halt ein paar Texte vom Blog vor.”

    “Ist das gut?”

    “Keine Ahnung ob das gut ist, letztes Jahr in der Suite hat es gepasst.”

    Schönen guten Tag und herzlich willkommen zu unserer kleinen Jubiläumsrunde in KW 29. Zu allererst: Rein jahreszeitentechnisch nicht sonderlich schön, aber laut meinem Mac-Wetter-Widget kommt das Thermometer am Mittwoch auf unfassbare 14 Grad plus Regen. Das sind satte 20 Grad weniger als im letzten Jahr oben in der Suite. Fiese Ansage im Juli, auf der anderen Seite absolutes Kulturwetter.

    Oder Daheimbleibwetter: Deswegen und natürlich in erster Linie für unsere auswärtigen Leser von Korcula über Oldenburg bis nach Sao Paulo hat Technik-Thorsten einen Stream eingerichtet, den wir pünktlich zum Lesebeginn starten (Laptop-Cam, regelmässige handmade Schwenks ins Publikum). Keine Garantie für gute Übertragung.

    Wir sind vorbereitet, haben ein Best Of der letzten Monate rausgesucht, unsere Hausband DJ Emilio feat. Die Krähen ist besser eingespielt als Helmut Zerlett und seine Band und als Höhepunkt machen wir den Stühlerücken-Stresstest. Vorhin schon vom Rad gefallen vor Transit-Barfrau Rosa, gut peinlich und guter Warm-Up. Das Transit ist ab 20:00 Uhr geöffnet, die Lesung beginnt um 21:00 Uhr.

    Wegen dem streng wechselhaften Wetter steht Programmpunkt zwei aktuell auf der Kippe: Die Rollerausfahrt am Samstagmittag. Wollen uns da aber erst final Donnerstagmittag festlegen ob oder nicht.

    Die Party am Samstagabend im Wurst und Fleisch ist natürlich geritzt, neue Anlage am Start.

     

     

    Die Flyer sind übrigens von Mongomania, sonst u.a. für die WuF-Tafel verantwortlich. Herzlichen Dank an Daniel Thomas Geiger.

    Infoseite 3 Jahre Kessel.TV

    Gerade im Büro, Dennis aka Device: "Ey, was geht da so im Transit am Mittwoch?" "Wir lesen halt ein paar Texte vom Blog vor." "Ist das gut?" "Keine Ahnung ob das gut ist, letztes Jahr in der Suite hat es gepasst." Schönen guten Tag und herzlich willkommen zu unserer kleinen Jubiläumsrunde in KW 29. Zu allererst: Rein jahreszeitentechnisch nicht sonderlich schön, aber laut meinem Mac-Wetter-Widget kommt das Thermometer am Mittwoch auf unfassbare 14 Grad plus Regen. Das sind satte 20 Grad weniger als im letzten Jahr oben in der Suite. Fiese Ansage im Juli, auf der anderen Seite absolutes Kulturwetter. Oder Daheimbleibwetter: Deswegen und natürlich in erster Linie für unsere auswärtigen Leser von Korcula über Oldenburg bis nach Sao Paulo hat Technik-Thorsten einen Stream eingerichtet, den wir pünktlich zum Lesebeginn starten (Laptop-Cam, regelmässige handmade Schwenks ins Publikum). Keine Garantie für gute Übertragung. Wir sind vorbereitet, haben ein Best Of der letzten Monate rausgesucht, unsere Hausband DJ Emilio feat. Die Krähen ist besser eingespielt als Helmut Zerlett und seine Band und als Höhepunkt machen wir den Stühlerücken-Stresstest. Vorhin schon vom Rad gefallen vor Transit-Barfrau Rosa, gut peinlich und guter Warm-Up. Das Transit ist ab 20:00 Uhr geöffnet, die Lesung beginnt um 21:00 Uhr. Wegen dem streng wechselhaften Wetter steht Programmpunkt zwei aktuell auf der Kippe: Die Rollerausfahrt am Samstagmittag. Wollen uns da aber erst final Donnerstagmittag festlegen ob oder nicht. Die Party am Samstagabend im Wurst und Fleisch ist natürlich geritzt, neue Anlage am Start.     Die Flyer sind übrigens von Mongomania, sonst u.a. für die WuF-Tafel verantwortlich. Herzlichen Dank an Daniel Thomas Geiger. Infoseite 3 Jahre Kessel.TV

     
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    • martin: das mag wiederum schon sein – nur denke ich nicht, dass das dem trottwar...
    • Thorsten W.: Ach so, ich hab verstanden der Verkäufer kann den Preis selber bestimmen....
    • martin: oh alter geliebter bloggerfreund, les doch mal oben ;) empfohlen werden 1,50....
    • Thorsten W.: Wieso Gratis-Heftle, kosten doch beide Geld, Streetmag 1,50, Trott-War...
    • martin: ich weiß nicht ob ein weiteres straßesmagazin den trottwar verdrängen würde....
    • Thorsten W.: Naja, ich weiß nicht, gut gemeint ist halt auch nur das Gegenteil von gut....
    • TG: naja, das Streetmag wäre das Ende des Trottwars, das nicht nur aus schlechtem...
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  • First Serve
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