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    Kultur, Motoröl, Kontrollverlust:
    2 Jahre Kessel.TV

    Der Krupa hat nen schönen Spoiler rausgefurzt, let the Promo begin. Thorsten wollte feiern, also tun wir das auch. This is our Progrämmle.

    Montag, 19. Juli, 19:00 Uhr

    Ausstellung Stuttgarter Hauptbahnhof – Eins vor 21

    Kunststiftung Ba-Wü, Gerokstraße 37, Gänsheide, Haltestelle Bubenbad

    exklusive Führung von Fotograf Lutz Schelhorn für Kessel.TV-Leser

    Eintritt frei

    Der Stuttgarter Fotograf Lutz Schelhorn hat ein Jahr lang den Stuttgarter HBF fotografiert. Die Bilder sind aktuell in der Kunststiftung Baden-Württemberg zu sehen und wurden in einem aufwendigen wie überdimensionalen Bildband veröffentlicht.

    Kessel.TV Außenreporter Ingmar Volkmann ging für die Finanzierung des Buchs auf „Tingeltangeltour“ und hat seine Erlebnisse in Sachen Kultursponsoring in einem Post zusammengefasst.

    In den Comments wurde die Idee geboren, einen Kessel-Ausflug zur Ausstellung zu unternehmen. Gesagt getan. Lutz Schelhorn wird an diesem Abend die interessierten Leser exklusiv durch die Galerie führen. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung unter stuttgart@kessel.tv wird aber gebeten.

    Mittwoch, 21. Juli, Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr

    Suite Lounge, 1. OG., Eintritt über Seiteneingang

    „Das Monster, das immer gefüttert werden will“

    Text und mehr – die große Kessel.TV-Lesung (mit grüner Lampe und so)

    Eintritt frei

    Letztes Jahr noch etwas überhastig wie hektisch mit der Party verquickt („ey voll Gelaber, lass uns wieder gehen“), trennen wir beim zweiten Geburtstag Lesung vom Stagedive.

    Am Tisch samt grüner Lampe, WLAN und Beamer lassen die Kessel-Autoren in der kuscheligen Atmosphäre der Suite-Lounge das vergangene Jahr Revue passieren. Merke: Lesen allein reicht nicht, tratschen ist alles. It´s a blog world.

    DJ Emilio alias der Nachbar wird in den Abend mit Klaviersonaten, Jazz-Eskapaden, 12-Ton-Musik und Jay-Z reingleiten, zwischengleiten und rausgleiten.

    Samstag, 24. Juli (nur bei schönem Wetter!)

    Kessel.TV Rollerausfahrt – bevorzugt für handgeschaltete Roller jedes Herstellers und Baujahrs; Automatik-Roller werden toleriert

    Treffpunkt Palast der Republik, 14:00 Uhr

    Erst kürzlich hat Thorsten sein neues Baby vorgestellt und prompt ist eine ölverschmierte 50er-80er-Vespa-und-der-Aufsatz-muss-da-drauf-Diskussion entstanden. Am Schluss lag man sich in den Armen und meinte, lass uns doch ma zusammen ausfahren. Gesagt getan (2). Die erste Roller-Ausfahrt Stuttgarts? Wir wissen es nicht.

    Samstag, 24. Juli, 22:00 Uhr

    Suite 212

    2 Jahre Kessel.TV

    DJ Friction

    Kessel Twins

    Frischvergiftung Visuals

    Völliger Kontrollverlust dann beim großen Finale. Laute Musik und Alkohol, was will man mehr. Thanks to Lutz und Goran for making a Terminle frei.

    Dass wir mit Frico einen Kessel-Weggefährten der ersten Stunde an den Decks gewinnen konnten freut uns noch mehr, außerdem werden my man Willy und sein Kollege Max die Suite in einen dreidimensionalen Blog verwandeln (ganz wichtig, hochtrabende Ankündigungen einstreuen). Wenn das WLAN funzt machen wir vielleicht sogar Live-Blogging. Aber keine Garantie dafür.

     
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    500

    sparen_macht_arm

    (Ach so, Bild vom Diplom-Fabs. Gratulation.)

    Hipphipphurra! Wie der Krupa schon in den Kommentaren hingewiesen hat, war Thorstens schwarzekarte Eintrag der 500. Post auf kessel.tv. Ich freu mich. Thank you, thank you, thank you, you´re far too kind. First of all, i want to thank Allah, the creator… äh, falsch, das war der Credit-Text (von Q-Tip abgeschrieben) für mein Rap-Album, das im Sommer erscheint (feat. Kutmaster).

    Ich halte es mit den Schnöseln übrigens eher easy. Die Posse und ihr Gebahren (“Uns gehört die Welt”)  ist mir zwar auch nicht immer ganz koscher, aber jeder wie er kann. Oder anders gesagt: Scheiß Erziehung ;) .

    Zu diesem Thema noch ein Auszug, Sub Culture September 2007.

    …Ganz ehrlich: Bedingt dadurch, dass sich das Nachtleben in den letzten Jahren zum Autoscooter mit Schießbude entwickelt hat, ist der Weg durch die Innenstadt eine einzige Tortur. Killesberg, Hallschlag oder Großraumraver – Freitagabend wird der Mob auf die Stadt losgelassen. Früher ist ein Teil daheim in der Eckkneipe geblieben, der andere stand an der Bushaltestelle rum und wieder andere hatten ihre ganz eigenen Plätzchen, wo sich das Volk nicht hin verirrt hat. Heute wollen alle im Zentrum des Geschehens sind.

    So rennt man am Besten mit eingezogem Kopf durch die Gassen, geht schnell in die Lokalität seines Vertrauens und versteckt sich da im letzten Eck. Dann kann nichts passieren. Man bekommt keine aufs Maul und wird auch nicht von selbstverliebten Neureichenkindern mit Champagner vollgespritzt.

    Übrigens auch eine interessante, immer weiter verbreitete Gruppierung, über die ich neulich mit einem Bekannten eine ausführliche Diskussion führte (mit dem Herrn Weh übrigens), im Speziellen über den Look dieser Spezies. Hemd in der Hose, Timberland-Schuhe oder Sakko, alles klar – aber warum schleimen die sich die Haare nach hinten? Ich mein, du Lacoste-Stehkragen, ich Lacoste-Stehkragen, super, wir sind aus dem gleichen Stall, aber du Scheißfrisur, ich Scheißfrisur?

    Mein Bekannter meinte, die Alten machen das auch so und die Jungen wollen wie ihr Papa aussehen, um sich mit seinem Erfolg und Reichtum noch besser identifizieren zu können. A) kenn ich dann wohl zu wenig Leute dieser Art und b) haben wir festgestellt, dass die Kerle dieser Gattung meist eher ugly und übergewichtig sind, aber dafür ihre Mädels „hübsch, operiert, oder beides“.

     
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