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    Filmtipp (3): Der Knochenmann

    Unser Filmexperte Volker zum Dritten.

    Nachdem Thorsten hier meinte, man könnte ja auch mal was mit Büchern, heute mal ein Filmtipp, der eine Literaturverfilmung ist.

    Die Vorlage hat der österreichische Schriftsteller Wolf Haas geschrieben. Er hat den Privatdedektiv Simon Brenner erfunden und sechs Romane mit dieser Figur verfasst. In der Zwischenzeit sind “Komm, süßer Tod”, “Sillentium!” und eben “Der Knochemann” mit dem Kabarettisten und Schauspieler Josef Hader als Brenner verfilmt.

    Der Josef Hader ist auch auf Kessel.TV kein ganz Unbekannter. Die Filme halten sich nur lose an die Vorlage und sind ähnlich absurd wie Haders Bühnenprogramm. Denn die Adaption fürs Drehbuch schreiben Wolf Haas und Josef Hader zusammen.

    Der Brenner war mal bei der Kripo, hat da aber nicht so wirklich was hinbekommen und ist dann Privatdedektiv geworden. Auch das klappt irgendwie nicht so richtig. Seine Fälle klärt er eigentlich immer so auf, dass er in das Umfeld eines Mordes unfreiwillig reingerät und dann ohne viel Zutun und ohne kriminalisitschem Geschick, sondern eher durch Zufall auf den Täter kommt.

    Kann auch gut sein, dass der Brenner dabei mal ordentlich was auf die Mütze bekommt oder gerade so dem Tod von der Schippe springt. Alles in allem ist er verschroben und dickköpfig, aber auf eigenartige Weise sympathisch.

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    Kultur again

    josefhader

    Gestern war wieder mal Zeit für Kultur. Wieder im Theaterhaus, Josef Hader. Den hab ich schon ein paar mal live gesehen, fantastisch. “Kabarettist” würde man ihn glaube ich nennen. Ein Österreicher. Das macht aber nix, weil ich mag den österreichischen Akzent. Nee wirklich.

    Hader wurde u.a. durch sein Theaterstück “Indien” bekannt, das auch eine Weile lang in einer Eckkneipe in Zuffenhausen aufgeführt wurde (weil es in solcheiner spielt), spielt aber auch irgend einen TV-Kommissar. Und er macht eben auch ein brutal lustiges Bühnenprogramm, wozu er nur einen Stuhl, einen Tisch und eine Hammondorgel braucht.

    Legendär sind seine Geschichten, die mit einer Alltagsbegebenheit anfangen und nach spätestens fünf Minuten in totaler Absurdität enden – so wie das Abtauchen in die Wiener Kanalisation, wo die Abwasserrohre innen von Hundertwasser bemalt sind oder ein Besuch in der Hölle, wo Reinhold Messner im Anorak sitzt – “weil do war i no nit”.

    Kleines Beispiel:

     
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