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    Durch die Stadt joebauern

    Am 16. Jan 2012, 14:30 Uhr von Kollege Geiger

    Schönes schräges Stuttgart. Manchmal liebe ich es, durch unsere Stadt zu stromern. Ein schönes Hobby, das Joe Bauer zu seinem Beruf gemacht hat.

    Überall ganz genau schauen, dann Handy, Kamera oder eine Mischung aus beidem zücken.

    Der Blick fürs Detail öffnet dabei auch das Herz für die Stadt. Ich mag sie dann immer ganz besonders. Sehe komische und liebenswerte Dinge, die mir vorher noch nie aufgefallen sind. Und habe dann Fragen.

    Die meisten beginnen mit Warum. Einige gehen mit zum Teufel weiter. Und auf viele finde ich in diesen Momenten zwar keine Antwort, die Frage aber spannend genug, sie für ein paar Augenblicke durch den Kopf kullern zu lassen – bis der nächste Eindruck kommt.

    Die Gefahr beim fotografischen Streunern ist nur, dass plötzlich alles Poesie ist – oder zumindest Kunst. Und dass man sich wünscht, man hätte die gute Kamera dabeigehabt. Dann peppt und appt man seine Handyfotos auf und hofft, dass es keiner merkt.

    Und wo wir gerade da sind: Kollege Geiger sucht einen neuen Schreibtisch oder ein Zimmer in einer Büro-WG. Am liebsten in einem dieser schönen Stuttgarter Hinterhöfe. Mit schönem Blick und mit schönen Kollegen. Ruhig, hell, nett, günstig, zentral. Wer was weiss: Nachricht an kessel.tv. Wer was findet, kriegt n ktv Bepper. Und Schnaps satt mit RAM.

    Jana hat glaube ich auf diesem Weg auch eine Altbauwohung gefunden, oder zumindest einen neuen Job oder einen reichen Mann.

    Hier also bissle Geiger goes gassi & kessel goes tumblr – mit vorprogrammierter Schimpfe vom RAM, weil ich die neue geile Spaltenbreite ignoriert habe.

    Ich lese da ja als Karriereorakel: Sänger = Plattenvertrag > Tour > Videoclips > Tänzer > Models. Aber gut, dass sie auch “kleine Leute” groß rausbringen.

    Poetry Slam im Jugendhaus, nicht ganz un-offensiv beflyert. Ach, am Donnerstag ist auch der Gegenentwurf: Science Slam.  Klingt nerdy, könnte man also hingehen.

    Steht da Durst? Und was steht da sonst? Ist das Kunst oder kann das weg?

    Martin, echt gut, dass du deine Karre Freitagabend nach m Peoples stehen lassen hast. Gefunden in der Mörikegebäude vor dem sexy Gebäude des Automobilclubs Stuttgart – wo sonst?

    Stell ich mir durch’s Neopren nicht so wahnsinnig angenehm vor.

    Kinderarbeit, mitten in Stuttgart? Ist doch kacke.

    Hab das nicht manipuliert: in der Kinderwerkstatt liest man am Montag als erstes die Good News, dann das WoBla und dann erst “Die kleine Raupe Nimmersatt”..

    Komm schon, Thorsten. Da geht noch was.

    Selbst oder gerade sonntags aktiv: die Aktivisten von Greenpeace, ehrenamtlich in der Augustenstrasse.

    Artists against Klimawandel.

    Liebe Stadtplaner, lieber Wolle Schuster, liebe Gerber-GL: ich finde, das ist das schönste Loch der Stadt. Endlich kann man mal Himmel und Horizont sehen. Wenn ich Ihr wäre. würde ich da nix hinbauen oder zumindest nix Hohes. Höchstens einstöckige, venice-beach-artige Bungalows und Boutiquen. Einverstanden?

    Das Hammer-Januar-Licht nutzten auch andere: in der Reinsburgstrasse rette ich einen fotografierenden Kollegen vor dem Überdenhaufengefahrenwerden. Er besser ausgerüstet mit EOS und Sonnenstand-App.

    Schönes schräges Stuttgart. Manchmal liebe ich es, durch unsere Stadt zu stromern. Ein schönes Hobby, das Joe Bauer zu seinem Beruf gemacht hat. Überall ganz genau schauen, dann Handy, Kamera oder eine Mischung aus beidem zücken. Der Blick fürs Detail öffnet dabei auch das Herz für die Stadt. Ich mag sie dann immer ganz besonders. Sehe komische und liebenswerte Dinge, die mir vorher noch nie aufgefallen sind. Und habe dann Fragen. Die meisten beginnen mit Warum. Einige gehen mit zum Teufel weiter. Und auf viele finde ich in diesen Momenten zwar keine Antwort, die Frage aber spannend genug, sie für ein paar Augenblicke durch den Kopf kullern zu lassen - bis der nächste Eindruck kommt. Die Gefahr beim fotografischen Streunern ist nur, dass plötzlich alles Poesie ist - oder zumindest Kunst. Und dass man sich wünscht, man hätte die gute Kamera dabeigehabt. Dann peppt und appt man seine Handyfotos auf und hofft, dass es keiner merkt. Und wo wir gerade da sind: Kollege Geiger sucht einen neuen Schreibtisch oder ein Zimmer in einer Büro-WG. Am liebsten in einem dieser schönen Stuttgarter Hinterhöfe. Mit schönem Blick und mit schönen Kollegen. Ruhig, hell, nett, günstig, zentral. Wer was weiss: Nachricht an kessel.tv. Wer was findet, kriegt n ktv Bepper. Und Schnaps satt mit RAM. Jana hat glaube ich auf diesem Weg auch eine Altbauwohung gefunden, oder zumindest einen neuen Job oder einen reichen Mann. Hier also bissle Geiger goes gassi & kessel goes tumblr - mit vorprogrammierter Schimpfe vom RAM, weil ich die neue geile Spaltenbreite ignoriert habe. Ich lese da ja als Karriereorakel: Sänger = Plattenvertrag > Tour > Videoclips > Tänzer > Models. Aber gut, dass sie auch "kleine Leute" groß rausbringen. Poetry Slam im Jugendhaus, nicht ganz un-offensiv beflyert. Ach, am Donnerstag ist auch der Gegenentwurf: Science Slam.  Klingt nerdy, könnte man also hingehen. Steht da Durst? Und was steht da sonst? Ist das Kunst oder kann das weg? Martin, echt gut, dass du deine Karre Freitagabend nach m Peoples stehen lassen hast. Gefunden in der Mörikegebäude vor dem sexy Gebäude des Automobilclubs Stuttgart - wo sonst? Stell ich mir durch's Neopren nicht so wahnsinnig angenehm vor. Kinderarbeit, mitten in Stuttgart? Ist doch kacke. Hab das nicht manipuliert: in der Kinderwerkstatt liest man am Montag als erstes die Good News, dann das WoBla und dann erst "Die kleine Raupe Nimmersatt".. Komm schon, Thorsten. Da geht noch was. Selbst oder gerade sonntags aktiv: die Aktivisten von Greenpeace, ehrenamtlich in der Augustenstrasse. Artists against Klimawandel. Liebe Stadtplaner, lieber Wolle Schuster, liebe Gerber-GL: ich finde, das ist das schönste Loch der Stadt. Endlich kann man mal Himmel und Horizont sehen. Wenn ich Ihr wäre. würde ich da nix hinbauen oder zumindest nix Hohes. Höchstens einstöckige, venice-beach-artige Bungalows und Boutiquen. Einverstanden? Das Hammer-Januar-Licht nutzten auch andere: in der Reinsburgstrasse rette ich einen fotografierenden Kollegen vor dem Überdenhaufengefahrenwerden. Er besser ausgerüstet mit EOS und Sonnenstand-App.

     
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    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

    Am 1. Aug 2011, 15:12 Uhr von martin

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    Trainer Ludwig, neuester Teil, in Memory of Maik Franz.

    Neuer Sport hier: Phrasenüberschriftentopping: Nach “Wie der Heiner kann´s keiner” die Fußballphrase aller Phrasen als Schlagzeile, macht aber ohne Ende Sinn. Nach der schönen Maik Franz-Lounge vergangenen Samstag in der Waschstraße, zu der hoffentlich der Aussi heute noch ein paar Zeilen verfasst, bekommt man am kommenden Samstag, 6. August nochmals massig Fußballkultur im Theaterhaus geboten.

    Pünktlich zum Saisonbeginn lädt unser Gastleser Joe Bauer (Top-Performance am Samstag) zu “Hurra, wir kicken noch!”, die 3. Unterstützer für die Fans der Stuttgarter Kickers ein. Die Kickers spielen bereits am Freitag, 5. August gegen den KSC II und die komplette Mannschaft wird samt Trainer im Saal anwesend sein, lauter nette Menschen, wie Geiger erst am Freitag berichtete.

    Joe Bauer liest, Triple Espresso bluesen und rock´n´rollen, dazu gibt es Comedy und “Freestyle-Akrobaten” von Martina Brandl, Bastian Fischer, René Mathussek & Daniel Korte.

    Samstag, 6. August, 20 Uhr, Theaterhaus

    Karten gibt es unter www.theaterhaus.com zum Waldau-Stehplatz-Tarif von 10 Euro

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    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=-ssGusoccGw&feature=player_embedded[/youtube] Trainer Ludwig, neuester Teil, in Memory of Maik Franz. Neuer Sport hier: Phrasenüberschriftentopping: Nach "Wie der Heiner kann´s keiner" die Fußballphrase aller Phrasen als Schlagzeile, macht aber ohne Ende Sinn. Nach der schönen Maik Franz-Lounge vergangenen Samstag in der Waschstraße, zu der hoffentlich der Aussi heute noch ein paar Zeilen verfasst, bekommt man am kommenden Samstag, 6. August nochmals massig Fußballkultur im Theaterhaus geboten. Pünktlich zum Saisonbeginn lädt unser Gastleser Joe Bauer (Top-Performance am Samstag) zu "Hurra, wir kicken noch!", die 3. Unterstützer für die Fans der Stuttgarter Kickers ein. Die Kickers spielen bereits am Freitag, 5. August gegen den KSC II und die komplette Mannschaft wird samt Trainer im Saal anwesend sein, lauter nette Menschen, wie Geiger erst am Freitag berichtete. Joe Bauer liest, Triple Espresso bluesen und rock´n´rollen, dazu gibt es Comedy und "Freestyle-Akrobaten" von Martina Brandl, Bastian Fischer, René Mathussek & Daniel Korte. Samstag, 6. August, 20 Uhr, Theaterhaus Karten gibt es unter www.theaterhaus.com zum Waldau-Stehplatz-Tarif von 10 Euro Nach der großartigen Stimmung im vergangenen Jahr steigt erneut die Kickers-Unterstützer-Show. Auf der schönen Waldau liegt der legendäre Kickersplatz. Das Stadion unterm Fernsehturm ist eine Nische, der Ort, wo Fußball noch rockt. Nirgendwo finden Fans & Spieler so hautnah Kontakt wie in Degerloch. Weil der Club wieder nach oben muss, kommt mentale Hilfe aus dem Fan-Block: Unter dem Motto „Hurra, wir kicken noch!“ feiert man die blau-bunte Gala für Fußball- und andere Artisten. Joe Bauer, Kolumnist der „Stuttgarter Nachrichten“ und Vorleser im Flaneursalon, organisiert und arrangiert den Abend für die Fans. Das Theaterhaus unterstützt die Partie. „Wenn es um Fußball in Stuttgart geht, sind wir dabei“, sagt Werner Schretzmeier, selbst aktiver Spieler. Fußballmenschen aller Farben sind eingeladen zu der Show mit Pop & Rock,  Comedy & Poesie.?Die Künstler treten ohne Gage auf. Im Aufgebot ist die Band Triple Espresso – sieben coole Rockabilly-Entertainer in Nadelstreifen. Als Comedy-Göttin feiert man die Bestseller-Autorin und Bühnenkünstlerin Martina Brandl. Als Football Freestyler haben sich René Mathussek & Daniel Korte einen Namen in den Arenen der Welt gemacht. Der Comedy-Zauberer Bastian versprüht blauen Charme. Mit ihrer Soulstimme betört die Sängerin Anja Binder als Anjabelle. Und  Geschichten aus dem Leben eines Kickers-Mannes liest Joe Bauer. Stefan Kiss, Sportreporter beim SWR-Fernsehen, moderiert den Abend.?Der Eintrittspreis orientiert sich an der Stehplatz-Karte auf der Waldau: 10 Euro. Olé

     
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  • 25

    Joe Bauer im Neckar

    Am 14. Jun 2011, 15:21 Uhr von martin

    Joe Bauer, als Adleraugen-Kolumnist die tragende Schreibsäule bei der StN, hat erst neulich einen interessanten Zusammenhang zwischen Prostitution in Stuttgart und S21 aufgedeckt. So zitierte er aus dem Jahresbericht vom Amt für öffentliche Ordnung vor, in dem steht: ”Insbesondere im Leonhardsviertel deuten verschiedene Entwicklungen darauf hin, dass sich die ,Szene’ auf Stuttgart 21 und eine damit möglicherweise verbundene Erhöhung der Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen vorbereitet.” Normal, erst buddeln, dann bumsen. Sein Fazit: Luden müssen Proler sein.

    Das und vieles mehr aus seinem städtischen Beobachtungskosmos trägt Joe Bauer am Mittwoch, 29. Juni bei seinem nächsten Flaneursalon auf dem schwimmenden Theaterschiff Wilhelma vor. Bei der “Hommage an Stuttgarts vergessenen Fluss” lesen, singen und blödeln auf den beiden Decks weiterhin Michael Gaedt, der neuerdings Autos beflyert, Dacia Bridges & Alex Scholpp, Zam Helga, Nils Heinrich und Roland Baisch & The Country Boys.

    Auf dem Boot haben 200 Leute Platz und die Fahrt geht einmal runter nach Remseck und wieder zurück zur Neckar-Käpt´n-Anlegestelle. Vielleicht bleibt da auch Zeit für den einen oder anderen Techno-Anspieltipp. Mag der Joe neuerdings. Obwohl, ich glaubs eher weniger.

    Karten für 29,95 kann man auf Musiccircus bestellen.

    www.flaneursalon.de

    Joe Bauer, als Adleraugen-Kolumnist die tragende Schreibsäule bei der StN, hat erst neulich einen interessanten Zusammenhang zwischen Prostitution in Stuttgart und S21 aufgedeckt. So zitierte er aus dem Jahresbericht vom Amt für öffentliche Ordnung vor, in dem steht: "Insbesondere im Leonhardsviertel deuten verschiedene Entwicklungen darauf hin, dass sich die ,Szene' auf Stuttgart 21 und eine damit möglicherweise verbundene Erhöhung der Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen vorbereitet." Normal, erst buddeln, dann bumsen. Sein Fazit: Luden müssen Proler sein. Das und vieles mehr aus seinem städtischen Beobachtungskosmos trägt Joe Bauer am Mittwoch, 29. Juni bei seinem nächsten Flaneursalon auf dem schwimmenden Theaterschiff Wilhelma vor. Bei der "Hommage an Stuttgarts vergessenen Fluss" lesen, singen und blödeln auf den beiden Decks weiterhin Michael Gaedt, der neuerdings Autos beflyert, Dacia Bridges & Alex Scholpp, Zam Helga, Nils Heinrich und Roland Baisch & The Country Boys. Auf dem Boot haben 200 Leute Platz und die Fahrt geht einmal runter nach Remseck und wieder zurück zur Neckar-Käpt´n-Anlegestelle. Vielleicht bleibt da auch Zeit für den einen oder anderen Techno-Anspieltipp. Mag der Joe neuerdings. Obwohl, ich glaubs eher weniger. Karten für 29,95 kann man auf Musiccircus bestellen. www.flaneursalon.de

     
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  • 11

    Heute Abend: Montage – Vereinigte Hüttenwerke Stuttgart

    Am 11. Apr 2011, 15:00 Uhr von martin

    Es ist schon ziemlich lange her, dass Thorsten über die Hütten an der Hauptstätterstraße berichtete. Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg für nachtaffine Aktivitäten “kurzerhand zwischen Hauptstätter und Eberhardstraße ein paar Baracken aufgebaut, die ein lustiger Politiker “Vereinigte Hüttenwerke” nannte”, schrieb Thorsten damals, also da “wo jetzt in Stuttgart mit dem Schwabenzentrum eines der Perlen internationaler Architekturkunst besichtigt werden kann”, so die Pressemitteilung der Montage.

    Wer sich mit diesem Teil der Stuttgarter Geschichte näher auseinandersetzen will, sollte heute Abend ins Tonstudio zur Montage gehen (Beginn 20:30 Uhr). Zu dem Thema “Vereinigte Hüttenwerke Stuttgart – Baracken, Rotlicht & Rock`n`Roll” hat man den Experten Joe Bauer eingeladen, “um mehr über diese versunkene Welt zu erfahren.” Bauer hat den Montage-Machern wie folgt gemailt hat:

    “Ich bringe Gerhard Goller, den früheren Gastronomie-Beauftragten des Ordnungsamts und Rock n Roll-Fan sowie Oskar, den Chef der Uhu-Bar, mit. Es gibt Dias u. Songs aus den großen Rotlicht-Tagen, und ich lese kurz ein paar Anekdoten aus der alten Altstadt. Soll Roland Baisch oder so vielleicht noch 2 Countrydinger singen…?”

    Zwei Countrydinger gehen immer.

    Montag, 11.4.2011, 20:00 Uhr, Tonstudio

    Es ist schon ziemlich lange her, dass Thorsten über die Hütten an der Hauptstätterstraße berichtete. Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg für nachtaffine Aktivitäten "kurzerhand zwischen Hauptstätter und Eberhardstraße ein paar Baracken aufgebaut, die ein lustiger Politiker “Vereinigte Hüttenwerke” nannte", schrieb Thorsten damals, also da "wo jetzt in Stuttgart mit dem Schwabenzentrum eines der Perlen internationaler Architekturkunst besichtigt werden kann", so die Pressemitteilung der Montage. Wer sich mit diesem Teil der Stuttgarter Geschichte näher auseinandersetzen will, sollte heute Abend ins Tonstudio zur Montage gehen (Beginn 20:30 Uhr). Zu dem Thema "Vereinigte Hüttenwerke Stuttgart – Baracken, Rotlicht & Rock`n`Roll" hat man den Experten Joe Bauer eingeladen, "um mehr über diese versunkene Welt zu erfahren." Bauer hat den Montage-Machern wie folgt gemailt hat: "Ich bringe Gerhard Goller, den früheren Gastronomie-Beauftragten des Ordnungsamts und Rock n Roll-Fan sowie Oskar, den Chef der Uhu-Bar, mit. Es gibt Dias u. Songs aus den großen Rotlicht-Tagen, und ich lese kurz ein paar Anekdoten aus der alten Altstadt. Soll Roland Baisch oder so vielleicht noch 2 Countrydinger singen...?" Zwei Countrydinger gehen immer. Montag, 11.4.2011, 20:00 Uhr, Tonstudio

     
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  • 4

    Bauer trifft Uhu

    Am 23. Feb 2011, 15:00 Uhr von Kollege Geiger

    Dienstag abend nimmt mich Blogkollege Thorsten mit zu Joe Bauers Flaneursalon in die Uhu-Bar. Mit der fadenscheinigen Begründung, er könne ja nicht zum dritten Mal über Joe Bauer schreiben und schwärmen, sagt er, ich solle das tun. Um sich A) nicht als größten Jack und Joe Bauer-Fan der Stadt zu outen. Und B) um sich nach einem 6-stündigen Tättowier-Marathon zu schonen. Schätze mal, Thorsten hat sich den Namen Joe Bauer auf den Oberarm stechen lassen.

    Geile Masche, Thorsten, echt. Richtig kessel-Gangster-Style: “Komm ich lad dich ein. Du zahlst die Getränke. Und schreibst dann drüber.” Muss ich mir merken. Vielleicht mag mich ja irgendjemand auch mal unverbindlich zu einem Kunden-Briefing begleiten?

    Nun finde ich es schwer, über jemanden zu schreiben, der gut schreiben kann, ohne zu versuchen, ihm das Wasser oder den Stift zu reichen. Deshalb hier erstmal das Show-Telegramm:

    Die Top-Location: Oskar’s puffig-verruchte Uhu-Bar. Bis auf den letzten Sofaplatz ausverkauft. Auch mit Eintrittskarte kommt man nur nach den oskar-eigenen Unterwelt-Regeln rein: man muss sich an der Tür melden und Oskar himself bestimmt, ob Du rein darfst oder nicht.

    „Die Jungs klopfen. Die Mädchen kratzen“ hat er mal seine Türpolitik an einem verrauchten Abend erklärt.

    Hier, im Kerzen- und Rotlicht liest Joe Bauer Texte aus der Stadt. Wahres aus Bad Cannstatt, Gutes aus Giebel, Erlebtes aus dem Rotlichtviertel. Urbane Poesie, die vorgelesen viel lebendiger wirkt als nur gelesen.

    Joe Bauer ist Stift und Stimme dieser Stadt. Er beobachtet feinfühlig, schreibt pointiert und liest herbergsväterlich. Im Wechsel treten dazu musikalische Gäste auf, die viel zu groß für diese kleine Bar sind: Dacia Bridges mit dem Ex-Farmer Boy Gitarristen und Ausnahme-Wunderkind Zam Helga mit Akustikgitarre und seiner eigenen Bass-Drum.

    Er singt Dylan, sie Halleluja und Joe Bauer übersetzt uns Zuhälterisch – Deutsch. Die Uhu-Bar wird zur Schatulle, in der jeder der Künstler glitzern und schimmern darf.

    Und auch wenn er mit seinen Beobachtungen alles versucht, damit man es nicht tut: wir fühlen es an diesem Abend sehr sehr wohl in dieser Stadt, bei Joe und Oskar.

    www.flaneursalon.de

    Dienstag abend nimmt mich Blogkollege Thorsten mit zu Joe Bauers Flaneursalon in die Uhu-Bar. Mit der fadenscheinigen Begründung, er könne ja nicht zum dritten Mal über Joe Bauer schreiben und schwärmen, sagt er, ich solle das tun. Um sich A) nicht als größten Jack und Joe Bauer-Fan der Stadt zu outen. Und B) um sich nach einem 6-stündigen Tättowier-Marathon zu schonen. Schätze mal, Thorsten hat sich den Namen Joe Bauer auf den Oberarm stechen lassen. Geile Masche, Thorsten, echt. Richtig kessel-Gangster-Style: "Komm ich lad dich ein. Du zahlst die Getränke. Und schreibst dann drüber." Muss ich mir merken. Vielleicht mag mich ja irgendjemand auch mal unverbindlich zu einem Kunden-Briefing begleiten? Nun finde ich es schwer, über jemanden zu schreiben, der gut schreiben kann, ohne zu versuchen, ihm das Wasser oder den Stift zu reichen. Deshalb hier erstmal das Show-Telegramm: Die Top-Location: Oskar’s puffig-verruchte Uhu-Bar. Bis auf den letzten Sofaplatz ausverkauft. Auch mit Eintrittskarte kommt man nur nach den oskar-eigenen Unterwelt-Regeln rein: man muss sich an der Tür melden und Oskar himself bestimmt, ob Du rein darfst oder nicht. „Die Jungs klopfen. Die Mädchen kratzen“ hat er mal seine Türpolitik an einem verrauchten Abend erklärt. Hier, im Kerzen- und Rotlicht liest Joe Bauer Texte aus der Stadt. Wahres aus Bad Cannstatt, Gutes aus Giebel, Erlebtes aus dem Rotlichtviertel. Urbane Poesie, die vorgelesen viel lebendiger wirkt als nur gelesen. Joe Bauer ist Stift und Stimme dieser Stadt. Er beobachtet feinfühlig, schreibt pointiert und liest herbergsväterlich. Im Wechsel treten dazu musikalische Gäste auf, die viel zu groß für diese kleine Bar sind: Dacia Bridges mit dem Ex-Farmer Boy Gitarristen und Ausnahme-Wunderkind Zam Helga mit Akustikgitarre und seiner eigenen Bass-Drum. Er singt Dylan, sie Halleluja und Joe Bauer übersetzt uns Zuhälterisch – Deutsch. Die Uhu-Bar wird zur Schatulle, in der jeder der Künstler glitzern und schimmern darf. Und auch wenn er mit seinen Beobachtungen alles versucht, damit man es nicht tut: wir fühlen es an diesem Abend sehr sehr wohl in dieser Stadt, bei Joe und Oskar. www.flaneursalon.de

     
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  • 45

    Flaneursalon Verlosung

    Am 31. Jan 2011, 12:16 Uhr von martin

    Nach zwei Chartbreaker-Verlosungen, mal etwas Hochkultur: StN-Kolumnist Joe Bauer, Freund unseres Hauses, den wir hier schon mehrere Male gehuldigt haben, lädt am Dienstag, 22. Februar wieder zu einem Mini-Flaneursalon in die winzige Uhu-Bar im Rotlichtviertel ein. Die intime Atomsphäre dieser Lesung mit Gesang hat Thorsten letztes Jahr dokumentiert.

    Am 22. Februar liest Bauer seine Texte, die er in der StN oder online veröffentlicht, dazu hört man Musik von Zam Helga und Dacia Bridges. Jugendliche unter 18 Jahren Zutritt verboten.

    Joe Bauer freut sich an diesem Abend extrem über Kessel-Leser und spendiert deswegen prompt 5×2 Tickets, nicht schlecht bei insgesamt 40 Karten. Freuen wir uns sehr darüber und für fünf glückliche Pärchen. Müsst wie immer nichts anderes tun als via Comment, Email oder Notruf euer Interesse bekunden und schon rutsch ihr in den Lostopf. Viel Glück!

    www.flaneursalon.de

    Nach zwei Chartbreaker-Verlosungen, mal etwas Hochkultur: StN-Kolumnist Joe Bauer, Freund unseres Hauses, den wir hier schon mehrere Male gehuldigt haben, lädt am Dienstag, 22. Februar wieder zu einem Mini-Flaneursalon in die winzige Uhu-Bar im Rotlichtviertel ein. Die intime Atomsphäre dieser Lesung mit Gesang hat Thorsten letztes Jahr dokumentiert. Am 22. Februar liest Bauer seine Texte, die er in der StN oder online veröffentlicht, dazu hört man Musik von Zam Helga und Dacia Bridges. Jugendliche unter 18 Jahren Zutritt verboten. Joe Bauer freut sich an diesem Abend extrem über Kessel-Leser und spendiert deswegen prompt 5x2 Tickets, nicht schlecht bei insgesamt 40 Karten. Freuen wir uns sehr darüber und für fünf glückliche Pärchen. Müsst wie immer nichts anderes tun als via Comment, Email oder Notruf euer Interesse bekunden und schon rutsch ihr in den Lostopf. Viel Glück! www.flaneursalon.de

     
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  • 21

    Joe Bauer: Im wahren Theater der Altstadt

    Am 11. Nov 2010, 11:45 Uhr von martin

    Schon viele Jahrzehnte bevor die Geißstraße und der Hans im Glück Brunnen zu einem Zentrum des Hedonismus mutierten, war am Eingang des Viertels (neben dem heutigen Kottan) das Café Weiß eine absolute wie kunterbunte Instanz im Stuttgarter Nachtleben; einst ein Treffpunkt der “Halbwelt und Halbhöhe”, später ein generationsübergreifender Spot, mitunter “reichlich Greenhorns vom Schulhof” zu Gast, wie Joe Bauer meint.

    Der wiederum erinnert sich in folgendem Text, den er bereits auf seiner Homepage veröffentlicht hat und uns dankenderweise überlässt, an Chef Heinz Weiß, der Montagnacht nach langer Krankheit mit 74 Jahren gestorben ist.

    Das 20. Jahrhundert ging dem Ende zu, als Heinz Weiß sich wieder mal Zeit nahm, um einige Zeilen Stuttgarter Geschichte zu diktieren. Der Chef war gut in Form. Er zeigte mit dem Finger auf die Delle in der Wand: Die Spuren hatte eine Revolverkugel hinterlassen. Es ging keinen mehr etwas an, wem der Schuss gegolten hatte.

    Der Rauch der wilden Jahre hatte sich längst verzogen. Ende der Neunziger, als das Café Weiß wieder so angesagt war wie in den besten Tagen des Rotlichtmilieus, trugen die Herren der Altstadt keine Kanonen mehr. „Das Weiß“ war inzwischen die bunteste Nachtstation der Stadt.

    Ranko, der Kellner, brachte eine Schale Pistazien an den Tisch, und er sagte, was er immer sagte, wenn es nichts zu sagen gab: „Woisch, wie i moin!“ Heinz, der Chef, nippte an seiner Schorle. Über uns hingen die Kronleuchter, hinter uns ein sattes Stück Paris, und aus der Musikbox, Marke Wizard, dröhnte die Stimme von Edith Piaf. Es gibt Dinge, die ändern sich nicht.

    Stuttgart, Geißstraße 16. Das Herz der alten Stadt; nebenan der Hans-im-Glück-Brunnen, das heutige Zentrum der Partygänger. Heinz Weiß hat in seiner Bar fast ein halbes Jahrhundert lang die Zeit angehalten. Kellner Ranko – und lange die Köchin Maria – haben ihm geholfen.

    Das Lokal sieht heute noch aus, wie es 1963 bei der Eröffnung ausgesehen hat. Plüsch, Pomp. Zeichen des Lebens sind hinzugekommen. Man stellte sich immer vor, dass gleich einer im Transen-Fummel die Klotreppe hochkommt und wie im Film sein Lied singt: „ . . . blonder Trompeter, blas mir den Blues . . .“

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    Schon viele Jahrzehnte bevor die Geißstraße und der Hans im Glück Brunnen zu einem Zentrum des Hedonismus mutierten, war am Eingang des Viertels (neben dem heutigen Kottan) das Café Weiß eine absolute wie kunterbunte Instanz im Stuttgarter Nachtleben; einst ein Treffpunkt der "Halbwelt und Halbhöhe", später ein generationsübergreifender Spot, mitunter "reichlich Greenhorns vom Schulhof" zu Gast, wie Joe Bauer meint. Der wiederum erinnert sich in folgendem Text, den er bereits auf seiner Homepage veröffentlicht hat und uns dankenderweise überlässt, an Chef Heinz Weiß, der Montagnacht nach langer Krankheit mit 74 Jahren gestorben ist. Das 20. Jahrhundert ging dem Ende zu, als Heinz Weiß sich wieder mal Zeit nahm, um einige Zeilen Stuttgarter Geschichte zu diktieren. Der Chef war gut in Form. Er zeigte mit dem Finger auf die Delle in der Wand: Die Spuren hatte eine Revolverkugel hinterlassen. Es ging keinen mehr etwas an, wem der Schuss gegolten hatte. Der Rauch der wilden Jahre hatte sich längst verzogen. Ende der Neunziger, als das Café Weiß wieder so angesagt war wie in den besten Tagen des Rotlichtmilieus, trugen die Herren der Altstadt keine Kanonen mehr. „Das Weiß“ war inzwischen die bunteste Nachtstation der Stadt. Ranko, der Kellner, brachte eine Schale Pistazien an den Tisch, und er sagte, was er immer sagte, wenn es nichts zu sagen gab: „Woisch, wie i moin!“ Heinz, der Chef, nippte an seiner Schorle. Über uns hingen die Kronleuchter, hinter uns ein sattes Stück Paris, und aus der Musikbox, Marke Wizard, dröhnte die Stimme von Edith Piaf. Es gibt Dinge, die ändern sich nicht. Stuttgart, Geißstraße 16. Das Herz der alten Stadt; nebenan der Hans-im-Glück-Brunnen, das heutige Zentrum der Partygänger. Heinz Weiß hat in seiner Bar fast ein halbes Jahrhundert lang die Zeit angehalten. Kellner Ranko – und lange die Köchin Maria – haben ihm geholfen. Das Lokal sieht heute noch aus, wie es 1963 bei der Eröffnung ausgesehen hat. Plüsch, Pomp. Zeichen des Lebens sind hinzugekommen. Man stellte sich immer vor, dass gleich einer im Transen-Fummel die Klotreppe hochkommt und wie im Film sein Lied singt: „ . . . blonder Trompeter, blas mir den Blues . . .“ (Bild Murat, LIFT) Das Café Weiß – zunächst Kulmbacher Bierstuben – bestand bis in die achtziger Jahre hinein aus zwei Abteilungen. Kam man zur Tür herein, landete man links bei den Herren, rechts bei den Damen. Links war gelb tapeziert, rechts rot. Die Gäste wählten nach Neigung. Schwule, Huren und was es sonst so gibt, lebten in der friedlichsten Koexistenz seit der Erfindung des Unterleibs. Die paar Kugeln, die sich verirrten, bestätigten die Regel, und die Polizei kümmerte sich nicht um menschenverachtende Gesetze wie den Paragrafen 175. Der legendäre Buchhändler Wendelin Niedlich, heute 83, war lange Stammgast im Café Weiß. Er war schon da, als noch alle da waren. Der Philosoph Max Bense, der Fluxus-Künstler Dieter Roth, der Ballettdirektor John Cranko, der Fußballprofi Buffy Ettmayer, der Regisseur Rainer Werner Fassbinder, der Politiker Willy Brandt. Vor der Bar, wo einst die Damen auf die Freier warteten, wurde später auch Literatur gereicht. Jeden Monat lasen Schauspieler des Staatstheaters aus einem der berühmtesten Werke der Weltliteratur. Bescheiden, wie er ist, hatte Niedlich Marcel Prousts siebenteiligen Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ gewählt. Die Lesereihe hieß „Na denn, Proust“. Der Wirt Heinz Weiß hat auch diese Auftritte mit Grandezza überlebt. Theater hatte er schließlich immer im Haus. Gäste von der Bühne, vom Film, vom Fernsehen. Zuletzt diente das Lokal der ZDF-Reihe „Soko Stuttgart“ als Kulisse. Weit und breit in der Stadt gibt es keinen Laden, der so sehr an die alten Salons und Cabarets der Gescheiten und Gescheiterten erinnert wie das Weiß. Heinz war schon in der Altstadt, als noch die Rotlichtbaracken, die legendären „Vereinigten Hüttenwerke“, auf Ackerland standen, wo heute das Schwabenzentrum vor sich hin dämmert. Das Café Weiß war ein Glückstreffer, im wahrsten Zockersinne. Heinz’ Vater Alois, ein erfolgreicher Schneidermeister, fädelte in seiner Firma an der Hauptstätter Straße ein Zusatzgeschäft ein. Es gab einen intimen Schankraum, eine Art Flüsterkneipe im Hinterzimmer. Auch Heinz, am 20. Juli in Esslingen geboren, wurde Schneidermeister, erkannte aber schnell, dass guter Stoff an der Bar mehr wert war als auf dem Textilienmarkt. Als er 1963 seinen wunderbaren Tratschsalon eröffnete, konnte er noch bis zum Marktplatz und zur Leonhardskirche schauen. Im Carré, sagte Heinz, gab es nur sechs Kneipen. 2000 waren es über 30, und danach hörte er auf zu zählen. Da waren die professionellen Damen schon lange weg. Mitte der Achtziger war ihre Zeit vorbei; die Luden verkauften ihre Corvettes und Mustangs und gingen in Rente oder aufs Sozialamt. Nirgendwo aber saß man besser bei der Suche nach der verlorenen Zeit als bei Heinz. Oft sprachen wir über Fußball. Heinz war schon vor Mayer-Vorfelder VfB-Mitglied geworden, fast immer saß er auf der Tribüne. Und er erzählte gute Geschichten wie diese: 1988, bei der EM in Deutschland, spielte die Sowjetunion im Neckarstadion gegen Italien im Halbfinale. Die Russen trumpften auf, dass alle Welt glauben musste, die Revolution fände auch auf dem Rasen statt. Die Wahrheit kam nicht ans Licht. In der Nacht vor dem Halbfinale hatten Italiens Stars das Café Weiß aufgesucht. Sie fühlten sich einsam und tranken. Die Mädchen an der Bar hatten Mitleid und brachten die Profis zu Bett. Am nächsten Abend flogen den Italienern die Kugeln um die Ohren, chancenlos verloren sie mit 0:2. Heinz Weiß erkrankte im Frühjahr 2009 an Krebs, er zog sich aus seiner Bar zurück, kam noch als Gast. Am späten Montagabend ist er im Katharinenhospital gestorben. Er hinterlässt seinen Sohn Bernhard und seine treue Lebensgefährtin Annemarie. – Die Beerdigung findet am kommenden Montag um 12.30 Uhr auf dem Fangelsbachfriedhof statt. – Das Café Weiß ist auf unbekannte Zeit geschlossen.

     
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    • martin: ich weiß nicht ob ein weiteres straßesmagazin den trottwar verdrängen würde....
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