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    Donnerstag und kein Plan?

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    So! Endlich ist Donnerstag, wie Enrico Express schon mal rappte, find leider kein Video dazu, geht ungefähr so “endlich ist Donnerstag, endlich ist Donnerstag”. Könnt ihr euch vorstellen oder? Gut.

    Toba Borke und seine Genossen werfen zum zweiten Mal unter dem Motto “Kein Plan” den Kamin im Speakeasy an und bieten laut eigener Aussage eine planlose Show mit  Philusion am Display, Arschtritt Lindgren an den Keys und Synths, Pheel als Beatbox und Toba Borke am Mic. Zwischen all dieser Planlosigkeit wird Joe Bauer noch einen Text mit Plan lesen. Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr, Eintrittsstruktur:

    Studenten / Rentiers 6€,
    Normalos 8€,
    Unterstützer 15€,
    Großbänker 3 Fantastillionen €

    Das weitere Angebot heute Abend ist ebenfalls nicht zu verachten. Der Treff wird auch schon drei…

    …Crypt hat mit Can etwas an den Drums einstudiert, Disco und House im Transit mit Swist und Bow Tie, bitte kein HipHop wünschen. Dafür gibts die Schräglage. Oder beim HipHop Donnerstag im Tonstudio: Da ist seit langer Zeit der gute alte Passion, der damalsfrüher im Hi Resident der wöchentlichen Reihe war.

    Außerdem haben wir noch HipHop meets Dubstep im zwölfzehn mit der Dawnfamily, von ellem ebbes bzw. “kaputtraven-erprobtes Elektrogeboller, alltbewährte Gitarrenbretter und andere Evergreens für Fortgeschrittene” hört man bei Frühstart im Keller Klub, Dancehall und Reggae in der Corso Bar, im Rocker elektronisch mit und unter Freunden, und außerdem tritt im Universum RAF 3.0 heute auf. Kann man rumbringen, den Abend.

     
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    Durch die Stadt joebauern

    Schönes schräges Stuttgart. Manchmal liebe ich es, durch unsere Stadt zu stromern. Ein schönes Hobby, das Joe Bauer zu seinem Beruf gemacht hat.

    Überall ganz genau schauen, dann Handy, Kamera oder eine Mischung aus beidem zücken.

    Der Blick fürs Detail öffnet dabei auch das Herz für die Stadt. Ich mag sie dann immer ganz besonders. Sehe komische und liebenswerte Dinge, die mir vorher noch nie aufgefallen sind. Und habe dann Fragen.

    Die meisten beginnen mit Warum. Einige gehen mit zum Teufel weiter. Und auf viele finde ich in diesen Momenten zwar keine Antwort, die Frage aber spannend genug, sie für ein paar Augenblicke durch den Kopf kullern zu lassen – bis der nächste Eindruck kommt.

    Die Gefahr beim fotografischen Streunern ist nur, dass plötzlich alles Poesie ist – oder zumindest Kunst. Und dass man sich wünscht, man hätte die gute Kamera dabeigehabt. Dann peppt und appt man seine Handyfotos auf und hofft, dass es keiner merkt.

    Und wo wir gerade da sind: Kollege Geiger sucht einen neuen Schreibtisch oder ein Zimmer in einer Büro-WG. Am liebsten in einem dieser schönen Stuttgarter Hinterhöfe. Mit schönem Blick und mit schönen Kollegen. Ruhig, hell, nett, günstig, zentral. Wer was weiss: Nachricht an kessel.tv. Wer was findet, kriegt n ktv Bepper. Und Schnaps satt mit RAM.

    Jana hat glaube ich auf diesem Weg auch eine Altbauwohung gefunden, oder zumindest einen neuen Job oder einen reichen Mann.

    Hier also bissle Geiger goes gassi & kessel goes tumblr – mit vorprogrammierter Schimpfe vom RAM, weil ich die neue geile Spaltenbreite ignoriert habe.

    Ich lese da ja als Karriereorakel: Sänger = Plattenvertrag > Tour > Videoclips > Tänzer > Models. Aber gut, dass sie auch “kleine Leute” groß rausbringen.

    Poetry Slam im Jugendhaus, nicht ganz un-offensiv beflyert. Ach, am Donnerstag ist auch der Gegenentwurf: Science Slam.  Klingt nerdy, könnte man also hingehen.

    Steht da Durst? Und was steht da sonst? Ist das Kunst oder kann das weg?

    Martin, echt gut, dass du deine Karre Freitagabend nach m Peoples stehen lassen hast. Gefunden in der Mörikegebäude vor dem sexy Gebäude des Automobilclubs Stuttgart – wo sonst?

    Stell ich mir durch’s Neopren nicht so wahnsinnig angenehm vor.

    Kinderarbeit, mitten in Stuttgart? Ist doch kacke.

    Hab das nicht manipuliert: in der Kinderwerkstatt liest man am Montag als erstes die Good News, dann das WoBla und dann erst “Die kleine Raupe Nimmersatt”..

    Komm schon, Thorsten. Da geht noch was.

    Selbst oder gerade sonntags aktiv: die Aktivisten von Greenpeace, ehrenamtlich in der Augustenstrasse.

    Artists against Klimawandel.

    Liebe Stadtplaner, lieber Wolle Schuster, liebe Gerber-GL: ich finde, das ist das schönste Loch der Stadt. Endlich kann man mal Himmel und Horizont sehen. Wenn ich Ihr wäre. würde ich da nix hinbauen oder zumindest nix Hohes. Höchstens einstöckige, venice-beach-artige Bungalows und Boutiquen. Einverstanden?

    Das Hammer-Januar-Licht nutzten auch andere: in der Reinsburgstrasse rette ich einen fotografierenden Kollegen vor dem Überdenhaufengefahrenwerden. Er besser ausgerüstet mit EOS und Sonnenstand-App.

     
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    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

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    Trainer Ludwig, neuester Teil, in Memory of Maik Franz.

    Neuer Sport hier: Phrasenüberschriftentopping: Nach “Wie der Heiner kann´s keiner” die Fußballphrase aller Phrasen als Schlagzeile, macht aber ohne Ende Sinn. Nach der schönen Maik Franz-Lounge vergangenen Samstag in der Waschstraße, zu der hoffentlich der Aussi heute noch ein paar Zeilen verfasst, bekommt man am kommenden Samstag, 6. August nochmals massig Fußballkultur im Theaterhaus geboten.

    Pünktlich zum Saisonbeginn lädt unser Gastleser Joe Bauer (Top-Performance am Samstag) zu “Hurra, wir kicken noch!”, die 3. Unterstützer für die Fans der Stuttgarter Kickers ein. Die Kickers spielen bereits am Freitag, 5. August gegen den KSC II und die komplette Mannschaft wird samt Trainer im Saal anwesend sein, lauter nette Menschen, wie Geiger erst am Freitag berichtete.

    Joe Bauer liest, Triple Espresso bluesen und rock´n´rollen, dazu gibt es Comedy und “Freestyle-Akrobaten” von Martina Brandl, Bastian Fischer, René Mathussek & Daniel Korte.

    Samstag, 6. August, 20 Uhr, Theaterhaus

    Karten gibt es unter www.theaterhaus.com zum Waldau-Stehplatz-Tarif von 10 Euro

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  • 25

    Joe Bauer im Neckar

    Joe Bauer, als Adleraugen-Kolumnist die tragende Schreibsäule bei der StN, hat erst neulich einen interessanten Zusammenhang zwischen Prostitution in Stuttgart und S21 aufgedeckt. So zitierte er aus dem Jahresbericht vom Amt für öffentliche Ordnung vor, in dem steht: ”Insbesondere im Leonhardsviertel deuten verschiedene Entwicklungen darauf hin, dass sich die ,Szene’ auf Stuttgart 21 und eine damit möglicherweise verbundene Erhöhung der Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen vorbereitet.” Normal, erst buddeln, dann bumsen. Sein Fazit: Luden müssen Proler sein.

    Das und vieles mehr aus seinem städtischen Beobachtungskosmos trägt Joe Bauer am Mittwoch, 29. Juni bei seinem nächsten Flaneursalon auf dem schwimmenden Theaterschiff Wilhelma vor. Bei der “Hommage an Stuttgarts vergessenen Fluss” lesen, singen und blödeln auf den beiden Decks weiterhin Michael Gaedt, der neuerdings Autos beflyert, Dacia Bridges & Alex Scholpp, Zam Helga, Nils Heinrich und Roland Baisch & The Country Boys.

    Auf dem Boot haben 200 Leute Platz und die Fahrt geht einmal runter nach Remseck und wieder zurück zur Neckar-Käpt´n-Anlegestelle. Vielleicht bleibt da auch Zeit für den einen oder anderen Techno-Anspieltipp. Mag der Joe neuerdings. Obwohl, ich glaubs eher weniger.

    Karten für 29,95 kann man auf Musiccircus bestellen.

    www.flaneursalon.de

     
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  • 11

    Heute Abend: Montage – Vereinigte Hüttenwerke Stuttgart

    Es ist schon ziemlich lange her, dass Thorsten über die Hütten an der Hauptstätterstraße berichtete. Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg für nachtaffine Aktivitäten “kurzerhand zwischen Hauptstätter und Eberhardstraße ein paar Baracken aufgebaut, die ein lustiger Politiker “Vereinigte Hüttenwerke” nannte”, schrieb Thorsten damals, also da “wo jetzt in Stuttgart mit dem Schwabenzentrum eines der Perlen internationaler Architekturkunst besichtigt werden kann”, so die Pressemitteilung der Montage.

    Wer sich mit diesem Teil der Stuttgarter Geschichte näher auseinandersetzen will, sollte heute Abend ins Tonstudio zur Montage gehen (Beginn 20:30 Uhr). Zu dem Thema “Vereinigte Hüttenwerke Stuttgart – Baracken, Rotlicht & Rock`n`Roll” hat man den Experten Joe Bauer eingeladen, “um mehr über diese versunkene Welt zu erfahren.” Bauer hat den Montage-Machern wie folgt gemailt hat:

    “Ich bringe Gerhard Goller, den früheren Gastronomie-Beauftragten des Ordnungsamts und Rock n Roll-Fan sowie Oskar, den Chef der Uhu-Bar, mit. Es gibt Dias u. Songs aus den großen Rotlicht-Tagen, und ich lese kurz ein paar Anekdoten aus der alten Altstadt. Soll Roland Baisch oder so vielleicht noch 2 Countrydinger singen…?”

    Zwei Countrydinger gehen immer.

    Montag, 11.4.2011, 20:00 Uhr, Tonstudio

     
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    Bauer trifft Uhu

    Dienstag abend nimmt mich Blogkollege Thorsten mit zu Joe Bauers Flaneursalon in die Uhu-Bar. Mit der fadenscheinigen Begründung, er könne ja nicht zum dritten Mal über Joe Bauer schreiben und schwärmen, sagt er, ich solle das tun. Um sich A) nicht als größten Jack und Joe Bauer-Fan der Stadt zu outen. Und B) um sich nach einem 6-stündigen Tättowier-Marathon zu schonen. Schätze mal, Thorsten hat sich den Namen Joe Bauer auf den Oberarm stechen lassen.

    Geile Masche, Thorsten, echt. Richtig kessel-Gangster-Style: “Komm ich lad dich ein. Du zahlst die Getränke. Und schreibst dann drüber.” Muss ich mir merken. Vielleicht mag mich ja irgendjemand auch mal unverbindlich zu einem Kunden-Briefing begleiten?

    Nun finde ich es schwer, über jemanden zu schreiben, der gut schreiben kann, ohne zu versuchen, ihm das Wasser oder den Stift zu reichen. Deshalb hier erstmal das Show-Telegramm:

    Die Top-Location: Oskar’s puffig-verruchte Uhu-Bar. Bis auf den letzten Sofaplatz ausverkauft. Auch mit Eintrittskarte kommt man nur nach den oskar-eigenen Unterwelt-Regeln rein: man muss sich an der Tür melden und Oskar himself bestimmt, ob Du rein darfst oder nicht.

    „Die Jungs klopfen. Die Mädchen kratzen“ hat er mal seine Türpolitik an einem verrauchten Abend erklärt.

    Hier, im Kerzen- und Rotlicht liest Joe Bauer Texte aus der Stadt. Wahres aus Bad Cannstatt, Gutes aus Giebel, Erlebtes aus dem Rotlichtviertel. Urbane Poesie, die vorgelesen viel lebendiger wirkt als nur gelesen.

    Joe Bauer ist Stift und Stimme dieser Stadt. Er beobachtet feinfühlig, schreibt pointiert und liest herbergsväterlich. Im Wechsel treten dazu musikalische Gäste auf, die viel zu groß für diese kleine Bar sind: Dacia Bridges mit dem Ex-Farmer Boy Gitarristen und Ausnahme-Wunderkind Zam Helga mit Akustikgitarre und seiner eigenen Bass-Drum.

    Er singt Dylan, sie Halleluja und Joe Bauer übersetzt uns Zuhälterisch – Deutsch. Die Uhu-Bar wird zur Schatulle, in der jeder der Künstler glitzern und schimmern darf.

    Und auch wenn er mit seinen Beobachtungen alles versucht, damit man es nicht tut: wir fühlen es an diesem Abend sehr sehr wohl in dieser Stadt, bei Joe und Oskar.

    www.flaneursalon.de

     
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  • 45

    Flaneursalon Verlosung

    Nach zwei Chartbreaker-Verlosungen, mal etwas Hochkultur: StN-Kolumnist Joe Bauer, Freund unseres Hauses, den wir hier schon mehrere Male gehuldigt haben, lädt am Dienstag22. Februar wieder zu einem Mini-Flaneursalon in die winzige Uhu-Bar im Rotlichtviertel ein. Die intime Atomsphäre dieser Lesung mit Gesang hat Thorsten letztes Jahr dokumentiert.

    Am 22. Februar liest Bauer seine Texte, die er in der StN oder online veröffentlicht, dazu hört man Musik von Zam Helga und Dacia Bridges. Jugendliche unter 18 Jahren Zutritt verboten.

    Joe Bauer freut sich an diesem Abend extrem über Kessel-Leser und spendiert deswegen prompt 5×2 Tickets, nicht schlecht bei insgesamt 40 Karten. Freuen wir uns sehr darüber und für fünf glückliche Pärchen. Müsst wie immer nichts anderes tun als via Comment, Email oder Notruf euer Interesse bekunden und schon rutsch ihr in den Lostopf. Viel Glück!

    www.flaneursalon.de

     
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