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    Heute Abend: SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?”

    Im Rahmen des Stuttgarter Medienkongress findet heute Abend im Geno Haus, Heilbronnerstraße, die “multimediale Veranstaltungsreihe” SWRdirekt statt. Dabei wird diskutiert: “Wer glotzt denn noch TV?” Geht alles in allem ein wenig um Analoges Zeitalter vs. Internet, sprich wer überhaupt noch Tageszeitung liest, Radio hört oder eben Fernsehen guckt.

    Neben SWR-Moderatorin Eva Gnädig hocken in der Diskussionsrunde:

    • Daaruum (Youtuberin)
    • Mercedes Lauenstein (jetzt.de/ Süddeutsche Zeitung)
    • Hadnet Tesfai (MTV, Pro7, Bloggerin)
    • Dr. Kai Gniffke (Tagesschau)
    • Frederik Peters (SWR)
    • ein Dire Straits-Fan von KTV

    Die Sendung wird gestreamed, außerdem können sich Interessierte per Mail, Facebook oder Twitter in die Diskussion einschalten.

    Da ich aus dem Printbereich komme und auch immer noch im Druckgeschäft arbeite, hab ich in Vorgesprächen schon gesagt, dass wir diese Diskussion schon seit 10 Jahren führen (da kam das Thema nämlich erstmalig bei Sub Culture auf, Tenor “ihr werdet bald aussterben”) und wahrscheinlich in 10 Jahren immer noch darüber diskutieren. Bin gespannt zu welchen neuen Erkenntnissen wir heute Abend kommen.

    Die Youtuberin Daaruum hat sich ebenfalls schon mal vorab 15 Minuten lang Gedanken gemacht.

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    Und noch der Trailer zum Medienkongress.

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    SWRdirekt “Wer glotzt denn noch TV?” – ab 18 Uhr live im GENO Haus oder Stream
    Mehr Infos hier oder auf der nächsten Seite. 

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    Stuttgart.de Relaunch

    Schon zum zweiten Mal in knapp vier Jahren vermelden wir einen Relaunch der Stadtseite www.stuttgart.de. Der von 2009 und die bis gestern aktuelle Seite war eher etwas staubig und kam hier damals meiner Erinnerung nach nicht ganz so gut weg. Jetzt muss ich sagen: Geht doch.

    Sieht meinem Empfinden nach für eine Stadt-Seite recht schick aus und die Usuability, wie der Thorsten sagen würden, ist ebenfalls gegeben. Erschließt sich alles von selbst, aber am besten selbst checken.

    www.stuttgart.de

    Städtische Internetseite mit neuem Gesicht

    Seit heute erscheint die Internetseite der Stadt Stuttgart www.stuttgart.de im neuen Layout: Die übersichtlichere Darstellung der aktuellen Meldungen und die Änderungen am Navigationsmenü sollen den Nutzern eine bessere Orientierung ermöglichen, wenn sie über die Startseite in das auf mittlerweile über 50.000 Seiten angewachsene Informationsangebot einsteigen.

    Neu ist auch die gelbe Menüleiste „Bürgerservice“: Die Nutzer können von jeder Seite in www.stuttgart.de zum Beispiel auf Informationen wie Öffnungszeiten der Ämter, Adressen der Bürgerbüros, Onlinedienste der Verwaltung oder den Veranstaltungskalender zugreifen. Deutlich verbessert wurde auch der Nachrichtenbereich, der jetzt durch die Einbindung von Videos und Bildergalerien noch informativer gestaltet werden kann.

    Stuttgart.de hat im Durchschnitt eine halbe Million Besucher pro Monat. Laut einer Studie der Hamburger Faktenkontor GmbH im Auftrag der Stadt Stuttgart von 2011 ist die städtische Internetseite nach den Tageszeitungen inzwischen die zweitwichtigste Informationsplattform für die Stuttgarter. Der Fokus von www.stuttgart.de liegt dabei auf der aktuellen Berichterstattung aus dem Rathaus und zu Themen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats, Servicemeldungen und Bürgerservice.

    Neben stuttgart.de hat das von Janette Seiz geführte Online-Team der Stadt Stuttgart in den letzten zwei Jahren auch ihr Social Media Angebot beständig ausgebaut. Die Inhalte der städtischen Kanäle in Facebook, Twitter, Google+, Flickr und Youtube sind jetzt auf der neuen Startseite integriert. Zudem können Artikel, Veranstaltungen, Adressen, Publikationen etc. auf Facebook, Twitter und Google+ „gepostet“ werden.

    „Wir werden unser Online-Angebot, was die Funktionalitäten und Inhalte anbelangt, kontinuierlich ausbauen und verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt gilt den dialogorientierten Angeboten. Das ist die zentrale Säule des Internets“, sagt Markus Vogt, Leiter der Abteilung Kommunikation im Rathaus.

     
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    “Jeder Idiot kann sich im Internet über so einen Namen anmelden”

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    “…und kann da seine Scheiße reinschreiben, weil er zur Hause von der Frau auf die Ohren kriegt.” Friday Fun mit Mario Basler über das Internet, Fußballfans und das Leben.

     
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    Der Schlecker und das Bildungsniveau

    Großes Management, große Probleme: Das merken wohl auch gerade die Schlecker-Sprösslinge Meike und Lars. Als die letztes Jahr die Drogeriekette von Daddy übernommen haben, gab’s gleich ein großes Portrait im Manager Magazin mit noch größeren Ankündigungen: Schluss mit schmuddeligen Filialen und Schweigen in der Kommunikation. Jetzt wird alles besser, schöner und moderner.
    Im Mai kam der neue Slogan “FOR YOU. VOR ORT” (übrigens von Grey), den der Spiegel (der ist auch immer fies) als “dümmlichen Denglisch-Slogan” bezeichnet. Ende Juni folgte dann der neue Blog. Denn Bloggen ist cool. Deshalb machen wir es auch.



    Schöne neue Welt bei Schlecker

    Leider teilte die “Deutsche Sprachwelt” die Auffassung des Spiegels über den Denglischen Slogen und einer der schönsten Muster-Shitstorms seit Kitkat und Jako macht nun seine Runde im Web. Hier eine kleine Chronik zum Lernen und Vermeiden:

    Schlecker-Sprecher Florian Baum antwortet der “Deutschen Sprachwelt” in einem Brief, den diese auf Facebook veröffentlicht. Darin verteidigt er den neuen Slogan, da dieser “den durchschnittlichen Schlecker-Kunden” anspreche, der einem “niederen bis mittleren Bildungsniveau zuzuordnen” sei. Nun gut, das mag ehrlich und offen gewesen sein, aber sicher nicht sonderlich clever. Shitstorm Phase 1.

    Bei Schlecker entsteht daraufhin wohl etwas Panik: Laut der neuen Unternehmenslinie will man offen sein. Man hat einen Blog, man müsste was sagen. Was tut man also: Man entscheidet sich für einen Kompromiss, die Agentur soll was sagen. Also muss der Junior-Berater von komm.passion ran und ein sauber abgestimmtes Statement posten. Diese Art von Corporate-Sprech auf einem Blog war nun schon wieder keine clevere Idee, aber für richtig Zündstoff sorgt dieser Absatz:

    “Und ja, wir stehen zu diesem Motto, wie wir auch zu einer unserer wichtigsten Zielgruppen stehen: Menschen mit einfachem bis mittlerem Bildungsniveau. Menschen also, die ganz normal einen Haupt- oder Realschulabschluss gemacht haben und heute in vielfältigen Berufen das Rückgrat unserer Gesellschaft bilden – zum Beispiel als Handwerker, Briefträger, Krankenschwestern, Büroangestellte oder auch als Hausfrauen und -männer.

    Fakt ist: Sie bilden die breite Mehrheit in Deutschland – nach Angaben des Statistischen Bundesamts mehr als 60 Prozent. Vor allem für sie gibt es Schlecker – For You. Vor Ort.” Shitstorm Phase 2.

    In den Kommentaren echauffieren sich daraufhin Akademiker und Briefträger gleichermaßen. “Niedriges Bildungsniveau” wird mit “dumm” gleichsetzt. Wie falsch das doch sei, stellt Schlecker dann in Shitstorm Phase 3 fest. Der aktuelle Höhepunkt ist jedoch, dass der PR-Berater den Slogan im Blogbeitrag falsch geschrieben hat: For you for Ort. Eigenes Wortspielchen zerstört. Die Kommentare nehmen kein Ende und so entschuldigt sich der Arme seit Tagen für den Tippfehler.

    Die Presse und die Blogosphäre freut es: Endlich mal wieder ein Thema, bei dem alle Mitreden können.

    Wer’s verfolgen will:
    Schlecker auf Facebook
    Schlecker-Blog

     
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    Deutschland häufigste Netzwelt

    Den Artikel auf Spiegel hat heute bestimmt schon jemand gelesen, die nette Agentur JVM hat nach dem typischen deutschen Wohnzimmer und dem typisch deutschen Jugendzimmer (steht übrigens in Stuttgart) das typische deutsche Netzverhalten ermittelt und mit einem Onlinetool rekonstruiert wie die fiktive Person Thomas Müller im Laufe einer Woche das Internet nutzt. Dabei, schreibt der Spiegel, “ist diese Darstellung qualitativ, nicht als repräsentativ zu verstehen: Sie vermittelt einen Eindruck davon, wie viele Deutsche das Internet nutzen.” Die Daten basieren auf verschiedenen Studien, Quellen und Interviews mit deutschen Familien.

    Das kenne ich irgendwo her:  ”Wenn Thomas zum Beispiel zu Ebay will, kann es sein, dass er nicht Ebay.de in die Browser-Adresszeile, sondern das Wort Ebay bei Google eintippt – um dann auf den ersten Suchtreffer zu klicken.” Geht mir mit Youtube so. Immer wenn ich auf Youtube gehen will, gebe ich meistens zuerst bei Google Youtube ein und klicke dann auf Youtube. Das  ist völlig verrückt, mehr als saudämlich, aber ich kriege diese Angewohnheit nicht los. Muss mich mehr zusammenreißen.

    Und was macht ihr so im Netz?

    Spiegel Artikel

    Mr. Thomas Müller 

     
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    Happy Birthday Wikipedia!

    Am Wochenende wird unser aller Allgemeinwissen 10 Jahre alt! Das muss man sich mal vorstellen: 10 Jahre ist es her, dass Wissen “elitär” war, man einen Brockhaus im Schrank hatte oder für Allgemeinwissen eine Tagszeitung gebraucht hat. Naja, fast.

    Aber unbestreitbar ist Wikipedia eine der Erfolgsgeschichten im Social Web, im Internet überhaupt. Ein Mythos, ein omnipräsentes Alltags-Werkzeug, die Erfolgsgeschichte einer Idee. Anlässlich des 10. Geburtstags mal ein paar Fakten zu unser aller Allgemeinbildung:

    Was ist Wikipedia?
    Das sagt Wikipedia über Wikipedia.

    Was heißt Wikipedia?
    Wikipedia ist ein Fantasiewort aus “Wiki” (hawaianisch für ‘schnell’) und der Endung des englischen Worts “Encyclopedia”.

    Was hat Wikipedia in den letzten 10 Jahren für uns getan?
    50% mehr Platz im Wohnzimmerrschrank, da der Brockhaus raus kann. 50 Euro mehr. (Hat der Brockhaus auf dem Karlsplatz gebracht) 500% mehr Unnötiges Wissen und das 100% schneller.

    Hier ein paar Beispiele, was ich dank Wikipedia neuerdinge alles weiß:
    Flohsamen
    – unglaublich, was die alles können. Gegen Verstopfung z.B – was das genau ist, da überarbeitet Wikipedia aber gerade. Können wir uns aber vielleicht aus den Resten Allgemeinwissen zusammenreimen. Auch die Volksgruppe der Schwaben oder unsere Brezel finden sich für den Rest der Welt bei Wikipedia.

    Über den britischen Schuhdesigner Rupert Sanderson findet man auch etwas auf Wikipedia und das hat man sogar mir zu verdanken: Dieser Artikel ist nämlich der Rest meines Ausflugs zur Wikipedia.

    2009 habe ich mich einmal mit der Plattform beschäftigt und etwas blauäugig einige Artikel erstellt. Die wachende Wikipedia-Meute (ich denke, gegen den Begirff Nerds haben die nichts einzuwenden) hat mich recht schnell wieder verjagt. Die Qualitätskontrolle bei Wikipedia liegt nämlich bei zig freiwilligen, die ihren Job auch ziemlich ernst nehmen und eine ziemlich harte Einheit bilden. Meine Texte wurden durchweg zerpflügt: “zu werblich” (Schuhe), “Befangen” (ehem. Arbeitgeber) oder auch mal “unrelevant”.

    Wie dem auch sei, ich bleib dir treu, liebes Wikipedia. Allein durch die ständigen Top-Rankings und meine Faulheit zu scrollen bist du einfach meine Hilfe für immer und alles. Auch für Flohsamen und Co. Happy birthday!

     
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    “Nen Lobo gebaut”: Uwe Wöllner trifft Sascha Lobo

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    Kann mich nur wiederholen: Die Snobs auf ZDF Neo, jeden Donnerstag 22:30 Uhr, ist richtig gut. Noch guter natürlich (Zeit für neue Komparative), dass der Robin dafür die Musik gediggt hat, hab ich aber gleich an der exzellenten Auswahl gehört! Damn, leck mich am Arsch(loch)!, wie Oscar, der Besitzer der Haifischbar zu sagen pflegt.

    Ulmen spielt aktuell nicht nur einen Snob oder hüpft auf die Collien oder lässt sich von Collien behüpfen, sondern hat auch für ein paar Folgen seine Figur “Uwe Wöllner” aus der alten Serie “Mein neuer Freund” reaktiviert.

    Für eine Folge hat unser alten Homie Sascha Lobo getroffen. Habs nicht ganz durchgeschaut, geht am Anfang bisschen über die Vodafone-Geschichte, dann über seine Bücher – verkauft wohl so 50.000 (“ey voll krass wenig”) – und wie er sonst noch Kohle verdient. Und dass er den Leuten gerne das Internet erklärt.

     
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