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    Schwedenpunk

    Am 21. Feb 2011, 15:00 Uhr von Thorsten W.

    Ich kenne keinen DJ, der seine Platten (sofern er noch welche hat) nicht im guten alten Expedit von Ikea aufbewahrt. Ist auch einfach ein genau so schlichtes wie formschönes und praktisches Regal. In jedes Fach passen ziemlich genau 100 Platten, in die geläufigste Größe mit 5×5 Fächern also ca. 2500 Vinyls.

    Dabei gibt es die Vorne-Anschlager und die Nach-hinten-Schieber. Das Regal ist nämlich etwas tiefer als Vinyls breit, d.h. entweder man ist penibel und richtet sie vorne an der Kante aus oder man schiebt sie (wie ich) einfach nach hinten an die Wand. Oder man macht’s wie mein guter Freund Tom von Vinyl-West und stellt passende Kartons in jedes Fach, womit die Anordnung vorne automatisch stimmt.

    Mein alter Kollege Ramzi, Teilnehmer bei der letzten Kessel.TV Rollerausfahrt, hat sich mit ein paar Leuten noch eine andere sehr coole Nutzungsart für das Expedit ausgedacht. Unter dem Label Schwedenpunk fertigen sie in Handarbeit exakt passende Kisten für das Ikea-Regal, kostengünstig aus Karton und mit wechselbaren Fronten, etwa aus Leder, Stoff oder sogar Holz.

    Passend zum DJ-Plattenregal gibt es obige Version mit einer Vinyl-12Inch vorne drauf, kann man zum Beispiel super das Digital DJ-Equipment reinpacken. Die Grundboxen kosten zwischen rund 7 und 10 Euro, die Fronten zwischen 15 und 20 Euro.

    Bestellen kann man die Teile auf der Website, Fan werden kann man auf Facebook und wer Sonderwünsche hat oder einfach mal Hallo sagen will darf sogar in der Werkstatt im Stuttgarter Westen (Adresse auf der Website) vorbeischauen.

    Ich kenne keinen DJ, der seine Platten (sofern er noch welche hat) nicht im guten alten Expedit von Ikea aufbewahrt. Ist auch einfach ein genau so schlichtes wie formschönes und praktisches Regal. In jedes Fach passen ziemlich genau 100 Platten, in die geläufigste Größe mit 5x5 Fächern also ca. 2500 Vinyls. Dabei gibt es die Vorne-Anschlager und die Nach-hinten-Schieber. Das Regal ist nämlich etwas tiefer als Vinyls breit, d.h. entweder man ist penibel und richtet sie vorne an der Kante aus oder man schiebt sie (wie ich) einfach nach hinten an die Wand. Oder man macht's wie mein guter Freund Tom von Vinyl-West und stellt passende Kartons in jedes Fach, womit die Anordnung vorne automatisch stimmt. Mein alter Kollege Ramzi, Teilnehmer bei der letzten Kessel.TV Rollerausfahrt, hat sich mit ein paar Leuten noch eine andere sehr coole Nutzungsart für das Expedit ausgedacht. Unter dem Label Schwedenpunk fertigen sie in Handarbeit exakt passende Kisten für das Ikea-Regal, kostengünstig aus Karton und mit wechselbaren Fronten, etwa aus Leder, Stoff oder sogar Holz. Passend zum DJ-Plattenregal gibt es obige Version mit einer Vinyl-12Inch vorne drauf, kann man zum Beispiel super das Digital DJ-Equipment reinpacken. Die Grundboxen kosten zwischen rund 7 und 10 Euro, die Fronten zwischen 15 und 20 Euro. Bestellen kann man die Teile auf der Website, Fan werden kann man auf Facebook und wer Sonderwünsche hat oder einfach mal Hallo sagen will darf sogar in der Werkstatt im Stuttgarter Westen (Adresse auf der Website) vorbeischauen.

     
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  • 40

    DU kannst mich mal am Arsch lecken

    Am 23. Feb 2010, 17:00 Uhr von martin

    Es gibt nichts Schlimmeres als z.B. beim Auflegen mit Sie angesprochen zu werden. Ist man doch schon so alt?

    “Entschuldigen sie, könnten sie vielleicht…?”

    “Alda, ich hab vielleicht ganz üble Geheimratsecken ja, aber du kannsch mich deswegen trotzdem duzen! Ich bin nämlich erst knackige 32 Jahre jung.”

    “Äh, aso… also könntest du…”

    “Nein, kann ich net!”

    Also duzen geht eigentlich meistens immer klar. Aber vielleicht komme ich doch in die Jahre und stehe deswegen in manch wenigen Situationen auf höfliche bzw. etwas distanziertere Umgangsformen. Manchmal möchte ich dann einfach doch eher mit Sie angesprochen werden und so zumindest das Gefühl haben, dass man mich für voll nimmt.

    Vielleicht war ich aber auch in den letzten Monaten einfach nur zu oft beim IKEA.

    Gestern Abend wurde mir das erstmals so richtig bewusst. Die direkte Anrede der schwedischen Holz-Imitat-Mafia ging mir derartig auf den Sack, dass ich bei der Hetze durch die unfassbar famose Möbelschau fast einen Kollaps bekam.

    An jeder Ecke der gleiche Trottel-Ton, gezimmert auf Duplo-mässigen Schildern wie oben.

    “Hier kannst du dich informieren.”

    “Nehme dir hier ein Stift und mache dir Notizen.”

    “Hier kannst du deine Kinder abgeben.”

    “Hier kannst du pinkeln.” Alta! Bin ich 12 oder was?

    Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass über bzw. hinter dir ein riesiger Riese (riesiger Riese?) steht, namentlich Ikea-Gründer Ingvar Kamprad, und dir die ganze Zeit auf den Kopf tätschelt – ne, so leicht eine hinten drauf haut. Frei nach dem Motto, einer muss ja diesem unterbelichteten treudoofen Lemming alias Ivar-Regal-Käufer alias Smedsta-Drehsessel-Opfer zeigen wo es lang geht.

    “Alles wird gut kleiner Mann. Guck wie schön es hier ist. Gehe durch meine Möbelausstellung. Gestalte dir dein Wohnzimmer selbst. Diese Küche kannst Du gleich mitnehmen.”

    Fuck you, Ingvar! Und verarsch mich net, ja! Ich kann nämlich gar keine Küche tragen!

    Manchmal hat das Du-System auch einen kleinen Bug. Da freut man sich richtig, wie zum Beispiel bei der Warenausgabe.

    Linkerhand heißt es noch: “Bitte wende DICH an unsere Mitarbeiter”, hingegen rechts wird man schon förmlicher. Gab vielleicht keine andere digitale Nummerntafel.

    Jetzt ist aber erst einmal hoffentlich für lange Zeit wieder gut mit IKEA. Aber irgendwann heißt es sicherlich wieder:

    Es gibt nichts Schlimmeres als z.B. beim Auflegen mit Sie angesprochen zu werden. Ist man doch schon so alt? "Entschuldigen sie, könnten sie vielleicht...?" "Alda, ich hab vielleicht ganz üble Geheimratsecken ja, aber du kannsch mich deswegen trotzdem duzen! Ich bin nämlich erst knackige 32 Jahre jung." "Äh, aso... also könntest du..." "Nein, kann ich net!" Also duzen geht eigentlich meistens immer klar. Aber vielleicht komme ich doch in die Jahre und stehe deswegen in manch wenigen Situationen auf höfliche bzw. etwas distanziertere Umgangsformen. Manchmal möchte ich dann einfach doch eher mit Sie angesprochen werden und so zumindest das Gefühl haben, dass man mich für voll nimmt. Vielleicht war ich aber auch in den letzten Monaten einfach nur zu oft beim IKEA. Gestern Abend wurde mir das erstmals so richtig bewusst. Die direkte Anrede der schwedischen Holz-Imitat-Mafia ging mir derartig auf den Sack, dass ich bei der Hetze durch die unfassbar famose Möbelschau fast einen Kollaps bekam. An jeder Ecke der gleiche Trottel-Ton, gezimmert auf Duplo-mässigen Schildern wie oben. "Hier kannst du dich informieren." "Nehme dir hier ein Stift und mache dir Notizen." "Hier kannst du deine Kinder abgeben." "Hier kannst du pinkeln." Alta! Bin ich 12 oder was? Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass über bzw. hinter dir ein riesiger Riese (riesiger Riese?) steht, namentlich Ikea-Gründer Ingvar Kamprad, und dir die ganze Zeit auf den Kopf tätschelt - ne, so leicht eine hinten drauf haut. Frei nach dem Motto, einer muss ja diesem unterbelichteten treudoofen Lemming alias Ivar-Regal-Käufer alias Smedsta-Drehsessel-Opfer zeigen wo es lang geht. "Alles wird gut kleiner Mann. Guck wie schön es hier ist. Gehe durch meine Möbelausstellung. Gestalte dir dein Wohnzimmer selbst. Diese Küche kannst Du gleich mitnehmen." Fuck you, Ingvar! Und verarsch mich net, ja! Ich kann nämlich gar keine Küche tragen! Manchmal hat das Du-System auch einen kleinen Bug. Da freut man sich richtig, wie zum Beispiel bei der Warenausgabe. Linkerhand heißt es noch: "Bitte wende DICH an unsere Mitarbeiter", hingegen rechts wird man schon förmlicher. Gab vielleicht keine andere digitale Nummerntafel. Jetzt ist aber erst einmal hoffentlich für lange Zeit wieder gut mit IKEA. Aber irgendwann heißt es sicherlich wieder:

     
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  • 9

    Monday my love

    Am 23. Nov 2009, 09:43 Uhr von martin

    ikea

    Morgen!

    Wochenende war schön, Wetter war geil. Sonst gab es keine neue Erkenntnisse: Man kann Freitagabend locker in den Ikea gehen, wenn man weiß was man will. Ein Schrank aus Birke-Imitat für 19,90 Euro kann durchaus ziemlich schwer sein.

    I Love Sushi ist wirklich absolut zu empfehlen, ebenfalls am Freitagabend zum ersten Mal getestet, die große Platte, Bento 6. Am Freitagabend haben die sich glaub mit einem Haufen Nachteulen frisch gemacht, wie man so auf Facebook lesen konnte.

    Der VfB war knapp vor der Niederlage, die Bayern auch, also ist die Fußballwelt auch immer noch die Alte. Mein Comunio-Team hat ziemlich abgestunken, 4 Punkte, ein Kölner Abwehrspieler namens Brecko hat ne glatte 6 bekommen! Gleich verkauft.

    Paddy am Samstag in der Corso war dafür dufte, hat sehr viel Spass gemacht mit dem Jan, der gute Sets hingelegt hat. Paar Leser waren auch da, immer wieder nice die mal in Echt zu sehen. Danke noch an Seb Rock für die CD-Player. Corso Umbau ist auch prima. Toilettentüren kann man jetzt abschließen.

    Gestern kam kein Tatort dafür Bader-Meinhof-Komplex nach dem Buch von Ex-Spiegel-Häuptling Stefan Aust in einer um 30 Minuten längeren Fassung als die Kinoversion. Damals nicht gesehen, das deutsche Staraufgebot, spielt ja wirklich jeder mit.

    War eigentlich gar nicht schlecht. Gab es ja viel Kritik. Gerade erst wieder eine Ankündigung gelesen, dass der Streifen die Rasselbande als Popstars verehrt. Fand ich nicht so, ich dachte mir hingegen, was ist bzw. war der Bader für ein widersprüchlicher Trottel und Prolet. Egal, heute weiter gucken, 20:15 Uhr, ARD.

    Morgen! Wochenende war schön, Wetter war geil. Sonst gab es keine neue Erkenntnisse: Man kann Freitagabend locker in den Ikea gehen, wenn man weiß was man will. Ein Schrank aus Birke-Imitat für 19,90 Euro kann durchaus ziemlich schwer sein. I Love Sushi ist wirklich absolut zu empfehlen, ebenfalls am Freitagabend zum ersten Mal getestet, die große Platte, Bento 6. Am Freitagabend haben die sich glaub mit einem Haufen Nachteulen frisch gemacht, wie man so auf Facebook lesen konnte. Der VfB war knapp vor der Niederlage, die Bayern auch, also ist die Fußballwelt auch immer noch die Alte. Mein Comunio-Team hat ziemlich abgestunken, 4 Punkte, ein Kölner Abwehrspieler namens Brecko hat ne glatte 6 bekommen! Gleich verkauft. Paddy am Samstag in der Corso war dafür dufte, hat sehr viel Spass gemacht mit dem Jan, der gute Sets hingelegt hat. Paar Leser waren auch da, immer wieder nice die mal in Echt zu sehen. Danke noch an Seb Rock für die CD-Player. Corso Umbau ist auch prima. Toilettentüren kann man jetzt abschließen. Gestern kam kein Tatort dafür Bader-Meinhof-Komplex nach dem Buch von Ex-Spiegel-Häuptling Stefan Aust in einer um 30 Minuten längeren Fassung als die Kinoversion. Damals nicht gesehen, das deutsche Staraufgebot, spielt ja wirklich jeder mit. War eigentlich gar nicht schlecht. Gab es ja viel Kritik. Gerade erst wieder eine Ankündigung gelesen, dass der Streifen die Rasselbande als Popstars verehrt. Fand ich nicht so, ich dachte mir hingegen, was ist bzw. war der Bader für ein widersprüchlicher Trottel und Prolet. Egal, heute weiter gucken, 20:15 Uhr, ARD.

     
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  • 22

    Zu Gast in der Ed Hardy-Hölle

    Am 28. Sep 2009, 16:49 Uhr von Thorsten W.

    So, endlich ist die Wahl vorbei und wir können uns wieder den wichtigen Dingen des Lebens widmen. Möblehäusern zum Beispiel. Ich weiß ja immer nicht, was die Leute gegen Ikea haben. Die waren glaube ich einfach noch nie in einem anderen Cheapo-Möbelhaus.

    Samstag war ich mit meiner Holden im Möbel Hofmeister in Bietigheim (das sind die, die in Stuttgart Werbung auf Taxen und Bussen machen und immer nen Beileger im Wochenblatt haben). Man kann da schon mal hinfahren, wenn man ein bestimmtes Möbelstück sucht. Was nicht heißt, dass man es da auch findet. Weil auf ein Möbelstück reduziert ist Hofmeister das:

    hofmeister1

    Aber, und so richtig erstaunt hat mich das nicht, bei Möbel Hofmeister haben sie auch extra ein Ed Hardy-Zimmer eingerichtet. Ja, wirklich. Und das sieht dann genau so schlimm aus, wie man es sich vorstellt:

    hofmeister2

    hofmeister3

    hofmeister4

    Und wem das noch zu dezent ist, dem bietet Hofmeister noch eine kleine Auswahl weiterer spannender Eddy-Accessoires:

    hofmeister5

    So, endlich ist die Wahl vorbei und wir können uns wieder den wichtigen Dingen des Lebens widmen. Möblehäusern zum Beispiel. Ich weiß ja immer nicht, was die Leute gegen Ikea haben. Die waren glaube ich einfach noch nie in einem anderen Cheapo-Möbelhaus. Samstag war ich mit meiner Holden im Möbel Hofmeister in Bietigheim (das sind die, die in Stuttgart Werbung auf Taxen und Bussen machen und immer nen Beileger im Wochenblatt haben). Man kann da schon mal hinfahren, wenn man ein bestimmtes Möbelstück sucht. Was nicht heißt, dass man es da auch findet. Weil auf ein Möbelstück reduziert ist Hofmeister das: Aber, und so richtig erstaunt hat mich das nicht, bei Möbel Hofmeister haben sie auch extra ein Ed Hardy-Zimmer eingerichtet. Ja, wirklich. Und das sieht dann genau so schlimm aus, wie man es sich vorstellt: Und wem das noch zu dezent ist, dem bietet Hofmeister noch eine kleine Auswahl weiterer spannender Eddy-Accessoires:

     
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