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Now I wanna be your Dog
Am 23. Mai 2012, 15:39 Uhr von Setzer
(Luna beim Shooting für den “Wacken Dream Girls Kalender 2013″)
Machen wir’s halt wie der Iggy, beziehungsweise The Stooges: Wenn so ein Köter einmal das Herz erobert hat, nennt man nie wieder einen “Köter”, “Töle”, “Depp” oder “Arschloch”. Auch wenn man das vorher jahrelang getan hat. Luna, die VfB Europaleaguemacherin hat mein Herz erwärmt. Auch wenn sie manchmal eine schreckliche Zicke ist. Doberfrau und Model halt.
Chez Lilli, der neue Hundeshop im Stuttgarter Internet kommt mir da gelegen, wie den Grünen damals Fukushima. Übrigens, auch kein schlechter Hundename, wenn man mal genauer drüber nachdenkt: “Fukushima”. Kann man machen. Ein Freund wollte seine Katze immer “Schwamm” nennen – “Rekordmeister Bayern München” oder “Top Terrorist Carlos” wäre auch toll oder halt “Wolfgang”. Egal jetzt.
Bei “Chez Lilli – ”Schönes für Hund und Halter” gibt’s Leinen, Halsbänder, Tücher und Taschen für die Leckerli. Lilli, eine Parson Russell Dame, betreibt diesen neuen Onlineshop. Ich glaube zwar, dass ihre Cheffin Antonella Vasile (Fo., li.) da die Strippen zieht – die lässt aber nix raus. Weiber. Kennt man ja. Beim Shopping, Ryan Gossling oder bei Verschwörungen halten die zusammen wie Gaffer-Tape. Luna sagt auch nix, außer: “Ich bin durchaus der Meinung, es wäre mal wieder Zeit für eine kleine Aufmerksamkeit.”
Ja, manchmal rede ich mir tatsächlich ein, Luna, die Doberfrau könnte sprechen oder wenigstens laut denken. Morgens zum Beispiel, da guckt die mit treudoofem Blick übers Kissen und ich bin mir sicher, sie will sagen: “Okee, hier ist der Deal: Wir machen mir jetzt was Leckeres zu essen, gehen raus, eine Stange Wasser ins Eck stellen und dann machen wir Blödsinn. Aight?”. Und ich so: “Äh, wo ist mein Teil des Deals?”. Dann überlegt sie kurz, dackelt für 40 Sekunden aus dem Zimmer und kommt anschließend wieder zurück: “Also, was jetzt?!”.
Wenn’s in einer Beziehung mal so weit ist, dann ist Geschenkemitbringen eh nicht mehr weit. Bitch.
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Leck mich, VfB Stuttgart. Echt.
Am 9. Mrz 2012, 12:30 Uhr von Setzer
Foto: Kicker
Ich habe kein Kabelfernsehen, bin vor einiger Zeit trotzdem zehn Minuten in den Genuss gekommen, da ein bisschen reinzuschauen. Im Dschungeldingens sagte ein mürrischer Schweizer, der scheinbar zaubern kann und Vincent Raven heißt: “Ich habe die Fresse voll, echt. Ich bin auf dreihundert oben. Das stinkt abgöttisch.” Das Irre daran: er hat nicht mal vom VfB Stuttgart gesprochen.
Der VfB Stuttgart und ich führen nun seit einiger Zeit eine seltsame Beziehung. In der Zeitschrift Gala wird so was “On/Off-Relationship” genannt. Haut halt nie richtig hin, obwohl sich beide im Rahmen ihrer begrenzten Fähigkeiten bemühen. Hab’ auch schon drüber nachgedacht, mich zu trennen. Respektvoll, gute Freunde bleiben und all’ das Zeug, das keiner so meint, aber trotzdem ständig gesagt wird.
Manchmal rede ich mir auch ein, dass alles eh irgendwie egal ist (“ist ja nur ein Spiel”), aber schaue trotzdem ständig im Telefon oder Internet, ob sie sich gemeldet hat, was passiert ist.
Dass der nötige Respekt für eine würdevolle Trennung derzeit kaum aufzubringen ist, hat wahrscheinlich mit meiner verletzten Eitelkeit zu tun: Mir fiel nämlich auf, dass es dem VfB wesentlich besser geht, wenn ich nicht da oder überhaupt nicht in der Nähe bin. Schlampe.
Ich kann machen, was ich will – bin ich da und schau zu: geht gar nix. Fahr ich weg und hab keine Zeit, ins Stadion oder in die Fußballkneipe zu gehen: sichere drei Punkte.
Nix als Tragödie: Ich muss zusehen, wie Schalke den VfB zerlegt und Kevin Kuranyi nur nicht trifft, weil er seit Ewigkeiten gar nicht mehr bei Schalke ist. Mönchengladbach lässt sich auch nicht lumpen: nulldrei. Wolfsburg: einsnull, auch verloren. Leverkusen: mit ach und Krach ein Unentschieden. Wenn’s nicht so weh tun würde, könnte ich den Kopf gegen die Tischkante hauen.
Dann der absolute Tiefpunkt: Pokalspiel gegen Bayern im Februar. Ich friere mir im Stadion die Zöpfe an den Kopf und trotz brandneuer Winterjacke: nullzwei gegen Bayern. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze und ich die Schnauze endgültig voll:
“Fauuuehhfffbeeehhh, Wir steeehhhnn zu Diiehhr”, mir reicht’s langsam mit der Steherei und den Durchhalteparolen. Zwei Stunden in der Eiseskälte gegen die Bayern sind genug. Ich sehe auch nicht ein, schon wieder aufzustehen, nur weil ich “Schwaaahhhbbbeee” bin, aber VfB hat harte Fans, die reissen sich notfalls selbst vom Hocker.
Ich war ursprünglich wegen Fußball gekommen. Gesehen hab ich leider nichts davon. Doch, einmal kurz: dann stand’s auch schon 0:1 für Bayern und Ribery freute sich sehr. Neben mir brüllt einer: “Herrgottscheissdrecknochmal, was??”. Antworten gab’s keine. Dafür geht man aber auch nicht zum Fußball. Ausrufezeichen gibt’s auf dem Sportplatz nur ungefragt oder gar nicht. Der Rest sind Fragen, wie bei allen Dingen, die mit den Gesetzen des Verstands kaum zu ergründen sind.
Der Einpeitscher im A-Block ermutigt derweil dazu, die Mütter und weiblichen Familienangehörige von Bayern kritisch zu hinterfragen. Kann man schon mal machen, “Effzehh Bayern Hurensöhne” brüllen, wenn sonst nix anfällt. Den restlich verfügbaren Bayern soll ich die Lederhosen ausziehen, miese Nummer bei Minus acht Grad. Ich überlege trotzdem, wem ich gerne die Lederhosen ausziehen würde. Niemand davon kommt aus Bayern.
Die Bayern-Fans wiederum sind sehr freundlich. Da mischt sich Häme mit Mitleid. Ein niederschmetternder Cocktail. Sie wünschen Bruno Labbadia lautstark alles Gute zum Geburtstag – der Trainer des VfB-Stuttgarts wurde da gerade 46 Jahre alt. Das erste Geschenk überreichte gerade Ribery.
Bei 0:2 dann die Erleuchtung. Der Einpeitscher im A-Block, der schon sehr viele bemerkenswerte Zweizeiler ins Mikro krächzte, lässt endgültig die Bombe platzen: “Entweder wir packen es … oder nicht”. Er sieht dabei aus wie der Sänger einer Hardcoreband – breitbeinig, Arme seitlich hochgeklappt, brüllt er ins Mikro – nur halt ohne Band hinter sich. Da war nur das Spiel. Und das war nix. Gar nix.
Der Blick auf die Anzeigentafel macht mich trotzdem glücklich: “86. Minute, 0:2″. Verlängerung oder Elfmeterschiessen wird’s nicht geben und die Gefahr war nie geringer, dass irgendein gut betuchter Club uns die geilen Kicker wegkauft. Es sei denn, der Ulreich fängt jetzt auch noch mit Toreschießen an. Der Typ ist Hardcore – hält wie ein junger Gott und steht auch bei Minusgraden im Kurzamtrikot im Tor.
Ein paar Tage später laufe ich mit einem befreundeten Hund durch die Eifel. Nette Gegend, tolle Menschen. Da wird in Ortschaften noch mit Straßenschildern für Apotheken geworben. Und obwohl ich Hunden, Spaziergängen und der Natur bisher wenig abgewinnen konnte – ich tu’s und pfeiffe auf Fußball. Kann mich mal. Gut, ab und an versuche ich, heimlich auf den Liveticker im Telefon zu spechten. Das Ende vom Lied: der VfB gewinnt fünfnull gegen Hertha. Einfach so, souverän den Blinker gesetzt und auf die Siegerstraße abgebogen, während ich mich frage, weshalb der Hund seinen Namen nur kennt, wenn ihn andere rufen. Rufe ich – passiert nix.
Die Woche drauf, völlig angefixt, weil’s jetzt ja endlich bergauf geht, wieder ins Stadtbadstadion zu Heslach gedribbelt, Stammplatz bei Schorsch eingenommen und “Schalalalala” gedacht. Wahrscheinlich auch gesagt. Ich neige zu derartigen Schrullen.
Das Stadtbadstadion hat mir gefehlt: immer Topstimmung auch in der Krise. Den Fernsehsender SKY und die Zeitlupenwiederholungen habe ich auch vermisst. Ich mag das. Da kann ich ungefragt “Da! Siehste! Eyy! Mannmannmann!” durch die Kneipe rufen, als ob ich’s beim ersten Mal in Echtzeit schon gesehen hätte. Fernsehen ist toll und die Leute von SKY kümmern sich. Zur Halbzeit fragt mich deren Reklameabteilung sogar, ob ich heute schon geschweppt hätte. Klar, können die nicht wissen. Nächstes Mal weise ich sie trotzdem darauf hin, dass ich schweppen kann, wann immer ich will. Auch toll: da stöckelt in der Halbzeitpause immer eine blonde Frau über den Bildschirm, die von Fußball erzählt. Ich würde ihr gerne zuhören, vergesse es aber meistens. Ich denke, dass sie genau deshalb da rumstöckelt.
Egal, Hannover steht auf dem Programm. Ich bin aufgeregt, wie es sich das für Leute auf der Siegerstraße gehört. Machen wir’s kurz: zweivier auf den Sack bekommen. Einziges Highlight: die Frau am Tisch. Sie klopft fassungslos auf den Tisch, schaut ratlos und meint “Sag mal, hat der Pogrebnyak seine Schuhe in Stuttgart vergessen?” als Harnik ein todsicheres Ding freistehend vor dem Torwart versemmelt. Der Hund aus der Eifel, die Frau und sogar ich hätten den barfuß versenkt. Pogrebnyak übrigens spieltmittlerweile in England. Trifft nach Belieben. Publikumsliebling.
Dann wieder der Hund im Eifelgrenzgebiet, der eigentlich Luna heißt und eine heiße Doberfrau ist: während ich Stöckchen durch die Eifel werfe, die Luna nie mir, sondern ihrer Cheffin oder gar nicht wieder bringt, gewinnt der VfB viereins und fast mühelos gegen Freiburg. Luna schaut mich treudoof an und nickt mehrmals mit dem Kopf.
Eine Woche später-Berlin, Kreuzberg. Soundcheck im Lido. Wir sind auf Tour mit unserer Popgruppe end of green. Soundchecks sind wichtig, machen auch Spaß, liegt daran, dass wir dufte Typen sind – in die Kneipe gehen und Fußball schauen ist da nicht drin. Zumal sich die Hipster in der Nachbarschaft wahrscheinlich nur ManU, Real oder Barcelona anschauen.
Beim VfB steht aber der HSV auf dem Programm. Nix Glamour, das ist Not gegen Elend und der Geruch von nassem Rasen, Blut, Mobilat und frisch aufgerissenen Erste-Hilfe-Kisten.
Kollegin Diana, hält mich livetickermäßig auf dem Laufenden – sitzt im Stadtbadstadion. Machen wir’ kurz: viernull. Der VfB Stuttgart fegt den HSV vom Platz und ich seh weder eines der vier Tore, noch das Foul von Guerrero, der nicht nur wie eine sehr alte Frau aussieht, sondern auch ein Arschgeweih (österreichisch: Arschvignette) trägt. Als ob das nicht reichen würde grätscht der Trottel auch noch ziemlich aggro den Sven Ulreich über den Haufen. Als hätte der ihm absichtlich die “Burt Ward Law” Single von Nick Royale zerkratzt. Ich hab’s erst Sonntagnacht auf Youtube gesehen. Amtlich, mein lieber Herr Gesangsverein.
Heute spielt der VfB gegen Kaiserslautern. Ich werde weder beim Soundcheck, noch bei Luna oder ihrer Cheffin sein. Aber Fußball gibt’s für mich heute nicht. Leck mich. Sonst bekommt der VfB am Ende ausgerechnet von der Mannschaft auf den Sack, die ich noch schlimmer als den FC Bayern, Schalke, Otto Rehagel, The Killers und Timo Rost zusammen finde. Das kann ich nicht verantworten. Möge der Aberglaube gewinnen, aber bitte nicht Kaiserslautern. Tut mir Leid, VfB. Ich komme erst wieder, wenn Du verloren hast. Will Dir nicht zur Last fallen, dich stören. Sag bitte “Danke”, falls Du einen UEFA-Cup Platz holt. Wir wollten schließlich gute Freunde bleiben. Schlampe.
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Hundewaschanlage
Am 7. Feb 2012, 09:00 Uhr von Kollege Geiger
Und alle gleich wieder so: yeahhhh, neue Bar. Nach Schankstelle jetzt Hundewaschanlage. Aber nein. Das ist mein Ernst. Also nicht wirklich meiner, sondern der Ernst von Dog Wash. Und auf deren Interwebseite sieht man, dass man dazu besser kurze Hosen anzieht. RAM wollte doch letzte Woche eh irgendwas in Cargobuxen und Flip-Flops machen, oder.
“Das Gewerbegebiet “Tränke” in Stuttgart-Degerloch zeichnet sich durch seine äußerst gute Lage im südlichen Bereich Stuttgarts aus. In unmittelbarer Nähe befinden sich das SI-Centrum sowie die Daimler Hauptzentrale. Durch die direkte Anbindung an die B27 ist die Stuttgarter Innenstadt ebenfalls schnell zu erreichen” schreibt ein Stuttgarter Gewerbe-Immobilienportal.
Vom besten, was die Tränke zu bieten hat, schreiben sie aber nix: die Hundewaschanlage! Vielleicht die einzige der Stadt? Bestimmt aber der Welt. Hab zwar keinen eigenen, demnächst aber vier Bürohunde. Das heißt, 4×15 Minuten Langwäsche sind in ner Mittagspause schon drin. Dass der Service-Anbieter allerdings beim Thema “Hunde-Verlust” schon im Vorfeld Molinaro-mäßig die Hände hebt und sagt “ich war’s nicht.” – das macht mich bisschen stutzig.
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Best of 2011: Animal 2004 – 2011
Am 7. Nov 2011, 16:30 Uhr von Kollege Geiger
„Bellen, Miauen, Wiehern, Applaus und Kinderjauchzen“ – klingt wie Cola-RAM und Fern(et)Weh zusammen auf großer Tour, ist aber das, was uns die Tierfreundemesse ANIMAL laut Pressetext letztes Wochenende hier in Stuttgart geboten hat.
Die Programm-Highlights (und die habe ich mir nicht selbst ausgedacht!):
Die Welt der Wirbellosen
Tiergottesdienst mit Tiersegnung am Sonntag
Mucki’s Nagerwelt
Dog Frisbee Show und Dog Dance Show
Insektenkochen (Leckeres aus dem Wok)
Ich hab zwar kein Tier, war aber trotzdem vor ein paar Jahren mal dort. Wer auf’s Volksfest geht, hat ja auch nicht zwingend ein eigenes Riesenrad, sondern be- und vergnügt sich mit dem, was da ist. Außerdem hatte ich damals plötzlich so einen Yieper auf Hundeleckerlis.
Dieses Jahr hab ich ausgesetzt. Bin aber für kessel.tv auf meinen digitalen Dachboden gestiegen und habe nochmal die schönsten Momente der Animal 2004 rausgekramt.
Denn erstens geht der Trend zur Zweitverwertung, wie ich schon mal sagte. Zweitens werden gute Bilder ja nicht schlecht. Und drittens ist die Tier-Szene jetzt nicht so schrecklich innovationsgetrieben, dass es da alle paar Monate Neuheiten gibt wie bei Audi. Hund bleibt halt Hund.
Die Zweit-, Dritt- und Viertplatzieren beim Afro-Award 2004. Sieger wurde ein Typ mit Undercut.
Hätte sie aus dem Napf und nicht aus der Flasche getrunken, wäre der Schwindel wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. So aber mussten die Punktrichter der Rassenkatzen-Ausstellung ihr den Preis wieder aberkennen. Und vergaben ihn stattdessen an diese beiden Schmusekater:
Wieder was gelernt: die Leber ist beim Huhn wenn du reinkommst, gleich links.
Wer errät, was für einen Autoaufkleber diese Dame wohl hat, darf einmal mit Gassi gehen oder sich hier am Sushi sattessen:
Schade! Weil das letzte Album stark hinter den Erwartungen geblieben ist, muss sich der eine von Green Day als Promogirl für Hundekondome (!) ein paar Mark dazuverdienen.
Und für alle, die kessel.tv nur wegen den fashionbloggerinnen-Beiträgen lesen, hier unsere Modestrecke: Der Herbst/Winter Trend geht wieder zu großen Prints und verspielten Designs.
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Wuffwuffbravguterhundsitz
Am 30. Nov 2010, 12:30 Uhr von Setzer
Ich mag Hunde nicht sonderlich. Ist meistens nicht deren Schuld, kann’s aber nicht ändern. Und manche sind halt einfach Riesendeppen. Lasse mich da lieber und grundlos von Deathmetal-Bands aus Buffalo oder so anbellen.
Falls ich irgendwann anfange sollte, Hunde doch tierisch gut leiden zu können, dann kauf ich denen hier sugardaddymäßig heißen Krempel ein: Bandanas, Bademantel, Punkerhalsband, Regenjacke, Designerfressnapf oder Quietscheente zum Reinbeissen.
Und jetzt ist auch endlich klar, was Snoop damals mit “Doggysyle” meinte: Stilhund heißt der Laden Immenhofer-/Ecke Schlosserstraße. Gibt’s solche Läden eigentlich auch für Katzen, Braunbären, Ratten, Geckos oder Stabheuschrecken?
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Kackel Dackel
Am 25. Nov 2010, 20:00 Uhr von martin
Pädagogisch sehr wertvolles Weihnachtsgeschenk für die ganz Kleinen, gibts bei Amazon.
Sagt man da jetzt WTF? oder nicht?
Und für die Großen die Streetview Pixelhaube!
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Und schon gezahlt, Thorsten?
Am 25. Feb 2010, 14:47 Uhr von martin
Die Stuttgarter Kassen sind leer und Finanzbürgermeister Michael Föll ist wohl derartig verzweifelt, dass er ein neues Geschäftsfeld aufreißen musste, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet.
“Wer in Stuttgart einen Hund besitzt, der muss im Laufe dieses Jahres mit einem neugierigen Besucher an der Wohnungstür rechnen. Die Stadtverwaltung plant eine aufwendige Kontrollaktion, wie es sie in der Landeshauptstadt noch nie gegeben hat”, heißt es in dem Artikel.
Es soll, wie schon in manch anderen Städten üblich, eine private Firma SÄMTLICHE 250.000 Haushalte aufsuchen und ausspionieren, ob Hunde gehalten werden.
Also so GEZ-Style, wenn ich das richtig verstehe. Na schon GEZahlt? Alta, ich bin der letzte auf dieser Erde der einen Köter haben wird!
Für die Aktion macht man 300.000 Tacken locker und erhofft sich dadurch, die Einnahmen aus der Hundesteuer um 300.000 Euro zu erhöhen – pro Jahr.
Momentan sind in Stuttgart 11.550 Hunde gemeldet, die jährlich insgesamt 1,3 Millionen Euro in die Kasse spülen. Die Hundesteuer wurde seit 1997 nicht erhöht und das soll auch im Doppelhaushalt 2010/11 nicht der Fall sein. “Vielmehr wurde der allgemeine Wunsch geäußert, die Steuerehrlichkeit der Hundehalter zu erhöhen.”
Erste Aktionen in diese Richtung gab es bereits in Cannstatt. Postwurfsendungen riefen zur “Ehrlichkeit” auf, was allerdings keinen großen Erfolg brachte. Nur wenige meldeten darauf hin ihren besten Freund ordnungsgemäss an. Also versucht man es nun mit der Brechstange.
Ich freue mich schon auf die Werbeclips im lokalen Kino. Wenn ich zum Bäcker geh zahl ich, klar oder? Wenn mein Hund in Sandkasten scheißt, zahl ich. Klar oder?
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