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    Happy Weekend Autumn Grooves Mix by morri

    morri

    Thorsten meinte gestern: Ein Mix dürfe nie mit der Bassdrum losgehen. Seh ich prinzipiell auch so. Morri entscheidet sich für Eisenbahnsound und liebliches Geklimper und lässt dann Beat reinlaufen. Schön. Voll schön.

    Wie der ganze Mix: Fein abgestimmt, vorhin gemütlich auf dem Sofa gehört (#meinleben), kenne einige Tunes, manche müssten schon einige Jahre auf dem Buckel haben (was ich ja absolut nie schlimm finde) oder sind rereleased worden und da ist auch auch was von Robert Hood dabei oder? Oder ich täusch mich gerade einfach total, weil ich noch restalkohole.

    Was noch? morri super Typ, nicht zu ersten mal im HWM und sicherlich auch nicht zum letzten Mal, zu hören öfters in Kombination mit Electrosmog-Partys oder donnerstags im Romantica. Legste heute? Wenn ja viel Spaß und happy Halloween an alle, die mich kennen und mögen und nicht kennen und nicht mögen (SWR-Klassiker, einmal im Jahr geht).

    www.facebook.com/docmorri

     

     
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    Housenation – eine musikalische Reise durch Deutschland

    housenation

    (Erster Drehtag mit Common Sense People und Der Gerber) 

    Klingt gut wie das neue Caribou-Album: Die Stuttgarter Christian Gebert und Patrick Gängler drehen aktuell den Dokumentarfilm “Housenation – eine musikalische Reise durch Deutschland”. Das Filmprojekt wird sich “mit den Unterschieden der elektronischen Musikkultur in Deutschland auseinandersetzen” und das “Hauptaugenmerk wird dabei auf musiksoziologische Codes und Publikumsforschung gelegt”, so die Beschreibung auf der FB-Seite.

    Für die Aufnahmen reist man bis Ende Februar 2015 durch sechs Städte (München, Frankfurt, Köln, Hamburg, Leipzig und Berlin), der Stuttgarter Part wurde bereits am Wochenende aufgenommen.

    In jeder Stadt werden “ein, zwei Szeneaktive (Veranstalter, DJ’s, Produzenten, Labelbesitzer, Live-Acts, Clubbesitzer, Plattenladenbesitzer, Szenegänger bzw. -kenner) interviewed, die die jeweilige Stadt vertreten über die Kultur und das Feiern an sich in der jeweiligen Region.” Zudem will man mit jedem Protagonisten “auf eine für die Stadt typische Veranstaltung gehen”.

    Jeder Stadt werden circa neun Minuten gewidmet. Christian schätzt momentan, dass der Film circa im März steht, zwischendurch sollen ein paar Trailer veröffentlicht werden.

    www.facebook.com/housenationdeutschland 

     
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    Musik Made in Stuttgart

    Vorher Bundesvolkstanz, jetzt mal richtige Musik. Erst (glaub) zum zweiten Mal in diesem Jahr, eine Übersicht aus der Stuttgarter HipHop und Electronic-Szene und wie immer bei solchen Sammelposts gilt: kein Anspruch auf Vollständigkeit. Gibt natürlich noch viel mehr. (Und ja, manches ist schon voll aaaalt!!!!11111!!!!!!!) 

     

    natum

    Zwischen jetzt und 2015 liegen nur noch S-City leuchtet und der Weihnachtsmarkt, haben wir am Samstag festgestellt. Es ist also dringend an der Zeit, sich langsam für das kommende Jahr aufzustellen.

    “Two Guys based in Stuttgart”, schon länger Studiopartner und noch länger solo als DJs & Produzenten aktiv, stellen sich unter dem Projektnamen Natum samt Deep-Tech-Wumms für das Jahr 2015 auf, Zielobjekt, logo, Tanzfläche. Zwei dampfige Produktionen wurden auf Soundcloud gewuppt (als Free Download verfügbar), wobei mir vocalige “The Way” taugt. Davon vielleicht noch eine längere Version schneiden?

    Watch also out for 2015 und bis dahin folgen unter der Facebook-Seite oder dem  Soundcloud-Profil.

    Schon Ende letzten Jahres wurde Label Rough Recordings gegründet. Bislang finde ich zwei Releases auf Youtube, die erste datiert von Ende Juni und die klingt positiv in meinem Ohr.

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    Vor ein paar Wochen feierte man die erste Vinyl-Veröffentlichung im Romantica, die man auf Decks vorbestellen kannbzw. schon vom Label selbst versendet wird.

    rough-2

    Gibt´s von mir ein Instagram-Herzle. Weitermachen.

    www.facebook.com/roughrecordings

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    Schon eine ganze Weile weiter macht Kowalski Musik, das Label zum Club, der Sound zum Club, Start vor über einem Jahr, zwischenzeitlich ist man bei der 007 angelangt.

    Die EPs stammen zum Teil von Kowalski-Residents, sowie DJ-Gästen oder Freunden des Hauses. Die bisherigen Veröffentlichungen, die 008 kommt demnächst von Jochen Pash, spiegeln ganz gut die Gesamtbild vorne am HBF ab – flotter, tribaliger Tech und bis melancholisch drückender Electro-House. Skip it on.

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    Konstantin Sibold hat Ende August im Rahmen einer Mule-Compi ebenfalls einen neuen Tune veröffentlicht…

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    …und während ich so such, was gerade noch bei ihm geht, finde ich diese alte Interview mit ihm von 2010, aufgenommen (meine ich) im Humptys in der Bahndirektion.

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    Süüüsss!

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    Ändern wir die Geschwindigkeit und das Genre und werden rappiger. Ziemlich gespannt bin ich auf das zweite Betty Ford Album, erscheint im November und heute wurde die erste Video-Single veröffentlicht.

    Die Betty Ford Boys sind Suff Daddy, Brenk Sinatra und Dexter, also sozusagen die Cream unter den Beatmakern (und damit ist jetzt nicht die Créme gemeint, sondern eine Rockformation, Infotweet für die nach 1954 geborenen Leser) – und Dexter ist zwischenzeitlich (bekanntlich) in Stuttgart sesshaft, und ja, er ist hauptberuflich Kinderarzt.

    Die erste Betty Ford (Ende letzten Jahres erschienen) fand ich vorzüglich und höre sie heute noch sehr gerne. Am kommenden Donnerstag, 23.10. treten die BFBs übrigens im Freund & Kupferstecher auf. Vor einem Jahr haben sie im SPS einen starken Gig hingelegt, ein Besuch ist also empfehlenswert.

    P.S.: Ab 17:30 Uhr schon im Second Hand Records.

    bettyfordboys

     

    Dexter ist ja sowieso bisschen Man of the year, sein ebenso vorzügliches Palmen & Freunde-Album war monatelang Nummer 1 im HHV-Shop, erschienen übrigens bei seinen Heilbronner WSP-Homies (dachte ja erst auf MPM) und auf Wortsport ist vor ein paar Tage die Maggo Ep von Mädness erschienen – ach nee, die erscheint erst Ende dieser Woche.

    Titeltrack: Stark. Sehr sehr stark. Video: Super.

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    Auch hierfür ein Instagram-Herzle von mir.

    wsp-entertainment.de www.facebook.com/maednessrap

    Schon vor ein paar Wochen / Monaten hat mir ArtisT geschrieben (glaub ich zumindest noch). Junger Kerl, Homerecorings-Style. Das kann so sein oder so (hab heute schon beides gehört), ArtisT jedenfalls finde ich ganz spannend in allen Punkten.

    Man weiß ja auch nie manchmal, warum einem etwas gefällt oder nicht. Dieser Junge hat, finde ich, Potential. Kürzlich kam sein 2014er Mixtape Umgangssprache raus oder hoch auf Soundcloud.

    www.facebook.com/ArtisTxRap

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    Und als Abbinder haben wir noch einen neuen Tune von Mole, den haben wir bei ähnlichen Stuttgart-Musik-Posts schon ein, zwei Mal vorgestellt.

    Video aufm Kopf. Kopf oder Monitor drehen. Danke für die Aufmerksamkeit. Support your local Musikcenter.

     
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    Ninetoes – Finder Cover

    Track des Abends. Burner. Schönes Wochenende.

     
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    Happy Weekend G-House Mix by spec.

    Timm-Spec-Shooting-(4-von-31)

    Gangsta, Gangsta, Gangsta (Schoolboy Q Voice)! G-House, nicht aus Berlin, hat DJ Spectra seinen Mix getauft und stellt sein neues Alias spec. vor. Spectra ist in der lokalen HipHop-Szene groß geworden, ein vielseitiger Fuchs, ein Auge auf die Invaderz-Gang, mehrere auf diverse Clubs und ganz viele als Resident, Host und Organisator aufs City Department, wo es samstags überwiegend darum geht, nur den allerallerneuesten, geradevielleichtmaldreitagealten HipHop-South-Kram aus Atlanta und Co. zu pumpen. Andere Welt, interessant Welt. Find ich zumindest, wenn er mir das erzählt.

    Timm hat ursprünglich als Turntablist (mit 14) angefangen, also die richtig fingerfertigen Kollegen unserer Branche, mit 16 den ersten Clubgig absolviert und sich danach immer mehr in die Südstaatenszene reingefuchst und parallel in der Stuttgart-Szene hochgeackert, seine gängigen Koordinaten siehe eben oben. Jetzt next step, neue Projekte, Projekte, Projekte: Als spec. tobt er sich House-Bereich aus und produziert eigene Tracks mit HipHop-Einflüssen.

    Der Mix selbst strotzt mitunter vor lauter bekannten Rap-Vocals/Samples, was in einigen Kreisen wiederum schwer verpönt wird. Auf der anderen Seite ist das natürlich sehr gefälliger Partysound und klingt mitunter wirklich wie G-Funk, eben nur auf 120 BPM. Man möchte die Hydraulik anwerfen und gerade bei diesem Wetter von Ostend to Marienplatz schippern. Die erste spec.-Veröffentlichung soll noch dieses Jahr erscheinen.

    So, bevor ich jetzt ein Blogger-Gewerkschaft Gründe und Zweifuffzigbüros für alle einführe, gehe ich wirklich lieber ans Condesa zum Geige. Leider ohne Dutt, aber dafür mit meiner neuen Grillbratpfanne von WMF – natürlich.

    www.soundcloud.com/iamspec www.facebook.com/iamspec

    Download Soundcloud

     
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    MCDE Boiler Room X Dekmantel

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    Danilo war wie Mick Wills auch beim Broilern, schon seit dritter oder vierter Auftritt für die Grillstation, er mit mehr Disco und Drehpoti-Mixer, glaub sogar das Modell, das neulich mal in den Comments angesprochen wurde.

    There’s little else more divine than Motor City Drum Ensemble in the muggy haze of an Amsterdam Sunday afternoon. He’s cut of a rare breed: one of the spare few selectors for whom every draw from the bag is as triumphant as the last. This time was no different: belter after belter after belter, jubilantly flooded through the rotary dials to a crowd with more raised hands than we saw all weekend. Praise you, Herr Plessow.

     
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    Mick Wills at Boiler Room

    Next. Mein Mann Mick Wills, immer noch im Stuttgarter Umland beheimatet, hat beim Dekmantel Festival ein schickes Boiler Room Set aufgenommen. Ist ja doch auch immer ne Ehre, da waren meines Wissens noch nicht viele Stuttgarter am Start.

    Das Set ist durchaus ungewöhnlich, auch für Boiler Room – sehr dark, sehr typisch Mick Wills, kein Bällebad und keine Hüpfburg. Muss man mögen, ich mag’s sehr, sticht auf jeden Fall raus, zeugt von Geschmack und ist im Detail natürlich nahezu perfekt gemixt (no Synch-Button). Die Konzentration merkt man Mick auch an – ich sag ja immer, man könnte ihm beim Auflegen nen Ziegelstein an den Kopf schmeißen, er würd’s nicht mal merken.

    Ungewöhnlicherweise mixt Mick Wills hier mit CDs, wo er doch als ausgewiesener Vinyl-Liebhaber und fast schon exzessiver Plattensammler bekannt ist. Allerdings handelt es sich bei den hier gehörten Tracks fast ausschließlich um von ihm gefertigte Edits, entschuldigt er sich. Aber passt schon.

     
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