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Yo! KTV Raps (14): Koka und Karrieren
Am 3. Sep 2010, 08:30 Uhr von Mischi
Hallo liebe Yo! KTV Raps-Leserschaft,
herzlich willkommen zu einer weiteren
LineRunde Rap-Musik, Videos, Mixtapes und Gossip von euren Lieblings-Nachwuchs-Apothekern – also kommse rein, nehmen Sie ne Nase, wir haben genug akustischen Puder für selbst das überdrehteste Ego.Kolumbianische Grüße – die Yo! KTV Raps-Redaktion
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… und damit sind wir auch schon gleich beim Thema: Während der eine Teil der Rapfraktion seine (angebliche) Tickervergangenheit glorifiziert, denkt sich der andere bekloppte Modetänzchen aus.
Ein ganz Großer der zweiten Kategorie ist Soulja Boy Tell ´em: Mit seinem Überhit-Gehoppse “Crank That” hat er es zum Multimillionär gebracht und seitdem – zumindest in den USA – einige weitere Hits gehabt.
Deswegen muss sich der Jung´ aber so dermaßen den Schädel weggeröstet haben, dass er sich nun kürzlich mit dem berüchtigten Groupie Kat Stacks eingelassen hat. Die ist bekannt dafür, pikante Details aus dem (Liebes-)Leben prominenter Rapper für ein paar Minuten Hood-Shine auszuplaudern (die nervige Ische und ihre Eskapaden hatten wir ja schon mal an dieser Stelle).
Jetzt hat es also den kleinen Bub erwischt: Stacks hat sich in seinem Hotelzimmer gefilmt, macht Witzchen über seine Erektionsprobleme und – jetzt kommt´s! – filmt auch noch mehrere Kokalines, die im Esszimmer ausgelegt sind. Autsch.
Hätte der Kerle sich doch lieber noch ein paar weitere Tanzschritte ausgedacht oder seine Haut nach paar Quadratzentimetern Platz für ein weiteres Tattoo abgesucht … (By the way: Herr Schmutzer, haben Sie eigentlich die Grafik für Kat Stacks gemacht?
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Yo! KTV Raps (13):
The Dickerchens of RapAm 12. Aug 2010, 08:45 Uhr von Mischi
Hallo liebe Yo! KTV Raps-Leserschaft,
Es muss irgendeinen Zusammenhang zwischen Adipositas und feisten Rap-Skills geben – immerhin sind einige der besten Rapper aller Zeiten echte Moppelchen (auch wenn ich ihnen das so nie ins Gesicht sagen würde).
Man denke an Biggie, Big Pun, Heavy D, Fat Joe, E-40, Cee-Lo Green, Rick Ross und und und. The list continues – und wir haben diesmal natürlich auch wieder einige der HipHop-Dickerchen an Bord (plus Erykah Badu, die sich aufm Rücksitz umzieht, Batscherei mit Kid Cudi und Tittengrubeln mit Lady Gaga). Fett, oder? So get your Munchies, potato pie, Chicken & Waffles and let´s go!
Guten Appetit – die Yo! KTV Raps-Weight Watchers (R.I.P. Buff Love!)
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Und da sind wir auch gleich beim Thema: Puerto Ricas Beschter Fat Joe hat jüngst sein aktuelles Album “The Darkside” auf den Markt geworfen – und die kommerzielle Vollklatsche bekommen.
Gerade mal 12.000 (!) Alben hat der dicke Johann unters Volk gebracht – und das trotz seines “Ha Ha (Slow Down)”-Buzz´, amtlicher Trey Songz-Hook und Premo-Beat (“The Darkside” ist meiner Meinung nach außerdem eines seiner besten Alben). Da konnten auch ein Videotagebuch und ein sehr sympathischer Auftritt bei Chelsea Lately nix mehr dran ändern.
Das war natürlich für Fat Joes alten Feind 50 Cent ein gefundenes Fressen, um noch mal per Video nachzutreten, siehe oben (und seine tighten Schauspiel-Skills unter Beweis zu stellen).
Doch das war noch nicht der einzige Stress, den Fat Joe in der letzten Woche hatte: Bei der Geburtstagsparty des legendären DJ Funkmaster Flex brachte Fat Joe den Straßenrapper French Montana auf die Bühne.
Das fand Dipset-Kapo Jim Jones, der mit seiner Byrd Gang einen der Balkons oberhalb der Bühne besetzt hatte, nicht so toll – dass sich die Crews von Montana und Jones WIRKLICH hassen, ist in New York bekannt.
Es kam, wie es kommen musste: Die Situation eskalierte fast, als Jones und die Byrd Gang anfingen, alles, was sie finden konnten, von ihrem Balkon aus auf die Bühne zu pfeffern (Schmuck und Bütsches ausgenommen).
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Happy Weekend Mix by DJ Passion
Am 16. Jul 2010, 18:33 Uhr von martin
DJ Passions erster und letzter Auftritt auf diesem Blog, zumindest in Form eines Mixes, liegt fast anderthalb Jahre zurück, damals hat er sogar “nur” einen Midweek-Mix beigesteuert. Mixe würde er auch äußerst selten machen, meinte er dazu.
Abgesehen davon ist der personifizierte “Zweipunktnuller” der Stadt im Ghetto sehr präsent, ab und zu gibt er auch mal einen weiterbildenden Kommentar ab, wie es denn z.B. zum Duff Beer in Deutschland kam.
Ansonsten absolviert der Serato-Wizard circa 3000 Dates im Jahr all over Germany, mal alleine, mal mit Schowi unter dem Namen Bass Ill Euro, immer im Auftrag der neuesten Clubstyles.
Davon zeugt auch sein Live Summer Mix, DJ Passion wie er leibt und lebt. Von 100 bis 130, inklusive einer Moombahton Runde, Kratz-Electro-(Edits) auf 110 BPM, B-More, (Stampf)-House, Electro und dann noch die neue Reflection Eternal Single Midnight Hour. Viel drin für 48 Minuten.
Download Soundcloud /Download Zippyshare
Wir wünschen an dieser Stelle ein wundervolles Wochenende, egal ob draußen oder drinnen, mit Emos oder ohne.
Eure Tanzsportgruppe Sulzbach
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Der Robben des Rap:
Ju aka Mister SantosAm 29. Apr 2010, 14:00 Uhr von Aussenreporter
Kürzlich klingelte mein Telefon. Am anderen Ende der Leitung: João dos Santos, kurz Ju, stärkste Stimme der besten Stuttgarter HipHop-Band Massive Töne, die hier zurecht schon öfters abgefeiert wurde.
Hab mich gefreut wie Bolle, weil ich von Ju schon lange nichts mehr gehört hatte. Seine Ansage: Er ist bäck wie Bayern in der Champions League. Hab ich mich noch mehr gefreut und mich direkt verabredet zum Durchhören der neuen Songs.
Hatte mich schon gewundert, wo der Kerle abgeblieben war. Schowi zeigt ja zwischen Berlin und Stuttgart als DJ jede Menge Präsenz, Alex alias 5ter Ton spielt jedes Wochenende in der Clubs der Stadt. Nur um Ju war es seltsam still geworden.
Die Lösung dann beim Besuch in Jus Mini-Studio im H7. Der VfB- und Benfica-Fan war am Tüfteln an den Reglern. „Auflegen ist einfach nicht so meins, mir liegt die direkte Interaktion mit dem Publikum als Sänger oder Rapper auf der Bühne einfach mehr“, erklärt Ju. „Bis ich meinen neuen Sound gefunden hatte, hat es einfach eine ganze Weile gedauert.“
Jus Mini-Studio ist kaum größer als die Bar in der Corso. Die rechte Wand vollgestopft mit Platten, links eine Reihe von Reglern, Knöpfen und Synthis, am Ende des Raumes ein Rechner, dazwischen gerade so Platz für zwei Sitzgelegenheiten – und einen aufgeräumten Ju, der immer noch aussieht wie Ende 20.
Die Bässe fetzen aus den Boxen, stolz führt Ju die neuen Stücke vor, die er als Mister Santos veröffentlichen und performen wird.
Die Beats sind mal brachial, klingen mal nach Elektrofunk, Disco House, Neuer Deutscher Welle, Rap und mal nach New Rave. Im Kontrast erdet die Stimme dabei jeden Loop so, dass selbst Club-Sound soulig klingt. „Es ist schwierig, meine Musik in eine Schublade zu stecken. Ich wollte, dass es warm klingt, nach Süden, nach der Sehnsucht nach Sonne, und dabei dennoch Club-Mucke für die DJs bleibt.“
Genau das ist es geworden. Ich hatte erst Angst, Ju würde wie Max Herre mit dem Soundtrack zur Krise, der großen Depression und dem versammelten Weltschmerz um die Ecke kommen.
Mister Santos ist das genaue Gegenteil. Sprache nutzt Ju eher als Instrument und als Mittel zur Musik, die Texte sollten nicht allzu ernst genommen werden und kommen mit einem Augenzwinkern daher.
Im Club funktioniert das neue Zeug astrein. Bei der Bassschule vor ein paar Wochen hat Ju erste Songs live mit Band vorgestellt. Die Leute haben es bestens abgefeiert, die Verstärkung durch die Band ist auf jeden Fall derbe druckvoll. Im Moulin Rouge kamen die neuen Songs am vergangenen Wochenende auch gut an.
Am Samstag, 1. Mai präsentiert Mister Santos seinen Kopfnicker-Sound 3.0 bei der Trijo Urban Session. Live, ungeschnitten, in Farbe, mit den Trijo-Jungs, voll auf die zwölf und in die Beine. Der Robben des Rap ist zurück. Danke für den Anruf, Ju.
Mister Santos – Snippet
Mister Santos – Funky, Sexy, Cool
Mister Stantos – Funky, Sexy, Cool (Mr. Scheffel & Mr. Baur Remix)
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Die Antwoord
Am 8. Feb 2010, 11:15 Uhr von martin
Südafrika ist nicht nur für die WM gerüstet, sondern bringt uns auch den “Rap Next Level Shit” – das behauptet zumindest “Die Antwoord” von sich.
Das skurrile Trio aus einer Art abgefuckter 3D, einer gefühlten 12jährigen und einem leicht lethargischen Dickerchen geistert seit Tagen durchs lokale Netz und spaltet die Meinungen. Ich find die eigentlich ganz lustig bzw. spannend.
Ninja, Yo Landi Vi$$er und DJ Hi-Tek (nicht zu verwechseln natürlich mit DEM DJ Hi-Tek) machen laut eigener Aussage Rap-Rave bzw. “Zef-Rap-Rave”. Zef ist sozusagen das südafrikanische “feddalder” oder “bam oida” oder einfach ein Synonym für übercool (“even more than fucking cool”).
Und hier noch nen aktuelles Interview:
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YoungGunsClub Opening
Am 10. Sep 2009, 08:45 Uhr von martin
Neue Ausgehmöglichkeit am Donnerstagabend: Die Mr. Weekend Boys laden ab heute Abend zukünftig alle zwei Wochen (nächste Termine folglich 24.09., 08.10., 22.10. etc.) zu dem YoungGunsClub ins Rocker 33 ein.
An den Decks stehen hauptsächlich lokale Jungkanonen und brettern New Rave-Hip Hop-Clash-Electrobeats. Den Auftaktabend bestreiten Super Super, die erst kürzlich einen Happy Weekend Mix abgeliefert haben. Denke aber, dass sie heute Abend im Gegensatz zum Mix mehr klöppeln.
Der Eintritt ist frei.
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Amanda
Am 26. Aug 2009, 12:55 Uhr von martin
Ich bin heiß auf Amanda Blank. Spätestens seit der Single “Might Like You Better”, die netterweise auf der letzten Spex-CD drauf war. Leider bin ich bislang noch nicht dazu gekommen, sie zu kaufen. Standen noch paar andere Platten zuvor auf der Liste.
Wir der Thorsten neulich beim Fanta 4 Remix Album hab ich mir heute morgen die wahnsinnig große Mühe gemacht, alle Tracks ihres Debütalbums “I Love You” komplett auf iTunes anzuhören. Was ich da gehört habe, hat mir sehr gefallen. Gut, ein Lied klang etwas nach Lady Gaga, aber der Rest kickt mich gewaltig.
Die Stücke wurden, so weit ich weiß, ausschließlich von Diplo und Switch produziert, die momentan auch mit ihrem Future-Reggae-Projekt Major Lazer abräumen (Kutmaster Krupa likes this).
Auf “I Love You” gibt es unter anderem eine Coverversion von LL Cool Js “I need love” (bei dem Lied hab ich beim zweiten HipHop Open im Kickers-Stadion sehr starke Frauen weinen sein).
Amanda Blank – A Love Song
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