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Gesucht: Der Super-DJ
Am 26. Jan 2012, 17:26 Uhr von martin
Deutschland sucht den Super-DJ? Vielleicht demnächst, aber zunächst in den USA und den UK. Simon Cowell, Erfinder von X-Factor, American Idol, Schlecker, Nanz und Pflanzen-Kölle, hat eine neue Idee ausgegraben: DJ X-Factor. Kein Plan ob das nur der Arbeitstitel seiner neuen Casting-Show ist oder der finale Showname. Begründung für das Format: Die Zeit wäre reif, sagt er, weil DJs die neuen Rockstars wären. Haja ge.
Außer dass die Show mit einer Firma von Will Smith koproduziert wird, ist bislang nicht mehr darüber bekannt. Das reicht aber aus, dass es im Internet schon gut abgeht, wie zum Beispiel auf djtechtools.com. Da wird mitunter – klar – gut rumgeflucht.
Dabei sind DJ-Wettbewerbe nix neues – nur eben auf Fernsehebene. Denke aber kaum, dass die breite Masse über zwei Stunden hinweg für die höchste Kunstform des Genres, Turntablism, bereit ist.
Wie man in hektischen Casting-Shows der Super-DJ der Nation wird kann ich mir momentan nicht vorstellen. Glaub kaum, dass jeder Kandidat Minimum eine Stunde Zeit bekommt, um die Leute mit einem eigenwilligen wie animierenden Set zu überzeugen – nicht zu vergessen plus steile Performance natürlich. Hüpft man also zwei Minuten lang auf Laptop und Controller herum? Spielt man in fünf Minuten fünf Brecher? I don´t know. Und vielleicht muss man es auch gar nicht wissen.
Bild entdeckt von Moritz Esyot
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Walluis sieht fern
Am 20. Jan 2012, 15:00 Uhr von martin
Neue Sendung seit Anfang Dezember, kannte weder den Typ noch die Sendung (Tele5?), keine großen neuen Erkenntnisse, aber bisschen witzig. Wenn ich das richtig sehe, kommt von dem auch diese Tatort in 123 Sekunden Geschichte gedreht.
“Walulis sieht fern ist eine Comedysendung, die einen unterhaltsamen Blick auf den täglichen TV-Wahnsinn wirft. Ab Donnerstag, den 8.12. immer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 0:40 bei Tele5.”
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Unsere Blitztabelle für Baku
Am 13. Jan 2012, 10:47 Uhr von martin
Wann isn eigentlich wieder Fußball? Macht nix, seit gestern Abend ist Spieltag am Donnerstag, mit Blitztabelle. Und die blitzt, Heidenei. Bin da gestern zufällig und eher ungeplant gelandet, konnte dann aber nicht loslassen. Da kann der Spiegel heute noch so viel von „der wohl miesesten Erfindung des deutschen Fernsehens der letzten Jahre“ schreiben, die „sich ab der ersten Minute als ärgerlich bis erniedrigend erwies.“ Ich fand die Show super. Und ich war überrascht wie gewissenhaft der Zuschauer voten kann. Der hat meiner Meinung die fünf richtigen durchgeschleust. Gibt es Hoffnung?
Denn wie man hört rangieren X-Faktor und Voice of Germany (Spreeblick drückte neulich erst seine Begeisterung via Twitter aus) ebenfalls auf einem hohen Niveau. Kann ich nichts zu sagen, kein einziges Mal reingeschaut, geschweige denn bin ich mit den Spielmodus vertraut.
Pro7 sucht also die nächste Lena für Baku in Aserbaidschan. Das vor zwei Jahren eingeführte Casting-System, eine Allianz aus Pro7 und ARD bzw. Stephan Raab und der ARD, um den deutschen Grand Prix Beitrag in Amt und Würden auszufüllen, verbucht man freilich nicht nur dank dem „Sommermärchen von 2010“ (ole oder ohje) als größten deutschen Beitrag zum Weltkulturerbe seit Erfindung von Andrea Berg, sondern lobte am Anfang der Sendung auch nochmals Lenas letztjährige Performance in Ditzingen, sorry, Düsseldorf bis nach Baku oder halt doch nur Höfingen.
Aus Ditzingen stammt ursprünglich Friseur Thomas D.. Der wird bei „Unser Star von Baku“ als „Jury-Präsident“ vorgeschoben (Neues Lebensziel: Jury-Präsident werden, wenn auch nur bei Miss Ditzingen). Eigentlich die Raab-Rolle, aber der ist auf dem Weg zum nächsten Beckenbauer. Und der Franz steht bekanntlich über jedem Jury-Präsidenten der Welt. Also bisschen Verantwortung in die Eiffel abgeben.
Im Spot sinnierte Raab wie gewohnt ein wenig großspurig wie selbstgefällig, warum er nicht schon früher auf die Blitztabelle gekommen ist bzw. das Echtzeit-Voting-System (Echtzeit ist das Lieblingswort des Abends). Quasi von der ersten Minute an können die Zuschauer bis zum Ende der Sendung für ihren Favoriten anrufen. Konnte mir das in der Ankündigung nicht so richtig vorstellen, vielleicht bin ich auch deswegen hängengeblieben.
Zugegeben: Das erste Sympathievoting ist absolut dämlich, lebt natürlich von Vorurteilen und könnte man sich total sparen – weil sich auch, wie gestern gesehen, das Publikum schlussendlich davon doch nicht blenden lässt.
Da landete eben die blasse Katja mit dem etwas zu dünnen roten Haar auf dem letzten Platz, die obligatorische Blondine mit Rampensau-Appeal punktete zunächst drallig und musste als Vorletzte ran – und flog zurecht als Aguilera-Klon raus (also nicht der Klon von Setzers DJ-Team, sondern Christina-Double). Und Katja mit dem dünnen Haar musste als erste ran, konnte sich erfolgreich in die nächste Runde hangeln. So erging es noch einigen anderen, die nach Sympathie zunächst hinten lagen.
Wiederum ist nach dem Sympathie-Voting der etwas schüchterne Roman mit der Basecap ganz vorne – und erntet mit seinem letzten Auftritt als erster und einziger Standing-Ovations. Tighter Typ ohne Frage, super Einsatz, aber fast schon bisschen zu viel des Guten. Der stehende Thomas D. fordert leicht weinend Stefan Raab auf sich doch bitte ebenfalls in die Vertikale zu bewegen. Der kritische Don-Pate-Beckenbauer quält sich leicht widerwillig aus dem Sessel. Denn der Profi weiß: Wenn es schon mit Standing Ovations los geht, was soll da dann noch kommen? Die Sinhead O´Connor zwischen den zwei Männern hab ich übrigens noch nie zuvor in meinem Leben gesehen. Singt glaub in einer Band. Oder hat eine Autowerkstatt. Jaja, shame on me und Kacke auf you.
Ansonsten: Ich (er)kannte kaum ein Lied, die ARD-Abgesandte trug tatsächlich ein Shirt, auf dem riesengroß SWAG stand, Thomas D. ist ein Glücksgriff und überzeugt mit schwäbischer Ehrlichkeit und spontanen Battle-Raps im typischen Holterdipolter Fanta-Flow, Jan wählte das falsche Lied und zeigte dafür zu wenig Eier, Salih hatte dagegen zu viel Eier und war etwas zu großspurig, Jasmine hingegen etwas langweilig und Jil Rock checkte derweil im „Green Room“, der eigentlich orange ist, ihren Facebook-Account. Hat total viele neue Freundesanfragen. Wenigstens etwas am Ende des Abends.
Die Arschkarte ging an Kai, freilich solide, aber im Fotofinish reichte es doch für Platz sechs, weil Roman, Leonie, Katja, Shelly und Céline, die beim Titantic-Frontfrau-Vergleich längst nur noch müde abwinkt, eben einfach besser waren.
Star des Abends war aber die dauerhaft eingeblendete Blitztabelle, die speziell in den letzten Minuten wesentlich aktiver war als eine Bundesliga-Blitztabelle jemals sein kann, immer im Visier, aber lenkte nie vom eigentlich Geschehen ab – was wiederum der Spiegel behauptet. War bestimmt auch ein guter Hustle den Werbekunden der letzten Pause zu vermitteln, ey du Werbekunde, wir blenden neben deinem Spot unsere neue famous Blitztabelle ein, isch okay oder? Hm okay, hat ja sowieso jeder nen 52-Zoller. Wenn die wüssten was für eine Miniaturglotze in meinem Schlafzimmer steht würden sie kotzen.
Die fünf Zurechtweiterkommer sind dann wiederum unter sich ein bisschen Geschmacksache. Shellys Valerie-Gestotter war freilich auf seine Art und Weise outstandig („große Kunst“, wie Raab sagte), ging mir aber zum Beispiel ein wenig auf den Sack. War vielleicht etwas irritiert, weil ich halt gerne zur der Originalversion auf der Wasenbank rumgröle. Die Maß in der einen Hand, den Thorsten in der anderen.
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Tatort in 123 Sekunden
Am 9. Dez 2011, 09:55 Uhr von martin
Alles drin was man braucht und am Sonntag mit Frau Burda! Der wird garantiert net schlecht!
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Best of Brother Cosimo
Am 17. Jun 2011, 12:00 Uhr von martin
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Hütchenspiele auf dem Fernsehfriedhof
Am 8. Jun 2011, 09:03 Uhr von Kollege Geiger
Ex-Big Brother Insasse Blake Carrington versucht sein Glück bei einer Call-in-Show
Letzte Woche voll die Aufregung im kessel.tv eMail-Verteiler:
RAM an Thorsten & Co.: “Schon gesehen? 9 LIVE stellt den Betrieb ein.”
Thorsten an RAM: “Weiß der Kollege Geiger das schon?”
Nee, wusste der nicht. Dabei kann der zum Ableben von 9 LIVE was beitragen. War schließlich auch bei der Geburt dabei. Den Namen 9 LIVE hab ich mir mal ausgedacht. Bin also quasi Taufpate. (Apropos Ableben: Ist nicht ganz richtig, 9 LIVE hat genau genommen die berühmt-fragwürdigen Call-In-Shows eingestellt. Seit Anfang Juni werden nur noch alte Serien gezeigt, also Fast-Tod.)
Und das kam so: bin 2001 als Freelancer in München für eine Film- und Design-Agentur engagiert worden, die Station ID macht. Also Corporate Design für Fernsehsender. Dinge, wie, wo ist beim Fernsehsender das Logo? Wie sehen die Bauchbinden aus – diese Dinger auf denen steht, dass der da im Bild Barbara Eligmann und nicht etwa Reinhold Beckmann ist. Und was genau passiert auf dem Bildschirm zwischen zwei Sendungen?
Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es dafür Spezialisten gibt. Ging eher davon aus, SAT 1 & Co. machen sowas selber. Inhouse in Corel Draw.
Seinerzeit wollte unser Auftraggeber aus dem Frauensender tm3 “einen Mitmachsender machen, der mit seinen Zuschauern in den Dialog geht”. Deshalb haben wir mit der Agentur auch das Logo so gestaltet: halb Fernseher, halb Sprechblase, halb Neun.
Moment mal, das sind ja drei Halbe! Aber der halb-Neun-Witz war gut, da muss man mathematisch auch mal Fünfe gerade sein lassen.
Das Briefing: „Der Sender soll auf der Fernbedienung unter die ersten 9.“
Im Fußball nennt man sowas Tabellen-Niemandsland und es wird als Saisonziel von Vereinen wie Mainz 05 ausgegeben. Die landen dann meistens auf dem 14. – und das heißt dann „Saisonziel verpasst.“
Der Sender wollte aber nicht auf dem 14. Fernbedienungsplatz landen. Also haben wir uns im Niemandsland die 9 ausgesucht. Die war einstellig und noch frei. Und weil SAT 9, RTL 9 und PRO 9 nicht gingen, ist mir irgendwann 9 LIVE eingefallen.
Wir waren zur Besichtigung in einem TV-Studio in Unter- oder Oberföhring oder so – da sah das alles noch ganz ordentlich aus. Und immerhin war die treibende Kraft hinter diesem neuen Sender Christiane zu Salm. Die war erstens attraktiv und zweitens mal die Chefin von MTV. Hätten wir gewusst, was das mal für ein Sender werden sollte, hätten wir vielleicht eher einen Namen wie NICHT-GANZ-KOSCHER-TV vorgeschlagen.
Dieses TV-Paralleluniversum (“hässliche Sendetochter”) war zum Schluss den Machern selbst nicht mehr ganz koscher. Begründet wurde das Ende der Call-In-Shows so: Es gab “keine attraktive Wachstumsstrategie”, so der Spiegel letzte Woche.
An mir lag’s hoffentlich nicht. Vielleicht sind ihnen auch die Fragen nach einem Haustier mit 5 Buchstaben, das mit ATZE aufhört, ausgegangen? Weiß auch gar nicht, was die in den letzten Jahren so gesendet haben, weil bei mir zuhause aus dem Fernseher nix rauskommt. Und das sage ich nicht nur, weil vielleicht ein GEZ-Mitarbeiter mitliest.
Ich weiß nur, dass 9 LIVE irgendwie das Frauenhaus für Leute war, die aus dem Big Brother Container rausgeflogen sind. Hab mich gefragt, ob man auf der nach oben offenen Karriereleiter zuerst Big Brother, dann Dschungel Camp, dann Let’s Dance und dann 9 LIVE machen muss – oder ob auch ne andere Reihenfolge geht.
Ist ja n bissle wie Stuttgart – Valencia – Hoffenheim – Lissabon, oder?
Und jetzt die Schlauberger und die GEZ im Chor: woher kennste denn die ganzen Sendungen, wenn du kein Fernsehen hast. Und dann ich, Oberschlauberger: ich blättere regelmäßig die Illustrierte TV Spielfilm, nänänä.
Neulich erst hab ich übrigens im Waldau-Stadion das Schmählied für die gegnerischen Fans von Wormatia Worms (!) gehört: sinngemäß sang man denen sowas wie „Ihr schaut 9 LIVE die ganze Nacht … von abends Sechs bis morgens Acht……“ – ich nehm mal an, in den Nachtstunden, wenn die Primetime rum ist, wird das 9 LIVE Programm nicht wirklich besser?
Es gibt aber noch ein anderes Lied mit Fernsehsendernennung im Refrain. Eine Coverversion von Jingle Bells mit dem Text:
Frankfurt Fans, Frankfurt Fans
nehmt euch montags frei
Fußball kommt im DSF
Und ihr seid live dabei…So, während den paar Takten Musik hab ich mal geschaut. Nein, nicht 9LIVE, sondern auf meiner ollen Fernbedienung. Als da noch Antenne dran war, war meine Belegung:
1 ARD Das Erste
2 ZDF
3 RTL Television
4 SAT 1
5 RTL 2
6 PRO 7 (ich Tele-Freak, ich: Die sieben auf die sechs legen ist fast Jackass!)
7 Kabel 1
8 VOX
9 ARTEDann kam langelangelange nix, also nix als Quatsch wie Super RTL und EUROSPORT – und auf Platz 42 schließlich 9 LIVE. Noch hinter KiKA und TV 5. Unser Konzept ist also bei mir nicht aufgegangen. Saisonziel verpasst.
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Tatort-Alarm: Grabenkämpfe
Am 24. Apr 2011, 14:40 Uhr von martin
Großes Tatort-Wochenende: Heute Abend läuft die Wiederholung der preisgekrönten Frankfurter Folge “Weil sie böse sind”, einer der letzten Fälle von Dellwo und Sänger mit einem Matthias Schweighöfer in Hochform. Am 8. Mai debütiert übrigens im 800. Tatort das neue Frankfurter Ermittlerteam Joachim Król und Nina Kunzendorf.
Am Ostermontag sind dann wieder die Stuttgarter Bootz und Lannert dran und in “Grabenkämpfe” hat man ziemlich viel reingepackt: Wagenhallen, Subkultur, Kunstmuseum, Hochkultur, Baulöwen, schwule Yoga-Lehrer und ja, halt auch ein ganz kleines bisschen S21. ”Du musst das auch mal als Kapitalanlage sehen, wenn der Bahnhof erstmal unter der Erde ist, ist das hier eine Toplage”, sagt ein alter Schulfreund zu Bootz und will ihm “das grüne Herz” schmackhaft machen.
Die StZ war alles in allem nicht so begeistert und schreibt: “Und so durchwaten die Kommissare bei ihren Mordermittlungen allerlei Klischee-Tümpel im Nesenbachtal.” Das Wort Klischeetümpel muss ich mir merken.
Kollege Geiger kommt auch ohne dieses Wort aus. Er hat den Tatort bereits vor Monaten im Rahmen der Filmschau Baden-Württemberg im Kino gesehen und was zusammengeschrieben:
Schon geil: Tatort in THX und man wartet danach eigentlich nur auf Maybrit Illner in 3-D (meinste eigentlich Anne Will?). Mitgespielt hat mein Ex-Mitbewohner Micha mit seiner Band Nu Sports. Die Rolle war ihm wie auf den Leib geschnitten, denn Micha spielt sich selber. Im Widerstand gegen den Abriss der Wagenhallen für ein Riesen-Immobilienprojekt hinter dem Bahnhof. Da hat wohl einer zuviel S21 Krimis auf fluegel.tv geguckt. Leicht drehbuchmodifiziert ruft Micha „Stuttgart muss bunt bleiben“ von der Bühne und meint doch eigentlich „oben bleiben“.
Nicht nur die Wagenhallen spielen eine Hauptrolle in „Grabenkämpfe“, sondern auch das Kunstmuseum. Wie die Tatortmacher den sommerlichen Schlossplatz weiträumig abgesperren konnten, damit die Kamera 360 Grad um die Kommissare fährt: Respekt. Das ist schon Logistik.
Wirklich beeindruckend auch die beiden „Die-haben-ein-Motiv-und-kein-Alibi-Figuren“ – gespielt von Rüdiger Vogler und Hans Löw. Super Chemie zwischen den beiden und dafür, dass Löw in Hamburg lebt und bei seinem Agenten „schwäbisch“ neben „Saxophon“ als Fähigkeit angibt, muss man sagen: das klingt sehr an- und eingeboren. Und gespielt hat er überragend.
Alles in allem okay, nervig waren im Kino die ganzen Saxofonistinnen von nu Sports, die bei jeder Szene von Micha gekreischt haben als wäre es Justin Biber in 3D.
Hier kann man trailern und abschließend noch ein Meldung aus dem echten Stuttgarter Cop-Leben, die sind glaub heute früh an mir vorbei gerast als ich heim gedackelt bin.
Stuttgart-Mitte:
Zu einem heftigen Streit und tätlichen Auseinandersetzungen kam es am frühen Morgen des Ostersamstags (23.04.2011) in einer Diskothek an der Königstraße. Um 04.35 Uhr gerieten mehrere Gäste aus noch unbekannten Gründen in Streit, der in der Folge auch in tätliche Angriffe ausartete.
Die Türsteher des Lokals und starke Polizeikräfte konnten die Beteiligten trennen und 16 Personen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren vorläufig festnehmen. Zwei Männer hatten leichte Verletzungen davon getragen. Nach Personalienfeststellung wurden gegen die Beteiligten Platzverweise ausgesprochen und die Personen entlassen.
Ein 20-Jähriger, der zur Festnahme ausgeschrieben war, wurde in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Insgesamt waren 84 Polizeibeamte eingesetzt, um die Situation zu beruhigen und die Festgenommenen zu transportieren.
Na dann, frohe Ostern!
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