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Neue Homepage für Stuttgart: Kesselfieber.de
Am 2. Jun 2010, 16:00 Uhr von martin
Nach einer langen Programmier- und Vorbereitungszeit ist gestern offiziell die neue Homepage Kesselfieber online gegangen. Auf Kesselfieber findet man einfach und schnell Clubs, Restaurants, Bars, Cafés oder Imbisse, wenn man z.B. spontan etwas unternehmen will.
Die Locations können von eingeloggten Usern selbst angelegt, bewertet und kommentiert werden. Quasi ungefiltert von Stuttgartern für Stuttgarter.
Aktuell sind schon etliche Spots angelegt, aber das Ding gedeiht natürlich mit den Userzahlen.
Als reine Informationsseite ist ein Account nicht von Nöten, aber wiederum dank Facebook-Integration schnell angelegt, sprich man kann sich z.B. via FB-Passwort bei Kesselfieber.de anmelden bzw. einloggen.
Im Menüpunkt “Stadtgeflüster” warten dann auf den User die typischen Social-Media-Tools wie Freunde adden, Statusmeldung posten, Nachrichten versenden usw.
Ganz nebenbei sammelt man für jede Aktion Punkte, die man ab einer gewissen Anzahl in der “Wechselstube” gegen Gutscheine oder Gästelistenplätze eintauschen kann.
Aber wie das so ist im Internet: Am besten man klickt sich selbst mal durch.
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Gammel-Time
Am 18. Mai 2010, 12:00 Uhr von martin
…nicht zu verwechseln mit Summertime. Gestern stellte die Dienststelle Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz und Veterinärwesen ihre Jahresbilanz 2009 vor, wie man auch heute in der StZ nachlesen kann.
Der Artikel klingt etwas dramatischer als die Presseinfo, die gestern einging. Andersherum könnte man auch sagen, die Presseinfo der Stadt klingt relativ blumig.
Über 50 Prozent der über 11.300 in Stuttgart registrierten Lebensmittelbetriebe wurden 2009 überprüft. In 301 Fällen mussten Lebensmittel in größerem Umfang aus dem Verkehr gezogen werden, 67 Betriebe wurden vorübergehend geschlossen.
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Platzhirsch
Am 13. Apr 2010, 13:06 Uhr von martin
Den neuen Spot haben manche sicherlich schon entdeckt: Seit rund zwei Wochen bereichert der Platzhirsch zwischen Kottan und Ms. Jones die Hans-im-Glück-Brunnen-Area.
Die Macher des Sutsche im Westen haben sich dem leerstehenden wie denkmalgeschützten Gebäude angenommen und auf zwei Etagen (unten Raucherbereich) komplett renoviert. Unser Aussi schwärmt von den Sitzplätzen Erker im zweiten Stock, der in den Platz hinein ragt.
Weniger Rave- sondern mehr Kneipen-Style, wie man sieht. Im Platzhirsch liegt der Schwerpunkt auf schwäbischer Küche und internationalen Gerichten zu fairen Preisen (Mittagstisch sowie Abendkarte) und lockerer Kneipenatmosphäre, sprich gemütlich hocken. Samstags wird ab 10:00 Uhr Weißwurstfrühstück angeboten.
Platzhirsch, Geißstraße 12
Öffnungszeiten: Mo-Do 11:00 – 02:00 Uhr; Fr 11:00 – 03:00 Uhr; Sa 10:00 – 03:00 Uhr; So 14:00 – 02:00 Uhr.
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Alkohol-Abgabe-Trainer
Am 9. Feb 2010, 16:00 Uhr von martin
Wie wir alle wissen, steht die grauenvollste Zeit des Jahres bevor: Fasching. Beziehungsweise wir sind mitten drin.
My most hated Fescht of all time, schlimmer als Wasen und Wasen zusammen. Täglich bekomme ich Mails von der Stadt, welches Stadtteil-Rathaus gerade gestürmt wird (wohl son Brauch). Und die Clubs bibbern ängstlich dem Wochenende entgegen, ist ja überall ne 3000-Mann-Fete. Fett Konkurrenz fürs Nightlife.
Ich bin jedenfalls schwer am überlegen, ob ich dieses Jahr als Beyonce, Sandy Meyer-Wölden oder Phil Collins (würde bezüglich meinen riesigen Geheimratsecken am besten passen) gehen soll, nachdem Leser Reimi eine Lady Gaga-Verkleidung auf Facebook angekündigt hat. Da fällt mir ein, mein Facebook ist immer noch “alt”.
Wie auch immer, die örtliche Polizei ist ebenfalls vorbereitet und kündigt dicke Kontrollen an. Aber ist ja auch okay.
“Verkehrskontrollen werden verstärkt
Wie jedes Jahr wird die Stuttgarter Polizei während der Faschingszeit wieder verstärkt Alkoholkontrollen im Verkehr durchführen.
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen ab sofort, besonders aber an den Hauptveranstaltungstagen und an den Wochenenden bis zum Ende der aktuellen Faschingssaison, stärker damit rechnen, von der Polizei angehalten und kontrolliert zu werden.
Jugendschutz – gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch
Ausgelassene Stimmung und Faschingstrubel dürfen nicht zum Missbrauch von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen führen. Gerade Festeveranstalter haben hier eine besondere Verantwortung….
…Die Polizei bietet einen Alkohol-Abgabe-Trainer im Internet an. Hier können sich Verantwortliche und Beschäftigte aus Gastronomie und Einzelhandel sowie Veranstalter von Faschingsveranstaltungen über die geltenden Jugendschutzbestimmungen Klarheit verschaffen.”
Alkohol-Abgabe-Trainer klingt spannend. Der sieht dann so aus:
Ich hab mich dann bisschen durchgeklickt, aber nach 20 Fragen hat es die Seite nicht mehr richtig angezeigt. Manches fällt unter gesunden Menschenverstand, manches ist durchaus knifflig und jedem Gastronom aber auch Barleuten zu empfehlen.
Bei folgender Frage musste ich irgendwie an Thorsten und seine Ducati-Riders-Gang denken.
Im Festzelt der ortsansässigen Brauerei findet ein Bierfest mit Musikdarbietung statt. Es kommt regelmäßig zu Schlägereien zwischen verschiedenen Jugendgruppen. Wer kann die Veranstaltung schützen?
A) Ein privater Wach- und Ordnungsdienst sollte zum Einsatz kommen.
B) Der ortsansässige Motorradclub übernimmt die Aufsicht.
C) Die Polizei muss zur Beobachtung angefordert werden.
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Fischlabor im Westen -
Eröffnung am SamstagAm 8. Dez 2009, 12:45 Uhr von martin
Nach dem Kottan expandiert die Oblomow-Crew, berühmt für Vodka-Doppelherz (also Vodka mit Doppelherz-Medizin, mega) und Virus, weiter, dieses Mal in Richtung Westen.
Zwar wird das wohl mit der Graphik in diesem Leben nix mehr, dafür soll die Kneipe laut Betreiber Jannis umso schöner sein. Man setzt auf “schwulstig Barock”, viel Gold, Kronleuchter und Old School-Tapete – Gerüchten zur Folge hatte Yusuf noch vom Mrs. Jones-Umbau ein paar Rollen übrig
.Fisch gibt es übrigens keinen. In der “Alten Post” kann man ja auch keine Pakete abgeben. Der Name gefiel den Machern.
Das Fischlabor wurde gemeinsam mit Michael “Mike” Hammelehle, langjähriger Betriebsleiter im Mos Eisley ins Leben gerufen und setzt auf “Drinks und Hausmannskost zu fairen Preisen”.
Der Laden bietet 50 Sitzplätze und einen Raucherbereich. Ab Ende Januar wird ein Mittagstisch angeboten, im Sommer kommt ein Biergarten und Außenfläche vor dem Haus dazu. Klingt alles nach grundsolidem Stadtteilkneipen-Style, vielleicht schau ich mir das mal am Samstag an.
Fischlabor, Ludwigstraße 36, S-West
Eröffnung kommenden Samstag, 12. Dezember
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Out now: Stuttgart geht aus 2010
Am 17. Nov 2009, 11:07 Uhr von martin
Sonntagabend, kurz vorm Tatort. SMS vom Kollegen Brunski, wo er denn italienisch essen gehen könnte, er möchte mal ewas neues ausprobieren. Nun bin ich eigentlich nicht so der Gastro-Onkel und mehr der solide Schnitzel-Typ aber in der Regel empfehle in so einem Fall gerne das Goldoni in der Reinsburgstraße. Das hat aber sonntags zu.
Also Griff zum SGA – leider noch dem Alten – und gebe ihm ein paar Brunski-würdige Italiener durch. Bei meiner Empfehlung hats ihm sogar geschmeckt. Toll, hä?
Mit einer schönen Buchbindung ist letzte Woche der neue Gastroführer “Stuttgart geht aus” aus dem Hause LIFT erschien. Wie der Titel schon verrät ist hier wieder alles drin, was die Gastronomie im Kessel so hergibt.
Kostet im freien Handel 7,80 Euro und kann online inklusive Porto für 10 Euro bestellt werden.
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Bittersüß
Am 19. Okt 2009, 11:37 Uhr von martin
In meiner Straße hat schon vor einigen Wochen das neue Café Bittersüß eröffnet. Zuvor residierte an der Ecke Reuchlin/Rotebühlstraße der Damenschuhladen Twentytwo, der wohl so gut lief, dass er auf die gegenüberliegende Seite in den ehemaligen Drogeriemarkt Schlecker gezogen ist und sich um einiges vergrößert.
Interessant, denn viele kleine Shops tun sich in meinem Viertel ziemlich schwer. Ich habe in den letzten 8, 9 Jahren einige kleine ambitionierte Einzelhändler kommen und gehen sehen. Aber Stadtteil-Shopping ist allgemein ein heikles Thema in Stuttgart.
Zurück zum Bittersüß, das übrigens nichts mit dem Bittersweet im Bohnenviertel gemein hat (gibt es das noch?). Der Untertitel “Schokolade, Kaffee, Nettigkeiten” sagt eigentlich schon alles aus. Die verschachtelten Räume sind liebevoll eingerichtet und erinnert ein wenig an so Accessoire-Rumguck-Shops in den sich in der Regel Damen sehr wohl fühlen.
Frau Chefin – ich geh mal von aus, dass sie war – ist ebenfalls sehr freundlich. Ich entscheide mich für einen Kaffee Schwarz, “Stuttgarter Mischung”. Gibt es in drei Stärkestufen, ich nehme mittel. Schmeckt gut und freilich um einiges besser als die Senseo-Plörre im Büro.
Bittersüß, Reuchlinstraße 22
Mo – Fr. 08:00 bis 18:00 Uhr, Sa. 10:00 bis 16:00 Uhr
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