• 6

    Vorspiel ohne Hotte

    Der Schiri ist angeblich ein Fiesling (man nennt ihn auch Sheriff), die BILD spricht von einer Jahrhundert-Blamage, sollte es heute Abend gegen Ghana nix werden, aber zur Beruhigung prognostiziert Kraken-Orakel einen Sieg, weil Oktopus Paul aus dem Deutschland-Glas frisst. Wie sehr kann man eigentlich am Sack sein?

    Egal. Deutschland ist auf 180 und Stuttgart auf 260, denn Hotte Heldt verlässt angeblich den VfB in Richtung Schalke. Die StZ mutmaßt noch, für die BILD wiederum ist es fix.

    Und nun die Kessel.TV-Prognosen für heute Abend.

    Thorsten mit gepflegtem Desinteresse: “Ich glaube auf jeden Fall, dass eine Mannschaft gewinnen wird. Was wird noch mal gespielt – Handball oder Basketball?”

    Kutmaster wie immer sehr diplomatisch: “Keine Ahnung, Ghana hätt´s halt auch verdient. :)

    Außenreporter glaubt an Kampf pur: “3:1 für Deutschland, frühes Tor Cacau, dann zähe Partie, nach der Pause erst 2:0 Cacau, dann Anschlusstreffer Kevin-Prince Ballack-Schlächter-Boateng, dann zittern, bevor 20 Minuten vor Schluss der eingewechselte Toni Kroos mit einem Fernschuss alles klar macht. Wir beenden das Spiel zu neunt, Schweini und Khedira direkt rot, weil sie gemeinsam Boateng rasiert haben.”

    Jana hat nach dem enttäuschenden Cardigan-Auftritt von Löw gegen Serbien die Modebrille auf: “Also wenn ich ne Meinung habe, dann: Gebt dem Jogi sein Hemd zurück.”

    Mischi eher apokalyptisch: “Die machen wir platt – 7:0 wie Portugal Nordkorea. Wird so kommen, weil: Der Schiri ist laut dem investigativen Qualitätsjournalismus der BILD eine bestechliche Sau ohne jeglichen moralischen Ballast.

    Und weil es der Wirtschaft ja besser geht, hat Angie genug Kohle in der Kriegskasse, um den Typen zu schmieren (eigentlich wollte sie ihn mit sexuellen Gefälligkeiten becircen, das hat er aber aus unerklärlichen Gründen abgelehnt). Das hebt dann nämlich die Laune im Land und keiner bekommt es im kollektiven “Schlaaaand”-Taumel mit, wenn die Mehrwertsteuer plötzlich 21 % beträgt. Ach ja, und: Horst Heldt soll sich schämen!”

    RAM hatte heute Nacht eine lateinamerikanische Eingebung: “Ich will argentinischer Nationalspieler werden, Maradona knutscht und knuddelt einen immer so schön ab. Ansonsten 3:0, Dreierpack Kiesling in der 80, 82 und 89 Minute.”

     
    6 Kommentare »
     
  • 7

    Nachgereicht: Das Siegerfoto

    toene_cup

    (“Oft kopiert und nie erreicht: so sehen die schönen Sieger aus!” heißt es mit einem Augenzwinkern.)

    Vergangenen Samstag gewannen Lucky Punch vs. die schönen Renes den 7000Töne Cup. Zweite Turnierteilnahme, zweiter Turniersieg. Beeindruckende Bilanz. Tighte Typen.

    schönerenes_2007

    (Siegerfoto 2007)

    Mit den zwei Maradonas vom Herdweg, einem Adlers Yves mit einer verblüffenden Ähnlichkeit zu Stefan Effenberg und weiteren ambitionierten Kickern (O-Ton Schorsch: “Sah am meisten nach Fußball aus.”) kann aber auch eigentlich nichts schief gehen.

    Das finale Siegtor gegen die Muttermilch, so habe ich mich aufklären lassen, war kein Rotztor sondern ist durch “Strategie und Können” entstanden. Nun denn, bis zum nächsten Jahr.

     
    7 Kommentare »
     
  • 5

    7000 Schweißperlen

    Samstagmittag, Wetter war geil, also Ausflug nach Cannstatt zum 7000Töne Cup. Beim Eintreffen spielten gerade 0711 (Stuttgarter Homeboys) gegen keine Ahnung. DJ Passion pfeilschnell mit der Kugel muss ich sagen.

    7000töne_0711spiel

    7000töne_mannschaften

    Nach einer freundlichen Begrüssung mit den Veranstaltern good old Olsen, Oliver Klangschneider und DJ Rick Masters an den Decks (mit gewohnt sonnigem Dub-House) galt es das Basislager von Korbens Ape Office Team aufzuspüren. War kein Problem, Markenbranding of the Day.

    7000töne_apeofficeteam

    Zu diesem Zeitpunkt hatten die Jungs ein Spiel in den Knochen (gewonnen).

    Zwischendurch abklatschen mit Norman, der fürs Bravo Charlie antrat (“Wir sind genau sechs Mann”), der Muttermilch um Topstürmer Vange Love, die am Ende des Turniers gegen Lucky Punch vs die schönen Renees im Finale standen und natürlich unserem Außenreporter, hier zu sehen mit dem Theaterhaus-Chef (Name vergessen).

    7000töne_wohni_theaterhaus

    Sein Lift-Team, auch sehr schmal besetzt, musste sich im zweiten Spiel gegen die starke Muttermilch geschlagen geben, wie wir von der schattigen Ape Office Basis aus bei einer soliden Roten beobachten konnten.

    Die Sonne hat ziemlich runtergedrückt, aber Xinge hat hart gekämpft. Er kann ziemlich bissig sein. Im ersten Spiel bekam er auch schon eine Zeitstrafe, wie er uns stolz erzählte.

    Allgemein war ein sehr hoher Motivationsgrad zu beobachten. Moritz von Pein peitschte z.B. seine Romy S.-Mannschaft von der Seitenlinie in bester Babbel-Manier ein. Weibliche Fans gaben am Spielfeldrand alles für ihr Team (oder verdrückten sich an die Grillstation.)

    Ape Office musste im zweiten Vorrundenspiel gegen die T-Shirt-Macher von Himmelskörper ran. Corbin positionierte sich mit Fahne und Zigarette an der Außenlinie. So kennen wir ihn.

    7000töne_corbinmitfahne

    Sub Culture Ex-Prakti und Mittelfeldstürmer vom MTV Schorsch hielt erstmal nur zwei Minuten durch. Aber der Kader war auch stark besetzt.

    7000töne_schorsch

    Der Dortmunder DJ und Produzent Ante Perry hielt bis zu seiner Auswechslung mit tänzelnden Bewegungen die Abwehr dicht.

    7000töne_anteperry

    Leichte Ähnlichkeit mit Daniel Benavente muss ich sagen. Leider bekam Ape Office quasi in der letzten Minute eine vor den Latz geknallt. Enttäuschung machte sich breit. Letztendlich erreichte man das Viertelfinale und schied gegen die Muttermilch aus.

    Kurz danach lockte das Pinguin Eis am Eugensplatz und man ließ die armen Kerle alleine weiter schwitzen. Zuvor noch kurzer Check des Stadionumbaus without Untertürkheimer Kurve. Voll krass, ey.

    7000töne_stadionumbau

    Abends im Tonstudio erfuhr ich dann von einem Barmann, dass sie (also Muttermilch) gegen Lucky Punch vs. die Schönen Renees um Adlers Yves und anderen Nachtleben-Veteranen im Finale 1:0 verloren haben. Angeblich durch ein absolutes Rotztor. Aber danach fragt später eh keiner mehr. Gratulation.

     
    5 Kommentare »
     
  • 2

    Albtraum Gächingen

    Layout 1

    Am kommenden Samstag findet nicht nur der 7000Töne Cup statt, sondern die Stuttgarter Brasilianer von ICE Neckarstraße (“Gegründet 1990 im Herzen Stuttgarts bei Bier, Punkrock, elektronischer Musik & Lebenslust.”) laden  zum internationalen Hobbykicker Albtraum Gächingen auf die Alb ein (zwischen RT und Bad Urach).

    “Nach den sinflutartigen Regenfällen und den eiszeitlichen Temperaturstürzen des Mutterturniers auf der Alb im Sommer des Jahres 1992, beschwören wir mit dem Albtraum Gächingen die Wetterhexen und heben ein neues Turnier aus der Asche, welches Herzrasen bei Spielern, Supportern und Zaungästen verursachen wird.

    Wir sind sicher, dass wir ein gemeinsames Festival genießen, welches den literarischen Erguss in Form eines Buches namens „Internationale Füsslümmelei“ eines Stuttgarter Turnlehrers Lügen strafen wird.” So die Ansage vom Micha.

    Seit 1992 wechseln sich die teilnehmenden Mannschaften – wenn ich das richtig verstanden habe – mit der Ausrichtung des Turniers ab. So geht es mal nach England, Belgien oder Polen, immer schön mit Zelt, Bauwagen, Dixie-Klo und viel Bier.

    Dieses Jahr reisen allein vier Mannschaften aus UK auf die Alb, insgesamt stehen 16 Herren- und acht Frauenmannschaften auf dem Platz. Die Teams heißen “Kommando Horst Hrubesch”, “Internationale Härte”, “ICE ICE Babies” oder “Kämpfende Herzen”. Im Gegensatz zum 7000Töne Cup stehen die Mannschaften mit 11 Mann auf dem Platz. Also 4-4-2, 4-3-3 oder 4-1-3-2 oder so. Gespielt wird zwei mal 15 Minuten.

    Nichtkicker, Zuschauer und Fans sind natürlich herzlich willkommen, denn Abends wird gespachelt, getrunken und zu Live-Musik und DJ gefeiert. So wie ich manche Beteiligten kenne, geht es drei Tage lang sowieso nur um Letzteres.

    www.ice-neckarstrasse.de

    www.albtraum.ice-neckarstrasse.de

    Abends ist Programm

     
    2 Kommentare »
     
  • 15

    Diesen Samstag: 7000Töne Cup

    Glaubt man der Wettervorhersage, hat uns spätestens in dieser Woche der Sommer endgültig erreicht. Gut für uns und auch gut für den 7000Töne Cup, der kommenden Samstag, 1. August (Beginn 13:00 Uhr) zum 8. Mal über die Bühne geht.

    logo_2009

    Turnierplan_7000T_2009

    Dieses Jahr treten 24 Mannschaften aus der Club-, Medien-, Musik- und Kulturszene auf den Sportplätzen gegenüber der Mercedes-Benz-Arena an. Das Teilnehmerfeld ist so groß und bunt wie noch nie, wenn ich das gerade richtig überblicke:

    0711, Ape Office, Bar Milano, BEATPORT, Bravo Charlie, Club Lehmann, Die Neue 107,7, Elettro Bestia, Evolution Alte Herren, FC Kwick, Himmelskörper, Lift Betriebsportgruppe, Lucky Punch vs. die “schönen Renes”

    Mata Hari, Muttermilch, Onetaste, Partysan BaWü, Perkins Park, Pleasure Club, Romy S, Rosenau, Schwarze Liga, Sutsche, Theaterhaus

    Aber wo sind wir? Es wäre purer Wahnsinn, mit allein drei Linksfüsslern (Stichwort: die weißen Kartoffeln) in solch ein Turnier zu gehen, obwohl sich hartnäckig die Gerüchte halten, dass Thorsten seine Ally mit feinfühligen Flanken bedient und der Krupa ein eiskalter Vollstrecker vor dem Kasten sei.

    Außerdem frage ich mich gerade, wer beim Romy mitspielt. Aber nicht etwa der Patze? Bitte filmen!

    Titelverteidiger ist übrigens das Internetportal onetaste.de, die 2008 im Finale Sub Culture bezwungen haben, wenn ich mich recht erinnere. Sub Culture hat den Titel vor zwei Jahre zuvor eingeheimst. Trainer Korben geht dieses Jahr mit seinem Ape Office ins Rennen. Aber mehr Einsatz als an der Seitenlinie delegieren und später den Pokal hochstemmen wird er auch heuer wieder nicht bringen.

    Der 7000Töne Cup ist auch für alle Nicht-Kicker ein schönes Ausflugsziel inklusive musikalischer Unterhaltung und BBQ unter schattigen Bäumen und jede Menge gut gelaunter Atmosphäre. Die Aftershow Party findet übrigens im Rocker statt.

    2009-08-01_apeoffice-night

     
    15 Kommentare »