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Kickerle.TV: Die Antitrainer – Christoph Daum
Am 24. Jan 2012, 16:36 Uhr von martin
In unserer losen Serie “Die Antitrainer” huldigen wir Fußballlehrer aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit. Heute zieht unser Fussballfachmann JMO2 nach Peter Neururer, Stepi und Otto Rehhagel eine wahrhaft schillernde Gestalt aus dem Hut: Christoph Daum. Da rattert es doch sofort los: Haarprobe, vier Ausländer aufm Platz und natürlich die Meisterschaft mit dem VfB im Jahr 1992. Hat seitdem nur der Armin geschafft. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch diese Saison nix mit der Schüssel.
Als letztens der Präsident und Lichtgestalt des FC Bayern, Uli Hoeneß, seinen 60. Geburtstag feierte, da war ich leider nicht eingeladen. Nehme an der Bericht vom Aussi folgt aber zeitnah. Wer ebenfalls nicht eingeladen war und wohl auch bei einer Einladung nie gekommen wäre: Christoph Daum. Immerhin hat er dem bekannten Wurstfabrikanten gratuliert, nicht ganz selbstverständlich, wenn man bedenkt, das es schlussendlich Hoeneß war, dem dem diplomierten Fußballtrainer Daum den Höhepunkt seiner Karriere indirekt verbaut hat.
Von vorne: Geboren wurde Christoph Daum im lieblichen Zwickau in der damaligen DDR und kam dann im Alter von sechs Jahren ins malerische Duisburg. Das Leben dort war hart als Knirps, besonders beim Bier holen, wie er später berichtete: „Entweder du hast den Jungs Wegezoll bezahlt, oder es gab einen Tritt und die Bierpullen waren kaputt.“
All das konnte ihn nicht brechen, er behauptet sich und macht fußballerisch Karriere bei Hamborn 07, deren DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli im Dezember 1952 als erstes Spiel im deutschen TV übertragen wurde, außerdem bei Eintracht Duisburg. Dies allerdings, wie die meisten Trainer aus dieser Reihe, im unterklassigen Bereich. Immerhin langt es 1981 zur deutschen Amateurmeisterschaft mit der zweiten Mannschaft des 1.FC Köln.
Zeitgleich mit seiner Zeit als Spieler in Köln studierte er an der Sporthochschule in Köln und seine Diplomarbeit mit dem Namen „Die Wichtigkeit und Bedeutung von pädagogischen und psychologischen Maßnahmen eines Fußballtrainers“ müssten ihn eigentlich als Ur-Tuchel stigmatisieren, aber sein Schaffen war und ist einfach zu facettenreich um ihn außen vor zu lassen. Zumal der Tuchel garantiert nie „Bierpullen“ für seine Familie von der nächstgelegenen Trinkhalle holen musste. Falls doch, soll er es beweisen!
Neben der Knochenmühle Amateur- und Co-Trainer beim EffZäh in Köln, hält er bereits seit Mitte der 80er nebenbei Motivationsvorträge für Manager und ähnlichen Kram. Auf Daums Webseite klingt das dann so: „Es dauert nicht lange, da hält Christoph Daum, der ein Publikum mit seiner Mischung aus flamboyanter Rede, profunder Sachkenntnis und innovativen Ideen zu fesseln versteht, Vorträge zu Mitarbeitermotivation und Unternehmensführung auch vor Managern aus der Wirtschaft“. Toll!
Beim EffZäh hat er dann lange genug gebuckelt und intrigiert um dann ab 1986 Nachfolger Cheftrainers Georg Keßler zu werde. Hier legt er schlussendlich den Grundstein für seine späte Karriere, wird in knapp vier Jahren einmal dritter und zweimal Vizemeister.
Besonders gerne erinnere ich mich an das Rededuell im Aktuellen Sportstudio mit Jupp Heynckes und Uli Hoeneß kurz vor dem entscheidenden Spiel im Mai 1989 beider Mannschaften gegeneinander. Wer nach all den Soulvideos noch 30 Minuten Zeit hat – die sind hier wirklich gut angelegt:
Allerdings konnte Daum die Meisterschaft nicht an den Rhein holen, verlor das Duell gegen Bayern auf dem Spielfeld. Während der WM 1990 wurde Daum dann unter ungeklärten Umständen dann bei seiner „Herzensangelegenheit“ vor die Tür gesetzt.
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Problemfans
Am 30. Okt 2011, 16:25 Uhr von martin
Zwar alles andere als cool, aber Problemfans ist mein Wort zum Sonntags. Wild wild Bronns.
PP Stuttgart / Staatsanwaltschaft Heilbronn und Polizei Stuttgart geben bekannt: Problemfans des VfB Stuttgart aus dem Bereich Heilbronn versuchen Fanbus von Borussia Dortmund zu überfallen – Zeugen gesucht
Autobahnraststätte Wunnenstein-West (A 81 / Gemarkung Ilsfeld): 10 – 12 vermummte Personen versuchten am Samstag (29.10.2011) gegen 11.50 Uhr einen Reisebus mit Fans von Borussia Dortmund zu überfallen, der an der Raststätte einen Halt machte.
10 – 12 vermummte Personen versuchten am Samstag (29.10.2011) gegen 11.50 Uhr einen Reisebus mit Fans von Borussia Dortmund zu überfallen, der an der Raststätte einen Halt machte. Die Dortmunder Fans hatten gerade ihre Pause beendet und waren im Begriff weiterzufahren, als plötzlich 10 – 12 Vermummte, die mit drei Autos zur Rastanlage gekommen waren, auf den Bus zustürmten.
Nachdem Businsassen auf die Situation aufmerksam wurden, schloss der Busfahrer die Türen und fuhr an. Hierauf traten die Angreifer wahllos gegen den Bus, wodurch ein Sachschaden von ca. 3.000 € entstand. Außerdem öffneten sie am fahrenden Bus eine Kofferraumklappe, um an möglicherweise dort deponierte Fanutensilien zu gelangen.
Letztendlich gelang es dem Busfahrer, wieder auf die A 81 zu fahren. Auf der Weiterfahrt nach Stuttgart wurde der Bus zeitweise von den drei Pkw mit Heilbronner Kennzeichen verfolgt. Insassen hatten noch während der Fahrt die Polizei verständigt.
Im Rahmen der Fahndung konnte bislang ein 21-jähriger Beteiligter aus dem Bereich Heilbronn ermittelt werden, der sich zu den Hintergründen ausschweigt. Er wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Das Dezernat 1.4 des Polizeipräsidiums Stuttgart, u.a. zuständig für jugendspezifische Banden- und Gewaltkriminalität, hat die Ermittlungen übernommen.
Hinweise werden unter der Rufnummer 0711/8990-5461 erbeten.
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Best of 2011: Kickerle.tv-Doppelpass: Der dritte Spieltag im Vergleich
Am 23. Aug 2011, 12:12 Uhr von Kollege Geiger
Am Wochenende fast schon Fußball-Overkill in dieser Stadt: Samstag VfB Stuttgart gegen Bayer 04 Leverkusen 0:1 (0:1) und Sonntag SV Stuttgarter Kickers gegen SG Sonnenhof Großaspach 1:1 (1:1). Berühmt war das beides nicht. Aber aufschlussreich im Vergleich.
Kredit-Logistik
(Geiles Wort, gerade selbst erfunden, lass ich mir eintragen): Im Neckarstadion zahlt man mit der VfB Fancard, damit alles schneller geht. Außer natürlich das Erwerben und das Aufladen der Fancard.
Meanwhile in Degerloch ein altüberliefertes System: Man gibt Geld und bekommt dafür eine Wurst. Punkt für die Kickers.
Spielverlauf
Für mich ist ja Fußball dann gut, wenn Pavel Pogrebnyak nicht mitspielt. So gesehen hab ich bei den Kickers 90 Minuten lang guten und in Cannstatt ab der 60. Minute nicht ganz so guten Fußball gesehen. Erschwerend kam Christian Molinaro dazu (kickerle-Note 5), der nicht nur ähnlich heißt wie ein Sambuca, sondern auch so gespielt hat.
Promi-Faktor
Alle waren sie wieder da in Cannstatt:
Auch der Jogi, der Köpke Andi und der Hubschrauber-Passagier Jens Lehmann saßen auf der Tribüne. Dazu der Ballack – ach nee, war ja gar nicht Tribüne, war ja Bank. Bei den Kickers war wahrscheinlich wie immer Joe Bauer.
Und natürlich die Ochsenknecht-Zwillinge Stonewashed- Denim-Ochsenknecht und Potatoe-Skin-Joe-Ochsenknecht. Die beide beim unberechtigten Elfmeter und dem total berechtigten Ausgleich auf die Barrikaden gingen.
Typologie
Im Daimler-Stadion hohe uvex Sportbrillen-Dichte. Typ: kumpelhafter Caprihosen-Träger. In Degerloch dagegen eher der Individualist:
Zuschauer: 53.000 (VfB) : 2.825 (Kickers).
Sound
Wie in der benachbarten Schleyerhalle, so scheint man auch im Stadion keine ordentliche Akustik hinzubekommen. Wenn ich da Werbepartner wär, wär ich sauer.
Nach dem Knarz-Geräusche-Skandal aus Hoffenheim aber Entwarnung aus Cannstatt: da knarzt gar nix. In Degerloch allerdings wurden alle drei gegnerischen Fans mit The Final Countdown beschossen.
Schmährufe für den Gegner
SG Sonnenhof Großaspach kann man weder singen noch beleidigen. Wahrscheinlich ist der Vereinsname Schmähruf genug. Stelle mir vor, wie die gegnerischen Fans den Club dissen, indem man einfach ruft „SG Sonnenhof Großaspach!“
„Ihr steht auf Schwänze. Und nicht auf Busen. Ihr seid die Fans von Leverkusen“ – kommt dagegen nicht von Tocotronic sondern aus der Cannstatter Kurve. Klarer Punktsieger VfB.
Produktportfolio des Gegners
Der Traditionsverein SG Sonnenhof Großaspach (est. 1994) gehört dem Uli Ferber. Dem gehört auch Mario Gomez, ein Hotel und Andrea Berg.
Leverkusen gehört dem Bayer-Konzern. Und die stellen ja nicht nur die Dauerwellenflüssigkeit für Tante Käthe’s graue Krause her, sondern auch Bepanthen, das Insektizid Calypso oder den Polyurethan-Integralschaum Baydur. Weiß jetzt net, was härter ist: Andrea Berg oder Polyurethan?
Transportmittel des Gegners
Keine Ahnung, wie Leverkusen mit den drei Punkten am Samstag nach Hause gekommen ist. Ob die vielleicht auch mit dem Zug gefahren sind?
Aber Sonnenhof Großaspach musste mit dem Andrea-Berg-Mobil reisen. Und nach dem Unentschieden vermutlich auf der Strecke Degerloch-Backnang ihre größten Erfolge hören: „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ „Wenn Du mich willst (dann küss mich doch)“ und „Ich liebe das Leben (Tanzcafé Version)“.
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Kickerle.TV: Endlich wieder Eiskunstlauf!
Am 5. Aug 2011, 14:28 Uhr von martin
(Jetzt schon der Mann der Saison: Ciprian Marica)
Ich sag´s mal so wie ich es neulich in der Maik-Franz-Lounge gesagt habe: Früher hatte ich gar keine Ahnung von Fußball heute so 20 bis 10%. Hab aber mittlerweile genug Ahnung, dass ich mich ultra auf den Saisonbeginn heute Abend freue, aber wahrscheinlich die Sportschau trotzdem wieder nur aus der Ferne verfolge. Kerngeschäft bleibt meine Comunio-Mannschaft. Letzte Saison tragisch gescheitert mit diesem unglaublichen Team:
Diese Jungs machten 1077 Punkte! Aber Brummelsackgesicht Korben hatte halt 1099. So knapp war es glaub noch noch nie. Würde, könnte, hätte Dortmund nicht in Gladbach verloren… Oh Mann!
Aktuell muss ich mein bockstarkes Team punktuell verstärken, weiterhin habe ich mit Rafinha und Arnautovic zwei Problemcharakter in der Mannschaft. Einer davon reicht eigentlich.
Vielleicht ergänze ich meinen Wahnsinnssturm (Olic, Lewandowski, Harnik, Arnautovic, Hanke, Schlaudraff) noch mit Marica. Für mich der Transfer des Jahres, dachte erst, das wäre ein Scherz, als hier schon kommentiert wurde, dass Cipi vom VfB zu Schalke wechselt. Vielleicht war es das schlechte Gewissen von Hotte, der Vaterinstinkt von Hotte oder Hotte schwört immer noch auf seinen 8-Millionen-Mann – man weiß es nicht. Gut, letzteres tut er definitiv.
Übrigens: Das Ausbuhen am Samstag im neuen Stuttgarter Stadion bleibt Marica höchstwahrscheinlich erspart, er plagt sich seit gestern mit muskulären Problemen herum, mehr als ein Kurzeinsatz nach einem halben Jahr Tribüne wäre sowieso nicht drin gewesen.
Sonst VfB? Neulich sagte irgendjemand zu mir, er möchte nie wieder das Wort Rückrundenmannschaft hören. War´s der Setzer? Nee, der Fuffi war´s, donnerstags in der Transe. Okay: Rückrundenmannschaft! Rückrundenmannschaft!
Ob doch Harnik Torschützenkönig wird, Michael Ballack die Saison als Greenkeeper beim KSC beendet oder Marica nach dem 3. Spieltag eine Batscherei mit einer Gazprom-Pipeline anzettelt, weil sich sonst keiner im Training mit ihm batschen will, kann man jetzt nur spekulieren. Unsere Fußballexperten meinen jedenfalls:
Setzer: “Dauerkarte ist gelöst: Stadtbadstadion Heslach beim Schorsch. In der VIP Lounge gibt’s Schorle, Spezi, Kaffee und Kummer statt Hummer. Wollen wir nicht anders. So geht halt Fußball.
Prognose: Bei Ciprian Marica platzt der Knoten und mir der Kragen, weil die meisten Dinge der Welt leichter zu ertragen sind als Schalke. Kaiserslautern darf auch absteigen. Trotzdem halte ich mich von Tippspielen fern. Ich kann nicht realistisch tippen. Auch das ist Fußball.”
Außenreporter: “Ich freu mich auf den zehnten Spieltag, wenn der VfB traditionell seinen Trainer entlassen wird, weil die Hinserie wieder so gut losgegangen ist. Als Nachfolger vom schönen Bruno kommt nur eine Doppelspitze aus Winni Schaefer und Trainer Ludwig in Frage. Und Maik Franz nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an, um künftig als Mike Magic Froooooooooonz für Klinsi und Amerika zu spielen.”
Außenreporterin (remember Rudolf Steiner Ausstellung): “Als Fußball-Fan: Freu mich drauf, jedes Wochenende zu sehen, wie die ganzen Überraschungsteams der letzten Saison, also Mainz, Hannover und Freiburg, abkacken werden.
Als VfB-Fan: Hoffe ja, dass Julian Schieber so abgeht, dass ihn spätestens zur Winterpause Jogi anruft und er neben Mario dann bei der EM stürmt. Außerdem will ich endlich mal Timo Gebhart im Tonstudio treffen! Und bin natürlich gespannt wie ein Flitzebogen auf die neue Arena, die sieht so fett aus!!
Als Mädchen: Freu mich auf viele Tore von Mario Gomez, weil er nämlich, wenn es wichtige Tore sind, danach sein Trikot auszieht. Hihi. Und Mario Gomez hat ja wohl den besten Oberkörper aller Bundesligaspieler!”
Der Geiger ist leider im Urlaub, JMO2 hat sich noch nicht gemeldet und Thorsten kennt nicht mal Jürgen Klopp, da macht es keinen Sinn ein Statement einzuholen. Ich sag: Hertha wird Meister. Toll finde ich es nicht, wird aber so sein, sicher.
Und noch ein Lesetipp: Im neuen ZEIT-Magazin ist riesiges Interview mit den BVB-Teenies Hummels, Götze & Schmelzer, hat sich gut angelesen. Lästern voll über lahme 34, 35jährige Kicker. War ich kurz angeschissen, immerhin mein Alter. Sollen mal mit zum See kommen, die Früchtchen.
P.S.: Die fiktive Abschlusstabelle der StZ-Sportredaktion.
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Die Wahrheit lag in der Lounge
Am 4. Aug 2011, 09:00 Uhr von Aussenreporter
Auf die Schnelle noch ein kurzer Spielbericht zur Maik-Franz-Lounge am Samstag, mit der wir die 30-Jahre-Kessel.tv-Feierlichkeiten sportlich beendet haben. Angesichts der geballten Fußballkompetenz (Setzer, JMO2 plus 60(.000) Ultras im Guiseppe-Waschstraßa-Stadion) und -Prominenz (Joe Bauer) war ich nervös wie Ballack vor seinen zwei verlorenen Champions-League-Finals. Zwetschgenwasser und der RAM haben mir aber geholfen, den Abend halbwegs unfallfrei zu überstehen.
Die Highlights im Schnelldurchlauf: Die Stadionsprecher Uli und Shanthi Schwinge (Eintracht Randguppe) hatten mir eine ulkige Maik-Franz-Krone gebastelt, die ich während der gesamten 90 Minuten Spielzeit nicht abgenommen habe. War sozusagen ein Schienbeinschoner für die Birne, hatte nämlich Angst, dass ich vom Commando Cannstatt wegen allzu ausgefallener Maik-Franz-Sympathie-Bekundungen beworfen werden würde.
Randale blieb dann aber zum Glück aus, stattdessen freuten sich die Fans über eine von Maik signierte Trinkflasche, die wir verlosen durften und allerlei andere schicke Maik-Franz-Devotionalien, unter anderem war Stefan Mellin vom Maik-Management so nett, extra für die Lesung ein Grußwort von Iron Maik aus Berlin zu besorgen. 1000 Dank an der Stelle noch einmal.
Maik Franz hatte die Veranstaltung außerdem höchstpersönlich auf seiner Facebook-Seite gepostet, was zu einigen sehr witzigen Kommentaren geführt hat.
(Draufklicken)
Vor lauter Nervosität hab ich einen Hammergag vergessen, den ich jetzt nachträglich erwähnen möchte und den wir bei der nächsten Lounge selbstredend in aller Ausführlichkeit breittreten werden: Als emotionaler Nachfolger von Udo Lattek beim Kia Doppelpass hatte ich extra ein Phrasenschwein besorgt, dessen Funktion aber kessel.tv-mäßig umgedreht ist.
Nicht wir sollten ins Phrasenschwein einzahlen, wenn uns Weisheiten wie „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“ rausrutschen. Nein, ich wollte das Schwein zum elementaren Teil der Nachspielzeit machen: Wer einen Euro reinschmeißt, darf sich bei den Experten eine Phrase wünschen. Hatte extra noch welche gebüffelt, machen wir dann wie gesagt beim nächsten Mal.
Inhaltlicher Höhepunkt des Abends waren sicherlich die Texte von Joe, vier ganz starke Buchstaben-Flanken aus der Tiefe des Raumes, die dem Abend thematisch eine andere Richtung gegeben haben: Eigentlich wäre der Titel Stuttgarter-Kickers-Lounge am Ende angemessener gewesen, kann man aber auch mit gutem Gewissen unterstützen, den feinen Verein aus Degerloch.
Live-Übertragung auf Sky Sports, am Mikrofon Joe Bauer
Zum Abschluss noch mal 1000 Dank an meine Mannschaftskameraden, den Prinz des VfB Stuttgart, Michael Setzer, den Trainerausbilder des DFB, JMO2, an mein Idol Joe und an meinen Cheftrainer Martin. Die Wahrheit lag in der Lounge, die Lesung dauerte 90 Minuten und die nächste Kessel-Lesung ist immer die lustigste. Zurück ins Funkhaus.
Hexenkessel Waschstraße: höfliches Warten auf die dritte Halbzeit
Und hier noch die Aufzeichnung.
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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
Am 1. Aug 2011, 15:12 Uhr von martin
Trainer Ludwig, neuester Teil, in Memory of Maik Franz.
Neuer Sport hier: Phrasenüberschriftentopping: Nach “Wie der Heiner kann´s keiner” die Fußballphrase aller Phrasen als Schlagzeile, macht aber ohne Ende Sinn. Nach der schönen Maik Franz-Lounge vergangenen Samstag in der Waschstraße, zu der hoffentlich der Aussi heute noch ein paar Zeilen verfasst, bekommt man am kommenden Samstag, 6. August nochmals massig Fußballkultur im Theaterhaus geboten.
Pünktlich zum Saisonbeginn lädt unser Gastleser Joe Bauer (Top-Performance am Samstag) zu “Hurra, wir kicken noch!”, die 3. Unterstützer für die Fans der Stuttgarter Kickers ein. Die Kickers spielen bereits am Freitag, 5. August gegen den KSC II und die komplette Mannschaft wird samt Trainer im Saal anwesend sein, lauter nette Menschen, wie Geiger erst am Freitag berichtete.
Joe Bauer liest, Triple Espresso bluesen und rock´n´rollen, dazu gibt es Comedy und “Freestyle-Akrobaten” von Martina Brandl, Bastian Fischer, René Mathussek & Daniel Korte.
Samstag, 6. August, 20 Uhr, Theaterhaus
Karten gibt es unter www.theaterhaus.com zum Waldau-Stehplatz-Tarif von 10 Euro
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Heute Abend Maik-Franz-Lounge:
fette Live-ÜbertragungAm 30. Jul 2011, 18:04 Uhr von Aussenreporter
… falls der Link besser funktioniert, als bei der Lesung im Transit: http://www.ustream.tv/channel/iron-maik-tv
Noch besser als Live-Stream ist aber live vor Ort sein, Anpfiff ist pünktlich um 20:45 Uhr im Giuseppe-Waschsstraß-Stadion, Türlenstraße 2, S-Nord, die Stadiontore öffnen sich um 20 Uhr, es gibt Fouls, Videos, Texte und Stadionwurst. Bis später.
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