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Stuttgart in HDR von Johannes Müller
Am 30. Aug 2011, 16:00 Uhr von martin
Neulich war ich zum ersten Mal im rosabraun. Ist zwar in meiner Straße, aber ganz weit unten. Also sehr richtig weit weg. Macht die Sabine (hinten links), hat früher mal in der Suite geschafft. Gibts grob gesagt Kaffee, Möbel und Dekozeug. Frauenladen. 100 Prozent. An der Wand wiederum hängen dunkle Männerbilder.
Frag ich: “Crazy in town? Ey was isch des?” “Ey, des isch der i-Punkt der Partys”, antwortet Sabine. Der Fotograf würde Johannes Müller heißen und die Ausstellung “Stuttgart in HDR”. Kontroverses Thema, wurde auch schon hier zwei, drei mal ausdiskutiert, ob geil oder nicht. Mir gefallen HDR-Bilder und Johannes Müller hat uns freundlicherweise einige überlassen. Ziemlich dark, aber guter Breitencheck für den neuen Blog.
Besonders angetan hat es ihm die Paulinenbaustelle.
Er reizt den Effekt sehr stark aus wie man sieht. Geschmacksache. Müller hat bewusst ganz banale Dinge fotografiert und die dann verfremdet.Johannes Mülle fotografiert seit 15 Jahren und hat kürzlich in der Suite oben seine Fotodoku über Afghanistan präsentiert.10 Kommentare » -
Little District
Am 26. Aug 2011, 14:58 Uhr von martin
(“Typical German” – heute ist Trekkingsandalen-Tag.)
(Platz 2011: Wilhelm. Wir verlosen das BMX mit Fixie-Aufsatz.)
Mail von einem Typ namens Jens Franke bekommen. Der Designer springt leidenschaftlich mit der Kamera durch Stuttgart und knipst Passanten oder Objekte, schreibt er. Nice. Unter dem Namen “Little District” ist bislang eine kleine feine Sammlung an Stuttgart-Aufnahmen zusammengekommen. Sehr einfache aber einprägsame Aufnahmen.
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Kunst-Ghetto
Am 19. Aug 2011, 11:24 Uhr von martin
Bevor wir die plumpen Partys rausklopfen, noch zwei, genauer gesagt drei Kultur-Tipps für den heutigen Freitag (und darüber hinaus).
In der Galerie Artary, Wilhelmstraße 5, präsentieren heute Abend Denise Amann und Helena Dietrich die erste Ausgabe ihres Vow Magazines. Fett, meine Schwester steht als Contributor auf der Seite. Bin so stolz auf sie und auf ihren Text gespannt.
“This is VOW magazine! VOW magazine is a thematic publication. We are interested in subjective, personal and surreal stories. VOW magazine is a collage. VOW functions as platform and interface for international and national artists and creatives. The magazine delivers critical positions on an artistic level. Submissions from various creative fields as graphic art, photography, literature, fine arts, media and cultural theory generate the content of the magazine.”
Da ich ein kleiner Magazin-Fan bin, vor allem von so bisschen Handmade-Fanzines, sag ich jetzt mal so, bin ich bisschen gespannt drauf.
Das ganze wird mit einer kleinen Ausstellung vom Transit-Janusch verknüpft. Um was es geht und was alles heute Abend so passiert steht hier…
Und so sieht das dann aus.
Die Stücke werden lokal aus unter anderem aus Recycling produziert, “zu einem Preis der unserer Generation gerecht wird.”
Transit-Benni legt dazu seine neuen Disco-Electro-Scheiben auf, vielleicht auch ein bisschen Rap? Der Außenreporter wollte jedenfalls hingehen, vielleicht wage ich auch, wenn ich etwas passendes zum Anziehen finde.
Weiterhin startet heute Abend in der Galerie Strzelski die Ausstellung Berliner Luft von den Fotografen Dennis Orel und Benjamin Tafel.
Das Duo hat ein Jahr lang die “Vielfältigkeit Berlins beobachtet und in gleichwohl unerschrockenen, als auch einfühlsamen Fotografien festgehalten. Zahlreiche Schauplätze: vom verruchten Nachtclub über die ehemalige Stasi-Zentrale der DDR bis zum urdeutschen Kaffee und Kuchen in Zehlendorf dienten als Experimentierfeld der fotografischen Position. Dabei bleibt die Frage offen, ob es sich um die Inszenierung einer Dokumentation oder die dokumentierte Inszenierung handelt.” Okay!
Sieht nicht ganz uninteressant aus.
Das Bild heißt übrigens “Stuttgarter Platz – Stuten am Stutti”.
Berliner am Alexanderplatz.
Camping-Berlin.
Ehemalige Pan-Am Lounge. Mit dem Stern.
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Bread & Butter by Joris Haas
Am 12. Jul 2011, 11:21 Uhr von martin
Als größter Fashion-Blog in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum – sorry, gleich nach dem Law-Blog natürlich – war es natürlich Ehrensache, dass wir letzte Woche die Bread & Butter in Berlin besuchten. Beziehungsweise war der Stuttgarter Fotograf Joris Haas dort und hat für uns ein paar Eindrücke gesammelt. Mehr Bilder kann man auf seiner Facebook-Seite anschauen. Und hier lohnt es sich auf die Bilder draufzuklicken.
Von vorne: Ich war die ganze Woche in Berlin und habe außer der Bread and Butter noch die Premium besucht, das ist aber eine reine Messe mit beinahe identischen Ständen. Da ist nicht viel zu sehen oder erzählen, ohne ins Detail über bestimmte Marken zu gehen.
Die B&B ist wiederum eine ”Trade Show” oder “Subbr Show” wie sie sich selbst bezeichnen, ausgerichtet auf dem Flughafen Tempelhof und schön groß (acht Hallen wie oben auf dem Bild).
Vertreten sind sowohl kleine Brands mit klarem Konzept wie Koi….
…und Nixon bis zu den Großen wie Tschi-Schdar und Hillfigger.
Hilfiger stellte sich selbst eine Containerburg hin und versammelte schöne Menschen in einem Pool.
(Wohnis Burgerdiät hat sich gelohnt….)
Klasse Idee übrigens. Auf den Pool waren zu jeder Zeit mehr Kameras gerichtet als auf Prince William zu seiner Hochzeit. Auch die Betriebsfeuerwehr und die Sanis haben den Pool gerne inspiziert.
Natürlich haben sich andere Stände ebenfals einfallen Lassen, bei Koi z.B. gabs eine Weinflatrate und bei Camel Active hat Fetsum performed.
Ed Hardy hab ich zum Glück nur etwas festgedappt auf dem Boden entdeckt.
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Ausstellung Stuttgart Straßenfotografie
Am 29. Jun 2011, 14:50 Uhr von martin
(Abriss schaurig schön.)
Vor einigen Wochen haben wir bei einem Blog-Update über die Stuttgarter Fotografin Cana Yilmaz berichtet. Auf ihrem Fotoblog dokumentiert sie detailverliebt das Stadtleben. “Im Mittelpunkt stehen die Menschen, Tiere, die vielleicht etwas unscheinbaren Dinge des Alltags, wie z.B. eine alte Frau, die ihre schweren Tüten trägt, eine Katze, die Passanten beobachtet oder ein Bauarbeiter, der sich mit einem kleinen Jungen unterhält.”
So kamen etliche Aufnahmen zusammen, die Cana Yilmaz ab kommenden Sonntag, 3. Juli bei der Ausstellung “Stuttgart Straßenfotografie” im Theaterhaus präsentiert. Wenn man die Vernissage ab 11:30 Uhr (dicht, druff, Frühstück bei McDonalds, Ausflug Tripsdrill ) verpasst kein Problem: die Sammlung kann bis 28. September angeschaut werden.
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Kulturbeauftragt
Am 15. Jun 2011, 18:00 Uhr von Kollege Geiger
„action-packed“ sagt der Amerikaner, wenn ein Film mehr als einen Stunt beinhaltet. „culture-packed“ sage ich zu den letzten Tagen. Immer war was. Und meistens Vernisagen. Bewege mich sonst kulturell ja irgendwo zwischen Art-Abonnent und Kunstbanause, aber letzte Woche kam ich mir vor wie auf meiner eigenen Catch-the-Bus-Reise durch die lange Nacht der Galerien.
Donnerstag, Ausstellungseröffnung vom BFF – dem Bund Freischaffender Foto-Designer – im Haus der Wirtschaft. Gut besucht, gut bebildert und geht so organisiert. In einem Ausstellungsteil sollte glaube ich jeder Fotograf irgendwas zu einem mäßig-originellen Thema wie „Rettet die Erde“ zeigen. Mein Lieblingsbeitrag von Karsten Thormaehlen:
Liebling deshalb, weil ich A) die BASF Cassetten früher lange den qualitativ überlegenen Maxell vorgezogen habe und B) das Vorgängeralbum „Crime of the Century“ von Supertramp mich durch eine herzzerreißende Episode meiner frühen Jugend begleitet hat. Outfit des Abends:
Das Ende der Suche nach einem passenden Untenrum zum Jeanshemd für RAM: Knallenge Lederhose mit Hot-Pants drüber. Die männliche oder zumindest mal metro-sexuelle Antwort auf den Modetrend Leggings/Jeansrock.
Freitag: »Galerie Schacher – Raum für Kunst«. Verrücktes Ding, das. Fährste im Stuttgarter Westen beim Getränkemarkt Fristo in den Hinterhof und denkst, du bist in Berlin. In einer sexy Industrieetage findet Kunst statt. Aktuell unter anderem die Foto-Ausstellung “Raumwelten“. Lieblingsbild des Abends:
Leider nirgends den Namen des Künstlers gefunden, aber Outfits des Abends:
Noch besser als die Politessen-Performance war aber dieses spontane Happening einer aufstrebenden radikalen Truppe von Nachwuchskünstlern:
Wenn man erstmal im Kunstrausch ist, ist ja alles Kunst. Auch das Produktportfolio, das ich auf dem Heimweg in der Silberburgstrasse entdeckt hab:
Ich hör mich da schon reingehen:
- Palim-Palim.
- Guten Tag.
- Tach, ich hätte gerne einen meat-packed Double-Cheeseburger und ein Furzkissen.
Samstag – immer noch im Kunstrausch im Mediamarkt einer Bande von fiesen Fälschern auf die Schliche gekommen:
Original: das wahrscheinlich teuerste Kunstwerk der Welt, Damien Hirst
Fälschung: die beknackteste Espressomaschine der Welt, DeLonghi. Muss Svarowski eigentlich überall seine Strasssteine drauf beppen?
Diese Woche geht’s mit Kunst ja gerade so weiter: Die Art Basel. Will da schon seit Jahren mal hin und schaff es nie. Ich wünsch mir deshalb vom RAM den Auftrag „Kollege, wir haben hier ne Incentive-Reise für dich. Zwar nicht Budapest, aber immerhin. Fahr mal für Kessel nach Basel und berichte live vom internationalen Kunstgeschehen.“
Sonst muss man halt im Alltag nach künstlerisch Wertvollem Ausschau halten wie nach The Last Unicorn:
…oder My First Guitar:
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Terry in Stuttgart
Am 14. Apr 2011, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Alter, was für ein Leben. Gestern mit Kate Moss kuscheln, heute in Stuttgart Spätzle essen. Terry Richardson ist ein ziemlich bekannter Fotograf, vor allem für seine recht provokanten Motive für Sisley. Am Wochenende war er auf jeden Fall in Stuttgart, hat hier tolle Sachen erlebt und berichtet darüber in seinem Blog.
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![Foto[3]](http://kessel.tv/wp-content/uploads/2011/06/Foto3-500x373.jpg)
![Foto[2]](http://kessel.tv/wp-content/uploads/2011/06/Foto2-500x373.jpg)

















