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    Durch die Stadt joebauern

    Am 16. Jan 2012, 14:30 Uhr von Kollege Geiger

    Schönes schräges Stuttgart. Manchmal liebe ich es, durch unsere Stadt zu stromern. Ein schönes Hobby, das Joe Bauer zu seinem Beruf gemacht hat.

    Überall ganz genau schauen, dann Handy, Kamera oder eine Mischung aus beidem zücken.

    Der Blick fürs Detail öffnet dabei auch das Herz für die Stadt. Ich mag sie dann immer ganz besonders. Sehe komische und liebenswerte Dinge, die mir vorher noch nie aufgefallen sind. Und habe dann Fragen.

    Die meisten beginnen mit Warum. Einige gehen mit zum Teufel weiter. Und auf viele finde ich in diesen Momenten zwar keine Antwort, die Frage aber spannend genug, sie für ein paar Augenblicke durch den Kopf kullern zu lassen – bis der nächste Eindruck kommt.

    Die Gefahr beim fotografischen Streunern ist nur, dass plötzlich alles Poesie ist – oder zumindest Kunst. Und dass man sich wünscht, man hätte die gute Kamera dabeigehabt. Dann peppt und appt man seine Handyfotos auf und hofft, dass es keiner merkt.

    Und wo wir gerade da sind: Kollege Geiger sucht einen neuen Schreibtisch oder ein Zimmer in einer Büro-WG. Am liebsten in einem dieser schönen Stuttgarter Hinterhöfe. Mit schönem Blick und mit schönen Kollegen. Ruhig, hell, nett, günstig, zentral. Wer was weiss: Nachricht an kessel.tv. Wer was findet, kriegt n ktv Bepper. Und Schnaps satt mit RAM.

    Jana hat glaube ich auf diesem Weg auch eine Altbauwohung gefunden, oder zumindest einen neuen Job oder einen reichen Mann.

    Hier also bissle Geiger goes gassi & kessel goes tumblr – mit vorprogrammierter Schimpfe vom RAM, weil ich die neue geile Spaltenbreite ignoriert habe.

    Ich lese da ja als Karriereorakel: Sänger = Plattenvertrag > Tour > Videoclips > Tänzer > Models. Aber gut, dass sie auch “kleine Leute” groß rausbringen.

    Poetry Slam im Jugendhaus, nicht ganz un-offensiv beflyert. Ach, am Donnerstag ist auch der Gegenentwurf: Science Slam.  Klingt nerdy, könnte man also hingehen.

    Steht da Durst? Und was steht da sonst? Ist das Kunst oder kann das weg?

    Martin, echt gut, dass du deine Karre Freitagabend nach m Peoples stehen lassen hast. Gefunden in der Mörikegebäude vor dem sexy Gebäude des Automobilclubs Stuttgart – wo sonst?

    Stell ich mir durch’s Neopren nicht so wahnsinnig angenehm vor.

    Kinderarbeit, mitten in Stuttgart? Ist doch kacke.

    Hab das nicht manipuliert: in der Kinderwerkstatt liest man am Montag als erstes die Good News, dann das WoBla und dann erst “Die kleine Raupe Nimmersatt”..

    Komm schon, Thorsten. Da geht noch was.

    Selbst oder gerade sonntags aktiv: die Aktivisten von Greenpeace, ehrenamtlich in der Augustenstrasse.

    Artists against Klimawandel.

    Liebe Stadtplaner, lieber Wolle Schuster, liebe Gerber-GL: ich finde, das ist das schönste Loch der Stadt. Endlich kann man mal Himmel und Horizont sehen. Wenn ich Ihr wäre. würde ich da nix hinbauen oder zumindest nix Hohes. Höchstens einstöckige, venice-beach-artige Bungalows und Boutiquen. Einverstanden?

    Das Hammer-Januar-Licht nutzten auch andere: in der Reinsburgstrasse rette ich einen fotografierenden Kollegen vor dem Überdenhaufengefahrenwerden. Er besser ausgerüstet mit EOS und Sonnenstand-App.

    Schönes schräges Stuttgart. Manchmal liebe ich es, durch unsere Stadt zu stromern. Ein schönes Hobby, das Joe Bauer zu seinem Beruf gemacht hat. Überall ganz genau schauen, dann Handy, Kamera oder eine Mischung aus beidem zücken. Der Blick fürs Detail öffnet dabei auch das Herz für die Stadt. Ich mag sie dann immer ganz besonders. Sehe komische und liebenswerte Dinge, die mir vorher noch nie aufgefallen sind. Und habe dann Fragen. Die meisten beginnen mit Warum. Einige gehen mit zum Teufel weiter. Und auf viele finde ich in diesen Momenten zwar keine Antwort, die Frage aber spannend genug, sie für ein paar Augenblicke durch den Kopf kullern zu lassen - bis der nächste Eindruck kommt. Die Gefahr beim fotografischen Streunern ist nur, dass plötzlich alles Poesie ist - oder zumindest Kunst. Und dass man sich wünscht, man hätte die gute Kamera dabeigehabt. Dann peppt und appt man seine Handyfotos auf und hofft, dass es keiner merkt. Und wo wir gerade da sind: Kollege Geiger sucht einen neuen Schreibtisch oder ein Zimmer in einer Büro-WG. Am liebsten in einem dieser schönen Stuttgarter Hinterhöfe. Mit schönem Blick und mit schönen Kollegen. Ruhig, hell, nett, günstig, zentral. Wer was weiss: Nachricht an kessel.tv. Wer was findet, kriegt n ktv Bepper. Und Schnaps satt mit RAM. Jana hat glaube ich auf diesem Weg auch eine Altbauwohung gefunden, oder zumindest einen neuen Job oder einen reichen Mann. Hier also bissle Geiger goes gassi & kessel goes tumblr - mit vorprogrammierter Schimpfe vom RAM, weil ich die neue geile Spaltenbreite ignoriert habe. Ich lese da ja als Karriereorakel: Sänger = Plattenvertrag > Tour > Videoclips > Tänzer > Models. Aber gut, dass sie auch "kleine Leute" groß rausbringen. Poetry Slam im Jugendhaus, nicht ganz un-offensiv beflyert. Ach, am Donnerstag ist auch der Gegenentwurf: Science Slam.  Klingt nerdy, könnte man also hingehen. Steht da Durst? Und was steht da sonst? Ist das Kunst oder kann das weg? Martin, echt gut, dass du deine Karre Freitagabend nach m Peoples stehen lassen hast. Gefunden in der Mörikegebäude vor dem sexy Gebäude des Automobilclubs Stuttgart - wo sonst? Stell ich mir durch's Neopren nicht so wahnsinnig angenehm vor. Kinderarbeit, mitten in Stuttgart? Ist doch kacke. Hab das nicht manipuliert: in der Kinderwerkstatt liest man am Montag als erstes die Good News, dann das WoBla und dann erst "Die kleine Raupe Nimmersatt".. Komm schon, Thorsten. Da geht noch was. Selbst oder gerade sonntags aktiv: die Aktivisten von Greenpeace, ehrenamtlich in der Augustenstrasse. Artists against Klimawandel. Liebe Stadtplaner, lieber Wolle Schuster, liebe Gerber-GL: ich finde, das ist das schönste Loch der Stadt. Endlich kann man mal Himmel und Horizont sehen. Wenn ich Ihr wäre. würde ich da nix hinbauen oder zumindest nix Hohes. Höchstens einstöckige, venice-beach-artige Bungalows und Boutiquen. Einverstanden? Das Hammer-Januar-Licht nutzten auch andere: in der Reinsburgstrasse rette ich einen fotografierenden Kollegen vor dem Überdenhaufengefahrenwerden. Er besser ausgerüstet mit EOS und Sonnenstand-App.

     
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    Ausstellung Stuotengarten

    Am 16. Nov 2011, 16:35 Uhr von martin

    Heute ist ein seltsamer Tag. War vorhin draußen. Hat der Tag mir bestätigt. Hallo, tut mir leid, ich bin heute etwas seltsam. Kurz nach dem Tag eine Bekannte getroffen, mit Kinderwagen. Wollte kurz den Gugg-Gugg-Onkel spielen, aber ich kann das nicht. Tag war danach immer noch seltsam. Briefmarken gekauft. Was viele nicht wissen, an einem gewöhnlichen Kiosk bekommt man auch Briefmarken. In der Suite mediterranen Fleischeintopf vom Sans gegessen. Fühlte mich danach nicht mediterran. Schade. Toilettenpapier gekauft, fürs Büro, dreilagig, war auch keine Befriedigung. Hemmungslos konsumieren ist also nicht immer eine Lösung. Vielleicht sollte ich Boarden gehen.

    Zurück im Büro twittert der Außenreporter, dass am Freitag, 18.11 in der Waschstraße eine Ausstellung mit Stuttgart Bildern eröffnet wird. Stuttgart Bilder, immer gut, denke ich mir zunächst. Ob die von Alexander Binder gut sind, muss jeder selbst entscheiden. Ist glaub eher Konscht. Die Serie heißt Stuotengarten. Hat er exklusiv für Lift so fotografiert. Sehr beklemmend und düster. Wie der Tag heute.

    Schweres Zeug. Dabei ist er eigentlich ein recht fröhlicher Mensch. Hab über ihn mal geschrieben, auch schon wieder zwei Jahre her, aber da ging es weniger um Fotografie, sondern um Werbung und so. Das macht er sonst. Irgendwas mit Werbung. Oder hat er zumindest mal. Ich frag ihn nicht danach, wenn wir uns alle paar Monate sehen. “Bist du noch…?” Ach, im passenden LIFT-Artikel steht, er tue dies immer noch. Bist du noch? Ja.

    Was er sonst so macht, sieht man auf seiner Seite. Der im “schwarzen Finsterwald oder finsteren Schwarzwald” geborene Binder ist scheinbar sehr gefragt, beliefert ab und zu die Vice oder das Twin-Magazin oder landet mit seinen Arbeiten in Brookyln.

    “Zu düsterer Schwarzweiß-Fotografie gewordener Blackmetal mit Soft-Touch von ungewöhnlichen Stadtfragmenten werden im Schauraum Waschstraße raumgreifend präsentiert. Eine Fotoserie passend zur heiteren, manischfluffig-lockerflockigen Spätherbstdepression.”

    Zur Eröffnung am Freitag, 18.November ab 21.00 Uhr: RAVERNISSAGE mit passender elektronischer Musik von Daniel “Early” Früh

    Die Ausstellung ist Do., Fr. von 19.00 – 21.00 Uhr,  Sa., So. von 17.00 – 19.30 Uhr geöffnet (der Künstler ist anwesend)

    www.alexanderbinder.de

    Heute ist ein seltsamer Tag. War vorhin draußen. Hat der Tag mir bestätigt. Hallo, tut mir leid, ich bin heute etwas seltsam. Kurz nach dem Tag eine Bekannte getroffen, mit Kinderwagen. Wollte kurz den Gugg-Gugg-Onkel spielen, aber ich kann das nicht. Tag war danach immer noch seltsam. Briefmarken gekauft. Was viele nicht wissen, an einem gewöhnlichen Kiosk bekommt man auch Briefmarken. In der Suite mediterranen Fleischeintopf vom Sans gegessen. Fühlte mich danach nicht mediterran. Schade. Toilettenpapier gekauft, fürs Büro, dreilagig, war auch keine Befriedigung. Hemmungslos konsumieren ist also nicht immer eine Lösung. Vielleicht sollte ich Boarden gehen. Zurück im Büro twittert der Außenreporter, dass am Freitag, 18.11 in der Waschstraße eine Ausstellung mit Stuttgart Bildern eröffnet wird. Stuttgart Bilder, immer gut, denke ich mir zunächst. Ob die von Alexander Binder gut sind, muss jeder selbst entscheiden. Ist glaub eher Konscht. Die Serie heißt Stuotengarten. Hat er exklusiv für Lift so fotografiert. Sehr beklemmend und düster. Wie der Tag heute. Schweres Zeug. Dabei ist er eigentlich ein recht fröhlicher Mensch. Hab über ihn mal geschrieben, auch schon wieder zwei Jahre her, aber da ging es weniger um Fotografie, sondern um Werbung und so. Das macht er sonst. Irgendwas mit Werbung. Oder hat er zumindest mal. Ich frag ihn nicht danach, wenn wir uns alle paar Monate sehen. "Bist du noch...?" Ach, im passenden LIFT-Artikel steht, er tue dies immer noch. Bist du noch? Ja. Was er sonst so macht, sieht man auf seiner Seite. Der im "schwarzen Finsterwald oder finsteren Schwarzwald" geborene Binder ist scheinbar sehr gefragt, beliefert ab und zu die Vice oder das Twin-Magazin oder landet mit seinen Arbeiten in Brookyln. "Zu düsterer Schwarzweiß-Fotografie gewordener Blackmetal mit Soft-Touch von ungewöhnlichen Stadtfragmenten werden im Schauraum Waschstraße raumgreifend präsentiert. Eine Fotoserie passend zur heiteren, manischfluffig-lockerflockigen Spätherbstdepression." Zur Eröffnung am Freitag, 18.November ab 21.00 Uhr: RAVERNISSAGE mit passender elektronischer Musik von Daniel "Early" Früh Die Ausstellung ist Do., Fr. von 19.00 – 21.00 Uhr,  Sa., So. von 17.00 – 19.30 Uhr geöffnet (der Künstler ist anwesend) www.alexanderbinder.de

     
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    Small Planets

    Am 17. Okt 2011, 17:06 Uhr von martin

    Sind schon zwei Mal auf Jan Engelhardts Fotoserie Small Planets hingewiesen worden, steht auch heute online was in der STN.  Der gebürtige Nürnberger verwandelt mehr oder weniger bekannte Stuttgarter Orte mit seiner Kamera und Computer in kleine Planeten.

    Klingt nach einem ziemlich Aufwand, wie man in STN lesen kann:  ”Er fotografiert mit einer normalen Spiegelreflex-Digitalkamera einmal im Kreis aus 38 Blickwinkeln. Für jeden fertigen Planeten sind insgesamt 114 Bilder nötig. Pro Blickwinkel schießt er ein korrekt, ein über- und ein unterbelichtetes Foto. Diese Taktik ist nötig, da sich die Belichtungsverhältnisse verändern, während sich Engelhardts Kamera auf dem Stativ dreht.”

    Im Anschluss klebt er die Bilder mit einem speziellen Programm zusammen und retuschiert anschließend die Fotos. Aus dem Bild muss Stativ entfernt werden. Ansonsten bleiben die Bilder meist so wie er die Szenerie vorfindet. Nach etwas Fotodesign ist ein neuer Planet fertig. Circa 800 dieser Motive hat Engelhardt bereits erstellt, aus Stuttgart sind es rund 80.

    Die Bilder kann man übrigens in drei verschiedenen Größen kaufen, mehr Infos hier, außerdem sind sie noch bis Ende Oktober in Ludwigsburg bei Engelhardts erster Ausstellung zu sehen.

    www.small-planets.com

    Sind schon zwei Mal auf Jan Engelhardts Fotoserie Small Planets hingewiesen worden, steht auch heute online was in der STN.  Der gebürtige Nürnberger verwandelt mehr oder weniger bekannte Stuttgarter Orte mit seiner Kamera und Computer in kleine Planeten. Klingt nach einem ziemlich Aufwand, wie man in STN lesen kann:  "Er fotografiert mit einer normalen Spiegelreflex-Digitalkamera einmal im Kreis aus 38 Blickwinkeln. Für jeden fertigen Planeten sind insgesamt 114 Bilder nötig. Pro Blickwinkel schießt er ein korrekt, ein über- und ein unterbelichtetes Foto. Diese Taktik ist nötig, da sich die Belichtungsverhältnisse verändern, während sich Engelhardts Kamera auf dem Stativ dreht." Im Anschluss klebt er die Bilder mit einem speziellen Programm zusammen und retuschiert anschließend die Fotos. Aus dem Bild muss Stativ entfernt werden. Ansonsten bleiben die Bilder meist so wie er die Szenerie vorfindet. Nach etwas Fotodesign ist ein neuer Planet fertig. Circa 800 dieser Motive hat Engelhardt bereits erstellt, aus Stuttgart sind es rund 80. Die Bilder kann man übrigens in drei verschiedenen Größen kaufen, mehr Infos hier, außerdem sind sie noch bis Ende Oktober in Ludwigsburg bei Engelhardts erster Ausstellung zu sehen. www.small-planets.com

     
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    Tour de France: Skateboarding Tour Documentary Photo Exhibition

    Am 13. Okt 2011, 09:06 Uhr von Gastautor

     (Fotos Tomonori “Rip” Tanaka, Text Selina) 

    Das Team vom Arrow & Beast-Shop am Hans-im-Glück-Brunnen hat im Juni diesen Jahres zwei Rollen angehängt und zog zur „Tour de France“ mit den Brettern los. Neben den Teamfahrern waren auch Mitarbeiter und die drei Inhaber dabei. Als fotografische Unterstützung hat sich die elfköpfige Crew dieses Mal den japanischen Fotografen Tomonori “Rip” Tanaka aka RipZinger ins Boot geholt, den Jascha Muller (Inhaber) vor Jahren in Japan auf Tour kennenlernte.

    Nun kommt RipZinger mit vielen Fotos im Gepäck zurück, die am heutigen Donnerstag für den Rest der Welt bei einer Ausstellung im Arrow & Beast Shop (zwischen Platzhirsch und Mrs Jones) gezeigt werden. Die Bilder wurden ebenfalls auf Fototapete aufgezogen. Das eine oder andere Motiv hängt auch im drei Skateboardlängen entfernten Mata Hari, wo nach der Vernissage gefeiert wird. Einig paar wenige Bilder können am heutigen Abend erworben werden.

    Innerhalb sechs Tagen hat das Arrow & Beast-Team die Städte  Lyon, Marseille und Annecy abgeklappert. Auf den Bildern sehen wir neben Tricks, bei denen Horror-Halsbrech-Szenarien im Kopfkino ablaufen, was die Jungs sonst noch so getrieben haben – unten eine kleine Teaser-Collage (draufklicken).

    www.arrowandbeast.com

    www.ripzinger.com

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     (Fotos Tomonori "Rip" Tanaka, Text Selina)  Das Team vom Arrow & Beast-Shop am Hans-im-Glück-Brunnen hat im Juni diesen Jahres zwei Rollen angehängt und zog zur „Tour de France“ mit den Brettern los. Neben den Teamfahrern waren auch Mitarbeiter und die drei Inhaber dabei. Als fotografische Unterstützung hat sich die elfköpfige Crew dieses Mal den japanischen Fotografen Tomonori "Rip" Tanaka aka RipZinger ins Boot geholt, den Jascha Muller (Inhaber) vor Jahren in Japan auf Tour kennenlernte. Nun kommt RipZinger mit vielen Fotos im Gepäck zurück, die am heutigen Donnerstag für den Rest der Welt bei einer Ausstellung im Arrow & Beast Shop (zwischen Platzhirsch und Mrs Jones) gezeigt werden. Die Bilder wurden ebenfalls auf Fototapete aufgezogen. Das eine oder andere Motiv hängt auch im drei Skateboardlängen entfernten Mata Hari, wo nach der Vernissage gefeiert wird. Einig paar wenige Bilder können am heutigen Abend erworben werden. Innerhalb sechs Tagen hat das Arrow & Beast-Team die Städte  Lyon, Marseille und Annecy abgeklappert. Auf den Bildern sehen wir neben Tricks, bei denen Horror-Halsbrech-Szenarien im Kopfkino ablaufen, was die Jungs sonst noch so getrieben haben - unten eine kleine Teaser-Collage (draufklicken). www.arrowandbeast.com www.ripzinger.com "Tour De France" ist eine experimentelle Photo Ausstellung des japanischen Photographen Tomonori Tanaka, aka Ripzinger. Auf seiner eigenen Reise durch Europa ist Rip eingeladen sich der Arrow & Beast Crew bei ihrer ersten gemeinsamen Reise anzuschliessen, der "Tour De France". Zwölf Freunde, verbunden durch Skateboarding, auf der Suche nach Freundschaft, Chaos und Freiheit. Dokumentiert von Ripzinger. Arrow & Beast Ich -Ripzinger- begleitete meine neuen Freunde, alles deutsche Skater, auf ihrer Tour nach Lyon und Marseille, gefolgt von Annecy. Umgeben von deutscher Sprache und einer guten Stimmung, habe ich durch die Sprachbarriere den Fokus auf die Visualisierung gelegt. Ich war überrascht wie freundlich und zuvorkommend die Leute hier sind, trotz der kulturellen Unterschiede. Diese Erfahrungen mit den Jungs haben definitiv mein Bild der Deutschen verändert und neu geprägt. Durch die Tour konnten wir eine Beziehung zueinander aufbauen, die durch tiefere Einblicke in die verschiedenen Persönlichkeiten und gegenseitiges Verständnis manifestiert wurde. Ich war der neue japanische Freund und sie haben mich sehr warmherzig und freundlich in ihrem Kreis aufgenommen, so sehr dass ich mich wie ein Teil von ihnen fühle. Diese Tatsache war ausschlaggebend für meine Motivation, etwas mit Arrow&Beast zu starten. Der noch junge Shop, der erst seit einem Jahr existiert, war auf Tour mit seinem Team, begleitet von mir und meiner Kamera. Geniesst die Einblicke in den Touralltag bei meiner D.I.Y. Photo-Ausstellung. Ripzinger

     
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    The kessel Seggels

    Am 5. Okt 2011, 13:04 Uhr von Kollege Geiger

    Schon bissle älter und vielleicht auch schon dem ein oder anderen bekannt. Mich hat jetzt erst mein Fotografenfreund Pepe drauf gestoßen. Und wenn Fotografen Fotografen empfehlen, ist’s meistens gut.

    James Mollison hat 3 Jahre lang Fans direkt vor Konzerten fotografiert. Und dabei portraitiert, wie sich die Konzertbesucher optisch ihren Idolen nähern. Kennt man ja von Hund und Herrchen. Dass es bei George Michael und seinen Fans aber auch so extrem ist, war mir neu.

    Mein erstes Konzert war ja Queen. Hätte man sich damals gut als Freddie Mercury verkleiden können. Hat dann aber doch nur für John Deacon gereicht. Von den Konzertbesuchern gibt’s n Bildband – und ich hab n bissle mit dem Fotografen hin- und hergemailt. Er hat sowas auch mit Affen gemacht, nicht nur mit Marylin Manson. Und auch sonst so: ganz spannende Projekte. Serien sind glaube ich seins.

    Er war total nett am Telefon, ähhhh…im Mailaccount auf die Frage, ob man das mal bloggen darf. Thorsten, der alte Medienwächter, hat mich nämlich schon mal geschimpft als ich die Koks-Hochzeitsfotos von Kate Moss posten wollte.

    Aber hey, wir haben das Go aus New York! Na ja, nicht ganz, wollte das nur einmal im Leben sagen dürfen. Aber immerhin aus Venedig, wo James Mollison lebt. Guck Thorsten: „OK, that’s fine, you can take screen grabs from my website.“

    Mir fiel dann noch auf, dass man manche von den Leuten nicht nur von Konzerten kennt, sondern auch aus der Stadt…

    The Waibilingers. (Fans vor einem Dolly Parton Konzert)

    The Amicis (George Michael)

    The Parkschützers (Casualties)

    The Fashionbloggerinnens (Björk)

    The Penthouse-Besuchers (Jennifer Lopez)

    The A-Blocks (Madness)

    The Leonardsviertels (Missy Elliot)

    The Bocklos-Im-Schocken-Bedieners (Morrisey)

    The Weh’s (Oasis)

    Samstag geh ich zu GusGus, tanzen. Weiss jetzt gar nicht, als was ich mich verkleiden soll: Gus oder Gus?

    Schon bissle älter und vielleicht auch schon dem ein oder anderen bekannt. Mich hat jetzt erst mein Fotografenfreund Pepe drauf gestoßen. Und wenn Fotografen Fotografen empfehlen, ist’s meistens gut. James Mollison hat 3 Jahre lang Fans direkt vor Konzerten fotografiert. Und dabei portraitiert, wie sich die Konzertbesucher optisch ihren Idolen nähern. Kennt man ja von Hund und Herrchen. Dass es bei George Michael und seinen Fans aber auch so extrem ist, war mir neu. Mein erstes Konzert war ja Queen. Hätte man sich damals gut als Freddie Mercury verkleiden können. Hat dann aber doch nur für John Deacon gereicht. Von den Konzertbesuchern gibt’s n Bildband – und ich hab n bissle mit dem Fotografen hin- und hergemailt. Er hat sowas auch mit Affen gemacht, nicht nur mit Marylin Manson. Und auch sonst so: ganz spannende Projekte. Serien sind glaube ich seins. Er war total nett am Telefon, ähhhh...im Mailaccount auf die Frage, ob man das mal bloggen darf. Thorsten, der alte Medienwächter, hat mich nämlich schon mal geschimpft als ich die Koks-Hochzeitsfotos von Kate Moss posten wollte. Aber hey, wir haben das Go aus New York! Na ja, nicht ganz, wollte das nur einmal im Leben sagen dürfen. Aber immerhin aus Venedig, wo James Mollison lebt. Guck Thorsten: „OK, that's fine, you can take screen grabs from my website.“ Mir fiel dann noch auf, dass man manche von den Leuten nicht nur von Konzerten kennt, sondern auch aus der Stadt... The Waibilingers. (Fans vor einem Dolly Parton Konzert) The Amicis (George Michael) The Parkschützers (Casualties) The Fashionbloggerinnens (Björk) The Penthouse-Besuchers (Jennifer Lopez) The A-Blocks (Madness) The Leonardsviertels (Missy Elliot) The Bocklos-Im-Schocken-Bedieners (Morrisey) The Weh's (Oasis) Samstag geh ich zu GusGus, tanzen. Weiss jetzt gar nicht, als was ich mich verkleiden soll: Gus oder Gus?

     
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    Precious by Monica Menez

    Am 15. Sep 2011, 19:21 Uhr von Thorsten W.

    Man kann einer Sache auch mal bissle Zeit geben, bevor man drüber schreibt. 1 Mio. Views zum Beispiel, die der Film “Precious” von der Stuttgarter Fotografin Monica Menez inzwischen bei Vimeo gesammelt hat.

    Monica kenne ich schon lange und ich habe auch ab und zu schon mit ihr gearbeitet (und bin vor ihrer Kamera gestanden, hehe), hat sich von der Prinz-”Knipserin” zur international angesehenen Fashion-Fotografin entwickelt und hat einen ganz eigenen Style, den ich persönlich sehr cool finde.

    Bilder von ihr finden sich in Magazinen am Kiosk auf und ab, von Intro über Neon bis Kultur Spiegel, sie ist oder war Gastdozentin an verschiedenen Unis, hat Bücher veröffentlicht und diverse Ausstellungen gemacht.

    Der Film ist – so viel ich herausgefunden habe – von April diesen Jahres und für eine Brillenmarke entstanden und kann was Look und Story angeht mal richtig was.

    [vimeo]http://vimeo.com/22647358[/vimeo] Man kann einer Sache auch mal bissle Zeit geben, bevor man drüber schreibt. 1 Mio. Views zum Beispiel, die der Film "Precious" von der Stuttgarter Fotografin Monica Menez inzwischen bei Vimeo gesammelt hat. Monica kenne ich schon lange und ich habe auch ab und zu schon mit ihr gearbeitet (und bin vor ihrer Kamera gestanden, hehe), hat sich von der Prinz-"Knipserin" zur international angesehenen Fashion-Fotografin entwickelt und hat einen ganz eigenen Style, den ich persönlich sehr cool finde. Bilder von ihr finden sich in Magazinen am Kiosk auf und ab, von Intro über Neon bis Kultur Spiegel, sie ist oder war Gastdozentin an verschiedenen Unis, hat Bücher veröffentlicht und diverse Ausstellungen gemacht. Der Film ist - so viel ich herausgefunden habe - von April diesen Jahres und für eine Brillenmarke entstanden und kann was Look und Story angeht mal richtig was.

     
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    Stuttgart in HDR von Johannes Müller

    Am 30. Aug 2011, 16:00 Uhr von martin

    Neulich war ich zum ersten Mal im rosabraun. Ist zwar in meiner Straße, aber ganz weit unten. Also sehr richtig weit weg. Macht die Sabine (hinten links), hat früher mal in der Suite geschafft. Gibts grob gesagt Kaffee, Möbel und Dekozeug. Frauenladen. 100 Prozent. An der Wand wiederum hängen dunkle Männerbilder.

    Frag ich: “Crazy in town? Ey was isch des?” “Ey, des isch der i-Punkt der Partys”, antwortet Sabine. Der Fotograf würde Johannes Müller heißen und die Ausstellung “Stuttgart in HDR”. Kontroverses Thema, wurde auch schon hier zwei, drei mal ausdiskutiert, ob geil oder nicht. Mir gefallen HDR-Bilder und Johannes Müller hat uns freundlicherweise einige überlassen. Ziemlich dark, aber guter Breitencheck für den neuen Blog.

    Besonders angetan hat es ihm die Paulinenbaustelle.

    Er reizt den Effekt sehr stark aus wie man sieht. Geschmacksache. Müller hat bewusst ganz banale Dinge fotografiert und die dann verfremdet.
    Johannes Mülle fotografiert seit 15 Jahren und hat kürzlich in der Suite oben seine Fotodoku über Afghanistan präsentiert.
    www.jomueller-photography.com

    Neulich war ich zum ersten Mal im rosabraun. Ist zwar in meiner Straße, aber ganz weit unten. Also sehr richtig weit weg. Macht die Sabine (hinten links), hat früher mal in der Suite geschafft. Gibts grob gesagt Kaffee, Möbel und Dekozeug. Frauenladen. 100 Prozent. An der Wand wiederum hängen dunkle Männerbilder. Frag ich: "Crazy in town? Ey was isch des?" "Ey, des isch der i-Punkt der Partys", antwortet Sabine. Der Fotograf würde Johannes Müller heißen und die Ausstellung "Stuttgart in HDR". Kontroverses Thema, wurde auch schon hier zwei, drei mal ausdiskutiert, ob geil oder nicht. Mir gefallen HDR-Bilder und Johannes Müller hat uns freundlicherweise einige überlassen. Ziemlich dark, aber guter Breitencheck für den neuen Blog. Besonders angetan hat es ihm die Paulinenbaustelle. Er reizt den Effekt sehr stark aus wie man sieht. Geschmacksache. Müller hat bewusst ganz banale Dinge fotografiert und die dann verfremdet. Johannes Mülle fotografiert seit 15 Jahren und hat kürzlich in der Suite oben seine Fotodoku über Afghanistan präsentiert. www.jomueller-photography.com

     
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