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Der Stuttgarter ist fit
Am 30. Mrz 2010, 18:30 Uhr von martin

Der Stuttgarter hat zwar Rücken, aber ihm geht es trotzdem ziemlich gut, meldete heute die Stadt. Er fühlt sich im Schnitt besser und leidet z.B. bei weitem nicht so oft an chronischen Krankheiten als andere Deutsche.
Außerdem gehen Einkommen und Bildungsstand mit dem Wohlbefinden Hand in Hand, sagt die Studie. Die haben aber wohl nicht den Krupa befragt. Der ist reich aber immer krank.
“Wie schätzen die Stuttgarter ihren Gesundheitszustand ein?
Im neuen Monatsheft 1/2010 des Statistischen Amts wird über die Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes der Stuttgarterinnen und Stuttgarter berichtet. Die Daten dazu wurden aus der Bürgerumfrage 2009 des Statistischen Amts gewonnen. Dieses Spezialthema wurde im Auftrag des Gesundheitsamts in die Befragung eingebunden.
Subjektiver Gesundheitszustand
Etwa drei Viertel der Erwachsenen in Stuttgart geben an, über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand zu verfügen, Männer etwas häufiger als Frauen. Nur fünf Prozent aller Befragten schätzen ihren Gesundheitszustand „schlecht“ oder „sehr schlecht“ ein.
Mit Zunahme des Alters sinkt der Anteil der Befragten, die über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten: von über 90 Prozent bei der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen auf etwas über 50 Prozent bei den über 65-Jährigen.
Mit Zunahme der Haushaltseinkommen steigt der Anteil der Befragten, die über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten, von etwas über 60 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen unter 1000 Euro auf fast 90 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen mit 4000 Euro und höher. Eine entsprechende Entwicklung zeigt sich auch anhand des Bildungsstandes.
Im Vergleich mit einer bundesweit repräsentativen Befragung aus dem Jahr 2003 berichten die Stuttgarter häufiger über einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand. Günstigere Werte für die Stuttgarter ergeben sich für beide Geschlechter und in allen Altersgruppen.
Chronische Krankheiten
Knapp 30 Prozent der Stuttgarter Erwachsenen geben eine oder mehrere chronische Krankheiten an, Frauen etwas häufiger als Männer. Der Anteil steigt von elf Prozent bei Männern und 17 Prozent bei Frauen bei den 18- bis 29-Jährigen auf etwa
45 Prozent bei beiden Geschlechtern in der Altersgruppe der über 65-Jährigen.Im Vergleich mit den Daten des Telefonischen Gesundheitssurveys 2003 des Robert-Koch-Instituts ist der Anteil der Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen in Stuttgart deutlich geringer.”
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Pumpen Re-Reloaded
Am 6. Apr 2009, 14:57 Uhr von martin
Wie schon angedeutet, war ich nun auch mal pumpen – und ich war ein nasser Sack.
Der Krupa hat mir neulich erklärt, dass er mit dem Rauchen aufgehört hat und seitdem ziemlich viel futtert. Aber es würde bei ihm ja nicht ansetzen, weil der gesamte Zucker in sein kleines Kraftwerk unter seinem Schädel fließt. Meint er. Da könnte schon was dran sein, denn der Krupa weiß ziemlich viel. Also zumindest stets mehr als ich, muss ich zugeben. Sehr viel weiß er z.B. über Überwachungskameras und seinem besten Freund Wolfgang Schäuble.
Meine Kraftwerke stecken also nicht ganz im Hirn und garantiert nicht in den Oberarmen, wie ich nun feststellen musste, sondern vielleicht maximal irgendwo ab der Gürtellinie abwärts (also nicht mein Samenspender, sondern die Monster links und rechts davon, nein, ich mein auch nicht meine Eier).
Ermöglicht hat das Pumpen eine verlorene Wette gegen meinen Kumpel Moritz. Der ist nicht nur DJ, sondern hauptsächlich Diplom-Gesundheitsmanager, Gesundheitstrainer und begeisterter Kraft- und Ausdauersportler seit fast 15 Jahren.
Außerdem betreibt er den Blog Kesseltraining, bei dem ich täglich reinschaue und schon den einen oder anderen gut Tipp gezogen habe. Und da ich eben verloren hab, wollte er mich im Studio mal “so richtig knechten” oder so ähnlich. Denn “cardio is for pussys” heißt es unter Kraftsportlern. Cardio ist das was ich mach, also stur 20 Kilometer geradeaus laufen. Kann im Prinzip jeder und somit wohl eben auch “pussys”, also so deute ich zumindest mal diese Aussage.
Da ich längst keine Vorurteile mehr gegen Fitnessstudios hab (okay, waschechte Muckibuden gibts sicherlich auch noch und man hört ja von hier und dort schon die eine oder andere Horrorstory, wie z.B. 50 Cent für Warmwasser beim Duschen???), ich mich mal über etwas Abwechslung freute und sowieso noch in die Sauna wollte, machte ich mich also völlig angstfrei auf den Weg ins Bosch-Areal.
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Pumpen Reloaded
Am 30. Jan 2009, 09:29 Uhr von Thorsten W.

Die Woche war ich wieder pumpen, klar. Zwei mal. Ich denke mit Anfang 30 muss man schon mal anfangen, dem natürlichen Verfall entgegenzuarbeiten. Ich fand mich auch wieder ganz cool, wie ich so im Freihantelbereich die Gewichte gestemmt hab. Mich hat diesmal sogar einer gefragt: “Kannsch mal halde?” Geschätze 100 Kilo auf jeder Seite. Er hat’s locker allein gestemmt, aber sieht halt besser aus, wenn so ein kräftiger Kerl wie ich oben dran steht. Bis ich sie dann gesehen habe. Gleich zwei Personal Trainer mit grauen Haaren.
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Pumpen
Am 23. Jan 2009, 13:58 Uhr von Thorsten W.

Ich war gestern wieder im Fitness Studio, Sport machen. “Pumpen”, wie mein manchmal etwas anstrengender Büro-Sitznachbar Karsten sagen würde. Er geht immer in der Mittagspause und sieht obenrum schon relativ breit aus. Bei mir ist es der typische Vorsatz fürs neue Jahr, ohne größere Ambitionen. Und moderne Fitness Studios, die auch immer “Wellness” und “Beauty” und so anbieten, sind einfach ein Sammelbecken von Klischees, die zusammengenommen eigentlich lustig sind.
Wobei ich moderne Luxus-Studios echt mag. Ich war mit 17 ne Weile lang in der Provinz in ner Muckibude, wo der Chef noch mit Schnauzer und gemusterten Pumphosen selber hinter der Theke stand. Da gab’s halt dann viele Gewichte, paar Geräte und in der Ecke zwei Laufräder. Nen Kursraum gab’s nicht, das ist was für Pussies. Da wo ich jetzt trainiere gibt es alles. Dutzende verschiedene Lauf- und Stepgeräte, Saunen, Badminton-Courts, Squash-Courts, Solarien, Kursräume mit und ohne Fahrräder, Geräte mit Anzug zum Abnehmen ohne Anstrengung und eine Eisgrotte, in der es schneit. Falls einem nach der Sauna danach ist.
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