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Der Supergau
Am 4. Apr 2009, 20:12 Uhr von martin
Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Schallplatte der beste Tonträger ist, der dieser Menschheit seit Jahrzehnten zur Verfügung steht, und von der Kassette über die CD oder Minidisc bis hin zum MP3-Files alles eine klangliche Verschlechterung darstellt, bin ich überzeugter Digital-DJ.
Fast auf den Tag genau lege ich seit zwei Jahren mit Serato auf. Ich bin nicht nur überzeugt davon, nein, ich liebe es. Ich liebe meine Serato-Box. Ich liebe das Auflegen mit Serato. Ich kann es mir schon längst nicht mehr vorstellen, mit Schallplatten zu einem Gig zu gehen. Ich hab höchstens fünf bis zehn Alibi-Scheiben dabei, die eigentlich auch nie zum Einsatz kommen
Seit nun mehr zwei Jahren predige ich, wie super das alles ist und ich ja noch gar nie damit überhaupt nur ein Fürzchen eines Problem hatte, geschweige denn einen Absturz oder ähnliches (Anschließen? Geht in zwei Minuten!).
Vielleicht auch zur Schadenfreude der Vinyljunkies, möchte ich von meinem absoluten Supergau gestern Abend erzählen. Da gabs nämlich für zwei Jahre reibungsfrei die Totalschelle zurück.
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Digital-Discount
Am 1. Apr 2009, 12:31 Uhr von Thorsten W.
Bin ich billich rangekommen – heute hat Amazon auch in Deutschland seinen mp3-Downloadstore freigeschalten. Im Angebot sind wohl an die 5 Mio. Musiktitel, was zwar nur die Hälfte des iTunes-Angebots ist, aber sich doch sehen lassen kann.
Die Preise scheinen im Großen und Ganzen deutlich günstiger als bei iTunes, das neue Prodigy-Album etwas ist schon für 4,89 Euro zu haben – bei iTunes kosten Alben ja meist um die 10 Euro – einzelne Titel sollen im Schnitt 77 Cent (gegenüber 99 bei iTunes) kosten.
Dagegen ist der Amazon-mp3-Store natürlich gewohnt unstylisch, nicht besonders übersichtlich und bei weitem nicht so bequem wie der iTunes Store – allerdings kann man auch hier mit einem Klick einkaufen.
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Back to work
Am 1. Dez 2008, 13:13 Uhr von Thorsten W.
Man hat’s nicht leicht als Laptop-DJ. Da verrichtet das liebgewonnene iBook 3,5 Jahre fleißig seinen Dienst, ohne jegliche Probleme, und plötzlich will es nicht mehr angehen. Da jede Rettung aussichtlos scheint, zieht das jede Menge Konsequenzen nach sich: Ein DJ-Date muss abgesagt werden, ein anderes wird Oldschool mit Platten bestritten (was zu schönen Wiederentdeckungen führt), ein neues Laptop muss angeschafft werden, ein neues DJ-System muss angeschafft werden (warum Final Scratch 2 nicht auf Intel Macs läuft, ist eine andere, lange, unerfreuliche Geschichte), die Trackcollection muss aus dem (wohlweislich vorhandenen) Backup aufgespielt werden, 4500 Songs müssen angehört und in Playlists einsortiert werden und schließlich das ganze Setup (siehe oben) an einem freien Abend im Club (mangels DJ-Set zu Hause) getestet werden. Fazit nach dem ersten echten Club-Einsatz: Das neue MacBook (aus einem Stück Alu gefräst, Alter!) ist der Hammer, Traktor Scratch Pro ist zwar keine Weltrevolution, macht aber definitiv ne Menge Spaß, und alles neu installieren und sortieren befreit ungemein.
@MartinW: Ich hab noch paar Fragen zu Traktor, vielleicht meld ich mich die Tage mal
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