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Von der Rolle
Am 6. Feb 2012, 15:27 Uhr von martin
Stuttgarter Beitrag für den “99 Fire Films Award”. In 99 Stunden muss ein 99 Sekunden langer Film gedreht werden. Vergangenen Dienstagmorgen wurde das Thema “Put a smile on your face” bekanntgegeben, und Steffen Böhmer und Thomas Appenzeller (Pixelrutsche) nahmen die Herausforderung an und ackerten die letzten Tage durch, wie sie heute der StZ erzählen.
Herausgekommen ist der Kurfilm “Von der Rolle”, in dem “ein junger Vater die Schnauze voll hat vom alltäglichen Hamsterrad und der Maskerade welche die Gesellschaft und der Arbeitsplatz von ihm fordert”. Ab 10. Februar werden die 99 besten Filme auf myvideo gevotet, über den Sieger entscheidet eine Jury, in der unter anderem Leander Haußmann, Kai Wiesinger, Bettina Zimmermann und Wolfgang Joop sitzen.
Und noch mehr Film aus Stuttgart: Gestern wurde der Teaser zu Zombie 0711 veröffentlicht.
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Stuttgart in Cleveland
Am 25. Jan 2012, 17:04 Uhr von martin
Dank Leserin Judy sind wir vorhin auf eine Seite gestossen, die einen Filmdreh zu The Avengers dokumentiert. Kenn´ mich mit Comic Verfilmungen nicht aus, der Streifen kommt jedenfalls am 26. April ins Kino, in den Hauptrollen Robert Downey Jr., Scarlett Johansson und Chris Evans.
Warum auch immer wurde für eine Szene in Cleveland/Ohio Stuttgart nachgebaut, “for a special visit from Loki”. Loki scheint wohl der Superobergranatendaggelbösewicht unter den Marvel Comic Figuren zu sein. Wie gesagt, keine Ahnung, man möge mich korrigieren, falls das nicht so sein sollte.
Die Szene wurde im August 2011 gedreht und das Set-Up sah so ungefähr aus.
Die lokale Bahnhofsproblematik wurde in den Staaten folgendermaßen gelöst:
Ist das jetzt S21 oder K21?
Die Cleveland-Stuttgart-Cops fahren Golf.
Das hat einem Stuttgarter keine Ruhe gelassen und hat prompt auf der Seite kommentiert: ”FYI: In Stuttgart there are no compact VW Golf policecars, we only have Mercedes and VW Passat policecars. Also policecars aren’t green anymore but blue now.”
Szene vom Dreh:
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Killing All The Flies Komparsen gesucht
Am 25. Jan 2012, 14:09 Uhr von martin
Gerade ne Bravo von Anfang Dezember geschenkt bekommen. Falsch, “Bravo HipHop Special, Europas größtes HipHop-Magazin”. Gute Poster drin, damit kleb ich nachher meine Bürowand voll. Vor allem halt das HipHop-Babe des Monats drin. Die Ramona. Die mit den Traummaßen und trotzdem seit drei Jahren ohne Freund. So was.
Muss ein bisschen an Ramona denken, als ich oben “kräftige, junge Männer” lese, geht irgendwie schon wieder um Traummaße, bei “Bauarbeiter-Szene” wiederum fällt mir das Village-People-Gedächtnis-Foto von der Schräglage ein, aufgenommen während des Umbaus vergangenen Sommer. Können sich ja auch da bewerben.
Ansonsten: Voll Filmstadt Stuttgart. Nach der Radfahrer-Aktion vom Sonntag sucht ein weiteres Filmprojekt, das bisschen spannend klingt, tatkräftige Komparsen-Unterstützung sowie Hilfe bei der Aussenrequisite. Für eine Sci-Fi-Mystery-Thriller Serie (tighter Genre-Mix) namens “Killing All The Flies” will man Stuttgart in eine amerikanische Großstadt verwandeln. Ob das gut geht?
Wer als Komparse mitmachen will, hier sind alle weiteren Infos.
Mehr zu dem Projekt plus Video.
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Fahrradfahrer für Filmdreh gesucht
Am 22. Jan 2012, 15:43 Uhr von Thorsten W.
Studenten der Filmaka Ludwigsburg drehen heute Abend den nicht-kommerziellen Werbefilm (ja, bei Studenten gibt es sowas) “Fight The Darkness”. Und dafür suchen sie noch mutige Fahrradfahrer, die spontan mitfahren bzw. mitspielen wollen.
Eigenes Fahrrad möglichst samt Beleuchtung sollte mitgebracht werden, eine Anmeldung an anica.maruhn@filmakademie.de ist erwünscht, Treffpunkt ist 22.30 Uhr vor dem neuen Motel One an der Kronenstraße.
Wer genauer wissen will, worum es in dem Clip geht, der kann sich hier die Projektmappe runterladen.
Vielleicht hat der Ram ja Lust, kann er endlich mal seine neue Leuchtjacke ausprobieren.
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Paranoid Places Premiere
Am 2. Nov 2011, 10:04 Uhr von martin
Vor genau einem Jahr berichteten wir über das Filmprojekt Paranoid Places – 20 Jahre Graffiti in Stuttgart. Denis Pavlovic, 23, Student an der Merz-Aka (Film und Vidoe) fünf Sprayer begleitet, darunter z.B. Open Mike oder Körpa Klaus. Denis arbeitet selbst seit sieben Jahren mit der Dose. An dem Film hat er drei Jahre gearbeitet.
In der LIFT-Oktoberausgabe wurde “Paranoid Places” mit einer Auswahl an Graffitis vorgestellt. Dazu habe ich damals Denis einige Fragen gestellt.
Wie kam es zu dem Film?
Im 2. Semseter kam mir die Idee, das Buch „Sprüher im Rudel – Eine Dokumentation der Stuttgarter Graffiti-Szene“ als Film zu entwickeln. Da das Buch die Szene bis 2004 abdeckt und sich danach einiges getan hat in der Stadt, war es wichtig dort anzuknüpfen und weiterzumachen. Hinzu kommt eben auch, dass Stuttgarter Graffiti nie den filmischen Rahmen bekommen hat, den die Künstler hier verdienen. Als eine Szene die weltweit bekannte Graffitikünstler hervorgebracht hat, war das für mich der stille Aufruf für solch eine Dokumentation.
Kennst du die Sprayer alle selbst? Waren sie gleich dabei oder musstest du Überzeugungsarbeit leisten?
Teilweise kannte ich ein paar Leute, doch im großen und ganzen wurden mir die Protagonisten empfohlen. Dann hat es natürlich seine Zeit gebraucht, bis die ersten Gespräche stattfanden, man sich austauschen konnte und letztendlich Termine für Interviews festgelegt hat. Überzeugungsarbeit war eigentlich nicht nötig, denn das Verhältnis war super ausgeglichen und alle waren und sind von der Idee des Films überzeugt und glücklich, ein Teil des Ganzen zu sein.
Wie schwierig waren die Dreharbeiten? Wie lange hast du an dem Film gearbeitet?
Die Dreharbeiten und letztendlich auch die Postproduktion waren eine schwierige, aber auch lehrreiche Zeit. Insgesamt kommen wir nun auf fast drei Jahre Arbeit, von der Planung über Recherche, Dreh und Schnitt. Nach Beenden der Dreharbeiten war ich auch noch für sieben Monate in Berlin zum Praktikum und habe dort täglich nach der Arbeit, weiter am Schnitt gebastelt und weitere Planungen vollzogen. War alles leider extrem schwierig und nervenaufreibend, weswegen sich das Releasedatum auch rausgezögert hat.
Paranoid Places dokumentiert die Szene von 1990 bis heute. Hattest du altes Material, wenn ja, wie kamst du dazu oder wird das in Erzählungen der Sprayer dokumentiert?
Teils, teils. Material aus der alten Zeit ist begrenzt vorhanden, was mir aber schon während der Vorbereitung bewusst war. Somit habe ich meine Interviews darauf ausgelegt, dass viel aus der Vergangenheit von den Protagonisten berichtet wird und meiner Meinung nach, hat das super funktioniert. Man bekommt einen intensiven und spannend Einblick in die Entwicklung einer solchen Szene und die Veränderungen, die sich in 20 Jahren herausgearbeitet haben.
Kann man pauschal fragen, wie der Stuttgarter Sprayer tickt?
Im Gegensatz zu anderen Städten, wird Graffiti in Stuttgart ganz anders durchdacht und die Herangehensweise ist auch durch verschiedene Aspekte differenziert. Hier wird viel Wert auf Freundschaft und Zusammenhalt gelegt. Verschiedene Leute öffnen auch die Grenzen zwischen klassischem Graffiti und modernen Kunstformen. Es wird viel experimentiert und dadurch entsteht in dieser Stadt, meiner Meinung nach, ganz anderes Graffiti als im Rest der Republik.
Wie lebendig und gut ist die Stuttgarter Graffiti-Szene?
Vor ein paar Jahren war es um einiges lebendiger hier. Doch viele Leute haben den Kessel verlassen und der Nachwuchs macht eher sein eigenes Ding. Die Connection zwischen den Leuten ist leider nicht mehr so groß wie es mal war, aber das ist völlig in Ordnung so.
Im Vergleich zu anderen Städten, halten wir hier in Stuttgart ein stetiges Niveau an Qualität der Bilder. Für jede Epochen haben wir herausragende Künstler hervorgebracht, mit ein paar kleinen Ausnahmen, welche aber nicht gravierend auffallen wie in anderen Städten. Das liegt aber denke ich an der Größe der Stadt und der Szene. Klein aber fein!
Paranoid Places Premiere, Fr. 04.11 November, 22:00 Uhr, Delphi Kino
Kartenreservierung über www.arthaus-kino.de
Afterparty in der Heilbronnerstraße 67
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Schreie an der Uni
Am 27. Okt 2011, 09:05 Uhr von martin
Wie nennt man dieses Genre? Mystery-Thriller? Mystery-Krimi? Zugegeben, nicht ganz mein Gebiet, bin mir nicht ganz sicher ob ich mir “Schreie der Vergessenen” heute Abend, 20:15 Uhr auf ProSieben antue, obwohl der Film an der Uni Stuttgart gedreht wurde, worauf uns Leserin Daniela hinwies. So ein Filmaka-Lubu-Ding, unter anderem mit Stunts von Ferdinand Fischer – wenn ich jetzt noch wüsste wo ich das gelesen habe – berühmt geworden dank seinem Riesensatz von so einem kleinen Hügel in Bayern.
Klappentext und mehr Infos auf der nächsten Seite, Quelle Tittelbach.tv, “der Fernsehfilm-Beobachter”. Never heard before, keine Ahnung wie renommiert oder nicht die sind. Finden den Streifen scheinbar ganz gut.
“Schreie der Vergessenen”, ProSieben, 20:15 Uhr
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Wasenraffer 2
Am 9. Okt 2011, 15:29 Uhr von martin
Scheinbar ein kleiner Trend. Dieses mal um einiges kurzer, auf dem aktuellen Volksfest aufgenommen und mit Nintendomugge (war das nicht Super Mario Land?) unterlegt.
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