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Happy Weekend Raul A. Rodriguez Mix by Friction
Am 13. Jan 2012, 17:41 Uhr von martin
(Artwork für die Ewigkeit)
Oldschool-Electro-(Boogie)-Alarm, alle Breakerpappen raus und Ghettoblastermarsch. Manche Künstler geraten leider schnell ein wenig ins vergessen, obwohl sie einiges geleistet haben. Raul A. Rodriguez offensichtlich gehört zu jener Sorte.
Anfang Januar ist der New Yorker Dance-Pionier, DJ, Produzent und Remixer gestorben. Rodriguez scheint nach bis zu seinem Tod eher ein Schattendasein geführt zu haben. Auf Wiki ist nicht mal sein Ableben notiert, Bilder sind ebenfalls nicht zu finden. Gibt man z.B. sein Alias C.O.D. ein, erhält man reihenweise Bilder zu dem Ballergame “Call of Duty”. DJ Friction weiß aber natürlich besser Bescheid und hat dem verstorbenen Künstler zu Ehren die Tage einen Mix mit seinen Produktionen und Remixen veröffentlicht.
Neben Rodriguez´ eigenem Hit “In The Bottle” dürften die Man Parrish Smasher “Boogie Down” und “Hip Hop Be Bop” seine bekanntesten Arbeiten sein. Sind natürlich neben 23 anderen Tracks ebenfalls auf dem Mix vom Frico. Auf Mixcloud betont Friction, dass es sich dabei nur um Auszüge Rodriguez´ Schaffen handelt, es gäbe noch unzählige andere Tracks und Remixes, der aber zum einen einfach nicht hat oder nicht in dieses Uptempo-Mix reingepasst haben.
Download die Breakerpappe-Ladung (Soundcloud) oder iTunes Abo
Wir wünschen uns ein schönes Wochenende und beim Electro Boogie üben zwischen Jumpstylern auf dem Schlossplatz bitte warm anziehen. Wird kalt.
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Happy Weekend Mix by Chris Salerno
Am 5. Jan 2012, 17:02 Uhr von martin
(The Dark Chris rises, ab 5.2. im Kino)
Endlich ist Donnerstag rappte einst Enrico Express und morgen ist auch noch frei. Deswegen heute schon der Mix, der “Zwischen den Jahren” heißt und da dies noch der Zustand ist (zumindest für meine Begriffe) passt der noch vom Timing optimal rein. Außerdem legt der Chris heute Abend im Barcode auf. Passt also zweimal mehr.
Sein Setchen (“hab gerade jede Menge neue Tracks”) passt wie immer auch, gefällt garantiert auf jeden Fall Big B. und mir auch. Viele Vocals, leichter “Electro”-Touch sag ich mal ohne jemals voll in die Offensive zu gehen. Nice. So hieß er auch früher: !Nice. Heute DJ-Name wie ein offenes Cabrio. Blöd dass es schneit.
Download Soundcloud und iTunes Podcast
Wir wünschen ein wundervolles langes Wochenende und dass ihr am kommenden Montag gut zwischen den Jahren rauskommt, in den die meisten gerade wohl noch drin stecken. Auch wenn montags immer schwer sein sollte.
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Tracky Birthday – New Album
Am 19. Dez 2011, 17:30 Uhr von martin
(Selbstlos rules: FdH-Cover, Eigenrasur)
Der Aussi bezeichnete ihn hier schon mal als “Genie”, ich bin hingegen immer der Meinung dieses Wort sollte man sehr reduziert und gewissenhaft benutzen. Ändert aber nichts daran, dass Tracky Birthday (und seine komplette Posse auf dem Upitup-Label) zu den außergewöhnlicheren Künstlern im Kessel gehört. Nicht nur leicht, sondern gerne stark neben Spur.
Nach drei Jahren hat Tracky vor ein paar Wochen sein zweites Solo-Album veröffentlicht, heißt: New Album. Heißt auch in drei Jahren noch New Album. Kann man einmal bringen in der Diskographie. Das Werk gibt es wie immer für lau zum Download auf der Website und falls man Angst vor Downloads hat, warum auch immer, kann man es vorher hier anspielen.
Alles beim Alten, Disco-Rap, Kraut-Funk-Elektro, obskure Samplemania, nur ich hab Tracky so ganz leicht noch schräger im Kopf, kann aber auch nur ein falsche subjektive Erinnerung sein. “New Album” klingt für mich zumindest etwas ausgereifter und besser arrangiert als früher und nicht mehr ganz so Lofi-mässig.
Kommen wir noch kurz zu dem Punkt Genie, denn Tracky hat im Zuge der Veröffentlichungen einige astreine Scheiße-ist-der-cool-Promo-Maßnahmen getroffen. Macht sich nicht jeder die Mühe. Und kann auch nicht jeder.
Neben der “Selbstverstümmelung” für das Cover, hat er das Album auf Ebay selbst geleaked und auf verkauft…
…und ein (lesenswertes) NY Times Interview gefaked…
…und dafür, wie man sieht, die Times-Seite nachgebaut, und ein aus 15MB Daten angereicherte Releasepage gebaut.
Lädt zwar ein bisschen, aber durchscrollen lohnt sich. Würde ich mir als kompletten Auszug ins Wohnzimmer hängen.
Mehr Gags, Infos und vor allem Musik zum Free Download auf der Homepage.
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Baustellenreportage KimTimJim
Am 24. Nov 2011, 15:58 Uhr von martin
Und noch einer. Ein Fazit kann man ziehen 2011: So viele Cluberöffnungen gab es noch nie in einem Jahr. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass in den letzten 10, 15 Jahren pro Saison fünf neue Läden aufgemacht haben, dazu noch alle stark und jeder mit seinen eigenen Reizen. WuF, Schräglage, Speakeasy, Schankstelle (hab ich was vergessen?) und am Samstag also das KimTimJim in einem ehemaligen China-Restaurant über dem Waschmaschinen Möck, fast Rückseite Breunibär.
Ab diesen Samstag neue Öffnungszeiten bei Möck: Am Wochenende durchgehend. Das Clubpublikum soll direkt abgeholt werden. Eine Clubnacht ist vergänglich, eine Miele hält ein Leben lang. Außerdem im Möck ab sofort die Trommel-Afterhour, wahlweise einmal schleudern oder pflegeleicht, je nach Gusto.
Die Ausgangslage: Der ganze Block kommt irgendwann weg. Arbeitstitel Da Vinci Code, Bauherr ist Dan Brown, Tom Hanks fährt den Betonmischer. Übrigens geht es da ein paar Meter weiter vorne recht zügig voran. Wie dem sei, altes Restaurant, bisschen charmant runter gewirtschaftet, leicht “trashig” – prima für eine nachtkulturelle Zwischennutzung. Sah clean so aus:
Das Ding ist temporär angelegt, planmässig für 12 Monate, aber bis Dan Brown sein neues Buch fertig hat, beziehungsweise es da mal los geht – wer weiß das schon. Mehr Details zu diesem Thema kann regelmässig auf der StZ nachlesen.
Die Location war heiß, wollten schon ein paar Leute etwas machen. Eine Kombi aus Nightlife- und Gastro-Aktivisten, DJs und Architekten bekamen im Sommer den Zuschlag. Vorne dran Mirko Ruppenstein, langjähriger bestangezogener DJ in Stuttgart, hier beim Bestücken der steuerbaren Lichterdecke.
(Ab jetzt alle Fotos von Chuck Joris (Haas).)
Da eben temporär wurde der Raum “rough” gehalten, punktuell ausgebaut und clubtauglich gemacht.
Braucht auch nicht viel, die Deko ergibt sich von alleine.
Die ehemalige Küche bleibt mit Herd und Abzugshaube erhalten und wird zur Lounge umfunktioniert.
Gerade interessant für DJs und Klangfetischisten: Die Location wurde mit einem Raumakustiker aus dem Bob Beamen genauestens gecheckt und der Raum gedämmt, optimiert, getan, getutet und gemacht, damit sich die gute Anlage richtig entfalten kann. Legt man sehr viel Wert drauf. Schön. Unter anderem stellt man fest installiert diesen (unsäglichen) Allen & Heath-Mixer rein. Top im Klang, zu kleine Knöpfe für meine Wurstfinger, aber das hatten wir ja schon mal vor bald drei Jahren.
Der große Unterschied zu den Eingangs erwähnten Läden: Das KimTimJim öffnet ausschließlich nur samstags und setzt wiederum ausschließlich auf elektronische Musik. Und im Speziellen: Keine Stampfdisco, sondern bisschen mehr Gefühl.
Oder um es in Bookings zu sagen: Beim Opening am kommenden Samstag, 26. November steht Aldi-Tüte Justus Köhnke (Kalauer aus dem Nieswandt Buch plusminusacht) an den Decks, nächste Woche der Hamburger Stimming, am 10.12. The Sorry Entertainers mit Raz Ohara (live) und am 17.12. – Organismus! – Morgan Geist. Kann mit der Metro Area vorfahren, ist ja gleich am Charlottenplatz. Ui.
Klingt alles sehr gut, wie ich finde, und wird hoffentlich angenommen. Bin optimistisch. Der Laden hat Charme und der Ausblick auf Charlottenplatz und auf die Autobahn hat was. Könnte man sich dauerhaft wohlfühlen.
KimTimJim, Opening am Samstag, 26. November, 22:00 Uhr
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Happy Weekend Mix by Samm
Am 14. Okt 2011, 18:30 Uhr von martin
Premiere: Ein 80er-Synth-Electro-Wave-Mix. Dürfte dem Geiger gefallen, auch wenn Conga nicht dabei ist. Mein alter Freund Udo Fröhliche, Udo my love, größter lebender Fad Gadget-Fan hat sich an seine jungen Tage im Maxim erinnert und mit Additional Production by Nachbar den Mix am Ableton sehr fließend zusammen geschrubbt.
Teilweise wurden die Tracks neu editiert oder Instrumentals mit Interview-Fetzen versehen. Teilweise verrücktes, spezielles Zeug dabei, aber auch der eine oder andere bekannte Disco-Gassenhauer, der sich bis heute gehalten hat, oder “Suicide Commando” von No More, das auch schon wieder vor 10 Jahren der gute Helmut gecovert hat. Gerade der Mittelteil des Mixes klingt stellenweise wie der Backkatalog von Gigolo, ist aber ist halt nochmals weit älter. Da wackelt das Bams-Köpfle.
Download Soundcloud oder iTunes
Wir wünschen ein schönes Wochenende live aus dem Fotoladen in Nürtingen und noch ein Tipp, falls ihr jemals einen Einzelhandel auf macht. Nehmt Batterien ins Sortiment! Super Gewinnspanne!
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Happy Weekend Mix by Moritz Matzen
Am 8. Jul 2011, 18:15 Uhr von martin
(Geschicktes Product-Placement. Thorstens Fixie ist gesichert.)
“Zwischen zwei Trainingseinheiten” hat Moritz Matzen seinen neuen Mix aufgenommen, schrieb er. Ich glaube, er meinte zwischen Mittag- und Abendessen. Nee, ist schon so ein Fitnesstyp, der Moritz. Und der Mann, mit dem ich zum ersten Mal drei Stunden am Stück gelaufen bin. Wenn Moritz nicht in seiner Homebase Waranga auflegt, ist er als “Health & Performance Coach” tätig und arbeitet mit seinen Kunden nach der sogenannten Biosignature-Methode. Ist nicht ganz uninteressant, mehr dazu auf seiner Homepage.
Genauso ein weites Feld wie Biosignature ist auch seine Soundsignature. “Urban Dance” bezeichnet Moritz seine Mische schon seit Jahren, hat er hier schon gezeigt, verdammte zwei Jahre schon wieder her, und der neue Mix gibt Aufschluss was er damit meint. Im Viervierteltakt geht das House-Spektrum von funky-discoid über hypnotisch-deep bis knackig-electroid, gerne bisschen verspielt und mit Vocals.
Moritz legt morgen Abend gemeinsam mit Philipp aka Blendi aka Linntronix im Waranga Club (1. EG) auf, Philip feiert seinen Geburtstag, an dieser Stelle alles Gute von uns und viel Spass.
Download Soundcloud & iTunes Podcast
Ade und schönes Wochenende ohne Stress(test).
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Daft Punk Mash Up
Am 17. Mai 2011, 19:06 Uhr von martin
Zu Zeiten von Dieter Thomas Heck nannte man das noch Medley, heute heißt es Mash-Up.
War jetzt natürlich bissle arger Quatsch dieser Vergleich, beziehungsweise kann man Medley nicht mit Mash-up vergleichen.
Entdeckt von Leser Hütti hat für alle Die-Hard-Daft-Punk-Fans hat ein Herr namens Cameron Adams 23 Daft Punk Evergreens übereinander gelagert und visualisiert. Wie er bei “Definitive Daft Punk” vorgegangen ist erklärt er auf seinem Blog. Seine Kreation kann übrigens auch in guter Qualität herunter geladen werden – ob das wiederum Daft Punk gut findet oder nicht, weiß ich nicht.
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