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The Soul of KTV (16)
Am 23. Jan 2012, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Neues Jahr, noch mehr Soul, auch wenn mir Anfang des Jahres nicht so viel Zeug untergekommen ist wie sonst – aber für eine Kolumne reicht’s allemal. Here we go.
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Und gleich zu Anfang die freudige Ankündigung: Wie letztes Mal schon angedeutet gibt es ab Februar tatsächlich die Party zur Kolumne! The Soul heißt das Baby und findet jeden Monat statt, immer zwei Mal im Wurst & Fleisch mit einem Gast-DJ aus Stuttgart, dann ein Mal im speakeasy mit einem Gast-DJ von weiter weg und dann wieder von vorne.
Für die erste Ausgabe am Samstag, 11. Februar habe ich mir meinen alten Soulkumpan Tom de Beyer eingeladen, mit dem ich von 1999 bis 2004 als Soul Glow einiges gemacht habe – Party in Radio-Bar und Le Fonque, Clubtour mit Friction, Mixtapes und so. Die Musik des Abends ist nicht engstirnig aber strikt: Soul und Funk von Anfang 60er bis Ende 70er. Keine Remixe, keine Mash-Ups. Be there!
The Soul
Sa 11.02.2012, 22 Uhr
Wurst & Fleisch
Thorsten W.
Tom de Beyer—-
Als ersten musikalischen Tipp hätte ich hier Moody, bekannt auch als Moodyman oder Kenny Dixon Jr.. Kommt aus Detroit, macht sonst Techno und legt auch gern hinter nem Vorhang auf. Mit diesem neuen Track, mit dem er NuDisco grad mal rechts überholt, tritt er sozusagen erstmals an die Öffentlichkeit und zeigt auch sein erstes Musikvideo überhaupt. Nice.
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Dann gleich mal noch bisschen in HipHop-Gefilden wildern. Aber Aloe Blacc singt, damit ist eh genug Soul drin, hier bei einem Track von The Kid Daytona. Schöner New York-Summer-Flow, das Video wurde irgendwie mit der Klamottenmarke LRG und ein paar bekannten Sprühen gedreht – in der New Yorker Bronx, natürlich.
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Inzwischen auch einen Stammplatz hat die Kölner MPM-Truppe, hier mit dem neuen Projekt mit dem etwas seltsamen Namen The Türs. Dahinter verbirgt sich eine “transatlantische Supergroup”, der Beat wurde vom Kölner Twit One produziert, am Gesang ist MPM-Act Miles Bonnie zu hören und dann gibt es da noch ein paar Musiker. Der Song ist im Original übrigens von The Doors.
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Das nächste Video ist schon ein Jahr alt, aber diese Loop-Aufnehmen-Drübersingen-Geschichten faszinieren mich nach wie vor, wenn so gut gemacht wie hier. Jarle Bernhoft kommt aus Norwegen, und seine andere Musik, in die ich so reingehört habe, gefällt mir nicht so – aber das Lied ist so fresh, das hat sogar die Macher der Ellen deGenres-Show überzeugt und sie haben ihn eingeladen. Und singen und Musik machen kann der Kerle allemal. Auch wenn er eine komische Frisur hat.
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Tracky Birthday – New Album
Am 19. Dez 2011, 17:30 Uhr von martin
(Selbstlos rules: FdH-Cover, Eigenrasur)
Der Aussi bezeichnete ihn hier schon mal als “Genie”, ich bin hingegen immer der Meinung dieses Wort sollte man sehr reduziert und gewissenhaft benutzen. Ändert aber nichts daran, dass Tracky Birthday (und seine komplette Posse auf dem Upitup-Label) zu den außergewöhnlicheren Künstlern im Kessel gehört. Nicht nur leicht, sondern gerne stark neben Spur.
Nach drei Jahren hat Tracky vor ein paar Wochen sein zweites Solo-Album veröffentlicht, heißt: New Album. Heißt auch in drei Jahren noch New Album. Kann man einmal bringen in der Diskographie. Das Werk gibt es wie immer für lau zum Download auf der Website und falls man Angst vor Downloads hat, warum auch immer, kann man es vorher hier anspielen.
Alles beim Alten, Disco-Rap, Kraut-Funk-Elektro, obskure Samplemania, nur ich hab Tracky so ganz leicht noch schräger im Kopf, kann aber auch nur ein falsche subjektive Erinnerung sein. “New Album” klingt für mich zumindest etwas ausgereifter und besser arrangiert als früher und nicht mehr ganz so Lofi-mässig.
Kommen wir noch kurz zu dem Punkt Genie, denn Tracky hat im Zuge der Veröffentlichungen einige astreine Scheiße-ist-der-cool-Promo-Maßnahmen getroffen. Macht sich nicht jeder die Mühe. Und kann auch nicht jeder.
Neben der “Selbstverstümmelung” für das Cover, hat er das Album auf Ebay selbst geleaked und auf verkauft…
…und ein (lesenswertes) NY Times Interview gefaked…
…und dafür, wie man sieht, die Times-Seite nachgebaut, und ein aus 15MB Daten angereicherte Releasepage gebaut.
Lädt zwar ein bisschen, aber durchscrollen lohnt sich. Würde ich mir als kompletten Auszug ins Wohnzimmer hängen.
Mehr Gags, Infos und vor allem Musik zum Free Download auf der Homepage.
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Happy Weekend Mix by Angry Foffie
Am 16. Dez 2011, 18:36 Uhr von martin
(Happy Weekend DJ Foto des Jahres 2011. Gerade einstimmig beschlossen worden. Gab nur eine Stimme.)
Der UR-Pulli. Egal wo du ihn trägst auf der Welt, irgendjemand wird dir anerkennend zunicken. Glaub die De-Bug-Redaktion macht einmal im Jahr eine Sammelbestellung bei Mike Banks. Schon wieder abgetragen und verwaschen.
Foffie führt seinen am Wochenende im Park aus und reicht dazu eine Selbstgedrehte. Passt alles zusammen, wie im Max Herre-Video, Dingdong, 200g Edamer bitte. Käsig ist sein Set nicht, gut, über Ring My Bell kann man diskutieren, ich hab mich gefreut, wie mir allgemein heute dieser fluffy Foffie-Mix an der Schnittstelle zwischen (Classic) House und Disco gut reinläuft. Fast ein wie gestern Abend im Transit mit Schowi. Hat voll Spass gemacht, würde der Udo sagen. Da spielt der Flo übrigens gemeinsam mit Bermuda-Stare am 05.01.
Ansonsten sehe ich gerade, dass nächsten Donnerstag, 22.12 die komplette TDSVW-Crew beim “Jahresabschlussball” im Self Service Open Art Space dabei ist. Klingt nach einem versöhnlichen Abschluss, nachdem smarte Boyband dieses Jahr schon mit der Belle Etage Party im Rocker Foyer leider einen Rückzieher machen mussten, weil ein Veranstalter aus Hamburg, ich sag mal aus dem Oggi-Segment, den selben Namen schon länger verwendet. Egal, Deckel druff.
Ob es nochmals eine TDSVW im jetzigen Rocker gibt, steht aktuell noch in den Sternen. Und wenn es einen Nachfolgeladen geben sollte, dann hoffentlich wieder mit ihnen. Das Rocker ist übrigens beim Groove Jahrespoll auf Platz 5 der besten deutschen Clubs gelandet. Noch eine gute Nachricht am Tage des Joachims. Und damit wünschen wir ein wundervolles Wochenende, vielleicht bis morgen Abend in der Corso Bar.
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The Soul of KTV (15)
Am 15. Dez 2011, 09:00 Uhr von Thorsten W.
Boah, jetzt aber schnell. Ich muss den Artikel schreiben, bevor ich so viel Zeug zusammen habe, dass ich gar nicht mehr nach komm. Erstaunlich, was sich so in knapp einem Monat alles zusammensammelt.
Vorweg: Neulich war Soul-Klassentreffen in Schorndorf, so hat sich das Konzert von Raphael Saadiq jedenfalls angefühlt – wie’s genau war hab ich für den gig-blog aufgeschrieben.
Ach ja, und noch was in eigener Sache: Im nächsten Jahr wird es die Partyreihe zu dieser Rubrik geben, mehr dazu im Januar.
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Fangen wir mit den wichtigen Nachrichten an: Wie auch hier angekündigt gibt es ein neues Amy Winehouse-Album namens “Lioness: Hidden Treasures”. Ich hab’s mir gekauft, und ich sag mal so, ich bereue den Kauf nicht. Allein um die Sammlung komplett zu haben.
Natürlich kann das nicht homogen sein, eine Sammlung alter und bisher nicht veröffentlichter Aufnahmen sowie neue Versionen bekannter Songs. Und die Single, “Our Day Will Come”, mit Abstand bester Song des Albums und potenzieller Megahit. Hier mit (unvermeidlichem) Best-of-Video (bei unseren Freunden von Tape.tv in guter Qualität):
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After The Smoke machen sehr smooven Soul, den ich so eher aus Skandinavien oder vielleicht England erwartet hätte – Erica Valcourt und Chris Vasilakis kommen aber aus Florida, bieten ihre EP auf dem eigenen tumblr zum kostenlosen Download an und zeigen sich auch sonst ziemlich arty-farty und nerdy. Aber nicht unsympathisch.
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Noch einen guten Tick abgefahrener ist der Soul, den Jazzo & Melodiesinfonie machen, die erste EP ist im Sommer auf Feelin’ Music rausgekommen. Erstaunlich daran: Die zwei Jungs aus Zürich sind gerade mal 17 Jahre alt. Ich hab in dem Alter noch Diggidi gehört, aber times are changin.
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Jetzt muss ich gleich mal bissle in HipHop-Gefilden wildern, aber tut ja nicht weh. Mos Def und Talib Kweli haben nicht nur im November eine neue Black Star-Single veröffentlicht, im Januar gibt es ein Aretha Franklin Tribute-Mixtape – und das ist die erste Single daraus. Wenn das mal kein Grund zur Freude ist!
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Happy Weekend Mix by Bow Tie
Am 11. Nov 2011, 18:11 Uhr von martin
Bow! Tie! Weiß gar nicht, mit oder ohne Bindestrich oder gar zusammengeschrieben, weiß nur, dass ich den Hakan erst vor ein paar Monaten etwas näher kennengelernt habe, Transit-Treff-Session, hat sehr viel Spass gemacht. Davor schon viel gehört von ihm, lieber und motivierter junger Kerl, der Bock hat, in dem es brennt und I know you got Soul sowieso.
Auf einmal war Bow Tie da, stand schon früh oben im Perkins Park samstags bei Supreme, die ganze große Stage also, dann weiter in der 0711-Schleife, mittlerweile überall, ausgebucht, mal hier, mal da und dabei nicht nur mit einem Auge bei Disco und House angekommen. Die Entwicklung ist auch seinem neuen, wunderbaren Mix, dokumentiert, 95, 100, 110, 120. So mag ich das, Neo-Disco-Deep-Chicago-House. Ich würde ihn retweeten oder liken auf Facebook. Freu mich schon auf unseren nächsten gemeinsamen Gig.
Download Soundcloud oder iTunes Abo
Bin jetzt heim und lad meinen Mantel ein.
P.S.: Alles Gute, Jane aka die Aussenreporterin. Helmes for VfB (oder halt auch nicht).
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The Soul of KTV (14)
Am 7. Nov 2011, 09:55 Uhr von Thorsten W.
Bim-bada-bum, neue Ausgabe vom Soul, hat diesmal etwas länger gedauert, aber gut Ding will Weile haben, da beißt die Maus keinen Faden ab. Viel Neues und ganz Neues, bissle was Altes, bissle was umsonst und natürlich auch wieder ein Mixle (dafür bitte ganz runter scrollen).
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Ich mag ja Männer mit Klampfe nicht, Mädchenmusik und so. Aber wenn es einer schafft, Soul aus seiner Gitarre zu holen, dann bin ich immer dabei. So wie bei Michael Kiwanuka. Der Brite ist wirklich fresh, hat nämlich im Juni seine allererste EP veröffentlicht, jetzt ist die zweite am Start.
Schön so für Sonntagnachmittag oder Liebeskummer oder beides. Oben “I’m Getting Ready” aus der neue EP und unten “Tell Me A Tale” aus der alten, bissle mit mehr 60s-Appeal. Auch schöne Videos, btw.
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Im Gegensatz zu Michael Kiwanuka sieht Allen Stone mal überhaupt nicht so aus wie die Musik, die er macht. Muss man mal ausprobieren, einfach mit geschlossenen Augen anhören. Aber ich hab ja nix gegen Bleichgesichter, die Soul machen. Vor allem, wenn es sich so verdammt gut anhört wie “Unaware”.
So lange scheint es den Kerle auch noch nicht zu geben, zumindest sind alle Videos bei YouTube, die ich von ihm gefunden habe, von diesem Jahr. Obiges ist aus dem Wohnzimmer seiner Mutter, das passt zum zu-authentisch-um-Trend-zu-Sein-Nerd-Look.
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Damn, noch mal so ein, ähm, Newcomer, noch mal ein komplizierter Name: Aischa Traidia kommt aus Amsterdam, und ihr Soul hört sich für meinen Geschmack sehr englisch an. Nicht unbedingt neu, aber passt schon. Außer zwei Singles ist auch hier nicht mehr zu finden.
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Auch die nächste Künstlerin war mir bis vor kurzem gänzlich unbekannt: Phlo Finister. Sie kommt wohl aus L.A., das Video ist aber eindeutig London, und ein kurzer Skip in ihr im April erschienenes Debutalbum “Silver Hill” lässt mit durchschnittlichem Dance-Pop wenig Gutes erwarten.
Aber die Coverversion von Nancy Sinatras Klassiker “Bang Bang” ist echt nicht schlecht, und Style hat Frau Finister obendrein. Wer Bang Bang nicht kennt: Hier ist das Original und hier der Remix von den Audio Bullys, der vor ein paar Jahren ziemlich in den Clubs eingeschlagen hat.
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Happy Weekend Mix by Tipura The Grummelbär
Am 7. Okt 2011, 18:06 Uhr von martin
(Was viele nicht wussten: Igor ist hauptberuflich Wasserballerina. In Gedanken versunken überlegt sich gerade neue Figuren. Vielleicht den Ententanz?)
Hammertyp, Hammermix, trööt. Neulich erst in der Corso richtig Spass gehabt mit ihm.Bei seinem ersten Gastspiel hier hat er öfters mal die Tröte reingehauen. Das war damals so ein Nürnberger Allerlei aus überwiegend Chromemusic-Bangern. Macht er heute noch, Tipura gehört ja auch zu den Yum Yum-Squad,, mal hier mal dort, bloggt auch für die. Mittlerweile spielt er auch ganz gern Disco- und House-Bumper,wie man auf dem dem Mix hört. Hat richtig Gefühl der Junge. Traut dem großen Grummelbär gar nicht zu. Hab immer erst mal Angst, wenn er zu Tür reinkommt. Aber voll der Liebe eigentlich.
Morgenabend schmeißt Tipura zum zweiten Mal in Koop mit den Victor von Hase-Leuten seine Reverse Cowboy-Geschichte, irgendwo in Stuttgart Ost, nur mit Anmeldung, alles weitere siehe Facebook, oben im Bild die Location. Da bekommt das Wort Stagedive eine ganz neue Dimension. Mit dabei Discotrain-Swist und Ich-hab-den-Monitor-schön-laut-Schowi. Pump up the volume bei Igors Mix und schönes Wochenende.
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