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Danke, gut
Am 27. Sep 2011, 21:38 Uhr von martin
Wiederentdeckt von Boomy. Geht immer. Passt zum schönen Tag. Und meine Mutter war nicht mal beim Papst.
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Deutsche HipHop Szene 1998
Am 7. Jun 2011, 17:16 Uhr von martin
Leser Malte hat ne gerippte 3Sat Doku auf Youtube entdeckt. Da kommen Erinnerungen hoch und die Tränen laufen die Wangen runter. Oder auch nicht.
Interessant auch, was einige der vorgestellten Protagonisten heute machen. Oben ist Fischmob mit Koze zu sehen, letzterer ist seit über einem Jahrzehnt das gute deutsche Techno-Gewissen (den ich leider noch nie auflegen gehört habe, soll ja so brutal abartig sein) und dessen Label Pampa aktuell schwer von Electronic-Lovers abgefeiert wird (Robag Wruhme Album und so). Und was der echte Tobi Tobsen ebenfalls seit einem Jahrzehnt treibt weiß eh jedes Kind. Ach ja, unser Tobi Tobsen erscheint bei Google auf Platz 2 mit seinem Tumblr.
Und im letzten Teil ab Minute 3:10, Fahrt durch Stgt mit kurzem Reiseziel 0711Club, an den Decks Frico & DJ Emilio, zwischendurch Anschluss labert MichBeck noch was.
Einerseits finde schade, dass wir damals keine Kamera hatten, aber ist wahrscheinlich auch besser so, falls ich mich doch mal beim Trumpf oder Mahle bewerben will. Schön war die Zeit und weiter gehts.
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10 wichtige Deutsch-Rap-Alben
Am 10. Mai 2011, 17:42 Uhr von martin
Ist etwas unverständlich, aber wenn ich das richtig verstanden habe, feiert das INTRO Musikmagazin (Leitet das redaktionell eigentlich noch der Stuttgarter Thomas Venker? Ja, er tut es.) gerade so 20jähriges Jubiläum. Ungefähr gleich alt oder jung ist deutscher HipHop. Mit einem Spezial analysiert man zwei Jahrzehnte deutschsprachigen Rap und außerdem hat man eine Liste der 10 wichtigsten HipHop-Alben zusammengestellt. War das Intro höchstwahrscheinlich nicht die ersten, kann man sich aber immer wieder anglotzen.
Ich bin übrigens manchmal immer wieder beeindruckt, wie sich die Classics konserviert haben. War mal mit Emil auflegen im schönen Achern, er hat ne Deutsch-Rap-Runde geschmissen, so halbes Bambule-Album, und da hab ich mir mal wieder gedacht: Jungs, Mädels, ihr wart ungefähr acht bis zehn als die Platte 1998 rauskam, wieso könnt ihr die Lieder komplett mitrappen?
“Bambule” ist in der Liste natürlich ebenso vertreten wie z.B. auch “4 gewinnt” von den Fantastischen Vier, mit dem Hinweis, dass es sich künstlerisch um kein bedeutendes Rap-Album handelt, “prägte aber über Jahre das Bild der breiten Öffentlichkeit von deutschem HipHop als harmlose Gute-Laune-Musik mit holperigen Reimen und seltsamen Arm- und Beinbewegungen.”
Dagegen kämpften mitunter freilich auch bekanntermaßen die Massiven Töne an…
…freilich ebenfalls in der Liste vertreten: “Nach Ansicht vieler Szene-Insider eines der besten deutschen HipHop-Alben aller Zeiten. Von den Beats noch ganz der Oldschool verpflichtet, aber perfekt produziert, zeigen die Stuttgarter einen neuen entspannten wie ausgeklügelten Flow mit hohem lyrischen Standard. HipHop in Deutschland wird künstlerisch erwachsen.”
Hab ich mehr oder weniger schon vor einiger Zeit so unterschrieben, bzw. für mich ist und bleibt es das beste deutsche HipHop-Album aller Zeiten.
Gleich nach Massive nochmals Stuttgart mit dem FK-Debüt “Quadratur des Kreises”:
“Inhaltlich wirkt das Album heute rührend naiv bis peinlich, musikalisch öffnen sich Freundeskreis aber früh angrenzenden Genres wie Reggae, Soul und Jazz und treten mit Liveband statt DJ auf.”
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Deutschrap neu interpretiert
Am 15. Feb 2011, 19:17 Uhr von martin
Ist nichts neues Song- und im speziellen Rap-Texte gedichtmässig vorzutragen. Gab´s immer mal wieder, war auch mal vor langem eine Rubrik in der Harald Schmidt-Show. Folgende Videos sind schon seit kurz nach Weihnachten auf Youtube zu sehen, und man merkt deutlich, dass Kunst und Qualität Hand in Hand gehen, wie z.B. bei “Lutsch mein Schwanz” von Kool Savas…
…oder bei “Ficken” von Sido.
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Beks – Weinender Clown
Am 4. Mrz 2010, 13:15 Uhr von martin
Bei unserem Stuttgart-Rap-Tag ging der junge Mann leider unter, was auch schlicht und einfach daran lag, dass ich ihn bis dato nicht kannte und wohl auch sonst niemand aus der Bevölkerung, sprich unseren Lesern, die wir ja im Vorfeld um Inspiration gebeten haben.
Beks hat bereits im Sommer 2008 sein erstes Album Pop/Rap veröffentlicht, das auch ganz gute Kritiken bekam. Habs mir vorhin durch geskippt, erdiger HipHop, atemlose Reime mit massig Wortwitz, sicherlich nicht das Schlechteste auf dem Markt.
Mit seinem zweiten Werk “Weinender Clown”, das am Freitag, 12. März erscheint, will er da laut Aussage anknüpfen.
“Mal ironisch, mal witzig, mal ganz nett und mal bissig, mal ganz zynisch verletzend, mal verletzbar und lieblich. Impulsiv und vulgär, innovativ und zu sehr, ein Widerspruch in sich wie eine Glatze bei Hair.”
Alles klar? Vorab gibt es die Uptempo mit Ohrwurm-Qualitäten namens “sineP Up”. Kann man hören, auch wenn auf mich, egal wie es verwendet wird und gemeint ist, das Wort “Opfer” in Rap-Texten immer leicht befremdlich wirkt.
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Happy Weekend Mix by Chiller
40 Samples aus der RapublikAm 12. Feb 2010, 16:19 Uhr von martin
Unseren Leser Chiller hab ich vor ein paar Wochen im Moulin Rouge kennengelernt, kam mit seinem Buddy Tobi Tobsen rein, und hatte halt prompt das gleiche Shirt an wie ich. Was hab ich mich gefreut
. (Was passiert eigentlich wenn zwei Mädels auf einer Party mit demselben Kleid da stehen, Katastrophe oder?).Schon davor hat der Chiller aka Mix Buchannon, vor zwei Jahren nach Stuttgart gezogen, mir einen Mix von sich zugeschickt, aber ich bin erst neulich dazu gekommen reinzuhören.
Dabei hat er sich unglaublich viel Mühe gegeben, denn der leidenschaftliche Plattensammler und Digger (“von Ahmad Jamal bis Zapp”) hat hierfür 40 Stücke zusammengestellt, die für deutsche HipHop-Tracks gesampelt wurden – mal eindeutiger mal eher subtiler.
Da kommt es freilich zu einigen Ah-Ha-Erlebnissen, wenn man z.B. die Vorlagen von “Reimemonster” oder “Populär” hört, zwei fette Funk-Nummern. Die Fantas sind wie z.B. Eins, Zwo relativ stark “vertreten”. Der Mix beginnt auch mit der berühmten Vorlage von “Die da”, mir fällt gerade einfach nicht mehr der Name von der Dame ein.
Ansonsten ergibt sich ein relativ bunte Mischung. Der Großteil ist dem Funk/Soul-Genre zuzuordnen, oftmals mit hohem Gänsehautfaktor, aber zwischendurch hört man auch allerhand Obskures, wie deutsches Liedgut bzw. deutscher Funk oder auch mal lateinamerikanischer Hossa-Sound. Und nicht immer weiß man, was da für welchen Rap-Track gesampelt wurde. It´s a Nerd-Business.
Einziger Wehrmutstropfen: Die einzelnen Lieder werden manchmal etwas unsanft bzw. abrupt ausgeblendet, aber letztendlich macht das nichts. Und teilweise ist das Zeug auch schwer zu mixen. Fazit: Richtig gute Idee und richtig toll.
Wer alle 40 Songs in der richtigen Reihenfolge kommentiert gewinnt – ähm – wahlweise eine Ducati-Fahrt mit Thorsten oder eine Lauferunde mit mir. Frico, where you at?
Wir wünschen ein schönes Wochenende
Kessel.TV live aus Vancouver
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Stuttgart-Rap-Tag: Finally…
Am 16. Dez 2009, 21:00 Uhr von martin
…ein Klassiker. Bei der Zusammenstellung unseres Rap-Tags hatte ich immer diesen Song im Ohr. Ohne Zweifel einer meiner Lieblings-Massive-Tunes. Freu mich auch immer wieder, wenn sich die Gelegenheit ergibt, “Rapgame” aufzulegen. Wenn ich mich recht erinnere war die Koop mit Blahzey Blahzey die zweite offizielle Single aus dem “Überfall”-Album.
Massive Töne tourten erst kürzlich für das Goethe-Institut durch Afrika und nahmen dort auch mit afrikanischen Rappern Songs auf. Vielleicht bekommen wir das irgendwann mal zu hören.
Dann zu guter Letzt noch ein schöner Hommage-Clip an Stuttgart von 2Hoch4, dessen “Barkeeper” ich ein zeitlang sehr oft als letztes Lied gespielt habe:
Mit diesen Stuttgart-Rap-Classics beenden wir unseren Stuttgart-Rap-Tag. Vielleicht kommt eines Tages die Fortsetzung.
Wir danken für die Aufmerksamkeit und wünschen einen erholsamen Abend.
P.S.: Weil halt doch einige danach gefragt haben:
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