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Verlosung: Buchstabenorte
Am 24. Mai 2012, 15:05 Uhr von martin
(Uhlbach, Uhlbach, Uhlbach!)
Nice one. Neis woan. Mais wann? Ich mag übrigens ziemlich sehr Dosenmais. Ich glaub, ich bin der einzige Mensch auf der Erde, der Dosenmais mag. Ab und zu kauf ich mir eine Dose und futter die zwischendurch auf.
Ich finde auch, man kann Mais überall rein machen, z.b. beim Schnitzel zwischen der Panade und dem Fleisch, oder neben dem Rostbraten so ein kleiner Dosenmaisberg schadet auch nie, vielleicht auch mit Fähnchen obendrauf. Nur scheut sich die Küche davor. Mais scheint kaum eine Lobby zu haben, kommt auch immer weniger in einem grundehrlichen Wirtshaussalat vor, ihr kennt die, bei denen alles so akkurat nebeneinander platziert ist – Kraut, Rote Bete, Kartoffelsalat, Gurken, Blattsalat – und auch immer seltener im Döner.
Was man mit Mais nicht machen sollte ist Buchstaben legen. Ginge auch, aber ge, mit Essen und so… Alexander Heitkamp spielt nicht mit Essen aber mit Buchstaben. Bin die Tage auf sein Projekt Buchstabenorte gestossen und fands halt gleich mais woan, weil halt auch Stuttgart dabei war.
In Handarbeit wird jeder Stadtteil in Buchstaben an der richtigen Stelle platziert. “Damit das klappt, nehme ich mir bei der Erstellung eines Buchstabenortes einen Plan mit den Grenzen der Stadtteile zur Hilfe. Den habe ich zuvor anhand eines offiziellen Stadtplans gezeichnet. Würden die Stadtteile nicht an Ort und Stelle stehen, würde sich am Ende auch nicht der Grundriss der Stadt ergeben. Ein weiterer Beweis sind die Flüsse und Seen, deren Lage und Lauf man auf den Postern gut erkennen kann”, erklärt er in einem Interview auf seiner Seite.
Weil – analog zu Ostern – ganz doll Pfingsten ist, hat uns Alexander ein Stuttgart-Exemplar zum Verlosen überlassen. Würde das Ding in 50 x 70 cm im handgemachten Siebdruck auf 250g Naturkarton sofort selbst abgeiern und in Wohnung hängen, aber ey, ist für einen von euch. Ich investiere derweil in Maisdosen.
Müsst dafür wie immer nix tun, keine Frage beantworten wie ob die Spree oder der Neckar durch STGT fließt und auch um Gottes Willen kein Facebook-LIKER werden um mitzumachen. Einfach unten kommentieren oder von mir aus auch auf unserer FB-Seite, an stuttgart@kessel.tv mailen oder Kontaktformular ausfüllen.
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Stuttgart und die Kreativwirtschaft: Bilanz 2011
Am 14. Dez 2011, 15:32 Uhr von martin
Was für ein Bild nimmt man für die Kreativwirtschaft? Vielleicht eines vom Geiger? Der ist ziemlich, ziemlich kreativ und eine einzige Wirtschaft. Kann zumindest eine ganze Wirtschaft ganz gut unterhalten.
Die Google-Bildsuche ist ebenfalls nicht befriedigend. Erstes Bild Waggons, zweites ne Gangschaltung eines Sportwagens (?), drittens eine Dame namens Iris Bernotat, viertens ein Stapel Papier (Bewerbungen), seht selbst. Man könnte ein Bild mit einem Büro voll mit Macs nehmen. Auch langweilig. Krupa meinte übrigens, die ganzen Mac-Early Birds wenden sich immer mehr von der Marke ab im Zuge der iPhone-iPad-Hysterie. Weiß ich nicht, ich benutze die Rechner immer noch sehr gerne. Anscheinend will man auch die Mac Pro Serie einstellen.
Okay, ich nehm jetzt das, die Milchkuh.
Absolut zusammenhangslos. Andersherum könnte man sagen, die Kreativwirtschaft ist eine ziemlich ergiebige Milchkuh. Püh, steiler Übergang. Die Stadt meldet gerade (siehe komplette Mitteilung nach dem Sprung), dass die Kreativwirtschaft mehr als 4.400 Unternehmen (jedes 10. Unternehmen in Stuttgart gehört zu der Branche) und über 25.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt und einen Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro macht. Klingt in meinen Ohren amtlich. Ich aber keine Ahnung was zum Beispiel die Milchkuhwirtschaft oder die Buttonwirtschaft oder die Norwegerpulliwirtschaft umsetzt. Letztere bestimmt viel in diesem Winter.
In der Mitteilung wird auch die aktuelle H7 Problematik angesprochen. Ines Aufrecht, die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, betont ihre Unterstützung damit die Mieter schnell ein neues Zuhause bekommen: „Nachdem die Mietverhältnisse in der Heilbronner Straße 7 zum Ende des Jahres gekündigt wurden, setze ich mich intensiv dafür ein, Kreativen neue Räumlichkeiten bieten zu können. Zusammen mit ‚Raum auf Zeit’ sind wir da auf einem guten Weg.”
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Gesicht Baden-Württembergs
Am 10. Mai 2011, 09:10 Uhr von martin
Mega Eule ich, wollte gerade was zur Kampagne “Wir sind Süden” schreiben, aber wurde ja schon im Frühherbst 2010 von dem alten Werber Thorsten vorgestellt. Aber der Kerle ist mehr oder weniger neu. Na ja, auch nicht so, wurde schon Ende Oktober zum Gesicht Baden-Württembergs gewählt.
Alter Verwalter wie der Geiger neulich sagte: Das ist quasi ein Best-Of aus allen Kessel.TV-Männern: Die Haare vom Setzer, der Bauch vom Ingmar, das Hemd vom Thorsten, die Kette vom Geiger, die Jeans vom Mischi, der Gürtel vom RAM und Krupa ist das Sofa. Unfassbare Reinkarnation. Holger Kimmerle ist, wie man sieht, das in einer Person, was wir alles nicht sind: Groß, gutaussehend, durchtrainiert. Und züchtet auch noch Kanninchen! Ich hasse Tiere. Sein Vorbild ist Arnold Schwarzenegger, meines DJ Emilio.
Der Oferdinger, Stadtteil von Reutlingen, ist schon seit Anfang des Jahres “offiziell als Sympathieträger für sein Heimatland unterwegs”, schreibt die StZ. Mit seinem Gesicht startet jetzt die neue Kampagne der Tourismus Marketing Baden Württemberg (TMBW). “Der Mann vom Rande der Alb strahlt dann auf allen Plakaten, Anzeigen und Flyern, die unter dem Motto “Wir sind Süden” fürs Ländle Reklame machen.”
Gott sei Dank gestalten die Werbemittel die Wiener Agentur Nofrontiere Design, die für das komplette Facelift verantwortlich waren. Die hätten vielleicht gleich noch im Zuge des Relaunches Kimmerles Homepage mitfreshen sollen.
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Bike by Me
Am 9. Apr 2011, 15:34 Uhr von Jana

Create you Fahrrädle – die Schweden wissen einfach, was man braucht.Mein Kollege hat mich neulich auf Bike by Me aufmerksam gemacht. Sehr coole Idee von – war ja klar – ein paar Schweden. Getreu dem Motto ” ist es nicht schön, wenn man bekommt, was man will” kann man sich bei Bike by Me das eigene Fahrrad individuell zusammenstellen.
Ich hab das auch gleich mal getestet – siehe oben, mein Drahtesel ist naütlich erst mal flächendeckend Rosa geworden. Ich hätte sogar die Kette noch einfärben können, da habe ich mich aber zurückgehalten. Kosten würde das ganze Ding dann knapp 650 Euro. Das natürlich schon ein Wort. Bei der Fahrradversteigerung vom Stuttgarter Fundbüro ist das billiger.
Wer auch mal bauen will, klickt hier.
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Geht doch: Wir sind Süden
Am 29. Sep 2010, 13:15 Uhr von Thorsten W.

Geht doch! Nachdem sich die Region Stuttgart mit dem Logo bekanntlich nicht übermäßig mit Ruhm bekleckert hat, macht das Land Baden-Württemberg vor, wie man’s macht – wie das designtagebuch berichtet, wirbt Ba-Wü jetzt mit dem Claim “Wir sind Süden”, (vermutlich) neuem Logo und vor allem runderneuertem Internetauftritt um Touristen.
Und wie auch die fachkundigen Leser von designtagebuch bescheinigen, das Ganze ist überaus gelungen – der Claim macht Sinn, das Logo ist gefällig und mit den Löwen aus dem Landeswappen nachvollziehbar, Farbgebung und Website kommen modern und fresh und die Bilder machen tatsächlich Lust, in Baden-Württemberg Urlaub zu machen. Vielleicht mach ich das sogar mal
Der Inhalt der Website ist nach kurzem Durchklicken auch ganz umfangreich, und von kleineren handwerklichen Unsauberkeiten kann man absehen. Konzept und Kreation kommen von Nofrontiere Design aus Wien, aber die html-Umsetzung zumindest wurde von Land in Sicht in Ba-Wü umgesetzt.
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Stuttgart-Logo-Contest: Der Gewinner
Am 6. Sep 2010, 14:48 Uhr von martin
Da wir nicht final klären können, welchen Ursprung das Getimo-Logo hat, und wir aber auch den Grafiker nicht weiter evt. falschen Anschuldigungen aussetzen wollen, haben wir uns entschieden, dass Nena Glückssachen nachrückt und unseren Contest gewinnt.
Sie heimste mit 393 Votes bzw. 20% Prozent der Stimmen. Der zweite Platz geht folglich an Basti für folgenden Entwurf:
Er bekam 327 Stimmen (17 Prozent).
Als Dritter rückt folglich Erasmus nach.
An ihn gingen 256 Stimmen bzw. 13 Prozent.
Gut, der ganze Text ist jetzt quasi auch fürn Arsch, lass ihn aber mal stehen.
Die ersten drei Plätze spiegeln – gefühlt zumindest – die Kommentare wieder: Getimo, Nena & Basti wurden am Häufigsten löblich erwähnt. Und außerdem möge man doch einen Sonderpreis an Carlos vergeben, hieß es ab und zu.
Okay!
Wir möchten an dieser Stelle allen anderen Teilnehmern für ihren Einsatz und ihre Mühe danken.
Prinzipiell bewerten Thorsten und ich den Contest allgemein als sehr positiv. Manche meinten, alle präsentierten Logos wären besser als das von Embassy, von dem sich ja die Stadt auch wieder entfernt hat. Das wiederum ist natürlich stark übertrieben.
Auf der anderen Seite hieß es, okay, so dolle ist das jetzt alles auch nicht. Natürlich völlig legitime Meinung, und einige der Wettbewerber haben sicherlich absolut keine Rolle gespielt, bloss die Vorzeichen waren hier auch andere. Das wurde in der Diskussion manchmal, so kam es mir zumindest vor, etwas vergessen.
Wir haben ohne große Bedingungen aus einer Bauchlaune heraus einen kleinen Contest angeleiert, ohne Budget – an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an WeSC, die einen fetten Einkaufsgutschein stiften – und relativ wenig Zeit. Macht einfach ma. Unschärfer gehts eigentlich nicht.
Letztendlich stehen die fünf, sechs, sieben Ansehlichsten oben und haben unserer Meinung nach gezeigt, dass man schon in einem kleinen Rahmen wie diesen ein okayes Logo hinbekommt, das dem Embassy-Vorschlag locker das Wasser reichen bzw. sogar toppen kann. Man muss die hier gezeigten Logos auch immer als Entwürfe, als One-Shots verstehen, ohne Feedback, ohne jegliche Nachbearbeitung.
Zur Erinnerung: Embassy hat ein halbes Jahr gehirnt und ganz nett abkassiert. Trotzdem ist und bleibt deren Ergebnis dürftig. Im Gegensatz dazu könnte ich mir gerade den Gewinner, vielleicht etwas überarbeitet, wirklich als Region-Logo verstellen.
Mein absoluter persönlicher Favorite war neben Fabstyler und Getimo der Entwurf von Empp Graphik. Kam recht früh rein und hat mich sofort geflasht, auch wenn es kurz an die unsägliche Kampagne “Das neue Herz Europas” erinnerte.
Weiß auch nicht genau warum, kickt mich einfach. Max hat spasseshalber einen Merchandise-Entwurf mitgeschickt, den ich euch jetzt nicht mehr länger vorenthalten will.
Weiterhin hat mir z.B. auch Marek ganz gut gefallen, der sich auf den hinteren Plätzen befand.
Oder Patrick fand ich von der Grundidee auch nicht schlecht.
Aight, once again Gratulation an Getimo und danke an alle Mitstreiter und an WeSC.
Watch out for the infamous Kessel.TV-Christstollen-Contest, den meine Mutter gewinnen wird.
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Blickfang-Rückblick
Am 16. Mrz 2010, 08:42 Uhr von Jana
Am Wochenende gastierte mit der Blickfang wieder internationaler Design-Flair in Stuttgart. Die Messe findet jährlich in Zürich, Wien, Basel, Tokio und eben Stuttgart statt.
21.000 Leute sind – laut Aussage der Veranstalter – am Wochenende in die Liederhalle gepilgert um Klamotten, Möbel und Schmuck zu gucken. Samstag und Sonntag war es richtig voll, und ich kam mir ein wenig vor wie auf dem Weindorf – langsam wurde man an den Ständen vorbeigeschoben. Freitagabend war es laut Aussagen einiger Leute entspannter; sollte man sich vielleicht für nächstes Jahr vormerken.
Zu sehen gab es alte Bekannte – Kästner Optik, Uhl und das Krönchen haben ja schon Stammplätze. Außerdem waren natürlich fast alle Stuttgart Edel-Möbel-Buden von Magazin bis Partner vertreten.
Aber es gab auch Neues. J7 präsentierte drei sehr vielversprechende Nachwuchsdesigner, darunter die Österreicherin Pia Mia. Der Architekt Markus Gehrig hatte ein paar tolle Objekte dabei (ich liebe die aclix Serie!). Außerdem war mit Marcel Ostertag ein Designer der Berliner Fashion Week in Stuttgart dabei.
Bei den Möbeln dominierten Nussbaum, Beton und Klavierlack. Nicht neu, aber mitunter neu aufgelegt.
Enttäuscht war ich im Bezug auf Lampen und Schmuck. Da hat mich nichts vom Hocker gehauen, außer vielleicht der Tatsache, dass wir anscheinend bald alle Haaraccessoires mit Federn tragen. Zumindest hatte Cindy Steffens mit ihren Mini-Hütchen und Feder-Haarreifen am dritten Messetag bereits die Hälfte der weiblichen Aussteller eingedeckt.
Mein Fazit dennoch: besuchenswert. Das Rad wird zwar nicht jedes Jahr neu erfunden, aber es ist immer wieder schön und mit ein paar neuen Inspirationen kommt man auch immer heim.
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