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    Stuttgart und die Kreativwirtschaft: Bilanz 2011

    Am 14. Dez 2011, 15:32 Uhr von martin

    Was für ein Bild nimmt man für die Kreativwirtschaft? Vielleicht eines vom Geiger? Der ist ziemlich, ziemlich kreativ und eine einzige Wirtschaft. Kann zumindest eine ganze Wirtschaft ganz gut unterhalten.

    Die Google-Bildsuche ist ebenfalls nicht befriedigend. Erstes Bild Waggons, zweites ne Gangschaltung eines Sportwagens (?), drittens eine Dame namens Iris Bernotat, viertens ein Stapel Papier (Bewerbungen), seht selbst. Man könnte ein Bild mit einem Büro voll mit Macs nehmen. Auch langweilig. Krupa meinte übrigens, die ganzen Mac-Early Birds wenden sich immer mehr von der Marke ab im Zuge der iPhone-iPad-Hysterie. Weiß ich nicht, ich benutze die Rechner immer noch sehr gerne. Anscheinend will man auch die Mac Pro Serie einstellen.

    Okay, ich nehm jetzt das, die Milchkuh.

    Absolut zusammenhangslos. Andersherum könnte man sagen, die Kreativwirtschaft ist eine ziemlich ergiebige Milchkuh. Püh, steiler Übergang. Die Stadt meldet gerade (siehe komplette Mitteilung nach dem Sprung), dass die Kreativwirtschaft mehr als 4.400 Unternehmen (jedes 10. Unternehmen in Stuttgart gehört zu der Branche) und über 25.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt und einen Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro macht. Klingt in meinen Ohren amtlich. Ich aber keine Ahnung was zum Beispiel die Milchkuhwirtschaft oder die Buttonwirtschaft oder die Norwegerpulliwirtschaft umsetzt. Letztere bestimmt viel in diesem Winter.

    In der Mitteilung wird auch die aktuelle H7 Problematik angesprochen. Ines Aufrecht, die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, betont ihre Unterstützung damit die Mieter schnell ein neues Zuhause bekommen:  „Nachdem die Mietverhältnisse in der Heilbronner Straße 7 zum Ende des Jahres gekündigt wurden, setze ich mich intensiv dafür ein, Kreativen neue Räumlichkeiten bieten zu können. Zusammen mit ‚Raum auf Zeit’ sind wir da auf einem guten Weg.”

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    Was für ein Bild nimmt man für die Kreativwirtschaft? Vielleicht eines vom Geiger? Der ist ziemlich, ziemlich kreativ und eine einzige Wirtschaft. Kann zumindest eine ganze Wirtschaft ganz gut unterhalten. Die Google-Bildsuche ist ebenfalls nicht befriedigend. Erstes Bild Waggons, zweites ne Gangschaltung eines Sportwagens (?), drittens eine Dame namens Iris Bernotat, viertens ein Stapel Papier (Bewerbungen), seht selbst. Man könnte ein Bild mit einem Büro voll mit Macs nehmen. Auch langweilig. Krupa meinte übrigens, die ganzen Mac-Early Birds wenden sich immer mehr von der Marke ab im Zuge der iPhone-iPad-Hysterie. Weiß ich nicht, ich benutze die Rechner immer noch sehr gerne. Anscheinend will man auch die Mac Pro Serie einstellen. Okay, ich nehm jetzt das, die Milchkuh. Absolut zusammenhangslos. Andersherum könnte man sagen, die Kreativwirtschaft ist eine ziemlich ergiebige Milchkuh. Püh, steiler Übergang. Die Stadt meldet gerade (siehe komplette Mitteilung nach dem Sprung), dass die Kreativwirtschaft mehr als 4.400 Unternehmen (jedes 10. Unternehmen in Stuttgart gehört zu der Branche) und über 25.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt und einen Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro macht. Klingt in meinen Ohren amtlich. Ich aber keine Ahnung was zum Beispiel die Milchkuhwirtschaft oder die Buttonwirtschaft oder die Norwegerpulliwirtschaft umsetzt. Letztere bestimmt viel in diesem Winter. In der Mitteilung wird auch die aktuelle H7 Problematik angesprochen. Ines Aufrecht, die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, betont ihre Unterstützung damit die Mieter schnell ein neues Zuhause bekommen:  „Nachdem die Mietverhältnisse in der Heilbronner Straße 7 zum Ende des Jahres gekündigt wurden, setze ich mich intensiv dafür ein, Kreativen neue Räumlichkeiten bieten zu können. Zusammen mit ‚Raum auf Zeit’ sind wir da auf einem guten Weg." Stuttgart als Stadt der Kreativen Kreativwirtschaft – eine Bilanz Die Landeshauptstadt ist äußerst attraktiv für die Kreativwirtschaft. Die Branche zählt mehr als 4.400 Unternehmen und über 25.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Jedes zehnte Stuttgarter Unternehmen gehört der Kreativwirtschaft an. Ines Aufrecht, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung: „Die Kreativen sind enorm produktiv: Sie schaffen es auf einen Jahresumsatz von rund 6 Milliarden Euro. Darüber hinaus treiben sie Innovationen voran, da sie Dienstleister und Zulieferer für die anderen Industriezweige sind.“ Die Wirtschaftsförderung engagiert sich seit vielen Jahren für die Stuttgarter Kreativszene. Sie stärkt die lokale Infrastruktur, berät, informiert und vernetzt die Kreativen untereinander. „Dadurch positionieren wir Stuttgart national wie international als Kreativstandort. Die Wirtschaftsförderung versteht sich als Lotse für Kreative. Sie wissen, dass sie bei uns Informationen und Unterstützung aus einer Hand erhalten.“ Dabei blickt die Wirtschaftsförderung auch über den Talkessel hinaus. Im Projekt ECCE INNOVATION hat sie mit sieben weiteren europäischen Metropolen zusammengearbeitet. Partner waren zwischen Januar 2009 und Dezember 2011 Nantes (F), Eindhoven (NL), Cardiff (UK), Birmingham (UK), Dublin (IE), Aachen und die englische Kreativwirtschaftsagentur CIDA Doncaster. Die Wirtschaftsförderung hat dabei beispielsweise mit der Akademie für Geschäftserfolg GmbH die Reihe „Kreativ erfolgreich“ entwickelt. Die dazugehörigen Workshops stärkten die unternehmerischen Kompetenzen der Teilnehmer, die branchenübergreifende Kooperationen starteten. Jeweils über drei Monate entwickelten mehr als 50 Selbstständige, Existenzgründer sowie etablierte Unternehmer Geschäftsmodelle. Die Teilnehmer arbeiten in Bereichen wie Design, Consulting, Architektur, Verlagswesen, Software, Kommunikation oder der Werbung. „Dank dieser Mischung profitierte jeder von der Expertise der anderen“, so Aufrecht. Zum Abschluss der Reihe liegt jetzt das Buch „Kreativ erfolgreich – mit Innovation und Kooperation“ vor, in dem auf rund 130 Seiten Stuttgarter Kreativschaffende Ideen und Konzepte aus der Praxis präsentieren. Ebenfalls im Rahmen des EU-Projekts wird das jährliche Finale des „European Business Master Cup“ veranstaltet. Der europaweite Unternehmensplanspiel-Wettbewerb für Studierende wird von der Stuttgarter Hochschule der Medien organisiert. Interdisziplinäre Studententeams schlüpfen dabei in die Rolle des Unternehmers, lösen gemeinsam verschiedene Managementaufgaben und lernen unternehmerisches Denken und Handeln. Für den 20. Januar 2012 ist das Finale im Stuttgarter Rathaus geplant. Weiteres Engagement In den vergangenen drei Jahren hat die städtische Wirtschaftsförderung rund 45 Veranstaltungen (wie „Morgenstund – Frühstück der Stuttgarter Kreativszene“) speziell für die Kreativwirtschaft organisiert und damit knapp 5.400 Kreativschaffende erreicht (wir, bzw., der Aussi war da auch schon (paar) mal). Jährlich veranstaltet sie in Kooperation mit der regionalen Wirtschaftsförderung die Messe „Mehrwert – Marktplatz für Mittelstand und Kreative“ im Rahmen des „Cluster Kreativwirtschaft Baden-Württemberg“. Agenturen aus Kreativbereichen wie Bewegtbild, Messe- und Ausstellungsdesign oder Social Media Marketing präsentieren sich dabei Mittelständlern. Daneben engagiert sich die Wirtschaftsförderung als Kooperationspartner zahlreicher Events im Kreativbereich wie dem „Stuttgarter Medienkongress“ und dem „Kreativraum Stuttgart“. Kreativzentren für Kreativschaffende Kreatives Schaffen braucht Freiräume. In den vergangenen Jahren setzte sich die städtische Wirtschaftsförderung daher für die Einrichtung zahlreicher Kreativzentren wie der Türlenstraße, dem Römerkastell, dem Zentrum für Medien, Kunst und innovative Dienstleistungen (MKI) oder dem H7 ein. „Nachdem die Mietverhältnisse in der Heilbronner Straße 7 zum Ende des Jahres gekündigt wurden, setze ich mich intensiv dafür ein, Kreativen neue Räumlichkeiten bieten zu können. Zusammen mit ‚Raum auf Zeit’ sind wir da auf einem guten Weg“, so Aufrecht. Aktuell entwickelt die Wirtschaftsförderung mit dem Städtebau-Institut der Universität Stuttgart eine „Kreativstadtkarte“, die einen Überblick über bedeutsame Kreativquartiere in Stuttgart geben soll. Am 27. Januar 2012 kommen renommierte Experten aus Projektentwicklung, Architektur und Stadtverwaltung zum Symposium „Die kreative Stadt – eine Bilanz“ zusammen und diskutieren über die Chancen kreativer Quartiere für die Stadtentwicklung.

     
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  • 31

    Gesicht Baden-Württembergs

    Am 10. Mai 2011, 09:10 Uhr von martin

    Mega Eule ich, wollte gerade was zur Kampagne “Wir sind Süden” schreiben, aber wurde ja schon im Frühherbst 2010 von dem alten Werber Thorsten vorgestellt. Aber der Kerle ist mehr oder weniger neu. Na ja, auch nicht so, wurde schon Ende Oktober zum Gesicht Baden-Württembergs gewählt.

    Alter Verwalter wie der Geiger neulich sagte: Das ist quasi ein Best-Of aus allen Kessel.TV-Männern: Die Haare vom Setzer, der Bauch vom Ingmar, das Hemd vom Thorsten, die Kette vom Geiger, die Jeans vom Mischi, der Gürtel vom RAM und Krupa ist das Sofa. Unfassbare Reinkarnation. Holger Kimmerle ist, wie man sieht, das in einer Person, was wir alles nicht sind: Groß, gutaussehend, durchtrainiert. Und züchtet auch noch Kanninchen! Ich hasse Tiere. Sein Vorbild ist Arnold Schwarzenegger, meines DJ Emilio.

    Der Oferdinger, Stadtteil von Reutlingen, ist schon seit Anfang des Jahres “offiziell als Sympathieträger für sein Heimatland unterwegs”, schreibt die StZ. Mit seinem Gesicht startet jetzt die neue Kampagne der Tourismus Marketing Baden Württemberg (TMBW). “Der Mann vom Rande der Alb strahlt dann auf allen Plakaten, Anzeigen und Flyern, die unter dem Motto “Wir sind Süden” fürs Ländle Reklame machen.”

    Gott sei Dank gestalten die Werbemittel die Wiener Agentur Nofrontiere Design, die für das komplette Facelift verantwortlich waren. Die hätten vielleicht gleich noch im Zuge des Relaunches Kimmerles Homepage mitfreshen sollen.

    Mega Eule ich, wollte gerade was zur Kampagne "Wir sind Süden" schreiben, aber wurde ja schon im Frühherbst 2010 von dem alten Werber Thorsten vorgestellt. Aber der Kerle ist mehr oder weniger neu. Na ja, auch nicht so, wurde schon Ende Oktober zum Gesicht Baden-Württembergs gewählt. Alter Verwalter wie der Geiger neulich sagte: Das ist quasi ein Best-Of aus allen Kessel.TV-Männern: Die Haare vom Setzer, der Bauch vom Ingmar, das Hemd vom Thorsten, die Kette vom Geiger, die Jeans vom Mischi, der Gürtel vom RAM und Krupa ist das Sofa. Unfassbare Reinkarnation. Holger Kimmerle ist, wie man sieht, das in einer Person, was wir alles nicht sind: Groß, gutaussehend, durchtrainiert. Und züchtet auch noch Kanninchen! Ich hasse Tiere. Sein Vorbild ist Arnold Schwarzenegger, meines DJ Emilio. Der Oferdinger, Stadtteil von Reutlingen, ist schon seit Anfang des Jahres "offiziell als Sympathieträger für sein Heimatland unterwegs", schreibt die StZ. Mit seinem Gesicht startet jetzt die neue Kampagne der Tourismus Marketing Baden Württemberg (TMBW). "Der Mann vom Rande der Alb strahlt dann auf allen Plakaten, Anzeigen und Flyern, die unter dem Motto "Wir sind Süden" fürs Ländle Reklame machen." Gott sei Dank gestalten die Werbemittel die Wiener Agentur Nofrontiere Design, die für das komplette Facelift verantwortlich waren. Die hätten vielleicht gleich noch im Zuge des Relaunches Kimmerles Homepage mitfreshen sollen.

     
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    Bike by Me

    Am 9. Apr 2011, 15:34 Uhr von Jana


    Create you Fahrrädle – die Schweden wissen einfach, was man braucht.

    Mein Kollege hat mich neulich auf Bike by Me aufmerksam gemacht. Sehr coole Idee von – war ja klar – ein paar Schweden. Getreu dem Motto ” ist es nicht schön, wenn man bekommt, was man will” kann man sich bei Bike by Me das eigene Fahrrad individuell zusammenstellen.

    Ich hab das auch gleich mal getestet – siehe oben, mein Drahtesel ist naütlich erst mal flächendeckend Rosa geworden. Ich hätte sogar die Kette noch einfärben können, da habe ich mich aber zurückgehalten. Kosten würde das ganze Ding dann knapp 650 Euro. Das natürlich schon ein Wort. Bei der Fahrradversteigerung vom Stuttgarter Fundbüro ist das billiger.

    Wer auch mal bauen will, klickt hier.

    Create you Fahrrädle - die Schweden wissen einfach, was man braucht. Mein Kollege hat mich neulich auf Bike by Me aufmerksam gemacht. Sehr coole Idee von - war ja klar - ein paar Schweden. Getreu dem Motto " ist es nicht schön, wenn man bekommt, was man will" kann man sich bei Bike by Me das eigene Fahrrad individuell zusammenstellen. Ich hab das auch gleich mal getestet - siehe oben, mein Drahtesel ist naütlich erst mal flächendeckend Rosa geworden. Ich hätte sogar die Kette noch einfärben können, da habe ich mich aber zurückgehalten. Kosten würde das ganze Ding dann knapp 650 Euro. Das natürlich schon ein Wort. Bei der Fahrradversteigerung vom Stuttgarter Fundbüro ist das billiger. Wer auch mal bauen will, klickt hier.

     
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  • 12

    Geht doch: Wir sind Süden

    Am 29. Sep 2010, 13:15 Uhr von Thorsten W.

    Geht doch! Nachdem sich die Region Stuttgart mit dem Logo bekanntlich nicht übermäßig mit Ruhm bekleckert hat, macht das Land Baden-Württemberg vor, wie man’s macht – wie das designtagebuch berichtet, wirbt Ba-Wü jetzt mit dem Claim “Wir sind Süden”, (vermutlich) neuem Logo und vor allem runderneuertem Internetauftritt um Touristen.

    Und wie auch die fachkundigen Leser von designtagebuch bescheinigen, das Ganze ist überaus gelungen – der Claim macht Sinn, das Logo ist gefällig und mit den Löwen aus dem Landeswappen nachvollziehbar, Farbgebung und Website kommen modern und fresh und die Bilder machen tatsächlich Lust, in Baden-Württemberg Urlaub zu machen. Vielleicht mach ich das sogar mal ;-)

    Der Inhalt der Website ist nach kurzem Durchklicken auch ganz umfangreich, und von kleineren handwerklichen Unsauberkeiten kann man absehen. Konzept und Kreation kommen von Nofrontiere Design aus Wien, aber die html-Umsetzung zumindest wurde von Land in Sicht in Ba-Wü umgesetzt.

    www.tourismus-bw.de

    Geht doch! Nachdem sich die Region Stuttgart mit dem Logo bekanntlich nicht übermäßig mit Ruhm bekleckert hat, macht das Land Baden-Württemberg vor, wie man's macht - wie das designtagebuch berichtet, wirbt Ba-Wü jetzt mit dem Claim "Wir sind Süden", (vermutlich) neuem Logo und vor allem runderneuertem Internetauftritt um Touristen. Und wie auch die fachkundigen Leser von designtagebuch bescheinigen, das Ganze ist überaus gelungen - der Claim macht Sinn, das Logo ist gefällig und mit den Löwen aus dem Landeswappen nachvollziehbar, Farbgebung und Website kommen modern und fresh und die Bilder machen tatsächlich Lust, in Baden-Württemberg Urlaub zu machen. Vielleicht mach ich das sogar mal ;-) Der Inhalt der Website ist nach kurzem Durchklicken auch ganz umfangreich, und von kleineren handwerklichen Unsauberkeiten kann man absehen. Konzept und Kreation kommen von Nofrontiere Design aus Wien, aber die html-Umsetzung zumindest wurde von Land in Sicht in Ba-Wü umgesetzt. www.tourismus-bw.de

     
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    Stuttgart-Logo-Contest: Der Gewinner

    Am 6. Sep 2010, 14:48 Uhr von martin

    Da wir nicht final klären können, welchen Ursprung das Getimo-Logo hat, und wir aber auch den Grafiker nicht weiter evt. falschen Anschuldigungen aussetzen wollen, haben wir uns entschieden, dass Nena Glückssachen nachrückt und unseren Contest gewinnt.

    Sie heimste mit 393 Votes bzw. 20% Prozent der Stimmen. Der zweite Platz geht folglich an Basti für folgenden Entwurf:


    Er bekam 327 Stimmen (17 Prozent).

    Als Dritter rückt folglich Erasmus nach.

    An ihn gingen 256 Stimmen bzw. 13 Prozent.

    Gut, der ganze Text ist jetzt quasi auch fürn Arsch, lass ihn aber mal stehen.

    Die ersten drei Plätze spiegeln – gefühlt zumindest – die Kommentare wieder: Getimo, Nena & Basti wurden am Häufigsten löblich erwähnt. Und außerdem möge man doch einen Sonderpreis an Carlos vergeben, hieß es ab und zu.

    Okay! :)

    Wir möchten an dieser Stelle allen anderen Teilnehmern für ihren Einsatz und ihre Mühe danken.

    Prinzipiell bewerten Thorsten und ich den Contest allgemein als sehr positiv. Manche meinten, alle präsentierten Logos wären besser als das von Embassy, von dem sich ja die Stadt auch wieder entfernt hat. Das wiederum ist natürlich stark übertrieben.

    Auf der anderen Seite hieß es, okay, so dolle ist das jetzt alles auch nicht. Natürlich völlig legitime Meinung, und einige der Wettbewerber haben sicherlich absolut keine Rolle gespielt, bloss die Vorzeichen waren hier auch andere. Das wurde in der Diskussion manchmal, so kam es mir zumindest vor, etwas vergessen.

    Wir haben ohne große Bedingungen aus einer Bauchlaune heraus einen kleinen Contest angeleiert, ohne Budget – an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an WeSC, die einen fetten Einkaufsgutschein stiften – und relativ wenig Zeit. Macht einfach ma. Unschärfer gehts eigentlich nicht.

    Letztendlich stehen die fünf, sechs, sieben Ansehlichsten oben und haben unserer Meinung nach gezeigt, dass man schon in einem kleinen Rahmen wie diesen ein okayes Logo hinbekommt, das dem Embassy-Vorschlag locker das Wasser reichen bzw. sogar toppen kann. Man muss die hier gezeigten Logos auch immer als Entwürfe, als One-Shots verstehen, ohne Feedback, ohne jegliche Nachbearbeitung.

    Zur Erinnerung: Embassy hat ein halbes Jahr gehirnt und ganz nett abkassiert. Trotzdem ist und bleibt deren Ergebnis dürftig. Im Gegensatz dazu könnte ich mir gerade den Gewinner, vielleicht etwas überarbeitet, wirklich als Region-Logo verstellen.

    Mein absoluter persönlicher Favorite war neben Fabstyler und Getimo der Entwurf von Empp Graphik. Kam recht früh rein und hat mich sofort geflasht, auch wenn es kurz an die unsägliche Kampagne “Das neue Herz Europas” erinnerte.

    Weiß auch nicht genau warum, kickt mich einfach. Max hat spasseshalber einen Merchandise-Entwurf mitgeschickt, den ich euch jetzt nicht mehr länger vorenthalten will.

    Weiterhin hat mir z.B. auch Marek ganz gut gefallen, der sich auf den hinteren Plätzen befand.

    Oder Patrick fand ich von der Grundidee auch nicht schlecht.

    Aight, once again Gratulation an Getimo und danke an alle Mitstreiter und an WeSC.

    Watch out for the infamous Kessel.TV-Christstollen-Contest, den meine Mutter gewinnen wird.

    Da wir nicht final klären können, welchen Ursprung das Getimo-Logo hat, und wir aber auch den Grafiker nicht weiter evt. falschen Anschuldigungen aussetzen wollen, haben wir uns entschieden, dass Nena Glückssachen nachrückt und unseren Contest gewinnt. Sie heimste mit 393 Votes bzw. 20% Prozent der Stimmen. Der zweite Platz geht folglich an Basti für folgenden Entwurf: Er bekam 327 Stimmen (17 Prozent). Als Dritter rückt folglich Erasmus nach. An ihn gingen 256 Stimmen bzw. 13 Prozent. Gut, der ganze Text ist jetzt quasi auch fürn Arsch, lass ihn aber mal stehen. Die ersten drei Plätze spiegeln - gefühlt zumindest - die Kommentare wieder: Getimo, Nena & Basti wurden am Häufigsten löblich erwähnt. Und außerdem möge man doch einen Sonderpreis an Carlos vergeben, hieß es ab und zu. Okay! :) Wir möchten an dieser Stelle allen anderen Teilnehmern für ihren Einsatz und ihre Mühe danken. Prinzipiell bewerten Thorsten und ich den Contest allgemein als sehr positiv. Manche meinten, alle präsentierten Logos wären besser als das von Embassy, von dem sich ja die Stadt auch wieder entfernt hat. Das wiederum ist natürlich stark übertrieben. Auf der anderen Seite hieß es, okay, so dolle ist das jetzt alles auch nicht. Natürlich völlig legitime Meinung, und einige der Wettbewerber haben sicherlich absolut keine Rolle gespielt, bloss die Vorzeichen waren hier auch andere. Das wurde in der Diskussion manchmal, so kam es mir zumindest vor, etwas vergessen. Wir haben ohne große Bedingungen aus einer Bauchlaune heraus einen kleinen Contest angeleiert, ohne Budget - an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an WeSC, die einen fetten Einkaufsgutschein stiften - und relativ wenig Zeit. Macht einfach ma. Unschärfer gehts eigentlich nicht. Letztendlich stehen die fünf, sechs, sieben Ansehlichsten oben und haben unserer Meinung nach gezeigt, dass man schon in einem kleinen Rahmen wie diesen ein okayes Logo hinbekommt, das dem Embassy-Vorschlag locker das Wasser reichen bzw. sogar toppen kann. Man muss die hier gezeigten Logos auch immer als Entwürfe, als One-Shots verstehen, ohne Feedback, ohne jegliche Nachbearbeitung. Zur Erinnerung: Embassy hat ein halbes Jahr gehirnt und ganz nett abkassiert. Trotzdem ist und bleibt deren Ergebnis dürftig. Im Gegensatz dazu könnte ich mir gerade den Gewinner, vielleicht etwas überarbeitet, wirklich als Region-Logo verstellen. Mein absoluter persönlicher Favorite war neben Fabstyler und Getimo der Entwurf von Empp Graphik. Kam recht früh rein und hat mich sofort geflasht, auch wenn es kurz an die unsägliche Kampagne "Das neue Herz Europas" erinnerte. Weiß auch nicht genau warum, kickt mich einfach. Max hat spasseshalber einen Merchandise-Entwurf mitgeschickt, den ich euch jetzt nicht mehr länger vorenthalten will. Weiterhin hat mir z.B. auch Marek ganz gut gefallen, der sich auf den hinteren Plätzen befand. Oder Patrick fand ich von der Grundidee auch nicht schlecht. Aight, once again Gratulation an Getimo und danke an alle Mitstreiter und an WeSC. Watch out for the infamous Kessel.TV-Christstollen-Contest, den meine Mutter gewinnen wird.

     
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  • 12

    Blickfang-Rückblick

    Am 16. Mrz 2010, 08:42 Uhr von Jana

    Am Wochenende gastierte mit der Blickfang wieder internationaler Design-Flair in Stuttgart. Die Messe findet jährlich in Zürich, Wien, Basel, Tokio und eben Stuttgart statt.

    21.000 Leute sind – laut Aussage der Veranstalter – am Wochenende in die Liederhalle gepilgert um Klamotten, Möbel und Schmuck zu gucken. Samstag und Sonntag war es richtig voll, und ich kam mir ein wenig vor wie auf dem Weindorf – langsam wurde man an den Ständen vorbeigeschoben. Freitagabend war es laut Aussagen einiger Leute entspannter; sollte man sich vielleicht für nächstes Jahr vormerken.

    Zu sehen gab es alte Bekannte – Kästner Optik, Uhl und das Krönchen haben ja schon Stammplätze. Außerdem waren natürlich fast alle Stuttgart Edel-Möbel-Buden von Magazin bis Partner vertreten.

    Aber es gab auch Neues. J7 präsentierte drei sehr vielversprechende Nachwuchsdesigner, darunter die Österreicherin Pia Mia. Der Architekt Markus Gehrig hatte ein paar tolle Objekte dabei (ich liebe die aclix Serie!). Außerdem war mit Marcel Ostertag ein Designer der Berliner Fashion Week in Stuttgart dabei.

    Bei den Möbeln dominierten Nussbaum, Beton und Klavierlack. Nicht neu, aber mitunter neu aufgelegt.

    Enttäuscht war ich im Bezug auf Lampen und Schmuck. Da hat mich nichts vom Hocker gehauen, außer vielleicht der Tatsache, dass wir anscheinend bald alle Haaraccessoires mit Federn tragen. Zumindest hatte Cindy Steffens mit ihren Mini-Hütchen und Feder-Haarreifen am dritten Messetag bereits die Hälfte der weiblichen Aussteller eingedeckt.

    Mein Fazit dennoch: besuchenswert. Das Rad wird zwar nicht jedes Jahr neu erfunden, aber es ist immer wieder schön und mit ein paar neuen Inspirationen kommt man auch immer heim.

    www.blickfang.com

    Am Wochenende gastierte mit der Blickfang wieder internationaler Design-Flair in Stuttgart. Die Messe findet jährlich in Zürich, Wien, Basel, Tokio und eben Stuttgart statt. 21.000 Leute sind - laut Aussage der Veranstalter - am Wochenende in die Liederhalle gepilgert um Klamotten, Möbel und Schmuck zu gucken. Samstag und Sonntag war es richtig voll, und ich kam mir ein wenig vor wie auf dem Weindorf - langsam wurde man an den Ständen vorbeigeschoben. Freitagabend war es laut Aussagen einiger Leute entspannter; sollte man sich vielleicht für nächstes Jahr vormerken. Zu sehen gab es alte Bekannte - Kästner Optik, Uhl und das Krönchen haben ja schon Stammplätze. Außerdem waren natürlich fast alle Stuttgart Edel-Möbel-Buden von Magazin bis Partner vertreten. Aber es gab auch Neues. J7 präsentierte drei sehr vielversprechende Nachwuchsdesigner, darunter die Österreicherin Pia Mia. Der Architekt Markus Gehrig hatte ein paar tolle Objekte dabei (ich liebe die aclix Serie!). Außerdem war mit Marcel Ostertag ein Designer der Berliner Fashion Week in Stuttgart dabei. Bei den Möbeln dominierten Nussbaum, Beton und Klavierlack. Nicht neu, aber mitunter neu aufgelegt. Enttäuscht war ich im Bezug auf Lampen und Schmuck. Da hat mich nichts vom Hocker gehauen, außer vielleicht der Tatsache, dass wir anscheinend bald alle Haaraccessoires mit Federn tragen. Zumindest hatte Cindy Steffens mit ihren Mini-Hütchen und Feder-Haarreifen am dritten Messetag bereits die Hälfte der weiblichen Aussteller eingedeckt. Mein Fazit dennoch: besuchenswert. Das Rad wird zwar nicht jedes Jahr neu erfunden, aber es ist immer wieder schön und mit ein paar neuen Inspirationen kommt man auch immer heim. www.blickfang.com

     
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  • 29

    MTV verabschiedet sich
    von “Music Television”

    Am 11. Feb 2010, 19:07 Uhr von Mischi

    Dass MTV schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich ein Musiksender ist, dürfte an sich kein Geheimnis sein. Immerhin ist der Anteil an Reality- und Pseudo-Reality-Formaten stetig zu Ungunsten von Musiksendungen gestiegen.

    Diesem Umstand zollt man nun auch optisch Tribut und das ist eine ganz spannende Sache, die fast geräuschlos über die Bühne ging.

    Der Sender hat nämlich die Zeile “Music Television” aus dem Logo gestrichen – das Logo zeigt jetzt nur noch das große “M” und “TV”.

    Dafür hat man aber nicht nur die entsprechende Unterzeile weggenommen, sondern einfach kurzerhand die Beine vom M “amputiert”. Sieht ziemlich radikal aus. Gut, das Programm hat sich auch radikal geändert – leider.

    Hier sieht man es am besten:

    (Foto von Designtagebuch)

    Laut Musikwoche wird “die erste Umgestaltung der grafischen Senderkennung seit 29 Jahren vom Management bewusst herunter gespielt. Marketingleiterin Tina Exarhos erklärte: “Die Zuschauer von heute sprechen bei MTV nicht von Music Television. Sie haben nicht dieselbe emotionale Bindung zu unserem Sender, wie zum Beispiel jene Menschen, die nun über das Logo-Redesign schreiben,” wie zum Beispiel auch das Designtagebuch.

    Tja, da hat die Tina vielleicht sogar recht – ich bin tatsächlich mit MTV und herausragenden Sendungen wie “Yo! MTV Raps” aufgewachsen und der Ästhetik von Musikclips geprägt worden.

    Ich glaube aber trotzdem, dass auch die “heutigen Zuschauer” (also die Kids, wenn ich das richtig deute) auf eine anständig und fachmännisch kompilierte Musiksendung stehen würden, statt sich bei Youtube durchwurschteln zu müssen. Ist aber nur meine Meinung, gell.

    Dass MTV schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich ein Musiksender ist, dürfte an sich kein Geheimnis sein. Immerhin ist der Anteil an Reality- und Pseudo-Reality-Formaten stetig zu Ungunsten von Musiksendungen gestiegen. Diesem Umstand zollt man nun auch optisch Tribut und das ist eine ganz spannende Sache, die fast geräuschlos über die Bühne ging. Der Sender hat nämlich die Zeile “Music Television” aus dem Logo gestrichen – das Logo zeigt jetzt nur noch das große “M” und “TV”. Dafür hat man aber nicht nur die entsprechende Unterzeile weggenommen, sondern einfach kurzerhand die Beine vom M "amputiert". Sieht ziemlich radikal aus. Gut, das Programm hat sich auch radikal geändert - leider. Hier sieht man es am besten: (Foto von Designtagebuch) Laut Musikwoche wird “die erste Umgestaltung der grafischen Senderkennung seit 29 Jahren vom Management bewusst herunter gespielt. Marketingleiterin Tina Exarhos erklärte: "Die Zuschauer von heute sprechen bei MTV nicht von Music Television. Sie haben nicht dieselbe emotionale Bindung zu unserem Sender, wie zum Beispiel jene Menschen, die nun über das Logo-Redesign schreiben," wie zum Beispiel auch das Designtagebuch. Tja, da hat die Tina vielleicht sogar recht – ich bin tatsächlich mit MTV und herausragenden Sendungen wie "Yo! MTV Raps" aufgewachsen und der Ästhetik von Musikclips geprägt worden. Ich glaube aber trotzdem, dass auch die "heutigen Zuschauer" (also die Kids, wenn ich das richtig deute) auf eine anständig und fachmännisch kompilierte Musiksendung stehen würden, statt sich bei Youtube durchwurschteln zu müssen. Ist aber nur meine Meinung, gell.

     
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