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Happy Weekend Mix by
Béla Fonte & Tough TerryAm 10. Sep 2010, 18:00 Uhr von martin
(Hoff, von der Schwammtechnik wird es keinem schlecht.)
Vorneweg, der heutige Mix ist super. Hierzu gibt es eine kleine Vorgeschichte. Erzähl ich kurz, hab Bock euch voll zu labern.
Folgendes: Das ist der zweite Versuch von den Jungs. Schon vor mehreren Wochen, glaub über zwei Monate her, schickten mir Béla Fonte & Tough Terry bereits ein anderes Set. Höre ich mir halt so an, ging nice los, bissle space-cosmic, auch altes Zeug drauf, also richtig alt.
Das Ding läuft also, und ich denk mir nach kurzer Zeit, samal, wo isn der Bass? Zappe durch, kommt kein bzw. sehr wenig Bass. Nur Mitten und Höhen. Ich schreibe ihnen also, ey Jungs, Aufnahme hats versemmelt, da ist kein Bass.
Hmmm, einige von den Platten haben halt auch net so den Druck, antworteten sie. Ich: Nein, daran liegt es nicht, da ist einfach kein Bass. Flöten gegangen. Keine Ahnung was ihr falsch gemacht habt. Das liegt nicht an der Mugge, die ist gut. Aber wir können ja unseren Lesern nicht einen Mix ohne Bass anbieten.
Na ja, ging jedenfalls ewig hin und her. Habs ihnen Soundschnipsel geschickt, guckt mal so klingt das bei mir. Es klang echt nicht gut. Kein Bass halt. Aber ich hatte das Gefühl, sie wollten mir nicht so recht glauben und dachten, dass ich ihre Mugge nicht gut finde.
Irgendwann meinten sie dann, okay, wir machen dir nen neuen Mix mit mehr Wumms. Nein Jungs, ich brauch nicht mehr “Wumms”, das ist mir egal, ich mag (elektronische) Musik sowohl ohne als auch mit Wumms, ich brauch aber einfach ne gute Soundqualität, das ist alles. Bitte nochmals, eure Selection ist dufte.
Na ja, jetzt haben sie, darüber bin ich wirklich sehr froh, und neulich nen zweiten Mix mit dem Kommentar “Mehr House, mehr Hits, mehr epischer Anfang” angeschickt. Also richtig geglaubt haben sie mir nicht
.Die Qualität ist jetzt jedenfalls astrein. Sowohl der Sound an sich als auch wieder Auswahl, die Béla Fonte folgendermaßen zusammengefasst hat: “Nu-Disco-Gedächtnis-House, kontrolliert zum Absturz gebracht von den zwei mit den verwegenen Ohrläppchen.”
Béla Fonte & Tough Terry vertreten laut eigener Aussage die La Conca Space Colony, “der Weltraumkolonie der Stadt Stuttgart”, betreiben passend dazu den La Conca Blog und sind auf ihrem eigenen kleinen Partyplaneten aktiv. Kann mir Partys mit ihrem großen Mix sehr gut vorstellen. Weiter so. Tracklist gibts nachm Sprung.
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Ansonsten ein fröhliches Wochenende mit dem Pizzalieferservice und dem Staubsauger ihrer Wahl.
Manfred und seine Freunde
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Happy Weekend Mix by RAM
Am 11. Jun 2010, 17:00 Uhr von martin
(Bin so ein abartiger Fotograf, unfassbar. Willste kaufen?)
Nach fast einem halben Jahr hat es mich letzte Woche mich mal wieder gejuckt und ich hab mich an die Decks geklemmt. Es juckt eigentlich ständig, aber bloss weil der Nachbar – also nicht der Emil – auf abartiger Lautstärke Computer zockt, muss ich nicht gleich jeden Abend zurückschlagen. So bin ich eben. Ein aufmerksamer und verständnisvoller Bürger dieser Stadt.
Zwar nur 50 Minuten lang, aber die haben wieder sauviel Spass gemacht. Hab kurz ein paar Schallplatten von Arto Mwambe, Langenberg, Virgo, Ilija Rudman, Dixon oder Nebraska vermixt. Genaue Tracklist muss ich noch zusammenschreiben. Macht doch immer wieder Laune, den Rechner auszulassen und Vinyl aufzulegen.
Die Grundatmo ist eher entspannt, Sonnendeck-Sound, also für mich zumindest. Kann man aber bestimmt auch im dunklen Club-Kontext hören.
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Wir wünschen an dieser Stelle einen schönen WM-Auftakt und ein wundervolles Wochenende
Trööööööööt!
Die Druffis und Durchis
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Happy Weekend Mix by Benny Grauer
Am 26. Mrz 2010, 18:45 Uhr von martin

Den Grauers Benny kennt (oder eben nicht) als Benny Grauer oder als 50% des DJ Duos Los Pornos, das er gemeinsam mit Gomez bildet, seit Jahr und Tag eine Instanz zwischen Tübingen und Stuttgart. Techno/House forever und davon die ganze Breitseite.
Was ich bis letzte Woche nicht wusste: Der Gute lebt mittlerweile seit 1,5 Jahren in Berlin. Von dort aus kümmert er sich immer um den Blauen Turm in Tübingen, eine nette Clublounge in der Studentenstadt, aber kann sich laut seiner Aussage nach so mehr um sein eigenen Kram kümmern, wie z.B. Produktionen. Er kehrt aber regelmässig für Gigs im Blauen Turm, Rocker oder Lehmann ins Schwabenland zurück.
Sein entspannter Sunset-Mix läuft für mich unter der Rubrik “glernt isch glernt”, sprich Grauer ist ein DJ, der sein Handwerk deutlich hörbar versteht. Gefühl verzahnen sich die deepen House-Stücke zu einem dichten Gewebe und nehmen nach und nach nimmt der Mix immer mehr Drive auf, bis man schließlich dabei ertappt schön mit dem Kopf mit zu nicken. Toll.
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Wir wünschen an dieser Stelle ein wundervolles Wochenende
Eure Currywurschtdöners
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Happy Weekend Mix by Florian
Am 5. Mrz 2010, 16:00 Uhr von martin
Dieser Herr – und seine ganze Posse – ist mir im Laufe der Kessel-Jahre (bzw. Kessel-Monate) schwer ans Herz gewachsen, auch wenn er sich manchmal etwas altklug gibt und den “Teacher” raushängen lässt.
Das ist wiederum gar nicht böse gemeint, sondern macht ihn zumindest für mich noch sympathischer. Und falls mir die Argumente ausgehen, erinnere ich ihn einfach an sein mieses Comunio-Team.
Florian Ehing hat im Dezember 2008 einen der ersten Gast-Mixes für diese Rubrik abgeliefert, ein Slo-Mo-Disco-Ding, wenn ich mich recht erinnere, und seither laufen wir uns ziemlich oft virtuell wie im echten Leben über den Weg. Dabei wurde schon der eine oder andere Kurze an so mancher Bar vernichtet.
Gemeinsam mit seinen Kompagnons Stare, Rob Lando, Daniel und wie sie alle heißen kämpft Florian mit großem Idealismus um ein kleines bisschen Deepness bzw. neben-der-Spur-fahren im Stuttgarter Nachtleben.
Man bucht DJs, die sonst keiner bucht und erfreut sich an sehr selten in der Stadt gehörter Musik – und mit ihnen erfreuen sich immer mehr andere Menschen. Man muss manchmal halt einfach nur mal machen.
Auch Foffies Mix ist zumindest für mich ein ganz Besonderer. “I call it brezel house. knusprig und weich zugleich”, sagt der Comunio-Meister 2023. Seine “Freestyle Selection” verbirgt euphorische Hochs und melancholische Tiefs, bleibt aber immer deep und tief verträumt. Ein Wohnzimmer-Mix zum einen, ich wiederum könnte aber auch darauf tanzen und bei Mole People fast weinen.
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Wir wünschen an dieser Stelle ein wundervolles Wochenende
Sigrun Woehr und das gesamte Team
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Trus’me “In The Red”
Am 4. Mrz 2010, 21:01 Uhr von martin
Ram allein daheim schmeißt seine Anlage an und legt endlich mal das zweite Album “In The Red” von Trus’Me auf den Plattenteller, nachdem es schon paar Wochen wartend herumsteht.
Im Büro aufm Rechner habe ich es schon seit einige Monaten und auch schon ein paar Mal angehört, aber es ist halt manchmal einfach doch nix, das digitale Zeug.
Echtes Musik genießen ist für mich immer noch schön gemütlich eine Schallplatte auflegen. Man hört einfach doch mehr raus, gerade bei einem Sound wie von David Wolstencroft – und merke erst gerade eben wie fett “In The Red” eigentlich ist, nachdem es mich bislang noch nicht richtig überzeugt hat.
Den Kerle hab ich schon länger im Blick, sein erstes Album “Working Nights” habe ich sehr gerne und sehr oft gehört, rotziger und wadentiefer Sample-House, der gerne Funk-Soul-Disco zitiert, allgemein die Trus’me-sche Arbeitsweise, in ganz eigener Manier.
“In The Red” macht genau da kurz und knackig auf 8 Tracks weiter, dieses Mal etwas songlastiger, mit Gast-Musikern und so. Schaden tuts nicht. Ram likes this.
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Out now: Alexander Maier “Dark Love”
Am 12. Feb 2010, 09:07 Uhr von martin
Aktuell ruled der Autodidakt die DCC mit seiner neuen Single “15 Seconds”, aber auch an der Stuttgarter House-Front tut sich was.
Alexander Maier, weltbekannter FlipFlop-Trager, längst liebgewonnener Superbruddler und laut Zeugenaussagen der Publikum-Superabholer-und-Mitnehmer überhaupt, hat gestern seine neue EP “Dark Love” auf dem Berliner Label Mood Music rausgehauen. Gibts unter anderem auf Beatport und auf Whatpeopleplay (hier mit einem “recommended” versehen).
“Dark Love” ist nur halb so dark, wie der Titel und das tiefschwarze Cover vermuten lassen, sondern typischer Alexander-Maier-Aufbau-House, Schicht für Schicht, bis es richtig schön von allen Seiten drückt.
Der Remix von Lemon Popsicle, wer auch immer das sein mag, entschlackt das Original einfachhalber um ein paar Spuren, gefällt mir fast ein Ideechen besser, hoff der Oalschda ist jetzt nicht sauer auf mich.
Als Bonus gibts noch den 10-Minuten-Treiber “Homeless” mit stampfiger Kick. Auch cool.
Alexander Maier “Dark Love” Moodmusic 085 by Alexander Maier
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Feierabend mit Soulphiction
Am 7. Dez 2009, 20:28 Uhr von martin
Er ist ohne Zweifel einer unserer Besten, aber war komischerweise hier noch nie vertreten: Michel Baumann aka Soulphiction aka Jackmate.
Auch meine Plattensammlung ist gut angereichert mit seinen wunderbaren tiefen House-Ergüssen, die meist irgendwo bei Funk und Soul wildern. Zuletzt hab ich mir die superbe Ep unter seinem Alias Missing Linkx gezogen, die wie eigentlich alles auf seinem Label Philpot erschienen ist, das er mit Tobi Ettle vom Pauls Musique betreibt.
Philpot scheint zumindest dem hohen Output nach zu urteilen, gerade im abgelaufen Jahr, relativ krisenfest zu sein und seine treue Liebhaberschar schon länger endgültig gefunden zu haben. Das bestätigt wiederum die Theorie, wenn man lange genug etwas Gutes durchzieht, wird man auch eines Tages belohnt. Vielleicht nicht unbedingt in der eigenen Heimat, aber das ist ein anderes Thema.
Ein Leser hat gerade eben auf dem heute veröffentlichten Soulphiction-Mix auf Resident Advisor hingewiesen. Nicht meine Seite, deswegen geht so was an mir vorbei.
Den Mix kann man trotzdem ungehört empfehlen (muss man sich leider vorher registrieren), er wird sicherlich verdammt großartig sein. Die RA-Gemeinde überschlägt sich bereits vor Freude (“Absolutely KILLER and SUPER STYLED ! best pod of 2009 for me!”).
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