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    Top 5: Rocker33

    Am 3. Jan 2011, 12:00 Uhr von martin

    Das Rocker33 gehört zu den fünf besten Clubs – wenn es zumindest nach den Lesern der De-Bug geht. Nach der Top10-Platzierung in den Groove -Jahrescharts konnten die Röcker dieses Jahr in der De-Bug einige Plätze gut machen. Letztes Jahr rangierte man meinen Erinnerung nach dem Berliner Magazin auf Platz 9 oder 10.

    Wie es zu einer derartig hohen Platzierung in einem Magazin mit starker Berliner Schlagseite kommen konnte, lässt sich nur spekulieren. Vielleicht wird doch der Süden einfach wieder attraktiver, wie oben steht, oder viele Schwaben im Berliner Exil sprachen so ihrer Heimat ihre Liebe aus. Oder es hat sich halt doch rumgesprochen, dass im Rocker gnadenlos hart gefeiert wird. Wir wissen es nicht, gratulieren ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.

    Das Rocker33 gehört zu den fünf besten Clubs - wenn es zumindest nach den Lesern der De-Bug geht. Nach der Top10-Platzierung in den Groove -Jahrescharts konnten die Röcker dieses Jahr in der De-Bug einige Plätze gut machen. Letztes Jahr rangierte man meinen Erinnerung nach dem Berliner Magazin auf Platz 9 oder 10. Wie es zu einer derartig hohen Platzierung in einem Magazin mit starker Berliner Schlagseite kommen konnte, lässt sich nur spekulieren. Vielleicht wird doch der Süden einfach wieder attraktiver, wie oben steht, oder viele Schwaben im Berliner Exil sprachen so ihrer Heimat ihre Liebe aus. Oder es hat sich halt doch rumgesprochen, dass im Rocker gnadenlos hart gefeiert wird. Wir wissen es nicht, gratulieren ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.

     
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    Unsere Magazine

    Am 24. Nov 2009, 10:16 Uhr von martin

    spex_debug_lodown

    Ich bin ein ziemlicher Magazin-Typ und blättere alles durch was mir zwischen die Finger kommt. Regelmässig gekauft werden aber nur die oberen drei und das seit weit über 10 Jahren.

    Früher waren es etwas mehr. Da hatte ich immer noch die Groove am Start, ist aber sehr selten geworden, dass ich mir die mal hole. Wir haben uns grundlos auseinandergelebt. Vielleicht aber auch, weil sie eine Weile lang arg verkopft geschrieben war.

    Um die Jahrtausendwende habe ich eine zeitlang die Style and The Family Tunes gekauft, weiß aber gar nicht mehr, ob es die noch gibt. Mit Männermagazinen, wie neulich dem, äh, Business Punk hieß es, kann ich traditionell wenig anfangen, ebenso mit Heften der Kategorie Blond (heißt heute Blonde), sprich bissle Stars, bissle cool, bissle iPhone. So eine spannende Redaktion machen heutzutage auch nicht wenige A6-Magazine.

    Die vielgelobte Neon z.B. ist mir ebenfalls fremd geblieben, was vielleicht an dem wilden Themen-Mix liegt. Nach bedrückenden Dritte-Welt-Minen-in-Kambodscha-Storys folgen Geschichten wie: “Nach 10 Jahren Schluss? Bums dir das Hirn raus – jetzt! 100 todsichere Abschlepptipps von der Neon Redaktion.” Also so ungefähr. Ich bleib dann mal nerdy.

    Über den Sinn und Unsinn vieler (Musik)Magazine wird ja gerne mal gestritten – oder auch nicht mehr. Für nicht wenige sind das längst Relikte aus der Vergangenheit. Ich gehöre aber zu den Menschen, bei den Musikjournalismus noch funktioniert bzw. schon immer funktioniert hat.

    Heißt, spricht mich z.B. eine Rezension an, höre ich in die Platte rein und kaufe sie mir gegebenenfalls. Oder schreibe mir Veröffentlichungen raus, die ich mir in der nächsten Zeit kaufen will. Vielleicht bin ich ein altmodischer Typ.

    Das war schon zu Frontpage-Zeiten so, aus der 1997 die De-Bug, zunächst im Zeitungsformat, hervorgegangen ist. Zu Schulzeiten hatte ich einen Techno-Kumpel, der hat mich immer gefoppt: “Ach, die Platte hasch nur wieder gekauft, weil sie der Bleed/Triple R gut fand – 7 Kringel für das langweilige Gefurze!” So ging das früher.

    Ansonsten gibt es zur De-Bug nicht mehr viel zu sagen. Seit über 10 Jahren top, egal ob als Zeitung oder Magazin, angeblich oftmals kurz vor der Pleite, wie man so hört, aber ich bleibe treu und lese jede Ausgabe von vorne bis hinten durch. Beschte Heft für stark kurzsichtige Brillenträger mit riesigen Geheimratsecken.

    Die gute alte Spex sacke ich glaube auch schon seit 96/97 ein. Vor einiger Zeit hat man die Redaktion mehr oder weniger komplett ausgetauscht, ist von Köln nach Berlin gezogen und es gab ein Grundsatz-Riesengeheule. Für mich hat sich aber schnell rausgestellt: Endlich mal ein Umzug nach Berlin, der auch mir was bringt.

    Einige Jahre lang vor dem Bruch war die Spex nahezu unlesbar und repräsentierte fast ausschließlich Bands mit denen ich wirklich überhaupt gar nichts mehr anfangen konnte (Gitarre galore).

    Die “neue Spex” erscheint im zweimonatlichen Rhythmus und hat wieder bissle mehr Musik drin, die ihre Basis im Club hat und reißt dabei auch öfters mal Künstler an, die ich nicht so richtig auf dem Schirm hatte – ja gut, und Robbie aufm Cover. Passiert. Ach und die eingebeppten CDs sind seit Jahren eigentlich ganz gut.

    Von der Lodown komme ich zu guter letzt auch nicht los. Und 6 Euro für mehr oder weniger einmal durchblättern ist ein stolzer Preis. Aber ein Abend lang Lodown durchblättern ist ein wenig wie Wellness. Und hab das Gefühl, hier Geschichten serviert zu bekommen, die ich woanders nicht kriege. Leider komme ich manchmal mit meinem Guido-Englisch nicht ganz durch, kann mich aber dafür an den meist guten Fotos erfreuen.

    So, und nächste Woche stellt unser Außenreporter Wendy, Bravo und den Heimwerkerhans vor.

    Ich bin ein ziemlicher Magazin-Typ und blättere alles durch was mir zwischen die Finger kommt. Regelmässig gekauft werden aber nur die oberen drei und das seit weit über 10 Jahren. Früher waren es etwas mehr. Da hatte ich immer noch die Groove am Start, ist aber sehr selten geworden, dass ich mir die mal hole. Wir haben uns grundlos auseinandergelebt. Vielleicht aber auch, weil sie eine Weile lang arg verkopft geschrieben war. Um die Jahrtausendwende habe ich eine zeitlang die Style and The Family Tunes gekauft, weiß aber gar nicht mehr, ob es die noch gibt. Mit Männermagazinen, wie neulich dem, äh, Business Punk hieß es, kann ich traditionell wenig anfangen, ebenso mit Heften der Kategorie Blond (heißt heute Blonde), sprich bissle Stars, bissle cool, bissle iPhone. So eine spannende Redaktion machen heutzutage auch nicht wenige A6-Magazine. Die vielgelobte Neon z.B. ist mir ebenfalls fremd geblieben, was vielleicht an dem wilden Themen-Mix liegt. Nach bedrückenden Dritte-Welt-Minen-in-Kambodscha-Storys folgen Geschichten wie: "Nach 10 Jahren Schluss? Bums dir das Hirn raus - jetzt! 100 todsichere Abschlepptipps von der Neon Redaktion." Also so ungefähr. Ich bleib dann mal nerdy. Über den Sinn und Unsinn vieler (Musik)Magazine wird ja gerne mal gestritten - oder auch nicht mehr. Für nicht wenige sind das längst Relikte aus der Vergangenheit. Ich gehöre aber zu den Menschen, bei den Musikjournalismus noch funktioniert bzw. schon immer funktioniert hat. Heißt, spricht mich z.B. eine Rezension an, höre ich in die Platte rein und kaufe sie mir gegebenenfalls. Oder schreibe mir Veröffentlichungen raus, die ich mir in der nächsten Zeit kaufen will. Vielleicht bin ich ein altmodischer Typ. Das war schon zu Frontpage-Zeiten so, aus der 1997 die De-Bug, zunächst im Zeitungsformat, hervorgegangen ist. Zu Schulzeiten hatte ich einen Techno-Kumpel, der hat mich immer gefoppt: "Ach, die Platte hasch nur wieder gekauft, weil sie der Bleed/Triple R gut fand - 7 Kringel für das langweilige Gefurze!" So ging das früher. Ansonsten gibt es zur De-Bug nicht mehr viel zu sagen. Seit über 10 Jahren top, egal ob als Zeitung oder Magazin, angeblich oftmals kurz vor der Pleite, wie man so hört, aber ich bleibe treu und lese jede Ausgabe von vorne bis hinten durch. Beschte Heft für stark kurzsichtige Brillenträger mit riesigen Geheimratsecken. Die gute alte Spex sacke ich glaube auch schon seit 96/97 ein. Vor einiger Zeit hat man die Redaktion mehr oder weniger komplett ausgetauscht, ist von Köln nach Berlin gezogen und es gab ein Grundsatz-Riesengeheule. Für mich hat sich aber schnell rausgestellt: Endlich mal ein Umzug nach Berlin, der auch mir was bringt. Einige Jahre lang vor dem Bruch war die Spex nahezu unlesbar und repräsentierte fast ausschließlich Bands mit denen ich wirklich überhaupt gar nichts mehr anfangen konnte (Gitarre galore). Die "neue Spex" erscheint im zweimonatlichen Rhythmus und hat wieder bissle mehr Musik drin, die ihre Basis im Club hat und reißt dabei auch öfters mal Künstler an, die ich nicht so richtig auf dem Schirm hatte - ja gut, und Robbie aufm Cover. Passiert. Ach und die eingebeppten CDs sind seit Jahren eigentlich ganz gut. Von der Lodown komme ich zu guter letzt auch nicht los. Und 6 Euro für mehr oder weniger einmal durchblättern ist ein stolzer Preis. Aber ein Abend lang Lodown durchblättern ist ein wenig wie Wellness. Und hab das Gefühl, hier Geschichten serviert zu bekommen, die ich woanders nicht kriege. Leider komme ich manchmal mit meinem Guido-Englisch nicht ganz durch, kann mich aber dafür an den meist guten Fotos erfreuen. So, und nächste Woche stellt unser Außenreporter Wendy, Bravo und den Heimwerkerhans vor.

     
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    Philpot @ De-Bug

    Am 10. Jul 2009, 09:33 Uhr von martin

    philpot_debug

    In der aktuellen De-Bug Ausgabe wird einmal mehr über drei Seiten hinweg die Stuttgarter House-Szene gewürdigt, dieses Mal das Label Philpot vom Jackmate und Tobi Ettle.

    Das gibt es mittlerweile nun auch schon seit neun Jahren, hat bald 40 Releases aufm Buckel und sich allen Krisenrufen zum Trotz und dank oftmals sehr außergewöhnlichen, sprich speziellen Veröffentlichungen abseits jeglicher Trends prächtig entwickelt. Kauf mir auch immer wieder gerne eine Platte von Philpot.

    In dem Artikel gehts um die Youngstars Tim Toh und Break SL, beide gerade mal Anfang 20. Letzterer hat die Tage sein Debütalbum “City Wasteland” (CD und auf mehrere Maxis verteilt) veröffentlicht und Tim Toh den dritten und letzten Teil “Join The Resistance” Reihe.

    Beide bewegen sich in wadentiefen House-Gefilden mit eigener, äußerst reifer Soundnote. Oder wie ihr Chef Jackmate sagt: “Tim und Sebastian (Break SL) sind sehr seriös im Umgang mit Musik und haben einen individuellen und persönlichen Sound.”

    Die Dinger kann man am Besten im Pauls Musique, Nesenbachstraße 48 (Gerberviertel) anhören bzw. kaufen.

    In der aktuellen De-Bug Ausgabe wird einmal mehr über drei Seiten hinweg die Stuttgarter House-Szene gewürdigt, dieses Mal das Label Philpot vom Jackmate und Tobi Ettle. Das gibt es mittlerweile nun auch schon seit neun Jahren, hat bald 40 Releases aufm Buckel und sich allen Krisenrufen zum Trotz und dank oftmals sehr außergewöhnlichen, sprich speziellen Veröffentlichungen abseits jeglicher Trends prächtig entwickelt. Kauf mir auch immer wieder gerne eine Platte von Philpot. In dem Artikel gehts um die Youngstars Tim Toh und Break SL, beide gerade mal Anfang 20. Letzterer hat die Tage sein Debütalbum "City Wasteland" (CD und auf mehrere Maxis verteilt) veröffentlicht und Tim Toh den dritten und letzten Teil "Join The Resistance" Reihe. Beide bewegen sich in wadentiefen House-Gefilden mit eigener, äußerst reifer Soundnote. Oder wie ihr Chef Jackmate sagt: "Tim und Sebastian (Break SL) sind sehr seriös im Umgang mit Musik und haben einen individuellen und persönlichen Sound." Die Dinger kann man am Besten im Pauls Musique, Nesenbachstraße 48 (Gerberviertel) anhören bzw. kaufen.

     
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    Dsico inside

    Am 3. Mrz 2009, 09:37 Uhr von martin

    dsico_1

    dsico_2

    (Wer übrigens Bock hat auf rohen Techno, dem sei das Ben Klock Debütalbum “One” empfohlen. Fett Kellerdisco.) 

    Nicht nur die meerestiefler sind in der aktuellen De-Bug Ausgabe sondern auch Stuttgarts Posterboy Clique um Manuel “Mboy” Bürger, Konrad “Naldo” Kuhn und Dennis “Tracky Birthday” Knopf fett vorne mit ihrem Dsico-Magazine. Ham wir auf kessel natürlich schon vor eeeeeeeeeeewigen Zeiten gepostet. Aber gut, es ist allgemein bekannt, dass Berliner sehr lange brauchen, um die heißen Stuttgarter Trends aufzuspüren. Können ja nicht alle immer total uptodate sein. 

    Wann kommt Manuel eigentlich wieder von seiner Weltreise zurück?

    (Wer übrigens Bock hat auf rohen Techno, dem sei das Ben Klock Debütalbum "One" empfohlen. Fett Kellerdisco.)  Nicht nur die meerestiefler sind in der aktuellen De-Bug Ausgabe sondern auch Stuttgarts Posterboy Clique um Manuel "Mboy" Bürger, Konrad "Naldo" Kuhn und Dennis "Tracky Birthday" Knopf fett vorne mit ihrem Dsico-Magazine. Ham wir auf kessel natürlich schon vor eeeeeeeeeeewigen Zeiten gepostet. Aber gut, es ist allgemein bekannt, dass Berliner sehr lange brauchen, um die heißen Stuttgarter Trends aufzuspüren. Können ja nicht alle immer total uptodate sein.  Wann kommt Manuel eigentlich wieder von seiner Weltreise zurück?

     
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