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Beim Rumstöbern gefunden
Am 12. Jan 2012, 12:29 Uhr von martin
Manchmal muss man über München fahren um nach Stuttgart zu kommen. So wie gestern Abend. Mal wieder auf dem unendlich guten Blog Chromemusic rumgelungert. Der Musikblog aus der bayrischen Landeshauptstad ist der einzige, den ich noch regelmässig durchforste. Cheffe Chrome hat da gestern einen “very, very long” Post veröffentlicht. Darunter tümmelt sich mitunter unser Robin T., der einen Edit von Eddie Kendricks´ “Keep On Truckin´” geschmiedet hat.
Eddie Kendricks – “Keep On Truckin’ (Robin “T” Treier Mix)” by Robin “T” Treier
Smoothes schönes Ding, habs gleich Thorsten geschickt, der meinte, Robin würde den schon seit zwei Wochen auf Facebook promoten. Sorry ich vergas. Hab früher mal gerne einen Remix davon gespielt, der im Rahmen der Motown Remix Compilations rauskam. Weiß aber nicht mehr von wem er war. Die Maxi mit dem roten Cover halt.
Weiter unten im Post leuchteten zwei Reggae-Tracks von Blumentopf (“So lala”) und Jan Delay/Samy Deluxe, die irgendwie exklusiv via Catch A Fire rausgekommen wären. Klick ich drauf, lande ich bei Bigg G. Ja hallo und “God bless you” sag ich. So hat er zumindest früher in seinen Emails an Sub Culture gegrüsst. Feiert 10jähriges im April. Not schlecht Line Up.
Liegt daran, dass Bigg G ein guter Typ ist und die Künstler in total mögen und so. Früher hat er für alle immer gekocht davor, weiß nicht wie das heutzutage ist. Weiß überhaupt nicht, ob er das noch macht. Die Künstler grüßen ihn jedenfalls auf den Tunes.
Vor Weihnachten hat man als kleines Dankeschön die ersten vier Tracks für umme rausgehauen, darauf eben besagte Stücke von und mit Blumentopf, Jan Delay, Samy Deluxe, darüber hinaus noch Max Herre und Afrob. Kann man hier runterladen.
Und da man sich so auf das Jubiläum am Ostersamstag, 7.4 freut (und vielleicht auch weil anscheinend schon 2000 Tickets verkauft sind) hat man die Tage nochmals eine EP mit exklusiven Tracks von Torch, Xavier Naidoo, Looptroop, Culcha Candela und Cassandra Steen hinterhergeschoben. Die wiederum kann man unter diesem Link saugen.
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Back2Flavour & Turn Up The Summer
Am 14. Jun 2011, 18:01 Uhr von martin
Joe Bauer ist zu lahm und vielleicht gar zu überaltert? Kein Problem, zwei Festivals im Juli stopfen die große HipHopOpen-Lücke, jedes auf sein Art charmant und attraktiv. Für echte HipHop-Heads dürfte “Back2Flavour” am Samstag, 2. Juli im und um Zapata herum die erste Adresse sein, ausgetragen vom Thirdrail-Shop und der noch neuen Plattform HipHopStuttgart.de.
Das Ding hat sich zur Aufgabe gemacht, ein bisschen back in da Days zu gehen und den 90er Deutsch-Rap-Vibe aufzunehmen. Jugendhaus, Jams und so. Ab morgens 10 Uhr erst ein bisschen Graffiti, Breakdancing und Care-Pakete vom Grill auf dem Zapata-Parkplatz und ab 20:00 Uhr eben HipHop live in Full Effect.
Zur andächtigen Vorbereitung empfiehlt sich nochmals in “Fenster zum Hof” von den Stiebers reinzuhören, kann man aktuell für 76 Kröten bei Ebay laden. Highlight zwei freilich das Sensationsduo Huss & Hodn. Abartige Beats und Verse, bei denen ich vom Stuhl fall.
Die sind schon richtig gut. Zum ersten Mal in Stuttgart meine ich. Zumindest sind mir zurückliegende Gastspiele im Kessel nicht bekannt. Den Rest kenn ich jetzt bis auf Körpa Klauz eher weniger. Karten für 18 Euro gib es in Stuttgart natürlich im Thirdrail-Shop (Rocker-Gebäude), in der Hall und im Titus.
Nicht ganz so günstig, aber auch ein Ideechen größer ist auch das von Sentinel und Catch A Fire Bigg G (“Martin, God bless you”, hat er früher immer seine Emails beendet) gestemmte Turn Up The Summer Open Air am 23. Juli im Rocker Areal.
Hajo, gell. Mittags ab 15:00 Uhr sandeln im Innenhof, abends drinnen weiter schwitzen. Das sagt sicherlich auch der trötenangereicherte Jingle:
TURN UP THE SUMMER! Radio Jingle by kingstonhot
Tickets für exakt 30 Euro kann bei Sentinel ordern.
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Happy Weekend Exclusive-Mix by Sentinel
Am 25. Mrz 2011, 15:41 Uhr von martin
(Foto Cap10)
Schnurrbart-Bens Traum geht in Erfüllung. Mein alter Kumpel Elmar hat in letzter Minute nochmals den Plan geändert und den ursprünglich angedachten Mix, der bereits vor kurzer Zeit auf BBC1 lief, zurückgezogen und Sentinel-DJ Meska hat einen exklusiven Kessel.TV Mix mit circa 3000 Tracks zusammengeklebt, darunter “teilweise superneue, unreleaste Sachen drauf, z.B. eben der erste Track “Ronny Trettman feat. Shotta Paul – Rangschier” ist noch nicht released, und auch der neue “Hyper Slam Riddim” von Weedy g, World Premiere! Lief noch nirgends.” Alright Elmar!
Bei dieser, seiner Euphorie merke ich wieder: Der Kerl fehlt mir manchmal und die Zeit als wir das Sub Culture zusammengebastelt haben. Hat mir immer erzählt was man sich für einen Stress geben muss, um seine Dubplates für ein Clash zusammenzubekommen. War ich schon immer beeindruckt, was man da für einen Aufwand betreiben muss. Noch mehr natürlich als Sentinel 2005 den World Clash in New York gewonnen hat.
Spätestens seitdem sind Sentinel im internationalen Reggae- und Dancehall-Geschäft ne absoluter Hausnummer, wie auch mittlerweile jeder Heinz und jede Heinzine weiß, weltweit unterwegs, nächste Woche z.B. zwei Shows auf Bermuda. Im Riddim Magazin wurde Sentinel in der Februarausgabe 2011 von den Lesern zum “Besten nationalen Soundsystem” gewählt und in der Kategorie “Bestes internationales Soundsystem” belegte die Stuttgarter Truppe als einzigster deutscher Sound in der Top 5 den 2. Platz.
Kingston Hot heißt hingegen seit 10 Jahren ihre Base in Stuttgart, morgen Abend wieder im Rocker33, die scheinbar immer mächtiger wird. Ziel war es, so Elmar neulich zu mir, Dancehall in die City zu bringen. Das haben sie wohl geschafft, gibt gerade wieder mehr “Dances” in der Innenstadt. Thorsten hat vor einiger Zeit auch mal die Stimmung auf einer Kingston Hot für den Blog eingefangen.
Auf dem wie gesagt unendlich viele Tracks, mehr Stress kann man sich als DJ kaum geben, für meine bescheidenen Dancehall-Kenntnisse nach sehr offensiv und partylastig und auch irgendwo recht fiepsig elektrisch, aber das ist schon seit Jahren ein Trend. Der Opener “Rangschier” ist wie ebenfalls gesagt von Sentinels Shotta Paul und Ronny Trettman, der “diesen Sommer alles niederreissen wird”. Ich sags ja, Euphorie pur.
Wer noch mehr Sentinel braucht, dem sei die Kingston Hot Radioshow empfohlen, wöchentlich jeden Donnerstag wird eine neue Sendung, Mugge, Infos, Verlosungen, ins Netz gestellt.
Download Soundcloud und iTunes Abo
So, geh jetzt raus. Wünsche ein schönes Wochenende. Und ja, ich sags auch gerne nochmals, geht wählen. Und man könnte zwischendurch auch mal wieder für den VfB beten.
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Happy Weekend Mix by Tipura
Am 17. Dez 2010, 18:54 Uhr von martin
(Verräterische Mimik: So sieht der typische Wutbürger aus!)
Es gibt Leute im Nachtleben, die sind von heute auf morgen einfach präsent. Hat man vorhin nie gesehen, zack, da isser, Igor der Bär. Auf einmal war er da. Ich meine, Igor aka Tipura kommt ursprünglich aus dem Kölner Raum, Stuttgart ist mit oder ohne Mailänder Platz halt immer noch schöner, und konnte hier schnell Fuß fassen.
Igor hat auch ne zeitlang bei Ohseveneleven gearbeitet und als eines Abends wieder alle DJs krank waren, durfte er halt notfalls und aus purer Verzweiflung auch mal ran, hatte dabei einen hellen Moment und seitdem wird er regelmässig gebucht – oder so ähnlich
. Klois Scherzle, gell!Weiterhin ist Igor ein kleiner Internetjunkie und Bloggerboy ohne Bloggerfrisur, kümmert sich um den 0711Blog und schreibt seit kurzem auch für die immer sehr empfehlenswerte Seite Chromemusic der Münchner Yum Yum Posse. Bei den hiesigen Yum Yum Partys war Igor auch immer mit im Boot, mal gucken wo die jetzt nach dem Ende der Schräglage stattfinden.
Sein Mix ist eine kleine Hommage an diese Abend und vermixt rasant von ellem ebbes, viel MashUp-Zeugs, HipHop, Reggae, Dancehall, Soul, alles drin. Heute Abend ist Tipura übrigens im Romy zu hören und backed wieder einen Typen von Yum Yum.
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Niceone Weekend
Mark und Knopfler
P.S.: Außerdem kann man mit Igor immer viel Blödsinn labern.
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Wicked
Am 29. Nov 2010, 09:59 Uhr von Thorsten W.
Der Krupa hat mich am Samstag ins Rocker zu “Kingston Hot” geschleppt, bzw. bin ich natürlich freiwillig mitgegangen. Und ich hatte ziemlich viel Spaß. Es war glaube ich meine erste Party in der Art, also mit Soundystem mit DJ und Shouter, der die Meute anheizt.
Zuerst waren der überaus sympathische Elmar und die nicht minder sympathische Nadia von Sentinel am Start, dann kam der ganz coole Auftritt von Romain Virgo (Video oben), einem Sänger, der auf Jamaika wohl gerade gut abgeht, anschließend haben DJ Meska und Shotta Paul (Video unten) die Bude abgebrannt.
Musikalisch hat sich der Abend zwischen eher traditionellem Reggae und diversen Spielarten von Dancehall bewegt, zu späterer Stunde immer auf die Zwölf, viele Hit-Samples am Start, kaum ein Song länger als eine Minute – da wurde echt ordentlich gefeiert, und Krupa und ich sind auch gut in der Gegend rumgesprungen. Ich fand’s echt super, und am 25.12. bin ich bestimmt wieder im Rocker am Start – bei der nächsten Kingston Hot.
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Happy Weekend Mix by Ed Venture
Am 1. Okt 2010, 17:00 Uhr von martin
Vorneweg: Dieser Mix ist nichts für alle Kens dieser Welt. Er ist durch und durch aggressiv, brachial, offensiv, plakativ und auch machmal sehr karibisch-karneval. Anders gesagt, er haut unentwegt auf die Fresse.
Der Mix von Ed Venture liegt schon seit ein paar Tagen auf meinem Rechner, beim ersten Mal war ich dafür nicht so in der Stimmung. Aber heute war mir einfach danach. Eine links, eine rechts, voll aufdrehen, morgens um 9. Ich kann mir diesen opulenten Mix aus Dancehall, Grime, Breakbeat, Electro und HipHop inklusive stellenweise Großraum-Touch durchaus geben. Bin da bekanntlich vielseitig. Wenn es passt dann passts.
Ed Venture heißt eigentlich Moritz, kenn ich schon ewig und drei Tage, ist tagsüber als Graphiker aktiv und kommt DJ-mässig eigentlich aus der Reggae-Dancehall-Ecke. Hatte meines Wissens nach auch ein Soundsystem, aber ich komm ums Verrecken nicht mehr auf den Namen, weiß auch gar nicht ob es das noch gibt.
Mo hat sich jedenfalls in diese Richtung entwickelt und verschreddert wie oben gesagt verschiedene Bass-Stile. Muss man wie gesagt in der Stimmung für sein. Ed Venture kann auch etwas smoother meinte er. Gut, beim nächsten Mal dann.
Wir wünschen ein schönes wie erholsames Wochenende
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Vize-Weltmeister 2010: Sentinel Sound
Am 19. Mai 2010, 17:04 Uhr von martin
“Wir” sind Weltmeister. Dieses Gefühl stellte sich stark überspitzt formuliert in der Sub Culture Redaktion ein, als unser Graphiker Elmar Jäger mit Sentinel Sound in New York den World Clash 2005 gewann, als erstes weisses wie auch europäisches Soundsystem überhaupt. Und mit einer Frau (Nadia) an den Decks. Randgruppenfaktor drei also.
Zwar konnte (und kann) ich mit Dancehall wenig anfangen, aber schon damals habe ich mich gerne stundenlang mit Elmar über die Szene und vor allem der Clash-Kultur unterhalten.
Toiletten-Werbung rules: Vergangenen Freitag sehe ich aufm Transit-Klo einen Flyer, der der nächste Kingston Hot von und mit Sentinel Sound anpreist (22. Mai im Rocker), Unterzeile “Vize-Weltmeister”.
Stimmt, da war doch was. Anfang April, am Osterwochenende, stand in Montago Bay/Jamaika ein World Clash auf dem Programm und Sentinel wurde nur einem anderen Sound übertrumpft. Zeit mal wieder seinen Graphiker anzurufen.
Erkläre uns doch bitte nochmals kurz, was ein Clash überhaupt ist.
Ein Soundclash ist ähnlich wie ein DJ Battle im Hip Hop ein Contest, bei welchem verschiedene Sounds gegeneinander antreten und das Publikum entscheidet durch Abstimmung den “Champion Sound”.
Gespielt werden ausschliesslich sog. Dubplates, das sind eigens für das jeweilige Soundsystem gevoicte Tracks, in denen der eigene Sound gehypt wird und die anderen Sounds verbal nieder gemacht werden.
Wie wichtig sind diese Clashes für den Stellenwert in der Szene?
Nicht unbedingt jedes Soundsystem kann überhaupt clashen, da die meisten gar nicht genug hochwertiges Dubplate-Material haben, um einen Abend bestreiten zu können. Im Gegensatz zum Juggling (d.h. reguläre, im Plattenladen erhältliche Tracks auf einer Party auflegen) ist der Clash die Königsdisziplin.
Auf einen Clash muss man sich in hohem Maße vorbereiten, sich Performances und Speeches erdenken, einstudieren, Wochen zuvor Dubplates mit den Künstler auf Jamaika aufnehmen…
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