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Disco-Rabauke
Am 25. Jan 2012, 10:04 Uhr von martin
(Schönste Türsteher-Crew der Welt)
Starker Auftritt: Erst Türsteher anzeigen wollen, dann selbst die Nacht auf dem Revier verbringen. Fürs Protokoll wäre noch interessant gewesen was der Türsteher dazu sagt.
PP Stuttgart / Widerstand gegen Polizeibeamte
Stuttgart-Mitte: Nach Streitigkeiten in einer Diskothek an der Königstraße ist der vermeintlich Geschädigte und Anzeigeerstatter am Samstag (21.01.2012) gegen 02.00 Uhr von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen worden, nachdem er diese beleidigt, bedroht und einen Beamten leicht verletzt hatte.
Ein 22-jähriger Mann sprach auf der Straße Streifenbeamte an und wollte Anzeige gegen einen Türsteher einer Diskothek erstatten. Während der Abklärung des Vorfalls vor der Diskothek beleidigte der 22-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten.
Trotz Ermahnungen ließ er sich nicht von weiteren Beleidigungen und deutlichen Drohgebärden gegenüber den Beamten abhalten, auch nicht, als er zur Beruhigung der Situation zum Polizeiwagen gebracht werden wollte. Da er nicht zugänglich war, wurde der alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen.
Auf dem Weg zur Dienststelle beleidigte er die Beamten, und biss einen in den Unterarm. Den Rest der Nacht verbrachte der 22-Jährige im richterlich angeordneten Gewahrsam der Polizei.
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The Return of the Eintritt
Am 17. Jan 2012, 10:10 Uhr von Thorsten W.
Vor über zwei Jahren hatten wir hier zuerst in den Kommentaren und dann bei einer Umfrage (Ergebnisse leider nicht mehr sichtbar) die mehr oder weniger leidige Eintritt-Diskussion. Ein Leser hatte sich beschwert, dass das Mono-Opening 5 Euro Eintritt kostete und dass das zu viel wäre.
Einige andere Leute konnten das nicht nachvollziehen und meinten sicher zu recht, dass n Fünfer für einen Clubabend noch relativ günstig ist und schau doch mal wie teuer das in anderen Städten ist und so weiter uns so fort. Aber eigentlich geht es bei solch einer Diskussion nicht nur um Geld, sondern um das Konzept an sich.
Denn der Eintritt war etwas aus der Mode gekommen. Nicht unschuldig daran waren natürlich DJ-Bars, die es übrigens nicht erst seit der Theodor-Heuss-Straße gibt. Wenn ich mich richtig erinnere dürfte das Deli die so ziemlich erste Bar mit DJ-Programm gewesen sein, dicht gefolgt von Pauls Boutique und Radio-Bar.
Natürlich hat die Zahl an Bars mit DJ irgendwann expotential zugenommen. In den ersten Jahren des Theodor-Heuss-Booms gab es entlang der ganzen Meile gar kein anderes Konzept. Und das hat sich irgendwann verselbständigt – denn längst wurde natürlich auch dort getanzt und gefeiert, genau so wie in einem Club mit Eintritt.
Und wenn das Angebot an Locations irgendwann so groß ist wie heute in Stuttgart – und wir reden im Vergleich zu vor 10 Jahren von wirklich massiv mehr Locations in der ganzen Stadt – dann sehen es viele Leute natürlich nicht mehr ein, irgendwo Eintritt zu zahlen, wenn sie woanders auch umsonst feiern können. Sprich wurde es grob gesagt zum Gesetz in Stuttgart: Neuer Laden macht auf = Eintritt frei.
Natürlich gab es immer Ausnahmen bzw. Clubs, die Eintritt genommen haben – alleine, weil man natürlich keinen Gast-DJ von weiter weg als Affalterbach ohne Eintritt finanzieren kann. Aber die Tendenz bzw. der Trend war über Jahre hinweg nicht zu übersehen.
Doch inzwischen scheint sich das Blatt zu wenden, wie man so schön sagt. Als Cheffe Oskar im ersten Mono (2005 bis 2007) an der Theodor-Heuss-Straße Eintritt nahm war manch einer entsetzt – aber es hat funktioniert. Und inzwischen nehmen nicht wenige Locations auf der Straße ebenfalls Eintritt – genau genommen sind jene längst in der Überzahl. Für das 7grad z.B. legen die Fans sogar – logisch – 7 Euro hin.
Womit auch eine andere Legende ein wenig widerlegt wurde: Dass man in einem Laden, der vorher keinen Eintritt gekostet hat, nie im Leben plötzlich doch Geld an der Türe verlangen kann. Wobei wiederum das Schocken das schon vor längerem ab und zu vergeblich versucht hat. Die Leute sind verschreckt umgekehrt. Soweit ich noch weiß ging es um 3 Euro.
Warum Clubs und sogar Locations, die man eigentlich als Bar bezeichnen würde, überhaupt Eintritt verlangen, kann verschiedene Gründe haben. Das konnte ich an den vergangenen Wochenenden ganz gut beobachten.
Zum einen kann man so natürlich einen gewissen Teil der anfallenden Kosten deckeln. Gerade in Zeiten der Vorglühmanie ist an so mancher Bar nicht immer so viel verdient wie man denkt. Wiederum erhofft man sich natürlich so natürlich eine längere “Kundenbindung” pro Abend. Sprich, Gast hat gezahlt, also rennt er so schnell nicht davon.
Dann sind wie schon erwähnt Gast-DJs ganz einfach nicht anders zu finanzieren. Ein Programm wie im Rocker 33 oder im Romy S., das von Bookings lebt, geht nicht ohne entsprechenden Eintritt. Vorreiter war hier einst das M1, das einerseits mit den bis dahin höchsten Eintrittspreisen geschockt, andererseits erstmals mit den Big Names überzeugt hat.
Oder das KimTimJim – hier feiert ein erwachsenes Publikum zu anspruchsvoller elektronischer Musik und zahlt dafür ohne mit der Wimper zu zucken 10 Euro Eintritt für einen DJ, von dem an so manchem Samstag ein Großteil der Besucher noch nie im Leben etwas gehört hat. Aber auch hier stimmt einfach das Gesamtkonzept aus Location, Musik und Gästen.
Selbiges – freilich konzeptionell zwei ganz andere Baustellen – kann man genauso gut von den neuen Errungenschaften Speakeasy oder Schräglage behaupten. Gerade letztere ist für die Zielgruppe quasi fast schon ein Lebensgefühl. Und für Lebensgefühl flutscht der Fünfer locker aus dem Geldbeutel.
Was auch immer die Gründe sind – der Trend ist auf jeden Fall erfreulich, dass die Leute wieder bereits sind, Eintritt zu zahlen, wenn das Angebot stimmt. Und dass man auch ohne Eintritt Spitzen Partys feiern kann, dafür gibt es sowieso genug Beispiele.
Und um mal zu gucken, wie die Stimmung so ist, hier ein Revival unserer großen Eintritt-Abstimmung:
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Z-Club Closing
Am 7. Dez 2011, 11:34 Uhr von martin
Wenn wir bei Thema Abriss sind, muss noch der Z-Club erwähnt werden: Der schließt, war schon länger klar und hat nichts mit dem Ausgang der Volksabstimmung zu tun, zum Jahresende und kommt dann planmässig am 7. Januar 2012 unter die Birne (Soll an dem Tag nicht auch der Südflügel abgerissen werden?). Und ob einem Samstag die Bagger kommen, wage ich zu bezweifeln. Dann halt Montag. Der Grund: Club und der Garten stehen der geplanten Stadtbahnlinie U12 im Weg, die 2014 in Betrieb gehen soll.
Der Z-Club hat sich gerade in den letzten Monaten als Nische für die elektronische Szene etabliert und gab vor allem Stuttgarter Locals und Newcomern eine Plattform. Dass das Ding bisschen zum Laufen kam, lag vor allem an diesem Mann:
Netter Kerl der Rainer aka Arcon Ultra, der sich um den Freitag gekümmert und Aufbauarbeit geleistet hat. Auf der nächsten Seite kann man sein Statement und eine kleine Rückschau nachlesen.
Am Samstag findet zum letzten Mal Rainers eigene Veranstaltung Elektrosmog im Z-Club statt und danach folgen bis Weihnachten noch einige weitere Partys im elektronischen Segment. Ob es einen zweiten Z-Club geben wird, ist ungewiss.
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Baustellenreportage KimTimJim
Am 24. Nov 2011, 15:58 Uhr von martin
Und noch einer. Ein Fazit kann man ziehen 2011: So viele Cluberöffnungen gab es noch nie in einem Jahr. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass in den letzten 10, 15 Jahren pro Saison fünf neue Läden aufgemacht haben, dazu noch alle stark und jeder mit seinen eigenen Reizen. WuF, Schräglage, Speakeasy, Schankstelle (hab ich was vergessen?) und am Samstag also das KimTimJim in einem ehemaligen China-Restaurant über dem Waschmaschinen Möck, fast Rückseite Breunibär.
Ab diesen Samstag neue Öffnungszeiten bei Möck: Am Wochenende durchgehend. Das Clubpublikum soll direkt abgeholt werden. Eine Clubnacht ist vergänglich, eine Miele hält ein Leben lang. Außerdem im Möck ab sofort die Trommel-Afterhour, wahlweise einmal schleudern oder pflegeleicht, je nach Gusto.
Die Ausgangslage: Der ganze Block kommt irgendwann weg. Arbeitstitel Da Vinci Code, Bauherr ist Dan Brown, Tom Hanks fährt den Betonmischer. Übrigens geht es da ein paar Meter weiter vorne recht zügig voran. Wie dem sei, altes Restaurant, bisschen charmant runter gewirtschaftet, leicht “trashig” – prima für eine nachtkulturelle Zwischennutzung. Sah clean so aus:
Das Ding ist temporär angelegt, planmässig für 12 Monate, aber bis Dan Brown sein neues Buch fertig hat, beziehungsweise es da mal los geht – wer weiß das schon. Mehr Details zu diesem Thema kann regelmässig auf der StZ nachlesen.
Die Location war heiß, wollten schon ein paar Leute etwas machen. Eine Kombi aus Nightlife- und Gastro-Aktivisten, DJs und Architekten bekamen im Sommer den Zuschlag. Vorne dran Mirko Ruppenstein, langjähriger bestangezogener DJ in Stuttgart, hier beim Bestücken der steuerbaren Lichterdecke.
(Ab jetzt alle Fotos von Chuck Joris (Haas).)
Da eben temporär wurde der Raum “rough” gehalten, punktuell ausgebaut und clubtauglich gemacht.
Braucht auch nicht viel, die Deko ergibt sich von alleine.
Die ehemalige Küche bleibt mit Herd und Abzugshaube erhalten und wird zur Lounge umfunktioniert.
Gerade interessant für DJs und Klangfetischisten: Die Location wurde mit einem Raumakustiker aus dem Bob Beamen genauestens gecheckt und der Raum gedämmt, optimiert, getan, getutet und gemacht, damit sich die gute Anlage richtig entfalten kann. Legt man sehr viel Wert drauf. Schön. Unter anderem stellt man fest installiert diesen (unsäglichen) Allen & Heath-Mixer rein. Top im Klang, zu kleine Knöpfe für meine Wurstfinger, aber das hatten wir ja schon mal vor bald drei Jahren.
Der große Unterschied zu den Eingangs erwähnten Läden: Das KimTimJim öffnet ausschließlich nur samstags und setzt wiederum ausschließlich auf elektronische Musik. Und im Speziellen: Keine Stampfdisco, sondern bisschen mehr Gefühl.
Oder um es in Bookings zu sagen: Beim Opening am kommenden Samstag, 26. November steht Aldi-Tüte Justus Köhnke (Kalauer aus dem Nieswandt Buch plusminusacht) an den Decks, nächste Woche der Hamburger Stimming, am 10.12. The Sorry Entertainers mit Raz Ohara (live) und am 17.12. – Organismus! – Morgan Geist. Kann mit der Metro Area vorfahren, ist ja gleich am Charlottenplatz. Ui.
Klingt alles sehr gut, wie ich finde, und wird hoffentlich angenommen. Bin optimistisch. Der Laden hat Charme und der Ausblick auf Charlottenplatz und auf die Autobahn hat was. Könnte man sich dauerhaft wohlfühlen.
KimTimJim, Opening am Samstag, 26. November, 22:00 Uhr
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Das Opening-Publikum
Am 9. Nov 2011, 12:23 Uhr von martin
Es ist der Herbst der Cluberöffnungen. Schräglage, Speakeasy, Schankstelle, Ende November startet über dem Waschmaschinen Möck in der Holzstraße das Clubprojekt KimTimJim, mehr dazu demnächst, und eventuell reiht sich dieses Jahr sogar noch das Moulin Rouge ein.
Der Aussi hat es neulich bei seinem Schankstelle-Text angedeutet, ich hab mir vor ein paar Jahren im LIFT ein wenig Gedanken über das “Opening-Publikum” gemacht. Grob gesagt: Das sieht man danach nie wieder und man fragt sich wo die Leute alle herkommen. Keine Ahnung, was damals der Anlass für den Text war. Die neuesten Clubs sind nach dem Opening gut angelaufen. War wohl damals nicht so.
Auch den etwas älteren Lesern dürfte sicherlich die Ästhetik eines amerikanischen HipHop-Videos bekannt sein. Big house, big car, big boobs und so weiter. Ob sich das der Künstler immer leisten kann oder eigentlich hart an der Hypothek für die sonnendurchflutete Villa und dem Kredit für den Hummer davor zu knabbern hat, steht auf einem anderen Stück Papier.
Diese Materialschlacht scheint zwar angeblich in Amerika aufgrund Übersättigung nicht mehr so wirklich anzukommen, habe ich zumindest gelesen, aber trotzdem würde ein Rapper eher zugeben, dass Mama noch für ihn wäscht als auf seine Mädchen im Video zu verzichten, die ihm zärtlich über die Brust streicheln.
Schon vor Urzeiten habe ich mich gefragt, ob es irgendwo in den USA, vielleicht in der Wüste Nebraskas, eine voll klimatisierte Lagerhalle mit Vollverpflegung gibt, in der 500 Damen allzeit bereit mit einem von Gott so nicht gewollten Vorbau, breiter geratenen Gürteln und Bänderriss-Hacken auf ihren großen Auftritt am Pool warten. Wäre logisch, muss man nicht jedes Mal aufs Neue casten. Zumindest sehen die immer alle gleich aus.
Genauso vermute ich schon lange, dass irgendwo draußen in Zuffenhausen eine Scheune steht, in die das Stuttgarter Club-Opening-Publikum reingepfercht wurde. Auf Abruf perfekt frisiert und schick gekleidet. Alle paar Monate bekommen sie einen Einsatzbefehl: Ey Leute, Achtung, Opening! Schleusen auf!
Denn als Faustregel gilt: Die Gäste am Eröffnungsabend sieht man danach nie wieder in dem Laden. Zumindest nicht in dieser einzigartigen Konstellation. Nur geile Menschen. Wie im Video halt.
Club-Openings sind exklusive, gesellschaftliche Anlässe. Man zieht sich schick an, sollte manchmal davor nichts essen und natürlich eine Einladung haben. Am Tag nach der Eröffnung ist der Pächter erschlagen vor lauter Glückseligkeit: „Das Opening war Hammer, Hammer, Hammer! Unglaublich! Wahnsinn! Das kannst du dir nicht vorstellen! Drinnen um halb zehn voll, draußen nochmals eine Million Leute, die rein wollten! War ein bisschen schade, aber wir werden uns nächste Woche bei all denen mit einer Special-Aktion revanchieren.“
Doof nur, dass die Woche drauf schon der harte Nightlife-Alltag einkehrt und im schlimmsten Fall erst mal keiner kommt, weil die von letzter Woche in der Zuffenhausener Scheune sitzen und dort, gut angezogen natürlich, bis zum nächsten Opening Diät machen.
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Verlosung: Popnotpop Festival
Am 8. Nov 2011, 11:00 Uhr von martin
Schocken, Zwoelfzehn, Keller Klub, Universum, Bix, Speakeasy, Kap Tormentoso, Wurst & Fleisch, Galao und Là pour là – da braucht man keinen Bus. Gut, vom Galao in Süd zu dem neuen Oberbekleidungsladen Là pour là am HBF ist es ein gutes Stück zu Fuß, allerdings nicht so weit wie von S-Mitte nach Böblingen. Die acht anderen Locations kann man locker ablaufen und bekommt beim zweiten Popnotpop-Festival ein vielseitiges Programm geboten. War letztes Jahr ein ausverkaufter Renner, sogar Thorsten und Tobsen waren dabei, so mit Ramones-Shirt bestimmt. Oder Scorpions.
Wer wie was wo auftritt oder auflegt kann man auf der Homepage nachlesen, die Gig-Blogger stellen schon die ganze Woche Interviews mit beteiligten Kapellen ins Netz, der Geiger bügelt sein Miami Sound Machine-Shirt, der Setzer putzt derweil seine Linkin Park-CDs und Miss Waterstream ihre Bon Jovi-Sammlung.
Das Live-und-DJ-Care-Paket der Woche kostet im VKK 16 Euro (plus und so) an der AK 19 Tacken. Ab Mitternacht wird das Clubticket für 8 Euro angeboten – spätestens da kann man wohl nicht mehr motzen.
2×2 Menschen haben noch weniger zu motzen, denn wir verlosen 2×2 Tickets für Samstag. Ihr müsst deswegen garantiert keine Facebook-Fans von uns werden und uns auch keinen Aufsatz schreiben, warum ihr so geil seid und die Tickets unbedingt verdient habt. Einfach unten kommentieren, Emailen oder Kontaktformular ausfüllen. Fußball isch so oifach.
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Speakeasy Baustellenfotos
Am 27. Sep 2011, 15:43 Uhr von martin
(Eingang gesponsert von Optik Records)
War vorhin im Speakeasy. Baustellenkunstfotos. Alle ziemlich erschöpft, Mongamania Daniel kurz vor Kollaps, Michas Baustellenbart wächst und wächst. Hab ihn mit Thorsten Frings verglichen, als der 2006 seine Haare erst schneiden wollte, wenn Deutschland aus dem Turnier ausscheidet. Also Bart ab nach Eröffnung. Den Vergleich fand Micha nicht so cool, weil Frings nicht ganz der Megatyp ist. Ich fand den Lutscher eigentlich immer ganz okay, meinte ich. Hat ihn dann beruhigt.
Der Setzer hat schon mal vor längerem einen easy Post darüber rausgebumst, das ehemalige Doremi (“Musichall”, super, Homepage auch) wurde von der Wurst und Fleisch-Crew um Uwe Wagner, Micha Rieger und Anita Messerle übernommen. Das Doremi kennt der eine oder andere vielleicht noch von der “Schräge Zeiten” Party Mitte Juli.
Nach gut zwei Monaten Umbauzeit ist das Ding jetzt fast fertig, Eröffnung diesen Samstag, aktuell steht noch viel Baustellenzeug rum und einmal durchwischen muss man auch noch, aber es zeichnet sich schon deutlich ab, dass das eine gute Sache wird.
Im Eingangsbereich hat man einen Steh- und Sitzblock hingestellt. Falls mal unten der VfB spielt oder so.
Gegenüber ist eine riesige Bar, entworfen und gebaut von Micha himself, der ist Schreiner.
Geht dann um das Eck weiter…
…an den obigen Gittern werden Monitore angebracht, auf den die Getränkekarten und anders Zeug flimmert.
Der riesige Raum wurde etwas kompakter gemacht. Hinter der schwarzen Wand auf der Bühne ist nochmals ein kleiner Bar-Bereich, den man auch anmieten kann…
…oder von Bands als Backstage-Raum genutzt wird. Am Sonntag tritt die erste Combo auf. Name leider vergessen, glaub es war Rock.
Was man leider noch nicht sieht: Die schwarze Wand wird komplett mit LEDs verkleidet, laufen dann mitunter auch Videos drauf. Wird demnächst montiert, “eine 24-Stunden-Nummer”, so Uwe zu der Installation.
Blick von der Bühne:
Das DJ-Pult ist auch schon da.
Im Speakeasy wird ausschließlich mit Holzpatten aufgelegt. Wer mit Serato etc. kommt muss zur Strafe ein Kilo Leberwurst pur essen und die mit drei Liter Milch runterspülen. Das wird ein Saumagen über den sich nicht mal der Helmut freuen würde.
Daniel Geiger, der von der WuF-Tafel, hat sich um die Bemalung des Garderoben-Toiletten-Bereichs gekümmert – und halt alles was da noch so gemalt ist.
Gibt sogar zwei extra Klos für die Damen. Hab den Jungs als Openinggeschenk eine 40er Packung zweilagiges Toilettenpapier mitgebracht.
Sonst? Musik von hier bis da, alles dabei, oder halt auch “wurstundfleischig”, wie der Setzer damals schrieb. Und am Samstag das, wie heute früh schon gesagt:
Speakeasy, Ex-Doremi, zwischen World of Kebab und Wurst und Fleisch, Rotebühlplatz irgendwas
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