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Monday my love
Am 23. Nov 2009, 09:43 Uhr von martin
Morgen!
Wochenende war schön, Wetter war geil. Sonst gab es keine neue Erkenntnisse: Man kann Freitagabend locker in den Ikea gehen, wenn man weiß was man will. Ein Schrank aus Birke-Imitat für 19,90 Euro kann durchaus ziemlich schwer sein.
I Love Sushi ist wirklich absolut zu empfehlen, ebenfalls am Freitagabend zum ersten Mal getestet, die große Platte, Bento 6. Am Freitagabend haben die sich glaub mit einem Haufen Nachteulen frisch gemacht, wie man so auf Facebook lesen konnte.
Der VfB war knapp vor der Niederlage, die Bayern auch, also ist die Fußballwelt auch immer noch die Alte. Mein Comunio-Team hat ziemlich abgestunken, 4 Punkte, ein Kölner Abwehrspieler namens Brecko hat ne glatte 6 bekommen! Gleich verkauft.
Paddy am Samstag in der Corso war dafür dufte, hat sehr viel Spass gemacht mit dem Jan, der gute Sets hingelegt hat. Paar Leser waren auch da, immer wieder nice die mal in Echt zu sehen. Danke noch an Seb Rock für die CD-Player. Corso Umbau ist auch prima. Toilettentüren kann man jetzt abschließen.
Gestern kam kein Tatort dafür Bader-Meinhof-Komplex nach dem Buch von Ex-Spiegel-Häuptling Stefan Aust in einer um 30 Minuten längeren Fassung als die Kinoversion. Damals nicht gesehen, das deutsche Staraufgebot, spielt ja wirklich jeder mit.
War eigentlich gar nicht schlecht. Gab es ja viel Kritik. Gerade erst wieder eine Ankündigung gelesen, dass der Streifen die Rasselbande als Popstars verehrt. Fand ich nicht so, ich dachte mir hingegen, was ist bzw. war der Bader für ein widersprüchlicher Trottel und Prolet. Egal, heute weiter gucken, 20:15 Uhr, ARD.
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Z-Club
Am 3. Sep 2009, 15:01 Uhr von martin
Here it is. Also neu ist der Z-Club nicht, den Namen hab ich schon öfters mal gehört, glaub Kollege 5ter Ton hat da auch schon mal gelegt. Ab dieser Woche versucht man es wohl mit Electro.
“Z-Club?? Wie? Wo? Was? Wann? Diese Fragen werden viele unter uns noch einige Zeit beschäftigen im Zusammenhang mit dem Z-Club. Egal, so wird er sich den Charme eines netten kleinen Clubs am Rande ausgetretener Pfade noch eine Weile bewahren. Und wer ihn schon kennt wird sich deswegen dort umso wohler fühlen.
Er war mal eine Kneipe, dann wurde er renoviert und zum Veranstaltungsort von Punkkonzerten, souligen Gitarrenbands und wilden Pokerrunden.
Nachdem die Elektrosmog-Macher zum dritten Mal in Folge die Puppen bis in die Morgenstunden tanzen ließen, ist es mit der Ruhe auf der riesigen Terrasse vorbei. Z-Club wird freitags elektronisch!
Aber Vorsicht, wer eine weitere Kopie aus dem Retortenprogramm elektronischer Clubs erwartet, wird leider enttäuscht. Betörend rotes Ambiente, der Hang zu familiärer Freundlichkeit und nicht zuletzt auch kleine Preise lassen uns wieder das genießen, worauf wir uns schon die ganze Zeit gefreut haben – eine richtig gute Party.”
Dann sind wir mal gespannt.
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Club Prag moves…
Am 19. Feb 2009, 23:45 Uhr von Thorsten W.

Mann, kessel.tv ist echt schnell, mal ohne Eigenlob gesagt

Das Prag macht ja bekanntlich nach dem Wochenende 27./28.03. zu… Und danach schnell wieder auf, wie jetzt bekannt wurde – und zwar im, tadaaaaa, ehemaligen M1 im Boschareal. Ich mein – für die Location kann’s ja nur bergauf gehen. Und hoffentlich lässt Chris List bei der Gelegenheit endlich ein neues Logo fürs Prag entwerfen – das alte ging echt noch nie.After the jump noch die vollständige Pressemitteilung
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Aggro Stuttgart
Am 26. Jan 2009, 21:27 Uhr von Thorsten W.
Ich bin ein friedliebender Mensch. Ich hab Zivi gemacht, hab mich im Leben noch nie geschlägert und gelte allgemein als relativ ausgeglichen und friedliebend. Auch beim Auflegen ist meine Toleranzgrenze hoch, ich höre mir freundlich alle Musikwünsche an, verneine wie jeder andere auch Geburtstagsdurchsagen aufgrund eines fehlenden Mikrofons, ich lass mir sogar sagen dass ich doch bitte andere Musik auflegen soll, weil sonst alle gehen. Es gibt aber eine Situation, da überkommen mich Mordgelüste, ich bin kurz davor, mit Technics Plattenspielern um mich zu schmeißen (die sind wirklich schwer) oder noch schlimmer, einen glatzköpfigen Türsteher zu rufen. Eine Situation, in der ich, was man als DJ in einem Anflug von Größenwahn manchmal tut, das gewohnte Programm etwas abwandle und ein Musikstück spiele, das sonst in dem Laden, wo ich gerade bin, vielleicht nie läuft. Vergangenen Samstag zum Beispiel im t-o12 einen Soul-Hit aus den 60ern, schön eingeleitet von einer Amy-Neo-Soul-Runde. Wunderbar, Tanzfläche voll, alle tanzen weiter, ein paar geben sogar Freudenlaute von sich, super, ich freu mich, das Leben ist schön, Gänseblümchen. Und dann stellt sich so eine hohlköpfige Göre vor mein DJ-Pult, schaut mich entsetzt mit großen hässlich geschminkten Augen an, als ob ich gerade mit Blausäure um mich gespritzt hätte, schüttelt den Kopf und gähnt demonstrativ. Ich weiß, es ist nur eine einzelne blöde Tusse, die den letzten Rest ihres Musikgeschmacks im Solarium verbrutzelt hat, und die Akon für eine Wiedergeburt von Elvis hält, aber nach so einer Aktion kann man seinen kompletten wunderbaren Abend in die Tonne treten. Es ist bescheuert, vielleicht bin ich sensibel, aber so ist es. Nächstes mal hol ich den Türsteher.
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Kannst Du um 0.00 Uhr ganz laut “Happy Birthday Kati” ins Mikro schreien?
Am 26. Jan 2009, 16:55 Uhr von martin
(Diesen Artikel widmen wir Stevie Wonder, der wohl viel zu oft auf ein einziges Lied minimiert wird.)
Folgendes DJ-Leiden kennt wohl jeder Kollege und ist nicht weiter schlimm, gar nicht eigentlich, sondern erscheint mir, so wie ich DJing auffasse, gelegentlich nur etwas bizarr.
Über die Jahre habe ich gelernt, dass dir das Phänomen prinzipiell überall begegnen kann und unabhängig von Club und dem musikalischen Konzept ist. Das kann die aktuell vermeintlich coolste Butze der Stadt sein, wo angeblich nur “arschhippe” Leute hingehen – die Frage kommt mit relativ großer Sicherheit. Du kannst ordentlich abtekken oder den Rap-Affen machen – die Frage, sie wird kommen. Sie wurde “früher” genauso gerne und häufig gestellt wie heute. Okay, vielleicht “früher” leicht seltener. Aber nur leicht.
Du kannst danach die Uhrzeit stellen. Nicht mal die Atomuhr in Braunschweig geht so exakt. Es ist 23.50 Uhr und am DJ-Pult bauen sich Minimum zwei, eher drei Mädels auf. Auch mal Jungs, aber eher seltener. Da du weißt, was sie wollen, empfiehlt sich erst einmal eine gepflegte Ignoranz. Such dir einen Fluchtpunkt. Plattenspieler, Laptop, Barfrau, irgendwas, starr irgendwo hin, aber guck ja nicht die Mädels an.
Aber sie machen dich wahnsinnig wie sie da stehen, mit ihren stechenden Blicken. Am Samstag im Romy S. hatte ein Exemplar sogar einen Perso in der Hand. Beweismittel. Du gehst hin. Und du weißt: Du läufst direkt ins Verderben. Gleich bist du das Arschloch von DJ. Aber Du musst tun was du tun musst. Es ist deine Pflicht. Du bist DJ und nicht Animateur auf der Aida.
“Ja bitte?”
“Ja, hallo, also Du, unsere allerallerbeste Freundin feiert hier heute ihren Geburtstag! Kann man hier um 0.00 Uhr eine Durchsage durchs Mikro machen?”
(Es gibt noch die Variante eins, dass zuvor nach Stevie Wonders “Happy Birthday” gefragt wird. Es gibt aber zwischenzeitlich auch Geburtstags-Nerver, die z.B. verstehen, dass dieser sicherlich wahnsinnig tolle Gassenhauer nicht in ein House-Set reinpasst. Da hat sich viel getan in den letzten Jahren. Muss man den Leuten hoch anrechnen.)
“Also ich kann ich das nicht machen.”“Ja nee, das würden dann schon wir machen.” (Um Gottes Willen…)
“Also nee sorry kein Mikro da.” (Das Gute an dieser Aussage: Es ist immer die Wahrheit.)
”Wie, was kein Mikro da? Das kann doch gar nicht sein! Was ist denn das für eine Disco!”
(Das ist der Moment an dem ihre Welt zusammenbricht. Wahrscheinlich wurde die Geburtstagsparty für die allerallerbeste Freundin monatelang akribisch geplant, die Durchsage einstudiert oder bei unzähligen Planungstreffen ausgemalt wie sehr sich die allerallerbeste Freundin freut, wenn ihr wie auf dem Jahrmarkt gratuliert wird. Und nun scheitert es vermeintlich an einem Mikro oder eben an dem Arschloch von DJ.)
Also ziehen sie mit hängenden Köpfen enttäuscht von dannen. Bei dir macht sich erleichtert breit. Angriff erfolgreich abgeschmettert. Aber im Krieg muss man mit allem rechnen. Keine drei Minuten später stehen zwei weitere Plunsen am Pult und fuchteln aufgeregt in der Gegend rum.
“Duhuu! Kannst du um 0.00 Uhr richtig laut Happy Birthday Kati ins Mikro schreien?” (Wie laut ungefähr?)
“Nö kein Mikro da…” (Enttäuschung, aber ich bin gut drauf und lege nach) “…und wenn eins da wäre, würde ich es nicht machen.”
Das sitzt. Todesstoß. Aber hey, man muss ja den Leuten auch mal sagen, dass das nicht geht. Sind wir auf der Kirmes? Steh ich am Autoscooter oder am Breakdance?
Ich frag mich immer nur, wie die Leute überhaupt darauf kommen, dass ein DJ eine Durchsage macht, bzw. wo all diese Leute zuvor hingegangen sind um Geburtstage zu feiern. Also sicherlich da, wo Durchsagen gemacht werden, beim DJ Manni oder so. Aber das ist nun nicht mein Problem, weil ich hab ja kein Mikro. Und außerdem: Vielleicht wäre es der Kati auch ganz schön peinlich…
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Schlechte Bookings sind auch keine Lösung… Part 2
Am 5. Aug 2008, 13:06 Uhr von Thorsten W.
Für die Nilparty am kommenden Samstag im NIL/Café am See wurden richtig tolle DJs eingeladen. Z.B. Jan Fischer (Foto), ein Berliner, der angeblich in den USA ein Pornostar ist. Wenn das mal keine Qualifikation ist. Und Gloria Viagra, ein unbekannter Travestie-Star. Auch das qualifiziert natürlich zum Alleinunterhalter am Plattenspieler. Herzlichen Glückwunsch zu diesen Top-Bookings – viele Clubs auf der ganzen Welt werden neidisch sein.
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Partytext of the month
Am 14. Jul 2008, 21:12 Uhr von Thorsten W.
Come as a Beachgirl or Beachboy..
Vor genau 11 Jahren sind die Zapatisten in den heutigen Partytempel eingezogen.
Anlässlich des 11. Geburtstages des legendären ZAPATA Clubs, haben sich die Godfather der Eskalation etwas noch derberes und freakgerechtes einfallen lassen.
Diesmal wirds beachreif im Zapata denn die PF-Crew knöpft mit diesem Event an die Riesenerfolge der MAD MAX Party und Blade vs. Vampire mit der unbeschreiblichen Blutdusche an und begeistert fortan mit regelmässigen High Class Mottoparties an Samstagen in der neuen stuttgarter Residenz. Die brandheiße Animation-Crew, die in den besten German-Clubs für Aufregen, ja geradezu für Shocks sorgt, ist erstmals an der neusten und bestimmt heissesten Ausgabe der PF im Zapata zu bestaunen. Vorbereitet haben Sie eine total fertige und perfekt für diesen Sommer getrimmte Fucking Beach Party.
Doch zu einer richtigen 7-stündigen Fucking Beach Party braucht es nicht nur ein fettes Special wie die echte Sandlandschaft ?, sondern zentral ist die Musik. Unsere Turntable Rockerz sind helvetische Spitzenklasse. Mr. Fiction, Tony White, DJ Adriano, Rocky Roxxx und MC-Neny!! – In 11 Jahren nur die fettesten Parties und dies wird Javier Arevalo allen Partypeoplen auch weiterhin im Tempel der Eskalation mit Freude bieten. –> Bis Sa. 19.07.08 im Zapata !!!
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