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Autonetzer
Am 29. Jun 2011, 11:01 Uhr von martin
(Bild Ronny Schönebaum aus dem aktuellen LIFT)
Da man doch nicht alles mit dem Fahrrad machen kann, wie z.B. 18 Leergutkisten transportieren, informiere ich mich die Tage über Carsharing wie Stadtmobil und Flinkster. Bei Stadtmobil weiß ich, dass man eine Kaution von 500 Euro hinterlegen muss. Nachvollziehbar, aber ordentliche Hausnummer, wenn man alle paar Wochen mal eine Karre braucht.
LIFT stellt in der Juli-Ausgabe das Start-Up-Unternehmen Autonetzer.de vor, “die Carsharing-Community für Privatpersonen”. Die Idee dahinter: “23 von 24 Stunden steht ein Auto durchschnittlich ungenutzt herum und verursacht dabei hohe Fixkosten: Steuern, Versicherung, Wertverlust.”
Klingt schlüssig. Das Versicherungsproblem wurde mit einer Carsharing-Versicherung gelöst, für die der Fahrzeughalter 540 Euro im Jahr entlöhnen muss. “Sowohl bei Privatfahrten als auch bei Carsharing über Autonetzer.de ist das Fahrzeug für Haftpflicht, Teil- und Vollkasko sowie Kfz-Schutzbriefleistungen zu großzügigen Konditionen, z.B. einem reduzierten Selbstbehaltvon 500 EUR bei Privatfahrten versichert.”
Größeres Problem bislang ist eher, dass der Deutsche sein Auto liebt und ungern an Fremde verleiht. Gut, wenn der Krupa unbekannterweise vor meiner Türe stehen würde und mein Auto ausleihen möchte, wäre mir ebenfalls Angst und Bange. Die Autonetzer meinen dazu, dass man im Telefongespräch schnell merkt ob das klappt oder nicht: “In 99 Prozent der Fälle stimmt das Empfinden, ob´s passt”, sagen sie im LIFT.
Hab mich mal spasseshalber angemeldet und konnte als interessierter Fahrer noch nicht allzu viele Karren in meiner einer Nähe entdecken. Hat man ein Auto auserkoren und sich mit dem Halter geeinigt trifft man sich konspirativ auf einem dunklen oder auch hell ausgeleuchteten Parkplatz oder halt einfach da wo das Auto steht. Kurze Einweisung in das Auto, Cash rüber und dann fährt man los. Autonetzer empfehlen folgende Tarife:
Die Autonetzer verdienen später einmal ihr Geld über die Registrierung der Fahrzeughalter. Die ist bislang noch kostenlos. So lange müssen Sebastian und Markus eben ihren BMW und Audi noch ein paar mal ausleihen.
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Flinkster
Am 10. Mrz 2009, 09:04 Uhr von martin
Neulich mal irgendwo eine Anzeige gesehen und mich gefragt, was dass denn wieder sein soll. Das Projekt “Flinkster” klingt aber gar nicht mal so doof (bis auf den Namen), oder wie Leser von Assisi meint:
“Nachdem wir demletzt ziemlich über die VVS hergezogen sind (zurecht!!!), finde ich ist das doch mal eine positive Erwähnung wert. gerade für die etwas Jüngeren unter uns, die (noch) nicht “I fahr Daimler” von sich behaupten können
.” Aight! STN, 9.3.:
Stuttgart – Die Deutsche Bahn baut ihre Leihwagen-Flotte aus: Mit dem Konzept “Flinkster” werden die Autos in Zukunft nicht mehr nur an ICE-Bahnhöfen angeboten, sondern auch in Innenstädten. Getestet wird das Carsharing-Konzept in Stuttgart und Köln, bei Erfolg soll es auf andere Großstädte ausgeweitet werden, wie die Bahn am Montag in Stuttgart mitteilte.
Dort stehen 70 auffällig lackierte Alfa Romeo des Typs Mito bereit. Sie können an 40 Standorten in der Innenstadt ausgeliehen werden, müssen später aber auch dorthin zurückgebracht werden. Das Auto kostet 1,50 Euro pro Stunde. Hinzu kommt eine Pauschale von 25 Cent pro gefahrenem Kilometer.
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