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Godfather of House
Am 6. Mrz 2012, 14:58 Uhr von martin
Es war einmal ein junger Mann aus Waldenbuch, der erzählte der Welt, er wäre ein berühmter DJ. Er pries sich u.a. jahrelang als “Top 3 Headliner der Welt neben Roger Sanchez und David Morales” an. Das war natürlich blanker Schwachsinn.
Schlimm nur, dass diesen Schwachsinn bis heute noch manche Leute glauben, vielleicht auch weil der junge Mann aus Waldenbuch ein paar Mal im TV war. Dann muss er ja wer sein, denken sich vielleicht andere (junge) Menschen, weil er war ja im TV.
Neulich erst belauschte ich ein Gespräch auf einer (Herren )Toilette, wo sich zwei junge Männer über einen ehemaligen Club in Feuerbach und dessen Hauptprotagonisten, besagter Mann, um den es hier geht, unterhielten. Irgendwann fiel der Satz, ja, da waren immer die Hammerpartys, vor allem als er, “Europas bester DJ”, Abschied gefeiert hat. Das sagten sie wirklich. Man könnte nun sagen: Die PR hat funktioniert. Oder ist er doch Europas bester DJ? Wir haben es nie überprüft bzw. eine Umfrage durchgeführt.
Weiterhin erzählte der junge Mann gerne, er würde im Ausland fünfstellige Beträge an Gage bekommen, “bis zu 20.000 Dollar”, schrie er lauthals und das Finanzamt freute sich garantiert. Witzig nur, dass sein Manager einige Zeit später bei einem Kollegen von mir anrief und nachfragte, wie man denn in den Staaten eigentlich korrekt eine Rechnung stellt.
Natürlich hat der junge Mann aus Waldenbuch, der sich sogar sein Sixpack aufmalen ließ (ich kenne den “Aufmaler”), nichts schlimmes getan. Er hat sich nur etwas überschätzt. Und er war sicherlich nicht der erste in der Geschichte der Menschheit, der sich überschätzt hat. Heute hat er einen Laden für Oberbekleidung in einer ziemlich großen Stadt. Ich wünsche ihm dabei alles Gute.
Die einzige Aussage, die einen House-Fan damals wirklich tief getroffen hat, war nicht das Headliner-Getöse oder die Geschichte mit dem vielen Geld: Nein, eines Tages meinte der junge Herr, er wäre der “Godfather of House”.
Soviel Selbstbeweihräucherung schmerzte sehr, denn das ist, bei allem Respekt, eine glatte Lüge. Es gibt mit Sicherheit einige (wenige) Menschen, die man so bezeichnen darf beziehungsweise bezeichnen muss. Im Bild oben, das mir der geschätzte Icer aus Chicago geschickt hat, wo er sich jener gerade aufhält, sieht man absolut korrektes Beispiel für einen “Godfather of House”.
Nur damit das niemals vergessen wird und damit niemand auf den Gedanken kommt, Menschen mit aufgemalten Sixpacks wären Großväter von House-Music.
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Drei Jahre Happy Weekend Mix by Prince Icer
Am 4. Nov 2011, 16:01 Uhr von martin
(Live at the bazar, yes yes my friend, come in my friend, yes please)
Hätte man schon letzte Woche ein kleines bisschen feiern können, jetzt aber endgültig: Am 31. Oktober 2008 haben wir zum ersten Mal freitags einen Mix hochgestellt, spontan in Memory of Tankstellenheftchen heißt die Rubrik seit dem ersten Tag Happy Weekend Mix. Das mit den Tankstellenheftchen hat bislang glaub nur Toni Disco gecheckt. Wer sonst. Im Post schrieb ich damals, jeder darf mal, und seitdem haben wir, bis auf zwei, drei Aussetzer, jeden Freitag ein Set von einem lokalen DJ, egal ob fest in der Club-Rotation oder unbekannter Newcomer oder nicht aktive Jockeys, gepostet.
Dank Thorstens iTunes-Skills bieten wir seit über einem Jahr den HWM als Podcast an und auf der Klangwolke stehen immer sieben bis acht Mixe zur Verfügung. Musikalisch mal so mal so, hängt mit unserem breiten Musikgeschmack und vor allem meiner Laune ab. Elektronisch überwiegt freilich, was wiederum, wie schon mal gesagt, hauptsächlich an mangelnden Mixen aus anderen Genres liegt, namentlich z.B. HipHop.
Genug gesülzt, lange leben die Tankstellenhefte und alle Mixer der letzten drei Jahre. Ihr seid prima. Und Baris ist heute prima, zum Mini-Jubiläum ein früher Wegbegleiter unseres Blogs macht Sinn, sein Manta-Mix ebenfalls, leichte Herbstmelancholie mit einigen Ui-Momenten. Geh jetzt zum Eishockey-Training, mach danach noch den Bootsführerschein auf dem Max-Eyth-See und wünsche ein Happy Weekend.
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Happy Weekend Mix by Busy Prince Icer
Am 4. Mrz 2011, 17:30 Uhr von martin
Neulich Busy zum ersten Mal mit Kinderwagen gesehen. Hat was. Sehr stolz und mit Freude hat er ihn geschoben. Sonst kennt man Baris in der Regel wie oben. Partyrempler. Stagediver. On fire. Nee, nee. Hab ihn längst abseits des Nachtlebens kennen und schätzen gelernt.
Irgendwann letzten Frühsommer hat er mit seinem Duett-Kollegen Denson einen Mix abgeliefert. Bekannt geworden sind die beiden als Klöppel-Team und von diversen Hau-Drauf-Events wie Mr. Weekend oder dem Clubprojekt Ohhi!. Und so klang das dann auch damals.
Ganz anders sein erster Solo-Mix für uns, der eine seine persönliche Weiterentwicklung weg von brachialen Sounds zu einem weniger stressigem, relaxten House-Groove dokumentiert. “Sunday Mix” nennt er das dann, könnte aber ganz gut samstags funktionieren. Zumindest mal als Vorprogramm für die Party. Ausprobieren.
Download Soundcloud oder iTunes Podcast
Schönes Wochenende
Charlie, Chuck und Norris
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Super Best Friends Bauzaun Day
Am 5. Aug 2010, 10:24 Uhr von martin
Wie schon im vergangenen Jahr zelebrieren heute die OGs Busy und Dänce ihren Super Best Friends Forever Day. Freundschaften sind etwas Wertvolles in unserer Zeit, dafür kann man gerne einen Tag investieren. Muss ich bei Gelegenheit mal klonen, mit dem Nachbar vielleicht. Obwohl, der steht sicherlich nicht um 6 Uhr auf.
So früh sind die Baris und Daniel nämlich raus, weil ab 7 Uhr war Treffpunkt beim Crobag in der Arnulf-Klett-Passage. Alle Bekannten bekommen ein Kaffee. Lass ich mir als Schwabe nicht zweimal sagen. Da ich traditioneller Frühaufsteher bin (je nachdem wie man früh definiert), bin ich um 8 Uhr runter gefahren – und stand wie der Depp vorm Dienst vor dem Crobag IN DER GROßEN Bahnhofshalle. Klar, kein Busy & Dänce weit und breit.
Dachte ich mir dann, gut, gehste halt Bauzaun gucken. Bahnhofshalle raus und große Augen gemacht. Ja hoppala, sieht aus wie ne MJ-Gedächtnismeile.
Kann man nix sagen, der S21 Gegner an sich ist ein großer Bastler. Gedichte hat er allerdings noch nicht so drauf.
Was sich hinter dieser bewachten Abdeckfolie versteckt weiß ich nicht.
Die Passanten, die allesamt Richtung Bank eierten, haben sich den Zaun meistens sehr interessiert angeschaut.
Gut, ich war auf der Suche nach Busy und Dänce, also nochmals ihren Blog gecheckt, lesen sollte man können, die sind unter der Erde beim Crobag in der Arnulf-Klettpassage! Also runter gehirscht und da standen die zwei Hirbel auch schon. Beim Crobag war die Hölle los. Befindet sich direkt bei den S- und U-Bahn Zugängen – wahrscheinlich die schlimmsten Quadratmeter Stuttgarts, egal zu welcher Tageszeit.
Die beiden begrüssten mich mit der Frage, warum so viele Männer Multifunktions-Adventure-Westen (die mit den vielen Taschen) tragen würden und gaben mir wie versprochen einen scheußlichen XL-Kaffee aus. (Der war echt eklig.)
Danach bissle Personenanalyse. Von der Business-Frau über seltsamen Hustler-Typen in Full-Jogging-Kombination und Sporttaschen (Drogen?) oder alten Herren in Blousons bis hin zu solariumverbrannten Bräuten fährt so ziemlich alles Öffis. Ach, einer wollte beim Bullenhäuschen gegenüber eine Anzeige aufgeben, laberte er in die Sprechanlage rein. Morgens um kurz vor 9. Was da wohl sein Problem war?
Jedenfalls könnteste da den ganzen Tag stehen, gäbe ne prima Reportage. Am besten du nimmst keine Uhr mit. Da unten steht die Zeit still, egal ob es draußen hell oder stockdunkel ist.
Busy und Dänce haben dann die ganze Zeit überlegt, wen sie jetzt verfolgen sollen, der zweite Programmpunkt des Tages und haben sich für diesen Herren entschieden…
…wegen dem sie sogar in den Zug nach Heilbronx gestiegen sind. Sie nehmen ihre Aufgabe also durchaus ernst. Jetzt wurden sie allerdings kontrolliert, und man kann scheinbar keine Tickets mehr im Zug lösen und der Schaffner hat sie rausgekickt.
Weitere Programmpunkte ihres Super Best Friends Day: Den Bahnhofsturm besteigen, ins Pornokino mit 3D-Brillen gehen, Namen rufen oder Hochzeits-DJ Rainer anrufen. Für weitere Vorschläge sind sie jederzeit offen, außerdem kann man überall mitmachen. Comment hier oder auf ihrem Blog.
Update: Fettes Video.
Ach so, und jetzt verfolgen sie einen Mann, der gerade aus dem 3-Farben-Haus kam.
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Da steh ich drauf! Schuhtick extrem
feat. Busy-IcerAm 13. Jul 2010, 17:03 Uhr von Thorsten W.

Gestern Abend kam auf RTL eine recht amüsante Reportage mit dem gewohnt zurückhaltenden Titel “Da steh ich drauf! Schuhtick extrem“, u.a. über den Jimmy Choo-Wahnsinn bei h&m in Stuttgart und anderen Städten, über den wir bereits berichtet haben, über eine ziemlich uncoole Highheel-Sammlerin mit 700 Paar Tretern und über männliche Sneaker-Sammler im Allgemeinen und die Solebox in Berlin im Speziellen.
Ich kenn mich da ja nicht so aus, aber ich hab gedacht, Mensch, wenn’s um Sneakers geht, da kann doch der Busy-Icer nicht weit sein – und, tadaaaa, Auftritt Busy. Anfangs zwei Mal kurz, später dann noch Mal (ab ca. 17.30) wie oben im Bild zu sehen neben einem mir gänzlich unbekannten Soap-Darsteller. Busy-Icer FTW und for the L.O.V.E. EinsElf!!!111
Das Video kann man übrigens nicht einbinden, es ist vollgestopft mit Werbung und auch nur für 7 Tage gratis anzusehen – also HIER zugreifen so lange der Vorrat reicht (oder einfach bei YouTube hochladen).
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Bei der Geburt getrennt
Am 17. Mai 2010, 09:50 Uhr von martin
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Happy Weekend Brückentag Mix by Busy Icer & Denson
Am 12. Mai 2010, 18:39 Uhr von martin
Lange haben sie sich geziert, nach anderthalb Jahren HWM ist es endlich soweit: Meine Damen und Herren, stolz präsentieren wir ihnen zwei wahre Derwische straight outta Neuhausen, now wohnhaft in S-West über Willy Weed, Einflussrundendreher, Pflaumenbaum-Tester, Hochzeit-DJs-Checker, Sneaker-Lovers und meine zukünftige Rente (Booking Fee / Management): Busy “Ankara Bambaataa” Icer und sein alter Schulfreund Dennis Denson!
Das Duo hat wohl die höchste Präsenz in unserem wöchentlichen Flyerghetto, nonstop am Rotieren, auf allen Krawall-Partys der Stadt. Dass speziell Mr. Everybodys Darling Busy Icer aber auch anders kann, beweist er heute Abend bei der Top-Friend Party im Romy S..
Denson wiederum hat schon vor längerer Zeit als HipHop-DJ angefangen (Baris hat übrigens mal gerappt, die Seite hat er erst neulich gesperrt), soweit ich das richtig weiß, und ist dann auf den Elektro-Film gekommen.
Ihr aktueller Spring Break Mix ist jetzt nicht zwingend die Atombombe, nach der nix mehr wächst, wie man vermuten könnte, sondern eher hart schiebender Elektro-House, mit hohem Vocal-Anteil – okay, hinten raus wird es schon etwas fies streng fiepsig.
Wie auch immer, ich bin jedenfalls Fan von den Beiden, zwei echte Charakter, die die Stadt bereichern und dies auch noch hoffentlich lange tun werden.
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Denke, die meisten haben vier Tage frei, deswegen wünsche ich ein tolles langes Wochenende, macht euch nen Gaisburger Marsch, ergründet den Nesenbach oder haut euch halt einfach die Birne weg.
Peace
Die Linse oder das Spätzle
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