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    Kickerle.TV: Die Antitrainer – Christoph Daum

    Am 24. Jan 2012, 16:36 Uhr von martin

    In unserer losen Serie “Die Antitrainer” huldigen wir Fußballlehrer aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit. Heute zieht unser Fussballfachmann JMO2 nach Peter Neururer, Stepi und Otto Rehhagel  eine wahrhaft schillernde Gestalt aus dem Hut: Christoph Daum. Da rattert es doch sofort los: Haarprobe, vier Ausländer aufm Platz und natürlich die Meisterschaft mit dem VfB im Jahr 1992. Hat seitdem nur der Armin geschafft. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch diese Saison nix mit der Schüssel. 

    Als letztens der Präsident und Lichtgestalt des FC Bayern, Uli Hoeneß, seinen 60. Geburtstag feierte, da war ich leider nicht eingeladen. Nehme an der Bericht vom Aussi folgt aber zeitnah. Wer ebenfalls nicht eingeladen war und wohl auch bei einer Einladung nie gekommen wäre: Christoph Daum. Immerhin hat er dem bekannten Wurstfabrikanten gratuliert, nicht ganz selbstverständlich, wenn man bedenkt, das es schlussendlich Hoeneß war, dem dem diplomierten Fußballtrainer Daum den Höhepunkt seiner Karriere indirekt verbaut hat.

    Von vorne: Geboren wurde Christoph Daum im lieblichen Zwickau in der damaligen DDR und kam dann im Alter von sechs Jahren ins malerische Duisburg. Das Leben dort war hart als Knirps, besonders beim Bier holen, wie er später berichtete: „Entweder du hast den Jungs Wegezoll bezahlt, oder es gab einen Tritt und die Bierpullen waren kaputt.“

    All das konnte ihn nicht brechen, er behauptet sich und macht fußballerisch Karriere bei Hamborn 07, deren DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli im Dezember 1952 als erstes Spiel im deutschen TV übertragen wurde, außerdem bei Eintracht Duisburg. Dies allerdings, wie die meisten Trainer aus dieser Reihe, im unterklassigen Bereich. Immerhin langt es 1981 zur deutschen Amateurmeisterschaft mit der zweiten Mannschaft des 1.FC Köln.

    Zeitgleich mit seiner Zeit als Spieler in Köln studierte er an der Sporthochschule in Köln und seine Diplomarbeit mit dem Namen „Die Wichtigkeit und Bedeutung von pädagogischen und psychologischen Maßnahmen eines Fußballtrainers“ müssten ihn eigentlich als Ur-Tuchel stigmatisieren, aber sein Schaffen war und ist einfach zu facettenreich um ihn außen vor zu lassen. Zumal der Tuchel garantiert nie „Bierpullen“ für seine Familie von der nächstgelegenen Trinkhalle holen musste. Falls doch, soll er es beweisen!

    Neben der Knochenmühle Amateur- und Co-Trainer beim EffZäh in Köln, hält er bereits seit Mitte der 80er nebenbei Motivationsvorträge für Manager und ähnlichen Kram. Auf Daums Webseite klingt das dann so: „Es dauert nicht lange, da hält Christoph Daum, der ein Publikum mit seiner Mischung aus flamboyanter Rede, profunder Sachkenntnis und innovativen Ideen zu fesseln versteht, Vorträge zu Mitarbeitermotivation und Unternehmensführung auch vor Managern aus der Wirtschaft“. Toll!

    Beim EffZäh hat er dann lange genug gebuckelt und intrigiert um dann ab 1986 Nachfolger Cheftrainers Georg Keßler zu werde. Hier legt er schlussendlich den Grundstein für seine späte Karriere, wird in knapp vier Jahren einmal dritter und zweimal Vizemeister.

    Besonders gerne erinnere ich mich an das Rededuell im Aktuellen Sportstudio mit Jupp Heynckes und Uli Hoeneß kurz vor dem entscheidenden Spiel im Mai 1989 beider Mannschaften gegeneinander. Wer nach all den Soulvideos noch 30 Minuten Zeit hat – die sind hier wirklich gut angelegt:

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    Allerdings konnte Daum die Meisterschaft nicht an den Rhein holen, verlor das Duell gegen Bayern auf dem Spielfeld. Während der WM 1990 wurde Daum dann unter ungeklärten Umständen dann bei seiner „Herzensangelegenheit“ vor die Tür gesetzt.

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    In unserer losen Serie “Die Antitrainer” huldigen wir Fußballlehrer aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit. Heute zieht unser Fussballfachmann JMO2 nach Peter Neururer, Stepi und Otto Rehhagel  eine wahrhaft schillernde Gestalt aus dem Hut: Christoph Daum. Da rattert es doch sofort los: Haarprobe, vier Ausländer aufm Platz und natürlich die Meisterschaft mit dem VfB im Jahr 1992. Hat seitdem nur der Armin geschafft. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch diese Saison nix mit der Schüssel.  Als letztens der Präsident und Lichtgestalt des FC Bayern, Uli Hoeneß, seinen 60. Geburtstag feierte, da war ich leider nicht eingeladen. Nehme an der Bericht vom Aussi folgt aber zeitnah. Wer ebenfalls nicht eingeladen war und wohl auch bei einer Einladung nie gekommen wäre: Christoph Daum. Immerhin hat er dem bekannten Wurstfabrikanten gratuliert, nicht ganz selbstverständlich, wenn man bedenkt, das es schlussendlich Hoeneß war, dem dem diplomierten Fußballtrainer Daum den Höhepunkt seiner Karriere indirekt verbaut hat. Von vorne: Geboren wurde Christoph Daum im lieblichen Zwickau in der damaligen DDR und kam dann im Alter von sechs Jahren ins malerische Duisburg. Das Leben dort war hart als Knirps, besonders beim Bier holen, wie er später berichtete: „Entweder du hast den Jungs Wegezoll bezahlt, oder es gab einen Tritt und die Bierpullen waren kaputt.“ All das konnte ihn nicht brechen, er behauptet sich und macht fußballerisch Karriere bei Hamborn 07, deren DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli im Dezember 1952 als erstes Spiel im deutschen TV übertragen wurde, außerdem bei Eintracht Duisburg. Dies allerdings, wie die meisten Trainer aus dieser Reihe, im unterklassigen Bereich. Immerhin langt es 1981 zur deutschen Amateurmeisterschaft mit der zweiten Mannschaft des 1.FC Köln. Zeitgleich mit seiner Zeit als Spieler in Köln studierte er an der Sporthochschule in Köln und seine Diplomarbeit mit dem Namen „Die Wichtigkeit und Bedeutung von pädagogischen und psychologischen Maßnahmen eines Fußballtrainers“ müssten ihn eigentlich als Ur-Tuchel stigmatisieren, aber sein Schaffen war und ist einfach zu facettenreich um ihn außen vor zu lassen. Zumal der Tuchel garantiert nie „Bierpullen“ für seine Familie von der nächstgelegenen Trinkhalle holen musste. Falls doch, soll er es beweisen! Neben der Knochenmühle Amateur- und Co-Trainer beim EffZäh in Köln, hält er bereits seit Mitte der 80er nebenbei Motivationsvorträge für Manager und ähnlichen Kram. Auf Daums Webseite klingt das dann so: „Es dauert nicht lange, da hält Christoph Daum, der ein Publikum mit seiner Mischung aus flamboyanter Rede, profunder Sachkenntnis und innovativen Ideen zu fesseln versteht, Vorträge zu Mitarbeitermotivation und Unternehmensführung auch vor Managern aus der Wirtschaft“. Toll! Beim EffZäh hat er dann lange genug gebuckelt und intrigiert um dann ab 1986 Nachfolger Cheftrainers Georg Keßler zu werde. Hier legt er schlussendlich den Grundstein für seine späte Karriere, wird in knapp vier Jahren einmal dritter und zweimal Vizemeister. Besonders gerne erinnere ich mich an das Rededuell im Aktuellen Sportstudio mit Jupp Heynckes und Uli Hoeneß kurz vor dem entscheidenden Spiel im Mai 1989 beider Mannschaften gegeneinander. Wer nach all den Soulvideos noch 30 Minuten Zeit hat - die sind hier wirklich gut angelegt: [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6aFEVZvlmi0[/youtube] [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IeHwZgnD7A8&feature=related [/youtube] Allerdings konnte Daum die Meisterschaft nicht an den Rhein holen, verlor das Duell gegen Bayern auf dem Spielfeld. Während der WM 1990 wurde Daum dann unter ungeklärten Umständen dann bei seiner „Herzensangelegenheit“ vor die Tür gesetzt. Kommen wir nun zu einer Rarität bei den „Anti-Trainern“, nämlich zu einem Stuttgart-Bezug. Im November 1990, nachdem die Verträge gemacht wurden und viel gelacht wurde, kam er zum VfB. Seinen Einstand begann er mit folgenden Worten: "Unmögliches wird sofort erledigt, beim VfB beginnt eine neue Zeitrechnung." Ganz happy war Familie Daum allerdings nicht, besonders seine damalige Frau. Daum dazu: "Sie hat, als ich mich entschieden hatte, von Köln weg und nach Stuttgart zu gehen, Rotz und Wasser geheult. Vor den Schwaben haben mich am Anfang alle gewarnt." In der ersten Saison hat es immerhin zur UEFA-Cup-Qualifikation gelangt und vor der Saison 91/92 waren in Cannstatt die Ansprüche nicht sehr hoch, eine Wiederholung des Erfolgs der Vorsaison wäre optimal gewesen, doch als man nach dem 10. Spieltag erstmals Tabellenführer wurde und im weiteren Verlauf der Saison nie schlechter als Platz 4 war, kristallisierte man sich in der Schlussphase der Saison, nach dem 4:2 Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Dortmund zum Meisterschaftsfavorit. Vor dem letzten Spieltag lag Eintracht Frankfurt mit Stepi dank eines besseren Torverhältnisses vorne, gefolgt vom VfB und dem BVB. Zur Freude aller VfB-Fans hielt Guido Buchwald die Birne richtig hin und der VfB wurde Meister und auch Daum war ganz oben, ein Meistermacher! Doch wo es hoch geht, muss es auch runtergehen, so verbinde ich neben „Meister 1992“ auch das Wort „Leeds“ mit der (vorläufig ersten) Ära Daum beim VfB. Es begab sich nämlich im Spätsommer im Europapokal der Landesmeister, der damals zum ersten Mal unter dem Namen „Champions League“ firmierte, als der VfB gegen den englischen Meister Leeds United spielte. Im Hinspiel im Neckarstadion erspielte man sich ein vermeintlich sicheres Polster von 3:0, das im Rückspiel auch gelangt hätte bei einer 1-4 Niederlage. Allerdings hat sich Daum im damaligen Dschungel aus Ausländerbegrenzung, Nicht-EU-Ausländer und Fußballdeutscher verfangen und wechselte einen vierten Ausländer ein, Jovica Simanic hieß der und ward danach übrigens nicht mehr gesehen. Dadurch wurde das Spiel mit 3-0 gegen den VfB gewertet und es kam zu einem Entscheidungsspiel, welches man in Barcelona im Nou Camp vor 15000 Zuschauern mit 2-1 verlor. Viel gelang Daum dann nicht mehr, man beendete die Saison auf Platz 7 und wurde im Winter 93/94 von Jürgen Röber abgelöst. Danach folgte zum ersten Mal ein zweijähriger Abstecher ins Ausland zu Besiktas Istanbul und hat in der Zeit Meisterschaft, Pokal und Superpokal gewonnen. Das Trauma von Leeds schien er überwunden zu haben und er war wieder bereit für die Bundesliga, wo er dann bei Bayer Leverkusen unterschrieb. Dort perfektionierte er das Zusammenspiel von Psycho-Daum und Medien. Wer erinnert sich nicht gern an das Laufen über Glasscherben... ...seinen blauen Anzug oder das vermeintliche Erfolgskonzept, die „Staubsaugervertretermentalität“. Rückblickend muss man da schon vermuten, dass er gerne mal Mittel außerhalb der Legalität einnimmt. Aber sportlich lief es: Dreimal Vizemeister, darunter fällt das Herzschlagfinale 2000, als man am letzten Spieltag gegen Unterhaching den Titel verspielte und einmal ein dritter Platz, dazu wurde er u.a. zum „Trainer fuxx“ 1996 gewählt. Übrigens ein Jammer, dass es diese Quatschveranstaltung "fuxx-Wahl“ nicht mehr gibt. Zeitgleich zu seinen Erfolgen bei Leverkusen ging der Untergang der Nationalmannschaft einher, gipfelnd im sang- und klanglosen Vorrunden-Aus bei der EURO 2000, in dessen folge mir zum ersten Mal das Wort „Task Force“ über den Weg lief. Das Wort hat damals Kalle Rummenigge geprägt. Ziel dieser „Task Force“ war die Findung eines neuen Bundestrainers, nachdem Erich Ribbeck den Bettel hinwarf und Uli Stielike lieber wieder Sakko-Model wurde. Schlussendlich wurde es Daum, der damals flavour of the month war und den Job neben der Tätigkeit in Leverkusen machen sollte. Doch dazu kam es bekanntermaßen nicht. Uli Hoeneß lies das zwischen den Zeilen sprechen lieber ganz und gab ganz unverblümte Hinweise über einen „verschnupften Daum“. Daraufhin folgten Verleumdungsklage und als Höhepunkt die berühmte Haarprobe und der wunderbare Satz: „Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe“. Steht für mich auf einer Stufe mit dem Ehrenwortsatz des Uwe Barschel. Das Ende vom Lied ist bekannt, Daum wurde der Kokainkonsum nachgewiesen, rausgeschmissen und flüchtete in einer Nacht- und Nebelaktion nach Florida. Ein interessantes Nebenprodukt dieser Flucht ist das im Nebel stochern der Bild. Im Januar 2001 kam er nach Deutschland zurück und tingelte umher, ein Jahr Türkei hier, halbes Jahr Österreich da, dann mal wieder in die Türkei bis er dann doch wieder zum 1.FC Köln zurückkehrte, im November 2006 mit einer phantastischen Bühnenshow im Foyer des St-Elisabeth-Krankenhaus in Köln. Dort hält er während eines Krankhausaufenthalts eine Pressekonferenz ab, wird begleitet von seinem Arzt und verkündet vor rund 100 Journalisten und 20 TV-Kameras, dasss er zum EffZäh zurückkehrt. Er wird gefeiert wie ein Messias, das erste Training wird von 9000 Zuschauern besucht. Doch wieder wird es in Tränen enden („Ich habe diesen Klub mit meinen eigenen Händen aufgebaut.“). Nach knapp zwei durchwachsenen Jahren mit immerhin einem Bundesligaaufstieg geht er abermals in die Türkei, schafft aber keine vierte Meisterschaft mehr. Dafür schafft er es im Frühjahr 2011 bei Eintracht Frankfurt in sieben Spielen drei Punkte zu holen, genug für den Abstieg, dafür mein Dank! Ich hätte persönlich damit gerechnet, das Daum keinen Job mehr annimmt und mit seiner Frau, einer Opernsängerin, zwischen Mallorca und Köln pendelt und vielleicht mal eine Karnevalssingle aufnimmt, schön wärs. Oder er erfindet eine neue Frisur mit Mittelscheitel. Aber er geht nochmal einen Schritt tiefer und fängt in der belgischen Liga an, beim FC Brügge. Da läufts derzeit ein wenig durchwachsen, Platz drei und 9 Punkte Rückstand auf den ersten Platz, aber beim Daum ist alles drin. Zum Abschluss gibt´s diesmal nur Zitate von Christoph Daum selbst:  „Ich habe viele Indianer-Bücher gelesen und darin einige Dinge erfahren, die wichtig sind für uns heute. Zum Beispiel: Urteile erst über einen Menschen, wenn du einen Tag seine Mokassins getragen hast.“ „Der österreichische Fußball ist sukzessive in eine schwierige Situation geschlittert, weil sehr viele durchschnittliche Ausländer gekauft worden sind. Da fahren Vereinspräsidenten an den Plattensee auf Urlaub und bringen sich dann vier Kellner mit.“

     
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  • 5

    Problemfans

    Am 30. Okt 2011, 16:25 Uhr von martin

    Zwar alles andere als cool, aber Problemfans ist mein Wort zum Sonntags. Wild wild Bronns. 

    PP Stuttgart / Staatsanwaltschaft Heilbronn und Polizei Stuttgart geben bekannt: Problemfans des VfB Stuttgart aus dem Bereich Heilbronn versuchen Fanbus von Borussia Dortmund zu überfallen – Zeugen gesucht

    Autobahnraststätte Wunnenstein-West (A 81 / Gemarkung Ilsfeld): 10 – 12 vermummte Personen versuchten am Samstag (29.10.2011) gegen 11.50 Uhr einen Reisebus mit Fans von Borussia Dortmund zu überfallen, der an der Raststätte einen Halt machte.

    10 – 12 vermummte Personen versuchten am Samstag (29.10.2011) gegen 11.50 Uhr einen Reisebus mit Fans von Borussia Dortmund zu überfallen, der an der Raststätte einen Halt machte. Die Dortmunder Fans hatten gerade ihre Pause beendet und waren im Begriff weiterzufahren, als plötzlich 10 – 12 Vermummte, die mit drei Autos zur Rastanlage gekommen waren, auf den Bus zustürmten.

    Nachdem Businsassen auf die Situation aufmerksam wurden, schloss der Busfahrer die Türen und fuhr an. Hierauf traten die Angreifer wahllos gegen den Bus, wodurch ein Sachschaden von ca. 3.000 € entstand. Außerdem öffneten sie am fahrenden Bus eine Kofferraumklappe, um an möglicherweise dort deponierte Fanutensilien zu gelangen.

    Letztendlich gelang es dem Busfahrer, wieder auf die A 81 zu fahren. Auf der Weiterfahrt nach Stuttgart wurde der Bus zeitweise von den drei Pkw mit Heilbronner Kennzeichen verfolgt. Insassen hatten noch während der Fahrt die Polizei verständigt.

    Im Rahmen der Fahndung konnte bislang ein 21-jähriger Beteiligter aus dem Bereich Heilbronn ermittelt werden, der sich zu den Hintergründen ausschweigt. Er wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Das Dezernat 1.4 des Polizeipräsidiums Stuttgart, u.a. zuständig für jugendspezifische Banden- und Gewaltkriminalität, hat die Ermittlungen übernommen.

    Hinweise werden unter der Rufnummer 0711/8990-5461 erbeten.

    Zwar alles andere als cool, aber Problemfans ist mein Wort zum Sonntags. Wild wild Bronns.  PP Stuttgart / Staatsanwaltschaft Heilbronn und Polizei Stuttgart geben bekannt: Problemfans des VfB Stuttgart aus dem Bereich Heilbronn versuchen Fanbus von Borussia Dortmund zu überfallen - Zeugen gesucht Autobahnraststätte Wunnenstein-West (A 81 / Gemarkung Ilsfeld): 10 - 12 vermummte Personen versuchten am Samstag (29.10.2011) gegen 11.50 Uhr einen Reisebus mit Fans von Borussia Dortmund zu überfallen, der an der Raststätte einen Halt machte. 10 - 12 vermummte Personen versuchten am Samstag (29.10.2011) gegen 11.50 Uhr einen Reisebus mit Fans von Borussia Dortmund zu überfallen, der an der Raststätte einen Halt machte. Die Dortmunder Fans hatten gerade ihre Pause beendet und waren im Begriff weiterzufahren, als plötzlich 10 - 12 Vermummte, die mit drei Autos zur Rastanlage gekommen waren, auf den Bus zustürmten. Nachdem Businsassen auf die Situation aufmerksam wurden, schloss der Busfahrer die Türen und fuhr an. Hierauf traten die Angreifer wahllos gegen den Bus, wodurch ein Sachschaden von ca. 3.000 € entstand. Außerdem öffneten sie am fahrenden Bus eine Kofferraumklappe, um an möglicherweise dort deponierte Fanutensilien zu gelangen. Letztendlich gelang es dem Busfahrer, wieder auf die A 81 zu fahren. Auf der Weiterfahrt nach Stuttgart wurde der Bus zeitweise von den drei Pkw mit Heilbronner Kennzeichen verfolgt. Insassen hatten noch während der Fahrt die Polizei verständigt. Im Rahmen der Fahndung konnte bislang ein 21-jähriger Beteiligter aus dem Bereich Heilbronn ermittelt werden, der sich zu den Hintergründen ausschweigt. Er wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Das Dezernat 1.4 des Polizeipräsidiums Stuttgart, u.a. zuständig für jugendspezifische Banden- und Gewaltkriminalität, hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise werden unter der Rufnummer 0711/8990-5461 erbeten.

     
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  • 17

    Best of 2011: Kickerle.tv-Doppelpass: Der dritte Spieltag im Vergleich

    Am 23. Aug 2011, 12:12 Uhr von Kollege Geiger

    Am Wochenende fast schon Fußball-Overkill in dieser Stadt: Samstag VfB Stuttgart gegen Bayer 04 Leverkusen 0:1 (0:1) und Sonntag SV Stuttgarter Kickers gegen SG Sonnenhof Großaspach 1:1 (1:1). Berühmt war das beides nicht. Aber aufschlussreich im Vergleich.

    Kredit-Logistik

    (Geiles Wort, gerade selbst erfunden, lass ich mir eintragen): Im Neckarstadion zahlt man mit der VfB Fancard, damit alles schneller geht. Außer natürlich das Erwerben und das Aufladen der Fancard.

    Meanwhile in Degerloch ein altüberliefertes System: Man gibt Geld und bekommt dafür eine Wurst. Punkt für die Kickers.

    Spielverlauf

    Für mich ist ja Fußball dann gut, wenn Pavel Pogrebnyak nicht mitspielt. So gesehen hab ich bei den Kickers 90 Minuten lang guten und in Cannstatt ab der 60. Minute nicht ganz so guten Fußball gesehen. Erschwerend kam Christian Molinaro dazu (kickerle-Note 5), der nicht nur ähnlich heißt wie ein Sambuca, sondern auch so gespielt hat.

    Promi-Faktor

    Alle waren sie wieder da in Cannstatt:

     

    Auch der Jogi, der Köpke Andi und der Hubschrauber-Passagier Jens Lehmann saßen auf der Tribüne. Dazu der Ballack – ach nee, war ja gar nicht Tribüne, war ja Bank. Bei den Kickers war wahrscheinlich wie immer Joe Bauer.

     

    Und natürlich die Ochsenknecht-Zwillinge Stonewashed- Denim-Ochsenknecht und Potatoe-Skin-Joe-Ochsenknecht. Die beide beim unberechtigten Elfmeter und dem total berechtigten Ausgleich auf die Barrikaden gingen.

    Typologie

    Im Daimler-Stadion hohe uvex Sportbrillen-Dichte. Typ: kumpelhafter Caprihosen-Träger. In Degerloch dagegen eher der Individualist:

    Zuschauer: 53.000 (VfB) :  2.825 (Kickers).

    Sound

    Wie in der benachbarten Schleyerhalle, so scheint man auch im Stadion keine ordentliche Akustik hinzubekommen. Wenn ich da Werbepartner wär, wär ich sauer.

    Nach dem Knarz-Geräusche-Skandal aus Hoffenheim aber Entwarnung aus Cannstatt: da knarzt gar nix. In Degerloch allerdings wurden alle drei gegnerischen Fans mit The Final Countdown beschossen.

    Schmährufe für den Gegner

    SG Sonnenhof Großaspach kann man weder singen noch beleidigen. Wahrscheinlich ist der Vereinsname Schmähruf genug. Stelle mir vor, wie die gegnerischen Fans den Club dissen, indem man einfach ruft „SG Sonnenhof Großaspach!“

    „Ihr steht auf Schwänze. Und nicht auf Busen. Ihr seid die Fans von Leverkusen“ – kommt dagegen nicht von Tocotronic sondern aus der Cannstatter Kurve. Klarer Punktsieger VfB.

    Produktportfolio des Gegners

    Der Traditionsverein SG Sonnenhof Großaspach (est. 1994) gehört dem Uli Ferber. Dem gehört auch Mario Gomez, ein Hotel und Andrea Berg.

    Leverkusen gehört dem Bayer-Konzern. Und die stellen ja nicht nur die Dauerwellenflüssigkeit für Tante Käthe’s graue Krause her, sondern auch Bepanthen, das Insektizid Calypso oder den Polyurethan-Integralschaum Baydur. Weiß jetzt net, was härter ist: Andrea Berg oder Polyurethan?

    Transportmittel des Gegners

    Keine Ahnung, wie Leverkusen mit den drei Punkten am Samstag nach Hause gekommen ist. Ob die vielleicht auch mit dem Zug gefahren sind?

     

     

    Aber Sonnenhof Großaspach musste mit dem Andrea-Berg-Mobil reisen. Und nach dem Unentschieden vermutlich auf der Strecke Degerloch-Backnang ihre größten Erfolge hören: „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ „Wenn Du mich willst (dann küss mich doch)“ und „Ich liebe das Leben (Tanzcafé Version)“.

    Am Wochenende fast schon Fußball-Overkill in dieser Stadt: Samstag VfB Stuttgart gegen Bayer 04 Leverkusen 0:1 (0:1) und Sonntag SV Stuttgarter Kickers gegen SG Sonnenhof Großaspach 1:1 (1:1). Berühmt war das beides nicht. Aber aufschlussreich im Vergleich. Kredit-Logistik (Geiles Wort, gerade selbst erfunden, lass ich mir eintragen): Im Neckarstadion zahlt man mit der VfB Fancard, damit alles schneller geht. Außer natürlich das Erwerben und das Aufladen der Fancard. Meanwhile in Degerloch ein altüberliefertes System: Man gibt Geld und bekommt dafür eine Wurst. Punkt für die Kickers. Spielverlauf Für mich ist ja Fußball dann gut, wenn Pavel Pogrebnyak nicht mitspielt. So gesehen hab ich bei den Kickers 90 Minuten lang guten und in Cannstatt ab der 60. Minute nicht ganz so guten Fußball gesehen. Erschwerend kam Christian Molinaro dazu (kickerle-Note 5), der nicht nur ähnlich heißt wie ein Sambuca, sondern auch so gespielt hat. Promi-Faktor Alle waren sie wieder da in Cannstatt:   Auch der Jogi, der Köpke Andi und der Hubschrauber-Passagier Jens Lehmann saßen auf der Tribüne. Dazu der Ballack – ach nee, war ja gar nicht Tribüne, war ja Bank. Bei den Kickers war wahrscheinlich wie immer Joe Bauer.   Und natürlich die Ochsenknecht-Zwillinge Stonewashed- Denim-Ochsenknecht und Potatoe-Skin-Joe-Ochsenknecht. Die beide beim unberechtigten Elfmeter und dem total berechtigten Ausgleich auf die Barrikaden gingen. Typologie Im Daimler-Stadion hohe uvex Sportbrillen-Dichte. Typ: kumpelhafter Caprihosen-Träger. In Degerloch dagegen eher der Individualist: Zuschauer: 53.000 (VfB) :  2.825 (Kickers). Sound Wie in der benachbarten Schleyerhalle, so scheint man auch im Stadion keine ordentliche Akustik hinzubekommen. Wenn ich da Werbepartner wär, wär ich sauer. Nach dem Knarz-Geräusche-Skandal aus Hoffenheim aber Entwarnung aus Cannstatt: da knarzt gar nix. In Degerloch allerdings wurden alle drei gegnerischen Fans mit The Final Countdown beschossen. Schmährufe für den Gegner SG Sonnenhof Großaspach kann man weder singen noch beleidigen. Wahrscheinlich ist der Vereinsname Schmähruf genug. Stelle mir vor, wie die gegnerischen Fans den Club dissen, indem man einfach ruft „SG Sonnenhof Großaspach!“ „Ihr steht auf Schwänze. Und nicht auf Busen. Ihr seid die Fans von Leverkusen“ – kommt dagegen nicht von Tocotronic sondern aus der Cannstatter Kurve. Klarer Punktsieger VfB. Produktportfolio des Gegners Der Traditionsverein SG Sonnenhof Großaspach (est. 1994) gehört dem Uli Ferber. Dem gehört auch Mario Gomez, ein Hotel und Andrea Berg. Leverkusen gehört dem Bayer-Konzern. Und die stellen ja nicht nur die Dauerwellenflüssigkeit für Tante Käthe’s graue Krause her, sondern auch Bepanthen, das Insektizid Calypso oder den Polyurethan-Integralschaum Baydur. Weiß jetzt net, was härter ist: Andrea Berg oder Polyurethan? Transportmittel des Gegners Keine Ahnung, wie Leverkusen mit den drei Punkten am Samstag nach Hause gekommen ist. Ob die vielleicht auch mit dem Zug gefahren sind?     Aber Sonnenhof Großaspach musste mit dem Andrea-Berg-Mobil reisen. Und nach dem Unentschieden vermutlich auf der Strecke Degerloch-Backnang ihre größten Erfolge hören: „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ „Wenn Du mich willst (dann küss mich doch)“ und „Ich liebe das Leben (Tanzcafé Version)“.

     
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  • 9

    Kickerle.TV: Raaaaaaauuuuuulllll!

    Am 13. Aug 2011, 12:39 Uhr von martin

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    Motivation für heute Abend: Letzten Samstag hat ein offensichtlich leicht angetrunkener VfB-Fan die Schalke-Spieler am Stuttgarter HBF verfolgt. Gewinnen kann so schön sein und verlieren so bitter. Gefunden von Dozy.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=rJfMsJTImUw[/youtube] Motivation für heute Abend: Letzten Samstag hat ein offensichtlich leicht angetrunkener VfB-Fan die Schalke-Spieler am Stuttgarter HBF verfolgt. Gewinnen kann so schön sein und verlieren so bitter. Gefunden von Dozy.

     
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    Kickerle.TV: Endlich wieder Eiskunstlauf!

    Am 5. Aug 2011, 14:28 Uhr von martin

    (Jetzt schon der Mann der Saison: Ciprian Marica)

    Ich sag´s mal so wie ich es neulich in der Maik-Franz-Lounge gesagt habe: Früher hatte ich gar keine Ahnung von Fußball heute so 20 bis 10%. Hab aber mittlerweile genug Ahnung, dass ich mich ultra auf den Saisonbeginn heute Abend freue, aber wahrscheinlich die Sportschau trotzdem wieder nur aus der Ferne verfolge. Kerngeschäft bleibt meine Comunio-Mannschaft. Letzte Saison tragisch gescheitert mit diesem unglaublichen Team:

    Diese Jungs machten 1077 Punkte! Aber Brummelsackgesicht Korben hatte halt 1099. So knapp war es glaub noch noch nie. Würde, könnte, hätte Dortmund nicht in Gladbach verloren… Oh Mann!

    Aktuell muss ich mein bockstarkes Team punktuell verstärken, weiterhin habe ich mit Rafinha und Arnautovic zwei Problemcharakter in der Mannschaft. Einer davon reicht eigentlich.

    Vielleicht ergänze ich meinen Wahnsinnssturm (Olic, Lewandowski, Harnik, Arnautovic, Hanke, Schlaudraff) noch mit Marica. Für mich der Transfer des Jahres, dachte erst, das wäre ein Scherz, als hier schon kommentiert wurde, dass Cipi vom VfB zu Schalke wechselt. Vielleicht war es das schlechte Gewissen von Hotte, der Vaterinstinkt von Hotte oder Hotte schwört immer noch auf seinen 8-Millionen-Mann – man weiß es nicht. Gut, letzteres tut er definitiv.

    Übrigens: Das Ausbuhen am Samstag im neuen Stuttgarter Stadion bleibt Marica höchstwahrscheinlich erspart, er plagt sich seit gestern mit muskulären Problemen herum, mehr als ein Kurzeinsatz nach einem halben Jahr Tribüne wäre sowieso nicht drin gewesen.

    Sonst VfB? Neulich sagte irgendjemand zu mir, er möchte nie wieder das Wort Rückrundenmannschaft hören. War´s der Setzer? Nee, der Fuffi war´s, donnerstags in der Transe. Okay: Rückrundenmannschaft! Rückrundenmannschaft!

    Ob doch Harnik Torschützenkönig wird, Michael Ballack die Saison als Greenkeeper beim KSC beendet oder Marica nach dem 3. Spieltag eine Batscherei mit einer Gazprom-Pipeline anzettelt, weil sich sonst keiner im Training mit ihm batschen will, kann man jetzt nur spekulieren. Unsere Fußballexperten meinen jedenfalls:

    Setzer: “Dauerkarte ist gelöst: Stadtbadstadion Heslach beim Schorsch. In der VIP Lounge gibt’s Schorle, Spezi, Kaffee und Kummer statt Hummer. Wollen wir nicht anders. So geht halt Fußball.

    Prognose: Bei Ciprian Marica platzt der Knoten und mir der Kragen, weil die meisten Dinge der Welt leichter zu ertragen sind als Schalke. Kaiserslautern darf auch absteigen. Trotzdem halte ich mich von Tippspielen fern. Ich kann nicht realistisch tippen. Auch das ist Fußball.”

    Außenreporter: “Ich freu mich auf den zehnten Spieltag, wenn der VfB traditionell seinen Trainer entlassen wird, weil die Hinserie wieder so gut losgegangen ist. Als Nachfolger vom schönen Bruno kommt nur eine Doppelspitze aus Winni Schaefer und Trainer Ludwig in Frage. Und Maik Franz nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an, um künftig als Mike Magic Froooooooooonz für Klinsi und Amerika zu spielen.”

    Außenreporterin (remember Rudolf Steiner Ausstellung): “Als Fußball-Fan: Freu mich drauf, jedes Wochenende zu sehen, wie die ganzen Überraschungsteams der letzten Saison, also Mainz, Hannover und Freiburg, abkacken werden.

    Als VfB-Fan: Hoffe ja, dass Julian Schieber so abgeht, dass ihn spätestens zur Winterpause Jogi anruft und er neben Mario dann bei der EM stürmt. Außerdem will ich endlich mal Timo Gebhart im Tonstudio treffen! Und bin natürlich gespannt wie ein Flitzebogen auf die neue Arena, die sieht so fett aus!!

    Als Mädchen: Freu mich auf viele Tore von Mario Gomez, weil er nämlich, wenn es wichtige Tore sind, danach sein Trikot auszieht. Hihi. Und Mario Gomez hat ja wohl den besten Oberkörper aller Bundesligaspieler!”

    Der Geiger ist leider im Urlaub, JMO2 hat sich noch nicht gemeldet und Thorsten kennt nicht mal Jürgen Klopp, da macht es keinen Sinn ein Statement einzuholen. Ich sag: Hertha wird Meister. Toll finde ich es nicht, wird aber so sein, sicher.

    Und noch ein Lesetipp: Im neuen ZEIT-Magazin ist riesiges Interview mit den BVB-Teenies Hummels, Götze & Schmelzer, hat sich gut angelesen. Lästern voll über lahme 34, 35jährige Kicker. War ich kurz angeschissen, immerhin mein Alter. Sollen mal mit zum See kommen, die Früchtchen.

    P.S.: Die fiktive Abschlusstabelle der StZ-Sportredaktion.

    (Jetzt schon der Mann der Saison: Ciprian Marica) Ich sag´s mal so wie ich es neulich in der Maik-Franz-Lounge gesagt habe: Früher hatte ich gar keine Ahnung von Fußball heute so 20 bis 10%. Hab aber mittlerweile genug Ahnung, dass ich mich ultra auf den Saisonbeginn heute Abend freue, aber wahrscheinlich die Sportschau trotzdem wieder nur aus der Ferne verfolge. Kerngeschäft bleibt meine Comunio-Mannschaft. Letzte Saison tragisch gescheitert mit diesem unglaublichen Team: Diese Jungs machten 1077 Punkte! Aber Brummelsackgesicht Korben hatte halt 1099. So knapp war es glaub noch noch nie. Würde, könnte, hätte Dortmund nicht in Gladbach verloren... Oh Mann! Aktuell muss ich mein bockstarkes Team punktuell verstärken, weiterhin habe ich mit Rafinha und Arnautovic zwei Problemcharakter in der Mannschaft. Einer davon reicht eigentlich. Vielleicht ergänze ich meinen Wahnsinnssturm (Olic, Lewandowski, Harnik, Arnautovic, Hanke, Schlaudraff) noch mit Marica. Für mich der Transfer des Jahres, dachte erst, das wäre ein Scherz, als hier schon kommentiert wurde, dass Cipi vom VfB zu Schalke wechselt. Vielleicht war es das schlechte Gewissen von Hotte, der Vaterinstinkt von Hotte oder Hotte schwört immer noch auf seinen 8-Millionen-Mann - man weiß es nicht. Gut, letzteres tut er definitiv. Übrigens: Das Ausbuhen am Samstag im neuen Stuttgarter Stadion bleibt Marica höchstwahrscheinlich erspart, er plagt sich seit gestern mit muskulären Problemen herum, mehr als ein Kurzeinsatz nach einem halben Jahr Tribüne wäre sowieso nicht drin gewesen. Sonst VfB? Neulich sagte irgendjemand zu mir, er möchte nie wieder das Wort Rückrundenmannschaft hören. War´s der Setzer? Nee, der Fuffi war´s, donnerstags in der Transe. Okay: Rückrundenmannschaft! Rückrundenmannschaft! Ob doch Harnik Torschützenkönig wird, Michael Ballack die Saison als Greenkeeper beim KSC beendet oder Marica nach dem 3. Spieltag eine Batscherei mit einer Gazprom-Pipeline anzettelt, weil sich sonst keiner im Training mit ihm batschen will, kann man jetzt nur spekulieren. Unsere Fußballexperten meinen jedenfalls: Setzer: "Dauerkarte ist gelöst: Stadtbadstadion Heslach beim Schorsch. In der VIP Lounge gibt's Schorle, Spezi, Kaffee und Kummer statt Hummer. Wollen wir nicht anders. So geht halt Fußball. Prognose: Bei Ciprian Marica platzt der Knoten und mir der Kragen, weil die meisten Dinge der Welt leichter zu ertragen sind als Schalke. Kaiserslautern darf auch absteigen. Trotzdem halte ich mich von Tippspielen fern. Ich kann nicht realistisch tippen. Auch das ist Fußball." Außenreporter: "Ich freu mich auf den zehnten Spieltag, wenn der VfB traditionell seinen Trainer entlassen wird, weil die Hinserie wieder so gut losgegangen ist. Als Nachfolger vom schönen Bruno kommt nur eine Doppelspitze aus Winni Schaefer und Trainer Ludwig in Frage. Und Maik Franz nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an, um künftig als Mike Magic Froooooooooonz für Klinsi und Amerika zu spielen." Außenreporterin (remember Rudolf Steiner Ausstellung): "Als Fußball-Fan: Freu mich drauf, jedes Wochenende zu sehen, wie die ganzen Überraschungsteams der letzten Saison, also Mainz, Hannover und Freiburg, abkacken werden. Als VfB-Fan: Hoffe ja, dass Julian Schieber so abgeht, dass ihn spätestens zur Winterpause Jogi anruft und er neben Mario dann bei der EM stürmt. Außerdem will ich endlich mal Timo Gebhart im Tonstudio treffen! Und bin natürlich gespannt wie ein Flitzebogen auf die neue Arena, die sieht so fett aus!! Als Mädchen: Freu mich auf viele Tore von Mario Gomez, weil er nämlich, wenn es wichtige Tore sind, danach sein Trikot auszieht. Hihi. Und Mario Gomez hat ja wohl den besten Oberkörper aller Bundesligaspieler!" Der Geiger ist leider im Urlaub, JMO2 hat sich noch nicht gemeldet und Thorsten kennt nicht mal Jürgen Klopp, da macht es keinen Sinn ein Statement einzuholen. Ich sag: Hertha wird Meister. Toll finde ich es nicht, wird aber so sein, sicher. Und noch ein Lesetipp: Im neuen ZEIT-Magazin ist riesiges Interview mit den BVB-Teenies Hummels, Götze & Schmelzer, hat sich gut angelesen. Lästern voll über lahme 34, 35jährige Kicker. War ich kurz angeschissen, immerhin mein Alter. Sollen mal mit zum See kommen, die Früchtchen. P.S.: Die fiktive Abschlusstabelle der StZ-Sportredaktion.

     
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    Kickerle.TV: Singende Fußballer

    Am 18. Jul 2011, 16:24 Uhr von martin

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    Harter Tobak: Unserem Leser JMO2, sonst für legendäre Trainerkarrieren verantwortlich, ist in der Buli-Pause so verzweifelt, dass er uns kurzerhand ein Special über singende Fußballer zusammengeschrieben hat. Keine Angst: In knapp drei Wochen geht es wieder los. Weiterer Lückenfüller für Fußballfans auf Entzug: Unsere Maik-Franz-Lounge, Lesung fußballtheoretischer Texte am Samstag, 30. Juli in der Waschstraße, ehemalige Mercedes-Niederlassung, Türlenstraße 2.

    Als ich neulich an der Bushaltestelle Schwabstraße auf den 42er Bus wartete, habe ich mir die Zeit vertrieben und mir die Auslage des dort ansässigen Buchhandels angeschaut. Draußen wartet hauptsächlich Antiquariat auf den Käufer und diesmal wurde ich fündig. Ein Exemplar der Autobiographie von Gerd Müller musste einfach mitgenommen werden. Für 2 Euro ein fairer Tausch, wenn man mal absieht, das ich für den Rest des Tages des Bombers Hitsmasher „Dann macht es Bumm“ im Ohr hatte. Wunderbar wie lustlos der Bomber der Nation zum fetzig schmetternden Schlagerorchester „singt“. Übrigens ist das nur eine von vier Singles, die er veröffentlicht hat, alle in ähnlicher Qualität und Enthusiasmus des Interpreten.

    Singende Fußballer ist ein weites Feld und an sich will ich gar nicht auf die bekannten Sachen eingehen. „Gute Freunde“ vom Kaiser himself ist nun mal ein Klassiker. Auch die Hits der Nationalmannschaft der Jahre 74-94 sind zur Genüge bekannt. Mein persönlicher Favorit aus dieser Ära ist übrigens „Olé Espana“ aus 1982, als man Michael Schanze als Leadsänger gewinnen konnte.

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    Just nach besungener WM 1982 wechselte Jean-Marie Pfaff aus Belgien zu den Bayern. Neben einem Kurzauftritt im Klassiker „Zärtliche Chaoten“ 1987 brachte der lockenköpfige Belgier 1984 auch eine Single raus. Für mich ein absoluter Hit (fürs Bierzelt) und wer ganz durchhält, der bekommt auch noch ein kleines Geheimnis vom Jean-Marie anvertraut. Wer nicht hören will, dem sei einfach mal der Text ans Herz gelegt „Ich war ein Belgier und jetzt bin ich ein Bayer/ Ich trinke Bier und esse Leberkäs mit Eier“, gute 3 Minuten lang. Warum nicht, in den 80ern ging ja so einiges. Die B-Seite der Single ein schön schmalziger Schlager, der sich thematisch zwischen Friedensbewegung, Freundschaft und Ohnmacht gegenüber dem damaligen Zeitgeist bewegt.

    Jean-Marie Pfaff – Wir zwei

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    Eine Karriere wie Uli Borowka kann nicht jeder vorweisen. Als sogenannter eisenharter Verteidiger alter Schule ein Schützling von Otto Rehhagel in Werder Bremens erfolgreichster Ära, hat er nach seinem Abschied von Werder leider nicht mehr viel auf die Reihe gebracht und entwickelte eine beachtliche Alkoholikersucht, die er glücklicherweise besiegen konnte. In seine Trinkerzeit fällt allerdings seine Zusammenarbeit mit der Bremer Punkband „Dimple Minds“.

    Gemeinsam mit Uli nahmen diese sich den Harald Juhnke-Smasher „Barfuß oder Lackschuh“ vor. Passte ja thematisch auch irgendwie, die Jahre davor hatte der blonde Uli mal abwechselnd Autos im Suff zerlegt oder ein wenig die Wohnung seiner Ex-Frau plattgemacht. Hat aber leider „nur“ zu einem Feature gelangt, aber besser als nix. Sangeskünste sind ja eh egal in diesem Genre, von daher passt das schon.

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    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=1DBqE--j_tE[/youtube] Harter Tobak: Unserem Leser JMO2, sonst für legendäre Trainerkarrieren verantwortlich, ist in der Buli-Pause so verzweifelt, dass er uns kurzerhand ein Special über singende Fußballer zusammengeschrieben hat. Keine Angst: In knapp drei Wochen geht es wieder los. Weiterer Lückenfüller für Fußballfans auf Entzug: Unsere Maik-Franz-Lounge, Lesung fußballtheoretischer Texte am Samstag, 30. Juli in der Waschstraße, ehemalige Mercedes-Niederlassung, Türlenstraße 2. Als ich neulich an der Bushaltestelle Schwabstraße auf den 42er Bus wartete, habe ich mir die Zeit vertrieben und mir die Auslage des dort ansässigen Buchhandels angeschaut. Draußen wartet hauptsächlich Antiquariat auf den Käufer und diesmal wurde ich fündig. Ein Exemplar der Autobiographie von Gerd Müller musste einfach mitgenommen werden. Für 2 Euro ein fairer Tausch, wenn man mal absieht, das ich für den Rest des Tages des Bombers Hitsmasher „Dann macht es Bumm“ im Ohr hatte. Wunderbar wie lustlos der Bomber der Nation zum fetzig schmetternden Schlagerorchester „singt“. Übrigens ist das nur eine von vier Singles, die er veröffentlicht hat, alle in ähnlicher Qualität und Enthusiasmus des Interpreten. Singende Fußballer ist ein weites Feld und an sich will ich gar nicht auf die bekannten Sachen eingehen. „Gute Freunde“ vom Kaiser himself ist nun mal ein Klassiker. Auch die Hits der Nationalmannschaft der Jahre 74-94 sind zur Genüge bekannt. Mein persönlicher Favorit aus dieser Ära ist übrigens „Olé Espana“ aus 1982, als man Michael Schanze als Leadsänger gewinnen konnte. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=TQ7RM93Gz8Y[/youtube] Just nach besungener WM 1982 wechselte Jean-Marie Pfaff aus Belgien zu den Bayern. Neben einem Kurzauftritt im Klassiker „Zärtliche Chaoten“ 1987 brachte der lockenköpfige Belgier 1984 auch eine Single raus. Für mich ein absoluter Hit (fürs Bierzelt) und wer ganz durchhält, der bekommt auch noch ein kleines Geheimnis vom Jean-Marie anvertraut. Wer nicht hören will, dem sei einfach mal der Text ans Herz gelegt „Ich war ein Belgier und jetzt bin ich ein Bayer/ Ich trinke Bier und esse Leberkäs mit Eier“, gute 3 Minuten lang. Warum nicht, in den 80ern ging ja so einiges. Die B-Seite der Single ein schön schmalziger Schlager, der sich thematisch zwischen Friedensbewegung, Freundschaft und Ohnmacht gegenüber dem damaligen Zeitgeist bewegt. Jean-Marie Pfaff - Wir zwei ---- [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=TglO0t2owgA[/youtube] Eine Karriere wie Uli Borowka kann nicht jeder vorweisen. Als sogenannter eisenharter Verteidiger alter Schule ein Schützling von Otto Rehhagel in Werder Bremens erfolgreichster Ära, hat er nach seinem Abschied von Werder leider nicht mehr viel auf die Reihe gebracht und entwickelte eine beachtliche Alkoholikersucht, die er glücklicherweise besiegen konnte. In seine Trinkerzeit fällt allerdings seine Zusammenarbeit mit der Bremer Punkband „Dimple Minds“. Gemeinsam mit Uli nahmen diese sich den Harald Juhnke-Smasher „Barfuß oder Lackschuh“ vor. Passte ja thematisch auch irgendwie, die Jahre davor hatte der blonde Uli mal abwechselnd Autos im Suff zerlegt oder ein wenig die Wohnung seiner Ex-Frau plattgemacht. Hat aber leider „nur“ zu einem Feature gelangt, aber besser als nix. Sangeskünste sind ja eh egal in diesem Genre, von daher passt das schon. ---- [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=1PzfhM3p_UM[/youtube] Bleiben wir in den 90ern, anderer Spielertyp, anderer Musikrichtung. Zum ersten Mal zum Fußball mitgenommen hat mich ganz klassisch mein Vater. Immer wenn sein Verein, Borussia Neunkirchen, in der Pfalz spielte sind wir Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre hingefahren, er hat das Spiel geschaut, ich eher lustlos 10 Minuten zugeschaut und dann mit anderen Jungs gebolzt, Wurst gegessen oder mich gelangweilt. Zum Team der Borussen Anfang der 90er gehörte damals Jay Jay Okocha, der als 17-jähriger dort in der damaligen drittklassigen Oberliga Südwest für Aufsehen sorgte. So kann ich immerhin sagen, ich hab den schon gesehen, als ihn noch keiner kannte. Aber recht erinnern kann ich mich dann doch nicht. Wahrscheinlich waren die 10 Minuten Aufmerksamkeitsspanne bei mir grad rum, als er loslegte. Während ich mich im Tor meines D-Jugend Teams immerhin in die Kreisauswahl spielte, schaffte es Jay Jay unter der Anleitung von Stepi bei der Eintracht ins ganz große Rampenlicht. Das Dribbling gegen den KSC im August 1993 kennt ja wohl jeder und auch sonst war er kein schlechter. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=RjkYmTKHq0g[/youtube] Auch nicht schlecht ist sein Eurodancehit „I I Am Am Jay Jay“ aus dem Jahr 1994. Hat ja auch alles was man damals so im Baukasten „Eurodance“ vorfand, nur keinen Erfolg. Leider zeigt das Video nicht ausschließlich Okochas Künste, aber auch so ganz ok. --- [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xifuyvoznMg[/youtube] Einige VfB-Spieler, genauer Bobic, Poschner und Haber, wurden ja schon vor knapp einem Jahr auf Kessel.tv gewürdigt, doch etliche Jahre nach Karriereende und quasi direkt nach Auszug aus dem Dschungelcamp 2008 hat es auch Eike Immel, immerhin Torwart der Meistermannschaft 1992, geschafft sich musikalisch zu betätigen. Nach seinem Outing als Schlagerfan im Dschungel kam es zum einem zu einem Duett mit Jugo-Barde Bata Illic und zum anderen, etwas später, zu einem ganzen Album, aus dem dieser Fetzen ausgekoppelt wurde (sagt man das heute noch?). Näher möchte ich es nicht kommentieren. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DIgCnabeBFc[/youtube] --- Kommen wir nun zu einem, der außer einer nach einer Woche abgebrochenen Lehre zum Chemielaborant vor allem zweite Plätze gesammelt hat, nämlich Carsten Ramelow. Viermal Vizemeister, zwei mal das Pokalfinale verloren, dazu Niederlage im Champions League-Finale und zur Krönung Vizeweltmeister 2002. Muss Verlierer geben im Sport, sonst wärs langweilig. Aber im Gegensatz zu den bisher erwähnten Interpreten hat Ramelow"As Long As You Love Me" für guten Zweck getätigt. Auf der CD ist übrigens auch ein noch eine Interpretation von Lionel Richies Frauenerleger „Hello“ zu finden. Schickes Cover übrigens... Zum Schluß noch was von einem der ganz großen, Fritz Walter, d.Ä. Zwar kein Bundesligaspieler gewesen (die Bundesliga wurde erst 1962 gegründet, Walter spielt bis 1959 für den 1. FC Kaiserslautern, Anm. KTV.), trotzdem ein Guter, ein ganz Guter. 1994, 40 Jahre nach dem „Wunder von Bern“ spricht er zum Heimorgelgedudel des Sohnes Enkels seines Schwager (nehm ich mal an) salbungsvolle Worte an die gute, alte Zeit erinnern und der wir zwar nix hatten, aber dann wieder wer wurden oder so. Fritz Walter - Die schönste Zeit in unserem Leben

     
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    Fliegender Pokal

    Am 21. Apr 2011, 16:05 Uhr von martin

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    Kurz vorm Wochenende noch zwei Sportmeldungen “vom besten Teil der Welt”, wie Aussi zu Fußball sagt. Real Madrid hat gestern den spanischen Pokal gegen Barcelona geholt.  Was man so lesen kann, war Özil wieder recht stark. Muss man ja immer dazu schreiben jetzt, wenn es um Real geht, wie Özil und Khedira gekickt haben.

    Jedenfalls gab es im Anschluss den typischen Triumphzug durch die Stadt – wie damals in Stuttgart, als Organisierte Invasion ihr erstes Album veröffentlichten – bei dem dummerweise Reals Sergio Ramos den Pokal nicht ganz im Griff hatte, der Pott vom Bus-Balkon stürzte und der Liner schön drüber donnerte. Da stockt dir der Atem, du!

    Weiterhin gibt die schönste Rotwein-Nase im gesamten Remstal und alter Homie vom Inge, der MV, ein mehr oder weniger aufsehen-erregendes Interview in der Stuttgarter Zeitung zur aktuellen Situation des VfBs.

    Darin prangert Mayer-Vorfelder die Transfer-Politik der letzten Jahre an, dass man mehr auf die Jugend setzen sollte, wie er früher als Präsident selbst teilweise die Spieler ausgesucht hat oder wie er damals mit dem ganzen Barvermögen des Vereins in die Schweiz geflogen ist um Jürgen Sundermann zu verpflichten. Da der MV bekanntlich seit jeher der Inbegriff einer kontroversen Persönlichkeit ist, egal ob als VfB-Präsident oder Finanzminister, wird das Interview auf der StZ schon entsprechend kontrovers wie unterhaltsam kommentiert.

    Dann wollen wir mal hoffen, dass die MV-Kritik im Spiel gegen Hamburg nicht auf die Stimmung drückt. Aber gerade da sollte ja der Bruno motiviert sein.

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DSvmAtOnrkA&sns=tw[/youtube] Kurz vorm Wochenende noch zwei Sportmeldungen "vom besten Teil der Welt", wie Aussi zu Fußball sagt. Real Madrid hat gestern den spanischen Pokal gegen Barcelona geholt.  Was man so lesen kann, war Özil wieder recht stark. Muss man ja immer dazu schreiben jetzt, wenn es um Real geht, wie Özil und Khedira gekickt haben. Jedenfalls gab es im Anschluss den typischen Triumphzug durch die Stadt - wie damals in Stuttgart, als Organisierte Invasion ihr erstes Album veröffentlichten - bei dem dummerweise Reals Sergio Ramos den Pokal nicht ganz im Griff hatte, der Pott vom Bus-Balkon stürzte und der Liner schön drüber donnerte. Da stockt dir der Atem, du! Weiterhin gibt die schönste Rotwein-Nase im gesamten Remstal und alter Homie vom Inge, der MV, ein mehr oder weniger aufsehen-erregendes Interview in der Stuttgarter Zeitung zur aktuellen Situation des VfBs. Darin prangert Mayer-Vorfelder die Transfer-Politik der letzten Jahre an, dass man mehr auf die Jugend setzen sollte, wie er früher als Präsident selbst teilweise die Spieler ausgesucht hat oder wie er damals mit dem ganzen Barvermögen des Vereins in die Schweiz geflogen ist um Jürgen Sundermann zu verpflichten. Da der MV bekanntlich seit jeher der Inbegriff einer kontroversen Persönlichkeit ist, egal ob als VfB-Präsident oder Finanzminister, wird das Interview auf der StZ schon entsprechend kontrovers wie unterhaltsam kommentiert. Dann wollen wir mal hoffen, dass die MV-Kritik im Spiel gegen Hamburg nicht auf die Stimmung drückt. Aber gerade da sollte ja der Bruno motiviert sein.

     
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